Die Kirche des Allmächtigen Gottes App

Höre Gottes Stimme und begrüße die Wiederkehr des Herrn Jesus!

Alle Wahrheitssuchenden sind herzlich dazu eingeladen uns zu kontaktieren

Satan verführt Hiob zum ersten Mal (Sein Viehbestand wird gestohlen und ein Unglück kommt über seine Kinder)

82

a. Die Worte die von Gott gesprochen worden

(Hiob 1:8) Der HERR sprach zu Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.

(Hiob 1:12) Der HERR sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan aus von dem HERRN.

b. Satans Antwort

(Hiob 1:9-11) Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, dass Hiob umsonst Gott fürchtet? Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher verwahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande. Aber recke deine Hand aus und taste an alles, was er hat: was gilt’s, er wird dir ins Angesicht absagen?

Gott erlaubt dem Satan, den Hiob zu verführen, sodass der Glaube des Hiobs vollkommen wird

Hiob 1:8 ist der erste Bericht, den wir in der Bibel über einen Austausch zwischen Jehova Gott und Satan sehen. Und was sagte Gott? Der ursprüngliche Text enthält die folgende Schilderung: „Der HERR sprach zu Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.“ Dies war Gottes Einschätzung des Hiobs vor Satan; Gott sagte, dass er ein vollkommener und ein aufrechter Mensch war, einer, der Gott fürchtete und das Böse mied. Vor diesen Worten zwischen Gott und Satan hatte Gott beschlossen, dass er den Satan dazu veranlassen würde, Hiob zu verführen, dass er Hiob an Satan übergeben würde. In einer Hinsicht würde dies beweisen, dass Gottes Beobachtung und Bewertung von Hiob genau und fehlerfrei war und das der Satan durch das Zeugnis Hiobs bloßgestellt werden würde; auf der anderen Seite würde es Hiobs Vertrauen in Gott und die Furcht vor Gott vollkommen machen. Als Satan also vor Gott trat, war Gott nicht zweideutig. Er kam direkt auf den Punkt und fragte Satan: „Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.“ In Gottes Frage gibt es die folgende Bedeutung: Gott wusste, dass der Satan alle Orte durchstreift und Hiob oft ausgespäht hatte, der Gottes Diener war. Er hatte ihn oft verführt und angegriffen und versuchte, einen Weg zu finden, den Hiob zu verderben, um zu beweisen, dass Hiobs Glaube an Gott und seine Furcht vor Gott nicht halten konnte. Satan suchte auch immer nach Möglichkeiten, Hiob zu verwüsten, damit Hiob auf Gott verzichten und dem Satan erlauben würde, ihn aus den Händen Gottes zu stehlen. Doch Gott sah in Hiobs Herz und sah, dass er vollkommen und aufrichtig war und er Gott fürchtete und das Böse mied. Gott benutzte eine Frage, um Satan zu sagen, dass Hiob ein vollkommener und aufrechter Mensch war, der Gott fürchtete und das Böse mied, dass Hiob Gott niemals entsagen und Satan folgen würde. Nachdem er die Einschätzung des Hiobs durch Gott gehört hatte, kam eine aus Demütigung geborene Wut in Satan hoch und er wurde wütender und ungeduldiger Hiob zu stehlen, denn Satan hatte nie geglaubt, dass jemand vollkommen und aufrichtig sein könne, oder dass jemand Gott fürchten und das Böse meiden könnte. Gleichzeitig verabscheute Satan auch die Vollkommenheit und Aufrichtigkeit im Menschen und hasste Menschen, die Gott fürchten und das Böse meiden könnten. Und so steht es in Hiob 1:9-11 geschrieben „Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, dass Hiob umsonst Gott fürchtet? Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher verwahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande. Aber recke deine Hand aus und taste an alles, was er hat: was gilt’s, er wird dir ins Angesicht absagen?“ Gott war vertraut mit der boshaften Natur des Satans und wusste ganz genau, dass der Satan schon längst geplant hatte, Hiob zu ruinieren und so wünschte Gott, dadurch, dass er es dem Satan sagte, noch einmal, dass Hiob vollkommen und aufrichtig sei und dass er Gott fürchte und das Böse mied, um Satan in Schach zu halten, damit der Satan sein wahres Gesicht offenbarte und Hiob angriff und verführte. Mit anderen Worten, Gott betonte bewusst, dass Hiob vollkommen und aufrichtig war und das er Gott fürchtete und das Böse mied, und so ließ Er den Satan Hiob angreifen, wegen Satans Hass und Zorn darüber, dass Hiob ein perfekter und aufrechter Mensch war, der Gott fürchtete und das Böse mied. Infolgedessen würde Gott Schande über Satan bringen, durch die Tatsache, dass Hiob ein vollkommener und aufrechter Mensch war, der Gott fürchtete und das Böse mied und der Satan würde gänzlich gedemütigt und besiegt. Danach würde Satan nicht mehr daran zweifeln oder Abschuldigungen über Hiobs Vollkommenheit, Aufrichtigkeit, Gottesfurcht oder seiner Vermeidung des Bösen machen. Auf diese Weise war Gottes Prüfung und Satans Versuchung fast unvermeidlich. Der einzige, der Gottes Prüfung und Satans Versuchung standhalten konnte, war Hiob. Nach diesem Austausch erhielt Satan die Erlaubnis, Hiob zu verführen. So begann Satans erste Runde der Angriffe. Das Ziel dieser Angriffe war das Eigentum von Hiob, denn Satan hatte die folgende Anklage gegen Hiob erhoben: „Meinst du, dass Hiob umsonst Gott fürchtet? … Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande.“ Infolgedessen erlaubte Gott dem Satan, alles zu nehmen, was Hiob hatte – das war der eigentliche Zweck, warum Gott mit Satan sprach. Dennoch stellte Gott eine Forderung an den Satan: „alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht“ (Hiob 1:12). Dies war die Bedingung, die Gott stellte, nachdem Er dem Satan gestattet hatte, Hiob zu verführen und Hiob in die Hände Satans übergab und es war die Grenze, die Er Satan gesetzt hatte: Er befahl dem Satan, Hiob nicht zu schaden. Weil Gott erkannte, dass Hiob vollkommen und aufrichtig war und Er glaubte, dass zu Hiobs Vollkommenheit und Aufrichtigkeit vor Ihm kein Zweifel mehr bestünde und er der Prüfung standhalten konnte. So erlaubte Gott es dem Satan, Hiob zu verführen, aber Satan wurde eine Beschränkung auferlegt: Satan durfte Hiobs ganzes Eigentum nehmen, aber er konnte keinen Finger an ihm anlegen. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Gott Hiob nicht völlig dem Satan übergeben hat. Der Satan konnte Hiob mit jedweden Mitteln verführen, aber er konnte Hiob selbst nicht verletzen, nicht einmal ein Haar auf dem Kopf krümmen, weil der Mensch von Gott kontrolliert wird und Gott entscheidet, ob der Mensch lebt oder stirbt, und Satan hat eine solche Genehmigung nicht. Nachdem Gott diese Worte an Satan übermittelt hatte, konnte Satan nicht warten, anzufangen. Er benutzte alle Mittel, um Hiob zu verführen und schon bald hatte Hiob einen Berg von Schafen und Ochsen verloren und alles, was ihm von Gott gegeben wurde… So kamen Gottes Prüfungen zu ihm.

Satan verführt Hiob zum ersten Mal (Sein Viehbestand wird gestohlen und ein Unglück kommt über seine Kinder)

Obwohl die Bibel uns von der Entstehung der Versuchung Hiobs erzählt, war Hiob selbst derjenige, der diesen Versuchungen unterworfen war, sich dessen bewusst, was vor sich ging? Hiob war nur ein sterblicher Mensch; natürlich wusste er nichts von der Geschichte, die sich hinter ihm entfaltete. Aber seine Furcht vor Gott und seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit ließen ihn erkennen, dass die Prüfungen Gottes über ihn gekommen waren. Er wusste nicht, was im Geisterreichen geschehen war, noch was die Absichten Gottes hinter diesen Prüfungen waren. Aber er wusste, dass er, ungeachtet dessen, was mit ihm geschehen war, seiner Vollkommenheit und Aufrichtigkeit treu bleiben und sich an dem Weg halten musste, Gott zu lieben und das Böse zu meiden. Hiobs Haltung und seine Reaktion auf diese Dinge wurden von Gott klar erkannt. Und was sah Gott? Er sah Hiobs Herz, das Gott fürchtete, denn von Anfang an bis zu dem Augenblick, wo Hiob erprobt wurde, blieb Hiobs Herz zu Gott offen, es wurde vor Gott offengelegt, und Hiob verzichtete nicht auf seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit und er wandte sich auch nicht von der Art ab, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden – und nichts war für Gott befriedigender. Als nächstes werden wir untersuchen, welche Verführungen an Hiob gemacht wurden und wie er diese Prüfungen behandelt hat. Lasst uns die heiligen Schriften lesen.

3. Hiobs Reaktion

(Hiob 1:20-21) Da stand Hiob auf und zerriss seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt.

Das Hiob es auf sich selbst nimmt, alles zurückzugeben, was er besitzt, stammt von seiner Angst vor Gott

Satan verführt Hiob zum ersten Mal (Sein Viehbestand wird gestohlen und ein Unglück kommt über seine Kinder)

Nachdem Gott zu Satan sagte, „alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht,“ Der Satan ging und bald darauf litt Hiob unter plötzlichen und heftigen Angriffen: Erst wurden seine Ochsen und Esel geplündert und seine Diener umgebracht; als nächstes wurden seine Schafe und Diener bis zur Unkenntlichkeit verbrannt; danach wurden seine Kamele genommen und seine Diener ermordet; schließlich wurden seine Söhne und Töchter ermordet. Diese Angriffsreihe war die Qual, die Hiob während der ersten Versuchung zu erleiden hatte. Wie von Gott befohlen, zielte Satan während dieser Angriffe nur auf Hiobs Eigentum und seine Kinder ab und schädigte nicht Hiob selbst. Trotzdem wurde Hiob sofort von einem reichen Mann, der großen Reichtum besaß, zu jemandem verwandelt, der nichts hatte. Niemand könnte diesem erstaunlichen Überraschungsschlag widerstanden haben oder richtig darauf reagieren, doch Hiob demonstrierte seine außergewöhnliche Seite. Die Schrift enthält folgende Schilderung: „Da stand Hiob auf und zerriss seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an.“ Dies war Hiobs erste Reaktion, nachdem er gehört hatte, dass er seine Kinder und sein ganzes Vermögen verloren hatte. Vor allem schien er nicht überrascht oder panisch zu sein, viel weniger drückte er Wut oder Hass aus. Ihr seht also, dass er in seinem Herzen bereits erkannt hatte, dass diese Katastrophen kein Unfall waren oder aus der Hand des Menschen geboren wurden, noch weniger waren sie die Ankunft von Vergeltung oder Strafe. Stattdessen waren die Prüfungen Jehovas auf ihn gekommen; es war Jehova, der sein Eigentum und seine Kinder nehmen wollte. Der Hiob war sehr ruhig und klar. Seine vollkommene und aufrechte Menschlichkeit ermöglichte es, rationale und naturgemäße Entscheidungen und Urteile über die Katastrophen zu treffen, die ihm widerfahren waren und folglich verhielt er sich mit ungewöhnlicher Ruhe: „Da stand Hiob auf und zerriss seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an.“ „Seinen Mantel ablegen“ bedeutet, dass er unbekleidet war und nichts besaß; „seinen Kopf rasieren“ bedeutet, dass er als neugeborenes Kind vor Gott zurückgekehrt war; „er fiel auf den Boden und verehrt Gott“ bedeutet, er kam nackt in die Welt und war noch heute ohne alles, er kam als neugeborenes Baby zurück zu Gott. Die Einstellung Hiobs zu allem, was ihm begegnete, konnte durch kein Geschöpf Gottes erreicht werden. Sein Glaube an Jehova ging über das Reich des Glaubens hinaus; dies war seine Furcht vor Gott und der Gehorsam gegenüber Gott, und er konnte nicht nur Gott dafür danken, was Er ihm gegeben hatte, sondern auch für das, was Er von ihm nahm. Darüber hinaus konnte er von sich aus, alles, was er besaß, einschließlich seines Lebens, zurückzugeben.

Hiobs Furcht und Gehorsam gegenüber Gott ist ein Beispiel für die Menschheit und seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit war der Höhepunkt der Menschheit, die vom Menschen besessen werden sollte. Obwohl er Gott nicht sah, erkannte er, dass Gott wirklich existierte und wegen dieser Erkenntnis fürchtete er Gott – und aufgrund seiner Angst vor Gott konnte er Gott gehorchen. Er gab Gott die freie Herrschaft, alles, was er hatte, zu nehmen, aber er war ohne Beschwerde und fiel vor Gott nieder und sagte Ihm, dass er in diesem Augenblick, wenn Gott sein Fleisch nehmen wollte, er es Ihm gern erlauben würde, ohne Beschwerde. Sein ganzes Verhalten war auf seine vollkommene und aufrechte Menschlichkeit zurückzuführen. Durch seine Unschuld, Ehrlichkeit und Freundlichkeit war Hiob in seiner Verwirklichung und Erfahrung der Existenz Gottes unerschütterlich und auf dieser Grundlage stellte er Forderungen an sein Denken, Handeln, Verhalten und seine Prinzipien vor Gott in Übereinstimmung mit Gottes Führung von Ihm und den Taten Gottes, die er unter allen Dingen gesehen hatte. Im Laufe der Zeit verursachten seine Erfahrungen in ihm eine wirkliche und tatsächliche Angst vor Gott und ließen ihn das Böse meiden. Dies war die Quelle der Integrität, an die sich Hiob hielt. Der Hiob war von einer ehrlichen, unschuldigen und gütigen Menschheit besessen und er hatte wirkliche Erfahrung damit, Gott zu fürchten, Gott zu gehorchen und das Böse zu meiden, sowie das Wissen, dass „Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen.“ Nur aufgrund dieser Dinge war er in der Lage, sich zu behaupten und unter solchen boshaften Angriffen des Satans Zeugnis abzulegen und nur durch sie konnte er Gott nicht enttäuschen und Gott eine befriedigende Antwort geben, als Gottes Prüfung über ihn kam. Obwohl Hiobs Verhalten während der ersten Versuchung sehr direkt war, so war es späteren Generationen nicht versichert, dass sie eine solche Geradlinigkeit auch nach einer Lebenszeit von Anstrengungen erreichen würden, noch hatten sie notwendigerweise das oben beschriebene Verhalten von Hiob. Nun da ihr euch heute im Angesicht des direkten Verhaltens Hiobs befindet, und dieses mit dem Schreien und der Bestimmung des „absoluten Gehorsams und der Loyalität zum Tode“ vergleicht, die Gott von denen erhält, die behaupten, an Gott zu glauben und Gott zu folgen, fühlt ihr oder fühlt ihr euch nicht zutiefst beschämt?

Satan verführt Hiob zum ersten Mal (Sein Viehbestand wird gestohlen und ein Unglück kommt über seine Kinder)

Wenn ihr in den heiligen Schriften von all dem lest, was von Hiob und seiner Familie erlitten wurde, was ist dann eure Reaktion? Verliert ihr euch in euren Gedanken? Seid ihr erstaunt? Könnt ihr die Prüfungen, die Hiob auferlegt wurden, als „schrecklich“ bezeichnen? Mit anderen Worten, es ist erschreckend genug, von den Prüfungen des Hiobs zu lesen, wie sie in den heiligen Schriften beschrieben sind und man kann sich kaum vorstellen, wie sie in Wirklichkeit gewesen wären. Ihr seht also, dass das, was Hiob passierte, keine „Übung“, sondern eine echte „Schlacht“ mit wirklichen „Geschützen“ und „Kugeln“ war. Aber durch wessen Hand wurde er diesen Prüfungen unterworfen? Sie wurden natürlich von Satan durchgeführt, sie wurden persönlich von Satan durchgeführt – aber sie wurden von Gott autorisiert. Hat Gott dem Satan gesagt, wie er Hiob verführen soll? Hat er nicht. Gott gab ihm nur eine Bedingung und danach kam die Versuchung auf Hiob. Als die Versuchung auf Hiob herabkam, gab es den Menschen ein Gefühl für das Böse und Hässliche des Satans, für seine Boshaftigkeit und Ehrfurcht vor dem Menschen und für seine Feindschaft gegenüber Gott. Darin sehen wir, dass Worte nicht beschreiben können, wie grausam diese Versuchung war. Man kann sagen, dass die boshafte Natur mit der Satan den Menschen missbraucht, und sein hässliches Gesicht in diesem Augenblick, vollkommen offenbart wurde. Satan nutzte diese Gelegenheit, die von Gottes Erlaubnis gebotene Gelegenheit, Hiob fieberhaft und unbarmherzig dem Missbrauch zu unterwerfen, die Methode und das Niveau der Grausamkeit, wäre für die Menschen von heute unvorstellbar und völlig unerträglich. Anstatt zu sagen, dass Hiob von Satan verführt wurde, und dass er während dieser Versuchung standhaft blieb und Zeugnis ablegte, ist es besser, zu sagen, dass in den Prüfungen, die ihm von Gott auferlegt wurden, Hiob einen Wettkampf mit dem Satan hielt, um seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit zu schützen, und seine Art und Weise zu verteidigen, Gott zu lieben und das Böse zu vermeiden. In diesem Kampf verlor Hiob einen Berg von Schafen und Rindern, er verlor sein ganzes Vermögen und er verlor seine Söhne und Töchter – aber er verzichtete nicht auf Vollkommenheit, Aufrichtigkeit oder Furcht vor Gott. Mit anderen Worten, in diesem Kampf mit Satan zog er es vor, seines Besitzes und seiner Kinder beraubt zu werden, als seine Vollkommenheit, seine Aufrichtigkeit und seine Angst vor Gott zu verlieren. Er zog es vor, an der Wurzel dessen festzuhalten, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Die Schrift liefert eine prägnante Darstellung des gesamten Prozesses, durch den Hiob sein Vermögen verlor und auch das Verhalten und die Haltung von Hiob ist dokumentiert. Diese knappe, prägnante Schilderung gibt den Eindruck, dass Hiob bei dieser Versuchung fast entspannt war, aber wenn das, was tatsächlich geschah, nachgebildet werden sollte, wozu auch die boshafte Natur des Satans gehört, dann wäre es nicht so simpel oder einfach, wie in diesen Sätzen beschrieben. Die Realität war weit grausamer. Das ist das Niveau der Verwüstung und des Hasses, mit dem der Satan die Menschheit und all jene behandelt, die von Gott angenommen worden sind. Wenn Gott nicht verlangt hätte, dass Satan Hiob nicht schaden würde, hätte Satan ihn ohne jegliche Bedenken zweifellos erschlagen. Satan will nicht, dass jemand Gott anbetet, noch wünscht er sich, dass diejenigen, die in den Augen Gottes gerechte sind, und dass diejenigen, die vollkommen und aufrichtig sind, weiterhin Gott fürchten und das Böse meiden können. Denn die Menschen, die Gott fürchten und das Böse meiden, sind gleichbedeutend mit jeden, die den Satan meiden und verlassen und so nutzte Satan die göttliche Erlaubnis, um all seine Wut und Hass, ohne Gnade auf Hiob stürzen zu lassen. Ihr seht nun also, wie groß die Qual von Hiob war, von Geist bis zum Fleisch, von außen nach innen. Heute sehen wir nicht, wie es damals war und wir können nur aus den Berichten der Bibel einen kurzen Einblick in die Gefühle Hiobs gewinnen, als er damals der Qual unterworfen war.

Die unerschütterliche Integrität des Hiobs bringt Schande über Satan und verursacht, dass er in Panik flieht

Und was tat Gott, als Hiob dieser Qual unterworfen war? Gott schaute zu und beobachtete und erwartete das Ergebnis. Als Gott zuschaute und beobachtete, wie fühlte Er sich dabei? Er fühlte sich natürlich traurig. Aber, infolge Seines Kummers, hätte er Seine Erlaubnis für den Satan, Hiob zu verleiten, bereuen können? Die Antwort lautet: Nein, konnte Er nicht. Denn Er glaubte fest daran, dass Hiob vollkommen und aufrichtig war, dass er Gott fürchtete und das Böse mied. Gott hatte Satan einfach die Möglichkeit gegeben, Hiobs Gerechtigkeit vor Gott zu verifizieren und seine eigene Bosheit und Verachtung zu offenbaren. Es war außerdem eine Gelegenheit für Hiob, seine Gerechtigkeit und seine Furcht vor Gott zu bezeugen und das Böse vor dem Volk der Welt, dem Satan, und sogar denen zu bezeugen, die Gott folgten. Konnte das endgültige Ergebnis bezeugen, dass Gottes Einschätzung von Hiob korrekt und fehlerfrei war? Hat Hiob den Satan überwunden? Hier lesen wir die archetypischen Worte von Hiob, die Worte, die beweisen, dass er den Satan überwunden hat. Er sagte: „Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren.“ Das ist Hiobs Haltung des Gehorsams gegenüber Gott. Schließlich sagte er dann: „Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt.“ Diese von Hiob gesprochenen Worte beweisen, dass Gott die Tiefen des menschlichen Herzens wahrnimmt, dass Er in den Geist des Menschen schauen kann. Sie beweisen, dass Seine Zustimmung zu Hiob ohne Fehler ist, dass dieser von Gott angenommene Mensch gerecht war. „… Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt.“ Diese Worte sind Hiobs Zeugnis für Gott. Es waren diese gewöhnlichen Worte, die den Satan züchtigten, die Schande über ihn brachten und ihn in Panik fliehen ließen, und darüber hinaus den Satan fesselten und ihn ohne Resourcen zurückließen. Auch diese Worte veranlassten Satan dazu, die Wunder und Kraft der Taten Jehova Gottes zu spüren und das außerordentliche Charisma desjenigen zu erkennen, dessen Herz durch den Weg Gottes beherrscht wurde. Darüber hinaus demonstrierten sie Satan die mächtige Lebendigkeit eines kleinen und unbedeutenden Mannes durch die Einhaltung der Art und Weise, Gott zu fürchten und das Böse zu vermeiden. Satan wurde damit im ersten Wettkampf besiegt. Trotz seiner „hart verdienten Einsicht“ hatte Satan nicht die Absicht, Hiob gehen zu lassen, und es gab auch keine Veränderung in seiner schädlichen Natur. Satan versuchte weiter Hiob anzugreifen und so kam er wieder vor Gott. …

Als nächstes lesen wir die heiligen Schriften über das zweite Mal, dass Hiob verführt wurde.

aus „Die Kundgebungen des Allmächtigen Gottes (Der Weg zur Gotteserkenntnis)“

Verwandter Inhalt

  • Die Warnung und Aufklärung, die späteren Generationen durch das Zeugnis des Hiobs zur Verfügung gestellt wird

    Zur gleichen Zeit, wie das Verständnis des Prozesses, durch die Gott vollständig gewinnt, werden die Menschen auch verstehen, die Ziele und die Bedeutung der Gottes Sendung von Hiob zu Satan. Die Menschen werden nicht länger durch die Qualen von Hiob gestört und haben eine neue Wertschätzung ihrer Bedeutung.

  • Der Preis der während seines Lebens durch Hiob ausgelebt wurde

    Hiob nach seinen Prüfungen (Hiob 42:7-9) Da nun der HERR mit Hiob diese Worte geredet hatte, sprach er zu Eliphas von Theman: Mein Zorn ist ergrimmt …

  • Satan verführt Hiob einmal mehr (Wundgeschwüre brechen über Hiobs Körper aus)

    (Hiob 2:3) Der HERR sprach zu dem Satan: Hast du nicht acht auf meinen Knecht Hiob gehabt? Denn es ist seinesgleichen im Lande nicht, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse und hält noch fest an seiner Frömmigkeit; du aber hast mich bewogen, daß ich ihn ohne Ursache verderbt habe.

  • Die vielen Missverständnisse der Menschen über Hiob

    Die von Hiob erlittene Not war nicht das Werk der von Gott gesandten Engel, noch wurde es durch Gottes Hand verursacht. Stattdessen wurde es persönlich vom Satan, dem Feind Gottes, verursacht. Infolgedessen war das Niveau der Härte, die von Hiob erlitten wurde, zutiefst. Doch in diesem Augenblick zeigte Hiob ohne Vorbehalt seine alltägliche Gotteserkenntnis in seinem Herzen, die Prinzipien seines alltäglichen Handelns und seine Einstellung zu Gott – und das ist die Wahrheit.