Wie man nach der Wahrheit strebt (11)

Ergänzung: Der Weg, dem Menschen folgen, bestimmt, was sie letztendlich ernten

Was ist der Zweck des Glaubens an Gott? Besteht er darin, Gnade und Segnungen zu erlangen? Besteht er darin, zu vermeiden, ein leeres Leben zu führen, und sich von niederen Interessen zu befreien? (Nein.) Was ist er dann? (Die Wahrheit zu erlangen.) Er besteht darin, die Wahrheit zu erlangen, das Leben zu erlangen. Ist dann alles, was die Menschen jeden Tag tun, auf dieses Ziel ausgerichtet? Sind die Zeit und Energie, die du jeden Tag bei der Ausführung deiner Pflicht aufwendest, ganz und gar diesem Ziel gewidmet? Die Menschen glauben an Gott, ohne das klare Ziel zu haben, die Wahrheit zu erlangen. In ihren Herzen sind sie sich über diesen Aspekt der Visionen im Unklaren, und sie wissen nicht, was der Zweck des Glaubens an Gott ist. Es ist, als wüssten sie in ihrem Herzen nur, dass es darum geht, Segnungen zu erlangen – aber was sollte man tun, um Segnungen zu erlangen? Sie wissen nicht, dass das Erlangen von Segnungen erfordert, die Wahrheit zu verstehen, die Wahrheit zu praktizieren und nach der Wahrheit zu streben. Sind sie also Menschen, die nach der Wahrheit streben? Darüber sind sie sich ebenfalls nicht sicher. Sie denken: „Das ist kein großes Problem. Ich glaube aufrichtig an Gott; Gott wird mir nicht den Rücken kehren. Selbst wenn die Leute sagen, dass ich nicht jemand bin, der nach der Wahrheit strebt, macht das nichts.“ Manchmal, wenn sie sehen, wie andere ihr Erfahrungszeugnis teilen, während sie selbst keines teilen können, sind sie auch betrübt und fühlen sich in ihrem Herzen ein wenig ängstlich und unruhig. Aber viel öfter halten sie das für kein großes Problem. So vergehen fünf Jahre oder sogar zehn Jahre im Handumdrehen – manche Leute sind jetzt in ihren Dreißigern oder Vierzigern, andere sind über fünfzig; sie haben nicht geheiratet und tun immer ihre Pflicht. Wie viel Wahrheit haben sie bis jetzt erlangt? Tragen sie das Leben in sich? Da sind sie sich selbst nicht sicher. Sie denken: „Es scheint, als hätte ich ziemlich viel Wahrheit verstanden und könnte viele Predigten halten; ich sollte das Leben in mir tragen, oder?“ Sei es in Versammlungen oder wenn sie bei ihren Pflichten mit Problemen konfrontiert werden: Sie können ausführlich über Dinge reden, als ob sie jede Wahrheit verstünden, aber sie können keine tatsächlichen Probleme lösen. Ganz gleich, wie hochtrabend die Glaubenslehren sind, die sie äußern, können sie bei der Ausführung ihrer Pflichten immer noch nicht nach den Wahrheitsgrundsätzen handeln und folgen in vielen Angelegenheiten sogar immer noch ihrem eigenen Willen, ohne die Wahrheitsgrundsätze im Geringsten zu verstehen. Und so fühlen sie sich in ihrem Herzen verwirrt: „Bin ich eigentlich jemand, der die Wahrheit versteht, oder nicht?“ Sie wissen nicht, ob sie jemand sind, der die Wahrheit versteht. Sind sie dann Menschen, die nach der Wahrheit streben und die Wahrheit praktizieren? Auch sie selbst sind sich darüber im Unklaren. Haben sie also tatsächlich die Wahrheit erlangt oder nicht? Darüber sind sie immer noch im Zweifel. Tragen sie dann eigentlich das Leben in sich oder nicht? Was genau ist „das Leben“ überhaupt? Wie fühlt es sich für einen Menschen an, das Leben in sich zu tragen? Welche Veränderungen werden im täglichen Leben eines Menschen eintreten, wenn er es in sich trägt? Wie werden sich seine Gedanken verändern? Welche Veränderungen werden in seiner Menschlichkeit eintreten? Über all das sind sich die Menschen nicht im Klaren. Ganz gleich, wie viele Jahre sie an Gott geglaubt haben, wenn sie über einen bestimmten Aspekt der Wahrheit sprechen, können sie einige Worte und Glaubenslehren predigen; aber wenn es um die Grundsätze des Praktizierens der Wahrheit geht, können sie diese nicht verständlich erklären. Insbesondere werden manche Leute, nachdem sie dafür zurechtgestutzt wurden, in ihren Handlungen gegen die Grundsätze verstoßen zu haben, nicht nur negativ, sondern sind auch ratlos und zweifeln an sich selbst und sagen: „Habe ich eigentlich das Leben erlangt oder nicht? Hat die Wahrheit einen Platz in meinem Herzen, ist sie mein Leben geworden? Kann ich eigentlich noch gerettet werden?“ Bei all diesen Angelegenheiten, die die Wahrheit betreffen, sind sie verwirrt, aber wenn es um äußere Angelegenheiten geht, die nicht die Wahrheit betreffen, erinnern sie sich sehr deutlich an sie. Zum Beispiel, wie viele Jahre, Monate und Tage sie an Gott geglaubt haben, auf welcher Ebene als Leiter oder Mitarbeiter sie gedient haben, welche Pflichten sie getan haben, wie viel Kirchenarbeit sie geleistet haben, an wie viele Orte sie gereist sind, wie viele Menschen sie durch ihr Predigen des Evangeliums gewonnen haben, wie viele Kirchen sie bewässert haben, wie sehr sie gelitten haben, als sie sich für Gott aufwandten, wie viel Geld sie als Opfergaben dargebracht haben, welche Dinge sie den Brüdern und Schwestern gespendet haben, wie lange sie verhaftet und inhaftiert waren, wie oft sie verprügelt wurden, wie viel Folter sie ausgesetzt waren, wie oft sie in ihrem Zeugnis für Gott standhaft geblieben sind und so weiter – all diese äußeren Angelegenheiten prägen sie sich tief ins Gedächtnis ein und erinnern sich oft an sie. Sie führen über all das in ihrem Kopf Buch, erinnern sich ganz genau an jeden einzelnen Eintrag und vergessen ihn nie. Aber wenn es darum geht, wie viele Wahrheiten sie verstehen und wie viel Wirklichkeit sie besitzen, all das können sie nicht genau sagen. Sie sind sich in ihrem Kopf nie darüber im Klaren, welche Wahrheiten sie verstehen, welche Wahrheiten sie in die Praxis umgesetzt haben und ob sie an der Wahrheit festhalten und nach den Grundsätzen handeln können, wenn ihnen Dinge geschehen; all das können sie nicht genau sagen. Sie sind sich in ihrem Kopf auch nicht klar darüber, welche ihrer verdorbenen Dispositionen sie wirklich verstehen, ob sie diese abgelegt haben und welche verdorbenen Dispositionen sie oft offenbaren, aber nicht abgelegt haben; all das können sie nicht genau sagen. Welche Wahrheiten sie in die Praxis umsetzen können und welche sie nicht in die Praxis umgesetzt haben, in welchen Aspekten der Wahrheit sie Fortschritte gemacht haben und wie sehr sie vorangekommen sind, nachdem sie so viele Jahre an Gott geglaubt haben – all das können sie nicht genau sagen. Was genau sie in Bezug auf ihre Menschlichkeit ausleben – ob sie Gewissen und Vernunft besitzen und ob sie eine normale Menschlichkeit ausgelebt haben –, all das können sie nicht genau sagen. Wie viele ihrer Pflichten sie mit Aufrichtigkeit und Treue getan haben, wie viele Pflichten mit absichtlicher Nachlässigkeit getan wurden, wie viele maßstabsgerecht getan wurden und wie viele noch nicht den Anforderungen entsprachen, bei welchen Pflichten sie nach den Grundsätzen handeln konnten, sodass die Ausführung dieser Pflichten Gott zufriedenstellt und Gottes Absichten entspricht, und bei welchen Pflichten sie die Wahrheitsgrundsätze noch nicht erfasst haben und es nicht geschafft haben, Gott zufriedenzustellen – all das können sie nicht genau sagen. In welchen Aspekten genau sie Gottes Anforderungen gerecht werden und sich Gott unterwerfen können, in welchem Ausmaß sie sich Gott unterworfen haben, in welchen Aspekten sie sich Gott immer noch nicht unterwerfen können, was ihre Unfähigkeit verursacht hat, sich Gott zu unterwerfen, und wie sie im weiteren Verlauf eintreten sollten – bezüglich all dieser Dinge haben sie keinen Plan und sich keine Gedanken gemacht, und natürlich haben sie erst recht keinen klaren Weg, dem sie folgen. Nachdem sie so viele Jahre an Gott geglaubt haben, wissen sie nicht, wie viele Dinge sie getan haben, um die Interessen des Hauses Gottes zu wahren, oder wie viele gute Taten sie vorbereitet haben; sie wissen nicht, wie viel Böses sie getan haben oder wie viele Dinge sie getan haben, die Unterbrechungen und Störungen verursacht haben – in ihrer Erinnerung scheint es, als hätten sie einige dieser Dinge getan, aber sie wissen nicht, ob sie Buße getan haben, nachdem sie Böses getan hatten. Manchmal können sie zwar erkennen, dass sie Böses getan haben, und sind betrübt, und sie haben zu Gott gebetet und ihre Sünden bekannt. Aber haben sie Gottes Vergebung erlangt? Haben sie Selbstvorwürfe in ihrem Herzen? Diese Dinge wissen sie auch nicht. Sie denken bei sich: „Wen kümmert es, ob ich mir Selbstvorwürfe mache oder nicht? Jedenfalls habe ich jetzt ein ziemlich bequemes Leben; ich tue immer noch meine Pflicht.“ Wie viele gute Taten haben sie dann bei der Ausführung ihrer Pflicht getan? Auch das können sie nicht genau sagen, dennoch sind sie der Meinung, dass sie ein paar gute Taten getan haben – vor Kurzem haben sie das Evangelium gepredigt und zwei Menschen gewonnen. Sie können diese kleine Anzahl an guten Taten ihr Eigen nennen, aber sie halten sich in dem, was sie tun, nicht an die Grundsätze und handeln sogar nach ihrem eigenen Willen und auf eine willkürliche und rücksichtslose Weise – zählen diese Dinge als böse Taten? Darüber sind sie sich ebenfalls im Unklaren. Sie denken, da die Kirche nicht gegen sie vorgegangen ist und die Leiter sie wegen dieser Dinge nicht zurechtgestutzt oder zur Rechenschaft gezogen haben, seien es keine bösen Taten; würden sie zur Rechenschaft gezogen werden, dann wären diese Dinge vielleicht böse Taten. Sie wissen nicht, wie viele gute Taten sie vorbereitet haben. Ob die Dinge, die sie gegenwärtig tun, gute oder böse Taten sind, wie viele davon gute Taten sind, wie viele davon böse Taten sind, wie viele mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen, wie viele gegen Arbeitsanweisungen und die Wahrheitsgrundsätze verstoßen – nichts davon wissen sie. Sie haben über diese Angelegenheiten nie Buch geführt. Jedenfalls essen sie jeden Tag pünktlich und gehen pünktlich schlafen, stehen zur festgelegten Zeit für geistliche Andachten oder für ihre Arbeit auf, behalten beim Arbeiten denselben Zustand und dieselben Arbeitsschritte wie am Vortag bei und tun die Dinge, die sie immer getan haben. Sie haben die Angelegenheiten des Strebens nach der Wahrheit und des Eintretens in die Wahrheitsrealität oder des Ablegens verdorbener Dispositionen und des Erlangens des Lebens nie gezielt oder systematisch kennengelernt oder zusammengefasst. Daher erscheint ihnen alles, was das Streben nach der Wahrheit oder den Lebenseintritt betrifft, sehr vage und ungewiss. Sagt Mir: Wenn jemand jeden Tag auf diese Weise lebt, in einem solchen Zustand lebt, ist er dann nicht verworren? (Ja.) „Verworren“ ist ein literarischer Ausdruck; umgangssprachlich bedeutet es, ziellos dahinzutreiben. Ist dieser Zustand des Lebens, dieser Zustand des Daseins, gut oder nicht? (Er ist nicht gut.) Oberflächlich betrachtet zeigen solche Menschen keine offensichtlichen Verhaltensweisen oder Äußerungsformen des Widerstands gegen Gott, aber wenn es um Angelegenheiten des Strebens nach der Wahrheit und des Lebenseintritts geht, sind sie verwirrt und nehmen es nicht ernst. Genau diesen Zustand beschreibt man als verworrenen. Das zeigt deutlich das Problem eines Menschen auf und offenbart klar den Weg, dem er im Glauben an Gott folgt.

Wenn es um Angelegenheiten des Strebens nach der Wahrheit und den Lebenseintritt im Laufe des Glaubens an Gott geht, zeigt der Zustand, in dem sich eine Person befindet, in Gottes Augen, welchem Weg sie folgt, und das ungeachtet ihrer Haltung, ihrer subjektiven Wünsche oder ihrer Äußerungsformen. Manche Menschen lieben die Wahrheit von dem Moment an nicht, in dem sie beginnen, an Gott zu glauben, und ganz gleich, wie über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wird, sie nehmen sie nicht an. Der Weg, dem sie folgen, führt geradewegs in den Tod und in die Hölle. Manche Menschen verstehen Gottes Anforderungen nicht, wenn sie anfangen, an Gott zu glauben, und streben nur danach, Segnungen zu erlangen und in das Himmelreich einzutreten. Indem sie jedoch kontinuierlich Gottes Worte essen und trinken, verstehen sie schließlich die Wahrheit und sind in der Lage, nach der Wahrheit zu streben, und sie können Mühsal ertragen und einen Preis zahlen, um die Wahrheit zu erlangen. Letztendlich kann man erkennen, dass der Weg, dem sie folgen, ins Licht und in das Himmelreich führt. Was die Angelegenheiten des Lebenseintritts betrifft, so sind sich die meisten Menschen über ihre Ziele ähnlich unklar und verweilen in einem Zustand der Verwirrung. Wenn man jedoch nach den Äußerungsformen dieser Menschen urteilt, nehmen manche die Wahrheit überhaupt nicht an, agieren bei der Ausführung ihrer Pflichten durchweg nachlässig und haben sich nach vielen Jahren des Glaubens an Gott nicht im Geringsten verändert – der Weg, dem sie folgen, führt zu ihrer Vernichtung und in die Hölle. Andererseits sind manche Menschen in der Lage, die Wahrheit anzunehmen, können Zurechtstutzen bei der Ausführung ihrer Pflichten annehmen, besitzen ein gewisses Maß an wahrer Unterwerfung und schaffen es nach und nach, ihre Pflichten maßstabsgerecht auszuführen – der Weg, dem sie folgen, führt ins Licht und in das Himmelreich. Diejenigen, die die Wahrheit nicht im Geringsten annehmen – mit anderen Worten, die Leute, die geradewegs den Weg ihrer Vernichtung entlang gehen –, tun bei der Ausführung ihrer Pflicht unaufhörlich Böses, begehen oft Taten, die gegen die Wahrheit verstoßen und von Gott verabscheut werden, und stören das Kirchenleben und die Kirchenarbeit. Diese Menschen zeigen einige „besondere“ Äußerungsformen. Das heißt, vom ersten Augenblick, in dem sie an Gott glaubten, bis heute haben sie nie Buße getan, und bei der Ausführung ihrer Pflicht agieren sie oft nachlässig, sind aalglatt und drücken sich vor der Arbeit, suchen sich leichte Aufgaben aus und drücken sich vor den schweren, und sie schützen nie die Interessen des Hauses Gottes; sie sind besonders selbstsüchtig und verachtenswert und kümmern sich nur um ihr eigenes Vergnügen. Auch das ist ein Merkmal dieser Menschen. Es gibt gewisse Menschen, die noch böser sind – im Laufe der Ausführung ihrer Pflicht begehen sie zügellos Missetaten und handeln auf eine willkürliche und rücksichtslose Weise, und weder praktizieren sie gemäß den Arbeitsanweisungen noch setzen sie die Arbeit gemäß den Arbeitsanweisungen um. Es gibt auch Menschen, die bei ihrer Pflicht häufig um Status wetteifern, sich selbst erhöhen und für sich selbst Zeugnis ablegen und Leute auf ihre Seite ziehen, um ihr eigenes unabhängiges Königreich zu errichten. Es gibt auch Menschen, die, während sie ihre Pflicht tun, Opfergaben stehlen, Opfergaben verschwenden und die Interessen des Hauses Gottes verraten. Sind diese Äußerungsformen positiv oder negativ? (Negativ.) Diese Menschen haben solche Äußerungsformen von dem Moment an gezeigt, in dem sie anfingen, an Gott zu glauben. Das Haus Gottes gibt ihnen immer wieder Chancen – manche Leute, die ein gewisses Maß an Kaliber haben, werden eingeteilt, die Pflicht eines Verantwortlichen zu tun, aber nach einer Zeit schlechter Leistung werden sie für eine Pflicht eingeteilt, die sich nur auf einen Bereich beschränkt; bei einer auf einen Bereich beschränkten Pflicht agieren sie jedoch weiterhin nachlässig, begehen zügellos Missetaten, handeln auf eine willkürliche und rücksichtslose Weise, verursachen Unterbrechungen und Störungen, und manche wetteifern sogar um Status und Macht und wahren nicht die Interessen des Hauses Gottes. Wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen, stehlen sie sogar Opfergaben und verschwenden Opfergaben. Ganz gleich, wie viele Jahre sie an Gott geglaubt haben, haben sich diese Äußerungsformen bei ihnen nicht im Geringsten verringert, noch haben sie sich im Geringsten verändert. Was lässt sich am Ende an ihnen beobachten? Dass diese Menschen bei der Ausführung ihrer Pflicht durchweg nachlässig agieren, aalglatt sind und sich vor der Arbeit drücken, sich leichte Aufgaben aussuchen und sich vor den schweren drücken und sogar in fleischlicher Bequemlichkeit schwelgen und unverantwortlich handeln. Ihre Äußerungsformen zeigen sich nicht gelegentlich und sind auch nicht vorübergehend, sondern durchgängig – das ist problematisch für sie. Bei der Ausführung ihrer Pflicht agieren sie durchweg nachlässig, begehen zügellos Missetaten und verursachen Unterbrechungen und Störungen, und ganz gleich, wer mit ihnen spricht, sie ändern sich nicht. Ganz gleich, wie viele Predigten sie hören, sie tun weder Buße noch füllt sich ihr Herz mit Reue. Es gibt auch Menschen, die durchweg um Status wetteifern, durchweg die Interessen des Hauses Gottes verraten und niemals die Interessen des Hauses Gottes schützen. Ist das Wort „durchweg“ leicht zu verstehen? Ganz gleich, wer bei der Ausführung seiner Pflicht nachlässig agiert, willkürlich und rücksichtslos ist oder einige schlechte Äußerungsformen aufweist, das Haus Gottes gibt dieser Person immer viele Gelegenheiten, um Buße zu tun. Es liegt nie an den vorübergehenden Äußerungsformen solcher Menschen, dass sie weggeschickt werden und ihre Pflicht nicht mehr tun dürfen. Stattdessen werden sie wiederholt ermahnt, es wird mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten, und man hilft ihnen und unterstützt sie auf liebevolle Weise. Darüber hinaus bewegt, erleuchtet und tadelt der Heilige Geist sie in besonderem Maße. Menschen wirken auf sie ein, und auch der Heilige Geist wirkt an ihnen, doch in ihrem Herzen sind solche Menschen einfach unnachgiebig und der Wahrheit abgeneigt. Sie nehmen die Wahrheit nie an, sie nehmen die Hilfe, Kritik, Nachverfolgung oder Beaufsichtigung der Brüder und Schwestern nie an und erst recht nicht die Erleuchtung und Maßregelung durch den Heiligen Geist. Ganz gleich, ob sie drei oder fünf Jahre oder zehn oder zwanzig Jahre an Gott geglaubt haben, sie bleiben so. Obwohl sie jetzt älter sind und ein bisschen reifer und erfahrener wirken, tun sie ihre Pflichten immer noch auf dieselbe Weise – sie agieren durchweg nachlässig und begehen zügellos Missetaten. Sie sind diese ganzen zwanzig Jahre lang so gewesen, ohne sich auch nur im Geringsten zu ändern. Wenn sie etwas sagen, sprudeln Lügen aus ihren Mündern, und sie sagen nie die Wahrheit. Sie sind auch jetzt noch so; ganz gleich, wie viele Worte sie äußern, man weiß nicht, welche wahr und welche falsch sind – unter all ihren Worten gibt es kein einziges ehrliches Wort. Obwohl sie in diesen zwanzig Jahren bei der Ausführung ihrer Pflichten etwas gelitten haben und durch das Predigen des Evangeliums einige Menschen gewonnen haben, hat sich ihre Lebensdisposition nicht im Geringsten verändert. Sie sind immer noch extrem aalglatt und hinterlistig; sie sind einfach alte Schlangen, die nicht imstande sind, auch nur ein einziges ehrliches Wort zu sagen. Das reicht aus, um zu beweisen, dass sie keine Menschen sind, die die Wahrheit lieben; selbst wenn sie ein wenig davon verstehen, können sie sie nicht in die Praxis umsetzen. Was für Menschen sind sie? Menschen, die durchweg nachlässig agieren, durchweg zügellos Missetaten begehen und auf eine willkürliche und rücksichtslose Weise handeln, die durchweg Unterbrechungen und Störungen verursachen und um Macht wetteifern und durchweg Tricks anwenden, lügen und betrügen. Man kann sagen, dass sie gerissene alte Füchse sind – dass sie einfach alte Schlangen, alte aalglatte Leute, alte Teufel, alte Satane sind. Vor all ihren Handlungen muss das Wort „durchweg“ hinzugefügt werden. Sobald „durchweg“ hinzugefügt wird, ist es keine Frage mehr von persönlicher Voreingenommenheit gegen sie, sondern vielmehr etwas, das durch ihre eigenen Handlungen und ihr eigenes Verhalten verursacht wird. In den Augen aller hat dieser Mensch diese Dinge nicht nur ein- oder zweimal getan – er ist ein Wiederholungstäter. Wie behandeln Polizeibehörden in verschiedenen Ländern Wiederholungstäter? Die Vorstrafenregister von Wiederholungstätern müssen archiviert werden. Wann immer ein Verbrechen geschieht, sind diese Wiederholungstäter die Hauptverdächtigen, und die Polizei wird mit Sicherheit bei ihnen anfangen, wenn sie mit den Untersuchungen und Ermittlungen in dem Fall beginnt. Was ist dann mit denen, die ihre Pflicht im Haus Gottes durchweg auf nachlässige Weise tun? Ihre Äußerungsformen der Nachlässigkeit und davon, zügellos Missetaten zu begehen, sind nicht nur Dinge, die ein- oder zweimal passieren, noch geschehen sie nur unter besonderen Umständen. Diese Zustände und Äußerungsformen sind die durchgängige Art und Weise, wie sie mit ihrer Pflicht umgehen. Nach dieser durchgängigen Umgangsweise mit ihrer Pflicht zu urteilen, lässt sich erkennen, was ihre Haltung gegenüber der Wahrheit ist. Was ist also ihre Haltung gegenüber der Wahrheit? (Sie sind ihr abgeneigt und sind ihr gegenüber widerständig.) Menschen dieser Art sind der Wahrheit abgeneigt und sind ihr gegenüber widerständig. Sie nehmen sie nie an. Tief in ihrem Innern blicken sie auf sie herab und verachten positive Dinge. Ganz gleich, wer mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hält, sie hören nicht zu. Ganz gleich, wie viele Gelegenheiten zur Buße ihnen gegeben werden, sie schätzen sie nicht und nehmen sie nicht ernst. Sie handeln so, wie sie wollen, wie es ihnen gefällt. Wenn der Heilige Geist sie bewegt, verspüren sie nichts und es kümmert sie nicht. Sie sind den Ermahnungen und der Hilfe der Leute abgeneigt und missachten sie, und wenn diese Leute sie dann zurechtstutzen, werden sie wütend, rasend, ärgern sich über sie und finden das in ihrem Herzen abstoßend. Die Kirche hat zu jedem Zeitpunkt eine Bewertung der Äußerungsformen eines jeden Menschen, und diese Bewertung ist sehr wichtig für das Ergebnis eines Menschen. Wenn das Wort „durchweg“ den Äußerungsformen der bösen Taten eines Menschen hinzugefügt wird, wenn er charakterisiert wird, dann ist das problematisch für ihn. Es wird sehr deutlich, welchem Weg solche Menschen genau folgen. Welchem Weg folgen sie also? Ist es ein Weg, der zu ihrer Vernichtung führt, oder ein Weg, der zur Errettung führt? (Ein Weg, der zu ihrer Vernichtung führt.) Wie kommt es zu diesem Ergebnis? Wird hier ein Urteil über diese Menschen gefällt? Steht das im Widerspruch zu den Fakten? (Nein.) Sollten ihnen weiterhin Gelegenheiten zur Buße gegeben werden? (Nein.) Manche Leute mögen nun sagen: „Wir sollten sie nicht einfach komplett abschreiben – vielleicht werden sie eines Tages Buße tun!“ Die Menschen von Ninive begingen zahlreiche böse Taten, und ihre bösen Taten waren Gott zu Ohren gekommen. Als Gott im Begriff war, sie zu vernichten, schickte Er Jona voraus, um eine Botschaft zu überbringen und ihnen mitzuteilen, dass Ninive in vierzig Tagen vernichtet werden würde. Wie verhielten sich die Menschen von Ninive, nachdem sie das gehört hatten? Innerhalb von vierzig Tagen kleideten sie sich in Säcke und Asche und taten vor Gott Buße. Aber was nun jene Menschen betrifft, die bei der Ausführung ihrer Pflicht durchweg schlechte Leistungen erbringen – wie viele Zeitspannen von vierzig Tagen wurden ihnen bereits gegeben, um Buße zu tun? Haben sie Buße getan? Haben sie die Bereitschaft, Buße zu tun? Zeigen sie irgendeine Neigung zur Buße? (Nein.) In den vergangenen zehn oder zwanzig Jahren bestanden ihre Äußerungsformen durchweg darin, Böses zu tun. Können sie sich also in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren ändern? Können sie aufhören, Böses zu tun? Das mag ungewiss sein, aber die verschiedenen Äußerungsformen dieser Menschen in den vergangenen zehn oder zwanzig Jahren reichen aus, um zu zeigen, dass all ihre Verhaltensweisen und Äußerungsformen gegen die Wahrheit verstoßen, sich Gott widersetzen und sich gegen Gott stellen. Das beweist, dass ihr Herz der Wahrheit abgeneigt ist, dass ihre Wesensnatur niederträchtig ist und kein Element der Liebe zur Wahrheit besitzt und dass sie nicht die Menschlichkeit der Liebe und der Praxis der Wahrheit besitzen. Diese Schlussfolgerung ergibt sich aus ihren Äußerungsformen der vergangenen zehn oder zwanzig Jahre. Ausgehend von dieser Schlussfolgerung bis zu diesem Punkt: Wenn man anhand ihrer Menschlichkeit und ihres Wesens urteilt, wird irgendjemand unter ihnen in den nächsten zehn, zwanzig oder dreißig Jahren in der Lage sein, wahrhaftig Buße zu tun und sich zu ändern? Könnte unter dreißig Menschen einer sein? Könnte unter fünfzig Menschen einer sein? Könnte unter hundert Menschen einer sein? Sprich: Kann in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren plötzlich ihr Gewissen erwachen, können sie sich für die Wahrheit und positive Dinge interessieren, in der Lage sein, die Wahrheit und positive Dinge anzunehmen, Selbsterkenntnis zu erlangen und aufrichtige Buße zu tun, und Reue und Schuld für das Böse empfinden, das sie in der Vergangenheit getan haben? Wie ist euren Beobachtungen zufolge das Verhältnis? Könnte unter tausend Menschen einer sein? (Ich denke, dass es selbst unter tausend Menschen nicht einen einzigen gibt.) Worauf stützt du das? (Darauf, dass die Haltung solcher Menschen gegenüber der Wahrheit, während sie zehn oder zwanzig Jahre lang an Gott geglaubt haben, durchweg von Ablehnung und Widerständigkeit geprägt war, und dass sie die Wahrheit nicht im Geringsten annehmen und nicht die geringste Äußerungsform der Buße gezeigt haben. Das beweist, dass sie auch in Zukunft nicht wahrhaftig Buße tun werden.) Ist diese Aussage zutreffend? (Ja.) Manche Leute mögen nun sagen: „Wir sollten anderen gegenüber tolerant und nachsichtig sein. Wenn sie in den vergangenen zehn oder zwanzig Jahren nicht Buße getan haben, lag das daran, dass sie jung und unreif waren, oder daran, dass sie gute Familienverhältnisse hatten und verhätschelt und verwöhnt wurden, oder daran, dass sie einen hohen sozialen Status und bestimmte Stärken hatten. Waren es nicht diese besonderen Umstände und Situationen, die dazu führten, dass sie so sind? Vielleicht werden sie sich in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren von den Einflüssen dieser familiären Umgebungen und widrigen Faktoren befreien, und vielleicht werden sie sich ändern.“ Das ist schwer zu sagen. Wenn man jedoch von den vergangenen Äußerungsformen dieser Menschen ausgeht, schweben all jene in großer Gefahr, deren Äußerungsformen durch das Wort „durchweg“ näher bestimmt werden. Selbst unter hundert oder tausend dieser Menschen könnte es unmöglich auch nur einen einzigen geben, der wahrhaftig Buße tun kann. Wenn noch keine ihrer bösen Taten durch das Wort „durchweg“ näher bestimmt wurde, dann gibt es vielleicht noch ein wenig Hoffnung für solche Menschen. Das wird davon abhängen, wie ihre Äußerungsformen in den nächsten drei bis fünf Jahren aussehen. Wenn es daran liegt, dass sie jung und unreif sind, oder daran, dass ihr Glaube an Gott keine Grundlage hat, oder daran, dass sie ein schlechtes Kaliber haben, oder daran, dass einige objektive umweltbedingte Faktoren ihre Annahme und ihr Verständnis der Wahrheit beeinträchtigt haben – wenn es durch solche objektiven Gründe verursacht wird und ihre Äußerungsformen von bösen Taten nur vorübergehend sind, dann müssen sie unter weitere Beobachtung gestellt werden. Aber bis jetzt haben diejenigen, die unaufhörlich böse Taten begehen – diejenigen, deren Äußerungsformen durch das Wort „durchweg“ näher bestimmt werden –, nicht genügend gute Taten für ihren Bestimmungsort vorbereitet. Stattdessen haben sie im Laufe ihres Glaubens an Gott viele böse Taten angehäuft. Es ist einfach so, dass sie sich weigern, zuzugeben, dass sie böse Menschen sind, und zudem versuchen, sich mithilfe der Mühsal, die sie ertragen haben, des Preises, den sie gezahlt haben, und ihrer langen Zeit als Gläubige an Gott zu rechtfertigen. Der Weg, dem diese Menschen folgen, liegt nicht nur vor ihnen offen, sondern offenbart sich auch allen anderen. Ihre Äußerungsformen und Offenbarungen, ihre Handlungen und ihr Verhalten, ihre Haltung gegenüber der Ausführung ihrer Pflicht, ihre Haltung gegenüber der Wahrheit und ihre Haltung gegenüber allen positiven Dingen reichen bereits aus, um ihr Wesen zu zeigen. Natürlich haben ihre Haltung gegenüber ihrer Pflicht und ihre Haltung gegenüber der Wahrheit auch bereits den Weg offenbart, dem sie folgen.

Der Weg, dem Menschen folgen, bestimmt, was sie letztendlich ernten. Wenn Menschen dem Weg zu ihrer Vernichtung folgen, dann ernten sie letztendlich, dass sie die Tore der Hölle aufbrechen werden und in die Hölle hinabfahren. Das hat nichts mit anderen Leuten zu tun – es wird nicht von anderen Menschen verursacht, sondern ist vielmehr das Ergebnis, das letztendlich durch den Weg, dem du folgst, herbeigeführt wird. Es mag sein, dass du viele Jahre an Gott geglaubt hast und viele Verfehlungen begangen hast, einige falsche Entscheidungen getroffen hast und einige Dinge getan hast, die vom rechten Weg abweichen; es gibt sogar einige Menschen, die einige Taten der Rebellion und des Widerstands gegen Gott begangen haben. Obwohl diese Äußerungsformen nicht gut sind und sie in Gottes Augen verurteilt werden, wird sich Gottes Haltung dir gegenüber ändern, wenn du – während du eine verdorbene Disposition offenbarst und gegen Gott rebellierst und dich Ihm widersetzt – gleichzeitig in der Lage bist, über dich selbst nachzudenken und wahrhaftig eine Kehrtwende zu machen und deine Aufrichtigkeit, das Zahlen eines Preises, dein Praktizieren der Wahrheit und deine positive und proaktive Haltung gegenüber der Wahrheit nutzt, um aktiv viele gute Taten vorzubereiten. Nehmen wir zum Beispiel an, dass du, wenn Antichristen und böse Menschen die Kirchenarbeit unterbrechen und stören und die Brüder und Schwestern in die Irre führen, in der Lage bist, die bösen Taten der Antichristen und bösen Menschen umgehend aufzudecken, ihren Unterbrechungen und Störungen Einhalt zu gebieten, die Brüder und Schwestern zu beschützen und die Interessen des Hauses Gottes zu wahren. Außerdem gab es im Laufe der Ausführung deiner Pflicht viele unvorhergesehene Schwierigkeiten und Hindernisse, und du hast Zeit, Energie und körperliche Kraft investiert, deine glücklichen Momente fleischlichen Vergnügens geopfert und deine ganze Mühe aufgewendet, um diese Schwierigkeiten und Probleme zu lösen. Durch dein Drängen, deine Beaufsichtigung und deine Folgearbeit, durch dein Leiden und das Zahlen deines Preises konnte sich die Evangeliumsarbeit der Kirche weiterentwickeln und normal und reibungslos ablaufen. Des Weiteren hast du im Laufe deines Predigens des Evangeliums einige Menschen mit gutem Kaliber und der Fähigkeit, die Wahrheit zu begreifen, ins Haus Gottes gebracht und mit ihnen verständlich über verschiedene Wahrheiten Gemeinschaft gehalten, was sie befähigt hat, ein Fundament auf dem wahren Weg zu legen, ihre Pflicht in der Kirche zu tun und fähige Helfer in bestimmten Arbeitsbereichen zu werden. Oder du hast eine entscheidende Rolle in einer bestimmten fachlichen Arbeit im Haus Gottes gespielt und effektive Arbeitsmethoden oder Arbeitsschritte zum Einsatz gebracht, um den Fortschritt der Arbeit voranzutreiben und ihre Ergebnisse zu verbessern. Oder du hast im Kirchenleben einigen Brüdern und Schwestern, die negativ und schwach waren oder die sich verloren fühlten und denen ein Weg fehlte, geholfen, einen Weg für sich zu finden, Gottes Absichten zu verstehen und Ihn nicht misszuverstehen, und den Entschluss zu fassen, nach der Wahrheit zu streben. Noch besser ist, dass du in der Lage warst, diese Menschen so zu motivieren, dass sie bereit sind, eine Pflicht zu tun und sich für Gott aufzuwenden. Oder du hast in einer fachlichen Arbeit eine unverzichtbare Rolle übernommen – es mag sein, dass die Aufgabe, die du erledigst, mühsam und anstrengend ist und nicht von anderen wahrgenommen wird, du jedoch bereit bist, ein unscheinbarer Arbeiter im Hintergrund zu sein, der sich, ohne eine Belohnung zu fordern, anstrengt und nur danach trachtet, seine Aufrichtigkeit und Treue darzubringen. All diese positiven Äußerungsformen sind in Gottes Augen gute Taten, die der Erinnerung würdig sind. Andererseits mag es sein, dass du, wenn du mit diesen Dingen konfrontiert wirst, es nicht nur versäumst, deine Pflicht zu tun und deine Verantwortlichkeiten zu erfüllen, sondern dich auch komplett raushältst und die Situation von der Seitenlinie aus beobachtest und belächelst, sie völlig ignorierst und dich taub und blind stellst. Du tust nicht alles, was du tun könntest, und kannst dich nicht einmal dazu aufraffen, einen Vorschlag zu machen, aus Angst, dich zu ermüden. Du meidest alles, dem du aus dem Weg gehen kannst, und denkst, je untätiger du bist, desto besser. Du hast immer das Gefühl, dass es sich nicht lohnt, gewissenhaft und verantwortungsbewusst zu sein, und dass es zu viel Mühe macht, sich um Arbeitsangelegenheiten zu kümmern. Obwohl sich diese Äußerungsformen von den bösen Taten des Unterbrechens und Störens der Kirchenarbeit unterscheiden und Gott dir keine schlechte Bewertung geben wird, wird Er dir auch keine gute geben. Was meine Ich damit, dass Er dir keine gute Bewertung geben wird? Das heißt, dass du in diesen Dingen weder gute Taten vorbereitet hast noch Dinge getan hast, die es verdient haben, dass Gott sich an sie erinnert. Als du mit diesen Dingen konfrontiert wurdest, hast du die Gelegenheit verpasst, gute Taten vorzubereiten. Du bist wirklich töricht; du bist nicht vertrauenswürdig, nicht würdig, gefördert zu werden, nicht würdig, erhöht zu werden, und nicht würdig, dass dir von Gott etwas anvertraut wird. Du bist Welten von Noah und Abraham entfernt. Sagt Mir: Ein Mensch, dem Gott nichts anzuvertrauen wagt, kommt am Ende vielleicht nicht zwangsläufig in die Hölle, aber kann er ins Himmelreich eintreten? Man kann nur sagen, dass es ungewiss ist, und diese Frage einen ganzen Haufen von Fragezeichen hinter sich herzieht; es ist mit viel Ungewissheit behaftet. Diese Ungewissheit basiert auf deinen durchgängigen Äußerungsformen. Wenn du die Leute fragst, warum sie an Gott glauben, ob sie in das Himmelreich eintreten oder in die Hölle kommen wollen, werden dich manche Leute verspotten und sagen, dass diese Frage unglaublich töricht sei: „Wer würde schon in die Hölle kommen und vernichtet werden wollen? Wer würde nicht ins Himmelreich eintreten und Errettung erlangen wollen?“ Aber diese Frage muss wirklich gestellt werden. Sie ist nicht töricht. Manche Menschen haben auf diese Weise noch nie über sich selbst nachgedacht. Wenn sie mit einer Situation konfrontiert werden, fürchten sie immer Schwierigkeiten und haben Angst, Streitigkeiten heraufzubeschwören. Insbesondere wenn sie sehen, dass böse Menschen die Kirchenarbeit unterbrechen und stören und Gottes auserwähltes Volk dabei in die Irre geführt und ausgenutzt wird und die Kirchenarbeit folglich nicht voranschreiten kann, sind sie sich nicht bewusst, dass Gott die Menschen ganz genau prüft, noch sind sie sich bewusst, dass genau solche Dinge eine Gelegenheit darstellen, gute Taten vorzubereiten. Stattdessen ziehen sie es vor, ein Jasager zu sein und die Wahrheitsgrundsätze aufzugeben, und denken nicht im Geringsten über sich selbst nach. Was ist deine Verantwortung? Was ist deine Verpflichtung? Was ist Gottes Auftrag an dich? Gott hat so viele Worte gesprochen und so viel gewirkt – was ist Gottes Erwartung an dich? Kannst du Gott eine zufriedenstellende Antwort geben? Hast du gute Taten vorbereitet? In all diesen Angelegenheiten musst du oft über dich selbst nachdenken und dir darüber in deinem Herzen im Klaren sein.

Jeder möchte Segnungen gewinnen. Niemand möchte vernichtet und in die Hölle geschickt werden, aber unwillkürlich tun viele Menschen immer wieder Böses und rasen mit hoher Geschwindigkeit die Straße zur Hölle hinunter. Manche Menschen ignorieren immer wieder die Gelegenheiten, ihre Pflicht zu tun, die ihnen vom Haus Gottes gegeben werden, ignorieren es, wenn der Heilige Geist sie bewegt und tadelt, und ignorieren die Hilfe und die Erwartungen des Hauses Gottes. Sie bestehen darauf, nachlässig zu sein, zügellos ihr Unwesen zu treiben, auf eine willkürliche und rücksichtlose Weise zu handeln und die Kirchenarbeit zu unterbrechen und zu stören, ohne auch nur im Geringsten über sich selbst nachzudenken. Sind sie nicht einfach unverbesserliche, schamlose Leute? Du tust ständig auf diese Weise Böses. Es ist nicht so, dass andere dich dazu zwingen – es ist offensichtlich deine persönliche Entscheidung, das zu tun, und du magst es und tust es gerne. Wenn jemand sagt, dass der Weg, den du gehst, ein Weg des Widerstands gegen Gott ist und ein Weg, der in die Hölle führt, bist du bekümmert und negativ. Welchen Grund hast du bitte, dich negativ zu fühlen? Hast du dir das nicht selbst eingebrockt und geerntet, was du gesät hast? Geschieht dir das nicht recht? Manche Leute sagen nun vielleicht: „Ich tue unwillkürlich Böses. Immer, wenn ich etwas tue, möchte ich es gut machen, aber wenn ich fertig bin, stelle ich fest, dass die Folgen meiner Handlungen nicht besonders gut sind.“ Du hast etwas Böses getan, Unterbrechungen und Störungen sowie der Kirchenarbeit Verluste verursacht. Selbst wenn du nicht für deine Verfehlungen zur Rechenschaft gezogen wirst, haben sie versteckte Risiken hinterlassen, und du könntest solche Verfehlungen in Zukunft erneut begehen. Das ist enorm riskant. Man kann das mit dem Weg vergleichen, den eine Person gegangen ist – wo immer sie gegangen ist, hinterlässt sie zwangsläufig Spuren. Erkennst du die Verfehlungen, die du begangen hast? Bereust du sie? Fühlst du dich schuldig und traurig? Weinst du ihretwegen bitterlich? Hast du eine Kehrtwende gemacht? Empfindest du wahrhaftigen Hass gegenüber deinen bösen Taten? Hast du von dem Frevel deiner Hände abgelassen und wahrhaftig vor Gott Buße getan? Manche Leute sagen vielleicht: „Ich hasse auch mich selbst. Ich habe mir alleine zuhause unzählige Male ins Gesicht geschlagen, und ich bin auch vor Gott niedergekniet und habe im Gebet bitterlich geweint.“ Du magst diese Prozesse durchlaufen haben, aber Gott betrachtet diese Prozesse nicht. Gott schaut auf deine Äußerungsformen. Wenn dieselbe Situation erneut auftritt oder dir wieder dieselbe Pflicht übertragen wird, wie gehst du damit um? Hast du Aufrichtigkeit und Treue? Kannst du einen Preis zahlen? Kannst du gemäß Gottes Worten handeln? Was sind die Äußerungsformen deiner Kehrtwende? Hast du von dem Bösen, das du zu tun imstande bist, abgelassen? Tust du weiterhin dieselben bösen Dinge, die du in der Vergangenheit getan hast? Lügst du immer noch? Handelst du immer noch auf eine willkürliche und rücksichtlose Weise und verstößt immer noch gegen Arbeitsanweisungen und die Wahrheitsgrundsätze? Richtest du dich in deinem Handeln immer noch nach deinem eigenen Ehrgeiz und deinen Begierden und machst immer noch mit bösen Menschen gemeinsame Sache, um die Kirchenarbeit zu unterbrechen und zu stören? Wenn du immer noch so handelst, dann sind deine Buße und dein bitterliches Weinen falsch und oberflächlich. Als was wird oberflächliche, falsche Buße charakterisiert? (Heuchelei.) Wird sie als Heuchelei charakterisiert? Sie wird als Täuschung charakterisiert. Ist diese Aussage zutreffend? (Ja.) In Gottes Augen sind ein solches bitterliches Weinen und eine solche Buße eine Täuschung. Zum Beispiel sagt Gott: „Bringe Mir zehn Pfund Reis von der diesjährigen Ernte dar.“ Manche Leute sind nicht bereit, ihn darzubringen, und wollen ihn für sich selbst zum Essen behalten, also nehmen sie zehn Pfund Reisschalen und legen sie auf den Altar. Wenn sie gefragt werden, was sie da haben, sagen sie, es sei Rohreis. Gott sagt: „Habe Ich dich nicht um Reis gebeten?“ Sie sagen: „Rohreis ist Reis.“ Ist das eine Täuschung? (Ja.) Das ist eine dreiste Täuschung. Nachdem du Böses getan hast, bekennst du deine Sünde, sagst wiederholt, dass du in Gottes Schuld stehst, und weinst sogar bitterlich, aber danach tust du, als wäre nichts geschehen, und verhältst dich und handelst genau wie vorher. Gott charakterisiert ein solches Verhalten als Täuschung. In Gottes Augen ist diese Art von täuschendem Verhalten gleichbedeutend mit einer bösen Tat. Wenn du wahrhaftig entschlossen bist, dich zu ändern und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, musst du keine Vorsätze fassen oder bitterlich weinen. Tu es einfach – lege Gott ein Gelübde ab, wenn du es tun kannst. Wenn du es nicht tun kannst, dann darfst du absolut kein Gelübde ablegen. Wenn du ein Gelübde ablegst, wird Gott das ernst nehmen und von dir verlangen, dass du deinem Gelübde Taten folgen lässt. Wenn du das nicht erfüllen kannst, ist das in Gottes Augen eine Täuschung – Gott zu täuschen, wird zu einer weiteren bösen Tat, die gegen dich vermerkt wird. Wenn du also nicht aufrichtig Buße tun kannst und stattdessen Gott mit deinen Gelübden täuschst, dann wandelst du auf einem Weg, der zu deiner Vernichtung führen wird. Mit jeder deiner bösen Taten schlägst du gegen die Tore der Hölle; vielleicht wird einer dieser Schläge sie schließlich aufbrechen, und dann ist die Zeit deines Untergangs gekommen. Man kann sagen: Für manche Menschen, von dem Moment an, als sie begannen, an Gott zu glauben, bis heute, bestand all ihr Handeln und Verhalten darin, ständig böse Taten anzuhäufen und gegen die Tore der Hölle zu schlagen, und gleichzeitig darin, Gottes Zorn mehr und mehr anzuhäufen; sie warten darauf, dass Gottes Bestrafung über sie kommt. Andere Menschen jedoch machen im Prozess des Glaubens an Gott Fortschritt in eine positive und korrekte Richtung. Sie folgen dem Weg, der ins Himmelreich führt. Während dieses Zeitraums sind sie rebellisch und offenbaren verdorbene Dispositionen, und sie haben natürlich auch Auffassungen und Einbildungen über Gott und richten sich bei der Ausführung ihrer Pflicht nach ihrem eigenen Willen; doch während sie diese Äußerungsformen offenbaren oder diese Verhaltensweisen an den Tag legen, nehmen sie aber auch kontinuierlich die Wahrheit an, legen kontinuierlich ihre verdorbenen Dispositionen ab und lassen sie einen Wandel erleben; sie haben wahrhaftig eine Kehrtwende gemacht und besitzen die Äußerungsformen und die Wirklichkeit davon, die Wahrheit anzunehmen und sich ihr zu unterwerfen. Obwohl solche Menschen in der Vergangenheit viele Verfehlungen begangen haben sowie einige Dinge, die Gott verabscheut und verurteilt, legen sie ihre verdorbenen Dispositionen nach und nach ab und tun keine bösen Dinge mehr, nachdem sie die Wahrheit verstanden und eine Kehrtwende gemacht haben. Mit ihrer Kehrtwende und ihrer Entschlossenheit und ihrem Vorsatz, für die Wahrheit Mühsal zu ertragen und einen Preis zu zahlen, bewegen sie Gott. Gleichzeitig erlangen ihre Bemühungen und Handlungen und die guten Taten, die sie vorbereiten, allmählich Gottes Akzeptanz und Billigung, und Gott erinnert sich auch an diese Dinge. Wenn man nach den gesamten Äußerungsformen solcher Menschen urteilt, sind sie – wie ihr oft sagt – im Grunde Menschen vom richtigen Schlag. Der Weg, den diese Menschen vom richtigen Schlag gehen, ist der Weg, der in das Himmelreich führt, der Weg, der zur Errettung führt. Solche Menschen beschreiten den Weg der Errettung. Natürlich sind die Äußerungsformen dieser Menschen im Grunde weder das Ergebnis davon, von anderen gedrängt, beaufsichtigt, geführt oder zurechtgestutzt zu werden, noch das Ergebnis der Regulierung durch die Verwaltungsverordnungen der Kirche. Stattdessen machen sie aus eigenem Antrieb eine Kehrtwende, und sie haben bei ihrem Lebenseintritt ihre eigenen Pläne und Vorhaben sowie eigene, aus eigenem Antrieb gefasste Vorsätze. Diese Menschen gehen den korrekten Weg. Mit diesen positiven, aus eigenem Antrieb hervorgehenden Äußerungsformen bereiten sie gute Taten für ihren eigenen Bestimmungsort vor. Ihr persönliches, subjektives Streben bestimmt sowohl den Weg, den sie einschlagen, als auch Gottes Haltung ihnen gegenüber. Letztendlich sind sie aufgrund ihres persönlichen, subjektiven Strebens in der Lage, von Gott ein angemessenes Urteil und einen angemessenen Bestimmungsort zu erhalten.

Sagt Mir: Auf welche Art und Weise sollten Menschen gerechte Taten vollbringen, und in welchem Zustand und unter welchen Bedingungen müssen sie das tun, damit es als das Vorbereiten guter Taten gilt? Das absolut Mindeste ist, dass sie eine positive und proaktive Haltung haben und bei der Ausführung ihrer Pflicht treu sein, nach den Wahrheitsgrundsätzen handeln und die Interessen von Gottes Haus schützen können. Entscheidend ist, dass man positiv ist und Eigeninitiative zeigt. Wenn du immer passiv bist, ist das problematisch. Das ist, als wärst du kein Mitglied von Gottes Haus. Du tust nicht deine Pflicht, sondern du tust die Arbeit nur zwangsläufig auf Geheiß eines Arbeitgebers, um einen Lohn zu erhalten – du tust es nicht freiwillig. Selbst wenn du ein wenig deiner Pflicht tust, tust du das, weil du musst, und bist dabei passiv. Wenn es dabei nicht um deine Interessen ginge, würdest du sie einfach gar nicht tun, und wenn niemand dich beaufsichtigen würde, würdest du sie definitiv nicht tun. Solche negativen und passiven Handlungen sind keine guten Taten. Deshalb sind Menschen dieser Art sehr töricht. Wenn es darum geht, positive Dinge zu tun und das zu tun, was sie tun sollten, sind sie sehr passiv. Selbst die Dinge, die ihnen selbst einfallen, tun sie nicht, noch tun sie die Dinge, zu denen sie fähig sind, die aber Zeit und Energie erfordern würden. Sie warten einfach ab und schauen von der Seitenlinie zu, in dem Glauben, dass es besser ist, wenn andere diese Dinge tun. Das ist problematisch, und es ist sehr schwierig für sie, ihre Pflicht gut auszuführen. Erstens ist es nicht so, als ob dein Kaliber unzureichend wäre; zweitens trifft es nicht zu, dass du nicht genug Erfahrung hast; drittens ist es nicht der Fall, dass du nicht die richtigen Voraussetzungen dafür hast, es zu tun. Du hast das Kaliber für diese Arbeit, und wenn du Zeit und Energie aufwendest, wirst du in der Lage sein, es zu tun, aber das tust du nicht; du versäumst es, gute Taten vorzubereiten. Das ist sehr bedauerlich. Warum sage Ich, dass es bedauerlich ist? Weil du das, wenn du viele Jahre später darauf zurückblickst, bereuen wirst, und wenn du zu jenem Jahr, jenem Monat und jenem Tag zurückkehren und diese Arbeit erledigen möchtest, wird sich alles verändert haben und die Gelegenheit wird bereits verstrichen sein. Du wirst so eine Gelegenheit kein zweites Mal bekommen; wenn diese Chance vorbei ist, dann ist sie vorbei, wenn du sie verpasst hast, hast du sie verpasst. Wenn du eine Chance auf fleischliche Freuden wie gutes Essen oder schöne Kleidung verpasst, ist das nicht weiter schlimm, denn diese Dinge sind gehaltlos und haben keinen Einfluss auf deinen Lebenseintritt, auf deine Vorbereitung guter Taten oder auf deinen Bestimmungsort. Wenn es jedoch um Gottes Haltung zu dir und Seine Bewertung von dir geht oder sogar um den Weg, dem du folgst, und deinen Bestimmungsort, dann ist es äußerst bedauerlich, diese Gelegenheit zu verpassen. Denn es wird auf deinem zukünftigen Lebensweg einen Makel hinterlassen und Bedauern hervorrufen, und du wirst für den Rest deines Lebens nie wieder die Möglichkeit haben, das wettzumachen. Ist das nicht bedauerlich? Wenn dein Kaliber zu schlecht ist und du diese Arbeit nicht übernehmen kannst, dann ist das nicht bedauerlich – Gottes Haus kann dafür sorgen, dass jemand anderes sie übernimmt. Wenn du jedoch in der Lage bist, diese Arbeit gut zu erledigen, es aber nicht tust, dann ist das äußerst bedauerlich. Das ist eine dir von Gott gegebene Gelegenheit, doch du nimmst sie nicht ernst, du ergreifst sie nicht beim Schopf, sondern lässt sie dir durch die Finger schlüpfen – das ist enorm bedauerlich! Für dich ist es bedauerlich; für Gott ist es enttäuschend. Gott hat dir ausreichend Kaliber und überlegene Voraussetzungen gegeben, was dir erlaubt, gewisse Dinge klar zu erkennen und kompetent genug für diese Arbeit zu sein. Du hast jedoch nicht die richtige Einstellung zu deiner Pflicht, du hast keine Aufrichtigkeit, geschweige denn Hingabe, und du willst nicht dein Bestes geben, um deine Pflicht gut auszuführen. Das ist sehr enttäuschend für Gott. Wenn du also faul bist und immer das Gefühl hast, dass die dir zugewiesene Arbeit mühsam ist, und du sie nicht tun willst und du innerlich murrst: „Warum soll ich das tun und nicht jemand anderes?“, dann ist das ein törichter Gedanke. Wenn dir eine Pflicht übertragen wird, ist das kein unglückliches Ereignis, sondern eine Ehre und eine Erhöhung durch Gott. Du solltest sie freudig annehmen und die Pflicht tun, die du tun solltest; es wird dich nicht erschöpfen. Im Gegenteil, wenn du deine Pflicht gut ausführst, die Wahrheit verstehst und Probleme löst, wirst du in deinem Herzen inneren Frieden spüren und dich geerdet fühlen, und du wirst Gott nicht enttäuscht haben. In Gottes Gegenwart wirst du voller Glauben sein und in der Lage, mit erhobenem Haupte durchs Leben zu schreiten. Wenn du deine Pflicht nicht erfüllt hast und immer nachlässig bist, stellt das eine Verfehlung dar, und selbst wenn du keine Verluste verursacht hast, wird diese Verfehlung ein lebenslanges Bedauern in deinem Herzen sein, wie ein bodenloses schwarzes Loch; wann immer du daran denkst, wirst du Schmerz und Unbehagen verspüren, eine Qual, wie ein Dolch durchs Herz. Du wirst nicht nur weder Frieden noch Freude haben, sondern der Schmerz von Reue und Qual wird dich dein ganzes Leben lang begleiten und kann nie ausgelöscht werden. Stellt das nicht ein ewiges Bedauern dar? Und wie sieht es aus Gottes Perspektive aus? Gott charakterisiert diese Angelegenheit anhand der Wahrheitsgrundsätze, also ist ihre Natur weit schwerwiegender als das, was du empfindest. Verstehst du das? (Ja.) Gott wird sich also ein umfassendes Bild deiner üblichen Leistungen und deiner Haltung gegenüber der Wahrheit und deiner Pflicht machen, um zu erkennen, welchem Weg du folgst. Angenommen, deine Haltung gegenüber der Wahrheit und deiner Pflicht ist stets nachlässig, und du machst oberflächliche Versprechungen, setzt sie aber hinter den Kulissen nicht in die Praxis um, und du bummelst und trödelst und hast nicht die positive Haltung, Gottes Absichten zu berücksichtigen, eingenommen. Auch wenn du nach außen hin keine Störungen oder Unterbrechungen verursachst, nichts Böses tust, nicht willkürlich oder leichtfertig handelst oder zügellos Missetaten begehst und du scheinbar jemand bist, der sich an die Regel hält und sich gut benimmt, tust du das, was Gott von dir verlangt, nicht von dir aus und auf positive Weise, sondern bist stattdessen gerissen und faul und drückst dich davor, echte Arbeit zu verrichten. Welchem Weg folgst du dann eigentlich in diesem Fall? Selbst wenn es nicht der Weg eines Antichristen ist, so ist es zumindest der Weg eines falschen Leiters.

Manche Menschen scheinen sich bei der Ausführung ihrer Pflicht zu unterwerfen und tun alles, was der Obere anordnet. Doch wenn man sie fragt: „Bist du bei deiner Pflicht nachlässig? Tust du sie im Einklang mit den Grundsätzen?“, können sie keine definitive Antwort geben, sondern sagen nur: „Ich tue, was der Obere anordnet, und wage es nicht, zügellos Missetaten zu begehen.“ Wenn man sie fragt, ob sie ihrer Verantwortung gerecht geworden sind, sagen sie: „Nun, ich tue das, was ich tun soll.“ Sie zeigen immer diese Art von Haltung, wenn sie ihre Pflicht tun, behäbig und gleichgültig. Obwohl keine offensichtlichen Probleme aufgetreten sind, ist die Ausführung ihrer Pflicht, wenn sie nach den Wahrheitsgrundsätzen bemessen wird, ineffizient und entspricht nicht den Anforderungen. Aber das kümmert sie nicht. Sie handeln immer noch auf dieselbe nachlässige Weise wie vorher, und sie sind immer noch genauso passiv, wenn es um Dinge geht, die sie von sich aus tun sollten – sie haben sich überhaupt nicht verändert. Sind sie nicht stur und schamlos? Sie bewahren immer folgende Einstellung: „Du magst tausend brillante Pläne haben, aber ich habe meine eigenen festen Regeln. So bin ich eben. Wollen wir mal sehen, was du gegen mich ausrichten kannst. So ist meine Haltung!“ Sie haben nichts besonders Verräterisches oder Böses getan, doch sie haben auch nur wenige gute Taten vollbracht. Welchem Weg folgen sie deiner Meinung nach? Ist eine solche Haltung gegenüber dem Glauben an Gott und der eigenen Pflicht gut? (Nein.) In der Offenbarung sagt Gott: „Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde Ich dich ausspeien aus Meinem Munde“ (Offenbarung 3,16). Lau und weder warm noch kalt zu sein – ist das eine gute Haltung? (Nein.) Menschen dieser Art stellen auch ihre eigenen Berechnungen in ihrem Kopf an: „Solange ich bei der Ausführung meiner Pflicht nichts Böses tue und die Kirchenarbeit nicht unterbreche, werde ich nicht verurteilt. Wenn das gute Ausführen meiner Pflicht zu anstrengend ist und zu viel Leiden erfordert, werde ich es nicht tun. Ich werde mich nicht abmühen, aber ich werde auch keine großen Fehler machen. Auf diese Weise werde ich nicht entfernt oder ausgemustert, und ich bin immer noch viel besser als diejenigen, die ihre Pflicht nicht tun. Also bleibe ich lau, weder kalt noch warm. Ganz gleich, was du mir aufträgst, ich werde es tun. Aber wenn du mir nicht sagst, dass ich etwas tun soll, werde ich mich nicht einmischen. Auf diese Weise wird es mich nicht erschöpfen, und zudem kann niemand etwas an mir aussetzen. Diese Herangehensweise ist großartig!“ Ist es gut, sich so zu verhalten? (Nein.) Du weißt, dass das nicht gut ist. Wie sollte sich also deine Praxis ändern? Wenn du dich nie bemühst, den Weg des Strebens nach der Wahrheit zu beschreiten, und weiterhin darauf beharrst, dich in deinem Leben nach Satans Philosophien zu richten, dann bist du dazu verdammt, keine Hoffnung auf Errettung zu haben. Wenn du dich in der Welt auf diese Weise verhältst, dann wirst du in der Tat einen Vorteil haben. Deine Philosophie für weltliche Belange und deine entsprechende Haltung werden dich schützen, und du wirst auch keine Menschen kränken. Darüber hinaus werden die Menschen der Oberschicht mit Prestige und Ansehen nicht das Gefühl haben, dass du eine Bedrohung für sie darstellst, und sie werden dich alle sehr schätzen. Die Menschen der Unterschicht ohne Status werden es auch nicht wagen, dich zu kränken. Du wirst also ziemlich beliebt sein – sowohl in den Augen der Unterschicht als auch der Oberschicht wirst du jemand sein, den sie gerne auf ihre Seite bringen wollen, du wirst heiß begehrt sein, und du wirst in der Lage sein, dich mühelos in allen Kreisen zu bewegen, in der Oberschicht und der Unterschicht, in guten wie in schlechten Kreisen. Wenn du eine solche Haltung jedoch weiterhin bei weltlichen Angelegenheiten im Haus Gottes und vor Gott anwendest, wird das nicht funktionieren. Alle die verschiedenen Grundsätze, die die Wahrheit betreffen, erfordern eine gewisse Haltung von dir, und diese Haltung ist entweder richtig oder falsch, entweder schwarz oder weiß, entweder wahr oder falsch – sie ist besonders klar und besonders prinzipienfest. Sie erfordern, dass du einen Standpunkt und deine korrekte Sichtweise vertrittst, und nicht, dass du wie üblich den Mittelweg wählst. Menschen, die den Mittelweg wählen, können vor der Wahrheit nicht standhaft bleiben. Denke nicht: „Sieh nur, wie klug meine Art zu leben ist. Ich habe von Kindheit an gelernt, mich mit dieser Methode zu schützen, und wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückblicke, finde ich, dass diese Methode sehr praktisch ist. Nachdem ich zum Glauben an Gott gekommen bin, richte ich immer noch nach dieser Methode. In den Jahren, in denen ich an Gott geglaubt habe, wurde ich nicht zurechtgestutzt, ich bin bei der Ausführung meiner Pflicht nie großartig gescheitert, ich wurde keiner größeren Läuterung oder Prüfungen ausgesetzt, und Gott hat mich nie verurteilt oder verschmäht. Sieh nur, wie erfolgreich ich darin bin, mich richtig zu verhalten, wie geschickt ich darin bin!“ Da liegst du falsch! Du weißt nicht, wie du dich verhalten sollst – du gehst mit jeder Angelegenheit und mit der Wahrheit auf aalglatte Weise um. Diese Methode ist völlig falsch, und du kannst damit nicht standhaft bleiben. Deine Geisteshaltung sollte es nicht sein, dich auf Glück zu verlassen, in dem Glauben: „Ich habe das früher getan und war immer erfolgreich. Ich habe nie versagt, nie Ansehen verloren oder meine Unwissenheit gezeigt. Jetzt, da ich an Gott glaube, werde ich immer noch an dieser raffiniertesten aller Strategien für weltliche Angelegenheiten festhalten.“ Ich sage, das ist töricht von dir! Warum äußert Gott so viele Worte, um die Menschen zu erretten? Genau deshalb, um die Menschen unter der Führung dieser Worte zu befähigen, zu verstehen, was der richtige Lebensweg ist und was für einem Weg die Menschen folgen sollten; Er tut es, um dich wählen zu lassen – nicht, um es dir hier zu ermöglichen, dich opportunistisch durchzuwursteln. Wenn es darum ginge, dich opportunistisch durchzuwursteln, dann würde Gott weder diese Worte äußern noch dieses Werk verrichten. Warum werden in unserer Gemeinschaft über verschiedene Angelegenheiten alle Dinge, die gegen die Wahrheit verstoßen, glasklar dargelegt? Genau aus dem Grund, um dir zu sagen, was positive Dinge sind und was negative Dinge sind, damit du sie klar unterscheiden und erkennen kannst. Positive Dinge und negative Dinge sind vor Gott völlig offengelegt, enthüllt und nachvollziehbar – sie sind nicht undurchsichtig. Deshalb fordert Gott von dir, dass du bei allem, was du tust, und bei der Wahl deines Weges eindeutig bist – deine Haltung muss eindeutig sein, und deine Gedanken und Sichtweisen müssen eindeutig sein; es darf da nichts Zweideutiges geben. Alle Dinge, die die Wahrheit und die Wahrheitsgrundsätze betreffen, sind in keiner Weise zweideutig – schwarz ist schwarz, weiß ist weiß, ja ist ja, nein ist nein. Eine Lüge, selbst wenn sie tausendmal erzählt wird, ist immer noch eine Lüge und kann niemals zur Wahrheit werden. Die Wahrheit, selbst wenn nur wenige auf der Welt sie annehmen oder viele Nationen sie ablehnen und verurteilen, bleibt die Wahrheit. Die Wahrheit ist immer die Wahrheit und wird auf keinen Fall zu einem Trugschluss oder einer Häresie werden. Ganz gleich, wie viele Menschen sich nach negativen Dingen richten, die von Satan sind, oder seit wie vielen Jahren diese Dinge schon zu einem weltlichen Trend geworden sind, sie sind immer noch negative Dinge und kommen immer noch von Satan – sie werden sich nie in positive Dinge verwandeln. Umgekehrt bleiben positive Dinge, selbst wenn sie in dieser Welt angegriffen, unterdrückt und verurteilt werden, immer positive Dinge und werden niemals zu negativen Dingen. Gott ist für immer Gott, für immer die Verkörperung der Gerechtigkeit und für immer der Stellvertreter aller positiven Dinge. Gottes Status ist unveränderlich, und Sein Wesen ist unveränderlich. Satan hingegen ist für immer Satan, für immer die Verkörperung des Bösen, für immer der Stellvertreter der Achse des Bösen, für immer negativ, und er wird niemals zu etwas Positivem werden.

Manche Leute sagen: „Man muss flexibel sein, wenn man in der Kirche lebt. Sei nicht zu weit in die eine oder andere Richtung geneigt. Nimm die Wahrheit nicht an, aber sei ihr auch nicht abgeneigt; kränke weder positive noch negative Personen. Am besten ist es, einfach neutral zu bleiben. Ich widersetze mich keinen positiven Dingen, und ich kritisiere keine negativen Dinge. Ich schmeichle mich nicht bei Leuten, die nach der Wahrheit streben, ein, noch versuche ich, mir ihre Gunst zu ergattern, noch freunde ich mich mit ihnen an. Ich distanziere mich auch nicht von Antichristen. Was kannst du mir anhaben? Sieh nur, wie gut ich das Leben verstehe!“ Ist das ein gutes Verständnis? Das ist kein gutes Verständnis; das ist Torheit. Das zeugt davon, wirrköpfig zu sein und nicht in der Lage, Richtig von Falsch zu unterscheiden. So jemand ist wirrköpfig. Ich sage euch, solche Heuchler sind schlichtweg keine guten Menschen. Was wird das endgültige Ergebnis eines solchen Lebens sein? (Solche Menschen werden kein Ergebnis und keinen Bestimmungsort haben.) Sie werden sich ihren eigenen Bestimmungsort ruiniert haben. Obwohl sie sich positiven Dingen nicht widersetzen, haben sie positive Dinge auch nicht angenommen. Sich etwas nicht zu widersetzen ist nicht dasselbe wie etwas anzunehmen, und negative Dinge nicht zu kritisieren ist nicht dasselbe wie sie loszulassen. Denkst du, dass du negative Dinge und negative Sichtweisen losgelassen hast, indem du positive Dinge nicht annimmst und negative Dinge nicht kritisierst? Du kannst sie nicht loslassen. Nur durch das Annehmen positiver Dinge und das Annehmen der Wahrheit können die negativen Gedanken und Sichtweisen der Menschen sowie die niederträchtigen Gedanken und Sichtweisen, die von Satan kommen, allmählich losgelassen und abgebaut werden; nur dann können die Menschen positive Gedanken und Sichtweisen sowie die Praktiken, die Einsichten, das Verständnis und die Kriterien annehmen, die mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen. Mit anderen Worten: Wenn du positive Gedanken und Sichtweisen annehmen willst, wenn du die Wahrheit annehmen willst, wenn du willst, dass die Wahrheit in dich eintritt und dein Leben wird, musst du zuerst dein Inneres leeren und dann die Wahrheit annehmen und zulassen, dass die Wahrheit in dich eintritt und in deinem Herzen an der Macht ist. Das bedeutet es, die Wahrheit als Leben zu haben. Auf diese Weise wird das Streben nach der Wahrheit praktiziert. Der Hauptzweck des Glaubens an Gott ist es, die Wahrheit zu erlangen. Du musst in der Lage sein, verschiedene Gedanken und Sichtweisen zu erkennen, die gegen die Wahrheit verstoßen. Besonders wenn du jemand bist, der sich nach Satans Philosophie richtet, musst du die aalglatten Gedanken und Sichtweisen des Mittelwegs loslassen und dich bewusst gegen sie auflehnen. Wenn solche Gedanken und Sichtweisen in Situationen aufkommen, mit denen du konfrontiert wirst, musst du erkennen, dass sie falsch sind, und du musst dich fragen: „Was besagen Gottes Worte? Was fordert Gott? Ganz egal, welche Handlungsweise mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmt, ich werde die Initiative ergreifen und mich bemühen, dementsprechend zu handeln, und ich werde nicht zulassen, dass die Gedanken und Sichtweisen des Mittelwegs mich beherrschen oder mich daran hindern, die Wahrheit zu praktizieren. Stattdessen muss ich zulassen, dass Gottes Worte, die Wahrheit, zum Kriterium für mein Verhalten und meine Handlungen sowie zum Kriterium für die Ausführung meiner Pflicht werden.“ Auf diese Weise zu praktizieren wird ein anderes Ergebnis herbeiführen. Selbst wenn es sich um eine sehr kleine Angelegenheit handelt, die es nicht wert ist, dass Gott sich an sie erinnert, wird Gott sie zumindest nicht verurteilen. Da sich deine Handlungen auf diese Weise nach und nach anhäufen, werden deine guten Taten allmählich Stück für Stück vorbereitet. Wenn deine Handlungen in Gottes Augen als gute Taten betrachtet werden können, dann wird für dich Hoffnung bestehen. Du wirst anfangen, eine korrekte und positive Richtung und ein korrektes und positives Ziel zu haben, und du wirst anfangen, ein Mensch vom richtigen Schlag zu sein. Auf diese Weise wirst du dich von dem in die Hölle führenden Weg der Vernichtung distanziert und dich allmählich dem in das Himmelreich führenden Weg zugewandt haben. Das ist ein gutes Ergebnis einer Person, die in der Lage ist, eine Kehrtwende zu machen. Ist das leicht zu erreichen? Das hängt davon ab, in welchem Maße man die Wahrheit liebt. Wenn du einen Fehler machst und nur sagst: „Ich hasse mich wirklich! Wie konnte ich so etwas Verachtenswertes und Gemeines tun? Mir juckt es in den Fingern, mir ein paar Ohrfeigen zu verpassen!“, und du dich einfach nur selbst hasst, dann wird dir das nichts bringen. Entscheidend ist, dass du, wenn du einen Fehler machst, in der Lage bist, zu erkennen, was daran falsch ist, was dich dazu gebracht hat, warum du nicht in der Lage bist, die Wahrheit zu praktizieren, was die eigentliche Ursache ist und was die Grundlage und die Grundsätze deines Handelns sind. Entscheidend ist zudem auch, ob du, wenn du mit einer bestimmten Angelegenheit konfrontiert wirst, bewusst gemäß Gottes Worten handelst und dich bewusst gegen deine satanischen Gedanken und Ansichten, gegen deinen Ehrgeiz und gegen deine Begierden sowie gegen deine Absichten und Pläne auflehnst. Wenn du all diese Dinge bewusst getan hast, dann hast du gute Taten vorbereitet, und das ist etwas Großartiges, und du hast etwas gewonnen. Ist ein solches Ergebnis gut? Ist das das Ergebnis, das ihr zu sehen wünscht? Ist das, wonach ihr streben wollt? (Ja.) Was für eine Sichtweise vertreten die meisten Menschen heutzutage? Diese: „Ich tue nichts Böses und verursache keine Unterbrechungen und Störungen. Solange ich nicht aus der Kirche mit Vollzeitpflicht entfernt werde, ist alles in Ordnung. Obwohl ich nicht viele gute Taten vorbereitet habe und bei meiner Pflicht nicht sehr viel Treue zeige, nicht viel Aufrichtigkeit besitze und nicht ernsthaft gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktiziere – solange ich nichts Böses tue oder Unterbrechungen und Störungen verursache, ist das nicht genug?“ Wie ist diese Sichtweise? Das ist eine verkommene Vorstellung und eine verkommene Sichtweise, eine Sichtweise, die nicht nach Fortschritt strebt. Du darfst auf keinen Fall denken, dass du, solange du weder etwas Böses tust noch Unterbrechungen und Störungen verursachst, ein guter Mensch, ein edelmütiger Mensch bist, dass du standhaft bleiben kannst und dass das, was du tust, mit der Wahrheit übereinstimmt. Ich sage dir, das ist falsch – das ist eine törichte Denkweise! Nichts Böses zu tun, ist nicht gleichbedeutend damit, gute Taten vorzubereiten. Nichts Böses zu tun und gute Taten vorzubereiten, sind zwei verschiedene Konzepte. Eine Pflicht auszuführen, ohne Böses zu tun, ist das, was ein geschaffenes Wesen tun sollte; das ist eine Äußerungsform, die alle Menschen besitzen sollten, die über das Gewissen und die Vernunft normaler Menschlichkeit verfügen. Zum Beispiel sagen manche Menschen: „Es gibt Leute, die Mord begehen, aber ich habe das nicht getan; diese Person hat andere bestohlen, aber ich habe das nicht getan. Das bedeutet, dass ich ein guter Mensch bin.“ Ist das etwas, womit man sich brüsten sollte? Ist ihre Behauptung richtig? (Nein.) Solche Leute bringen verschiedene Konzepte durcheinander. Kein Dieb zu sein, weder Mord noch Brandstiftung zu begehen und keine unmoralischen sexuellen Beziehungen einzugehen, ist nicht dasselbe wie ein guter Mensch zu sein. Nichts Böses zu tun oder nicht gegen das Gesetz zu verstoßen, ist etwas völlig anderes, als ein guter Mensch zu sein. Es gibt eigene Maßstäbe dafür, ein guter Mensch zu sein. Nichts Böses zu tun und gute Taten vorzubereiten, sind ebenfalls zwei verschiedene Konzepte. Deine Pflicht auszuführen, ohne Böses zu tun, ist etwas, zu dem du als normaler Mensch in der Lage sein solltest. Aber gute Taten vorzubereiten, bedeutet, dass du auf proaktive und positive Weise gemäß Gottes Anforderungen und den Wahrheitsgrundsätzen die Wahrheit praktizieren und deine Pflicht gut erfüllen musst. Du musst Treue zeigen, bereit sein, Mühsal zu ertragen und einen Preis zu zahlen, bereit sein, Verantwortung zu übernehmen, und in der Lage sein, auf positive und proaktive Weise zu handeln. Handlungen, die nach diesen Grundsätzen ausgeführt werden, sind im Grunde genommen allesamt gute Taten. Unabhängig davon, ob es große oder kleine Angelegenheiten sind, ob sie es wert sind, dass man sich an sie erinnert, oder nicht, ob sie von Menschen geschätzt oder als unbedeutend betrachtet werden, oder ob die Menschen denken, sie seien bemerkenswert: In Gottes Augen sind sie alle gute Taten. Wenn du gute Taten vorbereitet hast, wird es dir letztendlich Segnungen bringen, kein Unheil. Manche Leute bereiten überhaupt keine guten Taten vor und geben sich einfach mit Folgendem zufrieden: „Ich tue, was mir gesagt wird, und gehe, wohin man mir sagt, dass ich gehen soll. Ich bin nie willkürlich in dem, was ich sage oder tue, und ich stifte nie mutwillig Ärger oder verursache Unterbrechungen und Störungen. Ich bin wirklich gehorsam und benehme mich gut.“ Solche Leute nehmen immer eine solche Haltung ein. Sie suchen weder aktiv nach der Wahrheit noch halten sie sich bei der Ausführung ihrer Pflicht an die Grundsätze. Wenn sie ihre eigenen Abweichungen und Fehler entdecken, korrigieren oder ändern sie diese nicht umgehend. Wenn sie entdecken, dass sie rebellisch waren und verdorbene Dispositionen offenbart haben, denken sie nie über sich selbst nach, noch suchen sie aktiv nach der Wahrheit, um das Problem zu lösen; stattdessen tun sie einfach, was sie wollen. Obwohl sie keine enorm bösen Taten begangen haben, die dazu führen würden, dass die Interessen des Hauses Gottes Verluste erleiden, haben sie dennoch den Fortschritt der Kirchenarbeit beeinträchtigt. Bestenfalls ist ihre Pflichtausführung nur ein Schuften, und Schuften ist von Natur aus keine gute Tat. Wie werden gute Taten also letztendlich definiert? Eine gute Tat ist, wenn das, was du tust, zumindest für deinen eigenen Lebenseintritt und den der Brüder und Schwestern nützlich ist und der Arbeit von Gottes Haus zugutekommt. Wenn es für dich selbst, für andere und für Gottes Haus von Nutzen ist, dann ist deine Pflichtausführung effektiv und wird von Gott gebilligt. Gott wird dich bewerten. Also solltest du folgende Dinge beurteilen: Wie viele gute Taten hast du im Laufe der Jahre vorbereitet? Können diese guten Taten deine Verfehlungen aufwiegen? Und nachdem sie deine Verfehlungen aufgewogen haben, wie viele gute Taten bleiben noch übrig? Du musst dich selbst bewerten und dir darüber im Klaren sein; du darfst in dieser Angelegenheit nicht verworren sein.

Sagt Mir: Ist es notwendig, dass ich über diese Angelegenheiten Gemeinschaft halte? (Ja.) Ich muss diese Worte zu euch sagen und euch einige Hinweise geben. Der Zweck davon, euch Hinweise zu geben, besteht nicht darin, euren Enthusiasmus zu dämpfen, noch euch auszulachen, geschweige denn euch zu verurteilen, sondern darin, euch zu ermahnen, die Alarmglocken zu läuten, damit ihr wisst – genau jetzt, im Moment, gegenwärtig –, in welcher Situation ihr euch befindet, wie euer Zustand ist und was die potenziellen Gefahren sind. Ihr müsst euch in eurem Herzen über diese Dinge im Klaren sein. In ihrem Glauben an Gott müssen die Menschen ständig und häufig prüfen, wie ihr Zustand vor Gott ist. Sie müssen ständig und genau wissen, wie ihre Beziehung zu Gott ist, ob Konflikte und Barrieren zwischen ihnen und Gott bestehen, ob sie Auffassungen und Missverständnisse über Gott haben, ob sie unvernünftige Forderungen an Gott stellen und wie Gott ihre Äußerungsformen insgesamt betrachtet. Die Menschen müssen diese Dinge verstehen und wissen; das ist für ihren Lebenseintritt von großem Nutzen. Der Zweck, auf diese Weise zu praktizieren, besteht darin, sicherzustellen, dass die Menschen ganz genau nach Gottes Absichten handeln können. Trefft keine falschen Entscheidungen, seid nicht selbstzufrieden und täuscht weder euch selbst noch andere. Keine falschen Entscheidungen zu treffen, bedeutet, nicht deinem eigenen, vom rechten Weg abgekommenen Pfad zu folgen. Du denkst, dass deine Leistung im Glauben an Gott ziemlich gut ist, also gehst du weiterhin diesen Weg. Es stellt sich jedoch heraus, dass du vom rechten Weg abgekommen bist; Gott hat dich schon lange aufgegeben, und der Heilige Geist hat aufgehört, in dir zu wirken. Gott verabscheut dich, und doch denkst du immer noch, dass du in deinem Glauben gut abschneidest: „Ich habe durch den Glauben an Gott Dinge gewonnen. Ich kann jetzt Mühsal ertragen, ich tue jetzt nichts Böses, ich weiß, wie man vermeidet, Unterbrechungen zu verursachen, und ich weiß jetzt, warum diejenigen, die Unterbrechungen und Störungen verursachen, entfernt oder isoliert werden und warum sie keine Pflicht tun dürfen.“ Es reicht nicht aus, diese Dinge zu wissen. Du musst wissen, wie du handeln musst, um Gottes Weg zu folgen, wie du praktizieren musst, um auf dem rechten Weg zu gehen, und wie du handeln musst, um Errettung erlangen zu können. All das ist sehr wichtig; du musst in regelmäßigen Abständen dein Verhalten prüfen und Schlussfolgerungen ziehen. Das ist alles zu diesem Thema. Lasst uns nun weiter über das Thema Gemeinschaft halten, über das wir in dieser Zeit Gemeinschaft gehalten haben.

Die erste Praxis, um nach der Wahrheit zu streben: Loslassen

Die Barrieren zwischen sich und Gott und die eigene Feindseligkeit Ihm gegenüber loszulassen

I. Die eigenen Auffassungen und Vorstellungen über Gott loslassen: Die eigenen Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk loslassen

F. Gottes Werk verändert nicht die angeborenen Voraussetzungen der Menschen; es zielt darauf ab, ihre verdorbenen Dispositionen zu verändern
6. Verschiedene Äußerungsformen von angeborenen Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbenen Dispositionen

Unsere Gemeinschaft in dieser Zeit handelte von einem spezifischen Thema, das mit dem Grundsatz der Praxis des „Loslassens“ innerhalb des Themas, wie man nach der Wahrheit strebt, zusammenhängt – angeborene Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbene Dispositionen. Habt ihr nun, nachdem wir mehrmals darüber Gemeinschaft gehalten haben, ein wenig Urteilsvermögen bezüglich einiger spezifischer Äußerungsformen und der Offenbarungen, die diese drei Aspekte betreffen – angeborene Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbene Dispositionen? (Mein Urteilsvermögen in Bezug auf diese Dinge ist etwas besser als zuvor. Früher habe ich oft Charakter und verdorbene Dispositionen verwechselt, aber durch die letzten paar Gemeinschaften Gottes kann ich sie jetzt in gewissem Maße unterscheiden.) Warum ist es notwendig, diese Dinge zu unterscheiden? (Damit wir wissen, welche Probleme in uns gelöst werden müssen und an welche wir einfach nur richtig herangehen müssen.) Gut gesagt. So detailliert Gemeinschaft zu halten, macht die Unterscheidungen zwischen angeborenen Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbenen Dispositionen klarer, und die Menschen erlangen ein klareres Verständnis von verdorbenen Dispositionen und den Äußerungsformen eines extrem schlechten Charakters, was zwei verschiedene Dinge sind. Insbesondere sind die Menschen in der Lage, zwischen schlechtem Charakter, verdorbenen Dispositionen und angeborenen Voraussetzungen zu unterscheiden. Sie werden bestimmte Mängel in der Menschlichkeit nicht als verdorbene Dispositionen betrachten, und natürlich werden sie auch bestimmte Unzulänglichkeiten und Mängel innerhalb der angeborenen Voraussetzungen nicht als verdorbene Dispositionen betrachten. Wenn die Menschen dieses Urteilsvermögen besitzen, werden sie sich über die verschiedenen Äußerungsformen verdorbener Dispositionen zunehmend im Klaren sein, und sie machen aus einer Mücke keinen Elefanten mehr, wenn es um Probleme geht, die nicht mit verdorbenen Dispositionen zusammenhängen. Gleichzeitig haben sie auch ein klareres Verständnis davon, was verdorbene Dispositionen eigentlich sind. Könnt ihr also deutlich erklären, was genau verdorbene Dispositionen sind? Haben verdorbene Dispositionen irgendeine Verbindung zu angeborenen Voraussetzungen? Werden sie von angeborenen Voraussetzungen beeinflusst? (Nein.) Angenommen, eine Person ist gutaussehend, hat eine helle Haut und wohlproportionierte Gesichtszüge – kann man dann sagen, dass sie, weil sie gut aussieht, keine verdorbenen Dispositionen hat, ihre Menschlichkeit so perfekt und rein ist wie ihr Aussehen und sie überhaupt nicht arrogant oder niederträchtig ist, sondern außergewöhnlich heilig? Kann man das sagen? (Nein.) Nachdem wir auf diese Weise Gemeinschaft gehalten haben, sind die Unterschiede zwischen diesen drei Aspekten – verdorbenen Dispositionen, angeborenen Voraussetzungen und Menschlichkeit – nun im Grunde klar, nicht wahr? (Ja.) Sie sind leicht zu erkennen.

Geschick im Geschäftemachen

Letztes Mal haben wir über die Vorliebe, Geschäfte zu machen, Gemeinschaft gehalten. Unter welchen Aspekt sollte diese Äußerungsform der Vorliebe dafür und dem Gefallen daran, Geschäfte zu machen, eingeordnet werden? (Angeborene Voraussetzungen.) Warum wird es als angeborene Voraussetzung betrachtet? (Es ist ein Interesse und ein Hobby, also zählt es als angeborene Voraussetzung.) Einerseits ist es ein Interesse und ein Hobby; andererseits, wenn jemand es liebt, Geschäfte zu machen, und ein Händchen für Geschäfte hat – er ist von Natur aus geschickt darin, ohne ein fachspezifisches Studium absolviert zu haben, und ist in der Lage, zu verstehen, wie es funktioniert, und weiß ohne Anleitung von anderen, wie man Geld verdient, Gewinn erzielt, Geschäftsmöglichkeiten ergreift und so weiter –, dann besitzt dieser Mensch eine Stärke für das Geschäftemachen in seinen angeborenen Voraussetzungen. Wenn ein Mensch diese Stärke von Natur aus besitzt, dann ist es gewiss eine angeborene Voraussetzung, und angeborene Voraussetzungen haben wenig mit Einflüssen zu tun, die man nach der Geburt empfängt. Manche Leute fangen nämlich schon mit 15 oder 16 Jahren an, zu lernen, wie man Geschäfte macht, während sie noch zur Schule gehen. Wann immer sie etwas Gutes haben, denken sie sich Möglichkeiten aus, es zu verkaufen. Sie verkaufen sogar die Geburtstagsgeschenke, die ihre Eltern ihnen geben. Anstatt ihr Taschengeld auszugeben, sparen sie alles auf, um Geschäfte zu machen. Wenn sie 18 oder 19 sind, können sie bereits kleine geschäftliche Unternehmungen betreiben. Ihre Noten in der Schule sind nur durchschnittlich, aber sie haben ein Händchen dafür, Geschäfte zu machen, sind schnell im Rechnen und sie haben ein besonderes Talent für alles Geschäftliche – das ist eine Stärke. Die Vorliebe dafür, Geschäfte zu machen, fällt unter die Kategorien von Stärken oder von Interessen und Hobbys innerhalb der angeborenen Voraussetzungen. Auf jeden Fall ist es ein Aspekt angeborener Voraussetzungen, und die Äußerungsform der Vorliebe dafür, Geschäfte zu machen, wird in diesen Bereich eingestuft. Manche Leute haben nicht unbedingt ein Hobby oder eine Stärke, die mit Geschäftlichem zu tun hat. Sie verlassen sich hauptsächlich darauf, Leute zu betrügen und hereinzulegen, wenn sie Geschäfte machen. Sie verdienen ihr Geld nicht durch ihre eigene harte Arbeit und ihre Bemühungen oder durch legitime geschäftliche Mittel und Methoden, sondern nutzen alle Formen von Betrug und Täuschung und rechtliche Schlupflöcher, um ihr Ziel zu erreichen, Gewinn zu erzielen und Geld zu verdienen. Was für eine Art Problem ist das? Solche Leute machen durchweg auf diese Weise Geschäfte – hängt das mit der Substanz ihrer Menschlichkeit zusammen? (Ja.) Ist eine solche Menschlichkeit gut oder schlecht? (Sie ist schlecht.) Inwiefern ist sie schlecht? Was die Menschlichkeit solcher Leute angeht, so haben sie generell einen schlechten Charakter. Das Ziel von Menschen, wenn sie Geschäfte machen, ist immer, Geld zu verdienen. Wenn du Geld durch legitime Mittel des Geschäftemachens verdienst, ist das eine Fähigkeit, die du hast, und es ist ein Vorteil, der der Stärke entspringt, die Gott dir gegeben hat. Aber wenn jemand Geld und Gewinn nicht durch legitime Mittel des Geschäftemachens erhält, sondern durch jede mögliche Form von Betrug und Täuschung, dann mangelt es so jemandem an Integrität und er ist von niederem Charakter. Haben solche Leute ein Gewissen? (Nein.) Umgangssprachlich ausgedrückt ist ihr Gewissen völlig verrottet – sie haben kein Gewissen. Warum sagen wir, dass sie kein Gewissen haben? (Im Allgemeinen verspüren Menschen, die ein Gewissen haben, Gewissensbisse, nachdem sie andere Leute betrogen und hereingelegt haben, und sie tun diese Dinge nicht mehr. Menschen, die kein Gewissen haben, ist es jedoch nur wichtig, Gewinn zu erzielen. Ihr Gewissen zeigt überhaupt keine Regung, also fahren sie einfach fort, diese Dinge zu tun.) Ihr Gewissen erfüllt seine Funktion nicht; man kann auch sagen, dass sie kein Gewissen haben. Wenn sie ein Gewissen hätten, würde ihr Gewissen seine Funktion erfüllen, und dann würden sie, nachdem sie jemanden einmal hereingelegt haben, Gewissensbisse haben. Auch wenn sie einen Gewinn gemacht haben, würden sie sich innerlich furchtbar fühlen. Wenn sie das Geld ausgeben, würde ihr Gesicht rot anlaufen, und sie würden sich innerlich unwohl fühlen, weil sie das Gefühl hätten, dass das, was sie getan haben, schmutzig und gemein war. Daher würden sie von da an nie wieder jemanden hereinlegen; ganz gleich, wie groß der potenzielle Gewinn wäre, sie würden es niemals tun – hier erfüllt das Gewissen seine Funktion. Aber diejenigen, die geschickt darin sind, andere zu betrügen, zu täuschen und hereinzulegen, werden es tun, wann immer sie wollen. Nachdem sie erfolgreich waren, fühlen sie sich nicht schlecht in ihrem Herzen, wenn sie das Geld ausgeben. Sobald sie das Geld in die Finger bekommen haben, denken sie, dass sie schlau und brillant sind, und sind erfreut und besonders stolz auf den Erfolg ihrer Betrugsstrategien. Sie verkaufen Waren mit zu geringem Gewicht, sie verkaufen gefälschte Medikamente, falschen Ginseng, mit Wasser aufgespritztes Fleisch – alles, was sie verkaufen, ist verfälscht und trügerisch. Jedes Unternehmen, das sie betreiben, ist voller Betrugsmaschen und Fallen, und das gesamte Geld, das sie verdienen, verdienen sie auf betrügerische Weise. Ganz gleich, welche Art von Unternehmen sie betreiben, sie führen es nie auf vorschriftsmäßige Weise, indem sie den angemessenen Preis verlangen. Manche Leute legen nämlich beim Geschäftemachen gezielt Stammkunden herein. Zum Beispiel: Wenn du oft bei ihnen einkaufst und sie wissen, dass du Geld hast, verlangen sie von dir 100 Yuan für einen Artikel, den sie anderen für 10 Yuan verkaufen. Sie sagen sogar: „Das verkaufe ich an niemanden sonst – das hebe ich extra für dich auf. Siehst du, was für eine enge Beziehung wir haben? Du machst hier ein echtes Schnäppchen, oder?“ Sie legen Leute herein und bringen sie sogar dazu, ihnen dafür dankbar zu sein – was für meisterhafte Betrüger sie doch sind! Menschen, die keinerlei Gewissensbisse empfinden, spüren keinen Tadel und keine Regung in ihrem Gewissen, egal, was sie tun; man kann also sagen, dass solche Menschen kein Gewissen haben. Unabhängig davon, wie ihre Vernunft beschaffen ist: Allein nach ihrem Gewissen beurteilt, mangelt es diesen Menschen völlig an Menschlichkeit und sie sind von niederem Charakter. Inwiefern ist er von niederer Qualität? Sie haben kein Gewissen und keine Menschlichkeit. Das heißt, ihr Gewissen ist sich ihrer Handlungen nicht bewusst, erfüllt nicht seine Funktion und erlegt ihnen keine Grenzen auf, wie es das Gewissen normaler Menschen tut. Ohne diese Grenzen sind sie zu allem fähig. Beim Geschäftemachen sind sie imstande, andere zu betrügen und hereinzulegen; bei sämtlichem Geschäftsverkehr sind sie imstande, Dinge zu manipulieren und Vorschriften zu verletzen. Sie sind imstande, jedwede unmoralische Tat zu begehen. Selbst wenn sie Häuser bauen, verwenden sie minderwertige Materialien. Siehst du? Was ist die Ursache für diese schiefen Gebäude und Gebäudeeinstürze auf dem chinesischen Festland? Das liegt daran, dass die Bauunternehmen, um horrende Gewinne zu erzielen, minderwertige Betonmischverhältnisse und fehlerhafte Techniken beim Einsatz von Bewehrungsstahl verwendeten, was den Zustand der Gebäude von vornherein beeinträchtigte. Die Folge ist, dass einige Gebäude einstürzen, kurz nachdem die Menschen eingezogen sind. Gäbe es ein Erdbeben der Stärke fünf oder sechs, würden die meisten Gebäude einstürzen, und die Folgen wären unvorstellbar. Diese skrupellosen Bauunternehmer haben überhaupt kein Gewissen – wenn sie sehen, dass Menschen sterben, suchen sie sofort ihre Hintermänner auf, um Gegenmaßnahmen zur Bewältigung der Situation zu ergreifen. Wenn ihre Hintermänner einflussreich genug sind und über Gegenmaßnahmen verfügen, kann die Angelegenheit erfolgreich vertuscht werden. Diese paar Todesfälle werden mit etwas Geld für die Beerdigungskosten abgetan, und niemand wird sie jemals zur Rechenschaft ziehen können. Ihr Gewissen zeigt keinerlei Regung. Und nicht nur in Bezug auf einige wenige Todesfälle – selbst wenn Dutzende, Hunderte oder Zehntausende von Menschen sterben würden, würde ihnen das nichts bedeuten. In ihren Augen gibt es keinen Unterschied zwischen Menschenleben und den Leben von Ameisen – sie sind völlig bedeutungslos. Sagt Mir: Haben solche Leute ein Gewissen? Von Menschen, die kein Gewissen haben, kann man sagen, dass sie keine Menschlichkeit besitzen. Stellen ihre Handlungen, andere beim Geschäftemachen zu betrügen und hereinzulegen, also Offenbarungen verdorbener Dispositionen dar? (Ja.) Darin finden sich spezifische verdorbene Dispositionen. Welche verdorbenen Dispositionen? (Bösartigkeit und Verlogenheit.) Ihre charakteristischen und repräsentativen verdorbenen Dispositionen sind Verlogenheit und Niederträchtigkeit. Menschen, die imstande sind, jede Form von Betrug und Täuschung anzuwenden, sind besonders hinterlistig. Manchmal sind die Mittel, die sie anwenden, um Leute hereinzulegen und zu betrügen, Mittel, mit denen du niemals rechnen würdest, und du fühlst dich vielleicht sogar recht glücklich, während du von ihnen hereingelegt wirst, und denkst, dass sie dich ziemlich gut behandeln. Erst nach langer Zeit gehen dir die Augen auf und du erkennst plötzlich, dass du übers Ohr gehauen wurdest. Und wenn du dich dann auf die Suche nach ihnen machst, sind sie bereits spurlos verschwunden. Ihre Mittel, Leute hereinzulegen, sind wirklich raffiniert! In den 1980er- und 1990er- Jahren waren Industrie und Handel in Guangdong, China, relativ weit entwickelt. Bestimmte vergleichsweise fortschrittliche Haushaltsgeräte hatten das Landesinnere noch nicht erreicht, also reisten einige Leute aus dem Landesinneren nach Guangdong, um sie zu kaufen und so mit den Trends Schritt zu halten. Als die Händler merkten, dass diese Kunden aus dem Landesinneren stammten, dachten sie, dass hier ihre Chance für einen Betrug gekommen war. Die Leute aus dem Landesinneren kauften Kassettenrekorder, Fernseher und andere Geräte. Nachdem sie bezahlt hatten, erklärten ihnen die Verkäufer sogar, wie lang die Garantiezeit sei, und sagten, sie könnten jederzeit für einen Umtausch zurückkommen, falls es Probleme mit den Geräten gäbe. Das gab den Kunden das Gefühl, der Kundendienst sei wirklich gut. Als sie gerade gehen wollten, sagten die Verkäufer, sie müssten die Geräte noch verpacken, und brachten sie nach hinten, um sie einzupacken. Als die Kunden jedoch nach Hause kamen und die Verpackung öffneten, fanden sie anstelle der Geräte nichts als Ziegel und Steine darin – erst da wurde ihnen klar, dass die Händler die Ware ausgetauscht hatten und sie hereingelegt worden waren. Der Weg zurück, um sie zur Rede zu stellen, wäre zu weit gewesen, und es hätte sie auch viel an Reisekosten gekostet, also blieb ihnen nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen und eine Lektion aus dieser Erfahrung zu lernen: Wenn man etwas kauft, muss man das Geld mit der einen Hand übergeben und die Ware mit der anderen entgegennehmen, und alles muss persönlich überprüft werden, um sicherzugehen, dass man auch das bekommt, wofür man bezahlt hat. So etwas passiert oft Leuten, die häufig auf Geschäftsreisen sind. Mittlerweile sind solche Vorfälle nicht mehr nur Einzelfälle in einer einzigen Stadt, sondern zur Tagesordnung geworden. Vorfälle von Betrug und Täuschung in jeder Form nehmen zu, und immer mehr Geschäftsleute führen Betrügereien durch. Warum gab es früher nicht so viel davon? Ganz einfach deshalb, weil die Leute diese Betrugsmaschen damals noch nicht entdeckt hatten. Sobald diese Betrugsmaschen in der Gesellschaft Fuß fassten, begannen die Händler einer nach dem anderen, sie nachzuahmen und auf den Zug aufzuspringen, und alle fingen an, es zu tun. Sie fingen alle an, es zu tun – könnte das bedeuten, dass ihr Gewissen erst später verdorben wurde? Nein, diese Leute haben von Natur aus nicht viel Gewissen. Es war nur so, dass sie aufgrund ihres damaligen Erfahrungs- oder Wissensstands vorher noch nicht herausgefunden hatten, wie man andere auf diese Weise hereinlegt und betrügt. Später, mit dem Verfall des gesellschaftlichen Klimas, sind sie bei solchen Dingen immer rücksichtsloser und unbarmherziger geworden, und die Natur ihrer Handlungen ist zunehmend verachtenswert geworden.

Menschen dieser Art wenden beim Geschäftemachen Mittel des Betrügens und Hereinlegens an. Werden sie die Leute also auch betrügen und hereinlegen, wenn sie andere Dinge tun? (Ja.) Ihre Mittel und Methoden beim Geschäftemachen und ihre Haltung gegenüber Dingen wie Betrügen und Hereinlegen repräsentieren ihre Menschlichkeit. Sie haben diese Art von Menschlichkeit, also wird diese, egal was sie tun, nie besser beschaffen sein – selbst wenn es nicht darum geht, andere zu betrügen und hereinzulegen. Weil diese Art von Menschlichkeit die Grundlage ist, auf der sie diese Dinge tun, ist die Natur von allem, was sie tun, im Grunde dieselbe, ganz gleich, um was es sich handelt – es fehlt ihnen einfach an Gewissen. Wenn diese Leute Beamte werden, sind ihre Mittel, wenn sie etwas sagen oder tun, dieselben wie beim Geschäftemachen – ihr Gewissen erfüllt seine Funktion nicht, sie betrügen die Leute und legen sie herein, verletzen und töten Menschen und brechen das Gesetz; sie sind imstande, alles zu tun, was gegen Menschlichkeit, Moral und moralische Gerechtigkeit verstößt. Sie verhalten sich sowohl beim Geschäftemachen als auch in der Politik auf diese Weise. Wenn sie in der wissenschaftlichen Forschung tätig sind, kann sich ihre Menschlichkeit dann ändern, weil der Bereich, in dem sie tätig sind, ein anderer ist? Nein. Sagt Mir: Haben solche Menschen einen Vorteil, wenn es darum geht, in der Kirche allgemeine Arbeiten auszuführen? Manche Leute mögen nun sagen: „Der und der war einst ein hohes Tier oder ein Geschäftsführer in der säkularen Welt. Seine Mittel beim Geschäftemachen sind besonders clever, aber eben ein bisschen unanständig – manchmal betrügt er die Leute und legt sie herein. Ich weiß nicht, ob es angemessen ist oder nicht, diese Art von Mensch zu befördern, um allgemeine Arbeiten in der Kirche zu tun.“ Sagt Mir: Ist ein Mensch dieser Art ein guter Mensch? Ist er ein wahrhaft talentierter Mensch? (Nein.) Manche Leute betrachten diese Individuen immer als talentierte Menschen und empfehlen all diese Leute, die ein bisschen Ansehen in der Gesellschaft haben. Sie sagen, dass der und der ein Geschäftsführer oder eine leitende Führungskraft war, dass ein anderer einer der zehn herausragendsten Jugendlichen in der Gesellschaft oder ein vorbildlicher Arbeiter war, und dass andere einen Master- oder Doktortitel haben oder als Anwälte, Journalisten, Beamte oder Funktionäre gearbeitet haben. Die Leute, die diese Individuen empfehlen, besitzen eigentlich kein geistliches Verständnis und verstehen die Wahrheit nicht. Sie haben einfach das Gefühl, dass die verschiedenen Arbeitsaufgaben im Haus Gottes von diesen talentierten Menschen und Mitgliedern der Elite aus allen Schichten der Gesellschaft übernommen werden müssen, also empfehlen sie diese Leute, um die Rolle als Verantwortliche für diese Arbeitsaufgaben zu übernehmen. Nachdem diese Leute Verantwortliche wurden, versäumten sie es nicht nur, die Arbeit gut zu erledigen, sie haben diese Arbeit auch komplett verpfuscht, was überall in der Arbeit der Kirche zu Chaos führte – es war regelrechter Unsinn! Diese Leute konnten nichts anderes, als es zu wagen, mit unvernünftiger Unbesonnenheit zu handeln, zügellos Missetaten zu begehen, rücksichtslos und dreist zu sein und schamlos bestimmte Arbeiten auszuführen – abgesehen davon gab es nicht eine einzige Arbeitsaufgabe, die sie wirklich gemäß den Wahrheitsgrundsätzen tun konnten. Das gravierendste Merkmal dieser Leute ist, dass sie niemals die Wahrheit in irgendetwas suchen, das sie tun, und dass ihnen ein gottesfürchtiges Herz fehlt. Warum sind sie in der Lage, Verantwortliche zu werden? Ein Grund ist, dass sie glauben, sie würden zur Elite gehören und seien talentierte Menschen und Säulen aus allen Schichten der Gesellschaft. Daher denken sie, dass sie Schlüsselpositionen einnehmen, große Verantwortungen übernehmen und wichtige Rollen spielen müssen, nachdem sie ins Haus Gottes gekommen sind; dass sie Ansehen haben müssen und man ihnen Respekt entgegenbringen muss und dass das Haus Gottes nicht ohne sie auskommen kann. Also drängen sie sich ins Rampenlicht und versuchen, Verantwortliche zu werden und Arbeit zu übernehmen. Ein weiterer Grund ist, dass das Haus Gottes ihnen auch Gelegenheiten dazu gibt. Da sie bereit sind, die Arbeit zu tun, wird ihnen erlaubt, es zu versuchen – unabhängig davon, ob sie kompetent sind oder nicht, müssen sie sich erst einmal beweisen. Aber diese Leute haben weder echtes Talent noch wirkliches Wissen. Von der Frage, ob sie die Wahrheit verstehen und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln können, mal ganz abgesehen – allein schon in Bezug auf ihr eigenes Kaliber, ihre Talente, ihre Einsicht, ihre Fähigkeit, verschiedene Angelegenheiten zu begreifen, ihre Fähigkeit, Dinge zu betrachten, und ihre Fähigkeit, Angelegenheiten zu erledigen, verfügen die meisten von ihnen über kein echtes Talent und kein wirkliches Wissen. Sie haben weder echtes Talent noch wirkliches Wissen. Warum bemühen sie sich dann also trotzdem so eifrig und proaktiv darum, große Verantwortungen zu übernehmen und Arbeit zu schultern? Das liegt daran, dass ihr Ehrgeiz und ihre Eitelkeit am Werk sind, und obendrein sind sie dreist – sie kennen ihr eigenes wahres Maß nicht, sondern wollen sich immer nur in den Vordergrund spielen. Infolgedessen versäumen sie es, die Arbeit gut zu tun, und machen sich nur lächerlich. Warum sage Ich das? Weil es in jeder Arbeit, die diese Leute ausführten, völlig drunter und drüber ging, nachdem sie diese Rollen übernommen hatten. Es war, um es mit einem Wort zu beschreiben, ein einziges „Chaos“. Sie hatten weder Grundsätze beim Einsatz von Menschen noch bei der Erledigung von Angelegenheiten, sie veruntreuten Opfergaben und haben verschiedene Arbeitsaufgaben nicht rechtzeitig erledigt oder nachverfolgt. Sogar die grundlegendsten allgemeinen Arbeiten überstiegen das, was die meisten von ihnen bewältigen konnten; sie haben alles komplett durcheinandergebracht. Landwirtschaft, Hühnerzucht, Schafzucht – keiner von ihnen war in einer dieser Aufgaben kompetent. Ihnen war nicht klar, was sie in welcher Jahreszeit pflanzen sollten, wann sie das Land pflügen, wann sie düngen und wann sie jäten sollten oder wann geerntet werden sollte. Sie verursachten Chaos in ihrer gesamten Arbeit. Wenn das Haus Gottes diese Leute zu Beginn nicht eingesetzt hätte, hätten sie das Gefühl gehabt, dass das Haus Gottes ihnen keine Gelegenheiten gibt und auf sie herabsieht. Also gab man ihnen eine Chance – und was war das Ergebnis davon, dass sie eingesetzt wurden? Sie haben ihren Arbeitsbereich völlig durcheinandergebracht, und letztendlich musste das Haus Gottes immer noch ihr Chaos beseitigen. Bei jeder Arbeitsaufgabe, die sie erledigten, war es erforderlich, dass der Obere Anleitung gab und eine Prüfung durchführte – selbst bei kleinen Angelegenheiten, wie der Aufgabe, drinnen und draußen für Sauberkeit zu sorgen, musste der Obere sie anleiten. Letztendlich kann man sagen, dass die Arbeit erst jetzt im Grunde in geregelte Bahnen gelenkt wurde, und zwar dadurch, dass der Obere alles streng beaufsichtigt, plant und koordiniert sowie alles von Grund auf Schritt für Schritt anleitet und lenkt. Um gar nicht erst von anderen Dingen zu sprechen – allein was die Probleme mit den Bauernhöfen betraf, war es zumindest notwendig, geeignete Personen zu finden, die sich um die Sauberkeit kümmerten. Die meisten Leute benahmen sich wie wilde Tiere, warfen ihren Müll überallhin, sagten Dinge, ohne die Auswirkungen auf ihr Umfeld zu bedenken, schrien und brüllten herum – sie waren schlichtweg identisch mit Nichtgläubigen. Kein Einziger dieser sogenannten talentierten Menschen konnte die Dinge systematisch und gut erledigen, wenn er mit diesen spezifischen allgemeinen Angelegenheiten konfrontiert war. Diese Leute bekamen nicht einmal kleine Angelegenheiten in den Griff, wie für Sauberkeit und eine gepflegte Umgebung zu sorgen. Bei diesen äußerlichen Angelegenheiten geht es nicht um die Wahrheit, und jeder mit ein wenig Kaliber und ein wenig Gewissen sollte in der Lage sein, sie gut zu erledigen – wenn jemand nicht einmal diese äußerlichen Angelegenheiten gut handhaben kann, dann ist er schlichtweg nutzlos. Diese Leute wollten Beamte sein und das Sagen haben, obwohl es ihnen an Gewissen und Vernunft oder an Kaliber und Talent mangelt. Wenn man ihnen nicht erlaubte, Beamte zu sein, wurden sie aufsässig und fingen an zu diskutieren und beugten sich niemandem. Sind das nicht Teufel? Nachdem das Haus Gottes diese Teufel entlarvt und ausgemustert hatte, wurden geeignete Leute ausgewählt, um sich um den Bauernhof zu kümmern. Dank der Anleitung und Planung des Oberen ist der Bauernhof nun besonders gut aufgebaut und gefällt allen. Auch die Einheimischen bewundern ihn sehr und finden ihn sehr gut. Einige von ihnen sagten: „Ich habe noch nie einen Bauernhof gesehen, der so sauber und schön geführt wird. Wir könnten ihn selbst nach zehn Jahren nicht auf dieses Niveau bringen. Wie habt ihr das so gut und so schnell hinbekommen? Wie viele Jahre habt ihr gebraucht, um das aus ihm zu machen?“ Tatsächlich hat eine so gewaltige Veränderung nur ein einziges Jahr gedauert und ein Ödland in etwas verwandelt, was die Brüder und Schwestern als Park, als Garten betrachten. Manche sagten sogar, der Hof sehe aus wie etwas aus einem Märchen, wie ein Gemälde. Eine ordentliche Planung und ein ordentlicher Bau machen wirklich einen großen Unterschied. Ursprünglich war der Hof voller Schmutz und Schlamm, und alles war chaotisch und voller Müll. Durch Aufräumarbeiten und das Einführen von Regeln verbesserte sich später sein Zustand allmählich. Im Laufe der Zeit haben sich alle an ein solches Lebensumfeld gewöhnt, und zwar so sehr, dass manche Leute es als höchst ungewohnt empfinden, wenn es ein bisschen schmutzig oder unordentlich wird. Wie du also siehst, profitieren die meisten Menschen von dieser Art von Führung und entwickeln durch sie gute Lebensgewohnheiten. Nur unter der persönlichen Anleitung des Oberen konnte diese Art von Aufbau erreicht werden. Im Gegensatz dazu kann tatsächlich keiner dieser sogenannten talentierten Menschen irgendeine konkrete Arbeit leisten. Sie können nicht einmal grundlegende Reinigungsarbeiten gut bewältigen. Sie wissen nicht, wie man einen Raum so einrichtet, dass es passend aussieht, und sie können nicht erkennen, welche Art von Mensch dafür geeignet ist, welche Pflicht zu tun. Welche Art von Arbeit können diese Leute schultern? Sie können überhaupt keine Arbeit leisten. Sie bekommen nicht einmal ihr eigenes Lebensumfeld in den Griff – wie könnten sie da als talentierte Menschen gelten? Diese Leute haben nicht einmal dieses Maß an Intelligenz, sie können sich nicht klar ausdrücken, sie betrachten die Dinge auf falsche Weise, und sie haben keine eigene Meinung. Daran zeigt sich, dass sie „talentierte Menschen“ in Anführungszeichen sind, keine Menschen mit echtem Talent und wirklichem Wissen. Talentierte Menschen müssen in Bezug auf ihre Menschlichkeit zunächst über bestimmte Qualitäten verfügen, wie etwa die Fähigkeit, Dinge wertzuschätzen, die Fähigkeit, Dinge zu beurteilen und zu schätzen, sowie Einsicht. Wenn sie über diese Qualitäten nicht verfügen, blamieren sie sich nur, wenn sie bestimmte Angelegenheiten erledigen; und wenn sie nicht einmal einen einzigen Garten oder ein oder zwei Morgen Land verwalten und planen können – geschweige denn, effektiv nutzen können –, dann ist an solchen Leuten rein gar nichts talentiert. Es wird nicht von dir verlangt, die gesamte Erde zu verwalten. Dir werden nur ein oder zwei Morgen Land gegeben, um sie gut zu verwalten, sprich, dich darum zu kümmern, dass es schön und sauber wird und sich in ein elegantes Umfeld verwandelt – es wäre wirklich wunderbar für die Menschen, dort zu leben; selbst Vögel würden nicht mehr wegwollen, wenn sie einmal da sind. Diese sogenannten talentierten Menschen sind rein gar nichts. Sie können keine konkrete Arbeit leisten. An ihnen ist überhaupt nichts talentiert – es mangelt ihnen in ihrer Menschlichkeit an gewissen Dingen. Es gibt nichts, das sie gut erledigen können, aber sie wollen sich dennoch in den Vordergrund spielen und Leiter und Mitarbeiter sein; sie wollen immer noch Schlüsselpositionen einnehmen und Verantwortliche sein. Was für eine Disposition ist das? Das ist eine arrogante Disposition.

Lasst uns auf das Thema zurückkommen, beim Geschäftemachen gerne Leute zu betrügen und hereinzulegen. Was für ein Problem ist das Betrügen und Hereinlegen von Menschen? Ein Aspekt des Problems ist, dass die Menschlichkeit solcher Leute schlecht ist; sie haben weder Gewissen noch Vernunft. Ausgehend von ihrem Verhalten: Welche verdorbenen Dispositionen offenbaren sie? Erst einmal ist die Disposition solcher Menschen betrügerisch und niederträchtig; zweitens sind sie unnachgiebig und der Wahrheit abgeneigt. Wenn sie andere betrügen, ist die Skrupellosigkeit, die sie an den Tag legen, Bösartigkeit. Unabhängig davon, ob ihr Ziel reich oder arm ist, ob es Geld hat oder nicht, sie machen keine Unterschiede zwischen den Leuten, die sie betrügen, und zeigen kein Erbarmen. Die verdorbenen Dispositionen solcher Menschen sind in jeder Hinsicht ziemlich schwerwiegend. Sagt Mir: Ist es für solche Menschen leicht, Errettung zu erlangen? (Nein.) Wenn man nach ihren verdorbenen Dispositionen urteilt, ist es nicht leicht für sie, Errettung zu erlangen. Was ihre Menschlichkeit betrifft: Welcher Aspekt macht es ihnen also schwer, Errettung zu erlangen? Gibt es eine Grundursache? (Sie haben kein Gewissen.) Das ist richtig. Es ist nicht leicht für Menschen, die kein Gewissen haben, Errettung zu erlangen. Ihr Gewissen ist bereits verschwunden, es existiert nicht mehr. Wenn das Gewissen seine Funktion nicht erfüllt, fehlt einem die grundlegende Voraussetzung, um die Wahrheit anzunehmen und die Wahrheit zu praktizieren. Daher ist es für sie sehr schwer, Errettung zu erlangen; man kann auch sagen, dass sie nicht gerettet werden können. Es ist auch möglich, dass Menschen dieser Art bereit sind, zu schuften, und das bis zu einem gewissen Grad auch tun können, und weil ihr Schuften dem Maßstab entspricht und Gottes Anforderungen erfüllt, werden sie letztendlich zu treuen Arbeitskräften und überleben. Auch darin findet sich Gottes Gnade. Obwohl treue Arbeitskräfte überleben können, bedeutet das nicht, dass sie Errettung erlangt haben. Zu überleben und Errettung zu erlangen, sind zwei verschiedene Konzepte. Es gibt da eine Kluft und einen Unterschied zwischen ihnen. Die Grundsätze und Grenzen sowie die Richtung und die Ziele der Handlungen eines Menschen hängen zu einem großen Teil damit zusammen, ob seine Menschlichkeit gut oder schlecht ist. Wenn ein Mensch positive Dinge liebt oder ein gewisses Maß an Gerechtigkeitssinn hat, dann zeigt das, dass sein Gewissen sich seiner Taten bewusst ist – es zeigt, dass dieser Mensch ein gewisses Maß an Gewissen besitzt. Manche Menschen haben in ihrem Verhalten weder Gerechtigkeitssinn noch treffen sie irgendwelche positiven Entscheidungen. Sie mögen es einfach, niederträchtige Dinge zu tun, und finden positive Dinge enorm abstoßend. Besonders wenn jemand ein wenig über positive Handlungsweisen spricht, darüber, dass man in seinem Verhalten Menschlichkeit, Gewissen und moralische Grenzen aufweisen und sich an Regeln halten muss, betrachten sie das als eine Moralpredigt. Es eine „Moralpredigt“ zu nennen, ist noch nett ausgedrückt; in Wirklichkeit verachten und verspotten sie dich. Sie glauben, dass es ein Versagen ist, sich auf diese Weise zu verhalten: „Sieh dir an, wie erbärmlich dein Leben ist. Du weißt nicht, wie man sich in allen Formen von Betrug und Täuschung übt, noch weißt du, wie man sich durch List Vorteile verschafft. In deinem Verhalten bist du immer so regelkonform, so zaghaft. In der heutigen Zeit gilt: Die Dreisten fressen sich satt, die Zaghaften hungern. Wenn du zaghaft bist, wirst du es zu nichts bringen!“ Sie glauben, dass man, wenn man sich in seinem Verhalten nach seinem Gewissen und den Grundsätzen richtet, einfach nur zaghaft ist, und dass sie, indem sie es wagen, sich in allen Formen von Betrug und Täuschung zu üben, mutig sind. Aber liegt es wirklich daran, dass sie mutig sind? Manche Menschen, die im Land des großen roten Drachen an Gott glauben, haben keine Angst davor, Verfolgung zu erleiden und verhaftet zu werden, und halten dennoch am Glauben an Gott fest. Hat das irgendetwas damit zu tun, mutig oder zaghaft zu sein? (Nein.) Das hängt mit ihrem Streben zusammen – in ihrer Menschlichkeit haben sie das Bedürfnis und die Sehnsucht nach dem Glauben an Gott. Das ist keine Frage von Mut oder Zaghaftigkeit. Manche Menschen wenden beim Geschäftemachen Betrug und Täuschung jeglicher Art an. Oftmals droht ihnen, dass sie gejagt und verhaftet werden, dass ihr Eigentum beschlagnahmt wird oder das Risiko von Bankrott und Geschäftsschließung, aber sie machen trotzdem damit weiter, die Leute zu betrügen. Selbst wenn ihr Betrug zum Verlust von Menschenleben führt, ist es ihnen egal. Manche Leute betrügen beim Geschäftemachen andere, indem sie eine Scheinfirma gründen – in Wirklichkeit existiert diese Firma überhaupt nicht und es gibt dort keinen tatsächlichen Geschäftsbetrieb, noch stellt sie irgendwelche Produkte her. Sie verlassen sich ausschließlich auf ihre Redegewandtheit, um allerorts die Leute hereinzulegen und so dazu zu verleiten, Bestellungen aufzugeben. Sobald andere Leute ihnen eine Anzahlung leisten, machen sie sich sofort spurlos aus dem Staub. Auf diese Weise betrügen sie die Leute, ein Geschäft nach dem anderen, und nachdem sie sich das Geld ergaunert haben, lebt ihre ganze Familie in Saus und Braus und schlägt sich mit köstlichem Essen und Trinken den Magen voll. Wie weit gehen manche Leute in ihrer Betrügerei? Sie betrügen sogar hochrangige Institutionen und Behörden. Manchmal steht ihr Kartenhaus kurz davor, in sich zusammenzubrechen, und es kann sein, dass jemand ihre Tricks durchschaut und sie entlarvt. Eigentlich wissen sie in ihrem Herzen, dass ihre Handlungen sie in Gefahr bringen, aber das ist ihnen egal. Wenn sie mit einem blauen Auge davonkommen, werden sie bei der nächsten Gelegenheit weiterhin Leute betrügen. Solange sie durch ihre Betrügereien Geld machen, denken sie, dass sie gewonnen haben, dass sie „Ruhm und Erfolg erlangt“ haben. Aber wenn du von ihnen verlangst, an Gott zu glauben, trauen sie sich nicht. Sie sagen: „Wenn ich an Gott glaube, wird das dazu führen, dass ich von der Regierung verurteilt und verhaftet werde. Ich traue mich nicht, an Gott zu glauben!“ Doch wenn es darum geht, sich in Betrug und Täuschung jeder Art zu üben, haben sie keine Angst davor, verhaftet zu werden. Wenn du zu Versammlungen gehst, sagen sie sogar: „Du bist wirklich mutig. Der Staat verhaftet und verfolgt derzeit Gläubige wie verrückt; wie kannst du es da noch wagen, zu Versammlungen zu gehen?“ Du sagst: „Wir, die wir an Gott glauben und den richtigen Weg gehen, haben keine Angst davor, verhaftet zu werden. Es ist extrem gefährlich für euch, Briefkastenfirmen zu betreiben und Leute zu betrügen – warum habt ihr keine Angst?“ Sie sagen: „Wir Geschäftsleute haben keine Angst davor, Risiken einzugehen. Aber ihr seid sehr mutig, noch immer Versammlungen zu besuchen, wo sich die Regierung so sehr bemüht, Gläubige zu verhaften!“ Wenn sie sehen, dass gottgläubige Menschen verhaftet werden, wagen sie es nicht, an Gott zu glauben, aber sie haben keine Angst davor, verhaftet zu werden, wenn sie beim Geschäftemachen Leute betrügen. Was für erbärmliche Gestalten sind das? Zeigt sich darin nicht der Unterschied in der Menschlichkeit der Leute? Genau diesen Unterschied gibt es zwischen Menschen. Die verdorbenen Dispositionen der Menschen sind die gleichen – sie alle haben dieselben verdorbenen Dispositionen –, aber wenn man nach den Unterschieden in ihrer Menschlichkeit urteilt, werden manche Menschen niemals in der Lage sein, an Gott zu glauben; sie können niemals Mitglieder des Hauses Gottes sein. Selbst wenn solche Menschen an Gott glauben, können sie niemals Errettung erlangen. An welchem Aspekt lässt sich das erkennen? Es lässt sich an ihrer Menschlichkeit erkennen. Manche Menschen unterstützen es, dass ihre Frauen an Gott glauben, aber wenn ihre Frauen sie dazu auffordern, an Gott zu glauben, sagen sie, dass das zu gefährlich sei und sie sich nicht trauen würden. Beim Geschäftemachen üben sie sich jedoch in Betrug und Täuschung aller Art, und es ist ihnen egal, wie viel Gefahr sie dabei auf sich nehmen. Sie sind imstande, jedes Gesetz zu brechen, und wagen es, jedwede Taktik anzuwenden. Ganz gleich, wie genau die Regierung alles überwacht oder welche Verurteilungen und Strafen nach dem Gesetz verhängt werden, es ist ihnen egal. Sie kennen keine Grenzen in ihrem Verhalten, sie kümmern sich nicht um die Konsequenzen ihres Handelns, und sie denken, dass alles in Ordnung ist, solange sich ein Profit machen lässt. Wenn ein solcher Mensch an Gott glaubt, kann er die Wahrheit nicht erlangen, und er kann Errettung nicht erlangen – das liegt daran, dass er nicht die Wahrheit liebt, sondern nur Geld. Solange solche Menschen Geschäfte machen, werden sie andere betrügen und hereinlegen, und sie werden Dinge manipulieren – darin zeigt sich ihr tiefschwarzes Herz. Bei jemandem mit einem solchen Charakter ist Hopfen und Malz verloren; Gott rettet diese Art Mensch nicht. Manche Leute sagen: „Was, wenn ein solcher Mensch viel Geld verdient und es dem Haus Gottes als Opfergabe darbringt?“ Das Haus Gottes nimmt solches Geld nicht an; das Haus Gottes nimmt kein Geld an, das nicht durch legitime Mittel verdient wurde. Menschen dieser Art werden sich in allen Formen von Betrug und Täuschung üben, sobald er Geschäfte macht – sie haben eine sehr schlechte Menschlichkeit. Wie schlecht ist ihre Menschlichkeit? Wenn du sie aufforderst, ihr Gewissen zu erforschen, sagen sie: „Ich fühle nichts. Ich weiß nicht, wo mein Gewissen ist. Ich weiß auch nicht, was ein Gewissen ist oder wie viel es pro Pfund kostet.“ In diesem Moment verstehst du: „Kein Wunder, dass sie schneller Geld verdienen als andere Leute in derselben Branche. Kein Wunder, dass alle Kunden bei ihnen einkaufen gehen. Dieser Mensch wendet unlautere Taktiken an – er wendet zwielichtige Praktiken an, wenn er Geschäfte macht, und sein betrügerisches Verhalten ist wirklich gravierend!“ Doch nicht nur, dass sie das nicht als beschämend betrachten, sie prahlen sogar damit und geben damit an und sagen: „Seht euch nur an, wie ernsthaft und korrekt ihr in euren Geschäften seid. Wenn ihr einmal jemanden betrügt, bekommt ihr solche Angst, dass euer Herz rast. Seht mich an – ich habe keine Angst! Solange die zuständigen Handelsbehörden und die Polizei keine Beweise in die Hände bekommen, ist alles bestens. Wollt ihr mich verklagen? Ihr habt keine Beweise! Seht her, wie clever ich die Leute betrüge! Kannst du das? Das kannst du nicht! Kaum hast du jemanden betrogen, verrätst du dich schon selbst. Du verfügst nicht über die Taktiken, über die ich verfüge. Du bist von schlechtem Kaliber!“ Was für ein Mensch ist das? Er ist ein böser Mensch. Gibt es irgendeine Hoffnung, ihn zum Guten zu wenden? So jemand ist nicht mehr zu retten. Dass solche Menschen nicht gerettet werden können, liegt nicht daran, dass sie verdorbene Dispositionen haben, sondern daran, dass ihre Menschlichkeit zu schlecht ist. Inwiefern schlecht? Insofern schlecht, als dass diese Leute weder Menschlichkeit noch Gewissen besitzen; sie haben ihr Gewissen verloren. Was bedeutet es, sein Gewissen verloren zu haben? Es bedeutet, Dinge ohne die Grenzen zu tun, die einem das eigene Gewissen auferlegt. Diese Grenzen beruhen auf dem Gewissen – das Gewissen etabliert diese Grenzen. Ganz gleich, wen du hereinlegst und ob es ein schlechter oder ein guter Mensch ist, indem du dich beim Geschäftemachen in allen Formen von Betrug und Täuschung übst: Die Tat an sich verstößt jedenfalls gegen Moral, Gewissen und Menschlichkeit. Sobald man so etwas getan hat, wird man für immer Gewissensbisse verspüren. Das wird zu einem lebenslangen Makel. Wenn du ein wahrhaftiger Mensch bist, solltest du so etwas niemals tun. Ganz gleich, wer das Ziel deiner Betrügereien ist, und ganz gleich, wie viel Geld du dir ergaunerst – selbst wenn du böse Menschen und schlechte Menschen betrügst –, es ist und bleibt ein Betrug. Deshalb solltest du, unabhängig von den Umständen oder davon, mit wem du es zu tun hast, niemals Menschen betrügen. Das heißt es, wenn dein Verhalten von den Grenzen deines Gewissens eingeschränkt wird, und das ist die zügelnde Kraft, die von einem Gewissen ausgeht, das seine Funktion erfüllt. Wenn dein Gewissen intakt ist, dann wirst du in dem, was du tust, Grenzen kennen. Wenn es nicht seine Funktion erfüllt, wirst du diese Grenzen überschreiten und zu allem fähig sein. Man kann sagen, dass solche Individuen nicht das geringste bisschen an Gewissen oder Vernunft haben und dass sie schlimmer als Bestien sind. Wenn gewisse Leute diese Aussage für zu extrem halten, wollen wir es anders ausdrücken: Ein Mensch ohne das geringste bisschen an Vernunft ist wie ein Tier. Sind Menschen ohne Menschlichkeit denn keine Bestien? Wenn jemand ein Mensch ist, aber keine Menschlichkeit hat, was ist dann sein Wesen? Ist es nicht das Wesen einer Bestie? Der Unterschied zwischen solchen Menschen und einer Bestie besteht darin, dass sie aufrecht gehen und sprechen können, wohingegen Bestien nicht über das menschliche Sprachvermögen verfügen. Um Profit zu machen, bist du in der Lage, alle möglichen Mittel und Methoden anzuwenden, um dich in allen Formen von Betrug und Täuschung zu üben, wohingegen Bestien keine solchen Mittel zur Verfügung stehen. Zu sagen, dass Menschen dieser Art Bestien gleichzustellen sind, ist also eigentlich noch milde ausgedrückt – in Wirklichkeit sind solche Menschen wahrhaftig schlimmer als Bestien. Können Leute, die schlimmer als Bestien sind, Errettung erlangen? Sie nehmen die Wahrheit nicht im Geringsten an – sie lieben nur Geld. Das ist ein Problem in ihrer Natur, und niemand kann daran etwas ändern. Von solchen Menschen zu erwarten, dass sie die Wahrheit annehmen, ist, als würde man von einem Hahn erwarten, dass er Eier legt – das wird niemals geschehen. Daher können diese Menschen, die sich in allen Formen von Betrug und Täuschung üben, abgesehen von jenen Leuten, die aus Profitgier morden oder kriminelle Handlungen begehen und das Gesetz brechen, unter der verdorbenen Menschheit als diejenigen mit der schlechtesten Menschlichkeit betrachtet werden – sie sind der Abschaum der Menschheit, die verkommenen Mitglieder der Menschheit. In unserer gegenwärtigen Ära großen wirtschaftlichen Wohlstands gibt es eine außergewöhnlich hohe Zahl solcher Menschen, die sich beim Geschäftemachen in allen Formen von Betrug und Täuschung üben. Aber ganz gleich, wie viele dieser Menschen es gibt, solche Äußerungsformen reichen auf jeden Fall aus, um ein Problem der Menschlichkeit zu veranschaulichen. Wie das Gewissen eines Menschen beschaffen ist und ob er Grenzen kennt, die ihm sein Gewissen auferlegt – das ist ein Indikator zur Bemessung seiner Menschlichkeit. Wie könnte jemand, der nicht einmal Menschlichkeit besitzt, überhaupt gerettet werden? Das Allermindeste ist, dass seine Menschlichkeit die Voraussetzungen besitzt, um die Wahrheit anzunehmen. Jene Menschen, die sich in allen Formen von Betrug und Täuschung üben, besitzen in ihrer Menschlichkeit grundsätzlich nicht die Voraussetzungen, um die Wahrheit anzunehmen. Wenn du sie also aufforderst, die Wahrheit anzunehmen, um ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen, wird das für sie unmöglich zu erreichen sein. Nur Menschen mit Gewissen und Vernunft können die Wahrheit annehmen und ihre verdorbenen Dispositionen ablegen und dadurch Errettung erlangen, weil ihr Gewissen sich zu einem gewissen Maß ihrer Handlungen bewusst ist und bei ihrem Verhalten und ihren Handlungen in gewissem Rahmen seine Funktion erfüllen kann. Wenn du mit solchen Menschen über die Wahrheit Gemeinschaft hältst und darüber sprichst, wie man in die Wahrheit eintritt, wie man verdorbene Dispositionen ablegt, welche Dinge mit Gottes Absichten übereinstimmen und welche nicht, und wie Menschen handeln sollten, können sie das annehmen und sich unterwerfen. Es ist korrekt, mit solchen Menschen über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten – sie sind die richtigen Empfänger. Wenn du über die Wahrheit Gemeinschaft mit denjenigen hältst, deren primäres Mittel beim Geschäftemachen darin besteht, andere zu betrügen und hereinzulegen, könntest du genauso gut gegen eine Wand reden. Wenn es also um Leute geht, die Geschäfte machen, beobachte einfach, ob sie beim Geschäftemachen und bei ihren Transaktionen und im Umgang mit Menschen legitime Mittel anwenden, ob sie von ihrem Gewissen auferlegte Einschränkungen und Grenzen haben und ob ihr Gewissen bei ihren Transaktionen und im Umgang mit Menschen seine Funktion erfüllen kann. Wenn das Gewissen eines Menschen seine Funktion erfüllen und eine zügelnde Kraft auf ihn ausüben kann, dann ist er akzeptabel und es wert, mit ihm zu verkehren. Diesen Menschen kann das Evangelium gepredigt und mit ihnen kann über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten werden. Wenn sie in der Lage sind, die Wahrheit anzunehmen, dann gibt es Hoffnung für sie, Errettung zu erlangen. Das ist alles für unsere Diskussion über die Vorliebe, Geschäfte zu machen.

Die Liebe zu den Künsten

Betrachten wir nun die Liebe zu den Künsten. Menschen, die die Künste lieben, singen und tanzen von Natur aus gern, spielen Musikinstrumente und führen auch gerne etwas vor. Je mehr Leute anwesend sind, desto begeisterter werden sie. Sie wollen etwas darbieten und führen schlagfertige Dialoge, Sketche, Gesang und Tanz auf oder spielen Instrumente, um alle glücklich zu machen und bei allen für Entspannung zu sorgen. Was für eine Äußerungsform ist die Liebe zu den Künsten? Zuerst müssen wir betrachten, ob die Künste aus positiven Dingen oder negativen Dingen bestehen. Wenn ihr euch darüber nicht im Klaren seid, dann lasst Mich euch fragen: Denkt ihr, dass Singen und Tanzen legitime Bedürfnisse der Menschheit sind? (Ja.) Sie sind legitime Bedürfnisse der Menschheit. Das heißt, die Menschen nutzen ihre Singstimme, ihre Körpersprache oder eine Art künstlerische Methode, um das Leben unterhaltsam zu machen, die Lebensfreude zu steigern oder eine Stimmung auszudrücken. Kann das als legitim betrachtet werden? (Ja.) Kommen wir nun auf das ursprüngliche Thema zurück: die Liebe zu den Künsten, die Liebe zum Singen, Tanzen, Musizieren und etwas vorzuführen. Zu welcher Kategorie gehören diese Äußerungsformen? (Interessen und Hobbys.) Da es sich um Interessen und Hobbys handelt, fallen sie demnach unter welche Kategorie? (Unter angeborene Voraussetzungen.) Einige Kinder hören schon im Alter von fünf oder sechs Jahren gerne Musik und schauen sich Tänze an, und wenn sie den Takt der Musik hören, fangen ihre Hände und Füße an, sich zu bewegen, und sie verspüren den Drang, zu tanzen. Das ist angeboren. Einige Leute hören Lieder und Tanzmusik und wollen es lernen, sind aber selbst in ihren Teenagerjahren oder in ihren Zwanzigern nicht dazu in der Lage. Es fällt ihnen sehr schwer, tanzen zu lernen, und sie sind besonders ungeschickt. Auch das ist angeboren. Im Gegensatz dazu fangen Menschen, die von Natur aus eine Liebe zum Singen und Tanzen besitzen, fröhlich an, zu tanzen, wenn sie Musik hören. Wenn sie jemanden ein Lied singen hören, können sie mitsingen und es von dieser Person lernen. Nachdem sie nur ein paar Mal geübt haben, können sie es selbst singen. Das beweist, dass diese Dinge Menschen dieser Art angeboren sind und ihnen in den Knochen stecken. Sie mögen diese Dinge aus tiefstem Herzen und sind auch gut darin. Sie können diese Dinge tun, ohne dass es ihnen jemand beibringen muss. Es gibt sogar einige besonders herausragende Menschen, die mit nur sieben oder acht Jahren ein paar Zeilen einer regionalen Oper singen können, und ihr Gesang hat diese authentische Note, trifft den Ton und folgt dem richtigen Rhythmus. Das ist wirklich selten! Manche Kinder können sogar ein paar Popsongs singen, und einige können Tänze wie den indischen Tanz, den Xinjiang-Tanz oder modernen Tanz aufführen. Wenn sie Lieder oder Tanzmusik hören, gefällt ihnen das instinktiv, und sie beginnen bald, ihre Körper im Takt zu bewegen. Wenn du sie nicht singen lässt, singen sie heimlich in ihren Herzen oder suchen sich einen geeigneten Ort, um laut zu singen. Sie wollen einfach singen und lieben es, zu singen, und niemand kann sie zügeln. Sie wurden weder von ihren Eltern beeinflusst, noch hat es ihnen jemand beigebracht. Sie besaßen diese Stärke oder diese Hobbys schon von klein auf. Es ist offensichtlich, dass es sich hierbei um angeborene Voraussetzungen handelt: Sie haben ein angeborenes Interesse an den Künsten. Wenn diese Kinder sich für die Künste interessieren, müssen sie dann in diesem Bereich arbeiten – müssen sie ihr ganzes Leben lang einen Beruf in dieser Branche ausüben? Nicht unbedingt. Das hängt von Gottes Bestimmung ab, davon, wie Gott Seine Herrschaft ausübt und die Dinge arrangiert. Wenn Gott es so arrangiert, dass sie in den Künsten arbeiten, werden sie ihr ganzes Leben lang an diese Branche gebunden sein. Aber wenn Gott nicht arrangiert oder bestimmt hat, dass sie in dieser Branche arbeiten, werden sie lediglich dieses Interesse und Hobby haben, und selbst wenn sie Freude daran haben, wird es ihnen nicht möglich sein, dieser Tätigkeit nachzugehen. Manche Menschen mögen die Künste schon seit ihrer Kindheit. Wenn ihre Eltern sehen, dass ihr Kind dieses Interesse und Hobby hat, denken sie: „Dann lasst es uns fördern. Vielleicht kann unsere Familie ein künstlerisches Talent hervorbringen. Vielleicht wird unser Kind sogar berühmt und ein Star!“ Also beginnen sie, ihr Kind beim Erlernen von Tanz und Gesang zu fördern, und schließlich wird das Kind an einer Kunstakademie aufgenommen. Obwohl das Interesse und das Hobby des Kindes für die Künste nach dem Schulabschluss stark bleiben, ist es ungewiss, ob es in dieser Branche arbeiten kann. Es ist möglich, dass sich seine Stimmung ändert, wenn es kurz davorsteht, diese Arbeit aufzunehmen, und sich dann seine Haltung und seine Ansichten zu dieser Arbeit ändern; und es ist auch möglich, dass es aufgrund verschiedener Gründe innerhalb der objektiven Umstände den Einstieg in diese Branche verpasst. All diese Dinge sind möglich; das hängt von Gottes Vorherbestimmung ab. Betrachtet man jedoch die Grundursache, so sind das Interesse und das Hobby des Kindes seine angeborene Voraussetzung – noch bevor es überhaupt geboren wurde, hatte Gott diese Stärke bereits für das Kind arrangiert und seiner Menschlichkeit gewisse besondere Eigenschaften hinzugefügt, sodass es von Natur aus besonders empfänglich für Musik, Tanz und andere Aspekte der Künste ist und diese gut beherrscht. Demnach offenbart es in seinem täglichen Leben eine besondere Vorliebe für das Singen und Tanzen. Unabhängig davon, ob seine Persönlichkeit lebhaft oder schüchtern ist, ob es gern redet oder nicht, gibt es auf jeden Fall tief in seinen Knochen etwas, das nicht entfernt werden kann – es singt gern, tanzt gern und führt gern etwas vor. Manche Menschen sind, obwohl sie beim Singen extrem energiegeladen werden und ein Gefühl der Befreiung in ihrer Seele spüren, dennoch sehr schüchtern, wenn du mit ihnen sprichst, und können sich nicht gut ausdrücken oder gut mit anderen Menschen umgehen. Im Umgang mit anderen sind sie besonders steif und angespannt und sogar nervös und ängstlich und wissen nicht, wie sie mit diesen Situationen umgehen sollen. Aber wenn sie die Bühne betreten, um etwas vorzuführen, tun sie das mit Leichtigkeit; es ist, als ob sie eine andere Person geworden wären. Nichtgläubige sagen, das sei der „Schutzpatron“ ihrer Branche, der ihnen diese Fähigkeit gewährt, ihren Lebensunterhalt zu verdienen – ist das korrekt? In Wirklichkeit ist das Gottes Bestimmung. Welche Stärken, Interessen und Hobbys eine Person von Natur aus hat, hängt mit Gottes Bestimmung zusammen. Welche Stärken und Hobbys ein Mensch auch hat, sie sind alle von Gott vorherbestimmt. Wenn Gott dir ein Interesse und ein Hobby gibt, magst du diese Sache und schätzt sie aus tiefstem Herzen und empfindest eine besondere Leidenschaft für sie. Wenn du einer Arbeit in diesem Bereich nachgehst oder etwas tust, das mit dieser Sache zusammenhängt, fühlst du dich innerlich besonders ruhig und wohl und hegst auch ein besonderes Interesse daran. Wenn du also eine bestimmte Stärke hast und die Arbeit des Hauses Gottes Bedarf daran hat, solltest du die entsprechende Pflicht ausführen. Für dich ist das die beste Gelegenheit, deine Stärke zum Einsatz zu bringen. Gleichermaßen ist deine Stärke nicht dein Privatbesitz, da dir diese Stärke von Gott gegeben wurde; du darfst sie nicht nach Belieben missbrauchen. Wenn die Arbeit des Hauses Gottes Bedarf daran hat, solltest du sie zum Einsatz bringen und Gott darbringen und in deiner Pflicht verwenden. Das ist eine günstige Voraussetzung für dich, um Errettung zu erlangen, und sie stellt auch eine überlegene Voraussetzung dar, die Gott dir gegeben hat – du solltest sie gut zum Einsatz bringen und gut anwenden, ohne dich zurückzuhalten. Auf diese Weise kannst du einerseits deine Stärke zum Einsatz bringen und andererseits auch deine Pflicht erfüllen, um Gottes Liebe zu vergelten. Ist das nicht großartig? (Ja.)

Gott hat den Menschen bestimmte Stärken gegeben, und eine davon – die Künste – wurde, ob in der Antike oder in der Moderne, nie ernst genommen und stets den Dingen der niederen Schichten zugeordnet. Insbesondere in einigen relativ traditionellen und feudalen gesellschaftlichen Umgebungen betrachten die Menschen die Künste alle mit Voreingenommenheit, und sie werden von manchen Leuten immer diskriminiert. Die Künste werden unter den Menschen auf diese Weise charakterisiert, und aufgrund der Auffassungen der Menschen, ihrer feudalen Ideen oder jener verzerrten, abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen, die Satan den Menschen einflößt, haben sie einen solchen Rang oder Status oder werden auf diese Art und Weise definiert. Es gibt noch einen weiteren Faktor, und zwar, dass durch den Einfluss der bösen Gesellschaft und böser Trends ein schlechtes Klima in dieser Branche gefördert wurde, weshalb die Menschen eine schlechte Meinung über die Kunstbranche haben. Manche Menschen, die in dieser Branche tätig sind, haben ihre Interessen und Stärken in den Künsten genutzt, um viele negative und niederträchtige Dinge zu tun, was einen Schatten auf die Künste geworfen und ihre Natur verzerrt hat. Infolgedessen haben die Menschen viele negative Meinungen über die Kunstwelt entwickelt und betrachten Leute, die im Bereich der Künste arbeiten oder Interessen und Hobbys in diesem Bereich haben, als negative Menschen. Doch unabhängig davon, wie diese Gesellschaft und die Menschheit diese Art von Stärke betrachten, lässt sich zusammenfassend sagen: Wenn eine Person – ob sie nun ein Mitglied des Hauses Gottes ist oder eine Person außerhalb des Hauses Gottes – eine Stärke oder ein Interesse und Hobby in diesem Bereich hat, ist nicht zu verleugnen, dass diese Stärke und dieses Hobby angeborene Voraussetzungen sind. Gerade weil es sich um angeborene Voraussetzungen handelt, sind diese Dinge weder negativ noch niederträchtig. Nur aufgrund der Ausrichtung gewisser irrtümlicher Gedanken und Theorien in bestimmten Epochen wurden die Künste und alle jene, die sich mit ihnen beschäftigen, als niederträchtig und negativ charakterisiert. Das ist im Laufe der Geschichte häufig vorgekommen. Es ist genau wie bei Sojabohnen: Sie können zu duftendem Tofu verarbeitet werden, den die Leute gerne essen, aber auch mit Mikroorganismen wie Schimmelpilzen fermentiert werden, um zu Stinktofu zu werden. Du kannst nicht behaupten, dass Sojabohnen schlecht sind, nur weil du nicht gern Stinktofu isst. Ist diese Schlussfolgerung korrekt? (Nein.) Sie ist offensichtlich falsch; sie ist verzerrt. Daher kannst du, obwohl es innerhalb von Kunstgruppen in der Gesellschaft einige schmutzige und hässliche Dinge gibt, nicht sagen, dass die Künste selbst schmutzig, hässlich und negativ sind; noch viel weniger kannst du sagen, dass diese Menschen, die die Künste mögen und künstlerisches Geschick aufweisen, alle niederträchtige und hässliche negative Menschen sind. Das ist eine fehlerhafte Schlussfolgerung; das ist ein falsches Verständnis. Es ist ein großer Fehler, zu sagen, dass nur, weil einige dieser Menschen, die ein Händchen für die Künste haben, niederträchtig sind, auch die Künste selbst niederträchtig wären. Die verschiedenen Stärken, die Gott den Menschen gibt, sollen der Menschenwelt dienen. Wenn die Menschheit kein Kulturleben hätte, wäre das Leben viel zu eintönig. Es ist nicht falsch, dass Gott es so arrangiert, dass die Menschen ein Kulturleben haben. Diese niederträchtigen Dinge werden alle dadurch verursacht, dass Teufel und Satan Gelegenheiten ausnutzen, um Störungen zu verursachen. Auch wenn diese Menschheit, die Gott geschaffen hat, im Vergleich zur perfekten Menschheit – der Menschheit, die letztendlich vollkommen gemacht werden wird – jetzt nicht perfekt ist und Mängel aufweist, bedeutet das nicht, dass die von Gott geschaffene Menschheit niederträchtig oder negativ ist – das sind zwei verschiedene Konzepte. Versteht ihr das? (Ja.) Unabhängig davon, wie dieses böse Zeitalter und diese böse Welt die Künste sowie Interessen, Hobbys oder Stärken in Gesang und Tanz einordnet, ist es auf jeden Fall nicht zu leugnen, dass es sich bei diesen Dingen um Bedürfnisse der Menschheit handelt und zudem um Interessen und Hobbys, die einige besondere Menschen besitzen. Da es sich um Interessen und Hobbys handelt, sind sie den Menschen angeboren und etwas, womit die Menschen geboren werden, was bedeutet, dass sie von Gott kommen und von Gott gegeben wurden. Noch bevor die Menschen überhaupt geboren werden, hat Gott bereits vorherbestimmt, welchen Beruf jeder von ihnen ausüben wird: Manche Menschen werden im Handel landen und Geschäfte machen, manche werden in Fabriken landen und dort arbeiten, manche in der Landwirtschaft und Felder bestellen, manche im Bildungswesen und Lehrer werden und manche in den darstellenden Künsten. Gott hat verschiedene Arten von Stärken verschiedenen Menschen bereits vor ihrer Geburt verliehen. Das heißt, innerhalb ihres fleischlichen Lebens sind die Interessen, Hobbys und Stärken jeder Person unterschiedlich. Bevor du geboren wurdest, hatte Gott dich bereits mit einigen besonderen und unterschiedlichen Dingen ausgestattet. Wenn du keine Interessen und Hobbys oder Stärken hast, solltest du dich nicht beschweren, dass Gott sie dir nicht gegeben hat. Auch ohne diese Dinge kannst du trotzdem leben und trotzdem deine Pflicht tun. Dir mangelt es im Vergleich zu anderen an nichts, denn du hast die gleiche Gelegenheit wie andere, eine Pflicht zu tun. Deine verdorbenen Dispositionen sind die gleichen wie die der anderen; es ist nur so, dass die angeborenen Voraussetzungen der Menschen unterschiedlich sind – jeder Mensch hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Was ist also der entscheidende Punkt? Der entscheidende Punkt liegt in den Unterschieden in der Menschlichkeit. Ein Mensch, der innerhalb seiner angeborenen Voraussetzungen einige besondere Interessen, Hobbys und Stärken besitzt, ist kein besonderes Talent, und ein Mensch, der innerhalb seiner angeborenen Voraussetzungen keine Interessen, Hobbys oder Stärken besitzt, ist kein mittelmäßiger Mensch. Alle Menschen sind mehr oder weniger gleich. Es ist nur so, dass alles, was Gott dir gibt, Er auch von dir einfordert, und du solltest es in deiner Pflicht verwenden; und die Dinge, die Er dir nicht gibt, verlangt Er auch nicht zusätzlich von dir. Obwohl Gott dir vielleicht keine Interessen und Hobbys oder Stärken gegeben hat, sind die verschiedenen Dinge oder Voraussetzungen, die du in deiner Menschlichkeit besitzt, dennoch ausreichend, um dich eine Arbeit oder eine Pflicht übernehmen zu lassen. Wenn du nicht in der Lage bist, eine Arbeit oder eine Pflicht zu übernehmen, dann kann es sein, dass du nicht zu den Menschen gehörst, die eine Pflicht tun, und das wäre eine ganz andere Angelegenheit.

Wir beenden unsere Diskussion über das Thema der Liebe zu den Künsten an dieser Stelle. Die Charakterisierung dieser Art von Stärke sollte euch nun klar sein. Denkt nicht, dass jene Menschen, die die Künste lieben, seltsam oder niederträchtig sind. Wenn ihr so denkt, dann ist euer Verständnis sehr verzerrt. Ihr solltet solche Menschen korrekt behandeln, korrekt mit ihnen umgehen und sie dazu ermutigen, die fachlichen Kenntnisse und Methoden, die sie beherrschen und verstehen, bei ihren Pflichten anzuwenden. Wenn du ein Leiter oder ein Mitarbeiter bist, musst du lernen, diesen Menschen mit der korrekten Herangehensweise dabei zu helfen, zu führen und anzuleiten, ihre Stärken zum Einsatz zu bringen, damit sie auf den richtigen Weg kommen und eine Pflicht übernehmen können, die mit ihren Interessen und Hobbys zusammenhängt, wodurch sie zu geschaffenen Wesen werden, die den Anforderungen entsprechen und der verschiedenen Interessen, Hobbys und Stärken würdig sind, die Gott ihnen geschenkt hat. Wenn sie keine Pflicht übernehmen können, die mit ihren Interessen und Hobbys zusammenhängt, ist es auch in Ordnung, wenn sie eine andere Pflicht tun. Jedoch sollte ihnen nicht verboten werden, ihre eigenen Interessen und Hobbys zu haben, denn das gehört zur Menschlichkeit.

In diesem Zusammenhang fällt Mir etwas ein: Im Haus Gottes haben einige neue Sänger gerade Lieder aufgenommen. Diese neuen Sänger haben sich fleißig Fachwissen angeeignet und das Singen geübt und waren schließlich in der Lage, fertige Lieder aufzunehmen, und haben den Schritt von der Arbeit hinter den Kulissen zum Auftritt auf der großen Bühne gemacht. Auch wenn ihr Gesang nicht einem professionellen Standard entspricht, noch nicht das Niveau professioneller Sänger erreicht und es Verbesserungsspielraum gibt – dem Gesang einiger von ihnen fehlt ausgereifte Finesse, die Stimmen mancher Sänger sind nicht so melodisch und ihre Darbietungen sind nicht besonders ansehnlich –, verdient ihre Haltung beim Tun ihrer Pflicht Ermutigung. Es als Gesangsanfänger, als unerfahrener Sänger vom Amateur zu einem Fernsehauftritt zu schaffen, ist etwas, das Ermutigung verdient. Was möchte Ich euch also in dieser Angelegenheit sagen? Dass ihr ihnen etwas Ermutigung zusprechen solltet, wenn die von diesen neuen Sängern aufgenommenen Hymnenvideos ins Internet hochgeladen werden. Ihr könnt auch einige gute Vorschläge machen, von denen sie profitieren können, aber sucht nicht kleinlich nach Fehlern, setzt sie nicht auf verachtende Weise herab und seid nicht übermäßig kritisch. Das ist keine gute Haltung; zumindest zeugt sie definitiv nicht von Liebe und Toleranz, und es ist nicht die Haltung, die man gegenüber seinen Brüdern und Schwestern haben sollte. Was ist dann also die angemessene Art und Weise, mit ihnen umzugehen? Ihr solltet sie ermutigen und sie ein wenig anfeuern und dann einige angemessene Vorschläge machen; das ist das Einzige, was für sie vorteilhaft ist. Sie trauen sich zumindest, auf der Bühne zu stehen und Hymnen zu singen, um Gott zu preisen, was für Gottes auserwähltes Volk von Nutzen ist. Daher sollten ihnen alle dabei helfen, ihre Pflicht gut auszuführen, und absolut niemand darf unverantwortliche Bemerkungen machen oder eifersüchtig auf sie sein. Wir sollten glücklich und froh darüber sein, dass das Haus Gottes mehr Menschen hat, die ein Gesangstalent haben – das ist eine gute Sache. Allen Menschen, die in diesem Bereich Stärken haben, sollte erlaubt werden, diese einzusetzen; ihnen allen sollten Gelegenheiten dazu gegeben werden. Sie haben nicht viel Selbstvertrauen, und sie haben kein Ventil für die kleinen Interessen und Hobbys, die sie haben. Wenn sie die Bereitschaft haben, diese Pflicht gut auszuführen, und Hymnenvideos aufgenommen haben, solltest du, wenn du die Videos siehst, dir die Hymnen zumindest zwei- oder dreimal anhören – aufmerksam und sorgfältig anhören – und ihnen etwas Ermutigung zusprechen. Untergrabe sie nicht hinter ihrem Rücken. Du solltest anderen Brüdern und Schwestern sagen, dass sie sich die Lieder, die sie singen, öfter anhören und ihnen mehr Likes geben sollen. Einige von ihnen singen ziemlich gut, mit richtigem Gefühl, und sie artikulieren jede Zeile ziemlich deutlich; ihre Kleidung und ihr Auftreten sind würdevoll und anständig, sodass sie auf andere Leute angemessen wirken. Anderen hingegen mangelt es vielleicht ein wenig an Reife, was Stimme und Gesangstechnik betrifft. Wenn du ein wenig von Musik verstehst und Fehler heraushören kannst, dann verspotte sie nicht; behandle sie angemessen und ermutige und unterstütze sie trotzdem. Das ist die Haltung, die du als Familienmitglied, als Bruder oder Schwester haben solltest. Ahme nicht böse Menschen nach, indem du Dinge tust, die andere herabsetzen oder schlechtmachen. Wenn du selbst nicht auf die Bühne gehen kannst, aber eifersüchtig wirst, wenn andere es tun, wenn du sie untergräbst und hinter ihrem Rücken kleinliche Bemerkungen machst, dann zeugt das von einem Mangel an Menschlichkeit. Sich auf diese Weise zu verhalten, ist nicht gut – es ist verachtenswert. Selbst wenn du ihre Fehler heraushören kannst, solltest du sie dennoch ermutigen. Du solltest das tun, weil sie Brüder und Schwestern sind – sie sind keine Profis und haben auch keine professionelle Ausbildung absolviert –, und die Tatsache, dass sie jetzt so gut singen können, ist allein das Ergebnis ihrer eigenen Horizonterweiterung, Übung und harten Arbeit. Warum sie also nicht ermutigen? Wenn du lernst, ermutigend und tolerant zu sein, und sie auch dann noch korrekt mit Liebe und Toleranz behandeln kannst, wenn du einige Mängel in ihrem Gesang bemerkst, dann zeigt das, dass du Menschlichkeit besitzt. Manche Menschen vergleichen die Sänger im Haus Gottes immer mit professionellen Sängern der nichtgläubigen Welt und blicken deshalb auf die Sänger im Haus Gottes herab und mäkeln an diesem oder jenem herum. Das zeugt von einem Mangel an Menschlichkeit. Wenn du immer die Schwächen anderer hervorhebst und immer denkst, dass du besser bist als andere und ihnen überlegen, warum kannst du dann nicht ein Lied singen, das die Menschen bewegt? Suche nicht kleinlich nach Fehlern bei anderen. Die Sänger in der Kirche haben vielleicht keine professionelle Ausbildung, aber eine Sache ist besonders an ihnen: Indem sie diese Arbeit tun, üben sie keinen Beruf aus – sie tun ihre Pflicht. Ihre Pflicht ist es, ihre Stimmen zu nutzen, um Gottes Worte zu singen und für Gottes Worte Zeugnis abzulegen und sie zu verkünden. Also solltest du sie ermutigen. Ist es nicht gut, das zu tun? (Ja.) Das bedeutet, Menschlichkeit zu besitzen. Suche nicht kleinlich nach Fehlern, wenn du einem neuen Sänger zuhörst, und sage nicht: „Die Stimme dieser Person ist nicht gut. Sie ist nicht ausgereift. Sie singt nicht im Takt und trifft die Töne nicht – ich höre mir das nicht an! Niemand sollte dieser Person zuhören, und niemand sollte ihr ein Like geben!“ Warum nimmst du es in dieser Angelegenheit so genau? Ein bisschen daneben zu singen, ohne ausgereifte Finesse oder auf unprofessionelle Weise zu singen – verstößt das gegen die Wahrheitsgrundsätze? Das tut es nicht. Diese Menschen tun ihre Pflicht, also solltest du ihren Gesang an den Grundsätzen für das Tun der Pflicht messen, nicht basierend auf deinen eigenen Vorlieben und Sichtweisen. Um es ganz direkt zu sagen: Was weißt du denn? Wenn du so viel über das Singen weißt, warum hast du dann nicht ein einziges Lied auf vorbildlichem Niveau gesungen? Da du noch nichts auf vorbildlichem Niveau gesungen hast, hast du auch kein Recht, andere zu kritisieren. Natürlich solltest du andere auch dann nicht kritisieren, selbst wenn du auf vorbildlichem Niveau singen kannst. Dass sie diese Arbeit ausführen, bedeutet nicht, dass sie deswegen in der Kunstbranche tätig sind oder in den Künsten arbeiten – sie tun eine Pflicht und verkünden Gottes Worte, was von einer anderen Natur ist. Unabhängig davon, ob sie gut singen oder nicht, sind sie mit ganzem Herzen bei der Sache – sie tun ihre Pflicht. Ihr professionelles Niveau ist eine andere Angelegenheit. Ein professioneller Standard kann nur nach und nach durch Lernen und langfristige Übung erreicht werden. Die neuen Sänger im Haus Gottes befinden sich derzeit auf dem Niveau, auf dem sie eben sind. Die Menschen sollten korrekt mit ihnen umgehen – jeder sollte sie ermutigen und unterstützen. Suche nicht kleinlich nach Fehlern und prahle nicht. Wenn du prahlst, werden die Leute dich abstoßend finden. Wenn du nicht prahlst und stattdessen ein paar Mal öfter zuhörst, werden die Leute denken, dass du ein ziemlich guter Mensch bist, jemand, der ein gottesfürchtiges Herz hat, dessen Herz beim Haus Gottes ist und der tolerant ist, und das ist dann eine Stärke, ein Vorzug deiner Menschlichkeit. Wenn du das tust, werden die Leute dich mögen, und Gott wird dich auch mögen. Wenn du angibst und immer Fehler hervorhebst, um zu zeigen, dass du brillant und ein Experte bist, dann untergräbst und störst du die Arbeit des Hauses Gottes. Wenn du die Arbeit untergräbst, kann Gott dich dann mögen? (Nein.) Gott wird dich nicht mögen, und die Brüder und Schwestern werden dich auch nicht mögen. Inwiefern haben die Sänger dich gekränkt? Warum musst du derart angeben und sie auf diese Weise untergraben? Untergräbst du so nur eine Person? Nein, du untergräbst die Arbeit des Hauses Gottes, und du untergräbst Gott. Kann Gott dich mögen, wenn du das tust? Selbst wenn du Fehler in den Liedern heraushörst, die sie singen, solltest du nicht über sie urteilen, denn das Erreichen eines professionellen Standards in einer fachlichen Arbeit geschieht nicht über Nacht. Es ist nicht einfach – das erfordert ständige Verbesserung und Übung sowie Anleitung von Profis; und darüber hinaus hat jeder unterschiedliche Fähigkeiten. Nicht einmal Gott stellt Anforderungen an sie, die auf einem professionellen Standard basieren. Was berechtigt dich also, das von ihnen zu verlangen? Immer zu fordern, dass andere ein bestimmtes Niveau erreichen sollten, ist nicht rational; das zeugt von Arroganz, und wer das tut, der prahlt. Wenn andere sich hervortun, fühlst du dich in deinem Herzen betrübt und wirst endlos eifersüchtig, wobei du immer einige sarkastische und verletzende Worte sagen willst, um deine Eitelkeit zu befriedigen. Es ist so gemein, das zu tun! Das ist verachtenswert und niederträchtig, und wer das tut, hat weder Gewissen noch Vernunft. Du solltest Dinge tun, die für andere von Vorteil sind, Dinge, die der Bewunderung anderer würdig sind und an die sich Gott zudem erinnert. Tu keine Dinge, die andere untergraben. Werdet ihr euch das merken? (Ja.) Wenn du es nicht schaffst, tolerant, unterstützend und ermutigend zu sein, und nicht dazu übergehen kannst, die Arbeit der Kirche zu schützen und zu bewahren – wenn es dir an einer solchen Menschlichkeit fehlt –, dann tu oder sag zumindest keine Dinge, die andere untergraben. Das ist das absolute Mindeste, was man tun sollte – das ist die Grenze.

Die Vorliebe, Stars zu vergöttern

Wir haben die Diskussion über die Liebe zu den Künsten abgeschlossen. Lasst uns als Nächstes über die Vorliebe sprechen, sich mit den privaten Angelegenheiten von Prominenten zu beschäftigen. Manche Menschen mögen es ganz besonders, sich mit den privaten Angelegenheiten von Prominenten, von Stars, zu beschäftigen – zum Beispiel damit, was Prominente essen, was sie tragen, wo sie sich vergnügen, ob sie Schönheitsoperationen hatten, mit wem sie zusammen sind, welche Freunde des anderen Geschlechts sie haben, welche Sexualpartner sie haben und sogar wie viele uneheliche Kinder sie haben und mit welchen hochrangigen Beamten und wohlhabenden Leuten sie eine intime Beziehung hatten. Solche Menschen haben ein besonders großes Interesse an diesen privaten Angelegenheiten von Prominenten. Sie beschäftigen sich nicht nur mit den privaten Angelegenheiten der Prominenten, sondern imitieren auch besonders gern die täglichen Lebensgewohnheiten der Prominenten, ihre Redeweise und ihr Verhalten sowie ihre Lebenseinstellung. Gleichzeitig halten sie sich auch besonders gerne über deren Aufenthaltsort und deren verschiedene Vorstellungen und Sichtweisen auf dem Laufenden. Wenn ein Prominenter zum Beispiel gerne eine bestimmte Art von Hund als Haustier hält, halten sie ebenfalls einen solchen. Wenn ein Prominenter eine bestimmte Kleidermarke trägt, die auf dem Markt besonders beliebt ist, kaufen sie sich auch dasselbe Kleidungsstück. Wenn sie es sich nicht leisten können, greifen sie stattdessen zu einer Fälschung. Wenn ein Prominenter ein bestimmtes Kosmetikprodukt verwendet, besorgen sie es sich, um sich hübsch zu machen, selbst wenn sie pleite sind und eine Niere oder Blut verkaufen müssen, um es sich leisten zu können. Sie folgen den Prominenten, egal wo sie auftreten, Pressekonferenzen abhalten oder zu Film- und Fernsehpremieren erscheinen. Sie merken sich und achten auf jedes Wort und jede Handlung, jede Bewegung und jeden Aufenthaltsort des Prominenten, dessen Fan sie sind, bis zu einem Punkt der Besessenheit, an dem sie weder ein eigenes Leben noch eigene korrekte Vorstellungen, Sichtweisen oder einen eigenen Lebensstil mehr haben, und an dem sie von den Vorstellungen, Sichtweisen und dem Lebensstil des Prominenten völlig in die Irre geführt und kontrolliert werden. Was für ein Problem ist das? Ist das eine angeborene Voraussetzung? (Nein.) Hat das etwas mit dem gesellschaftlichen Umfeld zu tun, in dem die Menschen heute leben? (Ja.) Es gibt da eine gewisse Verbindung. Warum vergöttert dann nicht jeder Mensch Stars und Prominente, sondern immer nur eine bestimmte Gruppe von Menschen, und das trotz der Tatsache, dass alle Menschen in derselben gegenwärtigen Umgebung leben? Womit hängt das zusammen? Würdest du sagen, dass diese Menschen, die Stars vergöttern, die Künste lieben? Nicht unbedingt. Sind diese Leute gut in den Künsten? Das ist auch nicht zwangsläufig so. Aber die Dinge, die sie tun, stehen in Verbindung mit Menschen in der Kunstwelt und mit künstlerischen Trends. Was für ein Problem ist das? Ist das ein Problem von verdorbenen Dispositionen? Hier handelt es sich um nichts anderes als eine Offenbarung von verdorbenen Dispositionen. Solche Menschen verehren das Böse und folgen bösen Trends. Gibt es dann ein Problem mit der Menschlichkeit solcher Leute? (Ja.) Warum schlagen sie einen solchen Weg ein, wenn es im Leben doch so viele Wege zur Auswahl gibt? Ist das eine Frage des Charakters? (Ja.) Manche Leute sagen: „Das ist ein Mangel in der Menschlichkeit. Solche Menschen sind von Natur aus einfältig und töricht und lassen sich leicht von anderen in die Irre führen.“ Ist das der Grund? (Nein.) Andere sagen: „Liegt es daran, dass die meisten Menschen, die Stars vergöttern, jung, unreif und oberflächlich sind und der Versuchung dieser gesellschaftlichen Trends nicht standhalten können?“ Liegt es daran, dass sie jung sind? (Nein.) Einige der Menschen, die Stars vergöttern, sind mittleren Alters oder älter – solche Menschen gibt es in jedem Alter. In Anbetracht dieser Tatsache werden diese Menschen, die Stars vergöttern, nicht deshalb von diesen gesellschaftlichen Trends in die Irre geführt, weil sie jung und unreif sind und die Angelegenheiten des Lebens noch nicht verstehen. Daher ist die Behauptung, dass „Menschen, die Stars vergöttern, alle jung und unreif sind“, nicht haltbar. Da es nicht daran liegt, dass diese Leute jung und unreif sind, handelt es sich um ein Problem der Menschlichkeit. Um welches Problem der Menschlichkeit handelt es sich dann? Handelt es sich hier darum, dass man nicht den richtigen Aufgaben nachgeht? (Ja.) In einer Hinsicht bedeutet es, nicht den richtigen Aufgaben nachzugehen; in einer anderen bedeutet es, etwas leichtfertig zu sein und seine Grenzen nicht zu kennen. Um was handelt es sich hier noch? (Diese Leute gehen nicht den richtigen Weg.) Das ist korrekt – solche Menschen folgen nicht dem richtigen Weg. Es geht hier um die Frage des Weges, den man einschlägt. Nach Erreichen des Erwachsenenalters ist die Frage, welchen Beruf man ausübt und welchen Weg man in dieser Gesellschaft und unter den Menschen einschlagen möchte, eine Pflichtaufgabe, die vor jedem Menschen liegt. Ob man an seinem angemessenen Platz bleibt und seine Tage auf korrekte Weise verbringt, ob man einem vernünftigen Beruf nachgeht und ob man den richtigen Aufgaben nachgeht und den richtigen Weg geht – all das hängt davon ab, was man innerhalb seiner Menschlichkeit mag und wem man folgt. Betrachtet die Menschen aus allen Gesellschaftsschichten: Manche praktizieren Kampfsport, manche lernen über gesundes Leben, manche arbeiten in der Technikbranche, manche in der Modebranche, manche in der Film- und Fernsehbranche, manche sind Unternehmer und manche gehen in die Politik, während andere an den Buddhismus glauben, sich dem daoistischen Glauben anschließen oder sich entscheiden, an Gott zu glauben. Manche Menschen haben weder einen vernünftigen Beruf noch suchen sie nach ihren eigenen Zielen im Leben – sie konzentrieren sich jeden Tag nur darauf, Stars zu vergöttern. In welchem Ausmaß tun sie das? In einem Ausmaß, dass sie den Appetit auf Essen und Trinken verlieren. Wenn der Star, den sie vergöttern, ihr Traumpartner ist, sind sie sogar imstande, jederzeit ihren eigenen Ehepartner zu verlassen. Wenn diese Menschen Stars bis hin zur Besessenheit vergöttern, bis zu dem Punkt, dass es ihr Leben und die Wahl ihres Weges diktiert und zu einem unverzichtbaren Teil ihres Lebens wird, in welchem Zustand befindet sich ihr Leben dann gegenwärtig? Sie bleiben in ihrem alltäglichen Leben nicht an ihrem angemessenen Platz. Wenn die Person, die Stars vergöttert, eine Frau ist, kann sie dann eine gewissenhafte Hausfrau sein, die ihren Ehemann unterstützt und ihre Kinder großzieht, eine tugendhafte Ehefrau und liebevolle Mutter? (Nein.) Menschen, die Stars bis hin zur Besessenheit vergöttern, sind schlichtweg verrückt. Ganz egal, wo ihr Traumpartner ein Konzert gibt oder eine Pressekonferenz abhält, sie fühlen sich gezwungen, dort hinzugehen, um ein Autogramm zu bekommen. Sie reisen weite Strecken mit dem Flugzeug und überqueren sogar Landesgrenzen, nur um ihnen nachzulaufen, und ihre Familie kann sie nicht zurückhalten. Sie verfolgen ständig online die Reiseroute des Prominenten und campieren an den Veranstaltungsorten, an denen der Prominente auftreten wird. Wenn sie ihn verpassen, können sie mehrere Tage und Nächte lang weder essen noch schlafen, und sie hören nicht auf, zu weinen. Normalerweise dreht sich alles, womit sie sich im Internet und im Fernsehen beschäftigen, um Prominente. Natürlich konzentrieren sich einige Menschen nicht nur auf einen Prominenten, sondern auf mehrere – männliche und weibliche Prominente, junge Prominente, Prominente mittleren Alters und ältere Prominente. Sie beschäftigen sich mit dem Aussehen dieser Prominenten, mit dem Zustand ihrer Ehe, mit ihrem Beziehungsstatus und mit ihrem Privatleben und investieren viel mentale Energie in die Suche nach Informationen über sie. Sie betrachten das Vergöttern von Stars als eine Quelle von Vergnügen im Leben, als etwas, das das Leben interessanter macht, und widmen sich dem Ganzen auf eine Weise, als wäre es eine ernsthafte Angelegenheit. In was für einem Zustand befindet sich das Leben eines solchen Menschen? Solche Menschen sind wie wandelnde Leichname: Ihre Vorstellungen und der Zustand ihres Lebens sowie ihr tägliches Verhalten und ihre Stimmung – ob gut oder schlecht –, all das wird komplett von dem Prominenten beeinflusst, dem sie nachjagen und den sie imitieren. Wenn der Prominente, dem sie nachjagen, eine Beziehung eingeht, sind sie so elend unglücklich, dass sie für mehrere Tage und Nächte die Lust auf Essen und Trinken verlieren. Wenn der Prominente sich von seinem Partner trennt, sind sie überglücklich und zur Feier des Tages gönnen sie sich ein Festmahl, lassen die Champagnerkorken knallen und schreiben Social-Media-Posts. Jede Nacht träumen sie davon, mit dem Prominenten, dem sie nachjagen, zusammen zu sein, und haben nichts als süße Träume! Der Prominente, dem sie nachjagen, ist ihr Traumpartner, und niemand sonst sieht für sie so ansprechend aus wie diese Person. Ist ihr Leben nicht in einem abnormalen Zustand? (Ja, das ist es.) Ein solches Ausmaß hat ihre Besessenheit erreicht – werden sie von einem bösen Geist kontrolliert? (Ja.) Hat also die Menschlichkeit von Leuten dieser Art einen Mangel oder einen Fehler oder gibt es ein Problem mit ihr? (Es gibt ein Problem mit ihr.) Ihr geistiger Zustand ist ein wenig abnormal. Normale Menschen hören manchmal einige Neuigkeiten über Leute in der Kunstwelt, und wenn sie über dies und das plaudern, sagen sie vielleicht auch beiläufig ein paar Worte darüber, aber wenn sie ins wahre Leben zurückkehren, leben sie weiter wie gewohnt. Wenn sie Mütter sind, erfüllen sie ihre Verantwortlichkeiten als Mütter; wenn sie Väter sind, erfüllen sie ihre Verantwortlichkeiten als Väter. Die Arbeit, der sie nachgehen, wird dadurch nicht im Geringsten beeinträchtigt oder behindert. Wenn der Star, den sie mögen, irgendwo ein Konzert gibt, denken sie, dass das nichts mit ihnen zu tun hat, und leben ihr Leben wie gewohnt weiter, ohne dass das irgendeinen Einfluss auf sie hat. Obwohl sie diesen Star ein wenig bewundern und beneiden und ihn in gewissem Maße toll finden, haben sie, wenn sie ins wirkliche Leben zurückkehren, unabhängige Vorstellungen, und es hat überhaupt keine Auswirkungen auf ihr eigenes Leben und ihre Karriere, auf ihren eigenen Glauben und auf die Dinge, nach denen sie streben sollten, und auf den Weg, den sie gehen sollten. Das bedeutet es, eine normale menschliche Denkweise und einen normalen geistigen Zustand zu haben. Menschen jedoch, die gerne Stars vergöttern, haben dadurch sich selbst und die Fähigkeit, sich selbst zu kontrollieren, bereits verloren; sie werden von diesen sogenannten Stars komplett an der Nase herumgeführt. Ihre Vorstellungen und der Zustand ihres Lebens werden vollständig von den Worten, Taten und Emotionen der Stars kontrolliert und diktiert. Das ist nicht mehr nur ein Problem der Menschlichkeit – in gewisser Weise weist auch ihr geistiger Zustand ein Problem auf. Ihre Emotionen sind abnormal geworden, der Zustand ihres täglichen Lebens ist chaotisch geworden, und sie haben völlig die Orientierung verloren. Ihr ganzes Leben besteht nur daraus, Stars zu vergöttern; Stars zu vergöttern, ist das einzig Unverzichtbare in ihrem Dasein. Solange sie leben und atmen, genießen sie es, Stars zu vergöttern, und das ist es, womit sie sich jeden Tag ihre Zeit vertreiben. Wenn sie keine Stars vergöttern, denken sie, dass das Leben leer und sinnlos ist und dass sie ohne jegliches Ziel oder Richtung leben, und sie fühlen sich in ihrem Herzen verloren. Also fühlen sie von Zeit zu Zeit den Drang, online zu gehen, um nach Neuigkeiten über den Prominenten zu suchen, den sie mögen – was er isst und trinkt, in welchem Zustand sich sein Leben derzeit befindet, wann er ein Konzert geben wird, wie seine letzte Filmrolle war, wie es um seine Ehe steht, wie seine familiäre Situation aussieht –, hin und wieder suchen sie nach solchen Informationen, um sich die Zeit zu vertreiben und ihrem leeren, richtungslosen, verwirrten Leben einen Inhalt zu geben. Werden sie nicht vollständig von diesen Prominenten kontrolliert? Werden sie nicht von dieser Denkweise oder diesem Trend des Starvergötterns kontrolliert? (Ja, das werden sie.) Haben Menschen dieser Art dann noch Gewissen und Vernunft? Sie sind verrückt geworden, ihr mentaler Zustand ist abnormal geworden. Nachdem sie durch diese Art von externem Trend oder Phänomen in die Irre geführt und gestört wurden, haben sie ihre Richtung verloren und wissen nicht mehr, ob das, was sie tun, richtig oder falsch ist – sie wissen nicht, was gut oder schlecht für sie ist. Wenn Leute versuchen, sie davon abzubringen, können sie das schlichtweg weder annehmen noch verstehen. Um das Konzert des Stars zu besuchen, den sie verehren, sind sie bereit, den Lohn von drei bis fünf Monaten auszugeben, und sie verpfänden sogar einige wertvolle Gegenstände oder leihen sich Geld, und wenn sie wieder zurück sind, müssen sie ihre Schulden zurückzahlen. Sie zahlen diese Art von Preis nur, um ihr Ziel zu erreichen, Stars zu vergöttern. Sind solche Menschen normal? (Nein.) Nach dem Grad der Besessenheit und dem Mangel an Selbstbeherrschung zu urteilen, den sie erreicht haben, haben solche Menschen bereits jegliches Gewissen und jegliche Vernunft verloren und können sich nicht mehr kontrollieren; es ist ihnen völlig egal, wie viel Geld sie ausgeben und wie weit sie reisen, um Stars zu vergöttern. Nach diesen Äußerungsformen zu urteilen, ist es also sehr schwierig, sie als normale Menschen einzustufen. Man muss sagen, dass es ein Problem mit ihrer Menschlichkeit gibt – sie haben ihre Vernunft verloren. Funktioniert ihr Gewissen denn noch? Haben sie noch ein Gewissen? (Nein, das haben sie nicht.) Was für Menschen sind sie dann? Sie haben weder Gewissen noch Vernunft; ihre Menschlichkeit ist zu nichts weiter als einer leeren Hülle verkommen. Das wahre Leben einer normalen Menschlichkeit ist für sie immer ferner geworden. Es fällt ihnen sehr schwer, sich in das wirkliche Leben zu integrieren, und es ist für sie sehr schwer, ihr Herz zur Ruhe zu bringen und sich mit den normalen Angelegenheiten des wirklichen Lebens zu beschäftigen. In ihrem Leben gibt es nur eine Sache: das Vergöttern von Stars. Wird ihre geistliche Welt dann nicht von ihrer Vergötterung von Stars kontrolliert? (Ja, das wird sie.) Von außen betrachtet erscheint so jemand wie ein Mensch, aber ist er im Grunde genommen nicht bereits zu nichts weiter als einer leeren Hülle geworden? (Ja, das ist er.) Was sind das für Leute, die nur noch eine leere Hülle sind? (Wandelnde Leichname.) Das ist richtig – wandelnde Leichname. Glauben sie an Gott? (Nein.) Haben sie irgendwelche positiven Bestrebungen? (Nein.) Verstehen sie, was positive Dinge sind und was negative Dinge sind, was gerecht ist und was niederträchtig ist? (Nein.) Woran lässt sich erkennen, dass sie es nicht verstehen? Derzeit tragen berühmte Sänger und Sängerinnen auf der Bühne immer freizügigere und verführerischere Outfits und führen immer niederträchtigere Bewegungen aus. Die Zuschauer, die diese Stars vergöttern, fühlen sich bei diesem Anblick zunehmend begeistert, befriedigt und berauscht. Insbesondere wenn ein Popstar ein bisschen in Stimmung kommt und seine Kleider auszieht und sie ins Publikum wirft, spielen die Leute in der Menge völlig verrückt. Einige regen sich so auf, dass sie einen Herzstillstand erleiden und dann in Ohnmacht fallen. Die Spektakel des Starvergötterns sind tatsächlich so intensiv! Manchmal kommt es sogar zu Massenpaniken, und einige Leute werden verletzt und verlieren ihr Leben, wenn Rettungsmaßnahmen scheitern. Das sind alles Tragödien, die durch das Vergöttern von Stars verursacht werden. Verletzt zu werden und sein Leben als Folge der Vergötterung eines Stars zu verlieren – sagt Mir: Ist ein solches Leben nicht wertlos? Ist es irgendetwas wert? Nach ihren Emotionen zu urteilen, nach den Dingen, die sie mögen, und nach den Szenen, die sie so sehr erregen, dass sie schreien – kennen diese Menschen jegliche Scham? Wissen sie, was positive und gerechte Dinge sind und was niederträchtige Dinge sind? (Nein.) Das wissen sie nicht. Normale Menschen sehen diese Szenen und finden sie abstoßend: „Wie ist die Welt nur so böse geworden? Das ist extrem böse!“ Aber diese Menschen, die Stars vergöttern, sehen diese Szenen und fühlen sich glücklich, stolz, zufrieden und erfüllt und glauben, dass sie in diesem Leben nun nichts mehr bedauern müssen, und sie schreien und jubeln über diese Szenen. Das zeigt, dass sie tief in ihrer Seele nicht wissen, was niederträchtige Dinge sind, was gerechte Dinge sind, was positive Dinge sind oder was negative Dinge sind. Manche weiblichen Fans von Sängern oder Schauspielern jagen ihrem männlichen Lieblingsstar sogar bis zu seinem Wohnsitz nach, bereit, sich ihm hinzugeben. Wenn der Star sich weigert, werden sie sogar wütend und nennen den Star einen Feigling. Haben solche Menschen überhaupt irgendein Schamgefühl? Verstehen sie die Bedeutung des Wortes „Schamgefühl“? Verstehen sie, was positive Dinge und was negative Dinge sind? (Das tun sie nicht.) Sie verstehen nicht einmal das Wort „Schamgefühl“. Wenn der Star sich weigert, beleidigen sie ihn sogar. Sind sie überhaupt noch Menschen? Es ist nicht so, dass etwas in ihrer Menschlichkeit fehlt – sie sind geistig gestört; sie sind unreine Geister und böse Geister!

Unter verschiedenen Gruppen von Menschen gibt es immer einen Teil, der davon besessen ist, Stars zu vergöttern. Genauer gesagt sind solche Menschen wandelnde Leichname, und spezifisch betrachtet sind sie keine Menschen. Sie betrachten Stars, die häufig auf der Bühne und auf Bildschirmen erscheinen, als jemanden, dem sie nachjagen sollten, und halten das sogar für einen legitimen Beruf. Sie vergeuden ihr Leben auf diese Weise. Man muss sagen, dass Menschen dieser Art in der gesamten Gesellschaft eine besondere Gruppe darstellen, die mehr oder weniger dem unteren Rand der Gesellschaft entspricht, den Leuten, die keinen richtigen Aufgaben nachgehen – sie sind alle Abschaum und wertlos! Sie haben keinen Glauben, kein positives Streben, und in ihrer Menschlichkeit besitzen sie keine positiven Bedürfnisse, keine positiven Bestrebungen oder positiven Dinge. Ganz gleich, wie niederträchtig oder dunkel die Kunstwelt auch ist, es ist ihnen egal oder sie finden es nicht widerlich, und sie akzeptieren es und billigen es und richten sich darüber hinaus voller Hingabe nach ihr. Was sind das für Menschen? Man kann sagen, dass sie Abschaum sind. Aus der Perspektive des geistlichen Reiches sind Menschen dieser Art unreine Geister und böse Geister. Wenn unreine Geister und böse Geister als Menschen wiedergeboren werden, müssen auch sie essen und sich wie normale Menschen verhalten, aber sie gehen nicht den richtigen Aufgaben nach und nehmen die Wahrheit nicht im Geringsten an, sondern wollen nichts anderes tun, als nach anderen Menschen ihres Schlages zu suchen, um sich zu vergnügen und untätig durchs Leben zu treiben, während sie auf den Tod warten. Wenn sie nicht in der Kunstbranche tätig sein können, richten sie sich nach den Menschen, die dort tätig sind, und sie schließen sich allen möglichen bösen Trends innerhalb dieser Branche an, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Unabhängig davon, worin sie gut sind, zeigt daher die Tatsache, dass diese Menschen solche Bestrebungen haben und einen solchen Weg und eine solche Lebensweise in der Gesellschaft wählen, dass sie weder gute Menschen sind noch Menschen, die Errettung erlangen können. Der Grund, warum Ich sage, dass solche Menschen keine Errettung erlangen können, liegt genau darin, dass in ihrer Menschlichkeit eine „Leere“ herrscht. Diese „Leere“ muss in Anführungszeichen gesetzt werden. Warum? Weil ihre Menschlichkeit keine positiven Dinge besitzt, sondern stattdessen all das aufweist, was unreine Geister und böse Geister ausmacht: sich nach dem Bösen zu richten, das Böse zu verehren, sich nach der Finsternis zu richten und die Finsternis zu verehren. Sie stehen als Anhänger an vorderster Front der bösen Trends in dieser ganzen bösen Gesellschaft und sind die Verbreiter dieser Trends. Nachdem verschiedene niederträchtige, abwegige und absurde Theorien und verschiedene verzerrte Vorstellungen und Sichtweisen aus der Kunstwelt durch Computer, Fernseher, Zeitschriften, Zeitungen, Filme und TV-Serien und andere Formen an die Öffentlichkeit weitergeleitet wurden, zirkulieren sie allmählich unter den Menschen und werden dann weithin verbreitet. Unter diesen Menschen sind es gerade diese Leute, die Stars vergöttern, die die Vorhut bei der Verbreitung der niederträchtigen Vorstellungen oder bösen Trends und Verhaltensweisen sind, die in verschiedenen Filmen und TV-Serien und künstlerischen Werken zu finden sind. Sie sind die erste Übertragungslinie, die verschiedene niederträchtige Vorstellungen und verschiedene verzerrte Vorstellungen und Sichtweisen weitergibt. Durch ihre Mundpropaganda, durch ihre konkreten Handlungen und Äußerungsformen billigt die Öffentlichkeit allmählich verschiedenen niederträchtigen Vorstellungen und bösen Trends und akzeptiert sie. Dann werden die Leute nach und nach von diesen Dingen konditioniert und durchdrungen. Letztendlich führt das dazu, dass böse Trends, niederträchtige Vorstellungen und verzerrte Vorstellungen und Sichtweisen unter verschiedenen sozialen Systemen und unter verschiedenen Gruppen von Menschen nach und nach Fuß fassen und Gestalt annehmen. Wenn man sich anschaut, wie in der Vergangenheit die Ehe geregelt wurde, so wurden die Menschen, als sie ein heiratsfähiges Alter erreichten, durch einen Heiratsvermittler einander vorgestellt und verkuppelt. Die Heirat bedurfte auch der Zustimmung beider Elternpaare, woraufhin ein Datum festgelegt wurde und das Paar in den Ehestand eintrat. Im sozialen Kontext der Vergangenheit zeigten die meisten Menschen Respekt und Umsicht, wenn es um die Ehe zwischen Männern und Frauen ging. Sie betrachteten die Ehe als ein bedeutendes Ereignis und konnten auf ernsthafte und aufrichtige Weise mit ihr umgehen. Besonders in Bezug auf ihre Kinder verlangten die Leute, dass sie nicht ausschweifend sind, keinen Inzest betreiben und sich nicht auf unerlaubte sexuelle Beziehungen einlassen – diese Anforderungen mussten eingehalten werden. Auf jeden Fall trugen die meisten Menschen zumindest dieses Konzept in ihren Herzen. Auf diese Weise vermieden viele Menschen unter der Einschränkung durch das Gewissen ihrer Menschlichkeit die bösen Taten, unerlaubte sexuelle Beziehungen einzugehen, Promiskuität zu betreiben, was bis zu einem gewissen Grad sowohl Männer als auch Frauen schützte. Natürlich hatte dies auch eine gewisse positive Wirkung und einen positiven Einfluss auf das soziale Klima. Mit voranschreitender Zeit und dem Aufkommen verschiedener künstlerischer Werke sind jedoch kontinuierlich alle Arten von Vorstellungen und Sichtweisen aufgetaucht, die sexuelle Befreiung, Heiratsfreiheit und so weiter befürworten. Einerseits werden diese Dinge von bestimmten Personen befürwortet; außerdem werden sie von der Gesellschaft durch Darbietungen und Aufführungen in verschiedenen künstlerischen Formen noch einen Schritt weiter gefördert und verbreitet. Diese Vorstellungen werden zuerst von einem Teil der „Starvergötterer“ anerkannt und akzeptiert – das heißt, das erste Publikum für sie sind diese „Starvergötterer“. Weil diese Menschen Stars vergöttern, werden sie diese Vorstellungen, die von Stars auf der Bühne, auf der Leinwand oder in bestimmten künstlerischen Formen befürwortet werden, schnell akzeptieren und gutheißen. Sobald sie diese Dinge einmal komplett gutgeheißen haben, beeinflussen sie dann im täglichen Leben sowohl ihre Kinder als auch die Menschen in ihrem Umfeld. Auf diese Weise gibt eine Person diese Vorstellungen an zehn Menschen weiter, zehn Menschen geben sie an hundert weiter, hundert Menschen an tausend, tausend Menschen an zehntausend – wodurch diese Vorstellungen von einem kleinen auf einen viel größeren Bereich verbreitet werden. Die Menschen äußern diese Ideen in den nächsten ein oder zwei Jahren, und fünf oder zehn Jahre später äußern sie sie immer noch. Zwanzig oder dreißig Jahre später nehmen solche niederträchtigen Vorstellungen unter den Menschen zunehmend Gestalt an, sie werden immer weiter in jeden Winkel der Gesellschaft verbreitet und werden immer tiefer in das Herz eines jeden Menschen eingetrichtert. Dann werden diese niederträchtigen Vorstellungen und bösen Trends allmählich von den Menschen gutgeheißen und von der Öffentlichkeit akzeptiert, und die Menschen werden in Bezug auf die Ehe und die Angelegenheiten zwischen Männern und Frauen zunehmend zügellos, ausschweifend und hemmungslos. Die Menschen glauben, dass das bedeutet, aufgeschlossen zu sein und einen weiten Horizont zu haben, und dass es ein Zeichen reifer Menschlichkeit sei, und sie reden über negative Dinge, als wären sie etwas Positives und etwas Legitimes. Zu diesem Zeitpunkt haben die bösen Trends der gesamten Gesellschaft einen Aufschwung erlebt, die Oberhand gewonnen und sind allgegenwärtig und normal geworden. Die meisten Menschen haben in Bezug auf die Ehe zwischen Männern und Frauen und auf Beziehungen zwischen Mann und Frau keine korrekten Vorstellungen und Sichtweisen mehr; sie haben das Gefühl, dass diese Dinge nicht wichtig sind. Insbesondere Homosexualität ist immer alltäglicher geworden; darüber hinaus sind außereheliche Affären immer alltäglicher geworden, und so ist die Scheidungsrate immer weiter gestiegen. Zudem haben immer mehr Kinder väterliche und mütterliche Liebe verloren und leben entweder in einem Haushalt mit einem alleinerziehenden Elternteil oder in einem Haushalt mit einem Stiefvater oder einer Stiefmutter. Viele Menschen haben vor der Ehe einen Partner des anderen Geschlechts und empfinden das nicht als beschämend und denken sogar, dass es normal ist, dass die Gesellschaft nun einmal so ist und dass es keine große Sache ist. Niederträchtigkeit ist und bleibt für alle Zeit Niederträchtigkeit, und positive Dinge bleiben für immer positive Dinge. Auch wenn du denkst, es sei keine große Sache, so liegt das an diesem bösen Trend und an der Dekadenz dieser Gesellschaft – das wird dadurch verursacht, dass die Menschen von Satan verdorben und ihnen niederträchtige Vorstellungen und böse Trends eingetrichtert und in die Köpfe gestopft werden. Man kann weder positive Dinge als negativ bezeichnen noch kann man negative Dinge heutzutage in positive Dinge verwandeln. Wenn du so denkst, liegt das daran, dass du die Wahrheit oder das, was positive Dinge sind, nicht verstehst. Die Ursache dafür ist, dass du unter diesen Umständen gezwungen wirst, böse Trends und niederträchtige Vorstellungen als Grundsätze und Grundlage für dein Verhalten zu akzeptieren. Genau auf diese Weise wurden diese Gesellschaft und diese Menschheit nach und nach zutiefst verdorben. Wenn es also darum geht, dass böse Trends weithin verbreitet und den Menschen tief in ihre Herzen eingetrichtert werden, spielen diese „Starvergötterer“ die Rolle der Vorhut bei der Verbreitung böser Trends und niederträchtiger Vorstellungen und Sichtweisen. Sie sind die direkten Verbreiter dieser Dinge. Wenn wir sagen, dass es sich dabei um Satan handelt, der die Menschen verdirbt, ist das ein wenig vage oder abstrakt. Aber wenn wir sagen, dass diese „Starvergötterer“ die tatsächlichen Befürworter der Verbreitung von Satans Vorstellungen und Satans bösen Trends sind, dann ist das am zutreffendsten. Das liegt daran, dass sie die Gruppe von Menschen sind, die der Kunstwelt oder verschiedenen niederträchtigen Vorstellungen und bösen Trends am nächsten stehen, und dass sie der Teil der Menschen sind, der in engen Kontakt mit diesen Filmstars und berühmten Sängern kommt. Ohne diese Menschen, die ihnen nachjagen, ohne ihre obsessive Unterstützung, hätten diese sogenannten berühmten Sänger und Filmstars weder so große Anziehungskraft noch so großes Ansehen, so großen Einfluss oder solche Macht, Menschen in die Irre zu führen. Gerade wegen der Verherrlichung und intensiven Nachahmung durch diese „Starvergötterer“ haben sich verschiedene böse Trends und niederträchtige Vorstellungen mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit unter den Menschen verbreitet. Durch ihre konkreten Handlungen vermitteln diese Leute der Öffentlichkeit, dass die verschiedenen niederträchtigen Dinge und verschiedenen verzerrten, niederträchtigen Vorstellungen und Sichtweisen, die in der Kunstwelt erscheinen, Dinge sind, die die Menschen akzeptieren sollten, dass diese Dinge sehr normal und legitim sind. Letztendlich akzeptieren die meisten Menschen nach und nach diese niederträchtigen Vorgehensweisen und niederträchtigen Vorstellungen und Sichtweisen. Infolgedessen werden außereheliche Affären, Promiskuität oder jegliche niederträchtigen Vorstellungen, Sichtweisen und Vorgehensweisen dieser sogenannten bekannten Persönlichkeiten, berühmten Sänger und Filmstars heruntergespielt, und niemand äußert eine korrekte Meinung über diese Dinge oder ein korrektes Urteil über sie. Ganz gleich, wie promiskuitiv diese bekannten Persönlichkeiten, berühmten Sänger und Filmstars auch sind, werden sie demnach nicht ausgemustert oder verurteilt, sondern stellen sich weiterhin auf der Bühne zur Schau. Das passt perfekt zu einem beliebten Spruch in der Gesellschaft: „Verspotte die Armen, nicht Prostituierte.“ Das ist eine echte Darstellung der Dekadenz der Menschheit und auch ein Beweis für diese. Wenn du nämlich an Gott glaubst und verhaftet und inhaftiert wirst, verspotten die Leute dich und schauen auf dich herab. Tatsächlich wissen auch sie, dass du nichts Falsches getan hast – an Gott zu glauben, bedeutet, einen Glauben zu haben, ein guter Mensch sein zu wollen und in den Himmel kommen zu wollen; weibliche Gläubige verkaufen ihre Körper nicht und arbeiten nicht als Prostituierte, und männliche Gläubige begehen keine Raubüberfälle, sondern halten sich an die Regeln. Dennoch empfinden dich die Leute als unangenehm. Wenn eine Frau eine attraktive Schönheit ist und anrüchige Geschäfte mit hochrangigen Beamten und wohlhabenden Leuten macht und jeden Tag in Luxusautos eine Spritztour unternimmt, beneiden und bewundern sie andere und sagen: „Du hast wirklich was Besonderes, du hast es wirklich drauf. Du bist in der Lage, Geld für deine Eltern zu verdienen, damit sie gutes Essen haben und schöne Kleidung tragen können. Dein Aussehen ist echt was wert!“ Aber wenn du gut aussiehst und jemanden heiratest, der an Gott glaubt, werden sie dich auslachen. Sie werden dich nicht nur auslachen, sondern dich auch schikanieren, wenn sie sehen, wie du vom Staat verfolgt wirst. So ist es doch, oder? (Ja.)

Nichts von dem, was diese Gruppe – diese „Starvergötterer“ – tut, hat irgendeinen Sinn. Im Gegenteil, diese Handlungen haben Satans Verbreitung von niederträchtigen Vorstellungen und bösen Trends verstärkt. Seht euch die „Starvergötterer“ der heutigen Zeit an – manche Frauen gehen auf die Bühne und fangen sogleich an, zu singen und zu tanzen, und wenn sie einen berühmten Sänger sehen, kennt ihre Anbetung dieser Person keine Grenzen. Das unterscheidet sich grundlegend von den Frauen der 1940er- und 1950er-Jahre. Um es mit den Worten von Nichtgläubigen zu sagen: Sie haben sich geöffnet – sie sind nun offen in ihrem Denken und offen in ihrer Sexualität; sie sind in beiden Bereichen frei. Manche Leute sagen: „Was ist das für ein Zeitalter? Wer verbringt schon seine ganzen Tage mit nur einem Ehemann? Bei wem dreht sich das Leben immer nur um seine Kinder? Man muss sich jemand Neuen suchen, wenn man kann, und sich vergnügen, wenn sich die Gelegenheit bietet!“ Seht euch nur an, was für Vorstellungen diese Leute haben – wie erschreckend sie sind! Wenn ein Gottgläubiger ebenfalls so denkt, ist das dann ein gutes Zeichen? Wenn ein Gläubiger diese Vorstellungen und Sichtweisen hat, solche Menschen beneidet und verehrt und so ein Mensch sein möchte, ist das dann nicht sehr erschreckend und für den Gläubigen sehr gefährlich? (Ja.) Lasst uns vorerst nicht darüber sprechen, wie erschreckend oder gefährlich das ist. Allein schon, wenn man nur das Wesen dieser Menschen betrachtet, sieht man, dass sie tief in ihren Seelen einen besonderen Neid, eine besondere Bewunderung und eine besondere Liebe für diese Stars verspüren. Sie können alle Arten von Verhaltensweisen und alle Arten von Vorstellungen und Sichtweisen der Stars akzeptieren. Ganz gleich, wie niederträchtig diese Vorstellungen sind, sie können sie akzeptieren. Sie glauben: „Genau so sollten sich Menschen verhalten – nur so ist man frei. Alle Vorstellungen und Sichtweisen sollten existieren dürfen. Die Welt braucht schließlich von allem etwas.“ In ihren Vorstellungen gibt es keine Unterscheidung zwischen positiv und negativ, keine Unterscheidung zwischen richtig und falsch. Ist das nicht geistig abnormal? Wenn jemand aufgrund eines schlechten Kalibers nicht die Fähigkeit hat, Richtig von Falsch zu unterscheiden, er aber dennoch Schamgefühl besitzt und an etwas festhalten kann, wenn er weiß, dass es richtig ist, und etwas absolut nicht tun wird, wenn er weiß, dass es falsch ist, und etwas in seinem Herzen verabscheuen kann, wenn er weiß, dass es niederträchtig ist, dann ist er immer noch ein normaler Mensch. Aber wenn er eindeutig weiß, dass etwas falsch ist, dass es niederträchtig ist, sich aber nicht nur dieser Sache nicht widersetzt, sondern sie auch ohne Zögern annehmen kann und sogar Neid verspürt und sich danach richtet, während er immer tiefer darin versinkt, dann ist er kein Mensch, sondern ein wandelnder Leichnam. Er wurde ruiniert und kann keine Errettung erlangen. Daher kann man nicht sagen, dass Menschen dieser Art eine schlechte Menschlichkeit, wenig Integrität, einen niederträchtigen Charakter oder einen Mangel an Gewissen und Vernunft haben – das ist nicht das Problem. Das größte Problem ist, dass sie schlichtweg keine Menschlichkeit besitzen. Was sind diese Leute also? Unreine Geister, böse Geister und wandelnde Leichname. Sie sind die Befürworter, Übermittler und Verbreiter verschiedener böser Trends und verschiedener niederträchtiger, verzerrter Vorstellungen und Sichtweisen. Es ist genau wie bei einer Seuche – eine Person, die ein Virus in sich trägt, verbreitet es überall, wo sie hingeht, und je mehr Orte sie aufsucht, desto weiter verbreitet sich das Virus. Diese „Starvergötterer“ sind gleichbedeutend mit Virenüberträgern und -verbreitern und daher definitiv keine Mitglieder der Menschheit – sie sind Nichtmenschen. Was ist die Definition von sogenannten Nichtmenschen? Dass diese Menschen die Befürworter und Verbreiter von bösen Trends und niederträchtigen Vorstellungen und Sichtweisen sind. Versteht ihr das jetzt? Wenn du in deinem Herzen diese Stars immer noch beneidest oder einst diese Art von Mensch werden wolltest, sage Ich dir: Das ist ein Weg ohne Wiederkehr. Versuche niemals, diese Art von Mensch zu sein! Wenn du jemals in einem Film oder einer TV-Serie eine Rolle gespielt hast, wenn du jemals ein Filmstar oder eine bekannte Persönlichkeit werden wolltest und geplant hast, diesen Weg einzuschlagen, sage Ich dir: Ziehe sofort die Notbremse und halte inne. Hier geht es nicht darum, bestraft oder belohnt zu werden. Dieser Weg führt dich in ewige Verdammnis – schlag ihn niemals ein! Wenn du dich nach dieser Art von Mensch richten willst, weil du vorübergehend in die Irre geführt wurdest oder schwach warst oder wegen vorübergehenden Neids und einer vorübergehenden Sehnsucht, dann höre auf Meine Warnung, höre auf Meine Ermahnung – ziehe sofort die Notbremse. Tritt niemals in diese Branche ein, schließe dich niemals ihren Reihen an; werde niemals einer von ihnen. Wenn du nicht beharrlich den richtigen Weg gehen oder sinnvolle Dinge tun kannst, solltest du dennoch kein Verbreiter von bösen Trends und niederträchtigen Vorstellungen und Sichtweisen werden – das ist ein von Gott verfluchter Weg. Welche Rolle du auch einst in einem Film oder einer TV-Serie gespielt hast, ob du dich selbst als eine wichtige Persönlichkeit, eine bekannte Persönlichkeit oder eine hochrangige Persönlichkeit betrachtet hast – egal, wie du dich selbst eingeordnet hast –, all das gehört der Vergangenheit an, und es war alles falsch. Wenn du nun bereits die Notbremse gezogen hast, dann kann man nur sagen, dass deine Größe zu jener Zeit unreif war und du die Wahrheit nicht verstanden hast. Denke in Zukunft nie wieder so und folge auch niemals diesem Weg. Wenn du eine wichtige oder eine bekannte Persönlichkeit sein willst, wenn du willst, dass andere dich verehren und sich dir anschließen, dann denke sofort an die Worte, die Ich heute gesprochen habe. Ewige Verdammnis ist für jeden Menschen eine bedauerliche Nachricht – es ist die denkbar schlechteste Nachricht, die man bekommen kann. Das ist ein von Gott verfluchter Weg. Du darfst diesem Weg niemals folgen und dich nie von diesem Schmutz beflecken lassen. Diesen Weg einzuschlagen, bedeutet ewige Verdammnis! Du musst dich an die Regeln halten, denn du bist ein geschaffenes Wesen, ein Mitglied der geschaffenen Menschheit. Unabhängig davon, welche Rolle du innehattest, welche Arbeit du geleistet oder welche Beiträge du im Haus Gottes erbracht hast, musst du am Ende deinen angemessenen Platz finden. Welchen Platz? Du bist ein geschaffenes Wesen, ein Mitglied der geschaffenen Menschheit. Du musst die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllen. Die Ausführung deiner Pflicht muss dem Standard entsprechen, sie muss zu Gottes Zufriedenheit getan werden. Du musst für Gott Zeugnis ablegen, Gottes Worte verbreiten, ein Zeuge für Gott sein und Errettung erlangen. Das ist die lebenslange Verantwortung und Verpflichtung, die du verpflichtend erfüllen musst, sowie der Weg, den du einschlagen solltest. Du solltest dich nicht nach Satans bösen Trends richten und kein Verbreiter und Übermittler niederträchtiger Vorstellungen und Sichtweisen sein. Solche Menschen sind die Verkommenen der Menschheit, sie sind böse Geister und unreine Geister. Sie sind verflucht und auf ewig verdammt! Wenn ein Mensch diesem Weg folgt und keine zehn Pferde ihn zurückhalten können, dann wird er das bekommen, was er verdient – mit ihm wird es kein gutes Ende nehmen. Daher musst du dir zu jeder Zeit bewusst sein, dass du ein geschaffener Mensch bist, musst wissen, was dein Platz ist, was du tun solltest und was für einen Weg du einschlagen solltest. Das ist das Wichtigste. Ist es notwendig, über diese Dinge Gemeinschaft zu halten? (Ja.) Die Themen, die die Lebenswege der Menschen betreffen, sind sehr wichtig. Von Zeit zu Zeit solltet ihr sie euch anhören und darüber nachdenken. Das ist sowohl für euren Lebenseintritt vorteilhaft und hilfreich als auch dafür, dass ihr dem korrekten Lebensweg folgt – das hat eine gute, positive, konstruktive Auswirkung auf diese Dinge. Vergesst diese Worte nicht.

Das war alles für unsere heutige Gemeinschaft. Auf Wiedersehen!

30. Dezember 2023

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