Wie man nach der Wahrheit strebt (27)
Was das Thema des „Loslassens“ in „Wie man nach der Wahrheit strebt“ betrifft, haben wir bis zu dem Punkt Gemeinschaft gehalten, der Auffassungen und Vorstellungen innerhalb des Themas „das Loslassen der Barrieren zwischen einem selbst und Gott und der eigenen Feindseligkeit Gott gegenüber“ umfasst. Die letzten paar Male hielten wir Gemeinschaft über „das Loslassen der Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott“. Heute werden wir unsere Gemeinschaft darüber fortsetzen. Was Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott betrifft, haben wir über einige Themen Gemeinschaft gehalten, die die normale Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes betreffen, nicht wahr? Also: Worüber haben wir letztes Mal Gemeinschaft gehalten? Wir hielten Gemeinschaft über einige konkrete Äußerungsformen, die das Ausleben und die Offenbarungen der normalen Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes betreffen, sowie über einige Grundsätze dafür, wie Er Sich in Seiner normalen Menschlichkeit verhält und handelt; anschließend hielten wir Gemeinschaft darüber, was der menschgewordene Gott in Seiner Menschlichkeit nicht tut. Über diese Aspekte Gemeinschaft zu halten, hilft den Menschen, die Dispositionsessenz von Gottes menschgewordenem Fleisch, die Grundsätze, nach denen Er Sich verhält und handelt, sowie einige Seiner konkreten Äußerungsformen und Offenbarungen besser zu verstehen. Wenn wir über diese Äußerungsformen des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft halten – ob in Form von Tatsachen, Beispielen oder konkreten Grundsätzen für das Handeln –, so betreffen sie alle möglichen kleineren Angelegenheiten im Leben. Sie scheinen keine der großen, bahnbrechenden Taten oder noblen, bewundernswerten Handlungen zu beinhalten, die in den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen zu finden sind; die Äußerungsformen des menschgewordenen Gottes sind allesamt sehr alltäglich und sehr gewöhnlich. Gerade weil der menschgewordene Gott unter dieser gewöhnlichen, verdorbenen Menschheit lebt, sind diese normalen und praktischen Äußerungsformen von Ihm einerseits unvermeidliche Äußerungsformen der Menschlichkeit von Gottes menschgewordenem Fleisch und andererseits ein normales Bedürfnis des menschgewordenen Gottes in Seinem Leben unter der Menschheit. Natürlich bieten diese normalen und praktischen Äußerungsformen den Menschen auch einige Informationen oder Wege zur Erkenntnis Gottes. Sie ermöglichen es den Menschen, durch das praktische Ausleben des menschgewordenen Gottes und die praktischen Grundsätze, nach denen Er Sich unter den Menschen verhält, Gottes Praktikabilität und Normalität zu erkennen und auch Kenntnis des Gottes im Himmel zu erlangen, sodass sie den Gott im Himmel genauer verstehen und Sein Wesen als normalen, gewöhnlichen Menschen auf Erden genau verstehen können.
Manche Leute sagen: „Diese Dinge und Beispiele, über die Du sprichst und die die normale Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes betreffen, sind alle sehr gewöhnlich; es sind allesamt sehr unbedeutende und unscheinbare Dinge des täglichen Lebens. Kannst Du über einige Tatsachen sprechen, die geheimnisvoll und unergründlich wirken oder die besonders großartig erscheinen?“ Dazu sage Ich: Bislang hat es solche wirklich nicht gegeben. Der menschgewordene Gott lebt tatsächlich in normaler Menschlichkeit und in einem konkreten Lebensumfeld, und abgesehen davon, dass Er das Werk Gottes Selbst verrichtet, verbringt Er Seine übrige Zeit im Rahmen des Lebens Seiner normalen Menschlichkeit, verkehrt mit den Brüdern und Schwestern oder kümmert Sich um einige belanglose Probleme in der Kirche. Abgesehen von den Beispielen, über die wir Gemeinschaft gehalten haben und die die Grundsätze und Leitsätze Seines Verhaltens und Seines Handelns betreffen, vollbringt Er also keine der großen, bahnbrechenden Taten oder außergewöhnlichen Handlungen, die ihr euch vorstellt. Das mag die Menschen überraschen und vielleicht nicht den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen entsprechen, aber das ist tatsächlich so. Unser gemeinschaftlicher Austausch über das Thema des menschgewordenen Gottes hat hauptsächlich einige Äußerungsformen und das Ausleben des menschgewordenen Gottes in Seiner normalen Menschlichkeit sowie konkrete Grundsätze dafür betroffen, wie Er Sich in Seiner normalen Menschlichkeit verhält und handelt. Das unterscheidet sich davon, wie in der Welt von den Taten großer Persönlichkeiten und berühmter Menschen berichtet wird. Wenn Menschen in der Welt über eine große, berühmte oder außergewöhnliche Persönlichkeit sprechen, reden sie immer davon, wie einzigartig, außergewöhnlich und großartig sie ist. Sie sprechen über ihr Charisma und konzentrieren sich hauptsächlich darauf, wie erhaben und grandios diese Persönlichkeit ist. Dahingegen ist das, worüber wir in Bezug auf den menschgewordenen Gott sprechen, genau das Gegenteil von dem, was die Welt über jene außergewöhnlichen Persönlichkeiten und großen Menschen sagt. Wir sprechen hauptsächlich darüber, auf welche Weise der menschgewordene Gott normal, praktisch und gewöhnlich und nicht außergewöhnlich ist. Wir sprechen nur über konkrete Beispiele – und noch dazu über kleinere Beispiele aus dem täglichen Leben – und darüber, welche Grundsätze und Ansichten Seinem Verhalten und Handeln zugrunde liegen. Diese Gedanken und Ansichten sowie die Grundsätze und Methoden Seines Verhaltens und Handelns beruhen allesamt auf dem Gewissen und der Vernunft der normalen Menschlichkeit. Wir sprechen hauptsächlich darüber, wie Er Sich verhält und wie Er handelt. In der Welt hingegen sprechen nur sehr wenige Menschen darüber, wie man sich verhalten soll. Selbst wenn einige Menschen über dieses Thema gesprochen haben, konnten sie nicht viele konkrete Beispiele nennen, geschweige denn irgendwelche Grundsätze dafür zum Ausdruck bringen, wie man sich verhalten soll. Sie sprechen nicht darüber, welche positiven Grundsätze, positiven Methoden oder richtigen Gedanken und Ansichten dem Verhalten und Handeln berühmter Menschen und großer Persönlichkeiten zugrunde liegen. Sie sprechen nur über ihre Errungenschaften, ihr Talent und ihre Gelehrsamkeit und ihren Geist, und sie sprechen auch über die Art von dominanter Stellung, die sie aufgrund dieser Dinge unter der Menschheit einnehmen. Das, worüber sie sprechen, ist genau das Gegenteil der normalen Menschlichkeit, die der menschgewordene Gott besitzt und in Sich trägt und über die wir heute Gemeinschaft halten. Was Gottes menschgewordenes Fleisch euch wissen und verstehen lässt, sind die Grundsätze und Leitsätze für das Verhalten und Handeln, die Er besitzt und die in Seiner normalen und praktischen Menschlichkeit ausgelebt werden. Diese Grundsätze und Leitsätze für das Verhalten und Handeln entsprechen voll und ganz Gottes Anforderungen an die Menschheit, die Er zu erretten beabsichtigt. Gottes menschgewordenes Fleisch besitzt eine solche Menschlichkeit und besitzt innerhalb dieser normalen und praktischen Menschlichkeit die verschiedenen Gedanken und Ansichten sowie Seine Grundsätze und Leitsätze für Sein Verhalten und Sein Handeln. Nur deshalb kann Er in einer solchen Menschlichkeit, indem Er das Werk Gottes Selbst tut, Gott repräsentieren und das Werk und das Amt, die der menschgewordene Gott in diesem Zeitalter gut ausführen sollte, vollenden; nur deshalb kann Er der Menschheit die repräsentative Disposition, die Gott in diesem Zeitalter zum Ausdruck zu bringen beabsichtigt, vollständig kundtun und – natürlich – für das Werk des Kundtuns der Wahrheit, das Gott in dieser Phase des Werks zu tun beabsichtigt, vollauf kompetent sein. Wenn die Menschlichkeitsessenz, die Gottes menschgewordenes Fleisch auslebt, offenbart und besitzt, nicht eben jene Normalität, Praktikabilität und Gewöhnlichkeit wäre, über die wir Gemeinschaft gehalten haben, oder wenn Er nicht diese Grundsätze und Leitsätze für Sein Verhalten besäße, über die wir Gemeinschaft gehalten haben, sondern stattdessen die Menschlichkeitsessenz der berühmten Menschen und großen Persönlichkeiten, über die Nichtgläubige sprechen und die sie verehren, was wäre das Resultat? (Er wäre nicht in der Lage, uns anzuleiten, den Weg zu gehen, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden.) Das Resultat wäre eine völlig andere Situation. Nehmen wir an, Gottes menschgewordenes Fleisch besäße die Menschlichkeitsessenz einer großen Persönlichkeit oder eines berühmten Menschen unter den Nichtgläubigen – einer Person, die überragend, außergewöhnlich, einzigartig, geheimnisvoll und unergründlich ist. Eine solche Person kennt in ihrem Verhalten und Handeln keine Grenzen. Sie lügt ständig, verhält sich weder regelkonform noch anständig, noch handelt sie so. Sie kennt ihren Platz nicht und handelt nicht pflichtbewusst; ihre Bestrebungen, Gedanken und Ansichten sind dieselben wie die der Nichtgläubigen – sie strebt lediglich nach erhabenen und grandiosen Dingen und legt ihr Augenmerk auf Begabungen, Wissen und übernatürliche Fähigkeiten. Auf welchen Weg würde eine solche Person euch führen? (Sie wäre nicht in der Lage, uns auf den Weg der Errettung zu führen. Im Gegenteil, diejenigen, die ihr folgten, würden nur immer verdorbener und niederträchtiger werden.) Eine solche Person hat keine positiven Grundsätze für das eigene Verhalten; ihre Methoden und Grundsätze für ihr Verhalten sind nicht positiv, sondern satanisch. Daher spiegeln die Grundsätze und Leitsätze für ihr Verhalten in hohem Maße die Menschlichkeitsessenz dieser Person, die des Satans ist, wider. Welche Bestrebungen hat eine Person mit einer solchen Menschlichkeitsessenz und welchen Weg geht sie? Ihre Bestrebungen und der Weg, den sie geht, sind genau dieselben wie Satans. Ihre Bestrebungen und der Weg, den sie geht, stammen allesamt von Satan und sind mit Satan vereinbar. Würden dann diejenigen, die ihr folgen, nicht auch ihrer Führung folgen, dieselben Bestrebungen wie sie haben und denselben Weg gehen? (Ja, das würden sie.) Jene Menschen würden ihrer Führung folgen, ihre Verhaltensgrundsätze nachahmen und wie sie nach Wissen, Status, Übernatürlichkeit und erhabenen und grandiosen Dingen streben, nach allem, was außergewöhnlich ist, und nach allem, was den Menschen geheimnisvoll und unergründlich erscheint. Niemand, der einer solchen Person folgt, könnte errettet werden; stattdessen würden die Menschen immer mehr verkommen. Eine solche Gruppe könnte nicht als Kirche bezeichnet werden, und zwar hauptsächlich deshalb, weil sie sich alle von Gottes Werk abgewandt hätten und nicht über das Wirken des Heiligen Geistes verfügen würden. Der Leiter, dem sie folgten, wäre nicht von Gott eingesetzt, geschweige denn von Gott gesandt. Selbst wenn sie sich als Kirche bezeichneten, würde das nichts bringen; Gott würde sie ignorieren. Egal wie sehr sie sich als Kirche bezeichneten, Gott würde sie nicht anerkennen und der Heilige Geist würde nicht an ihnen wirken. Dieser Leiter würde die Menschen lehren, zu tun, was immer sie wollen; er würde die Menschen mit dem versorgen, was er selbst in sich trägt, und genau das würden die Menschen von ihm erhalten. Er verfügt nicht über die Wahrheit und könnte die Menschen weder mit positiven Dingen versorgen noch sie in die richtige Richtung führen, sodass es für die Menschen unmöglich wäre, von ihm die Wahrheit zu erlangen. Bestenfalls könnten die Menschen von ihm ein wenig Wissen, einige berufliche Fertigkeiten aus der nichtgläubigen Welt oder einige Fähigkeiten auf einem bestimmten Gebiet erwerben. Kurz gesagt: Eine solche Person, die weder Normalität und Praktikabilität noch das göttliche Wesen als ihr Leben besitzt, könnte nicht als menschgewordener Gott bezeichnet werden; sie könnte die Menschen weder vor Gott bringen noch sie auf den Weg der Errettung führen. Wenn man diese Tatsachen betrachtet: Gibt es unter der Menschheit irgendjemanden außer Gottes menschgewordenem Fleisch, der Gott repräsentieren kann, um Sein Werk zu tun? (Nein.) Gibt es irgendjemanden, der Gott repräsentieren kann, um die Menschheit von ihren verdorbenen Dispositionen zu erretten? (Nein.) Das Leben und die Menschlichkeitsessenz eines jeden gewöhnlichen Menschen sind im Grunde gleich – ein solches Leben und eine solche Menschlichkeitsessenz sind allesamt von Satan verdorben worden; für die Menschen sind verdorbene Dispositionen ihr Leben. Betrachtet man dies daher aus der Perspektive der Menschlichkeit oder der Lebensessenz der Menschen, so ist unter der gesamten Menschheit kein einziger Mensch für dieses Werk des menschgewordenen Gottes kompetent, noch kann irgendein verdorbener Mensch Gott repräsentieren, um die verdorbene Menschheit aus der Verdorbenheit zu erretten. Natürlich sagen diese Tatsachen den Menschen auch: Kein verdorbener Mensch kann der Menschheit sagen, was positive Dinge und was negative Dinge sind, und kein verdorbener Mensch kann den Menschen sagen, was die Wahrheit ist oder was Gottes Absichten tatsächlich sind. Was verdorbene Menschen anderen Menschen weitergeben, ist lediglich Wissen sowie die verschiedenen Fertigkeiten, Fähigkeiten oder Begabungen, nach denen die verdorbene Menschheit strebt, verschiedene Taktiken für das eigene Verhalten und Handeln, Philosophien für weltliche Belange und verschiedene Gedanken und Ansichten, die von Satan stammen. Menschen aller Ethnien haben ein gemeinsames Merkmal. Was ist dieses gemeinsame Merkmal? Sie alle betrachten die relativ positiven oder relativ gut gemeinten, konservativen und traditionellen Dinge, die es unter ihnen gibt, als positive Dinge und versuchen, sie an die Stelle der Wahrheit und der Absichten Gottes zu setzen. Die Menschen glauben, dass sie, wenn sie an diesen Dingen festhalten, den wahren Weg erlangt haben und errettet werden können. Tatsächlich haben diese Dinge absolut nichts mit Gottes Anforderungen an die Menschheit zu tun. Egal wie scharfsinnig die Menschen sind, egal wie groß ihre Begabungen sind oder wie talentiert und gelehrt sie sind oder wie gütig und wohlwollend ihre Menschlichkeit äußerlich erscheinen mag, unter der Menschheit kann nämlich kein einziger Mensch die Wahrheit verstehen, und kein einziger Mensch kann erkennen, was positive Dinge und was negative Dinge sind. Bevor Gott Sein Werk tat und bevor Gott Seine Worte äußerte, betrachtete fast jeder die traditionelle Kultur als etwas Positives, und einige Menschen verehrten die traditionelle Kultur sogar als die Wahrheit. Ganz gleich, wie man es betrachtet, gilt daher: Wenn es nicht der menschgewordene Gott wäre, der diese Wahrheiten ausdrückt und dieses Werk innerhalb der normalen Menschlichkeit tut, sondern stattdessen irgendein Mitglied der Menschheit dieses Werk täte, würde diese Person die Menschen nur auf einen Weg führen, der von Gottes Worten und Absichten abweicht.
Schauen wir uns ein einfaches Beispiel an. Für was werden sich die Menschen entscheiden, wenn sie gebeten werden, Kostüme für eine Tanzaufführung auszuwählen? Theoretisch weiß jeder: Wenn Gläubige an Gott eine Tanzaufführung produzieren, insbesondere für ein Video, das online veröffentlicht wird, dann repräsentieren die Kleidung, die sie tragen, und ihr Auftreten Gottes Volk. Die ausgewählten Kostüme sollten also würdevoll und anständig sein und keine absonderlichen Outfits. Man muss eine ganze Menge beachten, wenn es um würdevolle und anständige Kleidung geht. Welche Art von Kleidung gilt den Auffassungen der Menschen nach als würdevoll und anständig? Die Kleidung, die von den verschiedenen ethnischen Gruppen am häufigsten getragen wird, Kleidung, die relativ traditionell und konservativ ist und allen angemessen erscheint. Sie ist weder absonderlich noch liegt sie übermäßig im Trend. Eine solche Kleidung halten die Menschen ihren Auffassungen nach für würdevoll und anständig. Welche Ansichten haben die meisten Brüder und Schwestern in der Kirche zur Auswahl von Kostümen für Sendungen? Es ist nämlich so: Wenn ein Film gedreht wird, spiegeln die Ansichten der für die Kostüme verantwortlichen Person tatsächlich die Ansichten der meisten Menschen wider. Die Kleidungsstile, die diese Person auswählt, sind allesamt Stile, die in den Achtziger- und Neunzigerjahren von den meisten Menschen häufig getragen wurden. Die Farben der Kleidung sind meistens Blau, Khaki oder Grau und unterscheiden sich lediglich in Bezug darauf, wie hell oder dunkel sie sind. Es sind insgesamt nur diese zwei oder drei schlichten Farben. Warum werden keine leuchtenden Farben gewählt? Den Auffassungen der Menschen zufolge sind alle Gläubigen an Gott würdevolle und anständige gute Menschen, also sollten sie für ihre Kleidung diese wenigen ganz alltäglichen und ganz gewöhnlichen Farben wählen. An einer so einfachen Angelegenheit wie der Wahl des Stils und der Farbe von Kostümen zeigen sich nämlich vollständig die Auffassungen und die abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten über den Glauben an Gott, die die Menschen in ihren Herzen hegen. Womit Ich meine, dass Menschen in ihrem Inneren eine sehr schwerwiegende Auffassung hegen: Viele Menschen glauben, dass der Glaube an Gott erfordert, an den alten Sitten festzuhalten und wieder zu den Traditionen zurückzukehren. Ihren Auffassungen nach sind nur traditionelle, alte, rückständige und überholte Dinge positive Dinge, und nur solche Dinge gefallen Gott. Denken die meisten Menschen das? (Ja.) Genau das haben die Menschen im Kopf. Die Menschen definieren all jene traditionellen, rückständigen, alten und antiquierten Dinge als positive Dinge. Daher können die Menschen bei der Sendungsproduktion nicht einmal bei einer der einfachsten und grundlegendsten Fragen – den Farben und Stilen der Kostüme – richtige Entscheidungen treffen. Jeder von ihnen beurteilt diese Frage anhand seiner Auffassungen und ist besonders konservativ sowie besonders töricht und stur. Sagt Mir: Wie viele Auffassungen haben die Menschen denn über Gott?! Die von den Menschen als positiv definierten Dinge und die Dinge, von denen sie meinen, dass Gott sie mag, sind allesamt traditionelle Kultur, wie sie in den Auffassungen der Menschen existiert, oder Dinge, die in der Menschheit existieren und die von weltlichen Menschen akzeptiert und anerkannt werden; sie haben absolut nichts mit der Wahrheit zu tun. Sagt Mir also: Bin Ich ein Traditionalist oder ein Modernist? (Gott ist weder ein Traditionalist noch ein Modernist.) Manche Leute sagen: „Durch das, worüber Du Gemeinschaft gehalten hast, wissen wir, dass Du die traditionelle Kultur nicht magst, weil Du in der Gegenwart lebst. Zumindest bist Du nicht traditionell und hältst nicht an den alten Sitten fest.“ Ihr sagt, Ich sei nicht traditionell. Bin Ich also ein Modernist? (Nein.) Woran könnt ihr erkennen, dass Ich kein Modernist bin? (Die Menschen in der heutigen Welt sind von Trends ziemlich angetan, aber Gott lehrt uns, würdevoll und anständig zu sein, was den Trends zuwiderläuft.) Nicht nur die Menschen von heute mögen Trends; auch die Menschen in früheren Zeiten mochten Trends. Alle Nichtgläubigen mögen Trends. Trends zu mögen, bedeutet nicht, dass man ein Modernist ist. Wie sollte diese Frage also beantwortet werden? Denkt ein wenig darüber nach. Hast du Mich jemals Kleidung aus früheren Zeiten tragen sehen? Trage Ich traditionelle Kleidung? Ich trage moderne Kleidung. Das betrifft die normale Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes. In welchem Zeitalter der menschgewordene Gott auch lebt und welchen Entwicklungsstand die Menschen dieses Zeitalters im Umgang mit den grundlegenden Lebensbedürfnissen auch erreicht haben, Seine normale Menschlichkeit geht damit ganz natürlich auf dieselbe Weise um wie sie; Er wird Sich nicht zurückentwickeln. Ist das nicht eine Äußerungsform der normalen Menschlichkeit? (Ja, das ist es.) Seine normale Menschlichkeit besitzt Rationalität, daher weiß Er, wenn es um die grundlegenden Lebensbedürfnisse geht, ganz selbstverständlich, was angemessen ist und für was Er Sich entscheiden sollte. Das ist der eine Aspekt. In anderer Hinsicht handelt es sich weder bei Tradition noch bei Modernität um eine Form; vielmehr stehen sie für eine Denkströmung und eine Sichtweise. Ist also die Tradition positiv oder ist die Modernität positiv? So wie Ich das sehe, ist keine von beiden positiv. Keine von beiden hat auch nur das Geringste mit der Wahrheit zu tun; beide werden von der verdorbenen Menschheit unter dem Einfluss Satans hervorgebracht. Ob es sich nun um traditionelle Gedanken und Ansichten oder um moderne Gedanken und Ansichten handelt: Alles, was nicht von Gott kommt, ist etwas Negatives und nichts Positives. Ob die grundlegenden Lebensbedürfnisse nun auf traditionelle oder moderne Weise befriedigt werden, ihr Zweck besteht immer darin, die Bedürfnisse der normalen Menschlichkeit zu erfüllen. Ganz gleich, in welches Zeitalter der menschgewordene Gott hineingeboren wird, Er lebt in normaler und praktischer Menschlichkeit, und Seine Grundsätze für Sein Verhalten und Handeln ändern sich nicht. Bei allem, was Er tut, und in der Art und Weise, wie Er mit jeder Angelegenheit umgeht, handelt Er nach den Grundsätzen von Gottes Worten und nach den Grundsätzen, die Seiner inneren Lebensdisposition entspringen. Er bewahrt weder Traditionen noch richtet Er Sich nach ihnen, und Er richtet Sich auch nicht nach dem, was modern ist, oder jagt Trends hinterher. Daher basieren die Anforderungen des menschgewordenen Gottes an diejenigen, die Ihm folgen, weder auf Tradition noch werden sie von Modernität beeinflusst. Die verschiedenen Gedanken und Ansichten oder Wahrheiten, die Er besitzt und über die Er Gemeinschaft hält, stammen alle von Gott, aus Gottes göttlichem Wesen und Gottes Leben; sie haben weder mit traditioneller Kultur noch mit modernem Wissen irgendetwas zu tun.
Wenn ihr euch die Kostüme anseht, die für die von Gottes Haus produzierten Tanzaufführungen ausgewählt wurden, könnt ihr darin irgendwelche Grundsätze erkennen? Warum wurden gerade diese Stile und diese Farben gewählt? Wenn ihr die Grundsätze dahinter verstehen könnt, dann versteht ihr wirklich ein wenig von der Wahrheit und besitzt geistliches Verständnis; wenn du jedoch nicht einmal die Grundsätze hinter einer so einfachen Angelegenheit verstehen kannst, dann bist du ein verworrener Mensch mit einem viel zu geringen Kaliber und hast trotz all der Jahre, in denen du dir Predigten angehört hast, die Wahrheit nicht verstanden. Zunächst einmal: Wenn wir Tanzaufführungen produzieren, ist die Kleidung der Darsteller dann traditionell oder modern? (Sie ist modern.) Es handelt sich durchweg um moderne Kleidung – und noch dazu um ganz gewöhnliche Alltagskleidung. Manche Leute verstehen das nicht und sagen: „Unsere Tanzaufführungen sind künstlerische Sendungen, warum tragen die Darsteller dann einfach ganz gewöhnliche Alltagskleidung statt Bühnenkostümen? Mit Perlen und Pailletten besetzte Kostüme sind besonders prachtvoll. Schaut euch die Kostüme an, die von Tanzgruppen auf nationaler Ebene auf der Bühne getragen werden – sie sind prachtvoll, exquisit und königlich und glitzern, wenn das Rampenlicht sie trifft. Wenn unsere Darsteller bei der Produktion von Sendungen ebenfalls solche Kostüme tragen würden, würden sie dann nicht besser aussehen und Gott mehr verherrlichen? Würde dadurch nicht die Macht von Gottes Haus besser zum Ausdruck kommen und könnten Nichtgläubige oder religiöse Menschen dann die Stärke von Gottes Haus nicht besser erkennen?“ Ist diese Sichtweise richtig? (Nein.) Sagt Mir zunächst einmal: Warum tragen die Darsteller ganz gewöhnliche Alltagskleidung anstatt prachtvoller Kostüme, wenn wir Tanzaufführungen produzieren? (Wenn die Brüder und Schwestern beim Tanzen alle besonders prachtvolle Kostüme tragen, wird sich das Publikum auf die Kleidung und das Aussehen der Darsteller konzentrieren. Wenn sie jedoch gewöhnliche Kleidung tragen und wie würdevolle und anständige Menschen aussehen, werden diese äußerlichen Dinge die Aufmerksamkeit des Publikums nicht auf sich ziehen, und die Menschen werden ihre Gedanken auf Gottes Worte richten.) In einem Punkt habt ihr recht: Dass keine prachtvollen Kostüme getragen werden, soll verhindern, dass die Menschen ihre Aufmerksamkeit auf die äußere Form und das Erscheinungsbild richten. Es gibt aber noch einen weiteren Punkt, und dieser ist am wichtigsten: Ob wir nun tanzen oder singen – welchem Zweck dienen die von uns produzierten Sendungen? (Gott zu bezeugen.) Das ist das einzige Ziel. Ob Tanz oder Gesang, alles dient dazu, Gott zu bezeugen. Es geht weder darum, irgendeine Person hervorzuheben, noch darum, irgendjemandem zu gefallen; es geht einzig und allein darum, Gott zu bezeugen. Daher reicht es aus, wenn die Darsteller schlichte, gut sitzende, würdevolle, anständige und geschmackvolle Kleidung tragen, mit der das Ziel, Gott zu bezeugen, erreicht wird. Ihrem Wesen nach sind die Sendungen, die wir produzieren, keine Unterhaltungssendungen. Was sind Unterhaltungssendungen? Unterhaltungssendungen sind Sendungen, die sich die Menschen in ihrer Freizeit zur Zerstreuung ansehen; sie dienen lediglich dazu, den Menschen Vergnügen zu bereiten. Wenn die Menschen sich ausruhen, schauen sie sich eine Sendung an, um Spaß zu haben, sich zu entspannen, glücklich zu sein, ihre Sorgen zu vergessen und Stress abzubauen. Danach wenden sie sich wieder der Arbeit zu, die sie zu erledigen haben, ohne weiter über die Sendung nachzudenken oder irgendwelche Gefühle in Bezug auf diese Sendung zu haben. So sind Unterhaltungssendungen. Wie verhält es sich mit den Sendungen, die wir produzieren? Von der Form her haben sie Unterhaltungscharakter, ihrem Wesen nach dienen sie jedoch weder dazu, dem Publikum zu gefallen, noch dazu, künstlerisches Können zur Schau zu stellen. Der Zweck der Sendungen, die wir produzieren, besteht darin, Gott zu bezeugen. Wenn wir zum Beispiel Hymnensendungen produzieren, besteht der Zweck von Hymnen der Worte Gottes darin, die Wahrheit der Worte Gottes zu bezeugen und zu verkünden und es den Menschen zu ermöglichen, vor Gott zu kommen; der Zweck von Erfahrungshymnen besteht darin, die Wirkungen zu bezeugen, die Gottes Werk erzielt hat, und die Resultate, die Gottes Werk in den Menschen hervorgebracht hat. Kurz gesagt: Ganz gleich, welche Art von Sendungen wir produzieren, es handelt sich nicht um reine Unterhaltungssendungen. Ihr Zweck besteht weder darin, bei den Menschen Aufmerksamkeit zu erregen, noch ihnen dabei zu helfen, sich die Zeit zu vertreiben und sich zu unterhalten, geschweige denn darin, künstlerisches Können zur Schau zu stellen. Die Sendungen, die wir produzieren, haben nur ein Ziel: Gottes Worte zu verkünden und Gottes Werk zu bezeugen, damit mehr Menschen wissen, dass Gott Fleisch geworden ist und eine neue Phase des Werks ausführt, damit mehr Menschen wissen, dass Gottes Werk bereits eine Gruppe von Menschen gewonnen hat und dass Gott jetzt wirkt und spricht. Das ist der einzige Zweck der Sendungen, die wir produzieren. Da dies der Zweck unserer Sendungen ist, würde es diesem Ziel, Gott zu bezeugen, nicht widersprechen, wenn die Darsteller prachtvolle Kleidung und starkes Make-up trügen und in allen möglichen Aufmachungen aufträten? (Ja.) Das wäre ein Widerspruch. Deshalb legen wir keinen besonderen Wert darauf, was die Darsteller tragen. Was ist das Einzige, worauf wir achten? Wir achten nur darauf, ob das, was die Sendungen zeigen – das Auftreten der Brüder und Schwestern, die Tanzbewegungen und die Gestaltung der Sendungen –, bei den Menschen Aufmerksamkeit erregen kann und ob es ihnen gefallen und ihr Interesse wecken kann, sodass sie einen guten Eindruck gewinnen und bereit werden, Gottes Werk zu erforschen, Gottes Worte anzunehmen und gemeinsam mit den Brüdern und Schwestern Hymnen zu singen und Gott anzubeten – das ist das Ziel, das wir erreichen wollen. Um dieses Ziel zu erreichen, genügt es, wenn die Darsteller in Bezug auf Kleidung und Erscheinungsbild würdevoll und anständig sowie sauber und gepflegt aussehen und ein besonders gutes Auftreten an den Tag legen; alles andere – prachtvolle Kostüme, starkes Make-up und alle möglichen Aufmachungen – hat negative Auswirkungen. Welche negativen Auswirkungen? Wenn die tanzenden Schwestern alle wie Himmelsfeen herausgeputzt sind und die Brüder alle wie gutaussehende Männer oder reiche Erben, dann werden die Menschen, wenn sie das sehen, denken: „Ihr stellt euch zur Schau. Hegt ihr nicht unlautere Absichten? Wollt ihr nicht die Menschen verführen?“ Wenn die Menschen solche Gedanken haben, ist das nicht gut. Die Brüder und Schwestern kleiden sich würdevoll und anständig, geschmackvoll und angemessen. Auch wenn sie insgesamt vielleicht nicht elegant aussehen, wirken sie besonders sauber, gepflegt, würdevoll und geschmackvoll. Wenn die Menschen sie sehen, erkennen sie, dass diese Menschen ein gutes Auftreten an den Tag legen, dass sie an Gott glauben und dass die Sendung, die sie produzieren, Gott bezeugt und nichts Verschlagenes oder Böses ist. Bei Sendungen von Nichtgläubigen geht es nämlich immer darum, den Leuten schöne Augen zu machen, Kusshändchen zuzuwerfen oder die Figur der Darsteller zur Schau zu stellen. Beim Tanzen stellen die Darsteller neben ihrem Können auch ihre Reize zur Schau und bieten den Menschen nicht die geringste positive Anleitung. Im Gegensatz dazu vermitteln die von uns produzierten Sendungen ausschließlich positive Anleitung. Selbst wenn Zuschauer unangebrachte Gedanken hegen wollen, finden sie weder eine Gelegenheit noch einen Ansatzpunkt dafür. Wenn sie sich die Figuren und Gesichtszüge der Darsteller genauer ansehen wollen, bekommen sie sie nicht richtig zu sehen; wenn sie sehen wollen, wer seine Reize zur Schau stellt, sehen sie auch das nicht. Sie sehen nur einen Gesichtsausdruck – ein Lächeln –, und dieses Lächeln vermittelt ein durch und durch würdevolles und anständiges Auftreten. Am wichtigsten ist, dass es bei unseren Sendungen nicht darum geht, sich zur Schau zu stellen oder irgendjemandem zu gefallen, sondern darum, Gott zu bezeugen; das ist ein zentraler Grundsatz. Außerdem: Was die Kleidungsstile betrifft, die wir für die Tanzgruppe ausgewählt haben – T-Shirts, Sweatshirts und Jogginghosen –, mag es sein, dass sich die Menschen beim Tanzen darin recht wohlfühlen. Doch manche jungen Leute mögen diese Stile aufgrund ihres persönlichen Geschmacks vielleicht nicht besonders. Sie finden sie zu gewöhnlich und meinen, es handle sich lediglich um alltägliche Freizeitkleidung, um Sachen, die man zu Hause trägt. Doch genau das ist würdevolle und anständige Kleidung. T-Shirts, Sweatshirts und Jogginghosen gehören heutzutage zu den gängigsten Formen von Freizeitkleidung. Warum wählen wir gerade diese Stile? Soweit Ich beobachtet habe, gibt es diese Art von Freizeitkleidung wohl schon seit mindestens mehreren Jahrzehnten. Wir haben uns jetzt für diesen Stil bei unseren Sendungen entschieden, weil wir berücksichtigt haben, dass er selbst in einigen weiteren Jahrzehnten weder aus der Mode kommen noch überholt sein wird. Außerdem eignet sich dieser Stil für Menschen aller Altersgruppen und sozialen Schichten; ganz gleich, ob es sich um gewöhnliche Menschen oder Menschen aus der Oberschicht handelt, sie alle tragen in ihrem Alltag zu Hause solche Kleidung. Darüber hinaus ist diese Kleidung weit und bequem und eignet sich gut zum Tanzen. Daher haben wir uns letztlich für diesen Kleidungsstil als Bühnenkleidung entschieden. Unabhängig davon, ob diejenigen, die ihn auf der Bühne tragen, ihn mögen oder nicht, ist dieser Stil für die Bühne geeignet; weder die Zuschauer noch die Leute, die sie tragen, können an solcher Kleidung etwas aussetzen. Die Leute, die sie tragen, könnten sagen: „Diese Kleidung, die Du für uns ausgesucht hast, ist viel zu geschmacklos; in meinem Alltag würde ich so etwas auf gar keinen Fall tragen.“ Meine Antwort darauf lautet: Was du in deinem Alltag trägst, darin mische Ich Mich nicht ein. Was du trägst und was du magst, zeigt, wer du bist; es spiegelt deine Menschlichkeit und dein Wesen wider. Wenn du schlichte, geschmackvolle, würdevolle und anständige Kleidung nicht magst und stattdessen absonderliche Kleidung bevorzugst, dann bist du ziemlich unkonventionell. Wenn du gerne Brust und Rücken entblößt, deine Haare offen trägst, große Sonnenbrillen aufsetzt und dich ständig wie eine Berühmtheit aufführst, dann sage Ich, dass du kein Mitglied von Gottes Haus bist. Du magst es nicht, würdevoll und anständig zu sein; zumindest bist du mit Mir unvereinbar. Würdevoll und anständig sowie geschmackvoll und angemessen zu sein – das ist der Grundsatz für die Auswahl von Kleidungsstilen. Wie sollten nun die Farben der Kleidung ausgewählt werden? Manche Leute sagen: „Weiß steht für Heiligkeit, Grün für Leben, Rot für Festlichkeit und Gelb für Freundschaft, also sollten wir einfach diese Farben wählen.“ Ich sage, das ist reiner Unsinn; Farben stehen für gar nichts. Was ist also der Grundsatz für die Wahl der Farben? Das ist sehr einfach; es gibt nur einen Grundsatz: Sie müssen vor der Kamera sauber wirken. Insbesondere sind manche Farben stark gesättigt und ziemlich leuchtend und werden von den Menschen im Alltag vielleicht nur selten getragen, doch wir haben sie wegen ihrer Bühnenwirkung und ihrer visuellen Wirkung ausgewählt. Zum einen sind diese Farben relativ stark gesättigt und leuchtend und erzielen daher eine gute Bühnenwirkung. Zum anderen sind die meisten dieser Farben nicht besonders ungewöhnlich; keine davon ist trist oder wirkt auf die Menschen abstoßend, sodass die auf diese Weise produzierten Videos eine gute Wirkung erzielen.
Das, worüber Ich gerade Gemeinschaft gehalten habe, waren die Grundsätze für die Auswahl von Kostümen für Tanzaufführungen. Welche Aspekte davon sind euch klar geworden? Sagt Mir: Sind diese Grundsätze, die Ich dabei berücksichtigt habe, angemessen? (Ja.) Im Wesentlichen geht es dabei um die Grundsätze, Gott zu bezeugen, Gott keine Schande zu bereiten und die bestmögliche Wirkung zu erzielen, nicht wahr? (Ja.) Ist irgendetwas daran verzerrt oder extrem? (Nein.) Zeugt es darüber hinaus in irgendeiner Weise davon, an alten Sitten festzuhalten? (Nein.) Daran ist weder etwas verzerrt noch wird dabei an alten Sitten festgehalten. Richten sich unsere Grundsätze für die Auswahl von Kostümen also nach der Tradition oder nach dem, was modern ist? (Weder noch; solange die Sendungen, die wir produzieren, Gott bezeugen und damit ihr Ziel erreichen können, ist das am besten.) Jetzt habt ihr es endlich verstanden: Der Zweck dieser Sendungen besteht darin, Gott zu bezeugen, und sonst nichts. Um Gott zu bezeugen, müssen wir berücksichtigen, dass wir Gott keine Schande bereiten und Gottes Haus nicht in ein schlechtes Licht rücken dürfen. Natürlich müssen wir auch berücksichtigen, dass die Kostüme in Bezug auf Stoff und Stil angenehm zu tragen sein sollten. Das heißt, jeder würdevolle und anständige Mensch, der dich in dieser Kleidung sieht, würde sie für angemessen halten und finden, dass du wie ein Gläubiger an Gott aussiehst und Gottes Volk repräsentieren kannst, anstatt wie ein Nichtgläubiger oder irgendein Filmstar oder Sänger zu wirken – und man kann auf den ersten Blick erkennen, dass du ein würdevoller und anständiger Mensch bist. Was meint ihr in Anbetracht dieser Dinge: Sind Meine Ansichten dazu, wie man mit Dingen umgeht, und die Grundsätze, an die Ich Mich in Meiner normalen Menschlichkeit halte, dieselben wie eure? (Nein.) Das sind sie ganz bestimmt nicht. Sagt Mir also: Sind diese Grundsätze, an die Ich Mich halte, erhaben und grandios? Sind sie außergewöhnlich? Sie sind überhaupt nicht erhaben und auch nicht grandios. Sie sind ganz besonders normal. Die Grundsätze, nach denen Ich handle, und die Ergebnisse, die Ich dabei erreichen will, sind allesamt höchst praktisch, und Ich stelle Mich niemals zur Schau. Wenn wir uns danach richten würden, wie ihr alle die Dinge seht, würden wir bei der Auswahl von Kostümen für Sendungen entweder traditionell vorgehen und an alten Sitten festhalten oder uns nach weltlichen Trends richten. Manche Leute sagen: „Smokey-Eye-Make-up, falsche Wimpern, Nasenringe und große Ohrringe sind in der Welt beliebt. Wir sollten die Brüder und Schwestern ebenfalls so zurechtmachen, dass sie gut aussehen und schön wirken. Nicht nur ihre Kleidung sollte prachtvoll sein, auch ihr Make-up sollte verführerisch sein. Sie dürfen den Sängern und Filmstars der Welt in nichts nachstehen und sollten noch stilvoller und opulenter aussehen. Gläubige an Gott sollten vornehmer sein als diese Leute, weswegen wir beim Einkleiden der Darsteller genau diese Richtung einschlagen sollten.“ Warum tragen diese Darsteller also letztlich überhaupt nichts Prachtvolles an sich, wenn sie auf die Bühne gehen? Weil Ich hier alles prüfe. Ob Modernisten oder Traditionalisten, sie sind alle aufs Abstellgleis gestellt worden – sie bekommen keine Gelegenheit, ihre „Fähigkeiten“ zur Schau zu stellen. Ich habe ihnen Grenzen gesetzt. Wenn ihr alles prüfen würdet, würdet ihr diesen Leuten dann eine Gelegenheit geben, ihre „Fähigkeiten“ zur Schau zu stellen? (Nein.) Warum nicht? (Wenn man ihnen die Gelegenheit gäbe, würden sie aus dem Ruder laufen. Sie würden sich nicht an die von Gottes Haus geforderten Grundsätze halten.) Wenn man ihnen die Gelegenheit gäbe, würden sie die Darsteller wie Dämonen herausputzen. Sie würden Unterhaltungssendungen produzieren, wie sie in der Gesellschaft beliebt sind, Sendungen, die dazu gedacht sind, Gott zu bezeugen, in Unterhaltungssendungen verwandeln, die dem Publikum gefallen sollen, und die Mitwirkenden wie Dämonen und Geister aussehen lassen. Könnte man sich solche Sendungen dann überhaupt noch ansehen? Ihr Wesen würde sich verändern; sie würden nicht mehr Gott bezeugen, sondern Gott Schande bereiten, und sie hätten es verdient, verflucht und verboten zu werden. Damit würden diese Leute nicht ihre Pflicht tun, sondern Böses tun. Versteht ihr? (Ja.) Ihr habt nicht einmal eine solche Kleinigkeit verstanden. Jetzt, da Ich es klarer und einfacher erklärt habe, erkennen manche Leute plötzlich: „Ach, so ist das also. Jetzt weiß ich, warum Gottes Haus solche Kostüme für seine Tanzaufführungen auswählt.“ Welchem Grundsatz sollten die Menschen folgen, ganz gleich, um welches Zeitalter es sich handelt? Sie sollten in allem Gottes Wort zum Grundsatz nehmen. Bei jeder Arbeit, die du verrichtest, und jeder Angelegenheit, mit der du dich befasst, sollte dein erstes Ziel darin bestehen, die Menschen zu erbauen, und dein zweites darin, Gottes Werk zu bezeugen. Das sind die beiden Grundsätze. Das sind also die beiden Grundsätze, an die sich die Menschen in allen Angelegenheiten halten sollten. Auch innerhalb der normalen Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes zeigt sich diese Normalität und Praktikabilität einzig darin, dass Er diesen Grundsätzen folgt. Diese Grundsätze ändern sich nicht; der menschgewordene Gott richtet Sich weder nach Tradition noch nach dem, was modern ist. Der Grundsatz, an den Ich Mich in Meiner normalen Menschlichkeit halte, besteht darin, dass Mein Verhalten und Mein Handeln im Rahmen von Gewissen und Vernunft liegt. Welchen Grundsätzen folge Ich also bei der Arbeit von Gottes Haus? Zum einen soll alles, was Ich tue, den Menschen zugutekommen – Ich tue Dinge, die ihnen nützen und sie erbauen. Zum anderen geht es darum, Gott durch diese Arbeit zu bezeugen, wobei Ich den Grundsätzen folge, Gott zu bezeugen und Gottes Worte zu verkünden. Würdet ihr sagen, dass dem so ist? (Ja.) Versteht ihr Mich nun besser, nachdem Ich auf diese Weise Gemeinschaft gehalten habe? (Ja.) Wenn Ich diese Dinge nicht ausführlich erläutere, werden sie euch nicht klar. Ihr könnt nicht einmal eine so einfache Angelegenheit durchschauen. Tatsächlich ist daran überhaupt nichts Tiefgründiges; das ist alles sehr praktisch und gewöhnlich. Wie gewöhnlich ist es? Es entspricht in hohem Maße der Rationalität normaler Menschlichkeit. Das heißt: Wenn du über die Rationalität normaler Menschlichkeit verfügst, kannst du es verstehen; wenn nicht, wird es dir sehr schwerfallen, es zu verstehen. Ich muss es dir dann klar und umfassend erklären, es einfach ausdrücken und dir alles einzeln darlegen, bevor du verstehen kannst, was hier vor sich geht. Es ist eine so einfache Angelegenheit, die noch nicht einmal auf der Ebene von Wahrheitsgrundsätzen liegt, und trotzdem könnt ihr sie nicht klar und deutlich erklären. Was geht hier vor? Ist diese Angelegenheit tiefgründig und unergründlich? (Nein.) Warum könnt ihr sie dann nicht klar und deutlich erklären? Im Großen und Ganzen liegt es daran, dass ihr die Wahrheit nicht versteht. Betrachtet man es genauer, so liegt es daran, dass sowohl eurer normalen Menschlichkeit als auch eurer Rationalität bestimmte Dinge fehlen und beide Mängel aufweisen. Wenn es darum geht, würdevoll und anständig zu sein, haltet ihr an der Tradition und an den alten Sitten fest. Wenn es um normale Menschlichkeit geht, meint ihr, normale Menschlichkeit bedeute, arglos wie ein Dummkopf zu sein. Zeigt das nicht, dass euer Kaliber wirklich gering ist und ihr über kein Begriffsvermögen verfügt? (Ja.) Genau das ist das Problem. Gut, das ist genug zu diesem Thema.
Letztes Mal hielten wir im Rahmen des Themas „den menschgewordenen Gott nicht in einem Atemzug mit der verdorbenen Menschheit zu nennen“ Gemeinschaft darüber, dass der menschgewordene Gott nicht intrigiert. Heute werden wir darüber Gemeinschaft halten, dass der menschgewordene Gott andere nicht niedermacht. Dass Er andere nicht niedermacht, ist ein Aspekt des Wesens und des Auslebens Seiner normalen Menschlichkeit und einer der Grundsätze, nach denen sich das Gewissen und die Vernunft der normalen Menschlichkeit im Umgang mit Menschen richten. Das heißt, dass der menschgewordene Gott zumindest friedlich mit dir auskommen kann. Egal, was für ein Mensch du bist – ob du nun von besserem oder schlechterem Kaliber bist oder eine bessere oder schlechtere Menschlichkeit besitzt –, der menschgewordene Gott kann richtig mit dir umgehen und harmonisch mit dir auskommen. Wenn Ich feststelle, dass du irgendeinen Mangel oder Fehler hast, oder dass in irgendeinem Aspekt deiner Menschlichkeit sogar ein schlechtes Wesen vorhanden ist, oder dass du eine böse Tat begangen hast, werde Ich, wenn sich eine Gelegenheit bietet oder die Umstände es zulassen, offen mit dir darüber Gemeinschaft halten. Wenn du das annehmen kannst, werde Ich deine Probleme offen aufdecken und dir einen Weg aufzeigen, wie du sie lösen kannst. Wenn du das jedoch nicht annehmen kannst, werde Ich vielleicht zu einem geeigneten Zeitpunkt ein konkretes Problem, das Ich festgestellt habe, zum Anlass nehmen, um dich daran zu erinnern, um dich bloßzustellen und um dich zu warnen, sodass du erkennst, worin dein Problem besteht – also ob es deine Menschlichkeit oder dein Kaliber betrifft oder ob es sich um eine deiner verdorbenen Dispositionen handelt. Je nachdem, worin dein Problem besteht, werde Ich dir entsprechende Hinweise geben und dich ermahnen, damit du deine Unzulänglichkeiten erkennst oder weißt, wo dein Problem liegt. Anschließend werde Ich dir sagen, was das Wesen dieser Art von Problem ist und welche Haltung Gott gegenüber Menschen mit einem solchen Problem hat. Wenn du bereit bist, das anzunehmen, und in der Lage bist, dich gegen das Fleisch aufzulehnen und die Wahrheit zu praktizieren, werde Ich dir den Weg der Praxis nennen und dir sagen, wie du mit dieser Art von Problem umgehen und es lösen kannst. Ich werde deine Probleme und Fehler weder als Druckmittel gegen dich benutzen noch als Schwachstellen ausnutzen, um dich dann von Zeit zu Zeit zu verspotten, lächerlich zu machen oder spitze Bemerkungen darüber zu machen. Das werde Ich nicht tun; vielmehr werde Ich dich und die bei dir vorhandenen Probleme gerecht und objektiv behandeln. Wenn Ich dir einige Hinweise gebe, du das aber nicht begreifst und nicht merkst, dass das, was Ich gesagt habe, dich betrifft, oder wenn Ich dir sage, dass du ein Problem von schwerwiegender Natur hast, du das aber nicht annimmst, sondern es ablehnst, dich dagegen sträubst und dir sogar Ausreden einfallen lässt, um Kontra zu geben und dich zu rechtfertigen, dann werde Ich die Sache nach der jeweiligen Situation beurteilen. Wenn die Arbeit, die du verrichtest, sehr wichtig ist und dein Problem die Arbeit der Kirche beeinträchtigt hat, werde Ich erwägen, ob du für diese Pflicht geeignet bist. Wenn du aber nur ein gewöhnlicher Gläubiger bist, deine Pflicht und deine Äußerungsformen keine großen Auswirkungen auf die Arbeit der Kirche oder auf Gottes auserwähltes Volk haben und es sich lediglich um ein persönliches Problem deinerseits handelt, werde Ich dir in guter Absicht Hinweise geben und helfen. Wenn du es nicht ernst nimmst, werde Ich dir das nicht nachtragen, und natürlich werde Ich auch nicht mit allen Mitteln versuchen, dich dazu zu zwingen, es anzunehmen. Ich werde sehr vernünftig mit dieser Angelegenheit umgehen und dir weiterhin in guter Absicht Hinweise geben und helfen. Wenn Ich sehe, dass das Wesen deines Problems für dich selbst oder andere negative Folgen haben wird, werde Ich auf Geheiß Meines Gewissens dir in guter Absicht Hinweise geben und dir helfen, anstatt einfach zuzusehen, wie du dich lächerlich machst. Ich werde dich auch nicht leichtfertig charakterisieren und sagen: „Du bist hoffnungslos, Gott verabscheut dich, und du bist jemand, der zugrunde gehen wird“, und noch viel weniger werde Ich einfach den Mund aufmachen und dich verfluchen: „Du Teufel, du Nachkomme Satans, du, der du dich Gott widersetzt.“ Das werde Ich auf keinen Fall tun. Weil Ich über eine besondere Identität verfüge, halte Ich Mich häufig ganz bewusst und auf vernünftige Weise zurück: Wie Ich jemanden behandle und wie Ich mit ihm spreche, muss sich danach richten, wer er ist – das ist ein Aspekt. Außerdem darf Ich niemanden leichtfertig charakterisieren. Ein weiterer Aspekt ist, dass Ich durch Meinen Tonfall, Meine Wortwahl und Meine Ausdrucksweise dafür sorgen muss, dass die andere Person spürt, dass das, was Ich sage und tue, gut gemeint und frei von Böswilligkeit ist. Was Meine Beweggründe betrifft, so versuche Ich aufrichtig, dir zu helfen. Ich möchte nicht, dass du Umwege gehst, und ebenso wenig möchte Ich, dass du schwach oder zögerlich wirst oder sogar die Orientierung verlierst oder auf Abwege gerätst, wenn etwas geschieht, das dich betrifft. Stattdessen hoffe Ich, dass du, nachdem Ich Gemeinschaft mit dir gehalten und dir geholfen habe, dich selbst richtig betrachten kannst, nicht in Negativität verfällst, ein genaues Verständnis deiner verdorbenen Dispositionen und deiner Probleme gewinnst und richtig mit dir selbst umgehst, dass du dann in Gottes Worten nach einem Weg der Praxis suchst, deine verdorbenen Dispositionen und deine Probleme Stück für Stück gemäß Gottes Worten löst und zugleich harmonisch mit anderen auskommst und ihnen hilfst. Das heißt: Im Umgang mit Menschen bemühe Ich Mich darum, durch das, was Ich sage und tue, zu erreichen, dass sie Gottes Absichten verstehen und dass sie wissen, welche Grundsätze Gott von den Menschen verlangt, welche Haltungen und Sichtweisen Gott zu den verschiedenen Problemen der Menschen hat, wie die Menschen mit diesen Problemen umgehen sollten, um Gottes Anforderungen gerecht zu werden und Gott zufriedenzustellen, und wie sie nach der Wahrheit suchen sollten, um ihre Probleme zu lösen. Mein Ziel ist es, den Menschen zu helfen, bei ihrem Umgang mit allen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen sowie dann, wenn sich ihre verdorbenen Dispositionen offenbaren, mit diesen Problemen richtig umzugehen und sie zu lösen, sodass sie sich letztlich der Wahrheit und Gott unterwerfen. Natürlich habe Ich anhand all der verschiedenen Menschen, mit denen Ich in all den Jahren, in denen Ich gewirkt und gesprochen habe, in Kontakt gekommen bin, eine Tatsache erkannt: Ganz gleich, wie ruhig Ich mit Menschen spreche und Mich mit ihnen unterhalte, wie viel Wohlwollen Ich ihnen entgegenbringe oder mit welcher Einstellung Ich versuche, jemandem zu helfen, nur sehr wenige Menschen können erfassen oder verstehen, was Ich sage und warum Ich es sage, und dann durch Meine Worte und die Themen, über die Ich mit ihnen Gemeinschaft halte, in ihrem wirklichen Leben Fortschritte machen oder echte, praktische Hilfe erhalten. Doch ganz gleich, wie viel die Menschen letztlich durch den Austausch und den Umgang mit Mir ernten und gewinnen, Meine Grundsätze für den Umgang mit Menschen ändern sich nicht. Manche Leute sagen: „Warum änderst Du dann nicht Deine Vorgehensweise?“ Sagt Mir: Warum ändere Ich Meine Vorgehensweise nicht? Sollte Ich Meine Vorgehensweise ändern? Sollte Ich, wenn Ich zu den Menschen spreche, von einer erhabenen Position aus sprechen, als würde Ich Mose die Zehn Gebote verkünden? Sollte Meine Stimme wie Donner vom Himmel erschallen, oder sollte Ich irgendeinen bestimmten Tonfall benutzen, damit die Menschen Angst bekommen, damit sie sich das, was Ich sage, leichter merken, sie bereit sind, es zu praktizieren, und sich unterwerfen können? Oder wenn Ich bei der Kommunikation mit den Menschen immer in einem Tonfall zu ihnen spreche, durch den Ich sie verfluche und charakterisiere, würden die Menschen dann daraus etwas lernen? Könnten sie es dann annehmen? (Nein.) Wisst ihr, warum nicht? Als Jehova damals durch Mose die Zehn Gebote erließ, hörten die Israeliten den Donner am Himmel und sahen Blitze – hinderte sie das etwa daran, gegen Jehova zu rebellieren und über Ihn zu urteilen? Unabhängig davon, wie du sprichst, was du sagst und mit welcher Absicht du sprichst, gilt für denjenigen, der es hört: Wenn er von sich aus dazu bereit ist und das Bedürfnis hat, die Wahrheit anzunehmen, und positive Dinge liebt – wenn dieses Bedürfnis in seinem Herzen vorhanden ist –, dann kann er es annehmen und sich leicht merken, ganz gleich, auf welche Weise du sprichst. Wenn dieses Bedürfnis jedoch nicht in seinem Herzen vorhanden ist, wird er, selbst wenn er weiß, was positive Dinge und was negative Dinge sind, nichts von dem annehmen oder sich zu Herzen nehmen, was du sagst, ganz gleich, wie richtig das Gesagte ist und wie richtig die Quelle und die Absicht dahinter sind. Für Mich besteht der Grundsatz bei diesen Dingen daher darin, mit jedem auf ganz normale Weise Gemeinschaft zu halten. Was jemand von Mir erhalten und daraus gewinnen kann und ob er die Wahrheit erlangen kann, hängt vor allem davon ab, ob er die Wahrheit liebt und ob er die Bedürfnisse einer normalen Menschlichkeit hat. Wenn er von Natur aus positive Dinge liebt, dann wird er, wenn Ich auf diese Weise ganz normal mit ihm umgehe und Mich mit ihm unterhalte, darüber nachdenken können, was Ich gesagt habe, welche Grundsätze hinter diesen Worten stehen und was Ich ihm aufgetragen habe. Er wird danach über all diese Dinge nachdenken, sie im Gedächtnis behalten und dann diesen Worten entsprechend praktizieren. Wenn die Menschlichkeit eines solchen Menschen kein Bedürfnis nach positiven Dingen hat, ist es egal, was Ich sage: Es bringt nichts. Selbst wenn Ich ihn in seine Schranken verweise, ihn diszipliniere oder sogar maßregele, bewirkt das nichts. Nach einer Maßregelung verhält er sich nach außen hin vielleicht fügsam und gehorsam, aber weil er in seinem Herzen kein Bedürfnis nach positiven Dingen hat, wird er, sobald die Angelegenheit vorüber ist, schnell wieder so werden wie zuvor, ohne dass positive Worte, positive Dinge oder Wahrheitsgrundsätze auch nur die geringste Spur in seinem Herzen hinterlassen haben. Deshalb kannst du solche Menschen, egal wie viel du sagst, nicht so verändern, dass sie die Bedürfnisse einer normalen Menschlichkeit entwickeln. Das ist ein Aspekt. Darüber hinaus ist es im Grunde einer Meiner Grundsätze im Umgang mit euch, andere nicht niederzumachen. Ganz gleich, was für ein Mensch du bist und ob du nach der Wahrheit strebst oder nicht: Selbst wenn Ich ein bestimmtes Problem bei dir aufdecke, geschieht das lediglich, um das Wesen dieses Problems im Detail zu analysieren, damit du es gründlich verstehen und erkennen kannst, künftig bei der Ausführung deiner Pflicht Fortschritte machst, nicht mehr dieselben Fehler begehst und die Arbeit der Kirche nicht mehr störst oder schädigst. Es geht darum, dir zu helfen, und nicht darum, dir Schwierigkeiten zu machen oder etwas zu finden, mit dem Ich dich unter Druck setzen kann. Selbst wenn Ich also vergangene Geschehnisse erneut zur Sprache bringe, geschieht das nicht, um deine Begeisterung zu dämpfen oder dich zu verletzen, sondern damit du das Wesen deiner Probleme erkennst, einen bestimmten Aspekt der Wahrheit gründlich verstehst, Selbsterkenntnis erlangst, weißt, wie du im Einklang mit Gottes Absichten handeln sollst, und schließlich exakt nach den Grundsätzen von Gottes Worten praktizierst. Könnt ihr in gewissem Maße ermessen, was es bedeutet, dass der menschgewordene Gott andere niemals niedermacht? (Ein wenig.)
Abgesehen davon, dass Er andere nicht niedermacht, ermutigt der menschgewordene Gott die Menschen auch von Zeit zu Zeit. Manche Menschen haben eine geringe Größe und sind schwach; ihre Menschlichkeit ist nicht besonders stark, es fehlt ihnen bei ihrem Handeln an Ausdauer, oder sie werden häufig von allen möglichen Dingen eingeschränkt, wissen nicht, wie sie nach der Wahrheit suchen sollen, und können ihre Pflichten nicht normal ausführen. Unter solchen Umständen werde Ich sie ein wenig ermutigen, damit sie den vor ihnen liegenden Weg sehen können und nicht länger in irgendeiner Angelegenheit feststecken und von ihr eingeschränkt werden. Wenn du diese Worte der Ermutigung hörst, hast du vielleicht das Gefühl, dass das, wovon Ich spreche, für dich unerreichbar ist, aber Mein Ziel ist es, dir zu helfen, den Ballast loszulassen, der aus deinen Gedanken und Auffassungen entsteht, dir zu helfen, dich nicht länger von diesen Dingen einschränken zu lassen und sie hinter dir zu lassen, um dann deine ganze Kraft in die Ausführung deiner Pflicht zu stecken, um Gottes Absichten zufriedenzustellen. Manche Menschen sind früher Wege des Scheiterns gegangen oder haben Dinge getan, die gegen die Grundsätze von Gottes Haus verstoßen, oder sie haben deutlich rebellisches Verhalten gezeigt, und manche haben durch ihr Handeln sogar Unterbrechungen und Störungen verursacht und der Arbeit der Kirche dadurch Verluste zugefügt. Wenn Ich diese Dinge gelegentlich erwähne, während Ich Gemeinschaft halte, ist es nicht Mein Ziel, deine Begeisterung zu dämpfen, und Ich hege auch keinen Groll; vielmehr möchte Ich das, was tatsächlich bei dir geschehen ist, als Beispiel anführen, um andere daran zu erinnern, nicht dieselben Fehler zu machen. Ich verfolge damit den Zweck, einen Aspekt der Wahrheit in der Gemeinschaft klar zu erläutern, damit mehr Menschen daran erkennen können, dass der Weg, den du gegangen bist, falsch war, und worin der Fehler lag, damit sie daraus Lehren ziehen können, und um dann mehr Menschen davor zu warnen, denselben Weg zu gehen, und sie daran zu erinnern, welche Grundsätze sie beim Handeln befolgen sollten. Insbesondere wenn Ich über die verschiedenen verdorbenen Dispositionen der Menschen Gemeinschaft halte und sie aufdecke, können die Beispiele, die Ich anführe, oder ein bestimmter Zustand, über den Ich Gemeinschaft halte, viele Menschen betreffen oder auch bestimmte Menschen und Dinge mit einbeziehen. Der Zweck des gemeinschaftlichen Austauschs über diese Dinge besteht nicht darin, eine Gelegenheit zu suchen, euch bloßzustellen und in Verlegenheit zu bringen; die Tatsachen, die Ich anführe, und die Zustände, die Ich aufdecke, beziehen sich ausschließlich auf das Thema unseres gemeinschaftlichen Austauschs und den betreffenden Aspekt der Wahrheit. Vielleicht kenne Ich dich nicht persönlich und weiß auch nicht, dass dir so etwas widerfahren ist, aber das Beispiel, das Ich angeführt habe, oder der Zustand, den Ich aufgedeckt habe, ist zufällig bei dir aufgetreten, und du erkennst dich darin wieder. Wenn manche Menschen sich in so etwas wiedererkennen, denken sie: „Hat mich jemand verpetzt? Woher weißt Du, dass mir das passiert ist, dass ich dieses Problem hatte und mich in diesem Zustand befand?“ Ich sage: Ich weiß wirklich nicht, dass so etwas bei einer bestimmten Person vorgekommen ist oder dass sie sich in einem solchen Zustand befand. Doch die Wahrheiten, über die Ich Gemeinschaft halte – beziehungsweise die Probleme, die Ich aufdecke – betreffen und umfassen eben diesen Zustand, diese Art von Problem oder diese konkrete Art von Beispiel. Da solche Zustände und konkreten Beispiele repräsentativ sind und es den Menschen hinreichend ermöglichen, bestimmte Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen sowie das Wesen einer bestimmten Art von Mensch zu erkennen, lässt es sich beim Anführen von Beispielen nicht vermeiden, dass Ich auch konkrete Vorfälle erwähne, die sich in der Kirche ereignet haben, oder über bestimmte konkrete Zustände spreche. Dabei werden zwangsläufig auch bestimmte Menschen, Ereignisse und Dinge miteinbezogen. Ich habe jedoch nicht die geringste Absicht, einen bestimmten Menschen niederzumachen; Mein Ziel ist lediglich, die Menschen zu erinnern und zu ermahnen, damit die Mehrheit von Gottes auserwähltem Volk davon profitieren kann. Wenn Ich beim Predigen und beim gemeinschaftlichen Austausch Beispiele anführe, richtet sich das keineswegs gegen eine bestimmte Person; es dient lediglich dazu, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten und das Wesen eines bestimmten Problems aufzudecken, damit ihr euch über das Wesen des Problems klarer werden und es besser verstehen könnt. Wenn ihr das Wesen des Problems versteht, könnt ihr – ob ihr nun erkennt, dass dieses Problem auch bei euch besteht, oder die betreffenden Menschen, Ereignisse und Dinge durchschaut – nach den entsprechenden Wahrheitsgrundsätzen praktizieren, mit diesen Grundsätzen eure eigenen Probleme lösen und dadurch in die Wahrheitsrealität eintreten. Ganz gleich, über welche Art von Problem Ich Gemeinschaft halte – ob es nun bei dir oder bei anderen besteht –, tue Ich das ausschließlich, um über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten und euch zu helfen, das Wesen und die Realität einer bestimmten Art von Problem besser zu verstehen; es richtet sich nicht gegen eine bestimmte Person oder eine bestimmte Art von Mensch. Natürlich ist es auch möglich, dass der reale Fall, der dem Beispiel, das Ich beim Gemeinschaftshalten über ein Problem anführe, zugrunde liegt, etwas ist, das dir widerfahren ist, und Ich diese Angelegenheit aufgegriffen habe, um sie als Beispiel zu verwenden. Doch mit diesem Beispiel decke Ich kein Problem auf, das nur dich betrifft; vielmehr steht dein Problem stellvertretend für Probleme, die sich bei allen Menschen – in der gesamten Menschheit – finden lassen. Natürlich besteht der Zweck davon, dieses Problem aufzudecken, lediglich darin, das Problem zu lösen, und nicht darin, dich niederzumachen. Wenn du also in eine solche Situation gerätst, solltest du richtig damit umgehen; das ist Meine Aufgabe. Meine Aufgabe besteht zum einen darin, euch mit allen Wahrheiten und allen Aspekten der Wahrheit zu versorgen, und zum anderen darin, eure Probleme, die verschiedenen Zustände der verdorbenen Menschheit, all ihre verdorbenen Dispositionen sowie die Probleme, die mit verdorbenen Dispositionen zusammenhängen, aufzudecken. Das ist Meine Aufgabe. Weil es neben der Versorgung mit der Wahrheit auch zu Meiner Aufgabe gehört, die Wahrheit über die Verdorbenheit der verdorbenen Menschheit aufzudecken, liegt dieser Aufgabe eine gute Absicht zugrunde. Ich möchte euch helfen und unterstützen, euch erinnern und euch versorgen, damit ihr das Wesen des Problems klar erkennen und euch gegen eure verdorbenen Dispositionen auflehnen könnt, sodass ihr nicht länger in euren verdorbenen Dispositionen lebt, sondern in der Lage seid, umzukehren, vom Bösen in euren Händen abzulassen, vor Gott Buße zu tun und nach den von Gott geforderten Grundsätzen zu praktizieren, und euch dadurch der Wahrheit und Gott unterwerft.
Ganz gleich, welche eurer Probleme Ich aufdecke, und ganz gleich, auf welche Weise oder in welchem Tonfall Ich diese Probleme aufdecke, tue Ich dies nach dem Grundsatz und mit der Absicht, euch zu helfen und euch dabei zu unterstützen, den Weg der Errettung einzuschlagen. Dabei hege Ich keinerlei Böswilligkeit; alles geschieht in guter Absicht. Selbst wenn die Worte, die Ich manchmal beim Aufdecken des Wesens eines Problems bei einem bestimmten Menschen oder einer bestimmten Art von Menschen verwende, nicht besonders gewählt sind, ist es nicht Mein Ziel, jemanden niederzumachen oder zu unterdrücken, sondern das Wesen des Problems im Detail zu analysieren, damit die Menschen Urteilsvermögen erlangen und ihre verdorbenen Dispositionen ablegen können. Dabei intrigiere Ich nicht; Ich habe weder die Absicht, dich niederzumachen oder zu unterdrücken, noch die Absicht, deine schmutzige Wäsche öffentlich auszubreiten oder dich in Verlegenheit zu bringen. Selbst wenn Ich beim gemeinschaftlichen Austausch über bestimmte Probleme das Verhalten oder die Disposition und das Wesen einer bestimmten Art von Menschen charakterisiere, entspricht diese Charakterisierung vollkommen den objektiven Tatsachen. Wenn du zum Beispiel arrogant und selbstgerecht bist, ständig eigenmächtig handelst und Dinge getan hast, die Unterbrechungen und Störungen verursacht haben, und Ich zu dir sage: „Wenn du weiterhin so handelst und dich partout weigerst, Buße zu tun, dann stellt das dein Wesen dar, und Gottes Haltung dir gegenüber ist, dich beiseitezuschieben oder zu verschmähen“ – mache Ich dich mit diesen Worten etwa nieder? Nein. Auch wenn diese Worte in einem gewissen Kontext und auf diese Weise gesagt werden, ändert das weder etwas an Meiner Versorgung und Hilfe für dich noch an Meinen Erwartungen an dich; du bekommst weiterhin Gelegenheit zur Buße. Wenn du Reue empfindest, umkehrst und dich änderst, wird Gottes Haus dich trotzdem fördern und dir eine Pflicht übertragen, für die du geeignet bist; Ich werde dem niemals im Weg stehen. Jeder macht einige Fehler, wenn er gerade erst anfängt, an Gott zu glauben, und die Wahrheit noch nicht versteht, aber manche Menschen können Buße tun und haben manch gute Dinge getan und einige gute Taten vollbracht. Angenommen, die Brüder und Schwestern empfehlen eine solche Person und sagen: „Diese Person hat tatsächlich Buße getan und ist nicht mehr so wie früher. Früher war sie arrogant und zügellos und wies nicht das Abbild eines Menschen auf; sie tat einige böse Dinge, wodurch sie die Arbeit der Kirche unterbrach und störte und Verluste bei Gottes Opfergaben verursachte, weshalb die Kirche sie entfernte. Aber nachdem sie entfernt worden war, empfand sie große Reue, und inzwischen hat sie Buße getan. Sie hat sogar von sich aus den entstandenen Schaden ersetzt, die Kirche gebeten, sie wieder aufzunehmen, versprochen, nie wieder Böses zu tun, und ist bereit, in der Kirche auf der untersten Stufe zu stehen und sich allem zu unterwerfen, was Gottes Haus von ihr verlangt.“ Wenn Menschen, die dieser Person relativ nahestehen und sie gründlich kennen, sie empfehlen wollen, sage Ich: Wenn sie wirklich Buße getan hat und jetzt für die Arbeit von Gottes Haus gebraucht wird, kann sie wieder eingesetzt werden; Ich werde dem nicht im Weg stehen. Selbst wenn einige wenige Menschen sich Mir persönlich gegenüber nicht besonders freundlich verhalten haben, werde Ich, sofern sie die Voraussetzungen für eine Beförderung erfüllen, dem ebenfalls nicht im Weg stehen; Ich werde ihnen eine Gelegenheit geben. Daher werde Ich dich fair und gerecht behandeln, ob nun in Predigten oder im wirklichen Leben und ungeachtet der Umgebung oder des jeweiligen Hintergrunds. Wenn die Umstände es zulassen, werde Ich euch in guter Absicht helfen oder Mich danach erkundigen, wie es euch bei der Ausführung eurer Pflichten ergeht. In besonderen Arbeitssituationen werde Ich ebenfalls Mein Bestes tun, um euch zu helfen und zu unterstützen, und euch bei manchen fachlichen Aufgaben beraten, anleiten oder helfen. Manchmal vergleichen wir auch einfach unsere Erfahrungen und tauschen uns aus. Selbst wenn Ich manchmal sage: „Die Arbeit, die du gemacht hast, ist so nicht in Ordnung“, sage Ich nur, wie es ist, und bin direkt. Ich sage das nicht, um euch zu unterdrücken, sondern um Mich mit euch auszutauschen und Dinge mit euch zu besprechen. Ich tue Mein Bestes, euch Gelegenheiten zu geben, euch zu äußern und einzubringen, damit euer Kaliber, eure Talente, die Kenntnisse, die ihr erworben habt, euer Allgemeinwissen und eure gesammelten Erfahrungen bestmöglich eingesetzt werden können. Wenn das Ergebnis nicht gut ist, sage Ich lediglich: „Die Arbeit, die du gemacht hast, ist nicht besonders gut. Denk noch einmal darüber nach, suche weiter nach dem richtigen Weg und schau, ob du es besser machen kannst.“ Ich gebe euch stets größtmögliche Unterstützung, Versorgung und Hilfe, damit ihr im Austausch und Umgang mit Mir davon profitieren könnt, sowohl im Leben als auch bei der Ausführung eurer Pflicht. Das ist Mein Grundsatz bei der Arbeit, und in Meinem täglichen Leben halte Ich es genauso. Wenn Ich mit Menschen umgehe und Mich mit ihnen austausche, kommen manchmal unweigerlich auch alltägliche Kleinigkeiten zur Sprache, externe Dinge wie Dinge des täglichen Bedarfs, Gesundheitspflege, Medizin und Ähnliches, und manche Menschen äußern Ansichten, Sprüche oder Allgemeinwissen zu solchen alltäglichen Dingen. Was solche Fragen des Allgemeinwissens betrifft, äußere Ich lediglich Meine persönlichen Ansichten. Wenn du denkst, dass das, was Ich sage, richtig ist, kannst du es annehmen; wenn du denkst, dass es falsch ist, werde Ich nicht Meine Identität und Meinen Status benutzen, um dich zu unterdrücken und dir zu sagen: „Alles, was Ich sage, ist richtig. Ganz gleich, in welchem Ton Ich spreche oder ob dir gefällt, was Ich sage, oder nicht – könnte Ich dir etwa schaden oder dir Unrecht tun? Du musst es annehmen!“ Das werde Ich nicht tun; Ich lasse den Dingen ihren Lauf. Wenn du zum Beispiel beim Kochen zu viel Salz verwendest und Ich sage, dass zu viel Salz der Gesundheit schadet, nehmen manche Menschen das nicht an. Sie finden, dass das Essen fad ist und keinen Geschmack hat, wenn sie weniger Salz verwenden, und bestehen darauf, nach ihrem eigenen Geschmack zu essen. Ich sage: Das steht dir frei; Ich werde Mich nicht einmischen. Auch wenn der Spruch „Zu viel Salz zu essen, schadet der Gesundheit“ nicht die Ebene der Wahrheit erreicht, gehört er zum Allgemeinwissen des täglichen Lebens. Was diesen physischen Körper betrifft, den Gott für die Menschen erschaffen hat, braucht er täglich eine bestimmte Menge Salz; wird diese Menge überschritten, schadet das dem Körper und hat entsprechende Folgen. Es gibt auch Menschen, die ständig meinen, ihnen fehle es an Nährstoffen, und die deshalb immer reichhaltige Speisen essen. Am Ende führt die übermäßige Aufnahme von Nährstoffen zu gesundheitlichen Problemen, und sie müssen ihre Ernährung wieder anpassen. Wie viele Nährstoffe dieser von Gott erschaffene physische Körper benötigt, hängt von dem Verhältnis von Getreide, Gemüse, Obst und Fleisch ab, das Gott für die Menschheit geschaffen hat. Wenn du dich bei deiner Ernährung an dieses Verhältnis hältst, kannst du ein grundlegendes Maß an Gesundheit aufrechterhalten; wenn du dieses Verhältnis missachtest und nach deinen Vorlieben wahllos und ungezügelt isst, wird dein Körper gesundheitliche Probleme entwickeln. Ich sage dir diese Tatsachen, aber du nimmst sie nicht an. Du denkst: „Deine Stärke ist es, Predigten zu halten und über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, aber von diesen Dingen des täglichen Lebens verstehst Du nichts. Ich muss nicht auf Dich hören, denn es geht hierbei nicht um die Wahrheit.“ Ich sage: Du kannst dich dazu entscheiden, das nicht anzunehmen, und nach deinen eigenen Vorlieben leben, aber du musst wissen, dass du früher oder später gesundheitliche Probleme bekommen wirst, wenn du Meine Worte nicht annehmen kannst. Du wirst den Preis für deine Entscheidung zahlen. Ich äußere lediglich Meine Ansichten; Ich werde Meinen Status nicht dazu benutzen, dich zu unterdrücken. Und wenn du Meine Ansichten nicht annimmst, werde Ich dich auch nicht dazu zwingen, und ebenso wenig werde Ich sagen, dass du zu töricht und starrsinnig bist, weil du positive Dinge nicht annimmst. Tatsächlich bist du wirklich so, aber Ich sage das nie. Ich werde wegen einer Kleinigkeit des täglichen Lebens kein großes Aufheben machen und dich dann belehren und dir Vorträge halten. Das würde Ich nicht tun, denn das ist nicht Meine Verantwortung. Ich möchte das auch gar nicht tun. Indem Ich Gemeinschaft halte und Predigten halte, habe Ich Meine Verantwortung bereits erfüllt; das ist Teil Meines Amtes. Was du täglich isst, regelst du selbst. Was Gott für die Menschheit geschaffen hat und in welchen Mengen, und welche Lebensmittel und besonderen Erzeugnisse in den verschiedenen Jahreszeiten produziert werden – wie du all diese Dinge nutzt, ist deine eigene Angelegenheit; das kannst du selbst für dich einteilen. Wenn das Gewissen und die Vernunft deiner Menschlichkeit normal und funktionsfähig sind, wirst du diese Dinge in Maßen nutzen und dir maßvoll einteilen. Wenn deine Vernunft nicht funktionsfähig ist, wirst du bei der Nutzung oder der Einteilung dieser Dinge übertreiben. Und jegliche Folgen, die das letztlich für deinen physischen Körper hat, musst du allein tragen. Deshalb gehe Ich in dieser Angelegenheit sehr vernünftig vor: Ich teile dir lediglich Meine Ansichten mit und werde dich nicht dazu zwingen, sie anzunehmen. Wenn Ich manchmal sehe, dass ihr schlechte Lebensgewohnheiten habt, werde Ich euch ebenfalls nicht dazu zwingen, sie zu ändern; Ich werde euch lediglich kurz darauf hinweisen. Wenn ihr das nicht annehmt und euch nicht ändert, werde Ich nichts weiter sagen. Lebensgewohnheiten lassen sich eigentlich sehr leicht korrigieren. Falsche oder schlechte Lebensgewohnheiten sollten korrigiert werden; darin zeigt sich eine Haltung, positive Dinge anzunehmen. Eine solche Haltung und die Bereitschaft, positive Dinge anzunehmen, gehören zu der grundlegenden Vernunft, über die eine normale Menschlichkeit verfügen sollte. Manche Menschen lassen positive Dinge zum einen Ohr hinein- und zum anderen wieder hinausgehen. Sie nehmen sie nicht ernst und beharren sogar auf ihren falschen Praktiken und falschen Handlungsweisen. Manche sagen sogar: „Ich lebe schon so viele Jahre auf diese Weise, und es hat doch keine Folgen gehabt.“ Das ist ein Problem der Disposition. Was für eine Disposition ist das? Es handelt sich um Sturheit und Verstocktheit; solche Menschen nehmen weder richtige Sichtweisen noch positive Dinge an. Ich sage dir: Das ist Ausdruck einer verdorbenen Disposition, und du musst das ändern und diese Disposition ablegen. Deine falschen Praktiken und deine verstockte Haltung müssen sich ändern; nur dann kannst du eine wirkliche Veränderung erreichen.
Manche Menschen machen gerne andere nieder; das ist nicht gut. Wenn Ich sehe, dass ihr etwas falsch macht, werde Ich rational Meine Ansichten äußern und euch in guter Absicht darauf hinweisen. Das ist Meine Vorgehensweise. Wenn bestimmte Probleme es außerdem erforderlich machen, eure verdorbenen Dispositionen aufzudecken, dann werde Ich sie ohne Umschweife aufdecken; das bedeutet es, den Menschen gegenüber Verantwortung zu übernehmen. Wenn Ich die Probleme der Menschen aufdecke, decke Ich das Wesen dieser Probleme auf und zeige, wie sie tatsächlich beschaffen sind; Ich wende keine Vorschriften an und bausche die Dinge auch nicht auf. Ich tue das, weil es in den Bereich Meiner Arbeit fällt: Was aufgedeckt werden muss, decke Ich auf, und Ich lasse kein Wort aus, das gesagt werden muss. Deshalb handle Ich nach Grundsätzen. Einerseits gehe Ich im täglichen Leben nach dem Grundsatz der Rationalität mit diesen Angelegenheiten um und lasse dich wissen, welche Ansichten Ich dazu habe. Wenn du das beachtest, es dir zu Herzen nimmst und über die Vernunft einer normalen Menschlichkeit verfügst, wirst du diese Gedanken und Ansichten annehmen können oder richtig damit umgehen können, ohne dass Ich deswegen eine Predigt halten muss. Andererseits werde Ich bei der Arbeit euren Problemen nicht aus dem Weg gehen und auch nicht aus Angst, euch in Verlegenheit zu bringen, darauf verzichten, sie anzusprechen. Ich werde eure Probleme und eure verdorbenen Dispositionen aufdecken, damit ihr diese Probleme erkennen und eure verdorbenen Dispositionen ablegen könnt. Mein Ziel ist es, euch zu befähigen, den richtigen Weg einzuschlagen. Ganz gleich, ob es sich um ein Problem in eurem Leben oder bei eurer Arbeit handelt: Wenn es verdorbene Dispositionen oder die Wahrheit betrifft, werde Ich dem Problem nicht aus dem Weg gehen, sondern klar mit euch darüber Gemeinschaft halten. Ganz gleich, wie Ich Gemeinschaft halte oder wie Ich mit einem Problem umgehe, habe Ich Meine Vorgehensweisen und Grundsätze. Wenn es an Mir ist, Meine Verantwortung zu erfüllen, nehme Ich sie ohne Zögern auf Mich. Ich habe keine Angst davor, euch in Verlegenheit zu bringen; Ich werde eure Probleme und verdorbenen Dispositionen aufdecken, damit ihr sie erkennen könnt. Das ist Meine Verantwortung. Wenn eure Probleme weder verdorbene Dispositionen noch Wahrheitsgrundsätze betreffen, habt ihr die Freiheit und das Recht, selbst zu entscheiden und nach euren eigenen Vorstellungen zu praktizieren; Ich werde Mich nicht einmischen. Ganz gleich also, ob Ich eure Probleme aufdecke oder nicht: Es geht dabei weder darum, euch niederzumachen noch euch einzuschränken oder zu unterdrücken. Bei Angelegenheiten des täglichen Lebens, bei denen es nicht um Grundsätze geht, wie etwa Dinge des täglichen Bedarfs, lasse Ich euch weitgehend die Freiheit, selbst zu entscheiden. Wenn es jedoch um eine Grundsatzfrage geht – wenn also verdorbene Dispositionen betroffen sind oder es eure Haltung zum Verrichten von Arbeit, zur Ausführung eurer Pflicht, zu Gott oder zur Wahrheit betrifft –, dann sollte Ich darüber Gemeinschaft halten. Wie du siehst, mache Ich Mir, ganz gleich, wie Ich etwas tue, Gedanken darüber, oder? Ich habe Grundsätze. In Dinge, die weder die Wahrheit noch eure Haltung zu Gott oder zur Wahrheit noch eure Haltung zur Kirchenarbeit und zur Ausführung eurer Pflicht betreffen, mische Ich Mich nicht ein; Ich kümmere Mich nicht um Dinge, die Mich nichts angehen. Insbesondere bei persönlichen Entscheidungen und persönlichen Vorlieben mische Ich Mich niemals ein. Manche Schwestern lassen ihre Haare zum Beispiel gerne lang, flechten sie oder stecken sie hoch, und manche Brüder tragen ihre Haare gerne kurz oder rasieren sich den Kopf; das steht euch frei, und Ich mische Mich niemals ein. Manche Brüder und Schwestern sind beim Essen wählerisch und mögen eine bestimmte Art von Essen besonders gern, oder sie haben eine bestimmte schlechte Lebensgewohnheit; auch in solche Dinge mische Ich Mich niemals ein. Wenn diese schlechte Lebensgewohnheit jedoch ihre Gesundheit, die Ausführung ihrer Pflicht oder die Kirchenarbeit beeinträchtigt, muss Ich sie darauf hinweisen und ihnen helfen oder die Brüder und Schwestern bitten, ihnen zu helfen. Manche Menschen nehmen es jedoch nicht an, wenn die Brüder und Schwestern ihnen helfen, und sagen sogar, dass sie sich eingeschränkt und unter Druck gesetzt fühlen; schließlich verlassen sie heimlich die Kirche, ohne irgendjemandem etwas zu sagen, und die Brüder und Schwestern sind alle entmutigt. Ich sage: „Es ist falsch, dass du dich deswegen entmutigt fühlst. Wir mischen uns nicht in die Freiheiten anderer Menschen ein. Wenn sie gehen wollen, dann sollen sie gehen; das ist ihre Entscheidung. Ich bin deswegen überhaupt nicht entmutigt.“ Warum bin Ich nicht entmutigt? Weil Ich der Ansicht bin, dass es Meine Pflicht ist, ihnen zu helfen, und dass Ich das im Rahmen Meiner Menschlichkeit tun sollte. Die Hilfe, die Ich ihnen gebe, ist weder eine Gefälligkeit noch eine Wohltätigkeit; wenn Ich von ihrer Situation erfahre, bin Ich lediglich verpflichtet, euch damit zu betrauen, ihnen zu helfen. Sie führen ihre Pflicht in Vollzeit in der Kirche aus. Wenn ihre schlechte Lebensgewohnheit ihre Gesundheit beeinträchtigt und dadurch gesundheitliche Probleme entstehen, sollten die Brüder und Schwestern ihnen dann nicht aus Liebe helfen? Das gehört zur grundlegenden gesellschaftlichen Moral eines Menschen. Wenn sie diese Art von Hilfe jedoch nicht annehmen und sich innerlich davon abgestoßen oder unter Druck gesetzt fühlen, werden wir sie nicht zwingen und uns auch nicht in ihre Freiheit einmischen. Warum sind manche Menschen dann entmutigt, wenn solche Personen die Kirche verlassen? Du fühlst dich entmutigt, weil du meinst, dass es eine Art Gefälligkeit für sie ist, wenn du ihnen gegenüber deine Verantwortung und Verpflichtung erfüllst. Sie wussten es nicht zu schätzen, nahmen diese Gefälligkeit nicht an und handelten nicht so, wie du es dir gewünscht hattest, wodurch deine Gefühle und dein Stolz verletzt wurden. Wie man so schön sagt: Sie haben dein Wohlwollen mit Füßen getreten, und deshalb fühlst du dich entmutigt. Ich bin überhaupt nicht entmutigt. Mein Verständnis davon unterscheidet sich von eurem. Ich sage, dass Ich aus dieser Angelegenheit eine Lehre ziehen und solche törichten Dinge in Zukunft nicht mehr tun darf. Jeder Mensch hat seine eigenen Bestrebungen. Du kannst die Menschen doch nicht deiner Kontrolle unterwerfen und gleichzeitig erwarten, dass sie sich glücklich fühlen und dir ein Loblied singen, oder? Das wäre vollkommen absurd. Du musst den Menschen Freiheiten geben und sie frei entscheiden lassen. Wenn sie meinen, dass das, was du sagst, richtig ist, können sie sich dafür entscheiden, es anzunehmen und diesen Worten entsprechend zu praktizieren; wenn sie meinen, dass das, was du sagst, falsch ist, können sie sich ebenso dafür entscheiden, es nicht anzunehmen. Sie haben das Recht, selbst zu entscheiden. Du solltest sie nicht dazu zwingen, dein Wohlwollen anzunehmen. Ob sie es annehmen oder nicht, ist eine Frage ihrer Haltung; es steht ihnen frei, selbst darüber zu entscheiden. Du kannst höchstens über die Probleme Gemeinschaft halten, die Menschen dieser Art haben, sowie über die Lehren, die du im Umgang mit solchen Menschen gezogen hast, und über das Wesen der Probleme, die du bei ihnen erkannt hast. Dadurch kannst du lernen, wie man Menschen erkennt und wie man sie betrachten sollte, wie man solche Menschen nach den Grundsätzen von Gottes Worten behandelt und wie man keine törichten Dinge mehr tut. Worin liegt also euer Fehler? Ganz gleich, wem ihr helft, ihr lasst euch in euren Handlungen von Gefühlen leiten und denkt sogar: „Seht nur, wie viel Liebe ich habe und wie liebevoll ich bin.“ Das ist kein Handeln nach den Grundsätzen, sondern die Behandlung von Menschen nach eurem eigenen Willen und euren eigenen Vorlieben; ihr lasst euch in eurem Handeln von Gefühlen leiten. Ganz gleich, mit wem Ich spreche oder zu tun habe, richte Ich Mich in dem, was Ich sage und tue, nach Grundsätzen; Gefühle spielen dabei keine Rolle. Wenn Ich etwas sage und tue, tue Ich das ausschließlich aufgrund Meines Gewissens und aus guter Absicht, und so sollte Ich jedem gegenüber handeln. Insbesondere gegenüber Brüdern und Schwestern, die ihre Pflicht normal ausführen, sollte Ich genau so handeln. Das ist Meine Verpflichtung und Verantwortung. Solange Ich diese Verantwortung erfülle, genügt das. Sie können sich dafür entscheiden, es anzunehmen, oder sie können sich dafür entscheiden, es abzulehnen; Ich zwinge niemanden zu irgendetwas. Wenn sie es annehmen, bin Ich froh; wenn sie es nicht annehmen, bin Ich nicht traurig. Ich habe lediglich einige Dinge getan, die Ich laut den Grundsätzen tun sollte; Ich habe lediglich Meine Verantwortung erfüllt. Versteht ihr? (Ja.)
Ganz gleich, in welcher Umgebung Ich Mich befinde, kann Ich im Umgang mit anderen Leuten alle Arten von Menschen und Dingen nach Grundsätzen behandeln. Selbst wenn Ich Leuten im täglichen Leben etwas helfe oder Dinge sage, die für sie erbaulich sind, gehört auch das dazu, nach Grundsätzen zu handeln; es bedeutet nicht, sich in seinem Handeln von Gefühlen leiten zu lassen. Was den gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit betrifft – etwa das Aufdecken der Wesensnatur der Menschen, ihrer verdorbenen Dispositionen, ihrer verschiedenen Offenbarungen von Verdorbenheit und ihrer verdorbenen Zustände in konkreten Angelegenheiten sowie des Wesens verschiedener Probleme –, handle Ich ebenfalls nach Grundsätzen; Ich handle weder aus Gefühlen heraus noch nach menschlichem Willen. Wenn Menschen etwas tun, richten sie sich stets danach, mit wem sie es zu tun haben, sowie nach ihrer eigenen Stimmung und ihren eigenen Vorlieben. Menschen, die ihnen sympathisch sind und mit denen sie gut auskommen, erweisen sie Gefälligkeiten und gewähren ihnen Vorteile, während sie Menschen, die sie nicht mögen und mit denen sie nicht auskommen, niedermachen und ausschließen; sie können Menschen nicht fair behandeln. Entweder lassen sie sich in ihrem Handeln von Gefühlen leiten oder sie begehen böse Taten; kurz gesagt, sie handeln nicht nach Grundsätzen. Wenn Ich mit den Brüdern und Schwestern in der Kirche Umgang habe, kann Ich sie, ganz gleich, wer sie sind, nach Grundsätzen behandeln. Ebenso habe Ich auch beim Umgang und Austausch mit Nichtgläubigen Grundsätze und Grenzen. Selbst wenn sie konfrontative, unhöfliche, unkultivierte oder respektlose Dinge sagen, werde Ich es ihnen nicht mit gleicher Münze heimzahlen. Wenn Ich mit ihnen Umgang haben muss, um etwas zu erledigen, dann werde Ich das tun; wenn Ich nichts mit ihnen zu erledigen habe, werde Ich Mich dafür entscheiden, ihnen aus dem Weg zu gehen und den Umgang mit ihnen abzulehnen. Wenn jemand von niederem Charakter ist, ständig andere ausnutzen und Vorteile für sich verlangen will und selbst dann, wenn Ich ihm helfe, nicht richtig damit umgehen kann und sich auch nicht ändert – also wenn seine Menschlichkeit schlecht ist –, dann halte Ich Mich einfach von dieser Person fern. Kurz gesagt: Ob Ich mit Brüdern und Schwestern oder mit Nichtgläubigen umgehe, kann Ich nach Grundsätzen handeln; zumindest halte Ich im Umgang mit Menschen auf jeden Fall die Grenzen ein, die das Gewissen und die Vernunft der Menschlichkeit setzen. Könnt ihr das schaffen? (Nein.) Ganz gleich, mit wem verdorbene Menschen umgehen, sie schützen stets ihre eigenen Interessen oder lassen sich in ihrem Umgang mit anderen von Gefühlen und ihren Vorlieben leiten, ohne Grundsätze. Wenn es sich um einen Bruder oder eine Schwester handelt, mit dem oder der sie ihrer Meinung nach gut auskommen und ein gutes Verhältnis haben, können sie dieser Person helfen, ihr mit Liebe begegnen, ihr etwas schenken und engen Umgang mit ihr pflegen. Wenn diese Person jedoch etwas tut, das ihre Gefühle verletzt, sagen sie: „Ich werde sie nie wieder sehen und nie wieder etwas mit ihr zu tun haben. Ich bereue es wirklich! Früher war ich so gut zu ihr und habe ihr so viel geholfen, und trotzdem behandelt sie mich so. Sie ist ein undankbarer Mensch, ein undankbarer Wicht!“ Sie können nicht nach Grundsätzen handeln und mit Menschen fair umgehen. Wenn sie zu jemandem gut sind, geschieht das aufgrund ihrer Gefühle, und wenn sie zu jemandem schlecht sind, liegt das an ihren persönlichen Vorlieben; alles, was sie tun, dient lediglich dazu, ihre Gefühle zu befriedigen. Wenn sie also jemandem helfen und ihm dadurch etwas Gutes tun, diese Person ihnen gegenüber aber nicht nur undankbar ist, sondern auch ihre Gefühle verletzt, werden sie sehr traurig und gekränkt sein und sich beklagen, weil sie meinen, all ihre Mühe sei umsonst gewesen. Sie wollen das nicht hinnehmen und werden so etwas künftig nie wieder tun. Sagt Mir: Wenn Ich in eine solche Situation käme, wie würde Ich damit umgehen? Zunächst darfst du diese Angelegenheit nicht danach beurteilen, wer wem einen Gefallen getan hat, und du darfst eine solche Situation nicht durch die Linse deiner Gefühle beurteilen. Du musst solche Menschen anhand von Gottes Worten und den Wahrheitsgrundsätzen erkennen; du musst ihre Menschlichkeit und den Weg, den sie gehen, sowie ihre Haltung gegenüber Gott, gegenüber der Wahrheit und gegenüber ihrer Pflicht erkennen, anstatt sie durch die Linse deiner Gefühle zu beurteilen und zu betrachten. Einen Menschen auf diese Weise zu betrachten, ist wesentlich zutreffender. Das heißt es, eine Person oder eine Angelegenheit nicht anhand von Gefühlen oder deiner persönlichen Gewinne und Verluste zu beurteilen, sondern anhand von Gottes Worten und den Wahrheitsgrundsätzen. Eine Person oder eine Angelegenheit auf diese Weise zu betrachten, ist zutreffend und entspricht den Grundsätzen. Wenn du Menschen und Dinge auf diese Weise betrachtest, wirst du nicht traurig und verletzt sein, weil jemand, dem du einmal geholfen hast, undankbar ist, und du wirst auch nicht jemandem gegenüber tiefe Dankbarkeit empfinden, weil er dir einmal eine Gefälligkeit erwiesen hat; stattdessen wirst du in der Lage sein, dich nach Grundsätzen zu richten, um diese Person richtig zu behandeln. Es gibt einen bekannten Spruch: „Erwidere die Gunst eines Wassertropfens mit einer sprudelnden Quelle.“ Gewöhnliche Menschen leben noch immer nach der Logik solcher Ideen und Ansichten der traditionellen Kultur. Sie betrachten weder Dinge noch Menschen auf der Basis von Gottes Worten oder der Wahrheit, und sie behandeln Menschen auch nicht nach Grundsätzen. Sie glauben, dass man im Umgang mit Menschen nicht nur darauf verzichten sollte, sie zu betrügen, ihnen zu schaden, sie zu schlagen, sie zu beschimpfen oder ihnen Böses anzutun, sondern dass man auch gut zu ihnen sein sollte. Insbesondere wenn dir jemand eine Gefälligkeit erwiesen hat, solltest du sie ihm doppelt vergelten; andernfalls bist du undankbar. Bedeutet es, gut zu Menschen zu sein, wenn man sie auf diese Weise behandelt? (Nein.) Was bedeutet es dann wirklich, gut zu Menschen zu sein? Es bedeutet nicht, eine Person auf Grundlage von menschlichen Gefühlen zu lieben, sich um sie zu kümmern und für sie zu sorgen, sondern nach Gottes Worten und auf der Grundlage von Grundsätzen zu handeln. Die meisten Menschen schaffen es nicht, nach Grundsätzen zu handeln; sie lassen sich in ihrem Handeln nur von ihren Gefühlen leiten und nicht von Grundsätzen. Es besteht ein grundlegender Unterschied dazwischen, sich in seinem Handeln von Gefühlen leiten zu lassen und sich in seinem Handeln nach Grundsätzen zu richten; das sind zwei verschiedene Wege. Wenn man sich in seinem Handeln nach Gefühlen richtet, ist das mit menschlichem Willen verfälscht – wenn du jemandem hilfst, tust du das, um die Bedürfnisse deiner persönlichen Gefühle zu befriedigen; das ist kein unparteiischer Umgang mit einer Angelegenheit. Wenn diese Person dir gegenüber tiefe Dankbarkeit empfindet, wirst du weiterhin gut zu ihr sein; wenn sie deine Hilfe nicht zu schätzen weiß, dein Herz und deine Gefühle verletzt, wirst du ihr nicht mehr helfen. Handelst du dann nicht ohne Grundsätze? (Ja.) Das ist ein Handeln ohne Grundsätze. Was heißt es dann, sich in seinem Handeln nach Grundsätzen zu richten? Es heißt, die Verantwortung zu erfüllen, die man als Mensch hat, anderen zu helfen, wenn sie Hilfe brauchen, und es ihnen zu überlassen, wie sie damit umgehen. Wenn sie bereit sind, deine Hilfe anzunehmen, ist das umso besser; wenn sie sie nicht annehmen wollen, solltest du weder sagen, dass sie nicht gesegnet sind, noch dich darüber ärgern oder traurig oder enttäuscht sein, sondern sie weiterhin richtig behandeln. Das bedeutet es, nach Grundsätzen zu handeln. Habt ihr diesen Grundsatz, andere nicht niederzumachen, verstanden? (Ja.)
Einer der Grundsätze von Gottes menschgewordenem Fleisch besteht darin, die Menschen nicht niederzumachen, während Er unter ihnen lebt, mit ihnen Umgang hat und mit ihnen kommuniziert. Der Grundsatz, andere nicht niederzumachen, betrifft Grundsätze dafür, wie man Menschen behandelt und wie man über die Wahrheit Gemeinschaft hält. Abgesehen davon, andere nicht niederzumachen, hat der menschgewordene Gott noch einen weiteren Grundsatz für die Behandlung von Menschen: sich nicht zu rächen. Wie betrachten die Menschen das Thema „sich an anderen zu rächen“? Wenn jemand schikaniert oder verletzt wird und daraufhin zu Recht zurückschlägt oder sich wehrt, halten die Menschen das dann für annehmbar? (Ja.) Aber ist das bei Gott ein Grundsatz für den Umgang mit anderen Menschen? (Nein.) Unter den Menschen kann sich jeder rächen, und jeder ist dazu in der Lage; jeder hat den Instinkt, sich zu rächen, ebenso wie die Absicht und das Verlangen danach. Wenn dich jemand mit Worten beleidigt oder verletzt hat, wirst du, selbst wenn du dich im Moment nicht rächen kannst, trotzdem nach einer Gelegenheit suchen, Rache zu nehmen, um ihn wissen zu lassen, dass du jemand mit Würde bist und nicht jemand, den man herumschubsen oder mit dem man sein Spiel treiben kann, dass du kein Dummkopf bist und dass du über die Vernunft einer normalen Menschlichkeit verfügst und Dinge wahrnehmen und beurteilen kannst. Woher kommen also diese Gedanken, sich an anderen zu rächen? Stammen sie aus dem Gewissen und der Vernunft einer normalen Menschlichkeit oder aus der Hitzköpfigkeit satanischer verdorbener Dispositionen? (Aus der Hitzköpfigkeit satanischer verdorbener Dispositionen.) Das ist offensichtlich. Wenn jemand von anderen schikaniert, ausgenutzt oder getäuscht wird und keinen Status hat, hat er keine Möglichkeit, sich zu rächen, und seine Umstände lassen es auch nicht zu. Daher vergräbt er all diese Dinge in seinem Herzen, wo sie sich in eine Art Hass verwandeln. Aufgrund dieses Hasses und weil er diese unfaire Behandlung erfahren hat, kann er der Gesellschaft, der Menschheit und jedem, den er als Feind betrachtet, feindselig gegenüberstehen. Wenn jemand Status besitzt, die Umstände es zulassen und er die Gelegenheit dazu hat, ist diese Person imstande, Racheakte zu begehen und dafür zu sorgen, dass diejenigen, die sie einst verletzt oder auf sie herabgesehen haben, ihre Rache zu spüren bekommen und ihre gerechte Strafe erhalten. Diese Person hat das Gefühl, dass es von Rückgrat zeugt, auf diese Weise zu leben, und dass sie diesen Groll endlich hinter sich gelassen hat. Unter den Menschen wird niemand, der so handelt, von der Gesellschaft verurteilt oder von seinem Gewissen verurteilt. Daher glauben die Menschen, dass es nichts Unangebrachtes oder Schändliches ist, sich zu rächen, und sie betrachten Rache weder als etwas Positives noch als etwas Negatives. Doch vom Zeitalter der Gnade bis zu dieser Phase des Werks kannst du in all den Worten, die Gott gesprochen hat, keinen einzigen Satz finden, der den Menschen sagt, dass sie sich an anderen rächen sollen. Gott hat den Menschen niemals gesagt: „Wenn jemand dich verletzt oder wenn jemand dich getäuscht hat, musst du dich rächen, du musst es ihm heimzahlen, Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Gehört es zu den Grundsätzen für den Umgang mit anderen Menschen, die Gott dir mitgeteilt hat, sich zu rächen? (Nein.) Was sagte Gott den Menschen im Zeitalter der Gnade darüber, wie sie andere behandeln sollten? Mit Geduld, Toleranz und Liebe. Was noch? (Liebe deine Feinde, und wenn dich jemand auf die linke Wange schlägt, halte ihm auch die rechte hin.) Was noch? Vergib anderen siebzigmal siebenmal. Die Zahl „siebzigmal siebenmal“ ist nur symbolisch; sie bedeutet nicht wirklich, es genau so viele Male zu tun. Gott sagt das, damit du allen vergibst, die dir Unrecht getan haben, und ihnen immer wieder, unendlich oft vergibst; das ist ein Grundsatz. Im Zeitalter der Gnade wurde häufig von Geduld, Toleranz und Nachgiebigkeit gesprochen, davon, seine Feinde zu lieben, die rechte Wange hinzuhalten, wenn man auf die linke geschlagen wird, und anderen siebzigmal siebenmal zu vergeben. Lassen sich aus diesen Worten also die Grundsätze für die Behandlung von Menschen ableiten? Welche Grundsätze verlangt Gott von den Menschen im Umgang mit anderen einzuhalten? Gehört „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ dazu? (Nein.) Gehört dazu, es anderen mit gleicher Münze heimzuzahlen? (Nein.) Gehört dazu, sich zu rächen? (Nein.) Nichts davon gehört dazu. Obwohl jedes dieser Dinge, die Gott im Zeitalter der Gnade sagte, eine konkrete Art von Verhalten und Praxis darstellt, handelt es sich bei ihnen allen um Grundsätze für die Behandlung anderer Leute, die Gott den Menschen mitteilt. Was sagt Gott den Menschen also in dieser Phase des Werks in den letzten Tagen darüber, wie sie andere behandeln sollen? Man soll Menschen fair behandeln und auf ihre Stärken und Vorzüge schauen, nicht auf ihre Mängel und Schwächen. Welche konkreten Dinge gibt es da noch? Man soll andere nicht täuschen, nicht mit ihnen streiten oder sie niedermachen und harmonisch mit anderen zusammenarbeiten. Sind das alles konkrete Grundsätze dafür, wie man Menschen behandelt? (Ja.) Unabhängig vom Zeitalter gibt es unter den konkreten Grundsätzen, die Gott den Menschen für den Umgang mit anderen mitteilt, keinen einzigen, der besagt, dass sie sich rächen sollen. Kein einziger besagt: „Wenn jemand dich verletzt, dann verletze ihn; wenn dich jemand schlägt, musst du zurückschlagen; wenn er dir einen Faustschlag verpasst, verpasse ihm auch einen; wenn er dich verflucht, verfluche ihn zurück.“ Gott hat niemals auch nur ein einziges derartiges Wort gesagt. Gott verlangt von dir, harmonisch mit anderen zusammenzuarbeiten und Menschen fair zu behandeln. Die andere Person mag jemand sein, auf den du herabsiehst, jemand, der dich einst verletzt oder getäuscht hat, oder jemand, der dich niedergemacht oder über dich geurteilt hat. Doch solange es sich um jemanden handelt, der wahrhaftig an Gott glaubt, solltest du diese Person fair behandeln und harmonisch mit ihr zusammenarbeiten. Das ist der Grundsatz, und über diesen Grundsatz sollte ein Mensch mit normaler Menschlichkeit beim Umgang mit anderen Menschen verfügen und ihn einhalten. Menschen, die über das Gewissen und die Rationalität einer normalen Menschlichkeit verfügen, werden diese Wahrheitsgrundsätze annehmen und sie praktizieren, indem sie andere fair behandeln. Menschen, die nicht über das Gewissen und die Rationalität einer normalen Menschlichkeit verfügen, werden diese Worte, wenn sie sie hören, als eine Art Glaubenslehre oder religiöse Unterweisung behandeln. Wenn jemand die Interessen, den Stolz, den Status oder die Würde von Menschen verletzt, die die Wahrheit nicht annehmen können, werden diese Leute ihre eigene Hitzköpfigkeit offenbaren. Sie werden sich nicht nur rächen und verlangen, dass die andere Person dafür bezahlt, sondern es ihr sogar doppelt heimzahlen und ihre Vergeltung immer weiter steigern. Ganz gleich, wer sie verletzt hat, wer sie beleidigt hat, wer ihnen gegenüber respektlos war und sie dadurch gekränkt hat oder wer mit ihnen verbale oder sogar körperliche Auseinandersetzungen hatte – sie werden sich an dieser Person rächen und es ihr doppelt heimzahlen. Sie sind schlichtweg unfähig, sich an die von Gott geforderten Grundsätze für den Umgang mit anderen Menschen zu halten.
Zum Thema, dass der menschgewordene Gott sich nicht an Menschen rächt, gibt es auch viele tatsächliche Beispiele. Gott verlangt von den Menschen, dass sie sich im Umgang mit anderen an den Grundsatz halten, sich nicht zu rächen, denn der menschgewordene Gott besitzt in Seinem tatsächlichen Leben und in Seinem Arbeitsumfeld diese Art von normaler Menschlichkeit und diese Art von Menschlichkeitsessenz. Was bedeutet es, dass Er diese Art von Menschlichkeitsessenz besitzt? Es bedeutet, dass Er sich bei Seinem Umgang mit Menschen streng an einen solchen Verhaltensgrundsatz halten kann und diesen Verhaltensgrundsatz auch streng einhält, wenn Er unter den Menschen und in Gemeinschaften von Menschen lebt. Der Grund dafür ist, dass Er eine derartige Lebensessenz besitzt; und gerade weil Er eine derartige Lebensessenz besitzt, besitzt Er auch eine solche Lebensrealität. Der menschgewordene Gott lebt tatsächlich unter den Menschen; Er führt ein wirkliches Leben, in dem Er mit Menschen Umgang hat und mit ihnen kommuniziert – Er lebt nicht in einem Vakuum. Da Er im Fleisch lebt, kommt Er unweigerlich mit Menschen in Kontakt, kommuniziert mit ihnen und hat mit ihnen Umgang. Wenn Er mit der verdorbenen Menschheit interagiert und Umgang hat, wird Er unweigerlich unfair und respektlos behandelt, diskriminiert, getäuscht, schikaniert und auf eine Weise beurteilt, die nicht den Tatsachen entspricht. Wie gehe Ich mit dieser Art von unfairer Behandlung um? In all den Jahren, in denen Ich unter den Menschen gelebt habe – von den verschiedenen Arten unfairer Behandlung, denen Ich unter Nichtgläubigen ausgesetzt war, einmal abgesehen –, sagt Mir: Allein im Hinblick auf das familiäre Umfeld, die örtliche Kirche und all die übergeordneten Leiter und Mitarbeiter und gewöhnlichen Brüder und Schwestern, mit denen Ich in Kontakt kommen konnte, konnte Mich jeder fair behandeln? (Nein.) Definitiv nicht. Ich bin da genauso wie ihr – Ich war ein gewöhnlicher Gläubiger und auch Mitglied einer Familie. Als Mitglied einer Familie war Ich allen möglichen Arten unfairer Behandlung ausgesetzt. In einer Familie hat unter Geschwistern derjenige das letzte Wort, der sich am stärksten durchsetzt, und derjenige, der arglos und vernünftig ist, wird immer schikaniert und unfair behandelt. Aus Meinem Familienleben erinnere Ich Mich an einige konkrete Vorfälle. Wenn du bei diesen Vorfällen herrisch und unvernünftig warst und einen Aufstand gemacht hast, wurdest du nicht schikaniert oder unfair behandelt. Wenn du jedoch vernünftig warst und mit diesen Vorfällen rational umgingst, wurdest du schikaniert. Wenn andere einen Aufstand machten und unvernünftig waren, verschafften sie sich mit Gewalt Vorteile auf deine Kosten und verhielten sich schamlos. Ich weiß nicht, wie man sich schamlos verhält; Ich weiß nur, wie man vernünftig ist und mit solchen Angelegenheiten rational umgeht, aber weil Ich vernünftig war, wurde Ich schikaniert. Seht euch diese Welt an: Ganz gleich, um welche Menschengruppe es sich handelt, Fairness und Gerechtigkeit sind nicht an der Macht. Wer imstande ist, sich schamlos zu verhalten, einen Aufstand zu machen und mit unvernünftigen Argumenten seinen Willen durchzusetzen, der gewinnt die Oberhand. Je vernünftiger du bist und je mehr Wert du auf Fairness, Gewissen und Rationalität legst, desto schwerer wird es für dich sein, Fuß zu fassen, und desto mehr wird man dich schikanieren. So war es auch für Mich in Meiner Familie; Ich wurde von anderen Familienmitgliedern schikaniert. In der örtlichen Kirche gab es ebenfalls einige Menschen, die Mich ständig diskriminierten. Ich hatte sie weder beleidigt noch verletzt. Nur weil Ich damals jung war, etwas Eigeninitiative und Enthusiasmus zeigte und bereit war, an Versammlungen teilzunehmen und Mich an verschiedenen Aktivitäten zu beteiligen, betrachteten Mich einige Menschen stets mit Vorurteilen und warfen Mir böswillige Blicke zu. Außerdem beschimpften sie Mich und urteilten hinter Meinem Rücken über Mich und sagten alle möglichen gemeinen Dinge. Später, als Ich zu Kirchen an anderen Orten ging und dort mit den örtlichen Brüdern und Schwestern zusammenlebte, war es genauso. Ganz gleich, was Ich tat, entwickelten manche Menschen Auffassungen, und einige verspotteten Mich sogar, setzten Mich herab und urteilten hinter Meinem Rücken über Mich. Doch egal, welche unfaire Behandlung Ich auch erfahren habe, habe Ich Mich in all den Jahren nie an jemandem gerächt, der Mich einst verletzt hat. Auch wenn manche Menschen Mich beschimpft oder über Mich geurteilt oder sogar sehr gemeine Dinge über Mich gesagt haben, habe Ich Mich nie an ihnen gerächt. Was bedeutet es, sich nicht zu rächen? Welche Verhaltensweisen zählen dazu, sich an jemandem zu rächen? Rache kann sich in vielen verschiedenen Verhaltensweisen äußern. Eine Art der Rache könnte darin bestehen, den Menschen ihre früheren Missetaten ins Gesicht zu schleudern und sie wissen zu lassen, dass Ich jetzt Status habe, ihnen zu sagen, wie Ich Mich damals fühlte, als sie Mich beschimpften und über Mich urteilten, und dass es mit Meinem jetzigen Status ein Leichtes wäre, mit ihnen abzurechnen und Mich an ihnen zu rächen. Aber das habe Ich nie getan, und das werde Ich auch nicht tun. Warum werde Ich das nicht tun? In Meinem Herzen habe Ich Grundsätze für den Umgang mit allen Arten von Menschen. Wenn jemand eine schlechte Menschlichkeit hat und ein böser Mensch ist, ist es keine große Sache, wenn diese Person Mich verletzt. Aber wenn sie Störungen in der Kirche verursacht, den Interessen von Gottes Haus schadet, gegen die Verwaltungsverordnungen der Kirche oder gegen Kirchengrundsätze verstößt oder Arbeitsanweisungen zuwiderhandelt, dann wird Gottes Haus natürlich gegen sie vorgehen, denn Gottes Haus hat Verwaltungsverordnungen. Wenn die Brüder und Schwestern blind sind und kein Urteilsvermögen haben und diese Person zu einem Leiter wählen wollen, werde Ich mit ihnen über die Grundsätze von Gottes Haus für die Wahl von Leitern Gemeinschaft halten. Wenn die Brüder und Schwestern hinsichtlich dieser Person Urteilsvermögen haben, können sie sie bitten, sich von der Wahl zurückzuziehen; wenn sie kein Urteilsvermögen haben und diese Person wählen, dann soll sie sich eben als Leiter versuchen. Sobald die Brüder und Schwestern genug gelitten haben, werden sie sie auf ganz natürliche Weise erkennen und absetzen können. Einerseits können die Brüder und Schwestern dadurch eine Lektion lernen; sie können lernen, Menschen zu unterscheiden und zu erkennen. Andererseits stellt das auch ein striktes Befolgen der Verwaltungsverordnungen von Gottes Haus und der Grundsätze von Gottes Haus für den Umgang mit allen Arten von Menschen dar. Und eine weitere Sache ist sogar noch wichtiger: Gottes Haus, die Kirche, ist ein Ort, an dem der Heilige Geist wirkt und Gott die Macht hat; es ist Gottes Haus. Was bedeutet es, dass es Gottes Haus ist? Es bedeutet, dass die Wahrheit die Macht hat, was wiederum bedeutet, dass hier die Wahrheit das letzte Wort hat. Für jeden, der in die Kirche kommt, gibt es ein angemessenes Ergebnis und einen angemessenen Bestimmungsort. Ob jemand in Gottes Haus behalten wird, fortgeht oder bleibt, in welcher Umgebung sich jemand befindet und wie Gottes Haus mit ihm verfährt – für all das gibt es bei Gott den richtigen Zeitpunkt. Dass jemand Mich verletzt, beleidigt oder beschimpft, Mir etwas angehängt oder hinter Meinem Rücken über Mich geurteilt hat, gilt in Meinen Augen nicht als Verstoß gegen die Grundsätze. Was ist dann ein Verstoß gegen die Grundsätze? Den Interessen von Gottes Haus zu schaden und gegen die Verwaltungsverordnungen zu verstoßen. In Gottes Haus hat die Wahrheit die Macht. Früher oder später werden böse Menschen ihre gerechte Strafe bekommen; jeder wird entsprechend seinen Taten die Bestrafung erhalten, die er verdient. Es gehört zur Verantwortung der Kirche und ist Teil der Arbeit, die Leiter und Mitarbeiter tun sollten, sich mit allen Arten von Menschen zu befassen; es besteht keine Notwendigkeit für Mich, das direkt zu tun. Das ist Mein Grundsatz für den Umgang mit solchen Angelegenheiten. Ganz gleich, was jemand in der Vergangenheit zu Mir gesagt hat oder Mir angetan hat, ob es respektvoll oder kränkend, angemessen oder unangemessen war – Ich kann diese Person fair behandeln. Solange du in Gottes Haus das Kirchenleben lebst, oder wenn du erst seit kurzer Zeit an Gott glaubst und die Wahrheit nicht verstehst und das Wirken des Heiligen Geistes noch nicht bis zu diesem Stadium fortgeschritten ist, dann kannst du in Gottes Haus bleiben. Solange es noch nicht an der Zeit ist, die Ergebnisse der Menschen endgültig bekanntzugeben, kann Ich warten. Ich werde nicht allein deine Haltung Mir gegenüber als ausreichenden Beweis für die Bestimmung deines Ergebnisses heranziehen. Daher werde Ich Mich an niemandem rächen, der Mich je verletzt hat; Ich werde diese Person gemäß Meinen Grundsätzen behandeln.
Ich bin in der Kirche mit einigen Menschen in Kontakt gekommen; manche von ihnen sprechen ziemlich unhöflich und respektlos mit Mir. Als Ich sah, dass sie Mir gegenüber eine solche Haltung hatten, ignorierte Ich sie. Sagt Mir: Bedeutet das, dass Ich ihnen gegenüber eine schlechte Haltung hatte? (Nein.) Hätte Ich sie dann wegen ihrer Haltung zurechtstutzen und disziplinieren sollen? So etwas habe Ich tatsächlich noch nie getan. Schließlich konnten einige Brüder und Schwestern es nicht mehr mit ansehen. Sie traten für Mich ein und sagten: „Wie kann dieser Mensch eine solche Haltung haben, wenn er mit Gott spricht? Bereinigt die Kirche von ihm!“ Die Brüder und Schwestern waren sehr empört. Aufgrund des durchgängigen Verhaltens dieser Person bereinigten sie den Grundsätzen entsprechend die Kirche von ihr. Als Ich sah, dass die Brüder und Schwestern die Kirche von dieser Person bereinigt hatten, wusste Ich in Meinem Herzen: „Anscheinend sind die üblichen Äußerungsformen der Menschlichkeit dieser Person auch nicht besonders gut. Die Brüder und Schwestern würden nicht allein deshalb gegen sie vorgehen, weil sie Mir gegenüber eine schlechte Haltung hatte; vermutlich verhält sich diese Person in den meisten Angelegenheiten schlecht.“ Die Kirche handelte nach den Grundsätzen, als sie gegen diese Person vorging; dazu habe Ich nichts zu sagen. Ich respektiere die Art und Weise, wie die Brüder und Schwestern beschlossen haben, gegen diese Person vorzugehen, und Ich respektiere ihre Entscheidung. Aber Ich respektiere das nicht deshalb, weil ihr gegen jemanden vorgegangen seid, der unhöflich zu Mir war – was Ich respektiere, sind die Grundsätze der Kirche für den Umgang mit Menschen. Sagt Mir: Ist dieser Grundsatz für Meinen Umgang mit Menschen richtig? (Ja.) Was den Umgang mit Menschen betrifft, habe Ich den Leitern der örtlichen Kirchen nie gesagt, sie sollten gegen Menschen vorgehen, die in der Vergangenheit über Mich geurteilt oder Mich beschimpft haben. Im Gegenteil: Wenn eine örtliche Kirche bestimmte Menschen unter ihnen befördert und zu Verantwortlichen für die Evangeliumsarbeit oder zu Leitern und Mitarbeitern wählt, stehe Ich dem nicht im Weg; Ich gebe ihnen eine Chance. Das gilt insbesondere für Menschen in der Kirche Meiner Heimatstadt – sie führen schlichtweg die Pflichten aus, die sie ausführen sollten. Ich habe niemanden dazu ermächtigt, sich an Menschen zu rächen, die Mich einst verletzt oder beleidigt haben; Ich habe so etwas nie, kein einziges Mal getan. Wie betrachte Ich diese Frage in Meinem Herzen? Wenn solche Menschen wirklich nach der Wahrheit streben und sich ihre Dispositionen verändern, besteht für sie Hoffnung, errettet zu werden. Die gemeinen Dinge, die sie früher zu Mir gesagt haben, waren alles Probleme ihrer Menschlichkeit, die durch ihre verdorbenen Dispositionen verursacht wurden. Damals verstanden sie die Wahrheit nicht, und sie alle hatten bösartige Dispositionen. Es war unvermeidlich, dass sie zu Menschen, auf die sie herabsahen, einige gemeine Dinge sagten und einige unangemessene Dinge taten. Insbesondere wenn Menschen befördert wurden, auf die sie neidisch waren oder auf die sie herabsahen, kamen in ihrem Herzen Neid, Eifersucht und Hass auf. Sie wurden dann von ihren verdorbenen Dispositionen beherrscht, die sie zum Handeln trieben, und sie sagten teuflische Worte. Das wurde durch ihre verdorbenen Dispositionen sowie ihren Ehrgeiz und ihre Begierden verursacht. Hinzu kam, dass sie nicht das geringste gottesfürchtige Herz hatten, sodass sie imstande waren, alle möglichen gemeinen Dinge zu sagen; sie sagten, was auch immer ihnen half, ihrer Wut Luft zu machen, was auch immer ihren Hass linderte und was auch immer ihnen dabei half, ihre Ziele zu erreichen. Ganz gleich, welche gemeinen Dinge Menschen hinter Meinem Rücken gesagt haben oder welche schlechten Dinge sie getan haben: Wenn dies in den Bereich der normalen Offenbarung verdorbener Dispositionen fällt und etwas ist, das Gott vergeben kann, dann wird Gott ihnen, da Er die Herrschaft über alle Dinge hat, Chancen geben und ihnen erlauben, befördert, gefördert und eingesetzt zu werden; manche Menschen können sogar perfektioniert werden. Wenn diese Offenbarungen jedoch den Bereich der verdorbenen Dispositionen einer normalen Menschlichkeit überschreiten und von Gott verurteilt werden, dann liegt es, da Gott all dies genau prüft, an Gott, was Er mit diesen Menschen tun wird, was Er für sie anordnen wird und wie Er mit ihnen verfahren wird. Ich muss Mir darüber keine Gedanken machen und Mich auch nicht einmischen. Wenn Ich daher unfair behandelt werde oder Worte höre, die Mich niedermachen und verurteilen, empfinde Ich in Meinem Herzen etwas Kummer oder Traurigkeit, aber Ich werde nicht gegen die Grundsätze verstoßen und deswegen irgendetwas tun. Ich erinnere Mich nicht nur an diese Dinge, sondern betrachte auch eingehender die durch ihr Verhalten offenbarte Menschlichkeitsessenz dieser Menschen. Welches Urteil jedoch letztlich über all ihre Verhaltensweisen und Offenbarungen, ihre Menschlichkeit und ihre Dispositionsessenz gefällt wird und was ihr endgültiges Ergebnis sein wird – dafür habe Ich nur eine Vorgehensweise: Das alles überlasse Ich Gott. Denn Gott herrscht über alle Dinge, das Schicksal eines jeden Menschen liegt in Gottes Händen, und Gott hat die Herrschaft über die Schicksale aller Menschen. Ich bestimme keines eurer Ergebnisse. Obwohl Ich all das durchschauen, in Meinem Herzen definieren und darüber urteilen kann und in Meinem Herzen Meinungen über dich haben kann, charakterisiere Ich dich niemals öffentlich; das tue Ich nicht. Wenn die Kirche gegen dich vorgehen will, kann Ich Meine Meinung dazu äußern, aber Ich mische Mich weder ein noch stelle Ich Mich der Art und Weise, wie die Kirche mit dir verfährt, in den Weg. Gleichzeitig mische Ich Mich auch nicht darin ein, wie Gottes Geist Seine Herrschaft über dich ausübt. Ich gehe nach diesen Grundsätzen mit Menschen um, sodass die unfairen Dinge, die Mir angetan wurden, und die gemeinen Dinge, die Menschen, die mit Mir Umgang hatten, zu Mir gesagt haben, bei Mir enden – und keinen Schritt weitergehen. Was bedeutet es, dass sie keinen Schritt weitergehen? Es bedeutet, dass Ich, ganz gleich, wer gemeine Dinge über Mich gesagt, Mich schikaniert, beleidigt oder verletzt hat, niemals mit irgendjemandem darüber gesprochen habe, geschweige denn, dass Ich Mich an ihm gerächt hätte. Manche Menschen sagen: „Das ist schon viele Jahre her – hast Du diese Menschen etwa vergessen?“ Im Leben gibt es immer einige Dinge, die einen tiefen Eindruck hinterlassen und die man nie vergessen kann. Es ist nicht so, dass Ich diese Dinge vergessen hätte, noch ist es so, dass Ich sie nicht wahrnehmen könnte, und noch viel weniger ist es so, dass Ich sie nicht verstehe. Ich kann es schaffen, keinen Groll zu hegen und Mich nicht zu rächen, weil es in Meinem Herzen solche Dinge wie Groll und Rache nicht gibt; das ist zu Meinem Grundsatz für den Umgang mit Menschen geworden. Ein Aspekt dieses Grundsatzes besteht darin, jeden fair zu behandeln. Das Schicksal aller Menschen liegt in Gottes Händen. Das Ergebnis und der Bestimmungsort eines jeden hängen davon ab, was er getan hat, welche Äußerungsformen er zeigt, welche Haltung er gegenüber der Wahrheit und gegenüber Gott hat und welchen Weg er geht; diese Faktoren bestimmen sein Ergebnis und seinen Bestimmungsort. Was auch immer jemand Mir angetan hat, ist weder ein Maßstab noch ein Faktor dafür, wie sein Ergebnis und sein Bestimmungsort bemessen werden. Wenn es also darum geht, sich nicht zu rächen, besteht der wichtigste Punkt darin, dass Ich Meine Grundsätze für den Umgang mit allen Arten von Menschen habe. Wenn du Mich verletzt hast oder Mir geschadet, Mich getäuscht oder Mich sogar beleidigt oder beschimpft hast, werde Ich Mich nicht an dir rächen, denn Rache gehört nicht zu Meinen Grundsätzen für den Umgang mit Menschen und auch nicht zu den Grundsätzen, die Gott die Menschen für den Umgang mit anderen lehrt. Bevor Gott den Menschen also die Grundsätze dafür mitteilt, wie sie mit anderen umgehen sollen, hat Gott auch Seine eigenen Grundsätze für den Umgang mit Menschen. In Gottes Worten und unter all den Grundsätzen, die Gott die Menschen lehrt, gibt es keinen Grundsatz, der besagt, dass man sich an anderen rächen soll. Würdet ihr sagen, dass das zutrifft? (Ja.) Stehen die Grundsätze, nach denen Ich bei allen Arten von Angelegenheiten handle und mit allen Arten von Menschen umgehe, im Widerspruch zu den Wahrheitsgrundsätzen, über die Ich im Laufe der Jahre Gemeinschaft gehalten habe? (Nein.)
Der menschgewordene Gott ist im Rahmen Seiner normalen Menschlichkeit fähig, sich nicht zu rächen – ist es für verdorbene Menschen leicht, das ebenfalls zu erreichen? (Nein.) Warum ist es nicht leicht? (Wenn verdorbene Menschen Umgang mit anderen Leuten haben, stützen sie sich meist auf ihre verdorbenen Dispositionen und ihre Hitzköpfigkeit, weshalb sie sehr leicht Rache an anderen nehmen.) Verdorbene Menschen haben eine bösartige Disposition, weshalb sie nicht imstande sind, davon abzusehen, sich zu rächen. Sie wissen, welche Grundsätze Gott den Menschen für den Umgang mit anderen mitteilt, können sich aber nicht daran halten, weil sie eine bösartige Disposition haben. Selbst wenn du beim Sprechen nicht die Absicht hast, sie zu verletzen, und nur aus Unachtsamkeit etwas sagst, das sie verletzt, fühlen sie sich gedemütigt und geraten deshalb in Wut und wollen sich an dir rächen. Sie versuchen außerdem, die Sache aufzubauschen, um dich niederzumachen; sie verleumden und diffamieren dich hinter deinem Rücken und reden bei anderen schlecht über dich, indem sie behaupten, dass du ehrgeizig und hinterhältig wärst, obwohl das in Wirklichkeit überhaupt nicht der Fall ist. Du hast lediglich unbeabsichtigt etwas gesagt, das sie verletzt hat; du hattest keinerlei böswillige Absicht, und dennoch sind sie imstande, sich an dir zu rächen. Siehst du? Ist die bösartige Disposition solcher Menschen nicht beängstigend? (Ja.) Um sich an anderen zu rächen, sind manche Menschen imstande, unvernünftig zu sein, sich schamlos zu verhalten und sogar Wutanfälle zu bekommen und einen Aufstand zu machen; das entspricht nicht den Grundsätzen. Verdorbene Menschen handeln oft so, nicht wahr? Wie handle Ich, wenn Ich mit einer Situation konfrontiert werde, in der Ich Mich an jemandem rächen könnte? Ganz gleich, wie andere Mich behandeln, Ich räche Mich nicht an ihnen, und Ich verhalte Mich auch nicht schamlos. Meine Grundsätze für Meine Lebensführung können sich niemals ändern. Ich muss vernünftig sein und Meine Lebensführung und Mein Handeln im Rahmen der Rationalität der Menschlichkeit halten. Ich kann nicht auf Methoden zurückgreifen, denen es an Menschlichkeit mangelt, um Mich an dir zu rächen, nur weil du unvernünftig bist und keine Menschlichkeit hast; das wäre unangemessen. Ich muss an Meiner Aufgabe und an den Grundsätzen für Meine Lebensführung festhalten. Ich werde die Grundsätze für Meine Lebensführung nicht aufgeben, nur weil du keine Menschlichkeit hast und dich nicht so verhältst, wie es ein Mensch tun sollte. Ich werde Mein Leben weiterhin so führen, wie Ich es sollte; die Grundsätze für Meine Lebensführung bleiben unverändert. Genau so habe Ich es zu Hause gemacht. Wenn es darum ging, das Geschirr abzuwaschen, das Haus aufzuräumen und zu putzen, tat Ich weiterhin das, was Ich tun sollte, ganz gleich, wie sehr andere einen Aufstand machten oder wie unvernünftig sie waren, und Ich habe Mich nie an jemandem gerächt, nur weil Ich unfair behandelt worden war. Welchen Titel gaben Mir Meine Eltern am Ende? Sie sagten, Ich sei edelmütig. Bis heute erinnere Ich Mich deutlich an diese Worte. Das ist Mein Grundsatz für den Umgang mit Menschen, und er ist bis heute unverändert geblieben. Ich habe nicht nur zu Hause so gehandelt; auch später, als Ich zu verschiedenen Kirchen ging und mit Brüdern und Schwestern in Kontakt kam, änderte sich dieser Grundsatz nicht. Sagt Mir: Wird das durch die Menschlichkeitsessenz bestimmt? (Ja.) Könnt ihr das schaffen? (Nein.) Das ist schwierig, nicht wahr? Selbst wenn du dich bei dem Versuch völlig verausgaben würdest, könntest du das nicht schaffen. Die Menschen wollen ausschließlich um ihren Stolz kämpfen und ihren Standpunkt durchsetzen, doch dabei vergessen sie die Grenzen und Grundsätze für die Lebensführung. Es hat sich noch nie jemand an die Grenzen und Grundsätze für die Lebensführung gehalten. Warum hält sich niemand daran? Weil es dem Leben in den Menschen an normaler Menschlichkeit und an Grundsätzen fehlt. Das Leben der Menschen besteht aus ihren verdorbenen, von Satan stammenden Dispositionen. Ganz gleich, was du tust, der Grundsatz, der dein Verhalten beherrscht und lenkt, entstammt immer verdorbenen Dispositionen. Ganz gleich, welche Argumentation du vorbringst oder worauf du dein Handeln stützt, all das entstammt verdorbenen Dispositionen. Daher ist es für verdorbene Menschen viel zu schwierig, gemäß den Grundsätzen mit anderen umzugehen. Siehst du? Klingen diese Dinge aus dem täglichen Leben, über die Ich spreche, nicht ganz gewöhnlich? Doch wenn man inmitten der verdorbenen Menschheit so handelt, wird das als edelmütig charakterisiert. Doch die meisten Menschen besitzen nicht einmal diese Eigenschaft, edelmütig zu sein, und sie können sie auch nicht erlangen, geschweige denn, dass sie irgendeine Nachgiebigkeit zeigen könnten. Sie sind weit davon entfernt, nach den Grundsätzen mit anderen umgehen zu können, denn solche Dinge sind in der verdorbenen Menschlichkeit schlichtweg nicht vorhanden. Es ist nicht so, dass die Menschen nicht an Grundsätzen festhalten können; vielmehr haben sie überhaupt keine Grundsätze. Ganz gleich, was du sagst oder tust oder was dir geschieht, deine verdorbenen Dispositionen werden sich offenbaren. Deine persönlichen Vorlieben, deine Gefühle und Interessen, deine Eitelkeit und dein Stolz, dein Verlangen nach Ruhm, Gewinn und Status, dein Ehrgeiz und deine Begierden und sogar dein Verlangen, dich an anderen zu rächen und gegen Menschen vorzugehen – all das kommt zum Vorschein. Diese Dinge haben die Zügel in der Hand und beherrschen das, was du sagst und tust; das zeigt, dass dein Herz vollständig von diesen verdorbenen Dispositionen eingenommen ist. Wenn du daher einen Verlust erleidest, kannst du deinen Ärger nicht herunterschlucken; du bestehst darauf, mit anderen zu kämpfen und herauszufinden, wer die Oberhand gewinnt, bevor du aufgibst. Und was geschieht letztendlich? Um deinen Stolz und deine Würde wiederherzustellen und deine eigenen Interessen zu wahren, überschreitest du die Grenzen des Gewissens und wetteiferst und kämpfst wie verrückt mit deinem Gegenüber; du rächst dich sogar skrupellos an dieser Person und schreckst dabei vor nichts zurück. Und wenn du dich rächst, beschimpfst du sie, bis du rot siehst. Je mehr du sie beschimpfst, desto weniger hast du das Gefühl, dass dein Hass dadurch nachlässt; je mehr du sie beschimpfst, desto größer wird dein Zorn; je mehr du sie beschimpfst, desto tiefer wird dein Hass, und dann kommt es zu Handgreiflichkeiten. Sobald eine körperliche Auseinandersetzung ausbricht, entsteht eine Feindschaft; die Situation ist nicht mehr zu retten, und es gibt keine Möglichkeit mehr, einen Rückzieher zu machen. Sich an anderen Menschen zu rächen, ist also im Grunde etwas, das allein der verdorbenen Menschheit eigen ist. Dass du imstande bist, dich an jemandem zu rächen, beweist, dass dein Gewissen und deine Vernunft keine Kontrolle über dich haben. Darüber hinaus besitzen manche von euch schlichtweg kein Gewissen und keine Vernunft. Wenn du also in eine Situation gerätst, in der die andere Person deinen Interessen schadet oder deinen Stolz verletzt, bist du nicht nur unfähig, diese Person nach den Grundsätzen zu behandeln, sondern rächst dich auch skrupellos an ihr, überschreitest dabei die Grenzen von Gewissen und Moral und meinst sogar, dass deine Rache vollkommen gerechtfertigt ist. Du ersetzt fortwährend die Wahrheitsgrundsätze und die Grundsätze für die Lebensführung durch böse Taten. Was du auslebst, ist das Gesicht und das Erscheinungsbild eines Teufels, und dennoch hast du immer noch das Gefühl, dass du gewonnen und dir einen Vorteil verschafft hast. Was ist Gottes tatsächliche Sicht dieser Angelegenheit? Welche Verhaltensweisen und welche Art der Lebensführung sind in Gottes Augen positive Dinge und werden von Gott anerkannt? Das ist das Entscheidendste und das Wichtigste. Manche Menschen sind sehr gerissen und redegewandt, wissen, wie sie ihre Eitelkeit und ihren Stolz wahren können, wie sie Gelegenheiten finden, sich an Menschen zu rächen, und wie sie einen Aufstand machen können und sich schamlos verhalten. Deshalb erleiden sie oberflächlich betrachtet niemals Verluste, ganz gleich, was ihnen geschieht, und können Komfort und Leichtigkeit genießen, ohne irgendwelchen Schmerz erleiden zu müssen. Sie sind imstande, gegen jeden zurückzuschlagen, der sie provoziert oder verletzt, und gewinnen dabei sowohl Prestige nach außen hin als auch tatsächliche Vorteile; sie lassen niemals zu, dass ihr Stolz verletzt wird. Doch sie werden niemals die Wahrheit annehmen oder Menschen nach Grundsätzen behandeln und können sogar Dinge tun, die die Grenzen von Gewissen und Moral sprengen. Sich an jemandem zu rächen und Menschen zu verletzen, um den eigenen Stolz und die eigenen Interessen zu wahren – in Gottes Augen sind das alles böse Taten. Du hast zwar vielleicht deine Eitelkeit und deinen Stolz gewahrt und deine fleischlichen Interessen bewahrt, aber du hast deine Lebensführung nie nach den Grundsätzen ausgerichtet, die Gott lehrt, und andere Menschen auch nie gemäß diesen Grundsätzen behandelt. Wie sieht Gott das also? Du hast vor Gott niemals Seine Billigung erlangt. Du bist zu gerissen und intrigierst zu viel. Du wetteiferst um Prestige nach außen hin, um tatsächliche Vorteile und persönliche Interessen und kämpfst um deinen Stolz. Um deine Eitelkeit und deinen Stolz zu wahren, nimmst du dir die Grundsätze für die Lebensführung, die Gott dich lehrt, niemals zu Herzen und hältst dich niemals an sie. Obwohl die fleischlichen Interessen mancher Menschen daher anscheinend keinerlei Verlust erlitten haben und es scheint, als führten sie ein besonders erfolgreiches, großartiges und respektables Leben, besitzen sie kein Quäntchen der lebensspendenden Wahrheit in Gottes Worten; sie haben sie nicht erlangt. Sie besitzen außerdem keinerlei Auffassungsvermögen; sie können diese Wahrheit nicht erfassen und verstehen sie nicht. Ist das nicht ein Verlust für das eigene Leben? (Ja.) Sie haben die Wahrheit nicht erlangt, ihr Leben hat einen Verlust erlitten, und Gott segnet sie nicht, und dennoch haben sie immer noch das Gefühl, dass sie ziemlich klug sind und keinerlei Verlust erlitten haben. Solche Menschen sind die dümmsten von allen!
Habt ihr durch die Grundsätze, nach denen Sich der menschgewordene Gott in Seinem Umgang mit Menschen richtet, etwas besser verstanden, wie Ich Mein Leben im Alltag führe? (Ja.) Ist euch dann auch etwas klarer geworden, an welche Grundsätze ihr euch im Umgang mit Menschen halten solltet? (Ja.) Selbst wenn manche Leute denken, dass du schwach und feige bist und man dich leicht herumschubsen kann, und du spüren kannst, dass sie so über dich denken und dich auch so behandeln, solltest du dich dennoch an den Grundsatz halten, Menschen fair zu behandeln. Wenn du ihnen helfen kannst, solltest du über die Wahrheit Gemeinschaft halten, um ihnen zu helfen; wenn sie keine Menschen sind, die die Wahrheit annehmen oder positive Dinge lieben, solltest du sie dennoch gemäß den Grundsätzen korrekt behandeln. Aus einer ganzheitlicheren Perspektive ausgedrückt bin Ich zu jeder Zeit fest davon überzeugt, dass Gott über alle Dinge und über die Schicksale aller Menschen herrscht. Ich bin Mir in Meinem Herzen sicher, dass das Schicksal der Menschheit und das Schicksal jedes einzelnen Menschen in Gottes Händen liegen, dass sich niemand Gottes Herrschaft und Orchestrierung entziehen kann und dass niemand dem prüfenden Blick Gottes entkommen kann. Betrachtet man es aus einer enger gefassten Perspektive, so ist Gottes Haus ein Ort, an dem Gottes Worte die Macht haben und die Wahrheit die Macht hat. Genauer gesagt gibt es in Gottes Haus Verwaltungsverordnungen, die Kirche hat Vorschriften, und in jedem Zeitabschnitt gibt es Arbeitsanweisungen. Was den Umgang von Gottes Haus mit allen Arten von Menschen betrifft, wird es so weit wie möglich gemäß den Wahrheitsgrundsätzen vorgehen und keinen einzigen Menschen übersehen, der entfernt werden sollte oder gegen den vorgegangen werden sollte. Antichristen, böse Menschen und Ungläubige sowie jene, die die Wahrheit nicht lieben, Menschen mit schlechter Menschlichkeit und Leute, die nicht nach der Wahrheit streben, gehören in Gottes Augen alle zu denjenigen, die ausgemustert werden sollten. Früher oder später werden diese Menschen ausgemustert und entfernt werden, während diejenigen, die wahrhaftig nach der Wahrheit streben oder die zumindest bereit sind, für Gott zu schuften und eine passable Menschlichkeit haben, weiterhin die Pflicht geschaffener Wesen in Gottes Haus tun werden. Was die Menschenwelt betrifft, so steht sie unter Gottes Herrschaft; was die Kirche betrifft, so hat Gottes Haus Verwaltungsvorschriften und Wahrheitsgrundsätze. Das sind also die beiden Grundsätze, an die man sich halten sollte, wenn es darum geht, wie man andere Menschen behandelt. Ist euch dieser Aspekt klar? (Ja.) Und in Bezug auf den Kontakt und Umgang mit bestimmten Menschen im Leben: Wenn Ich in unangenehme Situationen gerate oder jemand Dinge sagt, die nicht mit Meinen Sichtweisen übereinstimmen, werde Ich damit auch korrekt umgehen. Wenn Ich im Nachhinein darüber nachdenke, reflektiere und die Sache überprüfe und Ich feststelle, dass das, was du gesagt hast, richtig ist, dann werde Ich es annehmen; wenn das, was du gesagt hast, falsch ist, werde Ich dich ebenfalls gemäß den Grundsätzen behandeln. Wenn es im Umgang mit dir zu Reibereien, Konflikten oder Unannehmlichkeiten kommt und es dabei um die Wahrheit, die Kirchenarbeit oder deine verdorbenen Dispositionen geht, werde Ich, wenn sich die Gelegenheit bietet, mit dir Gemeinschaft halten, damit du die Wahrheit verstehen und die Probleme, die in dir bestehen, klar erkennen kannst. Wenn sich diese Gelegenheit nicht ergibt oder es nicht nötig ist, mit dir darüber Gemeinschaft zu halten, kannst du selbst nach einem Weg suchen, wenn du dazu bereit bist. Wenn deine Disposition ziemlich arrogant ist oder du Mir direkt ins Gesicht etwas Unverschämtes sagst und einen Affront gegen Mich begehst, kannst du beruhigt sein: Ich werde dich gemäß den Grundsätzen behandeln. Ich werde dich absolut nicht zurechtstutzen, nur weil du einen Affront gegen Mich begehst oder in der Vergangenheit einen Affront gegen Mich begangen hast; so etwas würde Ich nicht tun. Wenn du einen Affront gegen Mich begangen hast, muss Ich sehen, ob dies absichtlich oder unabsichtlich geschah. Wenn es unabsichtlich war, werde Ich es so behandeln, als wäre es nie geschehen. Ich werde einfach davon ausgehen, dass du töricht warst, es dir an Rationalität mangelte und du dich unbedacht geäußert hast – nachdem du das gesagt hattest, wusstest du weder, welcher Natur deine Worte waren, noch, was du überhaupt von dir gegeben hattest; es war einfach nur Unsinn. Wenn es jedoch absichtlich war, dann muss Ich mit allen über diese Angelegenheit Gemeinschaft halten und sie besprechen, um zu sehen, ob du nur Mir gegenüber so denkst und handelst oder ob du gegenüber vielen Menschen, der Kirche und Gottes Haus feindselig bist; Ich muss verstehen, wie die konkrete Situation aussieht. Wenn du nur Mir gegenüber feindselig bist, werde Ich dich beobachten; Ich werde dir zunächst eine Gelegenheit zur Buße geben und Mir auch ansehen, was für ein Mensch du wirklich bist. Wenn du jedoch nicht nur Mir gegenüber feindselig bist, sondern auch Gottes Haus, der Kirche und all den Brüdern und Schwestern gegenüber; wenn du immer sehen willst, wie Gottes Haus zum Gespött wird und wie Ich zum Gespött werde; und wenn du klatschst und jubelst, wenn der große rote Drache und die religiöse Welt haltlose Gerüchte über Mich erfinden, und du sie sogar unter den Brüdern und Schwestern verbreitest, Mich absichtlich verleumdest und die Brüder und Schwestern in die Irre führst, dann werde Ich ebenfalls nach den Grundsätzen handeln. Ich werde Mich nicht an dir rächen; Ich werde gemäß den Verwaltungsverordnungen von Gottes Haus mit dir verfahren, was fair und vernünftig ist. Ich werde die Leiter und Mitarbeiter die Verwaltungsverordnungen nachschlagen lassen, den vom Heiligen Geist verwendeten Menschen diese Angelegenheit beurteilen lassen und sich darum kümmern lassen, und Ich werde es der Kirche und Gottes Haus überlassen, wie letztlich damit umgegangen wird. Ich handle gemäß den Grundsätzen; du kannst beruhigt sein, Ich behandle Menschen mit absoluter Fairness. Wenn jemand ein guter Mensch ist, der wahrhaftig an Gott glaubt und nach der Wahrheit strebt, wird diese Person definitiv in Gottes Haus bleiben. Wenn jemand jedoch ein böser Mensch ist, der Gottes Haus und Gott gegenüber feindselig ist, der des Satans ist und ein böser Dämon ist, wird Gottes Haus einen solchen Menschen absolut nicht ungeschoren davonkommen lassen. Versteht ihr das? (Ja.) Wenn du zu den Antichristen, bösen Menschen, bösen Dämonen oder Dienern Satans gehörst, werde Ich bei Meinem Umgang mit dir ebenfalls nach den Grundsätzen handeln; Ich werde dir kein Unrecht tun. Ich muss herausfinden, ob du unabsichtlich einen Affront gegen Mich begangen hast oder ob du einfach nur persönlich negative Meinungen und Ansichten über Mich hast. Ich muss feststellen, ob du auf Mich herabsiehst und wiederholt einen Affront gegen Mich begehst und respektlose Dinge sagst, weil Ich unscheinbar bin, ein gewöhnliches und normales Aussehen habe, nicht großgewachsen bin, keinen prestigeträchtigen Hintergrund habe, aus einfachen Verhältnissen stamme und ein gewöhnlicher Mensch bin, oder ob du gegenüber der gesamten Kirche und Gottes Haus schlechte Gedanken und Feindseligkeit hegst. Ich muss mehr über dich in Erfahrung bringen. Nachdem du einen Affront gegen Mich begangen hast, muss Ich sehen, wie deine Haltung hinter den Kulissen gegenüber der Kirche, den Brüdern und Schwestern, deiner Pflicht und den verschiedenen Arbeiten von Gottes Haus ist. Sobald Ich dich genau verstanden habe, werde Ich gemäß den Grundsätzen mit dir verfahren. Ich werde dir absolut kein Unrecht tun; selbst wenn du entfernt wirst, bedeutet das nicht, dass dir Unrecht getan wird. Gottes Haus wird dabei absolut korrekt vorgehen. Doch bevor gegen dich vorgegangen wird, werde Ich absolut nicht subjektiv von Mir aus sagen: „Bereinigt die Kirche von dieser Person!“ Das werde Ich absolut nicht tun. Ich halte Mich an die Vorgehensweisen von Gottes Haus, um Näheres über diese Angelegenheit in Erfahrung zu bringen, sie zu untersuchen, Mich um sie zu kümmern und sie zu lösen, sodass letztlich alle anerkennen, dass bei dieser Angelegenheit in Übereinstimmung mit den Grundsätzen vorgegangen wurde. Ihr könnt euch diejenigen ansehen, die aus ihren Pflichten entlassen wurden, gegen die vorgegangen wurde und die entfernt wurden, und schauen, ob das Vorgehen von Gottes Haus gegen sie irgendetwas mit ihrer Haltung Mir gegenüber zu tun hatte. Darüber hinaus glauben manche Menschen schon seit mehreren Jahren an Gott und sprechen dennoch weiterhin wie Nichtgläubige zu Mir. Wenn Ich das höre, empfinde Ich in Meinem Herzen Abneigung, aber Ich habe sie weder direkt zurechtgestutzt noch bin Ich jemals gegen sie vorgegangen. Es gibt auch einige Leute, die jung und hitzköpfig sind und jeden mit einem „He, du!“ anreden, die keinen Sinn für angemessene Umgangsformen haben und die wirken, als hätten sie nie Manieren gelernt. Auch solche Leute habe Ich nicht zurechtgestutzt; so etwas habe Ich noch nie getan. Kurz gesagt, ganz gleich, wie lange ihr an Gott glaubt, ob ihr irgendein Fundament habt, wie eure Menschlichkeit beschaffen ist, welche Pflicht ihr tut oder ob Ich euch nur einmal begegnet bin oder viele Male mit euch Umgang hatte: Ich habe eure Wesensnatur mehr oder weniger erfasst und eine bestimmte Sicht darauf, und einige Einzelne habe Ich sogar charakterisiert. Dass Ich die Wesensnatur eines Menschen erfasse und eine bestimmte Sicht darauf habe, hat nichts mit dem Ergebnis dieser Person zu tun; eine Charakterisierung von ihr dagegen schon. Da diese Person solche Äußerungsformen und Offenbarungen zeigt, habe Ich Grundsätze für den Umgang mit ihr und habe sie charakterisiert. Doch auch wenn Ich Grundsätze für den Umgang mit Menschen habe und sie charakterisiere, hast du jemals gesehen, dass ich gegen jemanden vorgegangen bin? Ich bin noch nie gegen jemanden vorgegangen. Ich warte darauf, dass Gott Seine Herrschaft ausübt und Seine Anordnungen trifft. Außerdem überlasse Ich diese Angelegenheiten der Kirche; die Kirche wird gemäß den Grundsätzen damit umgehen. Was haltet ihr von Meinem Grundsatz für den Umgang mit Menschen? (Er steht im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen, nämlich dass Gott die Herrschaft über alles hat und alle Dinge anordnet.) Das ist richtig: Gott hat die Herrschaft über alles und ordnet alle Dinge an; alles sollte Gottes Herrschaft und Seinen Anordnungen überlassen werden. Diese Grundsätze beinhalten auch die Unterwerfung unter die Wahrheit und die Unterwerfung unter Gottes Orchestrierungen und Anordnungen. Ihr müsst nicht nur dieses Bewusstsein und diese Haltung haben, sondern auch auf diese Weise handeln und praktizieren.
Der menschgewordene Gott hat Gottes Leben und hat die göttliche Essenz als Sein Leben. Zuallererst einmal ist es so: Seine Grundsätze, Sichtweisen und Methoden können bei allem, was Er Selbst tut, nicht gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen. Ganz gleich, wie die Persönlichkeit und die Ausdrucksweise Seiner normalen Menschlichkeit beschaffen sind oder unter was für Menschen Er lebt, zuallererst einmal können die Grundsätze, nach denen Er sich richtet, nicht gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen; sie sind mit Gottes Leben und Gottes Essenz vereinbar. Da der menschgewordene Gott euch lehrt, wie ihr euer Leben führen sollt, muss Er zunächst einmal Selbst ein solcher Mensch sein – weil Er ein derartiges Ausleben zeigt und eine solche Essenz hat, kann Er euch lehren, solche Menschen zu sein. Allein schon aufgrund dieser Tatsache verfügt Gottes menschgewordenes Fleisch über ausreichende Fähigkeiten und Voraussetzungen, um euch auf den richtigen Weg des menschlichen Lebens zu führen, euch auf den Weg der Errettung zu führen und euch vor Gott zu bringen, sodass ihr eine Haltung und ein Herz der Unterwerfung unter Gott haben könnt. Wenn ihr diese Worte, die Ich gesprochen habe, und diese Predigten, die Ich gehalten habe, praktizieren und für euch gewinnen könnt, dann reichen diese Worte aus, um euch zu befähigen, eure verdorbenen Dispositionen abzulegen und Menschen zu werden, die Gott fürchten und das Böse meiden. Gottes menschgewordenes Fleisch lebt im Rahmen einer normalen Menschlichkeit und führt ein wirkliches Leben. Obwohl diese Lebensweise und Existenzform nur begrenzten Kontakt mit Menschen ermöglicht, widersprechen die verschiedenen Grundsätze für den Umgang mit Menschen, an die Er sich bei Seinem Kontakt mit dieser begrenzten Anzahl von Menschen hält, weder den Grundsätzen für die Lebensführung, die Gott den Menschen lehrt, noch stehen sie mit ihnen im Konflikt; vielmehr sind sie mit ihnen vereinbar. Wenn es also um die Offenbarungen normaler Menschlichkeit oder die Offenbarungen verdorbener Dispositionen aller Arten von Menschen geht, kann Ich mit jedem korrekt umgehen, ganz gleich, ob diese Offenbarungen einen Affront oder eine Unverschämtheit Mir persönlich gegenüber darstellen und ganz gleich, ob sie zu Meiner eigenen Persönlichkeit, Meinen Vorlieben oder Meinen Gefühlen zu jener Zeit passen. Wenn du Mich immer anzweifelst, dich vor Mir in Acht nimmst und gegen Mich intrigierst oder du immer denkst, dass Ich gegen dich intrigiere, kann Ich dennoch korrekt mit dir umgehen. Ganz gleich, welche Art von verdorbenen Dispositionen du offenbarst, ob du lügst, Mich anzweifelst, über Mich Spekulationen anstellst, dich vor Mir in Acht nimmst und Mir immer aus dem Weg gehen willst oder in deinem Herzen gegen Mich intrigierst, Ich kann korrekt mit dir umgehen. Ich werde auf keinen Fall dieselben Methoden wie du anwenden, um Mich an dir zu rächen – Ich werde nicht nach dem Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ vorgehen. Selbst wenn Ich weiß, was du denkst und wie du gegen Mich intrigieren und mit Mir umgehen willst, und selbst wenn Ich sehe, dass du Mir sehr unfreundliche Blicke zuwirfst, kann Ich dennoch korrekt mit dir umgehen. Du kannst beruhigt sein, Ich werde Mich auf keinen Fall an dir rächen. Du magst das Gefühl haben, dass Ich dadurch, dass Ich Mich nicht an dir räche, in Wirklichkeit nach einer Gelegenheit suche, dich auszunutzen, und dass Ich so gegen dich intrigiere. Wenn du das denkst, ist das falsch; du stellst Spekulationen über Mich an. Ich habe euch Meine Grundsätze für Meinen Umgang mit anderen Menschen bereits mitgeteilt. Versteht ihr Mich jetzt? (Ja.) Bin Ich also sehr umgänglich? Finden die Menschen den Umgang mit Mir leicht? (Gott geht aufrichtig mit uns um, also sollten wir Gott gegenüber offen und ehrlich sein.) Dieser Grundsatz ist richtig. Aber wenn du nicht offen und ehrlich sein kannst, sag Mir: Werde Ich dich zurechtstutzen und irgendwelche unschönen Dinge aufdecken, die du in der Vergangenheit getan hast? (Nein.) Ich werde in Meinem Herzen einen schlechten Eindruck von dir haben und Mir denken, dass du sehr berechnend bist, stockend sprichst, als müsse jedes Wort aus dir herausgequetscht werden, und du nicht offen und aufrichtig mit Menschen umgehst. Aber selbst wenn Ich in Meinem Herzen einen schlechten Eindruck von dir habe, werde Ich nicht gegen dich vorgehen. Wenn die meisten Menschen berichten, dass du deine Pflicht in Gottes Haus passabel tust, deine Disposition aber etwas hinterlistig ist, du Mir gegenüber nicht offen und aufrichtig bist und vor Mir immer angibst und dich zur Schau stellst, kann Ich dennoch korrekt mit dir umgehen und dir Gelegenheiten geben, dich mit der Zeit zu ändern. Wenn Ich sehe, welche verdorbenen Dispositionen ihr offenbart, werde Ich definitiv nicht sagen: „Ich kann nicht den geringsten Fehler dulden. Ich kann auf den ersten Blick genau durchschauen, welche verdorbenen Dispositionen du hast. Wenn du Mir nicht glaubst, werde Ich aufdecken, was du in deinem Herzen denkst, und dann kannst du sehen, ob Ich recht habe.“ So etwas tue Ich nicht. Ich gehe korrekt mit den verschiedenen Äußerungsformen der verdorbenen Dispositionen der Menschen um – einschließlich jener, die sich in ihren Worten, ihrem Verhalten sowie in ihren Gedanken und Ansichten offenbaren. Wenn du ein Mensch bist, der nach der Wahrheit strebt und positive Dinge liebt, wirst du deine verdorbenen Dispositionen und Zustände allmählich gemäß den Wahrheitsgrundsätzen verändern. Wenn du nicht nach der Wahrheit strebst, würde bei dir selbst eine erzwungene Bewässerung nichts bringen; du wirst dich nicht ändern. Ganz gleich, wie höflich und zuvorkommend du in Meiner Gegenwart zu Mir bist, es nützt nichts – das ist kein Ersatz für dein Praktizieren der Wahrheit oder deine Unterwerfung unter die Wahrheit. Ganz gleich, ob du dich Mir gegenüber höflich oder unhöflich verhältst, Ich werde korrekt mit dir umgehen. In der Vergangenheit gab es einige Leute, die aufgrund ihrer geringen Größe und weil sie die Wahrheit nicht verstanden, viele verdorbene Dispositionen offenbarten, als sie mit Mir interagierten und kommunizierten, und sie legten auch viel Auflehnung und Widerstand an den Tag. Aber danach empfanden sie Reue und machten eine Kehrtwende, und ein paar Jahre später verstanden sie einige Wahrheiten und veränderten sich. Zufällig beförderte Gottes Haus sie erneut. Als Ich hörte, dass sie befördert worden waren, war Ich in Meinem Herzen ziemlich froh. Siehst du? Ich bin nicht nachtragend, oder? (Nein.) Ich kann trotzdem korrekt mit diesen Leuten umgehen. Ich sage nicht: „Früher warst du Mir gegenüber respektlos, du hast auf nichts gehört, was Ich sagte, und du hast so viele Dinge getan, die Meine Gefühle verletzt haben. Jetzt bist du wieder befördert worden. Ich muss dir sagen, dass Ich über all die Dinge Bescheid weiß, die du früher getan hast; denk nicht, Ich hätte sie vergessen.“ So etwas tue Ich nicht. Stattdessen tröste Ich sie und sage: „Strebt ernsthaft. Habt keinen seelischen Ballast.“ Wenn Menschen eine geringe Größe haben und die Wahrheit nicht verstehen, offenbaren sie allesamt Auflehnung, weil die Menschen unter der Kontrolle verdorbener Dispositionen leben, und Menschen, in deren Herzen die Wahrheit nicht die Macht hat, können sich nicht beherrschen und reden und handeln unwillkürlich. So sind Menschen, die nach verdorbenen Dispositionen leben. Habt daher bei eurem Streben nach der Wahrheit keinen seelischen Ballast. Ich werde definitiv weder irgendeinen Menschen noch irgendeine ethnische Gruppe voreingenommen betrachten. Ich schaue weder auf dein Bildungsniveau noch auf deine Vergangenheit. Ich schaue nur auf deine Menschlichkeitsessenz und dein Streben sowie auf deine Haltung zur Wahrheit, deine Haltung gegenüber Gott und deine Haltung gegenüber deiner Pflicht. Wenn du einst beim Tun deiner Pflicht nachlässig warst und für Gottes Haus einige Verluste verursacht hast oder beim Tun deiner Pflicht sogar böse Taten begangen hast, die Unterbrechungen und Störungen verursacht haben, werde Ich Mich, obwohl Ich diese Dinge noch lebhaft vor Augen habe und sie sich in Mein Gedächtnis eingeprägt haben, in Meiner Sicht deiner Person von diesen Dingen weder beeinflussen noch in die Irre führen lassen. Ich werde dich in deiner Gesamtheit betrachten; Ich werde dich gemäß den Wahrheitsgrundsätzen betrachten und darauf schauen, wie du jetzt deine Pflicht tust und wie du mit deiner Pflicht umgehst und ob du immer noch so nachlässig bist wie früher. In der Vergangenheit konntest du die Interessen von Gottes Haus nicht wahren, warst übermäßig vorsichtig und hast versucht, ein Menschengefälliger zu sein. Hast du jetzt eine Kehrtwende gemacht und dich geändert? Kannst du einige Wahrheiten gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren? Früher hast du immer fleischlichen Komfort begehrt; kannst du jetzt Mühsal ertragen? Hast du dich aufrichtig aufgewendet? Kannst du beim Tun deiner Pflicht nach der Wahrheit suchen? Besitzt du ein wenig Treue und Aufrichtigkeit? Hast du im Vergleich zu früher Fortschritte gemacht und dich verändert? Auf diese Dinge schaue Ich. Wenn du früher immer nachlässig warst, der Bequemlichkeit gefrönt hast und die Interessen von Gottes Haus nicht gewahrt hast und jetzt immer noch so bist, dann werde Ich in Meinem Herzen keine Sympathie für dich empfinden. Wenn du früher so warst, hatte Ich zwar einen schlechten Eindruck von dir, aber jetzt, da du dich geändert hast, bin Ich ziemlich froh. Ich werde dich sogar trösten und sagen: „Strebe von nun an weiter auf diese Weise. In der Vergangenheit war deine Größe zu gering, du warst jung und unreif und hast einfach drauflos schlechte Dinge getan; all das sind Lektionen für dich. Du solltest nach der Wahrheit streben, um die Probleme deiner Nachlässigkeit und deiner bösen Taten zu lösen, und dann wirst du dich wahrhaftig verändert haben.“ Ich werde dich trösten und ermutigen. Wenn es jene bösen Menschen wären, würden sie, wenn sie sehen, dass du dich geändert hast, eifersüchtig auf dich sein und dich hassen. Sie wären nicht höflich zu dir und würden sagen: „Ich muss die unschönen Dinge aufdecken, die du in der Vergangenheit getan hast, und den Leuten zeigen, wie abscheulich du früher warst. Geh nicht davon aus, dass ich von all dem nichts weiß!“ Verdorbene Menschen spielen sich nämlich schlichtweg gerne als klug auf, wenden kleine Tricks an, machen sich wichtig, decken die Schwächen anderer auf und fördern deren unschöne Vergangenheit ans Tageslicht. So etwas tue Ich wirklich nie. Ich sage nie solche Dinge zu den Menschen. Ich versuche einfach, sie zu ermutigen und zu beruhigen, damit sie Frieden in ihrem Herzen verspüren und das Gefühl haben, dass es gut ist, nach der Wahrheit zu streben. Wenn Ich sehe, dass sie sich ein wenig verändert haben, muss Ich sie ermutigen, sie wissen lassen, dass sie Fortschritte gemacht haben, und ihnen etwas Motivation und Zuversicht geben. Sag Mir: Handle Ich nach Grundsätzen, wenn Ich auf diese Weise mit Menschen umgehe? (Ja.) Handle Ich aus Natürlichkeit oder aus Hitzköpfigkeit heraus? (Nein.) Manche Leute sagen: „Liegt es daran, dass Du ein schlechtes Gedächtnis hast? Vielleicht sind Dir diese Dinge nicht wichtig? Oder bist Du von Natur aus weitherzig?“ Sag Mir: Hat das irgendetwas mit Persönlichkeit, Weitherzigkeit oder Gedächtnis zu tun? (Nein.) Selbst wenn ein Mensch von Natur aus weitherzig ist und eine gute Persönlichkeit hat, kann er, wenn er unter der Kontrolle verdorbener Dispositionen lebt, dennoch nicht gemäß den Grundsätzen mit Menschen umgehen oder ihnen Gelegenheiten verschaffen, den richtigen Weg einzuschlagen; dazu wäre er nicht in der Lage. Verdorbene Menschen sagen allerhöchstens: „Ich werde deine Schwächen nicht aufdecken; sonst würden die Leute über mich lachen.“ Sie tun dies für ihren Stolz und aufgrund des Drucks der öffentlichen Meinung in der Welt, aus Angst, dass sie so wirken könnten, als wären sie kleinlich und besäßen kaum Großmut, wenn sie ihr Leben auf diese Weise führten. Sie verzichten nur deshalb darauf, die Schwächen anderer aufzudecken, um ihren eigenen Stolz zu wahren, aber können sie den Menschen einige richtige Wege aufzeigen? (Nein.) Für die meisten Menschen ist es schon ziemlich gut, wenn sie sich nicht an anderen rächen – von ihnen zu verlangen, anderen zu helfen oder ihnen Gutes zu wünschen, übersteigt ihre Fähigkeiten. Sie denken allerhöchstens: „Ob es dir gut geht oder nicht, hat nichts mit mir zu tun.“ Manche Leute verkünden: „Ich bin ein bescheidener und tugendhafter Mensch; ich kann mich nicht an anderen rächen“, aber in ihren Herzen denken sie: „Ich wünschte, dir würde es schlecht ergehen. Wenn es dir gut geht, fühle ich mich innerlich unwohl. Ich werde froh sein, wenn endlich der Tag kommt, an dem du stirbst!“ Ihre Worte sind voller Güte, Gerechtigkeit und Moral, aber ihre Herzen sind finster und bösartig. Sie sagen nichts als wohlklingende Dinge, während ihre Herzen böswilliger sind als die aller anderen Menschen. Das nennt man, Honig auf der Zunge und Galle im Herzen zu haben; das nennt man, ein Heuchler zu sein. Siehst du? Schaffen es verdorbene Menschen, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen mit anderen Menschen umzugehen? Verdorbene Menschen denken das eine und tun das andere. Nach außen hin sagen sie einige wohlklingende Dinge, damit sie respektabel, kultiviert und edelmütig wirken, aber in ihren Herzen denken sie nicht so, und sie tun heimlich Dinge, um anderen ein Bein zu stellen. Daher gilt für die Art und Weise, wie Nichtgläubige mit Menschen umgehen: Selbst wenn sie sich nicht an dir rächen, werden sie dir auch nichts Gutes wünschen. Die Art und Weise, wie sie mit Menschen umgehen, steht nicht im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen. Wenn sie sehen, dass es dir gut geht, fühlen sie sich in ihrem Herzen unwohl und sind eifersüchtig; wenn sie sehen, dass es dir schlecht geht, werden sie, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen, Salz in deine Wunden streuen oder sogar noch ein paarmal nachtreten, und erst dann haben sie das Gefühl, dass ihr Hass sich etwas gelegt hat. Es ist schon schwer genug für sie, darauf zu verzichten, sich an anderen zu rächen – noch schwieriger ist es für sie, es zu schaffen, nach den Grundsätzen mit Menschen umzugehen; eine solche Menschlichkeit besitzen sie nicht.
Der menschgewordene Gott wurde zu einem gewöhnlichen Menschen. In Seinem täglichen Leben bewegt sich die Art und Weise, wie Er mit Menschen umgeht, zumindest im Rahmen von Gewissen und Vernunft; diesen Standard wird sie auf keinen Fall unterschreiten und kann nur darüber liegen. Es versteht sich von selbst, dass der menschgewordene Gott gemäß den Wahrheitsgrundsätzen mit Menschen umgeht. Weil Er die göttliche Essenz hat, ist Er umso mehr dazu in der Lage, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen mit dir umzugehen, und wird definitiv nicht gegen dich vorgehen. Es ist genau wie bei der Art und Weise, wie Gottes Haus mit allen Arten von Menschen umgeht – das Entlassen von Leitern und Mitarbeitern auf allen Ebenen, das Anpassen der Pflichtzuweisungen von Menschen oder ihre Entlassung, die Bereinigung der Kirche von allen möglichen Arten von Menschen und so weiter werden alle gemäß den Grundsätzen durchgeführt und nicht aufgrund der Vorlieben irgendeiner Person entschieden; diese Entscheidungen werden von der Mehrheit der Menschen in der Kirche gemeinsam beschlossen. Daher hat die Wahrheit in Gottes Haus definitiv die Macht; das ist wirklich so. Selbst Menschen mit normaler Menschlichkeit können Dinge auf eine Weise tun, die dem Maßstab des Gewissens normaler Menschen entspricht, und wenn es um Wahrheitsgrundsätze geht, können sie sich dennoch an die Maßstäbe von Gewissen und Vernunft normaler Menschen halten – um wie viel mehr gilt dies dann für die normale Menschlichkeit, die der menschgewordene Gott in Sich trägt. Bei Angelegenheiten, die die Kirchenarbeit, die Pflichten, die ihr tut, und eure verdorbenen Dispositionen betreffen, ist Er umso mehr dazu in der Lage, gemäß den Grundsätzen mit euch umzugehen. Sagt Mir Folgendes: In Bezug darauf, wie Ich, dieser gewöhnliche und normale Mensch, mit euch interagiere und Kontakt mit euch habe, ganz gleich, wie Ich über die Wahrheit Gemeinschaft halte oder mit welcher Art von Problemen Ich Mich befasse, ist diese Meine normale Menschlichkeit eures Vertrauens würdig? (Ja.) Müsst ihr eine Verteidigungslinie errichten, um euch vor Mir in Acht zu nehmen? (Nein.) Lasst Mich euch also Folgendes sagen: Wenn du mit Mir sprichst und interagierst, musst du einfach nur offen und ehrlich sein. Ganz gleich, wie viel Ich über dich weiß oder was genau Ich über dich weiß, Ich werde gemäß den Grundsätzen mit dir umgehen. Ganz gleich, welche Haltung du Mir gegenüber hast, Ich werde dennoch gemäß den Grundsätzen mit dir umgehen. Du kannst beruhigt sein; es besteht keine Notwendigkeit, dich vor Mir in Acht zu nehmen. Wenn wir Meine göttliche Essenz und Mein göttliches Leben beiseitelassen, ist allein schon die Menschlichkeitsessenz, die diese normale und praktische Seite von Mir, die dieser gewöhnliche Mensch besitzt, etwas, dem ihr vertrauen könnt. Ganz gleich, worüber wir sprechen, du solltest keine komplizierte Denkweise haben. Du musst einfach nur schlicht und offen sein. Wenn du mit irgendwelchen Schwierigkeiten konfrontiert bist, sprich einfach direkt darüber. Es besteht keine Notwendigkeit, dich vor Mir in Acht zu nehmen, als würdest du dich vor einem Fremden in Acht nehmen. Wenn du dich immer vor Mir in Acht nimmst, dann gibt es eine Sache, die Ich dir sagen werde: Du bist zu dumm, und du bist blind! Weißt du nicht, welches Werk Ich verrichte? Je mehr du dich vor Mir in Acht nimmst, desto weniger wirst du letztlich dazu in der Lage sein, die Wahrheit zu erlangen. Hältst du dich damit nicht selbst zurück und richtest dich zugrunde? Wenn du Gottes menschgewordenes Fleisch immer anzweifelst und dich vor Ihm in Acht nimmst und du, ganz gleich, wie Er spricht und über die Wahrheit Gemeinschaft hält, stets eine Haltung des Hinterfragens beibehältst und das, was Er sagt, nicht annimmst, selbst wenn du anerkennst, dass es die Wahrheit ist, dann wird der Heilige Geist dir nicht nur weder Erleuchtung noch Segen zuteilwerden lassen, sondern im Gegenteil: Gott wird Sein Angesicht vor dir verbergen und dich ignorieren. Wenn du Mir nicht glaubst, probiere es einfach aus und schau, ob das der Fall ist. Wenn du im Umgang mit Mir, mit diesem gewöhnlichen Menschen mit normaler Menschlichkeit, keine Grundsätze hast, nicht weißt, wie du mit Mir umgehen sollst, und auch nicht weißt, wie du gemäß den Grundsätzen, die Gott dich lehrt, mit Mir umgehen sollst, würdest du dann nicht auf die gleiche Weise mit dem Gott im Himmel umgehen? (Ja.) Wenn du auf dieselbe Weise mit dem Gott im Himmel umgehst, welche Konsequenzen wird das haben? (Wir werden verurteilt und niedergestreckt werden.) Da liegst du wieder falsch. Gott streckt Menschen nicht willkürlich nieder. Du wirst jedoch niemals die Gelegenheit haben, Gottes wahre Gestalt zu sehen, noch wirst du jemals dafür qualifiziert sein; das ist eine Tatsache. Du wirst niemals dafür qualifiziert sein, Gottes wahre Gestalt zu sehen – du wirst nicht einmal Gottes Rücken sehen können. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Gott dich niemals als Sein geschaffenes Wesen anerkennen wird. Was bedeutete es, dass Hiob Jehovas Rücken sah? Was bedeutete es, dass Abraham Gottes eigene Stimme zu ihm sprechen hörte? (Gott hieß sie gut.) Es bedeutete, dass sie dafür qualifiziert waren, mit Gott zu sprechen, mit dem Gott im Himmel, mit Seiner wahren Gestalt, mit dem Geist Gottes zu sprechen. Gott erkannte sie als geschaffene Wesen an und akzeptierte sie als solche. Gott erkannte sie als geschaffene Wesen an. Gott hatte sie gewonnen. Das ist von so tiefgreifender Bedeutung! Gott war bereit, ihnen zu begegnen, und bereit, mit ihnen zu sprechen. Gott war bereit, sie den Klang Seiner Stimme hören zu lassen, als Er vom Himmel aus zu ihnen sprach. Gott war bereit, sie Seinen geistlichen Leib sehen zu lassen und ihnen diesen zu offenbaren. Was für eine große Segnung das für die Menschen ist! Das ist eine gewaltige Ehre! Strebt ihr danach? Ihr wagt es vielleicht nicht, danach zu streben, aber ihr müsst diesen Wunsch haben. Wie solltet ihr also praktizieren, um diesen Wunsch zu verwirklichen? Setzt in Bezug auf eure Praxis zunächst bei der Art und Weise an, wie ihr mit dem menschgewordenen Gott, diesem gewöhnlichen und normalen Menschen, umgeht. Wie solltest du mit Ihm interagieren und mit Ihm umgehen? Wenn du Ihn in Seiner greifbaren Gestalt siehst und normal mit Ihm interagieren kannst, alles an Ihm annimmst, offen und ehrlich zu Ihm bist und beim Interagieren und im Umgang mit Ihm keine Barrieren oder Schwierigkeiten hast, dann werde Ich vor Gott – zumindest in Meinen Augen – bereit sein, mit dir zu interagieren; Ich werde Mich nicht von dir abgestoßen fühlen. Dann könntest du die Gelegenheit dazu haben und qualifiziert dafür sein, Gottes Stimme zu hören, Gottes eigene Stimme vom Himmel aus sprechen zu hören und Gottes Gestalt zu sehen. Natürlich seid ihr im Moment noch weit von diesem Ziel entfernt; Ich zeige euch lediglich einen Weg auf. Wenn ihr nicht einmal diese Hürde überwinden könnt, die Ich darstelle, die dieser gewöhnliche Mensch darstellt, du aber dennoch den Gott im Himmel sehen willst, dann muss Ich dir eines sagen: Das kannst du vergessen! Das ist wahrlich Wunschdenken!
Gut, lasst uns unsere Gemeinschaft für heute hier beenden. Auf Wiedersehen!
14. September 2024