Wie man nach der Wahrheit strebt (37)

Was die Frage betrifft, wie man nach der Wahrheit strebt, so haben wir in letzter Zeit über das Thema „Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott loslassen“ Gemeinschaft gehalten. Im Rahmen dieses Themas haben wir auch über die Thematik „mit Gott in stillem Einvernehmen stehen“ Gemeinschaft gehalten, nicht wahr? (Ja.) Beim letzten Mal hielten wir über das Thema „Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann dient Gott“ Gemeinschaft, was mit dem stillen Einvernehmen mit Gott zusammenhängt. Wir haben über zwei Aspekte dieser Thematik Gemeinschaft gehalten. Sagt Mir: Worauf beziehen sich diese beiden Aspekte? (Der eine ist, Menschen zu befördern und zu fördern; der andere ist, keine Fraktionen zu bilden.) Das sind die beiden Hauptaspekte dieser Thematik. Beide betreffen die Thematik, Gott zu dienen, sowie die Arbeit, die Menschen verrichten sollten, wenn sie Gott dienen, und außerdem einige Abweichungen, die dabei häufig auftreten, sowie einige Probleme, die vermieden werden sollten. Wir haben zuvor über einige Dinge gesprochen, die die Menschen bei diesen beiden Aspekten der Arbeit tun sollten, über einige Angelegenheiten, auf die sie dabei achten sollten, und über die Grundsätze, die sie bei der Ausführung dieser beiden Aspekte der Arbeit befolgen müssen. Seit der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann seine Arbeit aufgenommen hat, hat er diese beiden Aspekte der Arbeit kontinuierlich verrichtet, sich stets an die Grundsätze für die Ausführung dieser beiden Aspekte der Arbeit gehalten, die entsprechenden Ergebnisse erzielt und auch erkannt, welche Bedeutung die Ausführung dieser beiden Aspekte der Arbeit hat. Ist euch durch die Gemeinschaft über diese beiden Aspekte der Thematik klar geworden, warum diese beiden Aspekte der Arbeit ausgeführt werden müssen, worauf man dabei achten muss und welche Grundsätze dabei gelten? (Es ist uns jetzt etwas klarer.) Ich habe über die Grundsätze dieser beiden Aspekte der Arbeit – Menschen zu befördern und zu fördern und keine Fraktionen zu bilden – nicht allzu ausführlich Gemeinschaft gehalten. Ich habe euch zum Thema, Gott zu dienen, lediglich einige einfache Hinweise gegeben. Wenn man Gott dient, sind diese beiden Aspekte der Arbeit unverzichtbar; sie sind sehr wichtig und entscheidend. Ich habe über diese beiden Aspekte der Arbeit Gemeinschaft gehalten, weil sie mit dem umfassenden Thema zusammenhängen, über das wir Gemeinschaft gehalten haben: „ein stilles Einvernehmen mit Gott haben“. Wenn jemand, der Gott dient, ein stilles Einvernehmen mit Gott erreichen möchte, müssen diese beiden Aspekte der Arbeit verrichtet werden: Menschen zu befördern und zu fördern und keine Fraktionen zu bilden. Das heißt, wenn du Gott dienst und deine Arbeit verrichtest, solltest du diese beiden Aspekte der Arbeit verrichten und dabei auch die entsprechenden Grundsätze befolgen. Diese beiden Aspekte der Arbeit sind unverzichtbar. Das müsst ihr klar verstehen. Wir haben in groben Zügen über den Zweck und die Bedeutung des Beförderns und Förderns von Menschen Gemeinschaft gehalten. Außerdem haben wir ein wenig darüber Gemeinschaft gehalten, worauf man bei der Arbeit, keine Fraktionen zu bilden, achten sollte, welche Grundsätze dabei einzuhalten sind und welche Bedeutung die Ausführung dieses Aspekts der Arbeit hat. Was einige der Kleinarbeiten umfassen und wie man die konkreten Arbeiten ausführt, so solltet ihr im Laufe der Ausführung eurer Pflichten und in eurem täglichen Leben allmählich die entsprechenden Grundsätze erfassen und die Einzelheiten ausarbeiten. So haben wir beispielsweise zuvor, als wir über andere Aspekte der Wahrheit Gemeinschaft hielten, auch über Einzelheiten der Arbeit, Menschen zu befördern und zu fördern, Gemeinschaft gehalten: welche Menschen man befördern und fördern sollte, wie man sie befördert und fördert, wie man die beförderten und geförderten Menschen beobachtet und näher kennenlernt, wie man ihre Arbeit nachverfolgt und wie man sie so fördert, dass sie in die Wahrheitsrealität eintreten und den Punkt erreichen, nach den Grundsätzen zu handeln, und sie dadurch so weit bringt, dass sie Gottes Absichten entsprechen und dafür geeignet sind, von Gott gebraucht zu werden. Bei der Arbeit, Menschen zu befördern und zu fördern, müsst ihr das selbst praktizieren und Erfahrungen damit sammeln und euch allmählich vortasten, bis ihr die Grundsätze erfasst habt. Kurz gesagt: Nachdem ihr so viele Jahre lang Kontakt mit dem vom Heiligen Geist gebrauchten Mann hattet und mit ihm Umgang gepflegt habt, solltet ihr inzwischen verstanden oder euch vergewissert haben, dass das Befördern und Fördern von Menschen ein wichtiger Aspekt der Arbeit ist, die der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann ausführt, während er Gott dient. „Keine Fraktionen zu bilden“ gehört zudem zu den Grundsätzen, die der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann befolgt, während er Gott dient. Das könnt ihr doch alle spüren, nicht wahr? (Ja.)

Wenn es darum geht, Gott zu dienen, zeigt der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann bei seiner Arbeit neben den Äußerungsformen in diesen beiden Aspekten – Menschen zu befördern und zu fördern und keine Fraktionen zu bilden – noch eine weitere Äußerungsform, über die wir heute Gemeinschaft halten werden. Diese Äußerungsform besteht darin, dass er seine Arbeit nicht aufgibt. Das ist eine Äußerungsform dafür, dass der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann Gottes Auftrag annimmt und die Arbeit verrichtet, und eine sehr wichtige Äußerungsform, die mit dem stillen Einvernehmen mit Gott zusammenhängt. Ist das Nichtaufgeben der eigenen Arbeit ein Aspekt der Praxis oder eine Äußerungsform der Menschlichkeit? (Beides.) Es ist ein konkreter Aspekt der Praxis bei der Arbeit des vom Heiligen Geist gebrauchten Mannes und zugleich ein Aspekt der Realität, die er in seiner Menschlichkeit auslebt. Während der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann Gott dient, äußert sich dieser Aspekt, seine Arbeit nicht aufzugeben, sehr konkret und sehr praktisch. Während er an Gott glaubt, seine Pflicht ausführt und Gott dient, befindet sich jeder Mensch häufig in Zuständen der Negativität und Schwäche oder des Ausweichens – und das unabhängig davon, auf welche Schwierigkeiten er stößt. Denn wer an Gott glaubt, wird unweigerlich auf viele Schwierigkeiten im täglichen Leben und beim Bestreiten seines Lebensunterhalts stoßen sowie auf Schwierigkeiten bei der Ausführung seiner Pflicht und auch auf persönliche Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten machen den Menschen oft zu schaffen und beeinträchtigen sie. Das führt dazu, dass sie unter besonderen Umständen und in besonderen Situationen, in denen es beispielsweise um ihre eigenen Interessen oder um Leben und Tod und dergleichen geht, schwach und negativ werden, ein Ausweichverhalten entwickeln oder Gott missverstehen und das Wirken des Heiligen Geistes nicht wahrnehmen können. Wenn die Menschen in solchen Situationen Gottes Absichten nicht verstehen oder ihren Glauben an Gott verlieren, wenn sie keine Hoffnung sehen und das offensichtliche Wirken des Heiligen Geistes nicht spüren können, entscheiden sich die meisten dafür, die Verantwortung, die sie eigentlich tragen sollten, aufzugeben. Ob sie diese Verantwortung nun vorübergehend oder dauerhaft aufgeben: Aus Meiner Sicht geben sie damit ihre Arbeit auf. Das heißt, wenn Menschen auf Schwierigkeiten stoßen und in Negativität und Schwäche verfallen, Gott missverstehen und von Gott enttäuscht sind, entscheiden sie sich dafür, die Verantwortung, die sie eigentlich tragen sollten, aufzugeben und sich vor ihr zu drücken, anstatt sich den Schwierigkeiten direkt zu stellen oder den Schmerz zu ertragen, um standhaft auf ihrem Posten zu bleiben. In Meinen Augen bedeutet eine solche Äußerungsform, ein solches Verhalten, dass sie ihre Arbeit aufgeben. Wenn bei gewöhnlichen Gläubigen das Problem auftritt, dass sie ihre Arbeit aufgeben, hat das kaum Auswirkungen auf die Arbeit der Kirche und betrifft nur den Einzelnen. Wenn aber jemand Gott dient und seine Arbeit aufgibt und nicht mehr weiter verrichtet, dann hat das, ganz gleich, auf welcher Ebene diese Person Leiter oder Mitarbeiter ist, weit größere Auswirkungen auf die Arbeit von Gottes Haus. Es beeinträchtigt nicht nur das Kirchenleben, sondern auch die Arbeit der Verbreitung des Evangeliums. Die Arbeit der Kirche beziehungsweise die gesamte Arbeit von Gottes Haus wird durch das Ausweichen dieses Menschen und das Aufgeben seiner Arbeit beeinträchtigt, gestört und sogar geschädigt. Wenn ein Bezirksleiter seine Arbeit aufgibt oder seine Pflicht und Mission aufgibt und wegläuft, wird die Arbeit des gesamten Bezirks beeinträchtigt oder kommt sogar zum Stillstand. Gibt ein Regionalleiter oder ein Leiter oder Mitarbeiter auf einer noch höheren Ebene seine Arbeit auf, kann man sich vorstellen, welche Situation dann bei der Arbeit von Gottes Haus entsteht. Wenn Leiter und Mitarbeiter keine echte Arbeit verrichten, die Arbeit nicht umsetzen oder nicht nachverfolgen, wird das in den ersten Tagen noch keine großen Auswirkungen haben: Die Brüder und Schwestern können normal Gottes Worte essen und trinken, sich normal versammeln und ihre Pflichten normal ausführen. Wenn Leiter und Mitarbeiter jedoch niemals echte Arbeit verrichten, dann erhalten die Brüder und Schwestern mit der Zeit keine Arbeitsanordnungen vom Oberen mehr und auch keine Bewässerung, Versorgung, Unterstützung und Hilfe in Bezug auf den Lebenseintritt. Dadurch verlieren die Menschen in der Kirche ihren Zusammenhalt und das Kirchenleben bringt keine guten Ergebnisse hervor. Zudem stagniert die Arbeit der Kirche, und die Kirche verliert das Wirken des Heiligen Geistes. Das sind die Folgen, die eintreten werden. Wenn Leiter und Mitarbeiter ihre Arbeit aufgeben, ist das also ein sehr ernstes Problem. Tritt eine solche Situation auf, während jemand Gott dient, dann sollten der betreffende Leiter oder Mitarbeiter beziehungsweise die Leiter und Mitarbeiter der nächsthöheren Ebene die Verantwortung übernehmen. Tatsächlich kannst du diese Verantwortung gar nicht tragen. Warum spreche Ich dann davon, Verantwortung zu übernehmen? Weil du, wenn du vor Gott trittst, um Rechenschaft abzulegen, keine Rechenschaft ablegen können wirst. Gott hat dir Sein auserwähltes Volk in einer oder mehreren Kirchen und die Arbeit dieser Kirchen anvertraut. Als jedoch besondere Umstände eintraten, hast du aufgehört, deine Arbeit zu verrichten, und dich stattdessen um deine privaten Angelegenheiten und Schwierigkeiten gekümmert und die Bürde der Kirchenarbeit abgelegt. In Gottes Augen ist das eine schwere Verfehlung, die du begangen hast, während du Gott dientest. Gott verabscheut das, und Er verurteilt es.

Nachdem er Gottes Auftrag angenommen hatte, ist der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann, während er Gott diente, niemals zurückgewichen und hat seine Arbeit niemals aufgegeben, ganz gleich, auf welche Schwierigkeiten er stieß. Am Anfang wirkte der Heilige Geist an ihm und vertraute ihm die Kirchen an. Zu dieser Zeit verstand er noch nicht viele Wahrheitsgrundsätze. Unter diesen Bedingungen stützte er sich bei der Kirchenarbeit ausschließlich auf die Erleuchtung und Führung des Heiligen Geistes sowie auf die Einsichten und Erkenntnisse, die er im Laufe seines Glaubens an Gott gewonnen hatte. Bei der Kirchenarbeit stieß er sowohl in seinem Leben als auch bei seiner Arbeit unweigerlich auf viele Schwierigkeiten, Mühsale und Dinge, die ihn vor Rätsel stellten. Unter diesen Bedingungen setzte der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann seine Arbeit beharrlich fort. Ganz gleich, wie groß die Schwierigkeiten waren, denen er sich gegenübersah, und auf welche Hindernisse er stieß, reiste er ständig zu den verschiedenen Kirchen überall, um die Arbeit der Versorgung und der Bewässerung der Kirchen zu verrichten. Dabei tastete er sich stets voran und sammelte Erfahrungen und verrichtete seine Arbeit bis heute immer besser. Das ist die praktische Äußerungsform davon, dass er, während er Gott dient, nicht negativ wird, seine Arbeit nicht vernachlässigt oder aufgibt, ganz gleich, auf welche Schwierigkeiten er stößt. Als er anfing, die Kirchen zu leiten, von Kirche zu Kirche zu reisen, sie zu versorgen und die Verwaltungs- und Personalarbeit der Kirchen zu verrichten, hatte er ebenfalls mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Aus menschlicher Sicht hatte noch nie jemand Kirchen geleitet, und niemand hatte zuvor Kirchenarbeit verrichtet; ein Großteil der Kirchenarbeit begann bei null. Für den Menschen gibt es nichts Schwierigeres. Warum sage Ich, dass es nichts Schwierigeres gibt? Obwohl der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann über das Wirken des Heiligen Geistes verfügte, die Erleuchtung und Führung des Heiligen Geistes besaß und diesen Auftrag schultern konnte, war er selbst nur ein gewöhnlicher Mensch ohne besondere Gaben. Er wusste nicht von Geburt an, wie man Kirchenarbeit verrichtet. Denn seiner Identität nach war er lediglich ein Mitglied der gewöhnlichen verdorbenen Menschheit; er besaß nicht Gottes Leben, sondern nur das Leben eines gewöhnlichen Menschen. Das heißt, dass er nicht von Geburt an wusste, wie man die Arbeit von Gottes Haus verrichtet. Es war lediglich so, dass er, nachdem er Gottes Auftrag angenommen hatte, vom Heiligen Geist bewegt und vom Heiligen Geist geleitet wurde. Was ihn selbst betraf, so wusste er ganz am Anfang weder etwas über die Arbeit von Gottes Haus noch über das Wirken des Heiligen Geistes oder Gottes Werk; bei jedem einzelnen Aspekt der Arbeit von Gottes Haus fing er bei null an. Was bedeutet es, dass er bei null anfing? Es bedeutet, dass er für jeden Aspekt seiner Arbeit vor Gott treten musste, um zu beten und nach dem richtigen Weg zu suchen. Nachdem er die Leitung, Erhellung, Erleuchtung und Führung des Heiligen Geistes empfangen hatte, tastete er sich voran und sammelte Erfahrungen. Dabei fand er allmählich einige Wege und Grundsätze der Praxis heraus und setzte anschließend die verschiedenen Grundsätze, die er herausgefunden hatte, nach und nach bei der Kirchenarbeit um. Während er sie umsetzte, erfuhr er die Erleuchtung des Heiligen Geistes und die Leitung des Heiligen Geistes. Gleichzeitig fasste er auch seine Erfahrungen zusammen, lernte, Menschen und Dinge zu erkennen, und entwickelte ein Gespür für die Dynamik des Wirkens des Heiligen Geistes, die Methoden des Wirkens des Heiligen Geistes sowie die Leitung und Erleuchtung des Heiligen Geistes. Dieser Prozess war sehr natürlich und auch sehr praktisch und sehr konkret; er war überhaupt nicht gehaltlos.

Stieß der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann auf viele Schwierigkeiten, während er sich bei der Leitung der Kirchen und der Verrichtung der gesamten Arbeit von Gottes Haus vorantastete? (Ja.) Schwierigkeiten waren ein ständiger Begleiter in diesem Prozess. Bei jedem Schritt, den er tat, und bei jedem Aspekt der Arbeit, den er ausführte, handelte es sich jeweils um die neueste Arbeit; es war ein Versuch, und es war auch eine Erfahrung, und mehr noch, es war eine Form des Fortschritts. Was tat der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann, wenn er auf Schwierigkeiten stieß? Nachdem Gott Fleisch geworden und erschienen war, konnte er sich mit Mir besprechen und mit Mir Gemeinschaft halten. Was tat der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann, wenn er auf Schwierigkeiten stieß, bevor Gott den menschgewordenen Gott bezeugt hatte? (Er betete und suchte nach dem richtigen Weg.) Er musste beten, und er musste nach dem richtigen Weg suchen. Er hatte den Antrieb, niemals zurückzuweichen. Wie nennt man das umgangssprachlich? Sich durchbeißen. Er biss sich durch, um die Schwierigkeiten zu bewältigen. Ganz gleich, auf welche Schwierigkeit er stieß, er konnte nicht ins Straucheln geraten, er konnte nicht warten und er konnte sich nicht auf andere verlassen, weil niemand sonst verstand, worum es ging. Die Kirche war ihm anvertraut worden, und damit war ihm auch die Arbeit der Kirche anvertraut worden. Wenn er auf Schwierigkeiten stieß und mit anderen darüber Gemeinschaft hielt, konnten sie es nicht verstehen und es überstieg ihren Horizont. Zu dieser Zeit war er sehr einsam, und es war eine sehr schwere Zeit für ihn. Wenn er mit den Mitarbeitern um ihn herum Gemeinschaft hielt, nahm es keiner von ihnen ernst; sie sagten: „Wovon sprichst du? Wir können das nicht verstehen und es übersteigt unseren Horizont. Wir haben über diese Dinge noch nie nachgedacht.“ Niemand kümmerte sich um diese Dinge, niemand verstand diese Dinge, und niemand konnte wirklich erfassen, was genau die Schwierigkeiten waren, denen er sich gegenübersah. Selbst wenn er sich unter diesen Bedingungen auf andere hätte verlassen wollen, war er dazu nicht in der Lage, und er konnte auf niemanden zählen. Er musste vor Gott beten, und er musste nach dem richtigen Weg suchen und warten. Manche Leute sagen: „Konnte er dann nicht einfach Gottes Worte betenlesen und einen Weg in Gottes Worten finden?“ Zu dieser Zeit waren noch nicht so viele von Gottes Worten kundgetan worden. Jetzt sind verschiedene Aspekte der Wahrheit umfassend besprochen und alle deutlich erklärt worden, und obendrein kann er, wenn er auf irgendwelche Schwierigkeiten stößt, direkt mit Mir Gemeinschaft halten; sobald er etwas durch die Gemeinschaft versteht, setzt er es um. Ganz am Anfang gab es diese Bedingungen nicht. Was tat der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann also, wenn er auf alle möglichen Arten von Schwierigkeiten stieß? Er musste sich ihnen alleine stellen. Er konnte ihnen nicht ausweichen, noch konnte er auf irgendjemanden zählen, geschweige denn die Verantwortung auf jemand anderen abwälzen. Manche Leute sagen: „Da er keine Möglichkeit hat, Schwierigkeiten zu bewältigen, wenn sie auftreten, und auf niemanden zählen kann, und er warten muss, wenn er zu Gott betet, und nicht weiß, wann der Heilige Geist ihn erleuchten und leiten wird, könnte er die Arbeit auch einfach bleiben lassen und den Dingen ihren Lauf lassen. Er kann sie einfach verrichten, wenn er will, und sie verrichten, wenn er dazu in der Lage ist.“ Ist es annehmbar, die Arbeit derart eigenwillig zu verrichten? (Nein.) Warum ist das unannehmbar? Die meisten, die Gottes Auftrag angenommen haben, haben diese Erfahrung wahrscheinlich nicht gemacht: Wenn Gott dir einen Aspekt der Arbeit anvertraut und diese Arbeit viele konkrete Aspekte der Arbeit und viele konkrete Themen sowie Probleme umfasst, die mit diesen Aspekten der Arbeit und den Themen dieser Arbeit verbunden sind, lässt dich der Heilige Geist gewisse Dinge empfinden, sodass du die damit verbundenen Probleme sehen kannst und sehen kannst, welche Arbeit du verrichten solltest; aber wenn es darum geht, wie man sie verrichtet, musst du selbst nach dem richtigen Weg suchen und dich vortasten. Nur der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann oder jemand, der einen bedeutenden Auftrag von Gott angenommen hat, empfindet diese Dinge und hat diese Einsichten; mehr noch, er trägt in dieser Hinsicht eine Bürde und Verantwortung. Wenn er auf Schwierigkeiten stößt, spürt er, dass diese Arbeit verrichtet werden muss, ganz gleich, wie groß das Problem vor ihm auch sein mag; das ist seine Einsicht, und außerdem wird er dazu bewegt, diese Arbeit zu verrichten. Das bewirkt Gott; auf diese Weise bewegt Gott die Menschen. Gott gebraucht die Menschen wie folgt: Er gibt dir eine gewisse Einsicht und bewegt dich ein wenig, sodass dir bewusst wird, dass ein bestimmter Aspekt der Arbeit auf eine bestimmte Weise verrichtet werden sollte. Es mag sein, dass du in deinem subjektiven Bewusstsein die Bedeutung und den Wert der Verrichtung dieser Arbeit oder die Ergebnisse, die in der Folge erzielt werden sollen, noch nicht erkannt hast und dass du von diesen Dingen noch nichts weißt. Aber wenn der Heilige Geist dich bewegt, hast du das Gefühl, dass es gut ist, diese Arbeit auf eine bestimmte Weise zu verrichten, und dass sie auf diese Weise verrichtet werden sollte. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann wird auf eine solche Weise von Gott bewegt; er hat das Gefühl, dass er diese Arbeit so verrichten und die Kirchen in diese Richtung leiten sollte, also beißt er sich durch und setzt seine ganze Kraft ein, um diese Arbeit zu verrichten. Ganz gleich, auf welche Mühsale er stößt, und ganz gleich, welche Schwierigkeiten es gibt, treibt er die Arbeit weiter voran. Besonders bei einigen wichtigen Arbeiten haben andere deren Bedeutung vielleicht noch nicht erkannt, und andere Leiter und Mitarbeiter haben für diese Arbeit vielleicht überhaupt keinen Weg oder keine Richtung. Wenn der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann jedoch die Notwendigkeit spürt, diese Arbeit zu verrichten, bringt er diese Bürde vor Gott, um zu beten und nach einem Weg zu suchen. Die meisten Menschen besitzen weder diese Bürde noch dieses Verantwortungsbewusstsein. Wenn es keine Arbeit zu verrichten gibt, halten die etwas Besseren unter ihnen höchstens geistliche Andachten und lernen Hymnen, während die meisten anderen einfach nur zusammenkommen, um müßig zu plaudern. Die meisten Leiter und Mitarbeiter verrichten lediglich die Arbeit, die der Obere ihnen zu verrichten aufträgt, und setzen die Arbeit um, die der Obere ihnen umzusetzen aufträgt; sobald sie sie umgesetzt haben, ist die Sache für sie erledigt. Sie tragen keine Bürde für die Kirchenarbeit und haben nicht die Einstellung, auf positive und proaktive Weise mitzuwirken; es ist schon ziemlich gut, wenn sie ihre Arbeit nicht aufgeben. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann jedoch lebt mit dieser Bürde und dieser Verantwortung, ganz gleich, unter welchen Umständen. Wenn er auf spezielle Schwierigkeiten stößt, besteht eine der Methoden, die er zu deren Bewältigung anwendet, darin, sich zurückzuziehen und zu beten, um nach dem Weg und den Grundsätzen der Praxis zur Bewältigung dieser Schwierigkeiten zu suchen. Während andere essen und trinken, sich vergnügen und müßig plaudern und einige sogar streiten, lachen und scherzen, hört er abseits für sich allein Hymnen, betet und sucht nach dem richtigen Weg. Dem äußeren Anschein nach hört er sich Hymnen an, und es sieht so aus, als würde nichts Bedeutendes geschehen; er verrichtet keine Arbeit, hält keine Gemeinschaft und predigt nicht, und er gibt bei keinem Aspekt der Arbeit Anleitung. Aber Ich weiß, dass er in seinem Herzen nachsinnt, dass er nach dem richtigen Weg sucht, dass er betet und dass er auf die Leitung des Heiligen Geistes oder auf ein Ergebnis wartet und dabei eine Bürde trägt. Dies ist eine der Methoden, die der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann anwendet, um Schwierigkeiten bei der Arbeit zu bewältigen: sich zurückzuziehen und zu beten, um nach einem Weg zur Bewältigung der Schwierigkeiten zu suchen. Es gibt auch noch eine andere Methode. Wenn die Umstände es ihm nicht erlauben, allein zu sein, oder wenn er keine ruhige Umgebung hat, hat er auch dafür eine Vorgehensweise: Er versammelt die Leiter und Mitarbeiter sowie die Brüder und Schwestern, um Gemeinschaft zu halten, und im Prozess dieser Gemeinschaft versucht er, ein Gespür dafür zu bekommen, wie der Heilige Geist ihn bewegt, versucht er, ein Gespür dafür zu bekommen, wie der Heilige Geist ihn leitet, versucht er, ein Gespür dafür zu bekommen, welche Erleuchtung der Heilige Geist ihm schenkt, und sucht danach, wie genau das aktuelle Problem bewältigt werden sollte und welche Grundsätze man beim Praktizieren und bei der Umsetzung des nächsten Schrittes befolgen sollte. Es mag sein, dass er, während er mit Leitern und Mitarbeitern zusammenkommt oder mit ihnen plaudert, einige Grundsätze und Vorgehensweisen herausfindet. Er ist dann sehr froh, als sei eine schwere Last von ihm genommen worden, und fühlt sich etwas erleichtert. Der konkrete Plan für die Umsetzung ist jedoch noch nicht vollständig festgelegt, also sucht er nach Gelegenheiten, um weiterhin mit den Leitern und Mitarbeitern über diese Angelegenheiten Gemeinschaft zu halten. Manchmal hält er einen ganzen Vormittag lang Gemeinschaft, und manchmal hält er einen ganzen Nachmittag lang Gemeinschaft, bis er einen genauen Plan für die Umsetzung festlegt. Dem äußeren Anschein nach plaudert er und hält mit den Leitern und Mitarbeitern Gemeinschaft über die Arbeit, aber in seinem Herzen weiß nur er allein, dass er dies tut, um Schwierigkeiten und Probleme zu lösen, die in der Kirchenarbeit aufgetreten sind, während die Leiter und Mitarbeiter dies nicht wissen und sich alle dessen überhaupt nicht bewusst sind. Es gibt noch eine weitere Methode, die der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann anwendet, um Schwierigkeiten in der Arbeit zu bewältigen. Diese besteht darin, durch die Leiter und Mitarbeiter von einigen Dingen zu erfahren, die sich in den Kirchen an verschiedenen Orten ereignet haben, und von den Situationen, die in der Kirchenarbeit aufgetreten sind, sowie von den verschiedenen Zuständen, die bei den Brüdern und Schwestern auftreten, woraufhin er betet und nach dem Weg sucht und die Grundsätze und Vorgehensweisen findet, um die Schwierigkeiten zu bewältigen. Wenn er mit diesen Schwierigkeiten konfrontiert wird, lebt er nach außen hin immer noch normal: Er isst drei Mahlzeiten am Tag, ruht sich zu festen Zeiten aus und hält dann mit den Leitern und Mitarbeitern Gemeinschaft und hält mit den Brüdern und Schwestern um ihn herum Gemeinschaft. Manchmal geht er auch aus dem Haus, um sich zu entspannen, und geht auf den Markt, um nach Musikkassetten zu suchen oder Bücher zu kaufen. Nach außen hin unterscheidet sich sein Tagesablauf nicht vom Üblichen; rein formell betrachtet verrichtet er manchmal sogar keine Arbeit. Doch in seinem Herzen denkt er immer an die Arbeit und sinnt immer über Probleme nach. Besonders wenn die Kirche auf einige große Schwierigkeiten stößt, oder wenn bei einigen wichtigen Arbeiten Schwierigkeiten auftreten, oder wenn jemand Störungen verursacht, trägt er stets eine Bürde in seinem Herzen und sucht nach einem Weg, wie diese Schwierigkeiten und Probleme gelöst werden können.

Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann verfügt über einige praktische Wege der Praxis, um seine Arbeit nicht aufzugeben. Das heißt, wenn er mit Schwierigkeiten konfrontiert wird oder wenn in der Kirchenarbeit Probleme auftreten, versucht er nicht, sich einen Plan B zurechtzulegen oder sich einen Ausweg offenzuhalten, noch macht er sich für sich selbst Gedanken oder schmiedet Pläne für sich. Darüber hinaus verfällt er nicht in Negativität und wird auch nicht schwach, geschweige denn, dass er sich beklagt. Vielmehr tritt er den Schwierigkeiten auf eine positive und proaktive Weise entgegen, versucht mit allen Mitteln, einen Weg zu finden, um sie zu bewältigen, betet ständig und sucht ständig nach einem Weg und wartet dann auf Gottes Erleuchtung und wartet auf Gottes Führung. Das sind alles spezifische Äußerungsformen davon, seine Arbeit nicht aufzugeben. Gibt es für ihn etwa keine spezifischen Wege der Praxis? (Doch, die gibt es.) Er hat spezifische Wege der Praxis, und sie sind ganz und gar nicht übernatürlich. Wenn man nach seinen Wegen der Praxis urteilt, erhält er die Erleuchtung des Heiligen Geistes und auch die Führung des Heiligen Geistes, und er nimmt auch die Anleitung des Heiligen Geistes an. Wenn er jedoch auf Schwierigkeiten stößt, gibt Gott ihm nicht direkt übernatürliche Worte oder übernatürliche Gedanken darüber ein, wie er ihnen begegnen und wie er sie bewältigen soll. Er sagt ihm auch nicht auf eine direkte, treffende und ausdrückliche Weise, was zu tun ist; es gibt keine spezifischen Anweisungen – er kann sich nur auf sich selbst verlassen, um sich voranzutasten und nach dem richtigen Weg zu suchen. Wenn jemand keine Bürde trägt, weder wahren Glauben noch Aufrichtigkeit gegenüber Gott in seinem Herzen hat und kein Herz besitzt, das auf Gott bedacht ist, dann wird diese Person, wenn sie auf Schwierigkeiten stößt, sich leicht über Gott beklagen und Gott missverstehen. Diese Person wird dann schwach werden, in Negativität verfallen und sich zurückziehen und sogar den Auftrag, den Gott ihr gegeben hat, beiseitelegen und ignorieren. Im Gegensatz dazu erhält der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann, wenn er auf verschiedene Schwierigkeiten stößt, ebenfalls keine übernatürlichen Offenbarungen oder übernatürliche Führung, und er erhält auch keine ausdrücklichen Anweisungen aus Gottes Worten. Aber er verfällt weder in Negativität noch wird er schwach, und er hegt nicht die überzogene Hoffnung, dass Gott mit einer Stimme wie Donner zu ihm spricht oder ihm ein Wort ins Herz legt, das ihm sagt, was er tun soll. Er bittet Gott auch nicht, ihm ausdrücklich mit Worten zu sagen, in welche Richtung er die Kirchen leiten soll oder in welche Richtung er einen bestimmten Aspekt der Arbeit ausführen soll – und auch nicht, wie er, wenn er auf Schwierigkeiten stößt, mit diesen umgehen soll, wo er ansetzen soll und an welche Grundsätze er sich halten soll. Er stellt keine Forderungen an Gott, und Gott wirkt auch nicht auf diese Weise. Aber selbst unter solchen konkreten Umständen und Bedingungen und während eines solchen Prozesses betet er immer noch zu Gott, sucht nach einem Weg und wartet auf Gottes Führung und wartet auf die Erleuchtung des Heiligen Geistes, und das, ohne in Negativität zu verfallen oder schwach zu werden. Wenn er auf diese Schwierigkeiten stößt, empfindet er sie selbst auch als schwierig und hat das Gefühl, dass sie nicht leicht zu bewältigen sind. Manche Leute verstehen diesen Mann jedoch nicht und sagen vielleicht: „Er ist der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann. Der Heilige Geist wirkt an ihm. In seinen Augen ist alles sehr einfach. Der Heilige Geist erleuchtet und führt ihn innerlich, also sind die Dinge natürlich einfach für ihn! Für uns ist es nicht einfach; wir haben diese besondere Identität nicht und wir haben diese Art von besonderer Führung durch den Heiligen Geist nicht erhalten. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann ist anders. Da er der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann ist, übertreffen die Wahrheiten, die er versteht, und die Arbeit, die er ausführen kann, sowie seine Fähigkeiten das, was gewöhnliche Menschen in diesen Bereichen vorweisen können, und liegen über dem Niveau durchschnittlicher Menschen. Er ist klüger als durchschnittliche Menschen, und seine Fähigkeit, Dinge zu beurteilen, ist übernatürlicher als die von durchschnittlichen Menschen.“ Dieser Standpunkt ist durch und durch falsch. Der Grund, warum der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann diese Aspekte der Arbeit übernehmen und diesen Auftrag und diese von Gott gegebene Verantwortung schultern kann, besteht darin, dass dieser Mann erstens in Bezug auf seine Menschlichkeit die vier von uns vorher erwähnten Bedingungen erfüllt, um ein stilles Einvernehmen mit Gott zu haben, und zwar wahren Glauben zu besitzen, aufrichtig gegenüber Gott zu sein, auf Gott bedacht zu sein und ein Verständnis von Gottes Absichten zu haben. Erst dann erlangt er nach und nach die Erleuchtung des Heiligen Geistes und erlangt Gottes Führung im Prozess der Ausführung der Arbeit und während er Gott dient. Diese Erleuchtung und Führung stellen Gottes besondere und gnädige Behandlung des vom Heiligen Geist gebrauchten Mannes dar, und natürlich erlangt er diese auch, weil er selbst diese vier Äußerungsformen der Menschlichkeit besitzt. Die Erleuchtung, Anleitung und Hilfe des Heiligen Geistes, die er erhält, sowie die Tatsache, dass Gott ihn vervollkommnet, sind ganz und gar nicht übernatürlich. Ein großer Teil davon wird im Austausch für seine eigene Anstrengung, seine eigene positive und proaktive Mitwirkung, seine eigene Aufrichtigkeit und den Preis, den er zahlt, erlangt; es ist nichts, was Gott ihm willkürlich gewährt. Es ist nicht so, dass Gott ihm – unabhängig davon, wie die angeborene Menschlichkeit dieses Mannes ist und ob er bereit ist, die Arbeit auszuführen – all dies aufzwingt, ihn ständig arbeiten lässt, ihn ständig erleuchtet und ihm direkt sagt, was er tun soll, egal auf welche Schwierigkeiten er stößt – so ist es nicht. Wenn er auf verschiedene Mühsale und verschiedene Schwierigkeiten stößt, besonders wenn er mit der wilden Unterdrückung durch den großen roten Drachen und extrem widrigen Umgebungen konfrontiert ist, gibt er niemals seine Arbeit auf – das heißt, er gibt niemals die Kirchenarbeit auf, gibt niemals den von Gott gegebenen Auftrag auf und gibt niemals die gesamte Arbeit des Hauses Gottes auf. Stattdessen setzt er seine Aufrichtigkeit ein und setzt seinen Glauben, seine Hingabe und sein Bedachtsein auf Gott ein, um seine Verantwortung zu erfüllen. Daran ist nichts Übernatürliches; er verrichtet seine Arbeit auf eine besonders normale und besonders praktische Weise. Darüber hinaus vollbringt Gott Sein Werk an dem vom Heiligen Geist gebrauchten Mann – Er erleuchtet, leitet und führt ihn und diszipliniert, richtet und züchtigt ihn sogar – stets nur in dem Maße, in dem seine normale Menschlichkeit dies begreifen, erreichen, erlangen, erfahren und nachempfinden kann. Es ist ganz und gar nicht übernatürlich. Gleichzeitig werden die Erleuchtung und Erhellung sowie die Grundsätze und Wege der Praxis, die der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann erhält, wenn er auf Schwierigkeiten stößt, während er Gott dient, nach und nach durch seine Erfahrungen und seine Suche nach dem richtigen Weg gewonnen und entwickelt. Auch diese sind nicht übernatürlich. Diese Grundsätze und Wege der Praxis, die er für sich gewonnen hat, sowie die Wahrheitsrealität, die er besitzt, sind keine Gaben. Was bedeutet es, dass es sich nicht um Gaben handelt? Es bedeutet, dass dieser Mensch nicht mit irgendwelchen übernatürlichen Fähigkeiten geboren wurde. Die Instinkte in allen Aspekten seiner Menschlichkeit sind normal; das Kaliber seiner Menschlichkeit und sein IQ, zusammen mit seinen Stärken, Interessen, Hobbys und seiner Fähigkeit, Dinge zu beurteilen, liegen alle innerhalb des Rahmens der normalen Menschlichkeit und sind ganz und gar nicht übernatürlich. Manchmal fragt euch der Bruder, nachdem er einige Probleme gelöst hat: „Ist es nicht einfach, diese Angelegenheit zu regeln?“ Manche Leute schweigen und denken: „Gott hat dir mehr zuteilwerden lassen als uns, also ist es für dich sicherlich einfach, alles zu regeln.“ Manche Leute sagen sogar: „Der Heilige Geist wirkt an dir, also verstehst du natürlich alles, und alles ist leicht für dich. Du weißt, wie man alles macht, und weißt, wie man jedes Problem regelt. Wenn der Heilige Geist an uns wirken würde, wären wir genau wie du; wir wären nicht schlechter als du!“ Sind diese Worte richtig? (Nein.) Diese Worte sind durch und durch falsch; das ist ein Missverständnis. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann kann viele Probleme regeln, und er kann in jeder Angelegenheit Gottes Absichten verstehen und die Grundsätze erfassen, und er weiß, welche Kriterien dabei gelten. Er regelt viele Probleme mit Leichtigkeit, und für die Leute sieht es aus, als wäre das für ihn besonders simpel und besonders leicht, aber diese Fähigkeit ist ihm nicht angeboren. Sie hängt mit seiner persönlichen Anstrengung und dem Preis zusammen, den er zahlt, sowie mit Gottes gnädiger Behandlung und Gottes Führung; dazu kommen Gottes Erleuchtung und Erhellung sowie die Tatsache, dass Gott ihn persönlich vervollkommnet. Die Grundsätze der Wahrheit, die er gewonnen hat, die Vervollkommnung durch Gott, die er erfahren hat, und die Grundsätze und Fähigkeiten, die er beherrscht, um verschiedene Probleme zu bewältigen – nichts davon ist angeboren. Es handelt sich dabei auch nicht um angeborene Gaben, noch werden ihm diese vollständig vom Heiligen Geist gegeben oder vom Heiligen Geist erwirkt; vielmehr hat er sie durch seine Suche nach dem richtigen Weg, den Preis, den er gezahlt hat, und sein Verhalten in verschiedenen Belangen unter dem Werk und der Führung des Heiligen Geistes erlangt. Diese Errungenschaften sind bereits zu seinem Leben geworden. Das ist doch so, oder? (Ja.) Ihr seht es so: „Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann ist auch ein Mensch, er ist auch ein verdorbenes menschliches Wesen – es ist nur so, dass er Gottes Gericht und Züchtigung erfahren hat und vom Heiligen Geist gebraucht wird. Warum ist es also so leicht für ihn, Probleme zu bewältigen? Mit nur wenigen Sätzen kann er ein Problem verständlich erklären. Warum ist es für uns so anstrengend, Angelegenheiten zu regeln?“ Manche Leute denken, dies sei eine Gabe, und manche Leute denken, dies sei Gottes Werk. Beide Sichtweisen sind falsch. Einerseits ist dies keine angeborene Gabe; andererseits liegt die Tatsache, dass der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann heute die Fähigkeit hat, die Arbeit auszuführen, darin begründet, dass er Gottes Vervollkommnung erfahren hat und selbst Anstrengungen unternommen und hart gearbeitet hat. Das liegt daran, dass der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann, als er anfing, Gott zu dienen, ebenfalls viele Dinge nicht verstand. Wie alle, die Gott dienen, stieß auch er auf einige Schwierigkeiten, und er geriet auch in einige Situationen, bei denen er Gottes Absichten nicht verstand; er war verwirrt und fühlte sich verloren, und natürlich hatte auch er seine eigenen Auffassungen und Vorstellungen. Wenn er jedoch mit diesen Angelegenheiten konfrontiert wurde, entschied sich der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann dafür, mit seiner Aufrichtigkeit und mit aller Kraft die Arbeit auszuführen, mit der Gott ihn beauftragt hatte, und er tat sein Äußerstes und biss sich durch, um die Aufgaben, die Gott ihm gegeben hatte, und die Verantwortlichkeiten, die Gott ihm übertragen hatte, zu erfüllen. Ganz gleich, um welchen Zeitraum es sich handelte, ganz gleich, auf welche Art von Schwierigkeit er stieß, und ganz gleich, ob die Bedingungen es zuließen, diese Schwierigkeiten zu bewältigen, der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann hat niemals aufgegeben oder sich zurückgezogen, und so hat er auf seinem Weg eine große Ernte eingefahren. Gerade weil er sich nicht zurückzieht und er, egal auf welche Situation er stößt, positiv und proaktiv mitwirkt, positiv und proaktiv nach der Wahrheit strebt und positiv und proaktiv vor Gott kommt, um zu beten, wird er während seiner positiven und proaktiven Mitwirkung von Gott nach und nach erleuchtet. Dadurch kann er die Wahrheiten in allen Aspekten erkennen, die er verstehen sollte, ebenso wie die Grundsätze und Methoden für die Ausführung der Arbeit, die Ziele, die Gott bei der Ausführung jedes Aspekts der Arbeit erreichen will, und die Bedeutung der Ausführung des jeweiligen Aspekts der Arbeit. So kann er das alles nach und nach verstehen und erfassen. Ein sehr wichtiger Grund, warum er diese Ernte einfahren konnte, besteht darin, dass er, wenn er auf verschiedene Schwierigkeiten stieß, sich niemals zurückgezogen hat; vielmehr hat er, seit er Gottes Auftrag angenommen hat, genau wie Noah stets auf seinem Posten ausgeharrt – egal auf welche Schwierigkeiten er stößt, er betet und verlässt sich auf Gott, versucht mit allen Mitteln, diese Schwierigkeiten zu bewältigen, und hat niemals seine Arbeit aufgegeben. Was bedeutet es, dass er seine Arbeit nicht aufgegeben hat? Es bedeutet, dass er die verschiedenen Aspekte der Kirchenarbeit stets Schritt für Schritt und auf geordnete Weise ausgeführt hat und sein Äußerstes getan hat, um im Rahmen menschlicher Fähigkeiten alles ihm Mögliche und alles Erdenkliche zu tun, und so seine Verantwortlichkeiten und Pflichten erfüllt hat.

Wenn Gott einem Menschen einen Auftrag gibt oder einen Menschen gebraucht, wenn Gott an einem Menschen wirkt oder ihn erleuchtet und anleitet, damit er Seine Absichten versteht, einen Aspekt der Wahrheit versteht und einen Aspekt der Grundsätze versteht, ist nichts von diesem Werk, das Gott verrichtet, übernatürlich. All dies wird den Menschen gegeben, wenn sie proaktiv mitwirken und proaktiv nach dem richtigen Weg suchen. Gott zwingt den Menschen in Seinem Werk nichts auf. Wenn du ein Herz hast, das nach dem richtigen Weg sucht, und eine Bürde trägst und auf eine positive und proaktive Weise mitwirken kannst, wenn du auf verschiedene Schwierigkeiten stößt, dann wird Gott dir diese Dinge geben und dich erleuchten und anleiten, die Wahrheitsgrundsätze zu verstehen. Wenn du dich jedoch dafür entscheidest, auszuweichen und dich zurückzuziehen, wenn du auf Schwierigkeiten stößt, und nicht bereit bist, mitzuwirken, wird Gott dir nichts aufzwingen. Gott wird dir diese Verantwortung nicht aufzwingen, noch wird Er dir diese Vorgehensweisen, Methoden und Grundsätze für die Ausführung der Arbeit aufzwingen, damit du sie verstehst. Gott zwingt die Menschen nicht gegen ihren Willen. Wenn du bereit bist, Gottes Auftrag anzunehmen, und du proaktiv mitwirken und einen Preis zahlen kannst, um nach dem richtigen Weg zu suchen, wird Gott dich erleuchten und dich verstehen lassen. Wenn du nicht bereit bist, diese Arbeit auszuführen, und du dich entscheidest, aufzugeben und deine Arbeit niederzulegen, wird Gott dich nicht gegen deinen Willen zwingen. Du hast deine Freiheit; wenn du nicht bereit bist, es zu tun, wird Gottes Werk trotzdem weiter voranschreiten. Gott hat dich auserwählt, aber du wirkst nicht mit und entscheidest dich, den Auftrag aufzugeben, bist nicht bereit, auf Gottes Bürde bedacht zu sein, und kannst Gottes Absichten nicht zufriedenstellen. Also wird Gott jemand anderen finden, der diese Arbeit ausführt. Gott wird diese Bürde demjenigen auferlegen, der Seinen Auftrag annehmen kann, der bereit ist, auf Seine Bürde bedacht zu sein, der bereit ist, einen Preis zu zahlen, der bereit ist, sich hinzugeben und sein gesamtes Sein darzubringen, und der Gottes Auftrag vollenden kann. Gott schaut auf deine Äußerungsformen, schaut auf deine Entscheidungen und schaut auf deine Haltung gegenüber Seinem Auftrag. Was das Annehmen von Gottes Auftrag betrifft, entscheidet sich der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann dafür, auf eine positive und proaktive Weise mitzuwirken, setzt all seine Kraft ein und bringt sein gesamtes Sein dar. Da er Gottes Auftrag angenommen und diese Verantwortung übernommen hat, betrachtet er es als seine selbstverständliche Pflicht, bis zuletzt durchzuhalten, und verrät Gott nicht. Ganz gleich, auf welche Schwierigkeiten er stößt, letztlich läuft es auf Folgendes hinaus: sich voll ins Zeug zu legen und all seine Kraft aufzubieten, sich durchzubeißen und Hingabe zu zeigen und niemals seinen Posten zu verlassen. Vielleicht sagt der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann auch oft folgende Worte zu euch: „Wenn wir uns, egal auf welche Schwierigkeiten wir stoßen, durchbeißen und Gottes Auftrag bis zur Vollendung ausführen, werden wir unser Leben nicht umsonst gelebt haben. Es gibt keinen Trick, um Gottes Auftrag zu vollenden. Es läuft einfach auf Folgendes hinaus: uns voll ins Zeug zu legen und all unsere Kraft aufzubieten und uns durchzubeißen und Hingabe zu zeigen!“ Sagt er das oft zu euch? (Ja.) Die Worte „Egal, auf welche Schwierigkeiten wir stoßen, wir müssen uns durchbeißen“, die der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann sagt, während er Gott dient, sind keine Parole und auch kein leeres Gerede. Genau so handelt er und genau so unterstützt und hilft er euch. Ob ihr es annehmen könnt oder nicht und ob ihr auf diese Weise praktiziert oder nicht, er selbst handelt genau so. In seiner eigenen Erfahrung hat er Gottes Erleuchtung und Erhellung erhalten, hat Gottes Hilfe und Unterstützung erhalten und hat Gottes Führung und Anleitung erhalten, und er hat sich bei der Ausführung der Arbeit die ganze Zeit durchgebissen. Bei der Ausführung jedes Aspekts der Kirchenarbeit konzentriert er sich nicht auf Tricks, sondern führt die Arbeit vielmehr so aus, dass sie Ergebnisse erzielt. Die Aufgaben, die Gott ihm gegeben hat, und das, was er versteht, das, was er tun sollte, und das, was er tun kann, sowie die Arbeit, zu deren Ausführung Gott ihn anleitet – all das setzt er zielstrebig um. Er sagt oft zu euch: „Ihr müsst euer Äußerstes tun, wenn ihr eure Pflicht tut. Seid nicht aalglatt und lasst nicht nach, sehnt euch nicht nach Bequemlichkeit, gebt eure Arbeit nicht auf, sucht keinen Ausweg und strebt nicht nach Vorteilen für euch selbst.“ Er sagt diese Dinge, und genau so handelt er auch. Seit er anfing, Gott zu dienen, bis heute hat der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann stets auf diese Weise mit euch Gemeinschaft gehalten und euch unterstützt und geholfen. Warum sagt er das? Er ruft keine Parolen, um anderen etwas vorzumachen; vielmehr handelt er selbst genau auf diese Art und Weise. Er weiß vielleicht selbst nicht einmal, warum die Ausführung vieler Aspekte der Arbeit im Haus Gottes für ihn so einfach und so leicht ist. Ganz gleich, was das Problem ist, er kann es mit nur wenigen Worten klären. Wie man ein Problem behandelt, das jemand meldet, oder wie man irgendeinen Aspekt der Kirchenarbeit ausführt – aus seiner Sicht sind diese Dinge besonders leicht und besonders mühelos. Warum ist das so? Es könnte sein, dass er auf seinem Weg keine Bilanz gezogen hat und nicht weiß, warum er jetzt eine solche Ernte eingefahren hat und ein solches Arbeitsvermögen hat. So wie Ich es jedoch sehe, ist dies untrennbar mit seiner persönlichen Anstrengung verbunden sowie mit dem Weg, den er geht, während er Gott dient, seiner Aufrichtigkeit gegenüber Gott und seinem Bedachtsein auf Ihn und seinem Charakter. Wenn euch Dinge geschehen, wisst ihr oft nicht, wie ihr damit umgehen sollt, und wisst nicht, wie ihr sie erfahren sollt. Ihr habt das Gefühl, dass die Schwierigkeiten, auf die ihr stoßt, immens sind, und ihr wisst nicht, wie ihr sie bewältigen sollt. Doch in den Augen des Bruders ist es sehr einfach. Er hält dann mit euch Gemeinschaft über die Wahrheitsgrundsätze und sagt euch, dass ihr beten und nach dem richtigen Weg suchen müsst und dass ihr, sobald ihr sie versteht, die Grundsätze praktizieren müsst. Ihr denkt dann: „Wie kommt es, dass der Bruder alles weiß? Warum ist es so leicht für ihn, Angelegenheiten zu regeln? Das ist Gottes Werk; er wurde mit dieser Fähigkeit geboren. Wir haben diese Fähigkeit nicht, noch hat Gott uns besondere Gunst erwiesen.“ Die meisten Menschen haben falsche Vorstellungen davon, wie es kommt, dass der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann die Arbeit mit besonderer Leichtigkeit und Freude ausführt. Niemand weiß, welches Leid er hinter den Kulissen ertragen hat und welche Preise er dort gezahlt hat, wie er praktiziert und wie er mit Gottes Auftrag umgeht, während er Gott dient, wie er an diesem Auftrag und dieser von Gott gegebenen Bürde festhält und wie er seine Verantwortlichkeiten erfüllt und Ergebnisse erzielt. Ihr seht nur, dass es für ihn besonders mühelos und besonders leicht ist, alles zu regeln, aber niemand weiß, wie genau seine Praxis im Detail hinter den Kulissen aussieht. Das ist doch so, nicht wahr? (Ja.)

Ganz gleich, welchen Aspekt der Arbeit das Haus Gottes in Angriff nimmt, wenn es diese Arbeit zum ersten Mal beginnt, fängt es bei null an. Es gibt im Grunde keine Experten oder Mitarbeiter mit Fachwissen, und es gibt im Grunde auch kein qualifiziertes technisches Fachpersonal. Darüber hinaus kennt niemand die Grundsätze für die einzelnen Aspekte der Arbeit, auch der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann nicht. Man kann sagen, dass bei jedem Aspekt der Arbeit, einschließlich der Evangeliumsarbeit, bei null angefangen wird. Was bedeutet es, bei null anzufangen? Es bedeutet, dass niemand diese Arbeit schon einmal ausgeführt hat und niemand Erfahrung damit hat. Niemand kann dir sagen, wie du sie ausführen sollst, wie du vorgehen solltest, worauf du achten musst, was Gottes Absichten sind, welche Grundsätze Gott verlangt, welchen Umfang diese Arbeit hat, welche Probleme bei ihrer Ausführung auftreten könnten, wie du diesen Problemen begegnen sollst, wie du mit ihnen umgehen und wie du sie lösen sollst und so weiter. Es gibt keine einzige Person mit Erfahrung, die dir irgendeines dieser Details sagen kann. Alles fängt bei null an. Besonders bei der Arbeit des Hauses Gottes, die Fachwissen erfordert, sinnt der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann, wenn er zum ersten Mal mit der Ausführung einer solchen Arbeit beginnt, ganz allein darüber nach, tastet sich voran und sucht nach dem richtigen Weg. Bei einigen Dingen hält er mit Mir Rücksprache, und Ich halte mit ihm Gemeinschaft, wodurch er einige Anregungen erhält und einige Wege der Praxis findet. Manchmal bringt die Ausführung von Arbeit, die noch nie zuvor ausgeführt wurde, es unweigerlich mit sich, dass man mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert wird. Was sollte dann getan werden? Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann übernimmt diese Arbeit von sich aus, und dann holt er Rat ein, erkundigt sich und tastet sich voran. Während er diese Arbeit ausführt, sucht er zudem mit einem demütigen und gottesfürchtigen Herzen und einem Herzen, das sich nach Gott sehnt, nach den Grundsätzen der Praxis und tastet sich bei der Arbeit Schritt für Schritt voran. In diesem Prozess wird durch die Erleuchtung und Führung des Heiligen Geistes jeder Aspekt der Arbeit immer besser und immer reibungsloser ausgeführt, und die Arbeit erzielt zunehmend das Ergebnis, die Arbeit des Hauses Gottes zu schützen und für Gott Zeugnis abzulegen. Ihr folgt der Führung des vom Heiligen Geist gebrauchten Mannes. Mit seiner Unterstützung und Hilfe sowie unter seiner Führung genügt es, wenn ihr gehorsam sein und nach den Grundsätzen handeln könnt; dann wird es für euch sehr einfach, eure Pflicht zu tun. Was den vom Heiligen Geist gebrauchten Mann betrifft, so ist er die Leitfigur und das Oberhaupt des Haushalts. Bei der Ausführung jedes Aspekts der Arbeit muss er, wann immer er auf Schwierigkeiten stößt oder vor einer Entscheidung steht, klar und deutlich erkennen, wie er vorgehen muss, um bessere Ergebnisse zu erzielen, und wie er vorgehen muss, um Gottes Zeugnis zu schützen. Dieser Grundsatz ist in seinem Herzen vorherrschend. Was Arbeit betrifft, die fachliche Fähigkeiten erfordert, so verfügt er selbst nicht über das entsprechende Fachwissen. Steht er damit bei seiner Arbeit nicht vor einem Problem? Was sollte er tun, wenn er vor einem Problem steht? Er muss sich schlau machen. Es ist nicht einfach, etwas von Grund auf zu lernen, und es bringt Schwierigkeiten mit sich. Die Energie der Menschen, das Wissen der Menschen und die Lebenserfahrung der Menschen sind alle begrenzt. Denkt ihr, dass der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann unter diesen Umständen Schwierigkeiten hat, wenn er als völliger Laie einen bestimmten Aspekt fachlicher Arbeit anleitet und leitet? Ist es für ihn schwierig, diese Arbeit auszuführen? (Ja, es ist für ihn schwierig.) Er sagt ständig: „Ich bin nur ein Laie.“ Er sagt dies nicht aus falscher Bescheidenheit; er hat wirklich das Gefühl, dass er ein Laie ist und sich mit den fachlichen Fähigkeiten nicht auskennt. Dennoch beißt er sich durch, um seine Verantwortlichkeiten zu erfüllen, indem er sich auf sein aufrichtiges Herz, auf sein Herz, das sich nach Gott sehnt, und auf sein demütiges Herz verlässt. Er will diese Arbeit übernehmen, sie gut ausführen und dafür sorgen, dass sie gut geschützt wird, damit die Arbeit voranschreiten kann. Manchmal sucht er im Internet nach Videos oder Lernmaterialien, die die fachliche Arbeit betreffen, etwa Videos und Material über Musikkomposition, Melodien, Gesangstechniken und Tanz, und verwendet einige der darin enthaltenen Punkte. Wer nicht weiß, was da wirklich vor sich geht, könnte denken, dass er in seiner Freizeit sogar die Lieder von Nichtgläubigen hört und sich die Tänze von Nichtgläubigen ansieht. Worauf richtet er in Wirklichkeit sein Augenmerk? Zu welchem Zweck tut er diese Dinge? Sein Ziel ist es, diese Aspekte der Arbeit des Hauses Gottes gut auszuführen, damit sie beim Zeugnis für Gott bessere Ergebnisse erzielen. Er selbst besitzt keinerlei Fachwissen für die Ausführung dieser fachlichen Arbeit, doch er legt weiterhin Wert darauf, sich schlau zu machen, zu recherchieren und darüber nachzusinnen, wie er verschiedene Probleme und Schwierigkeiten bei dieser Arbeit lösen kann; sein Ziel ist lediglich, diese Aspekte der Arbeit in die richtigen Bahnen zu lenken. Ist es angesichts seines Alters und seiner Energie nicht eine Äußerungsform davon, dass er sich durchbeißt, wenn er einen solchen Preis zahlen und diese Dinge tun kann? (Ja.) Bedeutet das nicht, dass er sein Äußerstes tut? (Ja.) Dies ist die praktische Äußerungsform davon, dass er sein Äußerstes tut. Wenn er auf derartig große Schwierigkeiten stößt, Schwierigkeiten, die fachliche Fähigkeiten und Spezialwissen erfordern, hat er sich niemals zurückgezogen und auch nicht aufgegeben, diese Arbeit auszuführen. Was ist die spezifische Äußerungsform davon, dass er nicht aufgibt? Sie besteht darin, dass er die Arbeit niemals auf andere abgeschoben hat, weil er sich mit den fachlichen Fähigkeiten nicht auskennt und ein Laie ist. Stattdessen ergreift er die Initiative und hält alle dazu an, nach Material zu suchen und sich schlau zu machen. Sobald er geeignetes Lernmaterial sowie die Grundsätze und Wege der Praxis gefunden hat, hält er mit euch Gemeinschaft, damit auch ihr die Grundsätze erfassen und dem richtigen Weg entsprechend praktizieren könnt. Er weist euch oft den Weg und lässt euch nach Material suchen und Vorgehensweisen finden. Weil ihr keinerlei Grundsätze habt, sucht ihr blindlings – sowohl mit blinden Augen als auch mit blindem Herzen – und manchmal gebt ihr vor, etwas zu verstehen, obwohl ihr es nicht versteht, und wisst nicht einmal, wie ihr euch schlau machen sollt. Da ihm keine andere Wahl bleibt, muss der Bruder euch persönlich anleiten und euch direkt sagen, nach welchen Materialien ihr suchen sollt. Letztendlich lernt ihr schließlich ein wenig und erzielt einige Ergebnisse bei der Ausführung eurer Pflicht. Wie du siehst, lässt sich an dieser einen ganz konkreten, ganz kleinen Angelegenheit erkennen, dass er ein aufrichtiges Herz hat, während er Gott dient, und dass er auch sein Äußerstes getan hat – was man umgangssprachlich als „sich durchbeißen“ bezeichnet. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann gibt bei der Ausführung der Arbeit immer sein Äußerstes. Er hat keine Kraft zurückgehalten, hat nicht nach Bequemlichkeit gestrebt und hat nicht nach Muße gestrebt. Er schultert die gesamte Arbeit selbst; er hat sich nicht auf euch verlassen und er hat auch die Arbeit nicht auf euch abgewälzt. Er hat sich nicht vor seinen Verantwortlichkeiten gedrückt. Eigentlich glaubt ihr nun schon seit etlichen Jahren an Gott und tut eure Pflichten; ihr solltet in der Lage sein, diese Bürde zu schultern, und solltet die verschiedenen Aspekte der fachlichen Arbeit selbstständig abschließen können. Ihr solltet euch nicht immer auf den Bruder verlassen. Dennoch seid ihr nie in der Lage, die Arbeit selbstständig auszuführen, und braucht bei der Ausführung eurer Pflichten immer die Hilfe und Anleitung des Bruders. Ob ihr nun tatsächlich faul seid oder ein schlechtes Kaliber habt und nicht wisst, wie ihr die Arbeit ausführen sollt, darüber wollen wir hier nicht sprechen. Sagen wir einfach, dass ein großer Teil der Arbeit, die der Bruder verrichtet, tatsächlich von ihm an eurer Stelle und als Hilfe für euch bei eurer Arbeit verrichtet wird. Es ist eure Verantwortung, aber er schultert sie ganz allein. Hat er denn keine Schwierigkeiten? Auch er ist erschöpft! Darüber hinaus führt er bei der Arbeit nicht nur einzelne Aspekte der Arbeit aus. Es spielt keine Rolle, auf welcher Ebene ihr Leiter seid: Ihr verrichtet nur Arbeit in einzelnen Bereichen; nur der Bruder führt die gesamte Arbeit aus, führt umfassende Arbeit. Ganz gleich, welche Schwierigkeit bei irgendeinem Aspekt der Arbeit auftritt, keiner von euch tut sein Äußerstes, um sie zu bewältigen, und keiner von euch will die Bürde zusammen mit ihm schultern; ihr alle schiebt sie ihm allein zu. Hat sich der Bruder jemals beklagt? Er hat sich niemals beklagt. Er sagt nur manchmal zu Mir: „Diese Leute haben wirklich ein schlechtes Kaliber! Ganz gleich, wie viel Gemeinschaft ich halte, sie verstehen die Grundsätze nicht und können keine Ergebnisse erzielen!“ Gelegentlich sagt er das, aber die Arbeit wird dadurch in keiner Weise verzögert oder aufgegeben. Darüber hinaus entdeckt er von sich aus Probleme und sucht proaktiv nach Arbeit, die erledigt werden muss. Wenn er Probleme entdeckt, löst er sie umgehend. Wenn er sieht, dass ein bestimmtes Team beim Tun seiner Pflicht immer wieder nicht in der Lage ist, die Grundsätze zu erfassen, und zuvor gelöste Probleme erneut auftreten, leitet er das Team an und hält erneut Gemeinschaft mit seinen Mitgliedern. Manchmal sage Ich: „So ist nun einmal das Kaliber dieser Leute; solange die verschiedenen Aspekte der Kirchenarbeit Ergebnisse erzielen können und sie reibungslos und normal voranschreiten können, genügt das. Wenn du erschöpft bist, ruh dich eine Weile aus.“ Doch selbst wenn Ich dies sage, ruht er sich nicht aus, sondern besteht darauf, ohne Pause weiterzuarbeiten. Es mag sein, dass die Grundsätze, zu denen der Bruder euch anleitet, aufgrund eures schlechten Kalibers oder weil ihr nicht gewissenhaft lernt, kurzfristig kaum Wirkung auf euch haben, aber er ist dennoch nie faul und tut dennoch sein Äußerstes, um euch anzuleiten und euch zu helfen. Selbst wenn dies nur eine geringe Wirkung hat, hat er das Gefühl, dass er damit seine Verantwortung erfüllt; wenn er seine Verantwortung erfüllt hat, kehrt Ruhe in seinem Herzen ein. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann sagt immer: „Wenn die Arbeit nicht fertig ist, kann ich nicht essen und nicht ruhig schlafen.“ Erst wenn die Arbeit fertig ist, findet sein Herz Ruhe, und erst dann macht er eine Pause. Wenn ihr Leiter und Mitarbeiter auch nur halb so aufrichtig gegenüber Gottes Auftrag wärt wie der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann, wäre eure Arbeit viel besser als jetzt. Aber euch fehlt diese Aufrichtigkeit. Der Bruder hat euch so lange angeleitet, doch ihr seid beim Lernen nicht mit dem Herzen dabei und macht keine großen Fortschritte. Trotzdem gibt der Bruder nicht auf. Er leitet euch immer noch alle paar Tage an, und nachdem er euch angeleitet hat, lässt er die Sache nicht einfach auf sich beruhen; wenn er Probleme entdeckt, hält er weiterhin Gemeinschaft mit euch und leitet euch an, bis die Probleme gelöst sind. Schau doch mal: Beim Annehmen von Gottes Auftrag hat er nicht nur ein aufrichtiges Herz, sondern er kann sich auch durchbeißen und sein Äußerstes tun, um Gottes Auftrag zu vollenden. Als er anfing, Gott zu dienen, sagte er, er würde sein ganzes Leben Gott widmen, und danach praktizierte er und strebte er entsprechend dem Entschluss, den er vor Gott gefasst hatte. Während er Gott dient, betrachtet er sowohl die Ausführung der Kirchenarbeit als auch die Regelung der verschiedenen Angelegenheiten der Kirche als den normalen Zustand seines Lebens und als sein ganzes Leben. Er erfüllt unablässig den Eid, den er vor Gott geschworen hat, und den Entschluss, den er vor Gott gefasst hat, und setzt beides unablässig in die Praxis um, ohne sich jemals über Mühsal oder Erschöpfung zu beklagen. Wenn es zu viel Arbeit gibt, er zu beschäftigt ist und sich erschöpft fühlt, findet er Wege, sich selbst zu regulieren, treibt Sport oder geht draußen spazieren und widmet seine gesamte verbleibende Zeit und Energie der Kirchenarbeit. Darin unterscheidet er sich von euch. Ihr ruft immer: „Ich werde meine gesamte Jugend Gott widmen! Ich werde niemals heiraten und mein ganzes Leben Gott widmen! Ich werde mein ganzes Leben lang Gott dienen!“ Doch wenn die Arbeit ein wenig hektisch und ein wenig anstrengend wird, wenn euer Fleisch ein wenig Leid erfährt und ihr keine Bequemlichkeit genießen könnt, fühlt ihr euch ungerecht behandelt. Ihr fühlt euch auch ungerecht behandelt und beklagt euch, wenn ihr auch nur einen einzigen zusätzlichen Aspekt der Arbeit schultern müsst. Ihr wollt immer nur ein kleines bisschen Arbeit verrichten und den Rest eurer Zeit damit verbringen, Bequemlichkeit zu genießen und das Leben des Fleisches zu genießen. Wenn die Arbeit ein wenig dringlicher wird und ihr unter etwas Druck steht oder wenn ein kleines Problem auftritt, beklagt ihr euch über Mühsal und beklagt euch über Erschöpfung, macht ein Theater und wollt sogar eure Arbeit aufgeben und wegrennen, und ihr versinkt dabei in Niedergeschlagenheit und werdet besonders emotional. Wie könntet ihr die Arbeit auf diese Weise je gut ausführen?

Seit der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann anfing, an den Herrn zu glauben, hat er über all die Jahre hinweg bis heute stets an seiner Pflicht festgehalten – ganz gleich, wie viele Dinge er erlebt hat, wie viele Umgebungen er erlebt hat und wie viele Gefahren er durchlebt hat, wie viele ungewöhnliche und besondere Umstände in den Kirchen aufgetreten sind und wie viele besondere Vorfälle er erlebt hat. Er hat unablässig über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten, um die Brüder und Schwestern zu bewässern und zu versorgen, Leiter und Mitarbeiter angeleitet und die verschiedenen Aspekte der Kirchenarbeit ausgeführt, wie die Evangeliumsarbeit, die Bewässerungsarbeit der Kirche, die Arbeit im Zusammenhang mit dem Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk, die Arbeit im Zusammenhang damit, dass Leiter und Mitarbeiter Gott dienen, sowie die Verwaltungsarbeit und die allgemeinen Angelegenheiten der Kirche. Über all diese Jahre hat er unablässig sein ganzes Herz und seine ganze Kraft in jeden Aspekt der Arbeit gesteckt; das ist der Normalzustand seines Lebens. Wenn ihr so leben würdet, fändet ihr es eintönig und uninteressant; obwohl ihr an Gott glaubt, würdet ihr euch dennoch leer fühlen. Doch der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann ist anders. Für ihn gibt es nichts, das sinnvoller oder wertvoller ist, als dafür zu leben, Gottes Auftrag zu vollenden. Nichtgläubige mögen es, zu essen, zu trinken, zu spielen und sich zu vergnügen, und sie reisen gern; manche Männer fahren gern Autorennen oder spielen mit elektronischen Geräten, und manche Frauen mögen Schönheitsbehandlungen, lassen sich gern die Haare machen oder tanzen gern. Diese bei Nichtgläubigen beliebten Dinge interessieren ihn nicht. Wenn er ein wenig Freizeit hat, sitzt er einfach allein da und macht sich über Probleme Gedanken und sinnt über sie nach – zum Beispiel, was die Natur einer bestimmten Handlung eines bestimmten Leiters oder Mitarbeiters ist und wie damit umgegangen werden sollte oder welche Probleme bei der Evangeliumsarbeit aufgetreten sind und wie sie gelöst werden sollten und so weiter. Wenn er sich mit euch unterhält, hält er über diese Dinge Gemeinschaft. Worüber er auch immer mit euch Gemeinschaft hält, wenn er mit euch Kontakt hat, ist genau das, worüber er gewöhnlich in seinem Herzen nachdenkt und nachsinnt; das sind genau die Angelegenheiten der Kirche, die ihn in seinem Herzen beschäftigen. Schau doch mal: Wenn er Probleme behandelt, kann er die Grundsätze mit nur wenigen Sätzen klar und deutlich erklären, und auch die Art, wie er Probleme behandelt, sieht ganz einfach aus. Doch alles, was hinter den Kulissen geschehen ist – wie viele Jahre er Erfahrungen gesammelt hat, wie viele Jahre er sich vorbereitet hat, wie viele Schwierigkeiten er erlebt hat, wie oft er angesichts dieser Schwierigkeiten vor Gott getreten ist, um zu beten und nach einem Weg zu suchen, dabei die Erleuchtung des Heiligen Geistes empfangen hat und schließlich zu den Grundsätzen der Praxis in verschiedenen Bereichen gelangt ist – von all dem wisst ihr nichts. Vielleicht hat er sogar mehr Erleuchtung vom Heiligen Geist empfangen, als ihr Worte Gottes gelesen habt. Dieser Vergleich ist vielleicht nicht ganz treffend, aber was soll damit gesagt werden? Ihr sollt wissen, welchen Preis der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann persönlich gezahlt hat und welchen Weg er gegangen ist, während er die Kirchenarbeit ausgeführt und Gott gedient hat – diese Dinge sollen euch klar sein.

Während der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann in Festlandchina arbeitete, war er am häufigsten mit folgendem Problem konfrontiert: Er war ständig gefährlichen Umständen ausgesetzt, in denen seine persönliche Sicherheit bedroht war. Wohin er auch ging, konnte er sich nirgendwo verstecken, nirgendwo Zuflucht finden und nirgendwo hingehen, wo er vollkommen sicher war. Mehrmals stand er sogar der KPCh-Polizei direkt gegenüber und entkam ihr unmittelbar vor ihren Augen. Solchen Gefahren war er ausgesetzt. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann konnte jederzeit in Gefahr geraten oder sterben. Selbst unter derart widrigen Umständen wich er nicht zurück und er gab weder den ihm von Gott anvertrauten Auftrag noch die ihm von Gott anvertraute Verantwortung auf und verrichtete weiterhin die Kirchenarbeit. Wenn er in Gefahr geriet und nicht mehr an seinem Aufenthaltsort bleiben konnte, ging er woanders hin, wo er vergleichsweise etwas sicherer war. Zunächst hatte er dort immer noch Angst, doch innerhalb weniger Tage berief er erneut einige Leiter und Mitarbeiter ein, um jeden Tag Versammlungen abzuhalten, zu predigen, Gemeinschaft zu halten und die Arbeit zu besprechen. Nach einiger Zeit wurden sie von einer unbekannten Person verraten oder von Nichtgläubigen angezeigt, sodass es auch dort nicht mehr sicher war und er rasch an einen anderen Ort umziehen musste. Auch in seiner neuen Bleibe berief er schon innerhalb weniger Tage wieder Leiter und Mitarbeiter aus der Umgebung ein sowie gewöhnliche Gläubige, die ihr Streben vergleichsweise ernst nahmen, um sich zu versammeln und Gemeinschaft zu halten, die Arbeit zu besprechen und Probleme zu lösen. Unter diesen widrigen Umständen kümmerte sich der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann nicht darum, ob er leben oder sterben würde. Darüber hinaus schaltete er bei jedem Aspekt der Arbeit, den er ausführte, stets einen Gang höher und drängte und trieb die Menschen dazu an, die Arbeit zu verrichten. Den meisten Menschen fehlt dieses Gefühl der Dringlichkeit; sie verrichten Kirchenarbeit so, wie sie ihrem Alltag nachgehen – ohne sich Sorgen zu machen, ohne sich gehetzt zu fühlen, langsam und gemächlich wie ein alter Ochse, der einen Karren zieht. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann hingegen hatte es eilig, wenn er die Arbeit verrichtete. Bei der Arbeit, Bücher mit Gottes Worten zu drucken, drängte der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann beispielsweise immer wieder: „Beeilt euch mit dem Drucken der Bücher. Wenn sie erst einmal an die Brüder und Schwestern verteilt worden sind, ist alles gut; dann sind die Bücher vollkommen sicher. Wir dürfen nicht zulassen, dass der große rote Drache sie beschlagnahmt. Bemüht euch, diese Arbeit zu übernehmen und so schnell wie möglich abzuschließen, damit alle Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk Gottes Worte in ihren Händen haben.“ Auch bei der Aufnahme von Kassetten mit Hymnen und Predigten drängte und trieb er die Menschen dazu an, die Aufnahmen schnell fertigzustellen. Wenn er die Arbeit verrichtete, verspürte er stets ein Gefühl der Dringlichkeit, und doch gab es immer unendlich viel Arbeit zu tun, und er war seelisch und körperlich ständig komplett angespannt. Sagt Mir: Wenn ein Mensch ständig unter hohem Druck steht und stark angespannt ist, wird das dann auch seinen Körper beeinträchtigen und schädigen? (Ja.) Das gilt für jeden, auch für die Brüder und Schwestern in Festlandchina, die seit langer Zeit in einem Umfeld der Verfolgung leben. Sie stehen nervlich ständig unter großer Anspannung, und viele träumen immer wieder davon, dass die Polizei gerade dann an die Tür klopft, wenn sie eine Versammlung abhalten, und alle hastig fliehen – solche Träume haben sie ständig. Sagt Mir: Konnte es sein, dass der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann bei einer so schweren Bürde und einer so wichtigen Arbeit in dieser von hohem Druck geprägten Umgebung gesund war? Wenn ein Mensch unter hohem Druck steht, wird sein Gehirn stimuliert, und sein Körper fühlt sich erschöpft an und schmerzt. Doch selbst unter solchen Umständen gab er seine Arbeit nicht auf. Wenn er in eine gefährliche Lage geriet und es keinen geeigneten Ort gab, um Mitarbeiterversammlungen abzuhalten, oder wenn die Situation für eine gewisse Zeit besonders angespannt war, während die Kommunistische Partei immer wilder Menschen verhaftete und verfolgte, und die Umstände noch widriger wurden als zuvor, konnte der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann überhaupt nichts mehr essen. Wenn Menschen in gefährliche Situationen geraten oder sich wegen einer Sache Sorgen machen und sich darüber aufregen und innerlich ängstlich werden, verlieren sie ihren Appetit. Aber um die normalen Körperfunktionen aufrechtzuerhalten, müssen sie dennoch essen; wenn sie dauerhaft nichts essen, bricht ihr Körper zusammen, und sie können ihre Pflichten nicht mehr erfüllen. Also aß der Bruder ein paar Frühlingszwiebeln in Soße und nahm ein paar Bissen Reis zu sich, und das galt als eine Mahlzeit; er ließ sich nie besondere Mahlzeiten zubereiten. Wenn Menschen unter diesen widrigen Umständen wenig Glauben haben, Gott gegenüber nicht aufrichtig sind und kein Herz haben, das auf Gott bedacht ist, und wenn sie zudem nicht über Gottes Führung verfügen, könnte keiner von ihnen durchhalten. Unter Gottes Führung und indem er außerdem sein Äußerstes tat, um mitzuwirken, hat der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann die Arbeit von Gottes Haus bis heute verrichtet, Gottes Auftrag vollendet und euch zudem bis heute geführt. Die gefährlichen Umstände in Festlandchina brachten enorme Hindernisse und Störungen für das Kirchenleben und die Kirchenarbeit mit sich und bereiteten große Schwierigkeiten. Es war für den vom Heiligen Geist gebrauchten Mann extrem gefährlich, unter so widrigen Umständen wie in Festlandchina zu arbeiten. Wäre er einmal verhaftet worden, wäre ein Verhör nicht nötig gewesen – er wäre direkt erschossen worden; sein Tod wäre festgestanden. Dennoch gab er weder seine Pflicht auf noch gab er aus Angst vor der gefährlichen Umgebung den Auftrag auf, den Gott ihm gegeben hatte. Es gab keinen einzigen Tag, an dem er aufgab. Er gab nicht nur nach außen hin nicht auf, sondern hatte nicht einmal innerlich solche Gedanken oder Pläne. Er hielt ununterbrochen daran fest, die Arbeit auf diese Weise zu verrichten, und leitete und unterstützte Leiter und Mitarbeiter auf allen Ebenen, sodass auch die Leiter und Mitarbeiter auf allen Ebenen sehr davon profitierten. Er selbst war großer Gefahr und großem Druck ausgesetzt, doch er musste weiterhin Leiter und Mitarbeiter dabei unterstützen, die Kirchenarbeit gut zu verrichten, und gewöhnliche Brüder und Schwestern dabei unterstützen, in gefährlichen Situationen mit Weisheit zu reagieren, Erfahrungen zu machen, Gottes Absichten zufriedenzustellen und Zeugnis für Gott abzulegen. Sagt Mir: Entsprechen diese Äußerungsformen des vom Heiligen Geist gebrauchten Mannes angesichts gefährlicher Umstände in Gottes Augen dem Maßstab? Ist Gott zufrieden? (Ja.) Es steht zu 100 Prozent fest, dass Gott zufrieden ist. So praktiziert der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann, wenn er in solche Umstände gerät, und er hat für den Auftrag, den Gott ihm gegeben hat, enorm viele Opfer gebracht. Natürlich hat er gleichzeitig auch ziemlich viel gewonnen. Er hat Gottes Schutz und Gottes Führung gespürt, und darüber hinaus hat er beim Lebenseintritt auch einiges gewonnen und wurde nach und nach von Gott perfektioniert. Gott geht nicht ungerecht mit Menschen um. Wenn du Gott gegenüber aufrichtig bist, wenn du einen echten Preis zahlst, wenn du deine Eide erfüllst und wenn du bereit bist, auf Gottes Bürde bedacht zu sein, wird Gott dir eine Bürde auferlegen. Wenn du 50 Kilo tragen kannst, wird Gott dir 50 Kilo auferlegen. Wenn du sagst: „Ich strenge mich noch etwas mehr an und trage 75 Kilo“, wird Gott dir die entsprechende Bürde gemäß deiner Größe und deiner Entschlossenheit nach und nach auferlegen. Während Gott dir diese Bürde auferlegt, wirkt Er Sein Leben in dich hinein. Dies ist das größte Ergebnis, das ein Mensch, der Gott dient und ein stilles Einvernehmen mit Gott hat, letztendlich erntet.

Während der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann die Kirchenarbeit verrichtete, sah er sich großer Gefahr gegenüber. Als die Umstände immer widriger wurden, ging der große rote Drache bei seinen Verhaftungen immer wilder vor und rückte dem vom Heiligen Geist gebrauchten Mann Schritt für Schritt näher. Im Jahr 2000 gab es schließlich kaum noch einen Ort, an dem er sich verstecken konnte. Er floh von einer Provinz in die andere und von einem Ort zum nächsten; es gab nicht einmal mehr Orte, die einigermaßen sicher waren. Es lag nicht daran, dass die Brüder und Schwestern ihn nicht aufnehmen wollten, sondern daran, dass die allgemeinen Umstände es nicht zuließen. Doch auch unter diesen Umständen gab der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann seine Arbeit nicht auf. Er tat weiterhin alles, was er konnte, um die Leiter und Mitarbeiter, die er erreichen konnte, zu bewässern und zu versorgen und sie bei der Kirchenarbeit anzuleiten. Zu dieser Zeit war die Evangeliumsarbeit der wichtigste Aspekt der Kirchenarbeit. Diese Arbeit begann 1995 und war im Jahr 2000 bereits seit über fünf Jahren im Gange. In jeder Provinz schlossen sich den Kirchen ständig neue Gläubige an, die Kirchen standen vor vielen neuen Problemen und es entstand viel neue Arbeit. Doch auch unter diesen Umständen und ohne dass seine Sicherheit gewährleistet war, begab sich der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann weiterhin an einige Orte, um Leiter und Mitarbeiter zu kontaktieren und sie bei der Arbeit anzuleiten. In seiner Freizeit verfasste er außerdem einige Hymnen über Lebenserfahrungen, um die Brüder und Schwestern zu ermutigen, und unterstützte auf diese Weise die Kirchen durch Hymnen. Trotz der derart widrigen Umstände wich der Bruder nicht zurück und gab nicht auf. Stattdessen setzte er alle erdenklichen Mittel ein und tat alles, was in seiner Macht stand, um Kirchenarbeit zu verrichten, ohne über den Rahmen der Kirchenarbeit hinauszugehen oder das Umfeld der Kirchenarbeit zu verlassen. Hin und wieder, wenn er an einem Ort war, an dem es einen Hundemarkt gab, sah sich der Bruder dort auch verschiedene Hunde an, um Stress abzubauen und sich zu entspannen – sein Leben war nicht eintönig, oder? (Nein, das war es nicht.) Selbst angesichts solcher großen Schwierigkeiten hörte er nicht auf, Kirchenarbeit zu verrichten, und niemand konnte sehen, mit welchen Schwierigkeiten er tatsächlich zu kämpfen hatte. Seht euch die großen Persönlichkeiten in der Welt an – wenn sie mit Schwierigkeiten konfrontiert werden und unter besonders großem Druck stehen, ziehen sie sich an einen Ort zurück, wo sie alleine sind, und heulen laut, werfen Tische um und machen Sachen kaputt; manche laufen einfach davon – so schwer macht ihnen das zu schaffen. Es gibt Nichtgläubige, die auch nicht aufgeben, wenn sie bei ihrer beruflichen Tätigkeit auf Schwierigkeiten stoßen. Das liegt daran, dass sie keine andere Wahl haben – ihre Feinde sind zu zahlreich, und es gibt zu viele, die sie töten oder sich an ihnen rächen wollen, also wagen sie es nicht, aufzugeben. Sobald sie aufgeben und keine Macht mehr innehaben, sitzt ihnen das Messer an der Kehle; deshalb müssen sie selbst auf Messers Schneide beharrlich weitermachen. Wenn der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann Kirchenarbeit verrichtet, verlässt er sich dabei nicht auf diese Art von Willenskraft. Er verlässt sich auf seinen Glauben an Gott, darauf, dass alles in Gottes Händen liegt, und darauf, dass alles Gottes Souveränität untersteht; er verlässt sich auf ein Herz, das sich Gott unterwirft, auf ein Herz, das Gott gegenüber aufrichtig ist, und auf eine Haltung der Unterwerfung unter Gott. Auf dieser Grundlage ist er jederzeit bereit, Gottes Souveränität und Anordnungen anzunehmen; dann bringt er sich mit Leib und Seele und mit seiner ganzen Kraft für den Auftrag dar, den er von Gott angenommen hat. Dass er all das zustande bringt, ist überhaupt nicht kompliziert; er greift dabei weder zu Abkürzungen noch zu Tricks. Tatsächlich erfährt er all diese Dinge, indem er sich auf seine eigenen Anstrengungen, seine eigene Aufrichtigkeit Gott gegenüber und seine Haltung der Unterwerfung unter Gott stützt, und genau auf diese Weise dient er auch Gott. Es mag sein, dass manche der Dinge, die er erlebt, den Menschen sehr schwer erscheinen. Manche Menschen denken bei sich: „Wie hat der Bruder das nur durchgestanden? Das war Gottes Wirken! Der Bruder ist der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann. Er betet zu Gott, und Gott gibt ihm einige übernatürliche Empfindungen, und dann hat er keine Angst mehr. Sein Fleisch spürt den Druck nicht. Er steht über all diesen Dingen.“ Sagt Mir: Ist das der Fall? (Nein.) Tatsächlich ist das nicht der Fall. Wenn er in gefährliche Situationen gerät, hat auch er Angst, auch er fürchtet sich vor dem Tod, und auch er macht sich Sorgen und ist ängstlich. Die Gefühle, die ihr habt, wenn ihr hört, dass die Lage an einem bestimmten Ort gefährlich ist und dort Brüder und Schwestern verhaftet wurden, sind im Grunde dieselben, die er auch hat. Ihr geratet in Panik; manchen von euch kribbelt die Kopfhaut, manchen werden die Beine weich und andere beginnen, zu hyperventilieren. Hat der Bruder solche Gefühle? Auch er hat diese Gefühle, aber er ist in der Lage, sich dafür zu entscheiden, seine Pflicht nicht aufzugeben, seine Arbeit nicht aufzugeben und weiterhin sein Äußerstes zu tun. Hat das mit seinem Charakter zu tun? (Ja.) Er ist in der Lage, sich dafür zu entscheiden, seine Pflicht nicht aufzugeben – sagt Mir: Ist das übernatürlich? (Nein, das ist nicht übernatürlich.) Eines lässt sich nicht leugnen: Ganz gleich, welcher Gefahr er gegenübersteht, bleibt er bei seiner Haltung, beharrlich an seiner Pflicht festzuhalten und sie nicht aufzugeben, auf keinen Fall zum Fahnenflüchtigen zu werden und Gott nicht zu verraten, denn er ist der Ansicht, dass er, sollte er Gott verraten, es verdient hätte, zu sterben und verflucht zu werden. Wenn er sich entscheidet, eine solche Haltung einzunehmen, wirkt Gott beständig als treibende Kraft in seinem Herzen und gibt ihm Kraft. Wenn der Druck, den ein Mensch erträgt, seine Belastungsgrenze überschreitet, wird Gott wirken; Gott wird ihn unterstützen und ihm Kraft geben. Die meisten Menschen erstarren vor Angst und werden schwach vor Angst, wenn sie in gefährliche Situationen dieser Art geraten, und trauen sich nicht, die Arbeit zu verrichten. Manche sagen sogar: „Als mir etwas geschehen ist, habe ich weder gespürt, dass Gott mir Kraft gab, noch irgendwelche Wunder verspürt.“ Du hast recht; dass du das nicht gespürt und letztendlich die Kraft, die Gott dir gegeben hat, nicht erlangt hast, hängt unmittelbar mit deiner persönlichen Haltung gegenüber Gott und deiner Haltung zu deiner Mission zusammen sowie damit, ob dein Herz die richtige Haltung hat. Hätte der Bruder sich ebenfalls dafür entschieden, seine Arbeit aufzugeben, und sich ebenfalls dafür entschieden, zurückzuweichen und sein eigenes Leben zu retten, hätte auch er nicht die Kraft erlangt, die Gott verleiht. Hätte er sich angesichts solcher gefährlichen Situationen von sich aus dafür entschieden, keine Kirchenarbeit zu verrichten und erst wieder damit anzufangen, wenn die Gefahr vorüber wäre, hätte Gott ihn nicht gedrängt. Gott würde ihn nicht zwingen und sagen: „Du musst es tun, auch wenn du Angst hast; selbst wenn von dir verlangt wird, zu sterben, musst du es tun.“ Gott zwingt den Menschen nichts auf. Was bedeutet das? Das bedeutet: Wenn etwas geschieht, sind deine Denkweise und deine Haltung zu dem Auftrag, den Gott dir gibt, sehr wichtig. Es ist von entscheidender Wichtigkeit, ob du dich entschließt, dein Leben zu retten oder Gott treu zu sein, und was du in deinem Herzen denkst und wozu dein Herz neigt, ist ebenso entscheidend. Vielleicht neigt dein Herz dazu, wie folgt zu denken: „Ich entscheide mich, meine Arbeit nicht aufzugeben; es ist meine unbedingte Pflicht, die Arbeit zu verrichten, die Gott mir gibt. Ich entscheide mich, die Arbeit mit einer Haltung zu verrichten, bei der ich Gefahren trotze und den Tod nicht fürchte, und dabei mein Leben zu riskieren.“ Wenn du eine solche Haltung hast, wird Gott dich beschützen und dich diese Gefahren vermeiden lassen und dir gleichzeitig Kraft verleihen, damit du Glauben hast. Du stehst ohne Frage dem mächtigen Regime Satans gegenüber, doch in deinem Herzen hast du Glauben an Gottes Souveränität und unterwirfst dich ihr. Wenn du die Arbeit verrichtest, wird Gott geeignete Umstände für dich schaffen, sodass du sie verrichten und abschließen kannst, ohne Risiken eingehen zu müssen. Angesichts dieser Schwierigkeiten und Gefahren erlebte auch der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann viele Dinge, mit denen die Menschen nicht hätten rechnen können. Während er diese Dinge erlebte, hielt Gott diese Gefahren von ihm fern. Als Gott diese Gefahren von ihm fernhielt, wusste der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann nichts davon. Dieses maßlose Verlangen besaß er nicht, und er dachte nicht im Voraus: „Gott wird ganz bestimmt nicht zulassen, dass ich in Gefahr gerate. Er wird ganz bestimmt nicht zulassen, dass ich sterbe. Wenn es so weit ist, wird Gott die Gefahr von mir fernhalten. Ich verrichte diese Arbeit, also muss Gott mich ständig beschützen und darf mich nicht sterben lassen.“ So dachte er nicht. Er hegte niemals eine solche überzogene Hoffnung. Was dachte er? Er dachte bei sich: „Ganz gleich, mit welchen Schwierigkeiten oder Gefahren ich konfrontiert werde, und selbst wenn Gott zulässt, dass ich verhaftet werde und sterbe, muss ich zuvor die Arbeit gut verrichten, Gottes Auftrag und die Mission, die Gott mir gegeben hat, vollenden, die Kirchenarbeit in die richtigen Bahnen lenken und die Leiter und Mitarbeiter auf den richtigen Weg führen.“ Das waren die Überlegungen und Pläne, die er in seinem Herzen hatte. Wenn er in Gefahr geriet, dachte er nie darüber nach, wie er dieser entkommen könnte; er tat schlichtweg alles, was in seiner Macht stand, legte diese Art von Hingabe an den Tag und verrichtete die Kirchenarbeit aufrichtig. Er dachte nicht daran, irgendwelchen Umständen zu entfliehen, sondern versuchte mit allen erdenklichen Mitteln, die Arbeit zu Ende zu bringen und Gottes Auftrag sowie die Mission, die Gott ihm gegeben hatte, zu vollenden. Doch dabei geschahen viele wundersame Dinge und Dinge, mit denen die Menschen nicht hätten rechnen können. Mehrmals entkam er auf wundersame Weise gefährlichen Situationen, als er in Razzien des großen roten Drachen geriet. Hätte der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann, aus menschlicher Sicht betrachtet, unter so widrigen Umständen, in denen der große rote Drache ein flächendeckendes Fahndungsnetz ausgeworfen hatte, auf diese Weise arbeiten können, ohne dass ihm auch nur ein einziges Mal etwas zugestoßen wäre? Kein Mensch kann sicherstellen, dass ihm nicht ein einziges Mal etwas zustößt; das kann nur Gott. Das heißt: Selbst wenn du bei der Ausführung deiner Pflicht dein Leben riskierst, würde Gott keinesfalls zulassen, dass du dem Regime Satans in die Hände fällst. Das kann nur Gott – es hängt allein davon ab, ob Er es tut. Wenn du ein Mensch bist, der Gott dient, wenn du ein Mensch bist, der von Gott gebraucht wird, ein Mensch, den Gott für wichtige Aufgaben gebrauchen und den er eine große Rolle spielen lassen will, und ein Mensch, der für Gottes Werk unentbehrlich ist, wird Gott deine Sicherheit auf jeden Fall garantieren, und dir wird nicht ein einziges Mal etwas zustoßen. Selbst wenn du dich direkt vor der Nase des Regimes Satans und seiner Handlanger befindest, wird Gott deine Sicherheit garantieren. Die meisten Menschen haben, wenn sie solche Dinge nicht selbst erleben, weder einen solchen Glauben an Gott noch eine solche Wertschätzung oder ein solches Verständnis von Gottes Souveränität.

In dieser widrigen Umgebung, in der der große rote Drache ein lückenloses Fahndungsnetz ausgeworfen hatte, hielt der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann weiterhin in dichter Abfolge Mitarbeiterversammlungen ab und nahm Kontakt zu Leitern und Mitarbeitern auf, um die verschiedenen Aspekte der Kirchenarbeit zu verrichten. Dabei geriet er auch viele Male in Gefahr, konnte dieser aber jedes Mal auf wundersame Weise entkommen. Um es mit den Worten des großen roten Drachen zu sagen: Er ist jedes Mal davongekommen. Die größte Verhaftungsaktion fand schon sehr früh statt, als er sich noch in seiner Heimatstadt im Nordosten Chinas befand. Damals wurden dort viele Brüder und Schwestern verhaftet. Dieser Verhaftungsaktion lag Gottes gute Absicht zugrunde, das Zentrum des Werkes des Heiligen Geistes vom Nordosten Festlandchinas in die Region der Zentralebene zu verlagern. Mithilfe dieser Umstände brachte Gott den vom Heiligen Geist gebrauchten Mann und einige wichtige Leiter und Mitarbeiter in die Zentralebene. Nachdem der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann damals erfolgreich der Gefahr entkommen war, fuhr er mit dem Zug bis in die Zentralebene und begann dort mit der Kirchenarbeit. Das bedeutete, dass sich das Werk des Heiligen Geistes nun offiziell in der Region der Zentralebene Festlandchinas entfaltete, und danach wurde diese Arbeit in immer größerem Umfang verrichtet. Die erwähnten wichtigen Mitarbeiter aus dem Nordosten kamen ebenfalls in die Zentralebene, nachdem sie diese gefährlichen Umstände durchlebt hatten. Nachdem der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann mit diesen Mitarbeitern zusammengetroffen war, verwendeten sie oft die Formulierung „eine Mischung aus Freude und Leid, begleitet von Millionen von Gedanken“. Daraufhin begannen sie, in den verschiedenen Kirchen der Zentralebene zu arbeiten. Der Druck von Büchern mit Gottes Worten, das Einberufen von Leitern und Mitarbeitern zu Mitarbeiterversammlungen, die Vorbereitung von Orten für Mitarbeiterversammlungen – jeder Aspekt der Arbeit begann sich zu entfalten. Schon bald begann der große rote Drache erneut, Menschen zu verhaften und zu verfolgen, und sie gerieten immer wieder in solche Situationen. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann hielt in mehreren Provinzen der Zentralebene Mitarbeiterversammlungen ab, hielt über die Wahrheit Gemeinschaft, um die Menschen zu versorgen und zu unterstützen, informierte sich über die Kirchenarbeit und löste die verschiedenen Probleme und Schwierigkeiten, die bei der Arbeit auftraten. Dabei durchlebte er auch von Zeit zu Zeit mehrere große Verfolgungskampagnen. Während einer dieser Verfolgungskampagnen sollte eine große Versammlung für Leiter und Mitarbeiter auf allen Ebenen sowie für Brüder und Schwestern aus den örtlichen Kirchen, die gefördert werden konnten, abgehalten werden. Da er sich um einige andere Angelegenheiten kümmern musste, schickte der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann eine Schwester, die die Versammlung an seiner Stelle leiten sollte. Noch in derselben Nacht stürmte die Polizei den Versammlungsort, und viele Menschen wurden verhaftet. Erst am nächsten Morgen kam jemand, um dem Bruder die Nachricht zu überbringen. Als er davon erfuhr, verließ der Bruder umgehend die Gegend. Wäre er auch nur etwas später von dort verschwunden, hätte er, wenn ihn jemand verraten hätte, möglicherweise ebenfalls verhaftet werden können. Tatsächlich wurde ihm die Nachricht nicht gerade umgehend übermittelt, doch Gott ließ nicht zu, dass der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann verhaftet wurde. Obwohl er erst spät benachrichtigt wurde, schaffte er es dennoch, sicher von dort zu verschwinden und der Gefahr zu entkommen. Bei mehreren anderen Gelegenheiten befand sich der Bruder mitten in einer großen Versammlung, als die Brüder und Schwestern, die draußen Wache hielten, meldeten, dass sie Polizeiautos entdeckt hatten, die gut anderthalb Kilometer entfernt waren und auf den Versammlungsort zukamen. Daraufhin brachte sich der Bruder schnell in Sicherheit. Solche Situationen ereigneten sich viele Male. Nachdem er an einen anderen Ort gezogen war und sich einen Tag oder einen halben Tag ausgeruht hatte, nahm der Bruder trotz seiner inneren Unruhe erneut Kontakt zu Leitern und Mitarbeitern auf, um die Arbeit fortzusetzen. Er gab nicht auf und er wurde nicht schwach und erst recht nicht negativ. Schau doch mal: Ein durchschnittlicher Mensch wäre völlig verängstigt, wenn er zweimal in Gefahr geraten wäre. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann wurde von der Kommunistischen Partei gesucht. Wäre er verhaftet worden, wäre sein Tod gewiss gewesen; er selbst wusste ebenfalls ganz genau, welche Folgen eine Verhaftung durch die Kommunistische Partei hätte. Doch während jener Jahre in Festlandchina verrichtete er trotz solcher widrigen Umstände und der wahnwitzigen Verfolgung durch den großen roten Drachen seine Arbeit. An einem Tag ging hier etwas schief, am nächsten gab es dort ein Problem, und häufig wurden dabei Leiter und Mitarbeiter verhaftet. Dennoch hielt er beharrlich daran fest, Kirchenarbeit zu verrichten. Ob es sich um die Bewässerungsarbeit, die Evangeliumsarbeit oder die Arbeit für allgemeine Angelegenheiten der Kirche handelte – er hat seine Arbeit nie unterbrochen. Es gab sogar ein Jahr, in dem der große rote Drache besonders hart durgriff und die Verhaftungen und die Verfolgung der an Gott Glaubenden noch wilder wurden. Zu dieser Zeit war es gefährlicher denn je, doch selbst dann hörte der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann nicht auf, Kirchenarbeit zu verrichten. Einmal brachten Brüder und Schwestern aus anderen Provinzen einige neue Gläubige von gutem Kaliber, die sie fördern wollten, in die Zentralebene, damit sie an Versammlungen teilnahmen. Als der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann hörte, dass diese neuen Gläubigen besonders eifrig waren, ein besonders gutes Auffassungsvermögen hatten und sich für eine Förderung eigneten, hat er baldmöglichst Versammlungen für sie abgehalten. Später wurde die Lage jedoch so angespannt, dass er sie nach einigen Versammlungstagen schnell in Sicherheit bringen ließ. Unter derart gefährlichen Umständen würde ein durchschnittlicher Mensch in dieser Situation denken: „Die Lage ist momentan sehr angespannt. Selbst wenn die wenigen Leute, die gekommen sind, gutes Kaliber haben und selbst wenn Versammlungen für sie in geringem Maße hilfreich sein könnten, werden sie dadurch nicht auf einen Schlag perfektioniert. Es ist besser, jetzt keine Versammlung abzuhalten; wir können uns auch noch versammeln, wenn sich die Lage beruhigt hat.“ Ein durchschnittlicher Mensch würde diese Arbeit also aufschieben. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann hat die Arbeit unter diesen Umständen jedoch weiterhin verrichtet. Wäre er nicht zu diesen Versammlungen gekommen, hätte er sich innerlich unwohl gefühlt. Er sagte: „Die Brüder und Schwestern haben eine weite Reise auf sich genommen, um hierherzukommen, und sie alle wollen einem gemeinschaftlichen Austausch zuhören. Es wäre unangemessen, wenn ich nicht hinginge. Ich kann doch nicht zulassen, dass sie umsonst hierhergekommen sind, oder? Wenn ich Gemeinschaft halte, können sie ein bisschen mehr gewinnen. Selbst wenn es gefährlich ist, muss ich hingehen. Gott beschützt!“ Er ging mit Glauben und Aufrichtigkeit an diese Arbeit heran und war auch bereit, die damit verbundenen Risiken einzugehen. Obwohl er wusste, welche Folgen es hätte, wenn tatsächlich etwas schiefginge, hielt er weiterhin beharrlich daran fest, die Arbeit auf diese Weise zu verrichten, und gab seine Arbeit nicht auf. Er war der Ansicht, dass diese Leute gutes Kaliber hatten und gefördert werden konnten. Deshalb hat er diese Arbeit nicht auf andere abgeschoben, sondern sie selbst erledigt. Ganz gleich, wie gefährlich die Umstände waren, der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann hielt einfach ununterbrochen beharrlich daran fest, die Arbeit auf diese Weise zu verrichten.

Natürlich ist auch der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann ein gewöhnlicher Mensch. Während er Gott diente, hat er auf diesem gesamten Weg sicherlich viele Situationen durchlebt. Nur durch diese Erfahrungen, zusammen mit seinen eigenen Anstrengungen sowie Gottes Führung und Perfektionierung, ist sein Glaube allmählich immer stärker geworden. Anfangs war sein Glaube an Gott etwas wirklichkeitsfern. Doch unabhängig davon, ob sein Glaube wirklichkeitsfern und von persönlichen Auffassungen geprägt war oder ob sich dort etwas Echtes fand: Wie auch immer sein Glaube beschaffen war, er brachte seine Aufrichtigkeit dar und zahlte persönlich einen echten Preis. Darüber hinaus hielt er stets an seiner Arbeit fest, ohne jemals aufzugeben. Sein Ziel war es, Gottes Auftrag zu vollenden, Gottes Willen zu befolgen und dafür zu sorgen, dass sich Gottes Werk reibungslos verbreiten konnte. Selbst im Angesicht der Verfolgung durch den großen roten Drachen und der Verfolgung durch Satan hat der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann seine Arbeit niemals aufgegeben. Nachdem er all diese Situationen durchlebt hatte, der Verfolgung durch den großen roten Drachen entgangen und in ein westliches Land gekommen war, sagte er immer noch oft, dass er Kopfschmerzen habe. Schau doch mal: Die Verfolgung durch den großen roten Drachen zu erleben und solch enormem Druck und solchen Risiken ausgesetzt zu sein, hat bei ihm körperliche Beschwerden hervorgerufen. Selbst nachdem er ins Ausland gegangen war, lebte der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann weiterhin im Schatten der Verfolgung durch den großen roten Drachen. Der große rote Drache hat seine Fahndung nach dem vom Heiligen Geist gebrauchten Mann noch immer nicht aufgegeben. Er hat speziell beauftragte Leute entsandt, um herauszufinden, wo der Bruder lebt, und ihn zu schikanieren. Sagt Mir: Wie ungezügelt und wie niederträchtig ist dieser Teufel eigentlich? Doch selbst unter solchen Umständen hat der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann den Auftrag, den Gott ihm gegeben hat, nicht aufgegeben und verrichtet weiterhin die Kirchenarbeit. Betrachtet man seine persönlichen Erfahrungen auf dem Weg, auf dem er Gott bis heute dient, so hat auch der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann immer wieder die von Gott bereiteten Situationen erfahren und dabei zunehmend echte Erkenntnis über Gott gewonnen. Sein Glaube an Gott ist immer echter und wirklicher geworden. Letztendlich hat der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann genau das gewonnen, was er selbst mit folgenden Worten ausdrückte: „Der Mensch ist vor Gott unbedeutend. Ganz gleich, was der Mensch tut, welche Pläne er schmiedet und in welchem Zustand er sich befindet, er ist in Gottes Hand. Dazu gehört auch sein Schicksal, das ebenfalls in Gottes Händen liegt. Ob der Mensch lebt oder stirbt, wie sein Leben verläuft und unter welchen Umständen er stirbt – all das liegt in Gottes Händen. Der Mensch kann einzig und allein die Mission erfüllen, die Gott ihm gegeben hat, die Verantwortung eines geschaffenen Wesens erfüllen und sich den Orchestrierungen und Anordnungen des Schöpfers unterwerfen.“ Diese Worte sagt er oft. Letztlich fasst er das so zusammen: „Unterwirf dich den Orchestrierungen und Anordnungen des Schöpfers, ohne selbst Entscheidungen zu treffen. Auf meinem gesamten Weg, auf dem ich Gott diene, werden sowohl die Dinge, die ich geplant habe, als auch die Dinge, die ich nicht geplant habe, laut Gottes Wünschen verwirklicht. Alles, was ich erlebt habe, ob ich es zuvor erwartet hatte oder nicht, unterliegt Gottes Orchestrierungen und Gottes Souveränität. Ganz gleich, wie bedeutend die Angelegenheit ist, mit der sie konfrontiert werden, sind alle Menschen in Gottes Hand und müssen sich nur unterwerfen.“ Vielleicht waren seine Worte vor zwanzig Jahren noch von einigen persönlichen Auffassungen oder subjektiven Absichten geprägt. Doch was wird Mir dadurch bewusst, dass er diese Worte nach all den Jahren, in denen er Gott gedient hat, auch heute noch sagen kann, und was bestätigt sich dadurch für Mich? Dass seine Unterwerfung echter und präziser geworden ist, als sie es vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahren war. Sie ist nicht länger eine Auffassung oder Vorstellung, auch keine Parole oder Glaubenslehre. Vielmehr kommt diese Unterwerfung von Herzen: Sie ist ein Grundsatz der Praxis und ein Weg der Praxis, zu dem er gelangt ist, nachdem er auf seinem Weg Gottes Errettung und Perfektionierung erfahren und schließlich Erkenntnis über Gott gewonnen hat. Schau doch mal: Nachdem ein gewöhnlicher Mensch Gottes Auftrag angenommen hat, praktiziert er nach Gottes Worten und Anforderungen, tut sein Äußerstes, um bei Gottes Werk mitzuwirken, erträgt aufrichtig Leid und zahlt einen Preis, und er strebt nach der Wahrheit, um den richtigen Weg zu gehen. Was er letztendlich gewinnt, ist bedingungslose Unterwerfung unter den Schöpfer. Wer dies erreicht, wird vollständig von Gott gewonnen. Damit der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann vollständig von Gott gewonnen werden kann, hält er, während er Gott dient, an einem Grundsatz fest: Er gibt seine Arbeit zu keiner Zeit auf, sondern hält jederzeit beharrlich daran fest, seine Verantwortung zu erfüllen, den Auftrag, den Gott ihm gegeben hat, zu vollenden und die Pflicht eines geschaffenen Wesens gut auszuführen. Ganz gleich, mit welchen Schwierigkeiten, Rückschlägen oder Misserfolgen er konfrontiert wird, er entscheidet sich immer dafür, seine Arbeit nicht aufzugeben und bis zuletzt treu zu bleiben. Die Mission, die Gott ihm gegeben hat, zu erfüllen, die Arbeit von Gottes Haus zu verrichten und die Pflicht eines geschaffenen Wesens gut zu erfüllen, betrachtet er als den Normalzustand seines Lebens und als das, was sein Leben und sein Überleben hauptsächlich ausmacht. Er setzt das Leben seines Fleisches und all seine Kraft während seines gesamten Lebens dafür ein, den Auftrag, den Gott ihm gegeben hat, zu vollenden. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann hat es geschafft, das zu verwirklichen. Während er Gott dient, erlebt der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann seit jeher die Verfolgung durch den großen roten Drachen und durch das Regime Satans. Dennoch hält er weiterhin beharrlich an seiner Arbeit fest und gibt seine Mission nicht auf. Er verbreitet Gottes Werk der letzten Tage in allen Ländern und Regionen der Welt, sorgt dafür, dass die Arbeit von Gottes Haus stets reibungslos voranschreitet, und vermittelt jedem einzelnen Mitglied von Gottes auserwähltem Volk Gottes Worte, Gottes Werk und Gottes Absichten. Was das Durchleben der Verfolgung durch das Regime Satans betrifft, wird der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann seiner Mission gerecht. Ganz gleich, wie wild der große rote Drache vorgeht und wie widrig die Umstände sind, der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann gibt seine Arbeit nicht auf. Er wälzt diese Verantwortung niemals auf andere ab, damit sie die Arbeit an seiner Stelle verrichten, während er sich wie ein Bürokrat verhält und ein bequemes Leben genießt. Stattdessen erkundigt er sich bei jedem Aspekt der Arbeit persönlich nach dem Stand – ganz gleich, wie ihr diesen Aspekt ausführt –, übernimmt persönlich die Verantwortung dafür, verfolgt persönlich den weiteren Verlauf und leitet die Arbeit persönlich an. Auch wenn es um fachliche Arbeit geht, von der er nichts versteht oder auf deren Gebiet er ein Laie ist, macht er sich selbst darüber schlau und führt sie persönlich aus. Er schreckt nicht zurück und drückt sich erst recht nicht vor seiner Verantwortung. Dies ist eine Äußerungsform dafür, dass der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann seine Arbeit nicht aufgibt, während er Gott dient.

Es gibt eine weitere Äußerungsform dafür, dass der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann seine Arbeit nicht aufgibt, während er Gott dient. Wenn nämlich in der Kirche besondere Umstände eintreten – etwa wenn Antichristen erscheinen, wenn unterschiedliche Stimmen laut werden und wenn verschiedene Urteile über den vom Heiligen Geist gebrauchten Mann gefällt werden –, wird er dann schwach? Gibt er seine Arbeit auf? (Nein.) Er gibt seine Arbeit nicht auf. Die Urteile, Verunglimpfungen und Verleumdungen gegen den vom Heiligen Geist gebrauchten Mann, die vom großen roten Drachen, Satans Regime, der religiösen Welt, der nichtgläubigen Welt und allen möglichen bösen Menschen und Antichristen innerhalb der Kirche ausgehen – nichts davon beeinträchtigt ihn dabei, die Arbeit von Gottes Haus gut zu verrichten. Wenn gewöhnliche Menschen mit solchen Dingen konfrontiert werden, sind sie innerlich etwas bedrückt, und das beeinträchtigt sie bei ihrer Arbeit. Wenn sie solche Dinge oft hören, denken sie sogar: „Es ist zu schwierig, die Arbeit von Gottes Haus zu verrichten. Ich muss einem so großen Druck standhalten und so viele Urteile und Verurteilungen ertragen. Ich habe diese Dinge nicht getan, so ein Mensch bin ich nicht! Gott soll mich verteidigen und meine Unschuld beweisen. Wenn Gott mich nicht verteidigt und meine Unschuld nicht beweist, kann ich diese Arbeit nicht fortsetzen.“ Viele Menschen verhalten sich so. Doch wenn der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann mit solchen Dingen konfrontiert wird, verhält er sich nicht so. Im Gegenteil: Wenn ihm solche Dinge widerfahren, zeigt er nicht nur keine Schwäche, sondern ihm wird umso stärker bewusst, wie gewichtig die Aufgabe ist, die Gott ihm übertragen hat, und er spürt, wie schwer die Bürde auf seinen Schultern wiegt. Wenn er so vielen Verleumdungen und Verunglimpfungen durch die niederträchtigen Mächte des großen roten Drachen sowie den Urteilen und falschen Anschuldigungen der religiösen Welt ausgesetzt ist, beeinträchtigt und stört es die Brüder und Schwestern, wenn sie davon hören? Eigentlich sollte der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann, aus menschlicher Sicht, getröstet werden, wenn solche Dinge geschehen, und die Brüder und Schwestern sollten ihn trösten und sagen: „So ein Mensch bist du nicht. Gott weiß das, und wir wissen es auch. Du hast diese Dinge nicht getan; du bist unser guter Leiter.“ Doch die Brüder und Schwestern verstehen ihn nicht. Stattdessen ist er es, der die Brüder und Schwestern trösten und unverzüglich die Arbeit der Kirche verrichten muss, damit die Brüder und Schwestern sowie die Leiter und Mitarbeiter nicht von diesen Verleumdungen und Urteilen des großen roten Drachen, der religiösen Welt und verschiedener anderer Mächte beeinträchtigt werden. Je mehr er mit solchen Situationen konfrontiert wird, desto mehr verstärkt der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann die Versorgung und Unterstützung der Leiter und Mitarbeiter, und desto mehr treibt er die Planung und Organisation des Kirchenlebens voran. Gleichzeitig führt er innerhalb der Kirche die Verwaltungsarbeit streng und ordnungsgemäß durch. Er prüft, in welchen Kirchen Antichristen auf den Plan getreten sind und die Kirchenarbeit stören, dreist die haltlosen Gerüchte und Verleumdungen vom Regime des großen roten Drachen, von Satan und von der religiösen Welt verbreiten, das Kirchenleben stören und die Brüder und Schwestern darin beeinträchtigen, ihre Pflichten normal auszuführen. Wenn er solche Menschen entdeckt, geht er mithilfe von Verwaltungsverordnungen gegen sie vor und regelt die Angelegenheit. Auf diese Weise schützt er umgehend das Kirchenleben und sorgt ebenso umgehend dafür, dass die Arbeit von Gottes Haus normal und reibungslos voranschreitet. Das bedeutet, die Arbeit trotz aller Widerstände fortzusetzen, und auch das ist schwierig! Schau doch: Wenn Gott unaufhörlich Kundgebungen äußert und spricht und wenn der Heilige Geist mächtig wirkt, verläuft alles reibungslos. Wenn die Menschen klar erkennen, dass Gott wirkt, und auch Wunder klar erkennen, sind sie alle voller Eifer und sprühen geradezu vor Energie; wenn die Kirche vor Macht strotzt, lässt sich auch die Arbeit leicht verrichten – ganz gleich, auf welche Weise Gottes Haus Gemeinschaft hält: Die Menschen sagen alle, es sei gut, und alle sagen, es sei richtig, und die meisten werden das unterstützen und dir keine Schwierigkeiten bereiten. Sobald die Kirche jedoch Satans wilder Unterdrückung ausgesetzt ist, sobald Christen verfolgt, verhaftet und eingesperrt werden und sobald sogar Christus verurteilt, von der Welt verstoßen und von der gesamten Menschheit missverstanden wird und die Kirche vor dem Kollaps steht, verlieren die meisten Menschen den Glauben an Gott. Manche beginnen sogar, wie andere, an Gott und Gottes Werk zu zweifeln, und denken: „An den Allmächtigen Gott und an diese Phase von Gottes Werk zu glauben, ist so schwer. Ich könnte genauso gut warten, bis sich die Lage beruhigt hat, bevor ich weiterglaube.“ Sie verhalten sich wie unbeteiligte Zuschauer, wollen Gott den Rücken kehren und trauen sich nicht mehr, an Gott zu glauben. Sie denken: „Die Mächte von Satans Regime sind zu groß, und die Mächte der religiösen Welt sind zu groß. Mit den wenigen Menschen und den geringen Kräften unserer Kirche können wir gar nicht standhaft bleiben.“ Sie glauben nicht, dass dies Gottes Werk ist, sie glauben nicht, dass Gottes Führung gegenwärtig ist, und sie glauben nicht, dass Gott diese Menschen führen kann, so wie Er Mose führte und die Israeliten aus Ägypten und durch das Rote Meer führte; sie glauben nicht, dass Gott dazu fähig ist. Wenn die großen, niederträchtigen Mächte des großen roten Drachen die Kirche unterdrücken und verfolgen, entscheiden sich die meisten Menschen aus Angst dafür, dem auszuweichen. Einige Leiter und Mitarbeiter wagen es nicht einmal, ihren Standpunkt darzulegen oder ihre Ansichten zu äußern; besonders wenn sie sehen, dass die meisten Brüder und Schwestern keinen Eifer haben und negativ und schwach sind, richten sie sich einfach danach, woher der Wind weht. Sie wagen es nicht, von den Brüdern und Schwestern zu verlangen, dass sie bei der Ausführung ihrer Pflichten Gott gegenüber Hingabe zeigen, und sie wagen es nicht einmal, jemanden zurechtzustutzen, der Unterbrechungen und Störungen verursacht, sondern sagen solchen Menschen stattdessen nur ein paar oberflächliche Worte. Sie nehmen gegenüber dem niederträchtigen Regime Satans und den großen Mächten eine kompromissbereite Haltung ein und halten sich gleichzeitig einen Ausweg offen. Wenn sie mit diesen Schwierigkeiten konfrontiert werden, wenn sie mit der Verfolgung der Kirche durch Satans Regime und große Mächte konfrontiert werden und wenn es in dieser Welt schlecht um die Kirche steht, sie unterdrückt wird und ihr sogar droht, verboten zu werden, entscheiden sich die meisten Menschen dafür, auszuweichen und Kompromisse einzugehen; sie treten nicht an, um zu kämpfen, und wagen es nicht, sich zu erheben, um die Arbeit von Gottes Haus zu schützen. Viele Leiter und Mitarbeiter nehmen eine abwartende Haltung ein und schauen, aus welcher Richtung der Wind weht. Wenn dieser Wind vorüberzieht und die Kirche vorübergehend außer Gefahr ist, werden sie aktiv und verrichten ihre Arbeit. Wenn dieser Wind nicht schnell vorüberzieht, sondern sogar immer stärker weht – und die Kirche aus Sicht der Menschen Gefahr läuft, verboten zu werden –, werden einige Leiter und Mitarbeiter negativ, geben ihre Arbeit auf und trauen sich nicht mehr, sie zu verrichten. Sie denken: „Wenn ich weiterhin die Arbeit verrichte, könnte ich verhaftet und zu Tode geprügelt werden, und dieses niederträchtige Zeitalter und dieses mächtige Regime Satans werden mich verschlingen und auslöschen.“ So denken viele Leiter und Mitarbeiter. Diese Angst tragen sie in ihrem Herzen. Wenn der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann jedoch diesen Schwierigkeiten und Gefahren gegenübersteht, weiß er, was sie bedeuten, und er weiß auch, was er tun sollte. Je gefährlicher die Lage ist, desto weniger isst und schläft er. Er arbeitet rund um die Uhr und setzt seine ganze Kraft ein, um die Existenz der Kirche zu schützen, um die Stabilität der Kirche zu schützen, um sicherzustellen, dass die Leiter und Mitarbeiter ihre Arbeit weiterhin normal verrichten können, und um den normalen Ablauf der Arbeit von Gottes Haus zu bewahren. Er sorgt dafür, dass die Arbeit nicht zum Stillstand kommt und dass alle Aspekte der Arbeit geordnet voranschreiten. Gleichzeitig schützt er das Umfeld, in dem die Leiter und Mitarbeiter sowie das Schlüsselpersonal in verschiedenen Bereichen ihre Pflichten ausführen. Er tut alles ihm Mögliche, um geeignete Menschen zu finden, die in der Lage sind, sich dieser externen Angelegenheiten anzunehmen und diese Probleme zu lösen, und verstärkt seine Arbeit in diesem Bereich. Siehst du? Arbeitet er nicht unermüdlich und voller Hingabe? Tut er nicht sein Äußerstes, um Gottes Auftrag zu erfüllen? (Ja.)

Seit das Evangelium des Königreichs Gottes im Jahr 1995 begann, sich zu verbreiten, haben die Belagerung und Verleumdung von Gottes Haus durch Satans Regime, die religiöse Welt, verschiedene andere Mächte sowie bestimmte Medien der Welt nie aufgehört; bis zum heutigen Tag, da sich das Evangelium in alle Länder und Orte der Welt verbreitet hat, hat die Belagerung durch diese Mächte und Medien nicht aufgehört. Einer der schwerwiegendsten Vorfälle darunter war der von der Kommunistischen Partei fabrizierte „Fall Zhaoyuan“ in Shandong. Wisst ihr alle darüber Bescheid? (Ja.) Damals gab es in China bereits nicht wenige aus Gottes auserwähltem Volk. Man könnte sagen, dass die Kirche in China eine gewisse Größe erreicht und in der religiösen Welt und in der Gesellschaft einen gewissen Einfluss entwickelt hatte, was die Aufmerksamkeit der KPCh erregte. Dass unsere Kirche immer größer und immer einflussreicher wurde, machte die KPCh nervös und unruhig. Sie spürte, dass ihr Regime bedroht wurde und der Glaube der Kommunistischen Partei vor einer Krise stand, und so inszenierte sie den „Fall Zhaoyuan“, um der Kirche etwas anzuhängen und sie fälschlich zu beschuldigen, und nutzte ihn, um die Kirche zu unterdrücken und zu verbieten. Nachdem sich der „Fall Zhaoyuan“ ereignet hatte, bekamen einige mit schwachem Fundament, einige mit wenig Glauben und einige Ängstliche sowie manche Ungläubige – darunter einige jener Leute, die von dem Brot aßen und satt wurden – Angst und trauten sich nicht mehr, an Gott zu glauben. Unter denen, die sich nicht mehr trauten, an Gott zu glauben, gab es verschiedene Fälle. Manche Menschen glaubten den von der Kommunistischen Partei erfundenen Gerüchten voll und ganz und nahmen sie an. Sie glaubten, unsere Kirche sei eine von Menschen gegründete Gruppe und von menschlichem Ursprung; Und obwohl sie nichts von dem, was die Kommunistische Partei der Kirche in ihren Verunglimpfungen vorwarf, selbst gesehen hatten, glaubten sie diese Anschuldigungen trotzdem. Das heißt, sie glaubten den von der Kommunistischen Partei erfundenen Gerüchten uneingeschränkt und ohne die andere Seite zu berücksichtigen. Menschen dieser Art sind Ungläubige. Manche Menschen meinten, das, was die Kommunistische Partei sage, sei nicht unbedingt wahr, aber wer denn nun die Wahrheit sagte und wer log, das wussten sie nicht. Menschen dieser Art glaubten weder, dass Gott ein neues Werk verrichtet hatte, noch glaubten sie der Kommunistischen Partei, doch sie suchten auch nicht die Wahrheit, um den wahren Weg kennenzulernen. Außerdem war es mit so großen Risiken verbunden, an Gott zu glauben – sie konnten jederzeit verhaftet und eingesperrt sowie so schwer geschlagen werden, dass sie verkrüppelt waren oder starben –, und so hörten sie einfach auf, an Gott zu glauben. Das war eine Gruppe von Menschen. Eine andere Gruppe von Menschen traute sich einfach aus Ängstlichkeit nicht mehr, an Gott zu glauben. Sie wussten, dass die Kommunistische Partei immer lügt und stets ungerechte und unrechtmäßige Gerichtsverfahren auf der Grundlage falscher Anschuldigungen inszeniert; sie hat zahllose solcher ungerechten Verfahren inszeniert und unzählige Menschen getötet, und sie tötet Menschen, ohne mit der Wimper zu zucken. Diese Menschen wussten, dass der „Fall Zhaoyuan“ von der Kommunistischen Partei fabriziert worden war, und sie wussten auch, dass diese von Gott gesprochenen Worte die Wahrheit waren. Aber sie waren einfach furchtsam. Die Gerüchte der Kommunistischen Partei und die von ihr entfesselte Welle und Wucht der Niederträchtigkeit versetzten sie in solche Angst und solchen Schrecken, dass sie sich nicht mehr trauten, an Gott zu glauben. Sie überlegten: „Der Allmächtige Gott ist der wahre Gott. Wenn ich dieser Phase von Gottes Werk folge und beharrlich bis ganz zum Ende glaube, werde ich Segnungen erlangen. Aber gerade jetzt sind die Mächte der Kommunistischen Partei zu groß. Würde ich verhaftet, so würde ich gefoltert und könnte sogar zu Tode geprügelt werden. Es ist besser, wenn ich einfach heimlich zu Hause an Gott glaube. Ich werde nicht an Versammlungen teilnehmen, ich werde meine Pflicht nicht ausführen und ich werde das Evangelium nicht predigen; so wird niemand wissen, dass ich an Gott glaube. Wenn die Kommunistische Partei untergegangen ist, ist es noch früh genug, offen an Gott zu glauben.“ Damals wurden viele Menschen negativ und schwach und trauten sich nicht mehr, an Versammlungen teilzunehmen oder ihre Pflicht auszuführen. Manche Menschen verließen die Kirche. Selbst unter den Leitern und Mitarbeitern gab es einige, die schwach waren, einige, die ihre Arbeit aufgaben und sich nicht mehr trauten, die Arbeit zu verrichten, und sogar einige, die sich nicht mehr trauten, an Gott zu glauben. Fiel unter jenen Umständen diese gewichtige Aufgabe, diese schwere Bürde, Gottes auserwähltes Volk zu versorgen und zu unterstützen und seinen Glauben zu stärken, nicht erneut dem vom Heiligen Geist gebrauchten Mann zu? (Ja.) Wenn du eine Bürde für die Kirchenarbeit trägst, dann wirst du – ganz gleich, was geschieht, und ganz gleich, wie groß die Schwierigkeiten und der Widerstand sind, denen du gegenüberstehst – wissen, was du tun solltest und wie du es tun solltest. Wenn du keine Bürde für die Kirchenarbeit trägst und weder Aufrichtigkeit gegenüber Gott noch Glauben an Ihn hast, dann wirst du dich nicht trauen, irgendeine Arbeit zu verrichten. Insbesondere wenn du den niederträchtigen Mächten des großen roten Drachen gegenüberstehst und wenn du Satans gewaltiger Macht gegenüberstehst, wirst du dich – selbst wenn du weißt, was du tun solltest, und weißt, wie du es tun solltest – nicht trauen, es zu tun. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann trotzte jedoch den Drohungen gewaltiger Mächte und verrichtete nach wie vor die Kirchenarbeit. Je mehr die Kirche vor Schwierigkeiten, vor Gefahren und vor ausweglosen Situationen stand, desto mehr spürte er, dass er sich seiner Verantwortung nicht entziehen durfte, und desto häufiger berief er Leiter und Mitarbeiter sowie Brüder und Schwestern zu Versammlungen ein, um Gemeinschaft über den Lebenseintritt zu halten, Gemeinschaft über Gottes Absichten zu halten und Gemeinschaft darüber zu halten, wie die Menschen diesen Umständen begegnen sollten und wie sie praktizieren sollten, wenn sie damit konfrontiert werden. Je häufiger er sich in solchen Situationen befand, desto häufiger hielt er Versammlungen ab und desto häufiger berief er Leiter und Mitarbeiter ein, um ihnen beizubringen, wie sie die Arbeit verrichten sollten, welche Arbeit sie planen und umsetzen sollten, wie sie die Arbeit planen und umsetzen sollten und wie sie die Brüder und Schwestern dabei unterstützen sollten, über die Schwierigkeiten hinwegzukommen. Die Arbeit, die der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann verrichtet, ist die Arbeit von Gottes Haus, und das, womit er ringt und wogegen er ankämpft, sind Satans gewaltige Macht und die niederträchtigen Mächte der ganzen Welt. Vom menschlichen Standpunkt aus wären die Menschen mit dem bisschen Mut, den sie besitzen, komplett verängstigt und eingeschüchtert. In jener Zeit strahlten die Fernsehsender der KPCh umfassend negative Nachrichten aus, die die Kirche des Allmächtigen Gottes angriffen, in Verruf brachten und verurteilten. Das veranlasste viele Websites und Radiosender weltweit, nachzuziehen und über die Trugschlüsse und Häresien des KPCh-Regimes zu berichten, die die Kirche des Allmächtigen Gottes angriffen, in Verruf brachten und verurteilten. Selbst einige weltbekannte Fernsehsender brachten Falschnachrichten und Fehlinformationen, um Gottes Kirche zu verleumden und zu verurteilen. Angesichts der überwältigenden Berichterstattung der Nachrichtenmedien könnten die Menschen allein gestützt auf ihren dürftigen Glauben und ihre dürftige Kraft einfach nicht standhaft bleiben; sie würden alle zurückweichen, sich verstecken und sich bedeckt halten, bis die Sache vorüber wäre, ohne zu wissen, was sie tun sollten, und ohne einen Weg nach vorn finden zu können. Die Menschen würden in ihrem Herzen Zweifel hegen: „Wo ist Gott? Da das Gottes Worte sind und das der wahre Weg ist und Gott persönlich das Werk verrichtet und Gott erschienen ist, wie kann Er dann zulassen, dass die Kirche einer solchen Gefahr ausgesetzt ist? Wie kann Er die Kirche und die Arbeit von Gottes Haus in ein solches Umfeld bringen? Wie kann es sein, dass wir vor einer solchen Zwangslage stehen?“ Gewöhnliche Menschen würden furchtsam und ängstlich werden, sich verstecken und drei bis fünf Monate warten, bis sich der Sturm gelegt hätte, bevor sie die Arbeit wieder aufnähmen. Sie würden zuerst dafür sorgen, dass sie selbst gut abgesichert sind, und sobald ihre eigene Sicherheit gewährleistet wäre, würden sie wieder schauen, wie es um die Kirchenarbeit steht. Ganz gleich, wie viele Menschen noch übrig wären, für die eigene Sicherheit zu sorgen, hätte Vorrang, und ihr eigenes Leben zu bewahren, stünde an erster Stelle. Doch als der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann mit diesen überwältigenden Verleumdungen und Gerüchten konfrontiert wurde, wofür entschied er sich da? Er entschied sich dafür, sich mit Satans Mächten und Satans Regime einen Kampf auf Leben und Tod zu liefern, in seinem Zeugnis für Gott standhaft zu bleiben, auf seinem Posten zu bleiben, Gottes Werk gut zu schützen und Gottes Zeugnis gut zu bewahren; das war seine Verantwortung. Wenn die Kirchenarbeit zum Stillstand gekommen wäre, wenn der große rote Drache die Arbeit der Evangeliumsverbreitung gestört und sabotiert hätte und wenn die Kirche verboten worden wäre, hätte das seiner Ansicht nach bedeutet, dass er seiner Verantwortung nicht nachgekommen wäre und dass er dafür eine Verantwortung trüge, der er sich nicht entziehen könnte. Er sagte immer: „Wenn ich den Auftrag, den Gott mir gegeben hat, nicht vollenden kann, verdiene ich es, verflucht zu werden!“ Niemand erlegte ihm eine solche Bürde auf, und niemand sagte ihm, was er tun müsse, wenn er mit der Belagerung und Verleumdung durch Satans Mächte konfrontiert wurde. Gestützt auf seinen Glauben an Gott und gestützt auf seine Aufrichtigkeit Gott gegenüber und seine Rücksichtnahme auf Gott übernahm er diese Verantwortung als seine unbedingte Pflicht. Seiner Ansicht nach war es an ihm, diese Verantwortung zu tragen, und er war der Einzige, der geeignet war, diese Arbeit zu vollenden. Natürlich bedeutete das weder, Macht zu monopolisieren, noch, Machtspiele zu treiben; er hielt beharrlich daran fest, diese konkrete Arbeit zu verrichten, und kam seiner Verantwortung nach. Als die KPCh die Kirche angriff, in Verruf brachte und verurteilte und Gottes auserwähltes Volk wie von Sinnen verfolgte, konnte man sagen, dass alle Brüder und Schwestern immensen Prüfungen, Läuterung und Versuchungen ausgesetzt waren. Besonders für Brüder und Schwestern, die erst drei bis fünf Jahre an Gott geglaubt hatten und noch kein Fundament auf dem wahren Weg gelegt hatten, war dies eine große Prüfung. Hätte niemand sie rechtzeitig unterstützt, versorgt und angeleitet, wären diejenigen mit schwachem Fundament, die Ängstlichen und diejenigen mit schlechtem Kaliber zurückgefallen und hätten die Gelegenheit verloren, errettet zu werden. Als sich die Kirche jedoch derart besonderen Umständen gegenübersah, intensivierte der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann die Unterweisung und Schulung der Leiter und Mitarbeiter und beschleunigte die Ausführung der verschiedenen Aspekte der Kirchenarbeit. Er ließ bei seiner Arbeit nicht im Geringsten nach und entzog sich auch nicht im Geringsten irgendeiner Verantwortung; stattdessen schaltete er einen Gang höher, und sowohl das Tempo als auch die Effizienz seiner Arbeit waren doppelt so hoch wie zuvor. Ich erinnere Mich daran, dass der Bruder in jener Zeit gleich nach dem Aufstehen und dem Frühstück am Morgen damit begann, Versammlungen abzuhalten und Gemeinschaft zu halten, und dabei die Probleme löste, die bei der Kirchenarbeit und im Kirchenleben auftraten. Nachdem er am Nachmittag gegessen und sich ein bis zwei Stunden ausgeruht hatte, begann er wieder, über die Arbeit Gemeinschaft zu halten. In den arbeitsreichsten Zeiten hielt er außer am Morgen und am Nachmittag auch am Abend noch ein bis zwei weitere Stunden Gemeinschaft. Nachdem jene arbeitsreichen Jahre vorüber waren, kamen alle Aspekte der Arbeit in die richtigen Bahnen. In jenen Jahren drehte sich alles darum, bei der Arbeit einen Gang höher zu schalten. Ich schaltete bei Meinen Predigten einen Gang höher, und der Bruder schaltete bei seiner Mitwirkung einen Gang höher, wobei auch er Versammlungen abhielt und predigte; die übrige Zeit verbrachte er damit, Leiter und Mitarbeiter anzuweisen und zu schulen sowie sie bei der Ausführung verschiedener Aspekte der Arbeit und beim Umgang mit verschiedenen Angelegenheiten anzuleiten. Wer sich daran erinnern kann, weiß höchstens noch Folgendes: „In jener Zeit hat der Bruder immer mit uns Gemeinschaft gehalten und uns bei der Ausführung der Kirchenarbeit angeleitet.“ Aber du weißt vielleicht nicht, vor welchem Hintergrund dies geschah, und weißt auch nicht, warum der Bruder dies tat, denn du besitzt weder eine derartige Aufrichtigkeit noch trägst du eine derartige Bürde, oder es liegt vielleicht daran, dass deine Größe zu gering ist, um dies zu durchschauen. In der Zeit, als die Kirche immensen Bedrohungen und immensem Druck ausgesetzt war, und in den entscheidenden Momenten, in denen die Kirchenarbeit Störungen und Sabotage ausgesetzt war, zeigte sich der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann noch mehr auf Gottes Absichten bedacht. Unter diesen Umständen setzte er erst recht seine ganze Kraft dafür ein, die Arbeit zu verrichten, und versuchte, Wege zu finden, um verschiedene Schwierigkeiten und Probleme zu lösen. Einerseits suchte er nach Gottes Leitung und suchte nach Gottes Führung; andererseits wirkte er persönlich positiv und proaktiv mit. Mehrere Jahre in Folge arbeitete er praktisch vierundzwanzig Stunden am Tag – abgesehen von der Zeit zum Essen, Schlafen und Ausruhen – und wandte ein Mehrfaches der Zeit und Energie eines gewöhnlichen Menschen auf, um die Kirchenarbeit zu verrichten. Das war der Preis, den der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann zahlte, um die Kirchenarbeit zu schützen, als die Kirche vor ihren größten Schwierigkeiten stand, und inzwischen ist der Höhepunkt dieser schweren Zeit vorüber. Weil der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann jemand ist, der die Arbeit persönlich verrichtet hat, jemand, der diese Angelegenheiten aus erster Hand erlebt hat, und jemand, der sie selbst bewältigt hat, hat sich ihm besonders tief eingeprägt, welche Jahre die arbeitsreichsten waren und welche Arbeit damals verrichtet wurde. Und welche Arbeit verrichtet wurde, die dazu führte, dass die verschiedenen Aspekte der Kirchenarbeit geordnet voranschritten und sich stabilisierten und dass es in der Arbeit zu einem Durchbruch kam, mit welchen Schwierigkeiten er damals konfrontiert war und welche Schwierigkeiten sich nicht leicht bewältigen ließen – all das weiß er selbst, aber keiner von euch weiß es. Während andere ebenfalls Gott dienen, ebenfalls Gottes Werk erfahren und Gottes Errettung erfahren und auch Gottes Leitung und Versorgung genießen und Gottes Gnade genießen, hat der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann ein Vielfaches der Energie und des Herzbluts eines gewöhnlichen Menschen aufgewendet und einen um ein Vielfaches höheren Preis gezahlt; letztendlich wurde er von Gott perfektioniert, vollendete den Auftrag, den Gott ihm gegeben hatte, schulterte die Arbeit von Gottes Haus und hat euch bis heute geführt. Gerade weil er ein Mehrfaches der Energie und Zeit eines gewöhnlichen Menschen aufgewendet und einen um ein Mehrfaches höheren Preis gezahlt hat, habt ihr letztendlich alle etwas gewonnen, nicht wahr? (Ja, wir haben etwas gewonnen.) Objektiv betrachtet habt ihr schon ziemlich viel gewonnen. Als Familienoberhaupt und Leiter hat der Bruder euch die ganze Zeit dabei angeleitet, Gottes Werk zu erfahren, und euch dabei angeleitet, verschiedene Aspekte der Arbeit zu verrichten, und euch durch viele Schwierigkeiten geführt; er hat euch auch ermöglicht, jede Läuterung, Prüfung und Versuchung – und sogar die Belagerung und Unterdrückung aus allen Bereichen der Gesellschaft sowie die Repression und Verfolgung durch die gewaltigen Mächte der KPCh – ohne Probleme durchzustehen, und das bis zum heutigen Tag.

Da sie Gott bis heute gefolgt sind, haben die meisten Menschen, die ihre Pflichten in Vollzeit ausführen, etwas Lebenseintritt gewonnen, und ihr Glaube an Gott ist größer als zuvor. Meiner Beobachtung nach sind einige Menschen in der Lage, bei der Ausführung ihrer Pflichten gehorsam zu sein und sich zu unterwerfen. Das freut Mich sehr. Obwohl das Kaliber dieser Menschen sehr begrenzt ist, ihre Fortschritte in Bezug auf ihr Arbeitsvermögen sehr begrenzt sind und das, was sie im Lebenseintritt gewonnen haben, ebenfalls sehr begrenzt ist – insbesondere sind auch die Bürden, die die Leiter und Mitarbeiter schultern können, und die Arbeit, die sie ausführen können, sehr begrenzt –, ist bei den meisten Menschen eine lobenswerte Äußerungsform zu erkennen: Sie sind gehorsamer und unterwerfen sich mehr als zuvor. Dieser Gehorsam und diese Unterwerfung bedeuten in Meinen Augen, dass sie etwas vernünftiger geworden sind und schon etwas vom Abbild eines Erwachsenen an sich haben. Obwohl ihr beim Streben nach der Wahrheit noch sehr weit zurückliegt und auch in Sachen Lebenseintritt noch sehr weit zurückliegt, gibt es, eurer gehorsamen Haltung und eurer Unterwerfung nach zu urteilen, ganz gewiss Hoffnung, dass ihr letztendlich errettet werdet, wenn ihr nach der Wahrheit strebt. Es gibt nicht nur eine kleine Hoffnung, nein; es besteht ganz gewiss Hoffnung. Um errettet zu werden, müsst ihr euch also anstrengen. Ganz gleich, ob ihr Gott als Leiter dient oder verschiedene Pflichten ausführt, ihr alle müsst von dem vom Heiligen Geist gebrauchten Mann lernen. Er kann euch als ein Vorbild dienen, das realistischer als alle anderen ist, als ein Vorbild, dem ihr nacheifern könnt, das für euch leichter zu sehen und greifbarer ist als alle anderen – richtig? (Ja.) In der Vergangenheit, als ihr Kirchenarbeit ausgeführt habt und zum ersten Mal mit dem Bruder in Kontakt kamt, machte Ich Mir etwas Sorgen, wenn er euch zurechtstutzte; Ich bangte um euch, aus Angst, dass ihr es nicht ertragen könntet und negativ und schwach werden würdet, weil ihr nur ein wenig von Worten und Glaubenslehren verstanden habt und weder nennenswerte Größe noch wahren Glauben an Gott hattet; ihr habt in eurem Herzen nur geglaubt, dass es einen Gott gibt, hattet einen gewissen Eifer und einen gewissen arglosen Tatendrang und wart bereit, eure Pflichten auszuführen. Ich sagte: „Wenn ihre Größe so gering ist, werden sie dann negativ und schwach, wenn du sie auf diese Weise zurechtstutzt?“ Der Bruder sagte: „Mit ihnen wurde genug über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten, und sie alle verstehen sie im Sinne von Glaubenslehren, aber sie können sich einfach nicht an die Grundsätze halten. Ohne sie zurechtzustutzen, geht es nicht.“ Ich sagte: „In diesem Fall muss man sie zurechtstutzen.“ Aber nachdem der Bruder euch so viele Jahre lang zurechtgestutzt hat, bin ich zu folgender Schlussfolgerung gelangt: Manchmal muss Ich Mich nicht um euch sorgen; ihr habt tatsächlich davon profitiert, zurechtgestutzt zu werden, und ihr seid in der Lage, bei der Ausführung eurer Pflichten gehorsam zu sein und euch zu unterwerfen. Ob der Bruder euch nun zurechtgestutzt hat oder euch positive Leitung, Versorgung, Unterstützung und Hilfe gegeben hat – und das alles geschah, weil er Gott diente, die Arbeit verrichtete und den Auftrag erfüllen musste, den Gott ihm gegeben hatte –, war es letztendlich von großem Nutzen für euch, nicht wahr? (Ja.) Gerade weil er unablässig seine Verantwortungen erfüllt und seine Verpflichtungen euch gegenüber erfüllt, mit Gottes Auftrag aufrichtig umgeht und auch mit euch aufrichtig umgeht, hat er letztendlich ein stilles Einvernehmen mit Gott erreicht, den Auftrag erfüllt, den Gott ihm gegeben hatte, und die Verantwortungen erfüllt, die ihm von Gott gegeben wurden. Gleichzeitig hat er es euch auch ermöglicht, den heutigen Tag zu erreichen und das zu gewinnen, was ihr heute besitzt, richtig? (Ja.) Siehst du? Als die Kirche mit einer solchen schwierigen Lage konfrontiert war und von der religiösen Welt und den mächtigen Kräften der KPCh angegriffen, verleumdet und sogar verfolgt und verboten wurde – wenn der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann nicht rechtzeitig die Gelegenheit ergriffen hätte, um die Arbeit auszuführen, sondern euch stattdessen beiseitegeschoben und euch selbst überlassen hätte, ohne Verantwortungsbewusstsein und ohne Aufrichtigkeit euch gegenüber, und er nur Parolen von sich gegeben und nur pro forma gehandelt und es dabei belassen hätte, um dann das Leben zu genießen und seine Verpflichtungen nicht zu erfüllen –, hättet ihr in diesem Fall bei der Ausführung eurer Pflichten den Punkt erreichen können, an dem ihr heute steht? (Nein.) Ganz gewiss nicht. Und von anderen Dingen ganz zu schweigen: Allein die Tatsache, dass der Bruder euch immer dazu drängt, bei einem bestimmten Aspekt der Arbeit einen Gang höher zu schalten und einen bestimmten Aspekt der Arbeit schnell abzuschließen – dieses Dringlichkeitsgefühl seinerseits wird euch beeinflussen und euch antreiben, nicht wahr? (Ja.) Wenn dieses Dringlichkeitsgefühl auf euch übertragen wird, wagt ihr es nicht, nachzulassen. Außerdem ist der Mensch bis zu einem gewissen Grad unterwürfig. Ihr habt immer Angst davor, dass der Bruder eure Arbeit überprüft, Angst davor, dass der Bruder Probleme findet, wütend wird und euch zurechtstutzt und ausschimpft. Um Rechenschaft abzulegen, um eure Aufgaben abzuschließen, um den Bruder glücklich zu machen und um bei dem Bruder einen guten Eindruck zu hinterlassen, beißt ihr euch durch, um die Arbeit voranzubringen. Zum Beispiel habt ihr in der Vergangenheit alle zwei Wochen eine Hymne produziert, aber jetzt schafft ihr das jede Woche. Ihr denkt ständig daran, eure vorgegebenen Ziele zu übertreffen, und habt ständig Angst davor, dass der Bruder euch antreibt. Auch wenn der Bruder dabei etwas streng mit euch ist – hat diese Art, die Arbeit zu verrichten, dazu geführt, dass ihr euch zum Besseren oder zum Schlechteren entwickelt habt? Hat sie euch auf den richtigen Weg oder in die Irre geführt? (Sie hat uns auf den richtigen Weg geführt. Wir haben jetzt auch ein Gefühl der Dringlichkeit bei der Ausführung unserer Arbeit.) Die Arbeitsweise, der Stil und die Denkweise des Bruders – all diese Dinge habt ihr euch angeeignet. Später hörte Ich, dass einige Brüder und Schwestern im Evangeliumsteam ebenfalls begannen, auf diese Weise zu praktizieren. Einige Menschen trödelten bei der Ausführung ihrer Pflichten etwas herum und hatten einen Monat lang das Evangelium gepredigt, ohne irgendwelche Ergebnisse zu erzielen. Deshalb riefen die Verantwortlichen sie während einer Versammlung namentlich auf und sagten, die Ergebnisse von diesem oder jenem bei der Ausführung seiner Pflicht seien „mit null Punkten bewertet“ worden. Diese Menschen schämten sich und es war ihnen unerträglich peinlich. Danach hatten sie bei der Ausführung ihrer Pflichten ein gewisses Dringlichkeitsgefühl. Ich finde es ziemlich gut, auf diese Weise zu praktizieren. Obwohl diese Methode nicht besonders rücksichtsvoll ist und es ihr an menschlicher Wärme mangelt, vermittelt sie eine gute Botschaft: Durch die strenge Disziplinierung, das Zurechtstutzen, die Beaufsichtigung und das Drängen seitens des Bruders haben die meisten Menschen bei der Ausführung ihrer Pflichten ein Dringlichkeitsgefühl entwickelt. Sie haben immer Angst davor, dass jemand sie kontrolliert, Angst davor, dass ihre Arbeit überprüft wird, immer Angst davor, dass ihre Fortschritte nachverfolgt und die Daten überprüft werden, immer Angst davor, nach den konkreten Einzelheiten ihrer Arbeit gefragt zu werden, Angst davor, den Fortschritt der Arbeit zu verzögern, und Angst davor, wegen fehlender Ergebnisse bei der Ausführung ihrer Pflichten aus der Kirche mit Vollzeitpflicht entfernt zu werden. Deshalb schalten sie bei ihrer Arbeit einen Gang höher. Die meisten Menschen haben bei der Ausführung ihrer Pflichten ein Dringlichkeitsgefühl entwickelt. Obwohl dieses Dringlichkeitsgefühl derzeit noch nicht als Aufrichtigkeit gelten kann und man auch noch nicht von Hingabe sprechen kann, erzielen sie bei ihrer Arbeit zumindest Ergebnisse. Strengt euch also ein wenig mehr an, lernt vom Bruder und legt bei der Ausführung eurer Pflichten etwas Aufrichtigkeit an den Tag. Macht nicht nur Dienst nach Vorschrift, ruft keine Parolen und tut Dinge nicht bloß, um Aufgaben abzuschließen, sondern legt Gott gegenüber Rechenschaft ab und handelt so, dass ihr eurem eigenen Gewissen und eurer Vernunft gerecht werdet. Wenn ihr ein wenig Aufrichtigkeit und ein wenig Hingabe aufbringen könnt und nach den Wahrheitsgrundsätzen strebt, könnt ihr bei der Ausführung eurer Pflichten dem Standard entsprechen. Die meisten von euch, die ihre Pflichten ausführen, haben jetzt die richtige Haltung, besitzen Tatendrang, haben mit dem Tempo der Arbeit von Gottes Haus Schritt gehalten und wagen es nicht, nachlässig zu sein. Auch wenn ihr Angst davor habt, zurechtgestutzt zu werden, weil ihr eure Pflicht nicht gut ausführt, gibt es zumindest Furcht in euren Herzen. Früher hattet ihr nicht einmal Furcht; eure Schäbigkeit war zu ausgeprägt, und ihr wart zu eigensinnig und habt bei allem, was ihr getan habt, nach Lust und Laune gehandelt. Ihr dachtet bei euch: „Du magst es vielleicht eilig haben, ich aber nicht. Ich will die Dinge nicht so schnell erledigen. Dass du auf Gottes Absichten bedacht bist, hat nichts mit mir zu tun. Ich weiß noch nicht einmal, was es bedeutet, auf Gottes Absichten bedacht zu sein; ich werde auf sie bedacht sein, sobald ich weiß, was es bedeutet und wie man es macht.“ Das ist jetzt anders. Du denkst bei dir: „Du bist auf Gottes Absichten bedacht und verlangst von mir, bei meiner Arbeit einen Gang höher zu schalten und die Aufgabe innerhalb einer bestimmten Zeit abzuschließen, also muss ich sie pünktlich abschließen. Wenn ich sie nicht abschließen kann, wirst du mich zurechtstutzen, ausschimpfen oder sogar entlassen und ausmustern. Wenn ich meine Pflicht nicht ausführen kann, ist dann nicht meine Hoffnung, errettet zu werden, dahin? Um errettet zu werden, muss ich meine Pflicht gut ausführen; ich muss dafür sorgen, dass du sagst, dass ich meine Pflicht gut ausführe.“ Deine Verfassung ist etwas aktiver und positiver geworden, aber in Bezug auf die Praxis mangelt es bei dir noch ein wenig, richtig? (Ja.) Du musst nach den Wahrheitsgrundsätzen streben. Ganz gleich, ob du zurechtgestutzt wirst oder auf irgendwelche Schwierigkeiten stößt, du musst vom Bruder lernen. Du solltest beobachten, wie der Bruder handelt, wenn er auf Schwierigkeiten stößt, und was er dann tut, und wie er mit seiner Mission umgeht und mit dem Auftrag, den Gott ihm gegeben hat. Darin musst du nach den Grundsätzen der Praxis suchen. Denk nicht ständig darüber nach: „Ich muss die Dinge so machen, dass der Bruder es sieht. Ich muss meine Arbeit gut machen, damit er mich nicht ausschimpft, damit er zufrieden mit mir ist und einen guten Eindruck von mir hat, wenn er die Arbeit überprüft, und damit er mich weiterhin einsetzt.“ Wenn du alles nur tust, um dem Bruder gegenüber Rechenschaft abzulegen, dann hältst du dich nicht an den Grundsatz, an den du dich halten solltest; du musst danach streben, auf Gottes Absichten bedacht zu sein und Gott zufriedenzustellen. Die Ausführung deiner Pflicht muss zunächst den Anforderungen des Bruders genügen; das ist der erste Schritt. Das Wichtigste ist, dass du Gottes Gutheißung erlangst. Das zu erreichen bedeutet, dass du die Wahrheitsrealität besitzt. Das ist der Grundsatz, an den sich die Menschen halten sollten. Wenn du deine Pflicht nur ausführst, um den Bruder zufriedenzustellen, handelst du von einem falschen Ausgangspunkt aus; das ist weder Glaube an Gott noch Unterwerfung unter Ihn. Du musst einen Platz für Gott in deinem Herzen haben und immer über Folgendes nachdenken: „Wenn der Bruder zufrieden ist, ist Gott dann auch zufrieden? Wenn der Bruder zufrieden ist und mich nicht zurechtstutzt, Gott aber immer noch nicht zufrieden ist, beweist das, dass ich meine Pflicht noch nicht vollständig nach den Wahrheitsgrundsätzen ausführe. Ich muss weiter nach der Wahrheit suchen und nach den Grundsätzen handeln. Erst wenn ich Gott zufriedenstellen kann, kann ich mir sicher sein. Wenn Gott zufrieden ist und Gott mich annimmt, wird sich auch der Bruder freuen, das zu sehen.“ Du solltest dich auf die Wahrheitsgrundsätze konzentrieren und nach ihnen streben. Du solltest die Worte und Taten des Bruders, seine Art, sich auszudrücken, und seine Vorgehensweisen und Methoden bei der Ausführung der Arbeit beobachten, um zu sehen, wie er es schafft, seine Pflicht gut auszuführen, um Gott zufriedenzustellen und um von Gott perfektioniert zu werden. Dann solltest du es ihm gleichtun und ihm nacheifern. Ihm nachzueifern bedeutet nicht, seine Art, sich auszudrücken und zu handeln, nachzuahmen, sondern vielmehr die Grundsätze, nach denen er handelt, nachzuahmen und von ihnen zu lernen. Du solltest darauf achten, an welche Grundsätze er sich bei jedem Aspekt der Arbeit hält, wie er es schafft, Gott zufriedenzustellen, wie er Gottes Auftrag vollendet, mit welcher Einstellung er die Arbeit verrichtet, an welchen Wahrheitsgrundsatz er sich hält und welchen Aspekt der Wahrheitsrealität er besitzt. Du solltest deine Suche in diese Richtung konzentrieren. Sobald du die Grundsätze gefunden hast, solltest du nach ihnen handeln und sie praktizieren. Wenn du auf diese Weise praktizierst, wirst du schnell Fortschritte machen.

Wenn die Kirche vor einem besonders bedeutenden Ereignis steht – wenn es etwas ist, das du zuvor schon einmal erlebt hast, wenn es etwas ist, das du früher schon einmal getan und bewältigt hast und womit du Erfahrung hast –, wirst du wissen, wie du vorgehen musst. Vielen Angelegenheiten begegnest du jedoch zum ersten Mal. Wie man mit solchen Angelegenheiten auf eine Art und Weise umgeht, die Gottes Absichten entspricht, und wie man handelt, ohne vom rechten Weg abzukommen oder schwerwiegende Folgen zu verursachen – das können die Menschen nicht ohne Weiteres klar erkennen, und sie sind sich darüber auch in ihrem Herzen nicht völlig im Klaren. Was sollen die Menschen tun, wenn sie die Dinge nicht klar erkennen können? Dann müssen sie die Grundsätze erfassen. Ganz gleich, womit sie konfrontiert werden und ob es sich um eine bedeutende oder eine unbedeutende Angelegenheit handelt: Wenn sie die Dinge nicht klar erkennen können, sollten sie nach der Wahrheit suchen, zu Gott beten und Ihn um Führung bitten. Das ist ein Grundsatz, den jeder, der seine Pflicht ausführt oder Gott dient, haben muss, und jeder sollte auf diese Weise praktizieren und Erfahrungen sammeln. Aus diesem Grund entschied sich der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann, als die Kirche großen Drangsalen und Prüfungen ausgesetzt war, nicht dafür, diesen auszuweichen, und er zog sich auch nicht von den Brüdern und Schwestern und der Kirchenarbeit zurück. Stattdessen verrichtete er weiter beharrlich die Arbeit und setzte alles daran, sie gut zu verrichten. Er ließ unter diesen widrigen Umständen die Kirchenarbeit nicht zum Stillstand kommen, sondern sorgte dafür, dass sie normal und reibungslos weiterging. Natürlich wurde der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann im Zuge seiner fortwährenden Erfahrungen mit den verschiedenen Problemen, die in der Kirche auftraten, und seines Umgangs mit allen Aspekten der Kirchenarbeit geschult und von Gott perfektioniert. Letztendlich verstand er bei jedem Aspekt der Arbeit Gottes Absichten und die Wahrheitsgrundsätze. Das ist dann bei der Ausführung jedes Aspekts der Kirchenarbeit von größerem praktischem Nutzen. Wenn er euch bei der Ausführung der Arbeit anleitet, müsst ihr keine Umwege machen; ihr bekommt sozusagen euer Essen fertig vorgesetzt. Ihr müsst euch nicht selbst vorantasten oder nach einem Weg suchen; ihr könnt einfach direkt nach den Grundsätzen praktizieren, über die der Bruder Gemeinschaft hält. Allerdings dürft ihr nicht bei allem den Bruder fragen und darauf warten, dass er die Dinge für euch überprüft. Ihr dürft auch nicht jedes Mal, wenn ihr mit einer Angelegenheit konfrontiert werdet, denken: „Wir brauchen uns keine Sorgen mehr zu machen, wir müssen nicht mehr in Gottes Worten suchen und auch nicht mehr über irgendetwas Gemeinschaft halten oder diskutieren. Wir können einfach direkt den Bruder fragen. Was auch immer der Bruder sagt, das werden wir tun; wohin auch immer uns der Bruder führt, dorthin werden wir folgen. Wenn der Bruder uns sagt, wir sollen nach Osten gehen, werden wir nicht nach Westen gehen. Das erspart uns so viel Mühe!“ Wenn ihr diese Haltung habt und euch immer derart auf den Bruder verlasst, wird letztendlich der Bruder von Gott perfektioniert werden und sehr viel gewinnen, während ihr überhaupt nichts gewinnen werdet. Würdet ihr euch damit nicht selbst schaden? Habt ihr jemals über diese Angelegenheit nachgedacht? (Wir haben darüber noch nie nachgedacht.) Ist es dann nicht an der Zeit, darüber nachzudenken? (Ja.) Schau doch mal: Äußerlich sehen die Menschen alle mehr oder weniger gleich aus – sie sehen alle wie Menschen aus –, aber ihre inneren Bestrebungen und die Art, wie sie in ihrem Herzen über den Auftrag denken, den Gott ihnen gegeben hat, und welche Entscheidungen sie diesbezüglich treffen, sind doch unterschiedlich, oder? (Ja.)

Wenn die Kirche sich bedeutenden Angelegenheiten gegenübersieht, kann der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann eng und in stillem Einvernehmen mit Gott zusammenarbeiten, und er gibt seine Arbeit nicht auf. Er führt Gottes auserwähltes Volk in der Kirche dazu, unter Gottes Anordnungen und Gottes Führung immer weiter voranzuschreiten, sodass die Arbeit von Gottes Haus reibungslos Fortschritte machen kann. Abgesehen von diesem Aspekt lässt er sich auch nicht beeinträchtigen, wenn er selbst Verunglimpfungen und Verleumdungen ausgesetzt ist, und er gibt seine Arbeit nicht auf. Wenn ihn beispielsweise jemand missversteht oder wenn in der religiösen Welt Verleumdungen und Gerüchte über ihn kursieren – wenn er mit solchen Dingen konfrontiert wird und sein persönlicher Ruf und sein Ansehen Schaden nehmen –, dann scheint ihn das, Meinen Beobachtungen und dem, was Ich in Erfahrung gebracht habe, zufolge nicht sonderlich zu beeinträchtigen. Es ist ihm gleichgültig, wie Außenstehende ihn bewerten, insbesondere was die religiöse Welt über ihn sagt und wie sie über ihn urteilt. Diese Dinge beeinträchtigen ihn nicht. Als er beispielsweise zum ersten Mal ins Ausland ging, hörte er, dass die Kommunistische Partei Gerüchte verbreitet hatte, laut denen er sich mit einer riesigen Geldsumme abgesetzt und in irgendeinem Land eine Luxusvilla gekauft habe. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann hörte mehr als einmal davon, dass Menschen solche Gerüchte erfanden, und sah sie auch im Internet, doch er ließ sich davon nicht einschränken. Welchen Standpunkt vertritt er, wenn er mit solchen Dingen konfrontiert wird? Er zitiert oft einen geläufigen Spruch: „Soll man etwa aufhören, Kohl zu pflanzen, nur weil man einen Hasen rufen hört?“ Ich sage, diese Denkweise ist nicht schlecht. Wenn man Kohl pflanzen muss, sollte man sich nicht vom Geschrei eines Hasen einschränken lassen. Der Kohl ist für dich zum Essen bestimmt; wenn ein Hase davon frisst, hindert dich das nicht daran, ihn zu pflanzen. Wenn er den Kohl fressen will, musst du dir überlegen, was du dagegen tun kannst – für solche Probleme gibt es immer eine Lösung. Der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann lässt sich von diesen Dingen weder beeinträchtigen noch einschränken, sondern tut einfach das, was er tun soll; auch öffentliche Meinung und Verleumdungen von außen haben keinerlei negativen Einfluss auf die Arbeit der Kirche. Was denkt der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann tief in seinem Herzen, wenn er mit diesen Dingen konfrontiert wird? Er hält an folgendem Grundsatz fest: „Ganz gleich, wie sich die äußere Umgebung verändert: Die Mission, die Gott mir gegeben hat, ist meine Aufgabe, und ich muss sie vollenden. Auf welche Weise mich die Außenwelt verleumdet, welche Haltung sie mir gegenüber einnimmt, ob sie zu mir aufschaut oder auf mich herabsieht und welchen Ruf ich in der Außenwelt habe – all das hat nichts mit meiner Mission zu tun.“ Wenn manche Menschen hören, dass in der Außenwelt Gerüchte über sie in die Welt gesetzt werden und man sich einfach etwas ausdenkt, um sie zu verleumden, sodass ihr Ansehen darunter leidet, können sie das aufgrund ihrer zu geringen Größe nicht ertragen. Also hören sie auf, ihre Pflichten zu tun. Ganz gleich, welcher Auftrag ihnen anvertraut wird, sie verrichten diese Arbeit nicht. Sie denken: „Da Gott mich gebraucht, sollte Er diese externen Gerüchte und Verleumdungen für mich aus der Welt schaffen und meinen guten Ruf wiederherstellen. Wenn Gott das nicht für mich regelt, habe ich keine Lust, die Arbeit zu verrichten; ich kann diese Arbeit nicht machen.“ Wenn die meisten Menschen einen kleinen Auftrag annehmen, ein wenig ihre Pflichten tun und ihrer Verantwortung ein wenig nachkommen, versuchen sie immer, Gott Bedingungen zu stellen. Nachdem sie etwas Arbeit verrichtet haben, wollen sie diese Arbeit immer gegen Gnade eintauschen; nachdem sie etwas Arbeit verrichtet haben, meinen sie, sie hätten sich vor Gott Verdienste erworben und seien berechtigt, mit Gott einen Handel abzuschließen. Ganz gleich, was in der Außenwelt geschieht: Solange das, was Gott tut, ihnen nicht zusagt, nicht ihren Wünschen entspricht und ihren Wünschen zuwiderläuft, beklagen sie sich in ihren Herzen über Gott, und sie wollen ihre Arbeit aufgeben und aufhören, sie zu verrichten. Selbst wenn sie die Arbeit verrichten, tun sie das nachlässig und gehen lediglich pro forma die nötigen Schritte durch. Wenn ihre persönlichen Probleme nicht zufriedenstellend für sie geregelt werden, kann sich das negativ darauf auswirken, wie sie ihre Pflichten tun, und auch darauf, wie sie den Auftrag vollenden, den Gott ihnen gegeben hat. Sagt Mir: Werden solche Leiter und Mitarbeiter den Anforderungen gerecht, und sind sie vertrauenswürdig? (Sie werden den Anforderungen nicht gerecht, und sie sind auch nicht vertrauenswürdig.) Solche Menschen sind nicht vertrauenswürdig! Alles, was in ihrem persönlichen Leben geschieht oder ihr Überleben betrifft, kann sich darauf auswirken, wie sie Gottes Auftrag erfüllen. Wenn ihnen auch nur eine kleine Sache nicht zusagt, bekommen sie einen Wutanfall, verhalten sich unvernünftig, hören auf, ihre Pflichten zu tun, und geben ihre Arbeit auf. Erst wenn eine Lösung für diese externen Angelegenheiten gefunden wurde und alles nach ihren Wünschen läuft und sie guter Laune sind, fällt ihnen wieder ein, dass in der Kirche ja noch Arbeit zu verrichten ist. Erst dann denken sie daran, die Bürde zu schultern und die Arbeit fortzusetzen. Sie nehmen den Auftrag, den Gott ihnen gegeben hat, nicht ernst und behandeln ihn immer, als wäre er die unwichtigste Sache überhaupt. In ihrem Herzen ist der Auftrag, den Gott ihnen gegeben hat, nicht so wichtig wie ihr Ruf und nicht so wichtig wie ihr Ansehen unter den Menschen. Sobald jemand sie missversteht oder persönliche Vorurteile gegen sie hegt und hinter ihrem Rücken über sie urteilt, von ihnen nicht ganz überzeugt ist oder eine andere Meinung oder andere Vorschläge in Bezug auf ihre Arbeit hat, macht sie das unglücklich, und sie geben ihre Arbeit auf, verrichten sie nicht mehr und verhalten sich vor Gott unvernünftig. Jeder noch so kleine Vorfall in ihrem Leben, ja selbst wenn sie auch nur einmal jemandem etwas übelnehmen oder mit jemandem in Streit geraten, kann sich negativ darauf auswirken, wie sie Gottes Auftrag erfüllen, und auch darauf, wie sie ihrer Verantwortung nachkommen. Was dagegen den vom Heiligen Geist gebrauchten Mann betrifft: Nach allem, was Ich gesehen habe und weiß, hat er sich seit unserem ersten Kontakt bis heute kein einziges Mal einschränken lassen, wenn er eine Angelegenheit regelte. Er sagt immer: „Soll man etwa aufhören, Kohl zu pflanzen, nur weil man einen Hasen rufen hört?“ Vom menschlichen Standpunkt aus betrachtet, besitzt der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann eine sehr starke psychische Widerstandsfähigkeit; aus der Perspektive der Wahrheit hat dieser Mensch Glauben an Gott, ist Ihm gegenüber aufrichtig und auf Gott bedacht. Dass er an Gott glaubt, Ihm gegenüber aufrichtig und auf Gott bedacht ist, ist ihm wichtiger als seine Sorge um seinen eigenen Ruf. Obwohl gewisse Menschen ihn verleumdet haben und das seinem persönlichen Ruf und seinem Ansehen sehr geschadet hat, kümmert ihn das nicht. In seinem Herzen gibt es für ihn nichts Wichtigeres, als Gottes Auftrag zu vollenden und die Arbeit der Kirche auf sich zu nehmen. Ganz gleich, wie groß dein Ansehen ist und wie viel Ruhm du unter den Menschen genießt: Wenn du Gottes Auftrag und die Mission, die Gott dir gegeben hat, nicht vollendet hast, dann steckst du in Schwierigkeiten. Was du auch sagst, es wird dir nichts nützen; Gott hat dir diese Mission gegeben, also musst du Gott gegenüber Rechenschaft ablegen. Die Pflicht, die du tust, kommt von Gott; sie wurde dir weder von Gottes Haus noch von deinem Leiter übertragen, und du hast sie auch nicht selbst eingefordert – Gott hat sie dir gegeben. Da Gott dir deine Pflicht gegeben hat, solltest du dich durch nichts einschränken lassen. Selbst wenn die Meere austrocknen und die Felsen zu Staub zerfallen oder du dich am Ende der Welt befindest und ganz gleich, welche Verfolgung, Drangsal, Rückschläge oder Misserfolge du erlebst: Solange du deine Pflicht tun kannst, solltest du deine Arbeit nicht niederlegen, sie nicht aufgeben und dich nicht vor ihr drücken. Wenn du dich vor ihr drückst und zum Fahnenflüchtigen wirst, dann bist du ein Judas und für immer ein Erzsünder. Was das Annehmen von Gottes Auftrag betrifft, so ist der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann seiner Verantwortung stets nachgekommen und hat stets seine Pflicht getan, weil er entschlossen war, auf Gottes Absichten bedacht zu sein. Er sagte: „Solange Gottes Werk weitergeht, werde ich meinen kleinen Karren weiterschieben.“ Das waren seine exakten Worte. Er meinte damit: „Solange Gottes Werk weitergeht und Gott mir nicht sagt, dass ich aufhören soll, werde ich mich voll und ganz der Arbeit widmen und sie weiter verrichten. Ich werde erst aufhören, wenn Gott mich nicht mehr gebraucht, Gottes Werk abgeschlossen ist und Gott mir sagt, dass ich aufhören soll. Wenn Gott mir nicht sagt, dass ich aufhören soll, werde ich die Arbeit weiter verrichten, solange ich lebe und noch Atem in mir habe.“ Sagt Mir: Ist sein Glaube groß? Ist sein Tatendrang groß? (Ja.) Habt ihr einen solchen Tatendrang? (Noch nicht.) Die meisten Menschen hoffen immer noch und fragen sich: „Wann wird Gottes Werk enden? Wann werden die großen Katastrophen hereinbrechen? Wie viel Zeit bleibt noch? Können wir ein wenig das Leben des Fleisches genießen? All die Jahre, in denen wir das Evangelium gepredigt und unsere Pflicht getan haben, waren wir so beschäftigt, dass wir uns über Neujahr und an anderen Feiertagen nicht richtig ausgeruht haben. Wir haben unsere Familien aufgegeben und können nicht mehr in den Genuss von familiärer Zuneigung kommen – wann wird das enden?“ Den Menschen fehlt schlichtweg die Entschlossenheit und die Einstellung, ihre Mission und ihre Pflicht in diesem Leben zu schützen wie ihr eigenes Leben. Obwohl du solche Parolen rufst und solche Gelübde ablegst, sind diesen Worten keine entsprechenden Taten gefolgt. Im Gegensatz dazu wird der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann weder negativ noch schwach, selbst wenn sein persönlicher Ruf und sein Ansehen durch Verunglimpfungen und Verleumdungen Schaden nehmen. Er versucht auch nicht, sich wie manch andere Menschen zu verteidigen und seinen Namen reinzuwaschen; und seine Arbeit wird dadurch erst recht nicht beeinträchtigt. Er verrichtet die Arbeit unerschütterlich und wie gewohnt weiter, ganz gleich, welche Umstände eintreten. Diese Arbeit, diese Mission, hat Gott ihm gegeben, und deshalb verrichtet er sie einfach unablässig weiter.

Ganz gleich, ob ihr Menschen seid, die Gott dienen, oder Brüder und Schwestern, die ihre verschiedenen Pflichten ausführen: Wenn ihr ein stilles Einvernehmen mit Gott erreichen und auf Gottes Absichten bedacht sein wollt, liegt das derzeit möglicherweise weit außerhalb eurer Möglichkeiten. Aber wahrer Glaube an Gott und ein aufrichtiges Herz sind das absolute Minimum, das ihr besitzen müsst; diese beiden Dinge solltet ihr euch zuerst zu eigen machen. Wie solltet ihr also praktizieren, um diese beiden Dinge zu erreichen? Du solltest wie folgt dabei vorgehen: Du musst bei der Pflicht, die du tust, dein Äußerstes geben, ohne halbherzig oder nachlässig zu sein – das ist das absolute Minimum. Sagen wir zum Beispiel, du tust deine Pflicht in einer Tanzgruppe, und der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann hält mit dir Gemeinschaft über die Grundsätze der Choreografie und darüber, welche Art von Tänzen choreografiert werden soll. Zudem sagt er dir auch, welches Material du studieren sollst und wie lange du Zeit hast, um die Arbeit abzuschließen. Nachdem du dir Notizen gemacht hast, besprichst du dich mit allen und hältst mit ihnen Gemeinschaft. Wenn beim gemeinschaftlichen Austausch etwas unklar geblieben ist, wartest du ab und suchst weiter nach einer Antwort, oder du fragst andere Tanzgruppen um Rat; sobald dir klar ist, wie du vorgehen musst, setzt du das sofort um. Wenn du immer noch nicht ganz weißt, wie du vorgehen musst, probierst du weiter Dinge aus und versuchst, ein Gefühl dafür zu bekommen; sobald du Klarheit gewonnen hast, setzt du es schnell in die Praxis um. Zuallererst musst du deine Pflicht mit aufrichtigem Herzen tun. Woran zeigt sich, dass jemand ein aufrichtiges Herz besitzt? Wir haben gerade über einen Aspekt der Praxis des vom Heiligen Geist gebrauchten Mannes gesprochen, und zwar: Wenn er Gott dient, gibt er niemals seine Arbeit auf, ganz gleich, mit welchen Schwierigkeiten er konfrontiert wird. Was solltest du tun, wenn du auf Schwierigkeiten stößt? Hab keine Angst – ohne Schwierigkeiten könnten weder deine Größe noch dein Kaliber zum Vorschein kommen. Das Leben ist voller Schwierigkeiten, und die Menschen müssen sich ihr ganzes Leben lang mit immer neuen Problemen auseinandersetzen. Wenn du dich ständig mit Schwierigkeiten auseinandersetzt, dabei die Wahrheitsgrundsätze suchst und diese Schwierigkeiten bewältigst, wirst du dann nicht die Fähigkeit erlangen, Schwierigkeiten zu meistern? Werden sich dein Kaliber und dein Charakter nicht verbessern? Und wenn du über die Grundsätze zur Bewältigung von Schwierigkeiten verfügst und sie in die Praxis umsetzt, wirst du dann nicht Lebenseintritt erlangen? Durch das Meistern von Schwierigkeiten erlangst du die Wahrheitsrealität – wird dein Leben dann nicht allmählich wachsen? Auf Schwierigkeiten zu stoßen, ist also eine gute Sache. Je mehr du dich mit Schwierigkeiten auseinandersetzen musst, desto deutlicher zeigt sich deine Aufrichtigkeit, und desto mehr wird dein Glaube an Gott auf die Probe gestellt. Hab keine Angst davor, auf Schwierigkeiten zu stoßen, und hab keine Angst vor Misserfolgen und Rückschlägen. Auch im Alltag kommt es natürlich oft zu zwischenmenschlichen Konflikten. Vielleicht ist jemand unzufrieden mit dir, urteilt sogar hinter deinem Rücken über dich oder sieht auf dich herab; dazu kommen allerlei andere enttäuschende und unangenehme Dinge. Du solltest dich von diesen Dingen nicht einschränken lassen und du solltest auch nicht zulassen, dass sich das Auftreten dieser Probleme oder Schwierigkeiten negativ darauf auswirkt, wie du deine Pflicht tust. Wenn du Zeit hast, dich darum zu kümmern, kannst du nach dem Weg suchen, wie du sie gemäß den Grundsätzen bewältigen kannst; wenn du mit deiner Pflicht sehr beschäftigt bist und keine Zeit hast, dich darum zu kümmern, dann kannst du diese alltäglichen Arbeiten, belanglosen Angelegenheiten und Streitigkeiten darüber, wer recht hat und wer unrecht hat, beiseitelegen und die gute Ausführung deiner Pflicht an erste Stelle setzen – das ist das Wichtigste. Manche Leute sagen: „Ich kann das nicht. Jemand hat hinter meinem Rücken über mich geurteilt, und das hat mich gekränkt. Ich fühle mich innerlich schrecklich, bin schlecht gelaunt und niedergeschlagen, und das stört mich bei der Ausführung meiner Pflicht und schränkt mich dabei ein. Ich schaffe es nicht, über diese Sache hinwegzukommen – was soll ich tun?“ In diesem Fall solltest du aufrichtig und inständig zu Gott beten und Gott bitten, dir zu helfen und dir Kraft zu geben. Du solltest sagen: „Gott, ich möchte meine Pflicht gut ausführen, aber jetzt bin ich in einen Streit geraten. Mein Herz ist sehr aufgewühlt. Ich möchte dieser Angelegenheit keine Beachtung schenken, aber in meinem Herzen schränkt mich diese Sache ständig ein. Ich bitte Dich, mir zu helfen und mir Kraft zu geben, damit ich darüber hinwegkommen kann und nicht davon eingeschränkt werde, und damit ich meine Pflicht gut ausführen kann.“ Bemühe dich nach dem Gebet nach Kräften, über die Sache hinwegzukommen und dich dagegen aufzulehnen. Wenn du dich bemühst, mitzuwirken, werden dich solche belanglosen Angelegenheiten überhaupt nicht stören, und sie werden dich auch nicht bei der Ausführung deiner Pflicht beeinträchtigen können. Wenn du bei der Ausführung deiner Pflicht aufrichtig bist, wenn du wirklich glaubst, dass Gott dich genau prüft und dass Gott deine Haltung bei der Ausführung deiner Pflicht sehen wird – wenn du einen solchen Glauben an Gott hast und auf diese Weise aufrichtig betest, wird Gott dir ganz bestimmt helfen, das Problem zu überwinden und die Einschränkungen solcher Streitigkeiten hinter dir zu lassen, und du wirst in der Lage sein, deine Pflicht normal auszuführen. Wenn du nur betest, um Gott auf die Probe zu stellen, und deine Aussage, deine Pflicht gut tun zu wollen, nur ein Lippenbekenntnis ist, deine eigene Absicht aber darin besteht, dich in den Streit zu verstricken und als Sieger aus der Auseinandersetzung mit der anderen Partei hervorzugehen, wird Gott sehen, dass du keine Aufrichtigkeit besitzt, und dich ignorieren, und du wirst deine Pflicht nicht gut ausführen. Was ist letztlich die Folge, wenn du deine Pflicht nicht gut tust? Du wirst deine Pflicht schließlich aufgeben müssen, und es wird dir schwerfallen, deine Arbeit nicht niederzulegen. Habt ihr das verstanden? (Ja, das haben wir.) Obwohl du bei der Ausführung deiner Pflicht oft deine Arbeit nicht aufgeben willst und dich nicht in Streitigkeiten verstricken und durch keine Menschen, Ereignisse oder Dinge einschränken lassen willst, sondern einfach nur deine Pflicht gut tun möchtest, kannst du dich nicht beherrschen, wenn dir solche Dinge geschehen. Dein eigener Wille ist besonders stark, und du bestehst darauf, dich in Streitigkeiten mit anderen zu verstricken. In diesem entscheidenden Moment achtet Gott nicht darauf, wie schön deine Worte klingen; Er schaut nur auf dein Herz und darauf, was deine eigenen Absichten sind. Wenn du geneigt bist, darüber zu streiten, wer recht hat und wer unrecht hat, und dazu tendierst, deine eigenen Interessen zu schützen und mit deinem Gegenüber zu streiten, um die Angelegenheit zu klären und festzustellen, wer die Oberhand hat, dann wird Gott nicht im Geringsten wirken und dich weder erleuchten noch führen. Wenn Gott sieht, dass dein Wunsch, deine Pflicht gut auszuführen, nicht aufrichtig ist, dein Wunsch, deinen eigenen Ruf und Status zu schützen, dagegen schon, dann wird Gott dich ignorieren. Gott wird sagen, dass du ein Lügner und kein ehrlicher Mensch bist. Unter diesen Umständen wird Gott nicht an dir wirken, denn der Heilige Geist verrichtet niemals nutzlose Arbeit. Gott schaut zuerst auf die Ausrichtung deiner eigenen Absichten. Angenommen, du bist darauf bedacht, deine Pflicht gut auszuführen und Gottes Auftrag zu vollenden, aber deine eigenen Kräfte reichen kaum aus, die Mächte, denen du gegenüberstehst, sind gewaltig, und die Streitigkeiten, in die du verwickelt bist, sind enorm problematisch und lassen sich nur schwer beilegen. Wenn Gott deine Aufrichtigkeit sieht, wird Er dir helfen, all diese Dinge zu regeln. Schau doch: Auch der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann lebt unter der verdorbenen Menschheit und in dieser materiellen Welt. Auch er muss sich mit solchen Dingen auseinandersetzen, wie zum Beispiel damit, dass Menschen hinter seinem Rücken über ihn urteilen, ihn verunglimpfen und verleumden, ihm feindselig gegenüberstehen und sogar mit ihm um Status und Ansehen unter den Menschen wetteifern. Doch ganz gleich, was ihm geschieht, er entscheidet sich immer dafür, seiner Verantwortung gerecht zu werden und die Mission zu vollenden, die Gott ihm gegeben hat, und er wird seiner Erhöhung durch Gott gerecht. Bei der Ausführung der Kirchenarbeit hat er stets an folgender Einstellung festgehalten: Ganz gleich, was ihm geschieht, die Arbeit der Kirche und die Mission, die Gott ihm gegeben hat, haben für ihn oberste Priorität, und er schützt den Auftrag und die Mission, die Gott ihm gegeben hat, wie sein eigenes Leben. Wenn seine eigenen Absichten also derart ausgerichtet sind, prüft Gott ihn ganz genau, und Er sieht seine Aufrichtigkeit. Wenn Gott ihn genau prüft und seine Aufrichtigkeit sieht, werden jene Dinge, die Menschen einschränken, ihnen Schwierigkeiten bereiten und sie negativ beeinflussen können, ja sogar ihre Gedanken und Ansichten ins Wanken bringen und den Weg, den sie gehen, verändern können, unter Gottes Führung gelöst, ohne dass sie es merken, und das sogar ganz leicht. So verhält es sich bei der Arbeit der Kirche: Es treten oft Schwierigkeiten und auch Probleme auf. Der Bruder sagt immer: „Soll man etwa aufhören, Kohl zu pflanzen, nur weil man einen Hasen rufen hört?“ Wenn die meisten Menschen diesen Spruch hören, wissen auch sie, dass der Grundsatz, auf dem er basiert, richtig ist. Aber warum können sie ihn dann nicht in die Praxis umsetzen? Warum fällt ihnen das so schwer? Das hängt unmittelbar mit der Haltung zusammen, die die Menschen gegenüber ihrer Pflicht und ihrer Mission haben. Das heißt, wenn du dich zwischen deiner Pflicht und Gottes Auftrag auf der einen und deinen verschiedenen persönlichen Interessen auf der anderen Seite entscheiden musst, dann wählst du deine persönlichen Interessen. Deine eigenen fleischlichen Interessen, dein Ruf und Status und die Freuden des Fleisches – das sind die Dinge, die dir wichtig sind. Du widmest achtzig oder neunzig Prozent deines Herzbluts und deiner Energie deinen eigenen fleischlichen Interessen und wendest beides dafür auf, diese Interessen zu schützen – deine Pflicht betrachtest du hingegen als Nebenjob. Wie viel Aufrichtigkeit kannst du unter diesen Umständen bei der Ausführung deiner Pflicht, gegenüber Gottes Auftrag und gegenüber Gott aufbringen? (Sehr wenig.) Bei manchen Menschen sind es vielleicht weniger als zehn Prozent. Kannst du dieses geringe Maß an Aufrichtigkeit gegen die Wahrheit eintauschen und es so schaffen, von Gott perfektioniert zu werden? (Nein.) Die Vervollkommnung durch Gott und die Wahrheit sind Schätze von unbeschreiblichem Wert! Du wendest weniger als zehn Prozent deiner Energie auf und glaubst, du könntest dafür die Wahrheit erhalten, von Gott perfektioniert werden, Gottes Anerkennung bekommen und von Gott angenommen werden – sagt Mir, würde Gott dir all das zuteilwerden lassen? (Nein.) Du musst hundert Prozent deiner Aufrichtigkeit aufbringen; nur dann kannst du, genau wie der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann, die Wahrheit erlangen, von Gott perfektioniert werden und Gottes Gutheißung bekommen. Die Wahrheit ist ein Schatz von unbeschreiblichem Wert, und es gibt nichts, was sich gegen sie eintauschen ließe. Die Wahrheit ist das Kapital, durch das ein geschaffener Mensch die Voraussetzung erfüllt, ewig zu leben. Denkt nur mal darüber nach, wie wertvoll das ist! Es ist unmöglich, die Wahrheit zu gewinnen, wenn du nur wenig aufwendest, dir nur ein bisschen Mühe gibst und nur ein paar Parolen rufst. Und es ist nicht nur die Wahrheit, die du auf diese Weise nicht erlangen kannst: Selbst um ein wenig Erleuchtung und Führung des Heiligen Geistes zu erlangen, sind ein gewisses Maß an Aufrichtigkeit und Ernsthaftigkeit nötig. Darüber hinaus musst du einen Preis zahlen, um das Wirken des Heiligen Geistes zu erlangen – für das Erlangen der Wahrheit muss das doch dann umso mehr gelten! Um die Wahrheit zu erlangen, musst du eine Zeit lang eifrig nach ihr streben, viel Leid ertragen und einen hohen Preis zahlen. Denn die Wahrheit soll zu deinem Leben werden. Sobald dieses Leben in dich hineingearbeitet wurde, wirst du den Tod nicht schmecken müssen – du wirst nicht sterben. Was bedeutet es, nicht zu sterben? (Es bedeutet, ewiges Leben zu erlangen.) Ewiges Leben bedeutet im wörtlichen Sinne für immer zu überleben, ewig weiterzuleben und nicht zu sterben, denn du hast die Grundlage zum Leben und das Kapital, um zu leben. Wie kannst du also die Wahrheit erlangen, diesen Schatz, dessen Wert nicht zu beschreiben ist? Du musst auf jeden Fall ein gewisses Maß an Aufrichtigkeit besitzen. Reichen zehn Prozent Aufrichtigkeit dafür aus? Ich denke, selbst fünfzig Prozent reichen dafür nicht; auch mit fünfzig Prozent wirst du die Wahrheit nicht erlangen können. Vielleicht kannst du einige oberflächliche Wahrheiten verstehen, doch die tieferen Wahrheiten, die Wahrheit und das Leben in den Bereichen der Erkenntnis Gottes, der Unterwerfung unter Gott sowie der Gottesfurcht und des Meidens des Bösen – diese wirst du nicht erlangen können. Wenn du willst, dass diese Wahrheiten in dich hineingearbeitet werden und zu deiner Realität und zu dem werden, was du ganz natürlich offenbarst und auslebst, dann musst du hundert Prozent deiner Aufrichtigkeit darbringen. Darüber lässt sich nicht verhandeln. Wenn du also die Wahrheit erlangen willst, musst du dich fragen, wie viel Aufrichtigkeit du dargebracht hast und ob du etwas davon zurückgehalten hast. Wie viel deiner Zeit ist bei der Ausführung deiner Pflicht und im Umgang mit den Menschen, Ereignissen und Dingen, denen du begegnest, davon geprägt, dass du deine Pflicht außer Acht lässt, deine eigentlichen Aufgaben vernachlässigst, den Freuden des Fleisches nachjagst, nach Status, Ruhm und Gewinn strebst und dich selbst zur Schau stellst und erhöhst? Wie viel deiner Zeit ist bei der Ausführung deiner Pflicht davon geprägt, dass du nachlässig handelst, dich auf andere verlässt, nicht bereit bist, Leid zu ertragen und einen Preis zu zahlen, bei auftretenden Problemen deine Arbeit aufgibst und eigenwillig handelst, ohne auf Gottes Bürde bedacht zu sein? All diese Dinge solltest du ernsthaft prüfen.

Seht euch an, wie der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann eure Arbeit über die Jahre hinweg nachverfolgt hat. Wie geht er vor, wenn er mit euch Gemeinschaft über die Wahrheit hält, um euch zu unterstützen und euch zu helfen? Mischt sich dabei sein eigener Wille mit ein? Hat er jemals seine Arbeit aufgegeben? Hat er sich jemals vor seiner Verantwortung gedrückt? Selbst wenn er euch zurechtstutzt, tut er das voller Aufrichtigkeit, und auch wenn er mit euch schimpft und euch diszipliniert, tut er das auf aufrichtige Weise – nichts davon tut er bloß der Form halber. Er kommt seiner Verantwortung aufrichtig nach und erfüllt seine Verpflichtungen euch gegenüber. Woher kommt diese Aufrichtigkeit? Sie gründet auf seiner Aufrichtigkeit Gott gegenüber. Er hat Gottes Auftrag mit Aufrichtigkeit angenommen und bemüht sich seither aufrichtig darum, Gottes Auftrag zu vollenden und ihn gut auszuführen. Wie praktiziert er das also? Er sagt nicht einfach nur ein paar Worte und äußert seinen Standpunkt und belässt es dabei. Stattdessen führt er diese Arbeit an euch ganz praktisch und gewissenhaft aus. Ihr solltet in der Lage sein, das nachzuvollziehen, oder? (Ja.) Daher tut er selbst das Zurechtstutzen und das Schimpfen mit euch aufrichtig. Er selbst regt sich auch auf, wenn er euch zurechtstutzt und mit euch schimpft. Wenn er euch gegenüber nicht verantwortungsbewusst wäre und nicht das geringste Maß an Aufrichtigkeit besäße und wenn ihm die Fehler, die ihr macht, gleichgültig wären und er sie sich nicht zu Herzen nähme, würde er sich dann so aufregen? Wenn ihr eure Pflicht nicht gut ausführt und dadurch die Arbeit von Gottes Haus Schaden nimmt – angenommen, er würde die Interessen des Hauses Gottes nicht wahren, sich diese Dinge nicht zu Herzen nehmen und sich nicht darum kümmern, wie ihr eure Pflicht ausführt, sondern nur wollen, dass alle gut miteinander auskommen und eine angenehme Atmosphäre herrscht, und angenommen, er würde sich euch gegenüber in keiner Weise verantwortlich fühlen und für euch überhaupt keine Bürde tragen: Würde er sich dann darüber aufregen, dass ihr bei der Ausführung eurer Pflicht gegen die Grundsätze verstoßt? Wenn er sich nicht darüber aufregen würde, könnte er euch dann zurechtstutzen? (Nein.) Sagt Mir: Wird er gern wütend? (Er wird nicht gern wütend; wir bringen ihn nur wirklich zur Verzweiflung.) Das ist richtig. Ihr bringt einen wirklich zur Verzweiflung. Ganz gleich, wie oft über die Dinge Gemeinschaft gehalten wird, ihr verstoßt immer noch gegen dieselben Grundsätze; ganz gleich, wie man euch die Dinge erklärt, ihr könnt sie euch nicht merken. Schließlich wissen einige Brüder und Schwestern schlichtweg nicht mehr, was sie mit sich selbst anfangen sollen, und fragen den Bruder: „Wir müssen dieses Mal bestraft werden, nicht wahr?“ Der Bruder, der ebenfalls nicht mehr weiterweiß, sagt: „Ich sage, wir bestrafen euch dieses Mal nicht.“ Seht ihr? Von dem Moment an, wo er euch zurechtstutzt, bis zu dem Punkt, an dem er schließlich mit euch darüber diskutiert, ob ihr bestraft werden solltet und wie ihr bestraft werden solltet – der Bruder behandelt euch einfach wie Familienmitglieder. Er nutzt alle erdenklichen Methoden, um euch anzuleiten und euch zu helfen. Schließlich kann er nicht einmal mehr die Wut aufbringen, euch zurechtzustutzen. Er weiß nicht, ob er lachen oder weinen soll – genau so sieht es aus. Wenn der Bruder keine Bürde für euren Lebenseintritt und für die Ausführung eurer Pflicht hätte, keine Aufrichtigkeit gegenüber der Arbeit von Gottes Haus zeigen würde, sich für diese Arbeit nicht persönlich verantwortlich fühlen und sie sich nicht zu Herzen nehmen würde, würde er dann all das für euch tun? (Nein.) Werden die meisten Leiter und Mitarbeiter wütend, wenn sie sehen, wie Menschen den Grundsätzen zuwider handeln oder die Arbeit der Kirche unterbrechen und stören? Einige wenige, die etwas Sinn für Gerechtigkeit besitzen, werden wütend. Wenn sie dann aber wütend geworden sind, denken sie: „Diese Leute haben bei der Ausführung ihrer Pflicht auch einen Preis gezahlt; ich kann sie eigentlich nicht kritisieren. Ich sollte sie einfach ein wenig ermahnen, die Dinge mit ihnen besprechen und sie auffordern, ihre Pflicht ordentlich auszuführen.“ Dann sagen sie zu der Person: „Gott erhebt uns dazu, unsere Pflicht auszuführen, und gibt uns die Gelegenheit, errettet zu werden. Wir müssen ein Gewissen haben und Gottes Liebe vergelten!“ Sie sagen nur ein paar ermahnende Sätze dieser Art und belassen es dann dabei, ohne sich dafür zu interessieren, ob das Problem gelöst wurde. Während der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann seine Arbeit ausführt und seiner Verantwortung nachkommt, hält er persönlich immer an einem Grundsatz fest und übernimmt weiterhin diese Verantwortung, ganz gleich, mit welchem Problem er konfrontiert wird oder welche Situation in der Kirche auftritt. Dabei lässt er sich von der richtigen Haltung leiten, um den Auftrag zu vollenden, den Gott ihm gegeben hat. Welche Einstellung hat er dabei? Er vertritt den Grundsatz, dass die Menschen die Mission, die Gott ihnen gegeben hat, vollenden müssen, ganz gleich, was im Leben geschieht, was um einen herum passiert und wie sich Menschen, Ereignisse und Dinge verändern – das ist vollkommen normal und gerechtfertigt. Seiner Ansicht nach gilt: Ganz gleich, wie gut du dein Privatleben regelst: Wenn du Gottes Auftrag nicht vollendet hast, wenn du die Aufgabe, die Gott dir übertragen hat, nicht gut erledigt hast und die Arbeit, die Gott dir gegeben hat, nicht gut ausgeführt hast und wenn du Gottes Absichten nicht zufriedengestellt hast, dann sind all deine Worte nutzlos. Daher lässt er sich, ganz gleich, womit er konfrontiert wird, weder einschränken noch beeinträchtigen oder stören; er tut, was er tun soll, und tut es so, wie er es tun soll. Gottes Auftrag und die Mission, die Gott den Menschen gibt, haben oberste Priorität; die Menschen müssen niemals von ihnen ablassen. Das heißt: Ganz gleich, was geschieht, solange Gottes Werk weitergeht, ist es deine von Gott gegebene Mission, die Kirchenarbeit und die Arbeit von Gottes Haus auszuführen, und du musst diese Arbeit beharrlich bis zum Ende fortsetzen. Da Gott dich in diesem Leben auserwählt und dir diese Mission gegeben hat, bist du dazu bestimmt, dein ganzes Leben der Mission zu widmen, die Gott dir gegeben hat, und den Auftrag, den Gott dir gegeben hat, zum Ziel deines Lebens zu machen. Wenn du deine eigentlichen Aufgaben vernachlässigst und deine Gedanken zu anderen Dingen abschweifen lässt, wenn du es nicht schaffst, Gottes Auftrag zu schultern, und es nicht schaffst, deinen Verantwortlichkeiten angemessen nachzukommen, und du Gott und den Brüdern und Schwestern etwas schuldig bleibst, dann wirst du dich nach deinem Tod zu sehr schämen, um Gott unter die Augen zu treten, und du wirst Gott gegenüber keine Rechenschaft ablegen können. Geleitet von dieser Mentalität, hat der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann daher auf seinem Weg, Gott zu dienen, all die Jahre hindurch die Arbeit der Kirche nicht niedergelegt und die Arbeit von Gottes Haus nicht aufgegeben – ganz gleich, welche Schwierigkeiten er erlebt hat, in welchen Umgebungen er gelebt hat und welche Schwierigkeiten der Arbeit der Kirche im Weg standen. Er hat die Arbeit bis heute Schritt für Schritt weiter ausgeführt, und er wird sie auch in Zukunft auf diese Weise weiter ausführen. Er hat die Arbeit immer verrichtet – das ist der Normalzustand seines Lebens.

Habt ihr diesen gemeinschaftlichen Austausch verstanden? (Ja, das haben wir.) Was habt ihr verstanden? (Dass wir unsere Pflicht und den Auftrag, den Gott uns gegeben hat, zu jeder Zeit weiterhin ausführen müssen. Ganz gleich, wie groß die Schwierigkeiten sind, wir dürfen nicht aufgeben; wir müssen zu Gott beten und nach der Wahrheit suchen, um Probleme zu lösen. Darüber hinaus müssen wir unsere persönlichen Interessen loslassen, dürfen uns von diesen Dingen nicht einschränken lassen und müssen den Auftrag, den Gott uns gegeben hat, weiterhin ausführen, ganz gleich, ob unser Ruf und Status oder unsere persönlichen fleischlichen Interessen Schaden nehmen.) Dazu kommt noch der wichtigste Punkt: Gott zu dienen, die Arbeit von Gottes Haus auszuführen und die Verantwortung und die Mission anzunehmen, die Gott dir gegeben hat, ist eine Aufgabe fürs ganze Leben; du darfst das nicht als etwas Vorübergehendes betrachten. Wenn du immer alles nur als etwas Vorübergehendes betrachtest und dir sagst: „Nachdem ich meine Pflicht zwei oder drei Jahre lang ausgeführt habe, wird Gottes Werk enden, und dann bin ich im Glauben an Gott erfolgreich gewesen; dann hat sich mein Leben gelohnt und ich bin gut weggekommen“, dann wirst du den Weg nicht bis zum Schluss gehen können; du entsprichst nicht dem Standard eines Menschen, der Gott dient, und du besitzt keine Aufrichtigkeit Gott gegenüber. Was sind das also für Menschen, die all das nur als etwas Vorübergehendes betrachten? Das sind Opportunisten. Da du nicht einmal Gott gegenüber aufrichtig bist, kannst du dann gegenüber der Arbeit der Kirche und gegenüber den Brüdern und Schwestern aufrichtig sein? (Das wäre unmöglich.) Wenn es in der Kirche zu einem schwerwiegenden Vorfall kommt oder etwas geschieht, das deinen Ruf und Status und deine persönlichen Interessen betrifft, würdest du dich auf keinen Fall dafür entscheiden können, die Arbeit der Kirche zu schützen, und du würdest auf keinen Fall Gottes Absichten zufriedenstellen können. Menschen, die all das nur als etwas Vorübergehendes betrachten, schweben in großer Gefahr. Solange die Arbeit der Kirche normal voranschreitet, können sie einfach weiter ihrem Glauben nachgehen, doch sobald die Kirche beispielloser Verfolgung ausgesetzt ist und eine Krise entsteht, geraten sie in Versuchung, und es ist nicht sicher, ob sie Gott weiterhin folgen können. Können solche Menschen Gott bis zum Ende des Weges folgen? (Nein.) Die eigene Pflicht nur als etwas Vorübergehendes zu betrachten, ist ein gefährliches Signal. Manche Menschen denken: „Dass ich das alles nur als etwas Vorübergehendes betrachte, zeigt, dass ich schlau bin und weiß, wie man Gelegenheiten ergreift. Schaut euch nur mal an, wie töricht ihr seid! Ich werde erst dann ein wenig Aufrichtigkeit darbringen, wenn Gottes Werk kurz vor der Vollendung steht und das Evangelium des Königreichs in jedem Land der Welt verbreitet worden ist. Wenn Gottes Werk noch einige Jahre oder sogar Jahrzehnte andauert und nicht in nächster Zeit enden wird, dann werde ich einfach mein Leben weiterleben und erst einmal nach den Dingen der Welt streben. Erst wenn Gottes Werk kurz vor dem Ende steht, komme ich zurück, um meine Pflicht auszuführen.“ Du bist ziemlich schlau und berechnend, und du hast dir das alles schön zurechtgelegt. Es mag sein, dass die Menschen deine Pläne nicht kennen, doch Gott kennt sie schon. Du besitzt keine Aufrichtigkeit Gott gegenüber, also wird Gott dir keine Bürde übertragen. Gott zu dienen und eine Pflicht auszuführen sowie eine künftige Errettung und die Arbeit von Gottes Haus – all diese Dinge werden dann nichts mehr mit dir zu tun haben. Während er Gott dient, besitzt der vom Heiligen Geist gebrauchte Mann nicht nur Glauben an Gott und Aufrichtigkeit und ist auf Gott bedacht, sondern kümmert sich auch um jede einzelne Aufgabe der Kirchenarbeit, als wäre er persönlich dafür zuständig. Dieses Leben zu führen, bedeutet, die Arbeit zu tun, und die Arbeit zu tun, bedeutet für ihn, zu leben. Sich um die Kirchenarbeit zu kümmern, als wäre er persönlich dafür zuständig, und diese Arbeit so selbstverständlich zu erledigen wie seine täglichen Aufgaben – ist diese Einstellung nicht ziemlich gut? (Ja.) Habt ihr diese Einstellung? (Noch nicht.) Vergiss nicht: Um deine Pflicht gut auszuführen und Gottes Auftrag zu vollenden, gibt es keinen Trick und keine Abkürzung. Man kann das in wenigen Worten zusammenfassen: Arbeite hart und sei hingebungsvoll. Arbeite jederzeit hart und gib dein Bestes. Du musst deine Aufrichtigkeit darbringen und alles daransetzen, deine Pflicht gut auszuführen; andernfalls kannst du unmöglich von Gott perfektioniert werden, nicht wahr? (Ja.)

In Ordnung, damit schließen wir unsere heutige Gemeinschaft ab. Auf Wiedersehen!

22. Februar 2025

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