23. Warum ich bei meiner Pflicht keinen Preis zahlen wollte

Von Cynthia, Südkorea

Ich arbeitete in der Gemeinde im Grafikdesign. Einmal beauftragte mich die Teamleiterin, eine neue Art von Bild zu erstellen. Da ich damals noch nicht sehr erfahren war und die Grundsätze und wesentlichen Anforderungen der Aufgabe nicht kannte, war das Ergebnis nicht so toll, obwohl ich mir wirklich massenhaft Mühe gab. Selbst nach mehrmaliger Überarbeitung wurde es kaum besser. Ich fand dann die Gestaltung in diesem neuen Stil richtig schwer. Als mich die Teamleiterin später bat, ein weiteres ähnliches Bild zu erstellen, sträubte ich mich dagegen. Ich überlegte ständig, wie ich die Aufgabe an jemand anderen abgeben könnte, und sagte vor der Teamleiterin sogar absichtlich, dass mir diese Art von Design nicht liegt. Sie konnte erkennen, was ich im Sinn hatte, und wies mir solche Aufgaben nicht mehr zu. Später bat mich die Kirchenleiterin, kurzfristig ein Bild zu bearbeiten, und veranlasste, dass mir die Teamleiterin einige detaillierte Anweisungen gab. Es war ziemlich dringend; ich sollte so schnell wie möglich die Form auf Grundlage der Vorlage überarbeiten und die Details ausarbeiten. Das klang für mich einfach. Da es bereits eine Grundform hatte, dachte ich, ein paar kleine Anpassungen würden ausreichen. Aber die Teamleiterin war mit meiner Überarbeitung nicht zufrieden und gab mir einige Verbesserungsvorschläge. Ich fand das lästig und hatte keine Lust darauf. Meiner Meinung nach war das Bild im Grunde in Ordnung – wenn es brauchbar war, reichte das doch. Musste man es wirklich so detailliert überarbeiten? Das würde ziemlich viel Zeit und Energie verschwenden. Also beschloss ich, ihr meine Gedanken mitzuteilen. Doch zu meiner Überraschung schickte mir die Teamleiterin diese Nachricht: „Du bist nicht mit dem Herzen bei deiner Pflicht und du versuchst nicht, gute Ergebnisse zu erzielen. Du versuchst immer nur, es dir einfach zu machen und bist dabei nachlässig. Wie kannst du mit einer solchen Einstellung deine Pflicht gut tun?“ Diese Reihe von Vorwürfen zu lesen, wühlte mich innerlich auf, und ich fühlte mich ungerecht behandelt. War ich wirklich so schlimm? Ein paar Tage später stutzte mich die Kirchenleiterin zurecht, weil ich den Bequemlichkeiten des Fleisches frönte und vor jeder Schwierigkeit zurückschreckte. Sie sagte, ich wolle den Stress schwieriger Entwürfe vermeiden, würde mich nicht fleißig daran arbeiten, mich bei meiner Pflicht immer nur durchwursteln und sei nicht vertrauenswürdig. Ihre Worte trafen mich wirklich hart. Sogar eine Schwester, die mich gut kannte, sagte unverblümt: „Wenn du dir als Designerin keine Gedanken darüber machst, wie du gute Designs erzielst, wie soll das dann Pflichtausführung sein?“ Das zu hören, war wie eine kalte Dusche für mich und ließ mich bis ins Mark erstarren. Ich hatte das Gefühl, dass es mit meiner Pflicht nun vorbei war – jeder wusste jetzt, was für ein Mensch ich war, daher würde mir künftig niemand mehr vertrauen.

An diesem Abend dachte ich über alles nach, was in letzter Zeit passiert war, und über die Beurteilungen der anderen über mich. Ich war wirklich verzweifelt und hasste mich dafür, dass ich alle im Stich gelassen hatte. Warum tat ich meine Pflicht so? Ich weinte und weinte. In meinem Elend las ich diese Worte Gottes: „Beim Ausführen einer Pflicht wählen die Menschen immer leichte Aufgaben aus, Aufgaben, die nicht anstrengend sind, und bei denen sie nicht im Freien den Elementen trotzen müssen. Das nennt man ‚Sich leichte Aufgaben auszusuchen und sich vor schweren zu drücken‘, und es ist eine Äußerungsform des Begehrens nach den Annehmlichkeiten des Fleisches. Was noch? (Sich immer zu beklagen, wenn die Aufgabe ein bisschen schwer und ein bisschen ermüdend ist und wenn man dabei einen Preis zahlen muss.) (Sich ganz mit Essen und Kleidung zu beschäftigen sowie mit den fleischlichen Genüssen.) Das sind alles Äußerungsformen des Begehrens nach den Annehmlichkeiten des Fleisches. Wenn ein solcher Mensch sieht, dass eine Aufgabe zu mühsam oder zu riskant ist, wälzt er sie auf jemand anderen ab; er selbst verrichtet nur gemächliche Arbeiten und bringt Ausreden vor und sagt, er sei von schlechtem Kaliber, es fehle ihm an Arbeitsvermögen und er könne diese Aufgabe nicht schultern, während es in Wirklichkeit daran liegt, dass er die Annehmlichkeiten des Fleisches begehrt. … Außerdem beklagen sie sich bei der Ausführung einer Pflicht immer über Schwierigkeiten und wollen sich keine Mühe geben, und sobald sie ein wenig Freizeit haben, ruhen sie sich aus, plaudern untätig oder geben sich Freizeitvergnügen und Unterhaltung hin. Und wenn die Arbeit zunimmt und den Rhythmus und die Routine ihres Lebens unterbricht, sind sie darüber unglücklich und unzufrieden. Sie murren und beklagen sich, sie werden oberflächlich beim Ausführen ihrer Pflichten. Das ist doch das Begehren nach den Annehmlichkeiten des Fleisches, nicht wahr? … Sind Menschen, die sich den Annehmlichkeiten des Fleisches hingeben, geeignet, eine Pflicht auszuführen? Sobald jemand das Thema ihrer Pflichtausführung anschneidet oder davon spricht, einen Preis zu zahlen und Mühsal zu erleiden, schütteln sie nur fortwährend ihre Köpfe. Sie haben zu viele Schwierigkeiten, sie sind voller Beschwerden, und sie sind von Negativität erfüllt. Solche Menschen sind nutzlos, sie sind nicht qualifiziert, ihre Pflichten auszuführen, und sollten ausgemustert werden(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (2)). Durch Gottes Worte erkannte ich: Wenn man bei seiner Pflicht nur die einfachen, leichten Aufgaben wählt und die komplizierteren und schwierigeren immer anderen zu tun überlässt, hat das nichts mit Verstand oder Kaliber zu tun. Es liegt daran, dass man der Bequemlichkeit frönt und nicht bereit ist, einen Preis zu zahlen. Rückblickend empfand ich die neue Art von Design, die mir die Teamleiterin aufgetragen hatte, als schwierig, weil ich gerade erst damit anfing. Ich musste leiden, einen Preis zahlen, sorgfältig darüber nachdenken und es wiederholt überarbeiten, um gute Arbeit zu leisten. Weil ich die Mühe scheute, zog ich mich zurück und fand eine Ausrede, um die Aufgabe abzugeben. Ich hatte nur einfache und leichte Arbeit tun wollen. Als die Kirchenleiterin mich bat, ein Bild zu bearbeiten, gab mir die Teamleiterin detaillierte Anweisungen in der Hoffnung, ich könnte es besser machen. Obwohl ich zustimmte, empfand ich es als lästig, daher dachte ich nicht wirklich darüber nach und gab mir keine Mühe, ich wollte es mir nur einfach machen. Mir wurde klar, dass ich, egal worum es ging, widerwillig war, irgendetwas zu tun, das viel Nachdenken oder Anstrengung erforderte. Ich dachte nur an mein Fleisch. Ich las in Gottes Worten: „Solche Menschen sind nutzlos, sie sind nicht qualifiziert, ihre Pflichten auszuführen, und sollten ausgemustert werden.“ Das machte mir etwas Angst. Bei meiner Pflicht dachte ich immer an das Fleisch und frönte der Bequemlichkeit, und ich war überhaupt nicht bereit, zu leiden und einen Preis zu zahlen. Ich dachte nur daran, mir Mühe zu ersparen und weder mein Herz noch meinen Verstand zu belasten. Es lag keine Aufrichtigkeit oder Treue in der Art, wie ich meine Pflicht tat. Ich dachte, es würde ausreichen, wenn ich mich durch meine Aufgaben irgendwie durchwursteln und sie erledigen könnte. Ich hatte keine positive Rolle gespielt. Mehr noch, ich hatte den Arbeitsfortschritt behindert. Wenn ich so weitergemacht hätte, ohne mich zu ändern, hätte Gott mich früher oder später ausgemustert.

Eines Tages las ich weitere Worte Gottes: „Manche Menschen führen ihre Pflichten beständig aus und scheinen keine größeren Probleme zu haben – sie begehen keine offensichtlichen bösen Taten, verursachen keine Unterbrechungen oder Störungen, gehen nicht den Weg der Antichristen, und es gibt keine größeren Fehler oder grundsätzlichen Probleme bei der Ausführung ihrer Pflichten. Und doch werden sie innerhalb nur weniger Jahre, ohne es zu merken, offenbart: Sie nehmen die Wahrheit überhaupt nicht an, und sie sind Ungläubige. Was ist hier los? Die Menschen können das Problem in Bezug auf sie nicht sehen, aber Gott prüft das Innerste der Herzen der Menschen genau, und Er kann das Problem sehen. Diese Personen sind bei der Ausführung ihrer Pflichten immer oberflächlich und reuelos. Im Laufe der Zeit werden sie unweigerlich offenbart. Was bedeutet es, immer reuelos zu sein? Es bedeutet, dass sie, obwohl sie ihre Pflichten beständig ausführen, immer eine fehlerhafte Haltung gegenüber diesen Pflichten haben, eine oberflächliche Haltung, und sie legen niemals ihr Herz in ihre Pflichten, geschweige denn ihr ganzes Herz. Selbst wenn sie sich ein wenig anstrengen, tun sie die Dinge nur pro forma, und sie sind weit davon entfernt, all ihre Kraft in das Tun ihrer Pflichten zu stecken. Ihre Verfehlungen nehmen kein Ende. In Gottes Augen sind diese Menschen beharrlich reuelos, und sie sind immer oberflächlich und ändern sich nie – das heißt, sie entsagen nicht dem Bösen in ihren Händen und tun nicht Buße vor Gott, und Gott sieht weder eine Haltung der Buße noch einen Sinneswandel in ihnen. Sie gehen ihre Pflichten und Gottes Aufträge hartnäckig mit dieser Haltung und Methode an. Ihre sture, unnachgiebige Disposition ändert sich nie. Darüber hinaus haben sie sich Gott gegenüber nie in der Schuld gefühlt und ihre Oberflächlichkeit nie als Verfehlung und böse Tat empfunden. In ihren Herzen gibt es kein Gefühl der Verpflichtung, keine Schuldgefühle, keine Selbstvorwürfe, und erst recht keine Selbstanklage. Wenn die Dinge so weitergehen, wird Gott diese Menschen als unrettbar betrachten. Egal, was Gott sagt, egal, wie viele Predigten diese Menschen hören oder wie viele Glaubenslehren sie verkünden können, ihre Herzen können die Wahrheit nicht annehmen und verändern sich nicht und kehren nicht um. Deshalb sagt Gott: ‚Für diese Person gibt es keine Hoffnung. Nichts, was Ich sage, kann ihr Herz bewegen, und nichts, was Ich sage, kann sie zur Umkehr bewegen. Keine Methode, die Ich ausprobiere, kann eine Veränderung in ihr bewirken. Diese Person ist es nicht mehr wert, ihre Pflicht auszuführen, und sie ist es nicht mehr wert, in Meinem Haus einen Dienst zu erweisen.‘ Warum sagt Gott das? Weil solche Menschen bei der Ausführung ihrer Pflicht und bei ihrer Arbeit beständig oberflächlich sind, und egal, wie sie zurechtgestutzt werden und wie viel Toleranz und Geduld man ihnen entgegenbringt, es ist vergeblich und kann weder zu wahrhaftiger Buße noch zu einer Veränderung bewegen, geschweige denn kann es sie dazu bringen, ihre Pflicht gut zu tun. Sie können den Weg des Strebens nach der Wahrheit absolut nicht einschlagen, also sind solche Personen unrettbar. Wenn Gott feststellt, dass eine Person unrettbar ist, wird Er sie dann immer noch festhalten? Das wird er nicht. Gott wird sie loslassen(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). „Was ist der Maßstab, nach dem die Handlungen und das Verhalten einer Person als gut oder böse beurteilt werden? Der Maßstab ist, ob sie in ihren Gedanken, Offenbarungen und Handlungen das Zeugnis besitzen, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen und die Wahrheitsrealität auszuleben, oder nicht. Wenn du diese Realität nicht hast oder auslebst, dann bist du zweifellos ein Übeltäter. Wie betrachtet Gott Übeltäter? In Gottes Augen legen deine Gedanken und äußeren Handlungen kein Zeugnis für Ihn ab, genauso wenig erniedrigen und besiegen sie Satan. Stattdessen bereiten sie Gott Schande und sind übersät mit den Malen der Schande, die sie Ihm bereiten. Du legst nicht für Gott Zeugnis ab, du wendest dich weder für Gott auf noch erfüllst du deine Verantwortung und Verpflichtungen im Dienste Gottes. Stattdessen handelst du um deiner selbst willen. Was bedeutet ‚um deiner selbst willen‘? Genau genommen, bedeutet es ‚um Satans willen‘. Darum wird Gott am Ende sagen: ‚Weichet alle von Mir, ihr Übeltäter!‘ In Gottes Augen werden deine Handlungen nicht als gute Taten, sondern als böse Taten erachtet werden. Nicht nur werden sie Gottes Billigung nicht erhalten – sie werden verurteilt werden. Was erhofft man sich von einem solchen Glauben an Gott? Würde ein solcher Glaube nicht am Ende im Sande verlaufen?(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). Früher dachte ich, obwohl ich die schwierigeren, komplizierteren Projekte weitergegeben hatte, sei ich nie untätig gewesen und hätte manchmal für ein Design bis spät in die Nacht gearbeitet. Ich fand, dass es ausreichte, meine Pflicht auf diese Weise zu tun. Aus Gottes Worten erkannte ich, dass Er nicht darauf schaut, wie viel Arbeit wir geleistet oder wie viel Mühe wir aufgewendet haben, sondern auf unsere Haltung gegenüber unserer Pflicht, ob wir Gottes Absicht berücksichtigen und ob wir das Zeugnis des Praktizierens der Wahrheit besitzen. Danach beurteilt Er, ob die Pflicht eines Menschen Seine Anerkennung findet. Obwohl es so aussah, als hätte ich die ganze Zeit meine Pflicht getan, hatte ich eine nachlässige, oberflächliche Haltung ihr gegenüber, dachte nur an mein Fleisch und gab mich mir selbst hin. Ich tat, was einfach für mich war, und schob alles Schwierige von mir, ohne die geringste Treue oder Unterwerfung. Meine Pflicht so zu tun, reichte nicht einmal, um die Anforderungen des Schuftens zu erfüllen; es war der Versuch, Gott zu täuschen und zu betrügen. Ich dachte daran, dass mir die Teamleiterin einige wichtige Aufgaben zugeteilt hatte, als ich gerade angefangen hatte, aber weil ich mich immer durch meine Pflicht wurstelte, mich zu leichten Dingen hingezogen fühlte und nicht an die Arbeit der Kirche, sondern nur an mein Fleisch dachte, gab sie mir keine wichtigen Projekte mehr. Ich wurde zu jemandem, auf den weder Gott noch andere Menschen zählen konnten und der nur noch schuften konnte, indem er einfache Aufgaben erledigte. Indem ich meine Pflicht so behandelte, bereitete ich keine guten Taten vor; vielmehr häufte ich Verfehlungen an. Wenn ich nicht von diesem Bösen ablassen und auch nicht vor Gott Buße tun würde, würde Er mich verschmähen, wenn meine Verfehlungen sich vermehrten, und ich würde von Ihm vollständig offenbart und ausgemustert werden. In diesem Moment dämmerte mir, wie gefährlich meine Haltung gegenüber meiner Pflicht war, und das machte mir ein wenig Angst. Ich erkannte auch, dass dieses Zurechtstutzen eine Erinnerung und Warnung Gottes an mich war. Ich war zu abgestumpft, zu begriffsstutzig! Hätten die anderen es mir nicht so unmissverständlich unter die Nase gerieben, hätte ich nicht erkannt, dass meine Haltung gegenüber meiner Pflicht Gott anwiderte. Ich wusste, ich musste diesen falschen Zustand von mir sofort ändern, vor Gott Buße tun und aufhören, starrsinnig und rebellisch zu sein.

Ich las weitere Worte Gottes über meinen Zustand, an das Fleisch zu denken und der Bequemlichkeit zu frönen. Gottes Worte sagen: „Welche Arbeit manche Leute auch verrichten oder welche Pflicht sie auch ausführen, sie haben darin keine Kompetenz, können es nicht schultern und sind außerstande, jeglicher der Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten nachzukommen, denen ein Mensch nachkommen sollte. Sind sie nicht Gesindel? Sind sie es noch wert, als Mensch bezeichnet zu werden? Von Einfaltspinseln, nicht zurechnungsfähigen Menschen und Menschen mit körperlichen Behinderungen abgesehen: Gibt es irgendjemanden unter den Lebenden, der seine Pflichten nicht ausführen und seinen Verantwortungen nicht nachkommen muss? Aber Personen dieser Art sind stets gerissen und drücken sich und wollen ihrer Verantwortung nicht nachkommen; dies impliziert, dass sie kein anständiger Mensch sein wollen. Gott hat ihnen die Chance gegeben, ein Mensch zu sein, und Er hat ihnen Kaliber und Begabungen geschenkt, und dennoch können sie diese Dinge bei der Ausführung ihrer Pflicht nicht anwenden. Sie tun nichts, wollen sich aber bei jeder Gelegenheit amüsieren. Kann man eine solche Person als Mensch bezeichnen? Egal welche Arbeit ihnen zugeteilt wird – ob sie wichtig oder gewöhnlich ist, einfach oder schwierig – sie sind stets oberflächlich und gerissen und drücken sich. Wenn Probleme auftreten, versuchen sie, die Verantwortung dafür auf andere Leute abzuschieben, übernehmen keine Verantwortung und wollen ihr Leben als Schmarotzer weiterführen. Sind sie nicht nutzloses Gesindel?(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (8)). „Was für Menschen sind nutzlos? Wirrköpfige Menschen, Menschen, die den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen. Menschen von dieser Sorte sind bei nichts von dem, was sie tun, verantwortungsvoll, noch nehmen sie es ernst; sie bringen alles durcheinander. Sie achten nicht auf deine Worte, egal wie du über die Wahrheit Gemeinschaft hältst. Sie denken: ‚Ich werde so vor mich hin wurschteln, wenn ich will. Du kannst sagen, was du willst! Jedenfalls tue ich gerade meine Pflicht und habe etwas zu essen, das ist gut genug. Zumindest muss ich nicht betteln. Wenn ich eines Tages nichts zu essen habe, dann werde ich darüber nachdenken. Der Himmel wird dem Menschen immer einen Ausweg lassen. Du sagst, dass ich weder Gewissen noch Vernunft habe und dass ich wirrköpfig bin – nun, was soll’s? Ich habe kein Gesetz gebrochen. Allerhöchstens ist mein Charakter ein wenig schlecht, aber das ist für mich kein Verlust. Solange ich etwas zu essen habe, ist alles gut.‘ Was hältst du von dieser Perspektive? Ich sage dir, solche wirrköpfigen Menschen, die den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen, sind alle dazu bestimmt, ausgemustert zu werden, und können unmöglich Errettung erlangen. All jene, die seit Jahren an Gott glauben, aber nie irgendeine Wahrheit akzeptiert haben und kein Erfahrungszeugnis vorweisen können, werden ausgemustert werden. Keiner wird überleben. Abfall und Taugenichtse sind allesamt Schmarotzer und dazu bestimmt, ausgemustert zu werden. Wenn Leiter und Mitarbeiter nur Schmarotzer sind, müssen sie erst recht entlassen und ausgemustert werden. Wirrköpfige Menschen wie diese wollen trotzdem Leiter und Mitarbeiter sein; sie sind unwürdig! Sie verrichten keine tatsächliche Arbeit, wollen aber trotzdem Leiter sein. Sie besitzen wirklich kein Schamgefühl!(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (8)). Gottes schonungslose Enthüllung ließ mich erkennen: Wenn eine Person bei ihrer Pflicht immer oberflächlich ist und nie Verantwortung übernimmt, dann bedeutet das, dass sie im Grunde ein Taugenichts ist. Wenn sie nicht ihr Herz hineinlegt, immer faulenzt, in den Tag hineinlebt, nicht ihre eigentlichen Pflichten tut oder neue Fähigkeiten erlernt, dann ist sie nutzlos. Ich dachte nach und erkannte, dass ich bei meiner Pflicht genauso war. Egal, welche Aufgabe man mir gab, ich wollte mir weder den Kopf zerbrechen noch leiden, und schon gar nicht nach guten Ergebnissen bei meiner Pflicht streben. Ich war damit zufrieden, einfach nur beschäftigt auszusehen und nicht untätig zu sein. Habe ich, wenn ich meine Pflicht auf diese Art tat, nicht einfach nur die Zeit totgeschlagen? Mir fiel auch ein, dass ich seit meiner Kindheit immer die Leute aus wohlhabenden Familien beneidet hatte, die sich um nichts in der Welt sorgen mussten, die herumreisen und ein bequemes, leichtes Leben führen konnten. Ich sehnte mich danach, selbst so ein Leben zu führen. Ich dachte, da wir Menschen nur ein paar Jahrzehnte leben, wäre es nicht ein vergeudetes Leben, wenn wir es nicht genießen? Als ich erwachsen war, sah ich, wie alle anderen hart arbeiteten, um Geld zu verdienen, also gründete ich ein Geschäft. Aber ich wollte immer noch nicht zu viel Energie aufwenden und war ständig in Fernsehserien und Romane vertieft. Ich machte mir nicht viele Gedanken um mein Geschäft und es war mir egal, ob ich Geld verdiente oder nicht. Am Ende des Jahres hatte ich nicht nur nichts verdient, sondern sogar Geld verloren. Aber selbst das machte mir nicht viel aus. Ich tröstete mich einfach mit dem Gedanken, dass ein paar Verluste keine Rolle spielten, solange es Essen auf dem Tisch gab. Meine Lebensanschauung war: „Trink heute den Wein von heute und sorge dich morgen um morgen“ und „Ergreife den Tag für das Vergnügen, denn das Leben ist kurz.“ Da ich von diesen satanischen Gedanken beeinflusst war, kümmerte ich mich nie um meine eigentlichen Pflichten und strebte nicht nach Fortschritt; ich hatte kein Lebensziel. Auch nachdem ich gläubig geworden war, lebte ich immer noch nach diesen Gedanken. Ich fand, es sei eine großartige Art zu leben, es sich bei der Pflicht immer leicht zu machen, sich nicht anzustrengen, nicht zu viel nachzudenken und keinen Stress zu haben. Aber in Wirklichkeit konnte ich keine Art von Arbeit wirklich schultern. Ich war zu nichts zu gebrauchen, einfach wie ein Taugenichts. Je mehr ich über mein Verhalten nachdachte, desto erschrockener war ich. War ich nicht genau die Art von Parasit, die Gott entlarvte? Um die Menschheit zu erretten, hat Gott nicht nur Seine Worte kundgetan und uns mit der Wahrheit und dem Leben versorgt, Er hat uns auch mit allem beschenkt, was wir zum Überleben brauchen, und uns erlaubt, es in Fülle zu genießen. Er sorgt für uns und beschützt uns und bewahrt uns davor, in Satans Fallen zu tappen. Aber ich war gedankenlos und unverantwortlich. Ich wusste nicht, wie ich Gottes Liebe bei meiner Pflicht erwidern sollte, und wurde stattdessen zu einem faulen Parasiten. Vergiftet und beeinflusst von diesen satanischen Gedanken, suchte ich nur nach Vergnügungen und danach, mich dem Fleisch hinzugeben. Ich hatte nie ernsthaft über wichtige Dinge nachgedacht oder darüber, wie ich meine Pflicht gut tun konnte, um Gott zufriedenzustellen. An diesem Punkt meiner Selbstreflexion empfand ich Ekel und Abscheu für mich selbst, und auch Verachtung. Ich spürte, dass ich wirklich zu tief von Satan verdorben worden war. Ich hatte jegliches Gewissen und jegliche Vernunft verloren und war sehr abgestumpft geworden. Ich sah auch, wie Satan diese Gedanken benutzt, um die Menschen zu lähmen und uns immer verdorbener zu machen. Letztendlich werden wir zu Abfall, wie seelenlose, wandelnde Leichen. Ich bereute es so sehr, dass ich meine Pflicht nicht richtig getan und nicht eine einzige Sache getan hatte, um Gott zu trösten. Ich fühlte mich bei Gott tief in der Schuld und betete: „Gott, ich bin so tief von Satan verdorben worden. Hättest Du mich nicht offenbart, hätte ich nie erkannt, wie ernst mein Problem ist. Ich war bei meiner Pflicht unverantwortlich und ohne Menschlichkeit, habe so viel von Deiner Gnade genossen, aber nie gewusst, wie ich Deine Liebe erwidern soll. Ich war ein Parasit. Ich will gegen das Fleisch aufbegehren und vor Dir Buße tun, bewusst die Wahrheit suchen und meine Pflicht nach Deinen Anforderungen tun.“

Später las ich einen weiteren Abschnitt von Gottes Worten. Der Allmächtige Gott sagt: „Da du ein Mensch bist, solltest du überlegen, worin die Verantwortung eines Menschen besteht. Verantwortlichkeiten, die Nichtgläubige am meisten schätzen, wie kindliche Pietät, für die Eltern zu sorgen und sich einen Namen für die Familie zu machen, brauchen nicht erwähnt zu werden. Das ist alles gehaltlos und ohne wirkliche Bedeutung. Was ist die allermindeste Verantwortung, der ein Mensch nachkommen sollte? Das Realistischste ist, wie du jetzt deine Pflicht gut ausführst. Sich damit zufriedenzugeben, nur nach Schema F vorzugehen, ist nicht, seiner Verantwortung nachzukommen, und nur Worte und Glaubenslehren von sich zu geben, ist auch nicht, seiner Verantwortung nachzukommen. Die Wahrheit zu praktizieren und die Dinge gemäß den Grundsätzen zu erledigen – nur das bedeutet, dass man seiner Verantwortung nachkommt. Nur wenn dein Praktizieren der Wahrheit effektiv war und den Menschen zugutekam, bist du deiner Verantwortung wirklich nachgekommen. Ganz gleich, welche Pflicht du tust, nur wenn du in allen Dingen darauf bestehst, nach den Wahrheitsgrundsätzen vorzugehen, bist du deiner Verantwortung wirklich nachgekommen. Wenn man nach menschlicher Art nur nach Schema F vorgeht, ist man oberflächlich; nur wenn man an den Wahrheitsgrundsätzen festhält, bedeutet das, dass man seine Pflicht gut ausführt und seiner Verantwortung nachkommt. Und wenn du deiner Verantwortung nachkommst, manifestiert sich darin dann nicht Treue? Darin manifestiert sich, dass du deine Pflicht treu ausführst. Nur wenn du dieses Verantwortungsbewusstsein, diese Entschlossenheit und dieses Verlangen sowie diese Manifestation der Treue in Bezug auf deine Pflicht aufweist, wird Gott dich wohlwollend betrachten und dich billigen. Wenn du nicht einmal dieses Verantwortungsbewusstsein hast, wird Gott dich als Faulenzer, als Dummkopf behandeln und dich verachten. … Wenn Gott jemandem eine kirchliche Arbeit zuweist, was ist Gottes Erwartung an ihn? Erstens hofft Gott, dass er fleißig und verantwortungsbewusst ist, dass er diese Arbeit wie eine große Sache behandelt und entsprechend handhabt und sie gut erledigt. Zweitens hofft Gott, dass diese Person vertrauenswürdig ist, dass ihr Verantwortungsbewusstsein nicht ins Wanken gerät und ihre Integrität der Prüfung standhält, ganz gleich, wie viel Zeit vergeht und wie sich die Umgebung verändert. Wenn diese Person vertrauenswürdig ist, wird Gott beruhigt sein, und Er wird diese Angelegenheit nicht länger beaufsichtigen oder nachverfolgen. Das liegt daran, dass Er ihr in Seinem Herzen vertraut und sie die ihr übertragene Aufgabe gewiss erledigen wird, ohne dass etwas schiefgeht. Ist es nicht das, was Gott hofft, wenn Er jemandem eine Aufgabe anvertraut? (Das ist es.) Wenn du also Gottes Absicht verstanden hast, solltest du in deinem Herzen wissen, wie du handeln musst, um Gottes Anforderungen gerecht zu werden, in Gottes Augen Gunst zu finden und Gottes Vertrauen zu verdienen. Wenn du deine eigenen Manifestierungen und dein Verhalten sowie die Haltung, mit der du deine Pflicht angehst, klar erkennen kannst, wenn du über Selbsterkenntnis verfügst und weißt, was du bist, ist es dann nicht unvernünftig von dir, zu verlangen, dass Gott dich wohlwollend betrachtet, dir Gnade erweist oder dir eine Sonderbehandlung zukommen lässt? (Ja, das ist es.) Sogar du selbst hältst sehr wenig von dir, sogar du selbst siehst auf dich herab, und doch verlangst du, dass Gott dich wohlwollend betrachtet – das ergibt keinen Sinn. Wenn du daher willst, dass Gott dich wohlwollend betrachtet, solltest du dich zumindest in den Augen anderer Menschen als vertrauenswürdig erweisen. Wenn du willst, dass andere dir vertrauen, dich wohlwollend betrachten, viel von dir halten, dann musst du zumindest Würde und Verantwortungsbewusstsein haben, zu deinem Wort stehen und vertrauenswürdig sein. Darüber hinaus musst du vor Gott gewissenhaft, verantwortungsbewusst und treu werden – dann hast du im Wesentlichen Gottes Anforderungen an dich erfüllt. Dann wird es Hoffnung geben, dass du Gottes Anerkennung erlangst, nicht wahr? (Ja.)“ (Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (8)). Aus Gottes Worten lernte ich, dass jeder Mensch seine eigenen Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen hat und dass es für ein Leben in Würde und Wert entscheidend ist, ob wir in der Lage sind, unsere Verantwortung bei unseren Pflichten zu erfüllen und jede von Gott gegebene Aufgabe ernsthaft und aufmerksam zu behandeln. Wir sollten nicht ständig von anderen ermahnt und erinnert werden müssen, sondern selbst ein Verantwortungsbewusstsein haben. Egal, wie die Dinge ausgehen, wichtig ist, wie ein Mensch sein Herz in das legt, was er tut. Nur wer diese Haltung hat, besitzt Integrität und Würde, ist vertrauenswürdig, und Gott wird sich an seine Taten erinnern. Gottes Absicht zu verstehen, war für mich erleuchtend und gab mir einen Weg der Praxis. Bei meiner Pflicht danach erinnerte ich mich oft daran, aufmerksamer zu sein, die Wahrheitsgrundsätze zu suchen und danach zu streben, mein Bestmögliches zu geben.

Als ich einmal mit einer Schwester über den Entwurf für ein Bild sprach, erwähnte sie, dass wir uns an westlichen Stilen orientieren und es eindrucksvoll gestalten müssten. Als sie „eindrucksvoll“ sagte, spürte ich, dass das schwierig werden würde. Obwohl ich wusste, dass westliche Stile gut aussahen, wäre es kompliziert, all die verschiedenen dekorativen Effekte zu erzeugen. Solche Entwürfe hatten bisher immer andere Schwestern gemacht, und ich war darin nicht sehr geübt. Es gut hinzubekommen, wäre für mich wirklich schwer und würde viel Zeit und Energie kosten. Ich zögerte und wollte ablehnen, damit es eine andere Schwester macht, aber dann dachte ich an einen Abschnitt aus Gottes Worten, den ich zuvor gelesen hatte: „Angenommen, die Kirche ordnet eine Arbeit für dich an und du sagst: ‚… Welche Arbeit mir die Kirche auch überträgt, ich werde sie mit ganzer Kraft und von ganzem Herzen übernehmen. Wenn da etwas ist, was ich nicht verstehe, oder ein Problem auftaucht, werde ich zu Gott beten, die Wahrheit suchen, Probleme anhand der Wahrheitsgrundsätze beseitigen und die Aufgabe gut erledigen. Worin auch immer meine Pflicht besteht, ich werde alles, was ich habe, einsetzen, um sie gut zu erfüllen und Gott zufriedenzustellen. Was auch immer ich erreichen kann, ich werde mein Bestes tun, um die Verantwortung, die ich tragen sollte, zu schultern, und ich werde zumindest nicht meinem Gewissen oder meiner Vernunft zuwiderhandeln oder oberflächlich sein, oder gerissen und nachlässig, oder mich den Früchten der harten Arbeit anderer hingeben. Nichts, was ich tue, wird unter den Maßstäben des Gewissens liegen.‘ Das ist der Mindestmaßstab persönlichen Verhaltens, und wer seine Pflicht auf diese Weise ausführt, kann als eine Person mit Gewissen und Vernunft gelten. Du musst bei deiner Pflichtausführung zumindest ein reines Gewissen haben und du musst zumindest deiner drei Mahlzeiten am Tag würdig sein und darfst nicht schmarotzen. Das nennt man Verantwortungsgefühl haben. Ob dein Kaliber hoch oder niedrig ist und ob du die Wahrheit verstehst oder nicht, du musst in jedem Fall diese Einstellung haben: ‚Da mir diese Arbeit gegeben wurde, muss ich sie ernst nehmen, ich muss sie zu meiner Angelegenheit machen und sie gut erledigen, von ganzem Herzen und mit all meiner Kraft. Was das betrifft, ob ich sie perfekt ausführen kann, darf ich mir nicht anmaßen, eine Garantie dafür zu bieten, aber meine Einstellung ist die, dass ich mein Bestes tun werde, um sie gut auszuführen, und ich werde sicher nicht oberflächlich mit ihr umgehen. Falls bei der Arbeit ein Problem auftaucht, dann sollte ich die Verantwortung dafür übernehmen, darauf achten, dass ich eine Lehre daraus ziehe, und meine Pflicht gut erfüllen.‘ Das ist die richtige Einstellung(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (8)). Ich dachte daran, wie unverantwortlich ich früher bei meiner Pflicht gewesen war. Ich hatte mich immer nur durchgewurstelt und vieles getan, was Gott anwiderte. Dieses Mal durfte ich keine Rücksicht auf mein Fleisch nehmen und der Bequemlichkeit frönen. Ich musste Gottes Absicht berücksichtigen und Verantwortung für meine Pflicht übernehmen. Ich nahm mir im Stillen vor, dass ich mich, ungeachtet dessen, was ich erreichen konnte, zuerst unterwerfen und hart arbeiten musste. Mein Bestes zu geben, war das Wichtigste. Mit diesen Gedanken hatte ich das Gefühl, eine Richtung zu haben. Ich dachte über die Grundsätze unserer Arbeit nach, sammelte einige Referenzmaterialien, erstellte dann mehrere Versionen und schickte sie an andere Schwestern für Vorschläge. Nach einigen Überarbeitungen war es schließlich fertig. Als ich auf diese Weise praktizierte, empfand ich einen Frieden in meinem Herzen und fühlte mich pragmatischer als zuvor.

Danach konzentrierte ich mich bei meiner Pflicht auf Selbstreflexion und begehrte gegen mein Fleisch auf. Ich achtete darauf, mir mehr Gedanken über die kleinen Dinge in meinem täglichen Leben und die mir von der Kirche zugewiesenen Aufgaben zu machen und darüber nachzudenken, wie ich meine Pflicht besser tun konnte. Tatsächlich ermüdete mich das nicht wirklich, sondern ich fühlte mich erfüllt. Sich so zu verhalten, ist wirklich wunderbar! Obwohl ich manchmal immer noch Rücksicht auf mein Fleisch nehmen und mich mir selbst hingeben möchte, bin ich mir meiner Verdorbenheit bewusster als früher. Sobald ich merke, dass sie sich offenbart, bete ich sofort und bitte Gott, mir zu helfen, gegen mein Fleisch aufzubegehren, und bitte Ihn, mich zu disziplinieren, wenn ich wieder oberflächlich, betrügerisch und unverantwortlich bin. Mit der Zeit konnte ich bei meiner Pflicht eine Bürde tragen und war bereit, meine Verantwortlichkeiten zu schultern und meine Pflicht zu erfüllen. Nur so kann man mit Integrität, Würde und innerem Frieden leben.

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