55. Wie ich mich von den Versuchungen des Geldes, des Ruhms und des Gewinns befreite

Von Su Yan, China

Als ich klein war, war meine Familie arm. Ich wurde oft von Leuten um mich herum schikaniert und von Verwandten und Freunden herablassend und kühl behandelt. Also fasste ich den Entschluss, dass ich, wenn ich groß bin, wohlhabend und berühmt werden würde, damit die Menschen mich respektieren und zu mir aufschauen würden. Im Jahr 2000 ging das Pharmaunternehmen, bei dem mein Mann und ich arbeiteten, bankrott, woraufhin wir zwei Apotheken eröffneten. Anfangs führten wir das Geschäft ehrlich. Da ich eine zugelassene Apothekerin mit Pharmakologie-Kenntnissen war, wirkten die meisten meiner Medikamente gut, und die Kunden vertrauten mir. Doch nach einer Weile merkte ich: Obwohl wir jeden Tag hart arbeiteten, verdienten wir kaum etwas. Unsere Konkurrenten hingegen verdienten immer mehr Geld. Sie besaßen nicht nur Häuser und Autos, sondern kauften sogar Ladenlokale. Ich wusste, dass ihr Geld aus unlauteren Quellen stammte, wollte es ihnen aber nicht gleichtun und auf unethische Weise Geld verdienen. Doch mit der Zeit ließen wir uns vom Geld verleiten und fingen an, es unseren Konkurrenten nachzumachen. Wir wandten betrügerische Methoden an, um Geld zu verdienen, und mischten etwa billige medizinische Kräuter mit teuren und verkauften sie zusammen. Die Kunden spürten nach der Einnahme einige Effekte. So konnten wir nicht nur unseren Kundenstamm halten, sondern auch mehr Geld verdienen. Manchmal plagte mich das Gewissen. Doch wenn ich darüber nachdachte, dass alle anderen es genauso machten, dachte ich, dass wir kein Geld verdienen würden, wenn wir uns an die Regeln hielten. Also schwammen wir einfach mit dem Strom. Ich dachte auch: Wenn ich nur mehr Geld verdiente, müsste ich mir keine Sorgen um die Finanzierung des Studiums und der Hochzeit meines Sohnes machen. Mein Mann und ich wären für die zweite Lebenshälfte abgesichert, und ich würde als erfolgreich und angesehen gelten. Nach einigen Jahren harter Arbeit begannen unsere beiden Apotheken langsam zu florieren. Wir kauften ein Haus und ein Auto und bauten uns ein paar Ersparnisse auf. Die Leute um uns herum, Verwandte und Freunde eingeschlossen, begannen, zu mir aufzuschauen und mich zu beneiden. Das schmeichelte meiner Eitelkeit sehr.

Gerade als ich in Reichtumsträumen schwelgte, geschah etwas Unerwartetes. Im September 2012 waren mein Mann, ein Freund und ich zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Doch auf dem Weg dorthin hatten wir unerwartet einen Autounfall, bei dem es einen Toten und drei Verletzte gab. Nicht nur, dass mein Mann verletzt war und ins Krankenhaus eingeliefert wurde, sondern da er am Steuer gesessen hatte, musste unsere Familie auch eine hohe Entschädigung zahlen. Dieser plötzliche Schicksalsschlag bereitete mir großen Schmerz, und ich brach psychisch fast zusammen. Zu dieser Zeit teilte jemand das Evangelium des Allmächtigen Gottes der letzten Tage mit mir. Durch das Lesen von Gottes Worten erkannte ich, dass die Menschen von Gott geschaffen sind und dass unser Schicksal von Ihm beherrscht und gelenkt wird. Ich verstand auch, dass ein Mensch nur wahres Glück und wahre Freude finden kann, wenn er vor Gott tritt und Dessen Errettung annimmt. Allmählich ließ der Schmerz in meinem Herzen nach, und ich war bereit, diese Schwierigkeiten in Gottes Hände zu legen. Wider Erwarten wurde mein Mann schnell aus dem Krankenhaus entlassen, und am Ende mussten wir gar nicht viel Entschädigung zahlen. Ich war Gott zutiefst dankbar. Später las ich Gottes Worte: „Christus der letzten Tage bringt Leben und bringt den andauernden und ewig währenden Weg der Wahrheit. Diese Wahrheit ist der Weg, durch den der Mensch Leben erlangt, und der einzige Weg, durch den der Mensch Gott erkennen und von Gott gebilligt werden wird(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Nur Christus der letzten Tage kann dem Menschen den Weg des ewigen Lebens schenken). In den letzten Tagen drückt Gott die Wahrheit aus, um die Menschheit zu reinigen und zu erretten, um die Menschen von Satans finsterer Macht zu befreien, ihnen ewiges Leben zu schenken und sie in Gottes Reich zu bringen. Dies ist die einzige Gelegenheit für die Menschen, errettet zu werden. Ich schätzte mich so glücklich, in diesem Leben vor Gott treten und Seine Errettung annehmen zu können, und ich fasste den Entschluss, Gott in diesem Leben aufrichtig zu folgen.

Damals kümmerte ich mich tagsüber um meine Geschäfte und ging abends zu Versammlungen. Wenn ich Zeit hatte, predigte ich auch das Evangelium. 2014 wurde ich zur Bewässerungsdiakonin gewählt. Ich wusste, dass diese Pflicht wichtig war, und wollte sie gut erfüllen. Doch die Apotheke öffnete jeden Tag früh, und manchmal war ich so beschäftigt, dass ich nicht einmal zu meinen Andachten kam. Meist hatte ich kaum Zeit, vor Gott zur Ruhe zu kommen und Seine Worte fleißig zu lesen. Wenn ich mich mit Brüdern und Schwestern versammelte, las ich nur Gottes Worte und hielt Gemeinschaft über ein paar Worte und Glaubenslehren, was für die anderen aber wenig hilfreich oder erbaulich war. Manchmal war ich so sehr mit unseren Geschäften beschäftigt, dass ich Versammlungen aufschob, woraufhin ich tiefe Schuldgefühle und inneres Unbehagen verspürte. Ich dachte an Gottes Worte: „Wenn eure Herzen mit Freude darüber erfüllt sind, dass ihr für eure Mühen bezahlt werdet, fühlt ihr euch dann nicht entmutigt, weil ihr euch nicht mit ausreichend Wahrheiten ausgerüstet habt?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Wem genau gilt deine Treue?). Ich las auch in Gottes Wort: „Nicht Ich bin es, der in jedem einzelnen Augenblick in euren Gedanken ist, noch ist es die Wahrheit, die von Mir kommt, sondern vielmehr euer Ehemann (eure Ehefrau), eure Söhne, Töchter und das, was ihr esst und womit ihr euch kleidet. Ihr denkt daran, wie ihr noch besseres, noch hochgradigeres Vergnügen erlangen könnt. Doch selbst, wenn ihr euch den Bauch bis zum Platzen vollgeschlagen habt, seid ihr nicht trotzdem eine Leiche? Seid ihr nicht trotzdem eine wandelnde Leiche ohne Leben, selbst wenn ihr euch nach außen hin so schön schmückt? Ihr müht euch um eures Bauches willen ab, bis zu dem Punkt, an dem euer Haar mit grauen Strähnen durchzogen ist, doch keiner von euch opfert ein einziges Haar für Mein Werk. Ihr seid ständig auf Trab, strapaziert euren Körper und zerbrecht euch den Kopf, eures Fleisches wegen und für eure Söhne und Töchter – doch keiner von euch zeigt auch nur die geringste Besorgnis oder Sorge um Meine Absichten. Was hofft ihr noch von Mir zu erlangen?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Viele sind berufen, doch wenige sind auserwählt). Als ich über Gottes Worte nachdachte, empfand ich große Schuldgefühle und ein tiefes Gefühl der Anklage. Jeden Tag war ich damit beschäftigt, Geld zu verdienen. Manchmal waren meine Andachten und mein Besuch von Versammlungen unregelmäßig, und ich konnte meine Brüder und Schwestern nicht angemessen bewässern. Das verzögerte nicht nur mein eigenes Streben nach der Wahrheit, sondern behinderte auch den Lebenseintritt meiner Brüder und Schwestern. Jetzt verbreitet sich das Evangelium vom Königreich Gottes rasant, und es werden mehr Menschen benötigt, um das Evangelium zu predigen und für Gott Zeugnis abzulegen. Ich sollte mein Herz auf meine Pflicht richten und einen Teil meiner Anstrengung der Evangeliumsarbeit widmen. Doch ich hatte Gottes Bewässerung und Versorgung genossen, während ich meine Pflicht vernachlässigte, und ich sorgte mich immer noch um meine Zukunft, meinen Ruhm und meinen Gewinn. Ich investierte so viel Mühe, um Geld zu verdienen, aber versäumte es, Gottes Absichten zu berücksichtigen. Ich war Gott wirklich so viel schuldig! Nach reiflicher Überlegung beschloss ich, eine der Apotheken zu verkaufen. Obwohl mein Einkommen geringer sein würde, hätte ich mehr Zeit, nach der Wahrheit zu streben und meine Pflicht zu tun. Aber mein Mann war absolut dagegen. Außerdem führte die staatliche Arzneimittelaufsicht damals neue Vorschriften ein, wonach nur zugelassene Apotheker Apotheken eröffnen durften. In unserem Landkreis erfüllten von über hundert Apotheken nur wenige die Betriebsvoraussetzungen, und uns gehörten zwei davon. Das bedeutete, dass unser Geschäft immer besser laufen würde, da die Konkurrenz schwand. Viele unserer Kollegen beneideten uns, und mein Mann war begeistert und sagte zu mir: „Mit zwei Apotheken können wir mindestens 400.000 Yuan im Jahr verdienen!“ Als ich das hörte, regte sich mein Herz, und ich dachte: „Wir haben all die Jahre hart gearbeitet, um ein bisschen Geld zu verdienen, und jetzt haben wir die große Chance, das große Geld zu machen. Wenn wir so noch ein paar Jahre weitermachen, verdienen wir ein Vermögen. Vielleicht warte ich einfach noch und verdiene etwas mehr Geld, bevor ich mich vollzeitlich meiner Pflicht widme.“ Also führte ich die Apotheke weiter, während ich meine Pflicht tat. Aber in unseren Apotheken war immer mehr los. Manchmal bestand ein Kunde, gerade als ich zu einer Versammlung gehen wollte, darauf, dass ich seine Medizin zubereitete, sodass ich zu spät zur Versammlung kam. Selbst wenn ich zu Hause blieb und nicht in die Apotheke ging, riefen Kunden an oder kontaktierten mich wegen Medikamenten oder medizinischem Rat. Das störte mich, brachte meine Gedanken durcheinander und hinderte mich daran, in Ruhe Gottes Worte zu lesen. Ein anderes Mal hatte ich verabredet, mit meinen Brüdern und Schwestern das Evangelium zu predigen, konnte aber nicht gehen, weil in der Apotheke eine dringende Angelegenheit zu erledigen war. Jedes Mal, wenn ich eine Versammlung hinauszögerte oder meine Pflicht nicht ausführte, fühlte ich mich sehr schuldig. Jeden Tag war ich mit dem Geschäft beschäftigt und hatte keine Zeit, nach der Wahrheit zu streben oder meine Pflicht zu tun. Wenn das so weiterginge, würde sich mein Herz immer weiter von Gott entfernen. Ich wollte immer noch eine der Apotheken verkaufen, aber mein Mann war dagegen und fing an, mich in meinem Glauben zu behindern. Er drohte sogar mit Scheidung, falls ich weiter an Gott glaubte. Das stürzte mich in einen schweren inneren Konflikt. Gerade als ich hin- und hergerissen war, geschah etwas Unerwartetes, das mich endlich zum Nachdenken brachte.

Mein Mann war plötzlich für mehrere Tage von einem Dämon besessen, da er böse Geister angebetet hatte. Seinen abnormalen Zustand zu sehen, versetzte mich in Angst und Schrecken. Ich las Gottes Worte: „Auf Erden sind alle möglichen bösen Geister ewig auf der Jagd nach einem Ruheplatz und suchen unaufhörlich nach menschlichen Leichen, die aufgezehrt werden können. Mein Volk! Ihr müsst in Meiner Obhut und unter Meinem Schutz bleiben. Seid niemals zügellos! Verhaltet euch niemals leichtsinnig! Du solltest deine Treue in Meinem Haus darbringen, und mit Treue kannst du zum Gegenangriff gegen die List von Teufeln ansetzen. Unter keinen Umständen solltest du dich so benehmen, wie du es in der Vergangenheit getan hast und eine Sache vor Mir tun und hinter Meinem Rücken eine andere; wenn du dich so verhältst, dann bist du bereits nicht mehr zu retten. Habe Ich nicht mehr als genug Worte wie diese kundgetan?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Worte Gottes an das gesamte Universum, Kapitel 10). Mein Mann glaubte nicht an den wahren Gott und verehrte böse Geister als Götter. Infolgedessen wurde er von Satan und bösen Geistern gequält. Obwohl ich an den wahren Gott glaubte, lebte ich immer noch unter Satans Macht. Ich strebte nach weltlichen Dingen und lebte vom Geld gefesselt. Ich las Gottes Worte nicht ordentlich und konnte meine Pflicht nicht erfüllen. Wenn ich so weitermachte, würde ich mich immer weiter von Gott entfernen, und sobald ich Gottes Schutz verlöre, könnte ich jederzeit von Satan geraubt werden. Die Situation meines Mannes diente mir als Warnung; ich durfte nicht länger so stur und verblendet bleiben. In dieser Zeit wurde bei einem stellvertretenden Leiter des Finanzamtes, den ich kannte, in jungen Jahren Krebs diagnostiziert. Er hatte viel Geld und genoss bei vielen hohes Ansehen, aber im Angesicht des Todes konnten ihm weder Geld noch Ruhm helfen. In diesem Moment fragte ich mich: „Was ist wirklich der Sinn des Lebens? Etwa nur, für Geld zu leben? Welchen Nutzen haben Geld und Ruhm im Angesicht des Todes? Stehen wir am Ende nicht alle mit leeren Händen da, wenn wir diese Welt hinter uns lassen?“

Später las ich noch mehr von Gottes Worten und erlangte ein klareres Verständnis über die Wurzel des Strebens nach Geld, Ruhm und Gewinn. Der Allmächtige Gott sagt: „‚Geld regiert die Welt‘ ist eine Philosophie Satans. Sie ist unter den Menschen weit verbreitet, in jeder Gesellschaftsform; man könnte sagen, dass sie ein Trend ist. Der Grund dafür ist, dass sie dem Herzen jeder einzelnen Person eingeflößt wurde, die diesen Spruch zunächst nicht akzeptierte, ihm dann aber ihre stille Zustimmung gab, als sie in Kontakt mit dem wirklichen Leben kam und das Gefühl bekam, dass diese Worte tatsächlich wahr sind. Ist dies nicht ein Verlauf, bei dem Satan den Menschen verdirbt? … Satan nutzt Geld, um die Menschen zu verlocken, und verdirbt sie alle, sodass sie Geld und materielle Dinge anbeten. Und wie äußert sich diese Anbetung von Geld in den Menschen? Denkt ihr denn nicht, dass ihr auf dieser Welt ohne Geld nicht überleben könntet und dass ihr nicht in der Lage wäret, auch nur einen Tag ohne Geld auszukommen? Wie viel Geld die Menschen haben, bestimmt, wie hoch ihr Status ist und wie angesehen sie sind. Die Armen denken nicht, dass sie mit erhobenem Haupt und stolz dastehen können, während die Reichen einen hohen Status haben, mit erhobenem Haupt und stolz dastehen, laut sprechen und auf eine arrogante und ungezügelte Weise leben können. Was bringen dieser Spruch und dieser Trend den Menschen? Stimmt es denn nicht, dass viele Menschen bereit sind, für Geld jedes Opfer zu bringen? Verlieren denn nicht viele Menschen ihre Würde und Integrität auf der Jagd nach mehr Geld? Verspielen denn nicht viele Menschen um des Geldes willen die Gelegenheit, ihre Pflicht zu tun und Gott zu folgen? Ist der Verlust der Chance, die Wahrheit zu erlangen und gerettet zu werden, für die Menschen nicht der größte aller Verluste? Allein mit dieser Methode und diesem Spruch wird der Mensch von Satan in einem solchen Ausmaß verdorben. Verfolgt Satan damit nicht eine böse Absicht? Ist das nicht ein böswilliger Trick?(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige V). „Die Menschen verbringen ihr ganzes Leben damit, Geld, Ruhm und Gewinn hinterherzujagen; sie behandeln diese Dinge als eine Lebensader, als ihren einzigen Halt – als würde der Besitz dieser Dinge bedeuten, dass sie weiterleben und dem Tod entkommen können. Doch erst dann, wenn sie kurz davor sind zu sterben, erkennen sie, wie weit sie von Geld, Ruhm und Gewinn entfernt sind, und wie schwach und machtlos, wie verletzlich und wie einsam und hilflos sie im Angesicht des Todes sind und sie wissen nicht wohin. Sie erkennen, dass Geld oder Ruhm und Gewinn nicht gegen Leben getauscht werden kann, dass ungeachtet dessen, wie reich ein Mensch sein mag, ungeachtet dessen, wie hoch sein Status ist, alle Menschen im Angesicht des Todes gleich arm und unbedeutend sind. Sie erkennen, dass Geld kein Leben kaufen kann, dass Ruhm und Gewinn dem Menschen nicht dazu verhilft, dem Tod zu entkommen, dass weder Geld noch Ruhm und Gewinn das Leben eines Menschen um eine einzige Minute, eine einzige Sekunde verlängern können(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige III). Aus Gottes Worten verstand ich, dass mir von klein auf zahlreiche satanische Gifte eingeimpft worden waren, wie zum Beispiel „Geld regiert die Welt“, „Der Mensch stirbt für Reichtum wie Vögel für Futter“ und „Man muss die größten Mühsale erdulden, um der Größte zu werden.“ Ich dachte, mit Geld hätte man alles und könnte die Bewunderung und den Respekt anderer gewinnen und ein glückliches und zufriedenes Leben führen. Ich dachte, das sei die Art von Leben, die Sinn und Wert hat, also wollte ich reich werden und eine Person von Wohlstand und Ansehen sein. Ich behandelte Geld, Ruhm und Gewinn als mein Lebenselixier, meinen Halt und meine Sicherheit im Leben. Aber was hatten mir Geld, Ruhm und Gewinn wirklich gebracht? Waren sie wirklich mein Halt und meine Sicherheit? Hatten sie mir wahre Freude und wahren Frieden gebracht? Über die Jahre hatte ich alles getan, um Geld zu verdienen. Ich schreckte sogar nicht davor zurück, Kunden zu täuschen, um entgegen meinem Gewissen unehrliches Geld zu verdienen. Aber als ich Geld verdiente und meine Eitelkeit befriedigt war, erkannte ich schließlich, dass der Besitz dieser Dinge die Leere und den Schmerz tief in meinem Herzen nicht linderte, geschweige denn mir half, das Glück und die Freude zu erlangen, nach denen ich mich sehnte. Stattdessen bereitete es mir ein schlechtes Gewissen. Besonders bei jenem Autounfall hätte unsere Familie ohne Gottes Schutz nicht gewusst, wie sie weiterleben sollte, und ich fürchte, ich wäre eines plötzlichen und vorzeitigen Todes gestorben. Ich erkannte, dass Geld, Ruhm und Gewinn weder Leben kaufen noch Frieden und Sicherheit bringen können und dass sie nicht meine wahre Stütze sind, denn nur Gott ist meine wahre Stütze. Aber ich klammerte mich immer noch fest an Geld, Ruhm und Gewinn. Geld, Ruhm und Gewinn waren wie Fesseln, die mich banden. Ich sah Gottes Errettung deutlich und verstand ein wenig vom Wert und Sinn des Strebens nach der Wahrheit, aber ich wollte immer noch an Gott glauben und gleichzeitig nach Reichtum streben. Ich war wirklich töricht! Ich dachte daran, was der Herr Jesus sagte: „Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon(Matthäus 6,24). „Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?(Matthäus 16,26). In den vergangenen Jahren, in denen ich an Gott glaubte, hatte ich viel Zeit und Energie darauf verwendet, Geld zu verdienen, und bis zu diesem Punkt hatte ich nicht viel von der Wahrheit verstanden oder irgendeinen Lebenseintritt erlangt. Wenn ich die Wahrheit nicht erlangte, würde ich, wenn ich so weitermachte, am Ende nichts erlangen, egal wie viel Geld ich verdiente, und wie groß die fleischlichen Genüsse waren, die ich genoss, oder wie gut der Ruf war, den ich erlangte. Wenn ich die Gelegenheit, von Gott errettet zu werden, wegen meines Wunsches, Geld zu verdienen, verlöre und mein Leben ruinierte, würde es mir dann nicht an Weitsicht mangeln und würde ich nicht meine Zukunft für klägliche kurzfristige Gewinne opfern? Ich sah, dass sogenannte Weisheiten wie „Geld steht an erster Stelle“ und „Geld regiert die Welt“ Satans Lügen und teuflische Worte sind, die Menschen irreführen und verderben, und dass sie Fallen sind, die Menschen dazu verleiten, sich von Gott zu distanzieren und Ihn zu verraten, und sie in die Hölle führen. Das sind Satans Intrigen, um die Seelen der Menschen zu verschlingen! Satans Absichten sind so heimtückisch und bösartig!

Dann las ich Gottes Worte: „Ist die Welt wirklich deine Ruhestätte? Kannst du wirklich, indem du Meine Züchtigung meidest, der Welt auch nur den kleinsten Hauch eines zufriedenen Lächelns abgewinnen? Kannst du dein flüchtiges Vergnügen wahrlich dazu verwenden, die Leere in deinem Herzen zu verschleiern, die Leere, die nicht verborgen werden kann? Vielleicht kannst du alle in deiner Familie täuschen, aber Mich kannst du niemals täuschen. Weil dein Glaube zu gering ist, kannst du bis zum heutigen Tag immer noch nicht die Freude am Leben finden. Das ist Meine Ermahnung an dich: Anstatt dein ganzes Leben um des Fleisches willen in der Mittelmäßigkeit zu verbringen und all das Leid zu ertragen, das ein Mensch kaum ertragen kann, wäre es besser für dich, dein halbes Leben damit zu verbringen, dich aufrichtig für Mich aufzuwenden. Welchem Zweck dient es, dich selbst so hoch zu schätzen und vor Meiner Züchtigung zu fliehen? Welchem Zweck dient es, dich vor Meiner vorübergehenden Züchtigung zu verstecken, nur um eine Ewigkeit der Beschämung, eine Ewigkeit der Züchtigung zu ernten?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Was es bedeutet, ein wahrer Mensch zu sein). „Gott sucht diejenigen, die sich danach sehnen, dass Er erscheint, sucht diejenigen, die Seine Worte beherzigen, sucht diejenigen, die Seinen Auftrag nicht vergessen und Ihm ihre Herzen und Leiber darbringen, und sucht diejenigen, die vor Ihm so unterwürfig und widerstandslos sind wie Säuglinge. Wenn du dich Gott hingibst, ungehindert durch irgendeine Macht, dann wird Gott dich mit Wohlwollen betrachten, und Er wird dir Seinen Segen schenken. Wenn du einen hohen Status, einen großen Ruf, eine Fülle an Wissen, eine Vielzahl von Besitztümern und die Unterstützung vieler Menschen hast, und du dennoch von diesen Dingen unbelastet bleibst und trotzdem vor Gott kommst, um Seinen Ruf und Seinen Auftrag anzunehmen und zu tun, was Gott von dir verlangt, dann wird alles, was du tust, die bedeutungsvollste Sache auf Erden und das gerechteste Unterfangen der Menschheit sein. Solltest du dich dem Aufruf Gottes wegen deines Status oder deiner eigenen Ziele verweigern, wird alles, was du tust, von Gott verflucht und erst recht verabscheut werden(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes. Anhang 2: Gott herrscht über das Schicksal der gesamten Menschheit). Gottes Worte bewegten und ermutigten mich zutiefst. Gott hat mich dazu vorherbestimmt, in den letzten Tagen geboren zu werden, nicht nur, um für meine Familie zu sorgen oder Kinder zu gebären, sondern um vor Gott zu treten und Seine Errettung anzunehmen, um Gottes Herrschaft zu erkennen und mich Ihm zu unterwerfen, um die Verantwortlichkeiten eines geschaffenen Wesens zu erfüllen, um die Pflichten eines geschaffenen Wesens auszuführen und um nach der Wahrheit zu streben und ein sinnvolles und wertvolles Leben zu führen. Das ist das Ziel und die Richtung meines Lebens. Jetzt ist Gottes Werk fast vollendet, und Gott hofft, dass mehr Menschen vor Ihn treten, um Seine Errettung anzunehmen. Deshalb sollte ich meine weltlichen Bestrebungen aufgeben und meine Pflicht tun und dabei nach der Wahrheit streben, um die Errettung von Gott zu erlangen. Das ist das sinnvollste Leben. Bei diesem Gedanken beschloss ich, mein Geschäft aufzugeben und mich vollzeitlich meiner Pflicht zu widmen. Ich würde mich nicht mehr für Geld, Ruhm oder Gewinn zu Tode schuften.

Als mein Mann hörte, dass ich vorhatte, eine Apotheke zu verkaufen, geriet er in Wut, drohte mir mit Scheidung und sagte sogar, er würde mich wegen meines Glaubens an Gott anzeigen. Ich dachte daran, wie die KPCh diejenigen, die an Gott glauben, foltert und sogar ungestraft tötet, und ich fühlte mich ein wenig ängstlich und schwach. Ich betete in meinem Herzen zu Gott und bat Ihn, mir Glauben und Kraft zu geben. Nach dem Gebet dachte ich darüber nach, dass Gott über alles herrscht und dass Angelegenheiten wie die, ob mein Mann mich anzeigen oder ob die Polizei mich verfolgen würde, alle in Gottes Händen lagen. Mit Gott als meinem Rückhalt hatte ich keine Angst mehr. Als mein Mann sah, dass ich mich weigerte, Kompromisse einzugehen, bat er meine Eltern zu sich und bat sie, mich zu überzeugen. Mein Vater sagte wütend zu mir: „Warum würdest du ein gutes Geschäft aufgeben und auf leicht verdientes Geld verzichten, nur um an Gott zu glauben? Bist du verrückt?“ Meine Mutter sagte unter Tränen: „Wenn du aufhörst, Geld zu verdienen, was wird dann aus deinem Sohn? Ist dir das Geld egal, auf das wir im Alter angewiesen sein werden?“ Mein Mann versuchte es mit Zuckerbrot und Peitsche und sagte: „Wenn du schon nicht an dich selbst denkst, dann denk wenigstens an unseren Sohn. Er ist noch jung, und in Zukunft wird er Geld für das Studium, die Hochzeit und ein Haus brauchen. Es wird alle möglichen Dinge geben, für die Geld benötigt wird. Solange wir das Geld für die Ausbildung, die Hochzeit und das Haus unseres Sohnes verdienen, werde ich dich nicht davon abhalten, an Gott zu glauben.“ Nachdem ich das gehört hatte, kam ich etwas ins Wanken und dachte: „Da ist was dran. Die Welt da draußen ist hart, und der Wettbewerb wird immer intensiver. Mein Sohn wird viel Geld für seine Ausbildung, seine Hochzeit und sein Haus brauchen. Sollte ich auf meinen Mann hören und unser Geschäft noch ein oder zwei Jahre weiterführen, um mehr Geld für meinen Sohn zu verdienen?“ Ich fühlte mich wirklich gequält und war hin- und hergerissen, also rief ich Gott an und bat Ihn, mein Herz zu beschützen.

Eines Tages las ich Gottes Worte: „Wenn du nur entschlossen bist, dich von Satan völlig loszusagen, aber nicht mit wirksamen Waffen ausgestattet bist, um Satan zu besiegen, dann bist du noch immer in großer Gefahr. Die Zeit vergeht, und wenn du dann derart von Satan gequält worden bist, dass kein bisschen Kraft mehr in dir übrig ist, du aber immer noch unfähig gewesen bist, Zeugnis abzulegen, dich immer noch nicht völlig von Satans Bezichtigungen und Angriffen gegen dich befreit hast, wirst du wenig Hoffnung auf Errettung haben. Am Ende, das heißt, wenn der Abschluss von Gottes Werk verkündet wird, wirst du niemals eine Chance oder Hoffnung haben, wenn du immer noch in Satans Gewalt und unfähig bist, dich zu befreien. Dies bedeutet, dass sich solche Menschen völlig in Satans Gefangenschaft befinden werden(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II). Gottes Worte weckten mich rechtzeitig auf. Satan wollte meine Sorge um meinen Sohn nutzen, um mich im Streben nach Geld gefangen zu halten, in dem Wunsch, dass ich eine Sklavin des Geldes werde und diesem Strudel nicht entkommen kann. Wenn ich so weitermachte, hätte ich, wenn Gottes Werk endet, keine Wahrheit erlangt, und ich würde zusammen mit Satan in der Hölle landen. Ich wäre fast in Satans Falle getappt! Mein Mann drohte mir mit Scheidung, um mich daran zu hindern, meine Pflicht zu tun, und er wollte mich sogar anzeigen. Sein Ziel war es, mich zu Hause zu behalten, damit ich Geld verdienen konnte, und wenn ich kein Geld für ihn verdienen konnte, wollte er mich der Verfolgung durch die KPCh ausliefern. Was hatte das noch mit ehelicher Liebe zu tun? Er behandelte mich einfach wie ein Werkzeug zum Geldverdienen. Mir wurde klar, dass mein Mann und ich nicht von derselben Art waren und auch nicht denselben Weg gingen. Wenn er sich von mir scheiden lassen wollte, wäre das eigentlich gut für mich, denn befreit von den Fesseln der Familie könnte ich frei an Gott glauben. Dann dachte ich: „Ich möchte mehr Geld für meinen Sohn verdienen, damit er in Zukunft ein gutes Leben hat, aber dabei glaube ich nicht daran, dass das Schicksal eines Menschen in Gottes Händen liegt. Gott hat die Zukunft meines Sohnes bereits vorherbestimmt, und egal wie viel Geld ich verdiene, ich kann sein Schicksal nicht ändern. Ich kann meine Eltern und meinen Sohn nur in Gottes Hände legen und mich all Seinen Anordnungen fügen. Das ist die klügste Wahl.“ Bei diesem Gedanken fasste ich einen Entschluss. Egal wie mein Mann mich verfolgte oder behinderte, ich würde in meinem Zeugnis standhaft bleiben.

Später las ich noch mehr von Gottes Worten: „Die Menschen müssen alle danach streben, ein sinnvolles Leben auszuleben, und sollten sich nicht mit ihren derzeitigen Umständen zufriedengeben. Sie müssen es schaffen, das Abbild von Petrus auszuleben, und sie müssen das Wissen und die Erfahrungen von Petrus besitzen. Sie müssen Dinge anstreben, die höher und tiefgründiger sind. Sie müssen eine tiefere, reinere Liebe zu Gott anstreben und ein Leben, das Wert und Bedeutung hat. Nur das ist Leben; nur dann werden sie genauso sein wie Petrus. … Du musst für die Wahrheit Mühsal erleiden, du musst dich für die Wahrheit opfern, du musst für die Wahrheit Erniedrigungen ertragen, und um mehr von der Wahrheit zu erlangen, musst du dich noch mehr Leiden unterziehen. Das ist es, was du tun solltest. Du darfst die Wahrheit nicht um des Genusses der familiären Harmonie willen wegwerfen, und du darfst nicht um des vorübergehenden Genusses willen die Würde und Integrität deines ganzen Lebens verlieren. Du solltest all das anstreben, was schön und gütig ist, und du solltest einen Lebensweg verfolgen, der bedeutungsvoller ist. Wenn du so ein banales und weltliches Leben führst und kein Ziel hast, nach dem du streben kannst, verschwendest du dann nicht dein Leben? Was kannst du von einem solchen Leben erlangen? Du solltest allen Freuden des Fleisches einer einzigen Wahrheit wegen entsagen und du solltest nicht alle Wahrheiten für ein wenig Vergnügen wegwerfen. Solche Menschen haben keine Integrität oder Würde. Es gibt keinen Sinn in ihrem Dasein!(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Erfahrungen von Petrus: Seine Erkenntnis über Züchtigung und Gericht). Nachdem ich diesen Abschnitt von Gottes Worten gelesen hatte, war ich tief bewegt. In den letzten Tagen hat Gott die ganze Wahrheit ausgedrückt, die die Menschen errettet. Nur wer die Wahrheit erlangt, kann Gottes Fürsorge und Schutz empfangen und die großen Katastrophen überleben. Wenn ich im Sumpf von Geld, Ruhm und Gewinn gefangen bliebe und nicht entkommen könnte, würde ich meine Chance verlieren, errettet zu werden! Ich musste ernsthaft nach der Wahrheit streben, eine Änderung meiner Disposition anstreben und meine Pflicht als geschaffenes Wesen erfüllen. Obwohl ich in diesen Jahren nicht viel Wahrheit verstanden hatte, erlangte ich durch die Entlarvung durch Gottes Worte ein gewisses Verständnis meiner verdorbenen Disposition, und ich sah auch die Konsequenzen des Strebens nach Geld, Ruhm und Gewinn. Diese Gewinne können mit keinem Geld der Welt gekauft werden. Eine Änderung der Disposition geschieht nicht über Nacht, und es erfordert, viel von Gottes Gericht und Züchtigung zu erfahren, um sie zu erreichen. Ich musste diese Zeit nutzen, um danach zu streben, damit ich die Wahrheit und das Leben erlangen konnte. Also legte ich meinem Mann und meinen Eltern meinen Standpunkt dar. Ich sagte: „Gott ist der Herr der Schöpfung, und wir alle sind geschaffene Wesen. An Gott zu glauben und Gott anzubeten ist vollkommen normal und gerechtfertigt. Wenn ihr nicht an Gott glaubt, ist das eure Wahl, aber ihr dürft mir in meinem Glauben an Gott und meiner Pflichtausführung nicht im Weg stehen.“ Als meine Familie meine entschlossene Haltung sah, sagte sie nichts mehr. Durch Gottes wunderbare Anordnungen wurde die Apotheke bald erfolgreich übertragen, und ich konnte mich endlich vollzeitlich der Ausführung meiner Pflicht widmen. Gott sei Dank!

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Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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