8. Wie man die Philosophien und die verschiedenen Häresien und Irrtümer Satans erkennt

Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage

Gott Selbst ist die Wahrheit, und Er besitzt alle Wahrheiten. Gott ist die Quelle der Wahrheit. Jede positive Sache und jede Wahrheit kommen von Gott. Er kann über die Richtigkeit und Falschheit aller Dinge und Ereignisse urteilen; Er kann über Dinge urteilen, die geschehen sind, Dinge, die jetzt geschehen, und zukünftige Dinge, die dem Menschen noch unbekannt sind. Gott ist der einzige Richter, der über die Richtigkeit und Falschheit aller Dinge urteilen kann, und das bedeutet, dass die Richtigkeit und Falschheit aller Dinge nur von Gott beurteilt werden können. Er kennt die Maßstäbe für alle Dinge. Er kann jederzeit und an jedem Ort Wahrheiten kundtun. Gott ist die Verkörperung der Wahrheit, was bedeutet, dass Er Selbst das Wesen der Wahrheit besitzt. Selbst wenn der Mensch viele Wahrheiten versteht und von Gott vervollkommnet wird, hätte er dann irgendetwas mit der Verkörperung der Wahrheit zu tun? Nein. Das steht fest. Wenn der Mensch perfekt gemacht wird, wird er in Bezug auf Gottes gegenwärtiges Werk und die verschiedenen Maßstäbe, die Gott vom Menschen verlangt, ein zutreffendes Ermessen und richtige Vorgehensweisen für seine Praxis haben, und er wird Gottes Absichten vollständig verstehen. Er kann unterscheiden zwischen dem, was von Gott kommt, und dem, was vom Menschen kommt, zwischen dem, was richtig ist, und dem, was falsch ist. Doch es gibt einige Dinge, die für den Menschen unerreichbar und unklar bleiben, Dinge, die er erst wissen kann, nachdem Gott sie ihm gesagt hat. Könnte der Mensch Dinge wissen oder vorhersagen, die noch unbekannt sind, Dinge, die Gott ihm noch nicht gesagt hat? Definitiv nicht. Und selbst wenn der Mensch die Wahrheit von Gott erlangt, die Wahrheitsrealität besitzt, das Wesen vieler Wahrheiten kennt und die Fähigkeit hat, Recht von Unrecht zu unterscheiden, hätte er dann die Fähigkeit, alle Dinge zu kontrollieren und zu beherrschen? Diese Fähigkeit hätte er nicht. Das ist der Unterschied zwischen Gott und dem Menschen. Geschaffene Wesen können die Wahrheit immer nur von der Quelle der Wahrheit erhalten. Können sie die Wahrheit vom Menschen erhalten? Ist der Mensch die Wahrheit? Kann der Mensch die Wahrheit bereitstellen? Das kann er nicht, und darin liegt der Unterschied. Du kannst die Wahrheit nur empfangen, nicht bereitstellen – kann man dich dann als jemanden bezeichnen, der die Wahrheit besitzt? Kann man dich als die Verkörperung der Wahrheit bezeichnen? Definitiv nicht! Was genau ist das Wesen der Verkörperung der Wahrheit? Sie ist die Quelle, die die Wahrheit bereitstellt, die Quelle der Herrschaft und Souveränität über alle Dinge, und sie ist auch das alleinige Kriterium und der alleinige Maßstab, nach denen alle Dinge und Ereignisse beurteilt werden. Das ist die Verkörperung der Wahrheit.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 8: Sie bringen andere dazu, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 3)

Wenn Er die Wahrheit kundtut, bringt Gott Seine Disposition und Sein Wesen zum Ausdruck; Sein Ausdruck der Wahrheit beruht nicht auf den verschiedenen positiven Dingen und Aussagen, die die Menschen glauben und die von der Menschheit zusammengefasst wurden. Gottes Worte sind Gottes Worte; Gottes Worte sind die Wahrheit. Sie sind die alleinige Grundlage und das einzige Gesetz, nach denen die Menschheit existiert. All jene sogenannten Lehren, die vom Menschen stammen, sind falsch, absurd und werden von Gott verurteilt. Sie gewinnen Seine Anerkennung nicht und sie sind erst recht nicht der Ursprung oder die Grundlage Seiner Kundgebungen. Gott drückt Seine Disposition und Sein Wesen durch Seine Worte aus. Alle Worte, die von Gott zum Ausdruck gebracht werden, sind die Wahrheit, denn Er weist das Wesen Gottes auf und Er ist die Wirklichkeit aller positiven Dinge. Unabhängig davon, wie diese verdorbene Menschheit Gottes Worte positioniert oder definiert oder wie sie sie betrachtet oder versteht: Gottes Worte sind ewiglich die Wahrheit, und das ist eine Tatsache, die sich nie verändert. Es spielt keine Rolle, wie viele Worte Gott gesprochen hat und auch nicht, wie diese verdorbene, niederträchtige Menschheit sie verurteilt und ablehnt, es bleibt eine Tatsache, die für immer unveränderlich ist: Gottes Worte werden immer die Wahrheit sein. Der Mensch kann dies niemals ändern. Letztendlich muss die gesamte Menschheit anerkennen, dass Gottes Worte die Wahrheit sind und dass die von der Menschheit geschätzte traditionelle Kultur und die wissenschaftlichen Erkenntnisse niemals zu etwas Positivem werden können und dass sie niemals zur Wahrheit werden können. Das ist unumstößlich. Die traditionelle Kultur und die Überlebensstrategien der Menschheit werden im Wandel der Zeit oder, nachdem viel Zeit vergangen ist, nicht zur Wahrheit werden, und ebenso wenig werden die Worte Gottes aufgrund der Verdammnis oder Vergesslichkeit der Menschheit zu den Worten der Menschen werden. Die Wahrheit ist immer die Wahrheit; ihr Wesen wird sich niemals ändern. Welche Tatsache lässt sich hierin finden? Dass diese geläufigen Sprüche, die die Menschheit zusammengefasst hat, ihren Ursprung in Satan und menschlichen Vorstellungen und Auffassungen haben oder durch die menschliche Hitzköpfigkeit und die verdorbenen Dispositionen der Menschen entstehen und überhaupt nichts mit positiven Dingen zu tun haben. Die Worte Gottes sind dagegen Ausdruck von Gottes Wesen und Identität. Aus welchem Grund bringt Er diese Worte zum Ausdruck? Warum sage Ich, dass sie die Wahrheit sind? Der Grund ist, dass Gott über alle Gesetze, Regeln, Wurzeln, Wesenskerne, Gegebenheiten und Geheimnisse aller Dinge herrscht und sie alle in Seinen Händen hält. Daher kennt nur Gott die Regeln, Gegebenheiten, Fakten und Geheimnisse aller Dinge. Gott kennt den Ursprung aller Dinge, und Gott weiß, was genau die Wurzel aller Dinge ist. Nur die Definitionen für alle Dinge, die in Gottes Worten enthalten sind, sind die genauesten, und nur Gottes Worte sind die Maßstäbe und Grundsätze für das Leben der Menschen sowie die Wahrheiten und Kriterien, nach denen die Menschen leben können. Die Gesetze und Theorien Satans hingegen, auf die sich der Mensch, seit er von Satan verdorben wurde, verlassen hat, stehen sowohl im Widerspruch zur Tatsache, dass Gott über alle Dinge herrscht, als auch zur Tatsache, dass Er über die Gesetze und Regeln aller Dinge herrscht. Die verschiedenen satanischen Theorien des Menschen entspringen den Auffassungen und Einbildungen des Menschen und kommen von Satan. Welche Rolle spielt Satan? Erstens stellt er sich selbst als die Wahrheit dar; zweitens stört und zerstört er alle Gesetze und Regeln all der Dinge, die Gott geschaffen hat, und tritt sie mit Füßen. Daher entspricht alles, was von Satan kommt, Satans Wesen nur zu gut und ist erfüllt von Satans niederträchtigen Absichten, von Fälschung und Vorspiegelung und Satans immerwährendem Ehrgeiz. Egal, ob verdorbene Menschen diese Philosophien und Theorien von Satan erkennen können, und egal, wie viele Menschen diese Dinge anpreisen, fördern und ihnen folgen, und egal, wie viele Zeitalter lang die verdorbene Menschheit sie bewundert, angebetet und gepredigt hat: Sie werden niemals zur Wahrheit werden. Weil ihr Wesen, ihr Ursprung und ihre Quelle Satan ist, der Gott und der Wahrheit feindlich gesinnt ist, werden diese Dinge niemals zur Wahrheit werden – sie werden immer negative Dinge bleiben. Wenn es keine Wahrheit zum Vergleich gibt, kann man sie vielleicht als gute und positive Dinge ausgeben, doch wenn sie mithilfe der Wahrheit aufgedeckt und im Detail analysiert werden, erweisen sie sich als nicht unfehlbar, halten keiner genauen Prüfung stand und werden schnell verurteilt und abgelehnt. Die von Gott kundgetane Wahrheit stimmt genau mit den Bedürfnissen der normalen Menschlichkeit der Menschheit überein, die Gott geschaffen hat, während die Dinge, die Satan den Menschen einflößt, im genauen Gegensatz zu den Bedürfnissen der normalen Menschlichkeit der Menschheit stehen. Sie machen aus einem normalen Menschen einen abnormalen Menschen, einen extremen, engstirnigen, arroganten, törichten, niederträchtigen, unnachgiebigen, bösartigen und sogar unerträglich überheblichen Menschen. Das kann sogar so weit gehen und so ernst werden, dass Menschen den Verstand verlieren und nicht einmal mehr wissen, wer sie sind. Sie wollen keine normalen oder gewöhnlichen Menschen sein, sondern bestehen darauf, Übermenschen zu sein, Menschen mit besonderen Kräften oder hochrangige Menschen – diese Dinge haben die Menschlichkeit der Menschen und ihren Instinkt verzerrt. Die Wahrheit ermöglicht es den Menschen, instinktiver nach den Regeln und Gesetzen einer normalen Menschlichkeit sowie nach all diesen von Gott aufgestellten Regeln zu existieren, während diese sogenannten allgemein bekannten Sprüche und irreführenden Aussagen die Menschen gerade dazu bringen, gegen den menschlichen Instinkt zu verstoßen und die von Gott verordneten und formulierten Gesetze zu umgehen und sogar vom Pfad einer normalen Menschlichkeit abzuweichen und einige extreme Dinge zu tun, die normale Menschen nicht tun sollten oder über die sie nicht nachdenken sollten. Diese Gesetze Satans verzerren nicht nur die Menschlichkeit der Menschen; noch schlimmer ist, dass sie die Menschen ihre normale Menschlichkeit und die Instinkte der normalen Menschlichkeit verlieren lassen.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 1)

Seit dem Aufkommen der Sozialwissenschaften ist das Herz des Menschen von Wissenschaft und Wissen besetzt. Wissenschaft und Wissen wurden dann zu Werkzeugen für die Beherrschung der Menschheit, sodass der Mensch nicht mehr genügend Raum hat, um Gott anzubeten, und es weniger förderliche Bedingungen für die Anbetung Gottes gibt. Gottes Stellung im Herzen des Menschen ist immer tiefer gesunken. Ohne einen Platz für Gott in ihren Herzen ist die innere Welt der Menschen dunkel, hoffnungslos und leer. Später traten viele Sozialwissenschaftler, Historiker und Politiker in den Vordergrund, um sozialwissenschaftliche Theorien, die Theorie der menschlichen Evolution und andere Theorien zum Ausdruck zu bringen, die der Wahrheit widersprechen, dass Gott den Menschen erschuf, um das Herz und den Geist der Menschheit zu füllen. Und auf diese Weise sind diejenigen, die glauben, dass Gott alles erschuf, immer weniger geworden, und diejenigen, die an die Evolutionstheorie glauben, wurden immer zahlreicher. Immer mehr Menschen halten die Aufzeichnungen des Wirkens Gottes und Seine Worte während des Zeitalters des Alten Testaments für Mythen und Legenden. In ihren Herzen werden die Menschen gleichgültig gegenüber der Würde und Größe Gottes, und sie werden gleichgültig gegenüber der Existenz Gottes und des Glaubenssatzes, dass Gott über alle Dinge herrscht. Das Überleben der Menschheit und das Schicksal von Ländern und Nationen sind ihnen nicht mehr wichtig und der Mensch lebt in einer hohlen Welt, in der es nur um Essen, Trinken und das Streben nach Vergnügen geht. … Wenige Menschen nehmen es auf sich, herauszufinden, wo Gott heute Sein Werk verrichtet, oder danach zu suchen, wie Er über den Bestimmungsort des Menschen herrscht und diesen arrangiert. Und auf diese Weise wird die menschliche Zivilisation, ohne dass der Mensch sich dessen bewusst ist, immer weniger fähig, sich nach den Wünschen des Menschen zu richten. Viele Menschen glauben sogar, dass sie in einer solchen Welt weniger glücklich leben als jene, die bereits verstorben sind. Sogar Menschen aus Ländern, die hochzivilisiert waren, äußern derartige Klagen. Denn selbst wenn Herrscher und Soziologen sich den Kopf zerbrechen, um die menschliche Zivilisation zu erhalten, ist es ohne Gottes Führung vergebens. Ein Mensch kann niemals die Leere im Herzen der Menschen füllen, denn kein Mensch kann das Leben der Menschen sein, und keine gesellschaftliche Theorie kann den Menschen von der Qual der Leere befreien. Wissenschaft, Wissen, Freiheit, Demokratie, Vergnügen und Komfort bringen dem Menschen nur vorübergehenden Trost. Doch selbst wenn er diese Dinge hat, sündigt der Mensch unweigerlich und beschwert sich über die Ungerechtigkeit der Gesellschaft. Selbst wenn er diese Dinge hat, kann das das Verlangen und die Sehnsucht des Menschen danach, Neues zu erkunden, nicht aufhalten. Das liegt daran, dass der Mensch von Gott geschaffen wurde, und seine sinnlosen Opfer und Erkundungen können ihm nur noch immer größeres Elend bringen und bewirken, dass der Mensch in einem ständigen Zustand von Angst lebt und nicht weiß, wie er der Zukunft der Menschheit oder dem Weg, der vor ihm liegt, gegenübertreten soll – sogar bis zu dem Punkt, an dem der Mensch Wissenschaft und Wissen fürchtet, und erst recht das Gefühl der Leere. Unabhängig davon, ob du in einem freien Land oder in einem Land ohne Menschenrechte lebst: Du bist in dieser Welt vollkommen unfähig, dem Schicksal der Menschheit zu entkommen. Ob du nun der Herrscher oder der Beherrschte bist, du bist absolut unfähig, dem Verlangen zu entrinnen, das Schicksal, die Mysterien und den Bestimmungsort der Menschheit zu erforschen, geschweige denn, dass du fähig bist, dem unerklärlichen Gefühl der Leere zu entfliehen. Solche Phänomene, die der gesamten Menschheit gemein sind, werden von Soziologen Sozialphänomene genannt, und dennoch kann keine große Persönlichkeit vortreten, um solche Probleme zu lösen. Letzten Endes ist der Mensch ein Mensch, und der Status und das Leben Gottes können von keinem Menschen ersetzt werden. Was die Menschheit benötigt, ist nicht nur eine gerechte Gesellschaft, in der jeder gut ernährt, gleichberechtigt und frei ist. Was die Menschheit benötigt, ist Gottes Errettung und dass Gott den Menschen mit Leben versorgt. Erst wenn der Mensch Gottes Versorgung mit Leben und Seine Errettung empfängt, können seine Bedürfnisse, sein Erkundungsdrang und die Leere in seinem Herzen beseitigt werden. Wenn die Menschen eines Landes oder einer Nation nicht dazu fähig sind, die Errettung und Behütung Gottes zu empfangen, dann wird solch ein Land oder solch eine Nation sich in Richtung Niedergang, in Richtung von Finsternis bewegen und folglich von Gott vernichtet werden.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes. Anhang 2: Gott herrscht über das Schicksal der gesamten Menschheit

Das Wissen alter Kulturen hat den Menschen heimlich von der Gegenwart Gottes gestohlen und hat ihn dem König der Teufel und dessen Nachkommenschaft übergeben. Die Vier Bücher und Fünf Klassiker[a] haben das Denken und die Auffassungen des Menschen in ein weiteres Zeitalter der Rebellion geführt. Dies hat bewirkt, dass er jenen, die die Bücher/Klassiker von Dokumenten zusammengestellt haben, noch mehr Bewunderung entgegenbringt und hat dadurch seine Auffassungen von Gott weiter verschlimmert. Ohne des Menschen Wissen hat der König der Teufel Gott herzlos aus dessen Herzen vertrieben und es dann mit triumphierender Schadenfreude selbst eingenommen. Seit diesem Zeitpunkt nehmen eine hässliche und böse Seele und das Gesicht des Königs der Teufel den Menschen ein. Ein Hass gegen Gott füllte seine Brust und die tückische Bosheit des Königs der Teufel verbreitete sich Tag um Tag im Menschen, bis der Mensch völlig aufgezehrt war. Der Mensch hatte kein bisschen Freiheit mehr und keine Möglichkeit, sich aus der Verstrickung des Königs der Teufel zu befreien. Er hatte keine andere Wahl als an Ort und Stelle gefangen genommen zu werden, sich zu ergeben und in seiner Gegenwart unterwürfig niederzufallen. Vor langer Zeit, als die Seele des Menschen noch nicht weit entwickelt war, pflanzten Teufel darin den Samen des Tumors des Atheismus und lehrten dem Menschen Trugschlüsse wie „studiere Wissenschaft und Technik; verwirkliche die Vier Modernisierungen; und so etwas wie einen Gott gibt es nicht auf der Welt“. Nicht nur das, bei jeder Gelegenheit schreit er: „Lasst uns auf unsere fleißige Arbeit bauen, um ein wunderschönes Heimatland zu schaffen“, und verlangt von jeder einzelnen Person von ihrer Kindheit an bereit zu sein, ihrem Land treu zu dienen. Der Mensch, unwissend, wurde in seine Gegenwart gebracht, wo er sich ohne zu zögern den ganzen Verdienst anmaß (gemeint ist der Verdienst, der Gott gehört, dafür, dass Er die ganze Menschheit in Seinen Händen hält). Niemals wies er jegliches Schamgefühl auf. Außerdem ergriff er Gottes Volk und zerrte es zurück in sein Haus, wo er wie eine Maus auf den Tisch sprang und sich vom Menschen als Gott anbeten ließ. Welch ein Schurke! Er schreit anstößige Dinge wie: „Es gibt so etwas wie Gott nicht auf der Welt. Der Wind kommt dem Naturgesetz entsprechend von Umwandlungen; Regen entsteht, wenn Wasser kondensiert, auf Kälte stößt und zu Tropfen kondensiert, die auf die Erde fallen; ein Erdbeben ist das Rütteln der Erdoberfläche durch geologische Veränderungen; Dürre kommt von Trockenheit in der Luft, verursacht durch eine nukleonische Zerrüttung auf der Oberfläche der Sonne. Das sind Naturphänomene. Was ist bei all dem eine Handlung Gottes?“ Es gibt sogar solche, die Behauptungen wie die folgende ausrufen, Behauptungen, die nicht geäußert werden sollten: „Der Mensch entwickelte sich in der historischen Vergangenheit aus Affen, und die heutige Welt geht aus einer Folge primitiver Gesellschaften hervor, was vor ungefähr einem Äon seinen Anfang hatte. Ob ein Land gedeiht oder verfällt, liegt gänzlich in der Hand seines Volkes.“ Im Hintergrund lässt er sich vom Menschen an die Wand hängen oder sich auf den Tisch stellen, damit ihm gehuldigt wird und ihm Opfergaben dargebracht werden. Er schreit, „Es gibt keinen Gott“, und stellt sich gleichzeitig selbst als Gott auf, während er Gott mit flüchtiger Grobheit über den Rand der Erde schiebt und dabei auf Gottes Platz steht und die Rolle des Königs der Teufel übernimmt. Wie absolut unsinnig! …

Von oben bis unten und von Anfang bis Ende hat Satan Gottes Werk gestört und Ihm zuwidergehandelt. Dieses ganze Gerede von „altem Kulturerbe“, „kostbarem Wissen über alte Kultur“, „Lehren des Taoismus und Konfuzianismus“ und „konfuzianischen Klassikern und feudalen Riten“ hat den Menschen in die Hölle verfrachtet. Fortgeschrittene, moderne Wissenschaft und Technologie, sowie hoch entwickelte Industrie, Agrikultur und Geschäftswesen sind nirgends zu sehen. Vielmehr ist alles, was er tut, die feudalen Riten hervorzuheben, die von den urtümlichen „Affen“ verbreitet werden, um Gottes Werk vorsätzlich zu stören, diesem Widerstand zu leisten und es auseinanderzunehmen. Nicht nur, dass er bis zum heutigen Tag damit fortgefahren ist, den Menschen heimzusuchen, sondern er will den Menschen sogar ganz herunterschlucken[1]. Die Übermittlung der moralischen und ethischen Lehren des feudalen Kodex und das Weitergeben des Wissens der altertümlichen Kultur haben die Menschen seit langem infiziert und sie in große und kleine Teufel verwandelt. Es gibt nur wenige, die Gott freudig empfangen und Sein Kommen jubelnd willkommen heißen würden. Die Gesichter der ganzen Menschheit sind von Mordlust erfüllt und die Luft ist überall von mörderischem Atem durchdrungen. Sie wollen Gott aus diesem Land vertreiben; mit Messern und Schwertern in der Hand formieren sie sich zur Schlachtordnung, um Gott zu „vernichten“.

– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Werk und Eintritt (7)

Fußnote(n):

1. „Herunterschlucken“ bezieht sich auf böse gewalttätige Verhalten des Königs der Teufel, das die gesamte Menschheit schändet.

a. Die Vier Bücher und Fünf Klassiker sind maßgebende Bücher des Konfuzianismus in China.


Unabhängig davon, wie hoch dein Wissensstand momentan ist oder wie anspruchsvoll deine Abschlüsse und akademischen Qualifikationen sind, Ich spreche gerade darüber, wie die Menschen Wissen betrachten und wie Ich Wissen sehe. Wisst ihr, was Gott über Wissen denkt? Jemand könnte nun sagen, dass Gott sich für die Menschheit eine gut entwickelte Wissenschaft wünscht und dass sie mehr wissenschaftliche Erkenntnisse verstehen, denn Er möchte nicht, dass die Menschen zu rückständig und ignorant sind und nichts verstehen. Das ist richtig, aber Gott benutzt diese Dinge, um einen Dienst zu leisten, und billigt sie nicht. Egal, wie wunderbar diese Dinge in den Augen der Menschen sind, sie sind weder die Wahrheit noch ein Ersatz für die Wahrheit, also tut Gott die Wahrheit kund, um die Menschen und ihre Dispositionen zu ändern. Auch wenn Gottes Worte gelegentlich Ansichten oder Sichtweisen über Wissen wie den Konfuzianismus oder die Sozialwissenschaften berühren, sind sie nur stellvertretend für solche Ansichten. Wenn wir zwischen den Zeilen von Gottes Worten lesen, sollten wir erkennen, dass Er menschliches Wissen verabscheut. Menschliches Wissen besteht nicht nur aus einfachen Aussagen und Grundsätzen, sondern auch aus gewissen Vorstellungen und Sichtweisen sowie aus menschlicher Absurdität, menschlichen Vorurteilen und satanischen Giften, und manches Wissen kann Menschen sogar irreführen und verderben. Es ist das Gift Satans. Sobald jemand dieses Gift annimmt und es sich zu eigen macht, wird es zu einem Tumor in seinem Herzen. Dieser Tumor wird sich in seinem ganzen Körper ausbreiten und unweigerlich zum Tod führen, wenn er nicht durch Gottes Worte und die Wahrheit geheilt wird. Je mehr Wissen die Menschen also erlangen und begreifen, desto unwahrscheinlicher wird es, dass sie an die Existenz Gottes glauben, und sie werden Ihn stattdessen leugnen und sich Ihm widersetzen. Das liegt daran, dass Wissen etwas ist, das sie sehen und auf das sie zugreifen können, und es eine direkte Verbindung zu ihrem Leben, ihren Zukunftsaussichten und ihrem Schicksal hat. Die Menschen können sich in der Schule eine Menge Wissen aneignen, aber sie sind blind gegenüber der Quelle des Wissens und seiner Verbindung mit dem geistlichen Reich. Das meiste Wissen, das die Menschen lernen und begreifen, widerspricht der Wahrheit von Gottes Worten. Insbesondere der philosophische Materialismus und die Evolutionslehre fallen unter die Irrlehren und Irrtümer des Atheismus und sind zweifellos Irrtümer, die sich Gott widersetzen. Was bringt es dir, wenn du Geschichtsbücher, Werke bekannter Autoren oder Biografien großer Persönlichkeiten liest oder dich mit bestimmten wissenschaftlichen oder technischen Aspekten beschäftigst? Wenn du zum Beispiel Physik studierst, wirst du einige physikalische Prinzipien, die Newtonsche Theorie oder andere Lehren beherrschen, aber wenn du sie gelernt und verinnerlicht hast, werden diese Dinge deinen Verstand übernehmen und dein Denken kontrollieren. Wenn du dann Gottes Worte liest, wirst du denken: „Warum erwähnt Gott die Schwerkraft nicht? Warum spricht er nicht über den Weltraum? Warum spricht Gott nicht darüber, ob der Mond eine Atmosphäre hat oder wie viel Sauerstoff es auf der Erde gibt? Gott sollte diese Dinge offenlegen, denn das sind die Dinge, die wirklich bekannt gemacht und den Menschen gesagt werden müssen.“ Wenn du solche Gedanken in deinem Herzen hegst, dann wirst du die Wahrheit und Gottes Worte als zweitrangig ansehen und stattdessen dein Wissen und deine Theorien in den Vordergrund stellen. So wirst du mit Gottes Wort umgehen. Jedenfalls führen diese wissensbezogenen Dinge die Menschen in die Irre und verderben sie, wodurch sie sich von Gott abwenden, Gott leugnen, sich Gott widersetzen und Ihm sogar feindlich gesinnt sind. Es spielt keine Rolle, ob ihr es glaubt oder nicht, oder ob ihr das heute annehmen könnt – der Tag wird kommen, an dem ihr diese Tatsache zugeben werdet. Wissen kann Menschen in den Untergang führen, in die Hölle – könnt ihr das durchschauen? Manche Menschen wollen das vielleicht nicht akzeptieren, weil es unter euch einige hochgebildete und sehr kenntnisreiche Menschen gibt. Ich mache mich nicht über euch lustig oder bin sarkastisch, Ich stelle hier einfach nur eine Tatsache fest. Ich verlange auch nicht, dass ihr das hier und jetzt akzeptiert, sondern dass ihr allmählich Verständnis für diesen Aspekt erlangt. Wissen führt dazu, dass du deinen Verstand und Intellekt benutzt, um mit allem, was Gott tut, umzugehen und es zu analysieren. Es wird dich daran hindern und es dir erschweren, Gotteskenntnis zu erlangen und Sein Wirken zu erfahren, und es wird dich dazu bringen, dich von Gott abzuwenden und Ihm Widerstand zu leisten. Aber du verfügst jetzt schon über Wissen, was solltest du also tun? Du musst zwischen Wissen, das praktisch ist, und Wissen, das von Satan kommt und als Ketzerei und Irrtum einzustufen ist, unterscheiden. Wenn du nur atheistisches, absurdes Wissen akzeptierst, kann es deinen Glauben an Gott behindern, deine normale Beziehung zu Ihm und deine Akzeptanz der Wahrheit stören und dir deinen Lebenseintritt blockieren. Du musst das wissen, und es ist richtig, das zu tun.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Der Weg der Praxis für den Wandel der eigenen Disposition

Wissen, Erfahrungen, gelernte Lektionen – nichts von alledem ist die Wahrheit; sie haben absolut nichts mit der Wahrheit zu tun. Diese Dinge laufen sogar der Wahrheit zuwider und werden von Gott verurteilt. Nehmen wir zum Beispiel Wissen: Zählt Geschichte als eine Form von Wissen? (Ja.) Wie sind das Wissen und die Geschichtsbücher über die Menschheitsgeschichte, die Geschichte bestimmter Länder oder ethnischer Gruppen, die Geschichte der Neuzeit, die Geschichte des Altertums oder selbst bestimmte inoffizielle Geschichtsschreibung entstanden? (Sie wurden von Menschen geschrieben.) Stimmen also die Dinge, die von Menschen geschrieben wurden, mit der wahren Geschichte überein? Stehen die Vorstellungen und Ansichten der Menschen nicht im Widerspruch zu den Grundsätzen, Vorgehensweisen und Methoden von Gottes Handeln? Stehen diese vom Menschen gesprochenen Worte in irgendeiner Verbindung zur wahren Geschichte? (Nein.) Da gibt es keine Verbindung. Daher sind Geschichtsbücher, ganz gleich, wie genau die darin enthaltenen Aufzeichnungen auch sind, nur Wissen. Unabhängig davon, wie wortgewandt diese Historiker sind und wie logisch und klar sie diese geschichtlichen Begebenheiten erzählen: Zu welchem Schluss wirst du kommen, nachdem du ihnen zugehört hast? (Wir werden von diesen Ereignissen wissen.) Ja, du wirst von diesen Ereignissen wissen. Aber erzählen sie diese geschichtlichen Begebenheiten nur zu dem Zweck, dich über diese Ereignisse zu informieren? Sie haben eine bestimmte Vorstellung, mit der sie dich indoktrinieren wollen. Und worauf liegt der Fokus ihrer Indoktrination? Das ist es, was wir analysieren und sezieren müssen. Ich gebe euch ein Beispiel, damit ihr verstehen könnt, womit sie die Menschen indoktrinieren wollen: Nachdem sie die Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart durchgegangen sind, haben die Menschen schließlich einen Spruch entwickelt; sie haben eine Tatsache der Menschheitsgeschichte beobachtet, und zwar: „Wer siegt, wird zum König, wer verliert, zum Geächteten.“ Ist das Wissen? (Ja.) Dieses Wissen entspringt historischen Fakten. Hat dieser Spruch irgendetwas mit der Vorgehensweise und den Methoden zu tun, mit denen Gott Seine Herrschaft über alle Dinge ausübt? (Nein.) Es ist vielmehr das Gegenteil; er widerspricht ihnen und läuft ihnen zuwider. Du wurdest also mit diesem Spruch indoktriniert, und wenn du die Wahrheit nicht verstehst oder ein Nichtgläubiger bist, was könntest du dann denken, nachdem du ihn gehört hast? Wie würdest du diesen Spruch wahrnehmen? Zunächst einmal zählen diese Historiker oder Geschichtsbücher alle Ereignisse dieser Art auf und verwenden ausreichende Beweise und historische Ereignisse, um die Richtigkeit dieses Spruchs zu untermauern. Anfangs hast du diesen Spruch vielleicht nur aus einem Buch gelernt und kennst nur den Spruch an sich. Bis du dir dieser Ereignisse bewusst wirst, verstehst du ihn vielleicht nur oberflächlich oder nur bis zu einem gewissen Grad. Aber sobald du diese historischen Fakten hörst, wird sich deine Anerkennung und dein Einverständnis mit diesem Spruch verstärken. Du wirst definitiv nicht sagen: „Manche Dinge sind nicht so.“ Stattdessen wirst du sagen: „Genau so ist es; wenn man die Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart betrachtet, hat sich die Menschheit genau so entwickelt – wer siegt, wird zum König, wer verliert, zum Geächteten!“ Wenn du die Sache auf eine solche Art und Weise wahrnimmst, welche Ansichten und Haltungen wirst du dann gegenüber deinem eigenen Verhalten, deiner Karriere und deinem Alltagsleben sowie den Menschen, Ereignissen und Dingen um dich herum einnehmen? Wird eine solche Wahrnehmung deine Haltung verändern? (Ja.) Zuerst einmal, ja. Wie wird sie dann deine Haltung ändern? Wird sie die Richtung deines Lebens und deine Methoden für den Umgang mit weltlichen Belangen führen und ändern? Vielleicht hast du früher geglaubt, dass „Harmonie eine Kostbarkeit ist und Nachsicht Brillanz“ und dass „die Guten in Frieden leben“. Jetzt wirst du denken: „Da ‚wer siegt, zum König wird, wer verliert, zum Geächteten‘, muss ich, wenn ich ein Beamter werden will, mir ganz genau überlegen, wie ich in Bezug auf diese oder jene Person vorgehe. Sie steht nicht auf meiner Seite, also kann ich sie nicht befördern – obwohl sie es verdient hätte.“ Wenn du so über die Dinge nachdenkst, wird sich deine Haltung ändern – und das sehr schnell. Wie wird diese Veränderung zustande kommen? Sie wird dadurch zustande kommen, dass du die Vorstellung und den Standpunkt akzeptiert hast, dass „wer siegt, zum König wird, wer verliert, zum Geächteten“. Eine Menge Fakten zu hören, wird für dich die Richtigkeit dieser Ansicht im echten menschlichen Leben nur noch weiter bestätigen. Du wirst tief davon überzeugt sein, dass du diesen Standpunkt auf dein eigenes Handeln und Verhalten anwenden solltest, um dein zukünftiges Leben und deine Zukunftsaussichten zu verfolgen. Werden diese Vorstellung und dieser Standpunkt dich dann nicht verändert haben? (Ja.) Und während sie dich verändern, werden sie dich auch verderben. So sieht es aus. Ein solches Wissen verändert und verdirbt dich. Wenn man also die Wurzel dieser Angelegenheit betrachtet, spielt es keine Rolle, wie genau diese geschichtlichen Begebenheiten dargelegt werden: Letztendlich werden sie in diesem Spruch zusammengefasst, und du wirst mit dieser Vorstellung indoktriniert. Ist dieses Wissen die Verkörperung der Wahrheit oder die Logik Satans? (Die Logik Satans.) Das ist richtig. Habe ich das detailliert genug erklärt? (Ja.) Jetzt ist es klar und deutlich. Wenn du nicht an Gott glaubst, wirst du das auch nach zwei Lebzeiten noch immer nicht verstehen – je mehr du lebst, desto mehr wirst du das Gefühl haben, dass du töricht bist, und denken, dass du nicht rücksichtslos genug bist und dass du rücksichtsloser, listiger, unheilvoller und ein noch schlechterer und böserer Mensch sein solltest. Du wirst dir denken: „Wenn andere Leute morden können, dann muss ich Feuer legen. Wenn andere Leute einen Menschen töten, dann muss ich zehn töten. Wenn andere Leute töten, ohne Spuren zu hinterlassen, dann werde ich Menschen schaden, ohne dass sie es merken – ich werde sogar ihre Nachkommen dazu bringen, mir drei Generationen lang zu danken!“ Das ist der Einfluss, den Satans Philosophie, Wissen, Erfahrung und Lektionen auf die Menschheit ausgeübt haben. In Wirklichkeit ist es nur Misshandlung und Verderbnis. Daher wird dich jede Art von Wissen, die in dieser Welt gepredigt und verbreitet wird, ganz gleich welcher Art, mit einer Vorstellung oder einem Standpunkt indoktrinieren. Wenn du das nicht erkennen kannst, werden dich diese Dinge vergiften. Alles in allem ist eines jetzt sicher: Es spielt keine Rolle, ob dieses Wissen vom einfachen Volk oder von offiziellen Quellen kommt, ob es von einer Minderheit oder von der Mehrheit verehrt wird – nichts davon ist für die Wahrheit relevant. Die Wahrheit ist die Wirklichkeit aller positiven Dinge. Ihre Richtigkeit wird nicht durch die Anzahl der Menschen bestimmt, die sie anerkennen. Die Wirklichkeit der positiven Dinge an sich ist die Wahrheit. Niemand kann das ändern, noch kann es jemand leugnen. Die Wahrheit wird immer die Wahrheit bleiben.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 8: Sie bringen andere dazu, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 3)

Diejenigen, die den Teufeln angehören, leben alle für sich selbst. Ihre Lebensauffassung und Mottos begründen sich hauptsächlich auf satanischen Redensarten, wie zum Beispiel: „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“, „Der Mensch stirbt für Reichtum wie Vögel für Futter“ und andere solche Irrtümer. Die von jenen Teufelskönigen, großen Persönlichkeiten und Philosophen gesprochenen Worte sind zum eigentlichen Leben des Menschen geworden. Insbesondere die meisten Worte von Konfuzius, der vom chinesischen Volk als „Weiser“ gepriesen wird, sind zum Leben des Menschen geworden. Es gibt auch die berühmten Sprichwörter des Buddhismus und Taoismus und die oft von berühmten Persönlichkeiten wiederholten klassischen Sprüche. Dies sind alles Aufsummierungen der Philosophien Satans und der Natur Satans. Sie sind auch die besten Veranschaulichungen und Erklärungen der Natur Satans. Diese Gifte, die in das Herz des Menschen instilliert worden sind, kommen alle von Satan, und keines davon kommt von Gott. Solche teuflischen Worte stehen auch im direkten Gegensatz zu Gottes Wort. Es ist absolut klar, dass die Realitäten aller positiven Dinge von Gott kommen, und alle negativen Dinge, die den Menschen vergiften, von Satan kommen. Daher kannst du die Natur einer Person erkennen und zu wem sie gehört, indem du ihre Lebensanschauung und ihre Werte betrachtest. Satan verdirbt Menschen durch die Bildung und Prägung der nationalen Regierungen und der Berühmtheiten und der Großen. Ihre teuflischen Worte sind zum Leben und zur Natur des Menschen geworden. „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“ ist ein sehr bekanntes satanisches Sprichwort, das zu jedem durchgesickert und zum Leben des Menschen geworden ist. Es gibt andere Worte an Philosophien für weltliche Belange, die so sind. Satan benutzt die traditionelle Kultur jeder Nation, um die Menschheit zu erziehen, in die Irre zu führen und zu verderben, was herbeiführt, dass die Menschheit in einen grenzenlosen Abgrund der Zerstörung stürzt, um am Ende von Gott vernichtet zu werden, weil sie Satan dienen und sich Gott widersetzen. Manche Menschen haben jahrzehntelang innerhalb der Gesellschaft als Beamte gedient. Stell dir vor, du fragst sie Folgendes: „Ihr seid in dieser Funktion sehr erfolgreich gewesen, welche sind die wichtigsten bekannten Redewendungen, nach denen ihr lebt?“ Vielleicht sagen sie, „Eines, was ich verstehe, ist dies hier: ‚Beamte verschonen Schenkende, und diejenigen, die nicht schmeicheln, erreichen nichts.‘“ Das ist die Philosophie Satans, auf der ihre Karriere beruht. Stehen diese Worte nicht für die Natur solcher Menschen? Gewissenlos jegliche Mittel zu nutzen, um sich einen Posten zu verschaffen, ist zu ihrer Natur geworden, Beamtentum und Karriere sind ihre Ziele. Es gibt noch viele satanische Gifte im Leben der Menschen, in ihrem Verhalten und ihrem Benehmen. Zum Beispiel sind ihre Philosophien für weltliche Belange, ihre Art zu handeln und ihre Maximen mit den Giften des großen roten Drachen angefüllt, und diese kommen alle von Satan. Somit sind sämtliche Dinge, die durch die Knochen und das Blut der Menschen fließen, von Satan. All die Amtsträger, diejenigen, die Macht innehaben, und diejenigen, die viel erreicht haben, haben ihre eigenen Wege und Geheimnisse zum Erfolg. Repräsentieren solche Geheimnisse nicht bestens ihre Natur? Sie haben solch große Dinge in der Welt getan und niemand kann ihre Pläne und Intrigen dahinter durchschauen. Dies ist der Beweis dafür, wie heimtückisch und giftig ihre Natur ist. Die Menschheit ist zu stark durch Satan verdorben worden. Das Gift Satans fließt durch das Blut eines jeden Menschen, und man kann sagen, dass die Natur des Menschen verdorben, niederträchtig und antagonistisch ist, im Widerstand zu Gott steht, und von den Philosophien und Giften Satans erfüllt und durchtränkt ist. Sie ist gänzlich zur Wesensnatur Satans geworden. Deshalb widersetzen sich die Menschen Gott und stehen im Gegensatz zu Gott.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man die Natur des Menschen erkennt

„Geld regiert die Welt“ ist eine Philosophie Satans. Sie ist unter den Menschen weit verbreitet, in jeder Gesellschaftsform; man könnte sagen, dass sie ein Trend ist. Der Grund dafür ist, dass sie dem Herzen jeder einzelnen Person eingeflößt wurde, die diesen Spruch zunächst nicht akzeptierte, ihm dann aber ihre stille Zustimmung gab, als sie in Kontakt mit dem wirklichen Leben kam und das Gefühl bekam, dass diese Worte tatsächlich wahr sind. Ist dies nicht ein Verlauf, bei dem Satan den Menschen verdirbt? Vielleicht verfügen nicht alle Menschen über das gleiche Maß an Erfahrungswissen zu diesem Sprichwort, aber jeder weist ein unterschiedliches Maß an Interpretation und Anerkennung dieses Sprichworts auf, beruhend auf Dingen, die in seiner Umgebung geschehen sind, und auf seiner eigenen persönlichen Erfahrung. Trifft das nicht zu? Ganz gleich, wie tief die Erfahrung ist, die eine Person mit diesem Spruch gemacht hat – welche negative Auswirkung hatte er auf ihr Herz? Die Tatsache, dass die Menschen auf dieser Welt – und man kann sagen, dass das jeden Einzelnen von euch miteinschließt – etwas aus ihrer Disposition offenbaren. Und was? Die Anbetung von Geld. Ist es ein Leichtes, das aus den Herzen der Menschen zu entfernen? Nein, das ist es nicht! Das zeigt, dass Satan den Menschen wahrhaftig zutiefst verdorben hat! Satan nutzt Geld, um die Menschen zu verlocken, und verdirbt sie alle, sodass sie Geld und materielle Dinge anbeten. Und wie äußert sich diese Anbetung von Geld in den Menschen? Denkt ihr denn nicht, dass ihr auf dieser Welt ohne Geld nicht überleben könntet und dass ihr nicht in der Lage wäret, auch nur einen Tag ohne Geld auszukommen? Wie viel Geld die Menschen haben, bestimmt, wie hoch ihr Status ist und wie angesehen sie sind. Die Armen denken nicht, dass sie mit erhobenem Haupt und stolz dastehen können, während die Reichen einen hohen Status haben, mit erhobenem Haupt und stolz dastehen, laut sprechen und auf eine arrogante und ungezügelte Weise leben können. Was bringen dieser Spruch und dieser Trend den Menschen? Stimmt es denn nicht, dass viele Menschen bereit sind, für Geld jedes Opfer zu bringen? Verlieren denn nicht viele Menschen ihre Würde und Integrität auf der Jagd nach mehr Geld? Verspielen denn nicht viele Menschen um des Geldes willen die Gelegenheit, ihre Pflicht zu tun und Gott zu folgen? Ist der Verlust der Chance, die Wahrheit zu erlangen und gerettet zu werden, für die Menschen nicht der größte aller Verluste? Allein mit dieser Methode und diesem Spruch wird der Mensch von Satan in einem solchen Ausmaß verdorben. Verfolgt Satan damit nicht eine böse Absicht? Ist das nicht ein böswilliger Trick? Während dieser Spruch populär wird, hörst du auf, daran zu zweifeln, und hältst ihn am Ende für die Wahrheit. In diesem Moment ist dein Herz Satan bereits komplett in die Hände gefallen, und so fängst du unwillkürlich an, nach diesem Spruch zu leben. In welchem Ausmaß hat dieses Sprichwort dich beeinflusst? Du magst den wahren Weg kennen und du magst die Wahrheit kennen, aber du bist unfähig, danach zu streben. Du magst genau wissen, dass Gottes Worte die Wahrheit sind, aber du bist nicht gewillt, den Preis zu zahlen oder zu leiden, um die Wahrheit zu erlangen. Stattdessen würdest du lieber deine eigene Zukunft opfern, um dich Gott bis zum Ende zu widersetzen. Was Gott auch sagt, was Gott auch tut, ganz gleich, wie tief und großartig die Liebe ist, die Gott für dich empfindet, du wirst dich, insoweit du in der Lage bist, sie zu verstehen, wegen dieses Spruches stur anstrengen. Dieser Spruch hat nämlich bereits deine Gedanken in die Irre geführt und kontrolliert, er hat dein Verhalten bereits gelenkt, und du würdest ihn eher dein Schicksal bestimmen lassen, als dein Streben nach Wohlstand loszulassen. Dass du dich auf diese Weise verhalten kannst, dass du von diesen Worten Satans kontrolliert und manipuliert werden kannst – bedeutet das nicht, dass Satan dich in die Irre geführt und verdorben hat? Bedeutet das nicht, dass Satans Philosophie und Gedanken und Satans Disposition sich in deinem Herzen verankert haben? Wenn du zielstrebig nach Wohlstand strebst und das Streben nach der Wahrheit aufgibst, hat Satan dann nicht sein Ziel erreicht, dich in die Irre zu führen? Genau das ist der Fall. Kannst du also spüren, wenn Satan dich in die Irre führt und verdirbt? Das kannst du nicht. Wenn du nicht sehen kannst, dass Satan direkt vor dir steht oder nicht spüren kannst, dass es sich um das heimliche Tun Satans handelt, wärst du dann imstande, das Böse Satans zu erkennen? Könntest du wissen, wie Satan die Menschheit verdirbt? Satan verdirbt den Menschen jederzeit und überall. Satan macht es dem Menschen unmöglich, sich gegen seine Verderbnis zu verteidigen, und macht den Menschen dagegen hilflos. Satan sorgt dafür, dass du seine Gedanken, seine Ansichten und die niederträchtigen Dinge akzeptierst, die von ihm in Situationen kommen, in denen du unwissend bist und nicht erkennen kannst, was mit dir geschieht. Die Menschen akzeptieren diese Dinge voll und ganz und nehmen keinen Anstoß an ihnen. Sie hegen diese Dinge wie einen Schatz und halten sich an ihnen fest, sie lassen es zu, dass diese Dinge sie manipulieren und mit ihnen spielen; so geschieht es, dass die Menschen unter der Macht Satans leben und Satan unbewusst gehorchen, und die Verdorbenheit des Menschen durch Satan wird immer tiefer.

– Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige V

Nun gibt es einige Menschen, die glauben, der Spruch „Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst“ sei praktisch und richtig. Verfügen solche Menschen über Urteilsvermögen? Verstehen sie die Wahrheit? Sind die Gedanken und Ansichten solcher Menschen problematisch? Wenn jemand innerhalb der Kirche diesen Spruch propagiert, dann liegt ein Motiv dahinter und er versucht, andere in die Irre zu führen. Mit dem Spruch „Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst“ versucht er, die Bedenken oder Zweifel anderer ihm gegenüber zu zerstreuen. Das bedeutet implizit, er will, dass andere Vertrauen in seine Fähigkeit setzen, Arbeit zu leisten, und darauf vertrauen, dass er jemand ist, den man einsetzen kann. Ist das nicht seine Absicht und sein Ziel? Das muss es wohl sein. Er denkt sich: „Ihr vertraut mir nie und zweifelt immer an mir. Irgendwann werdet ihr wahrscheinlich irgendein kleines Problem bei mir feststellen und mich entlassen. Wie soll ich denn arbeiten, wenn ich das immer im Kopf habe?“ Also propagiert er diese Sichtweise, damit Gottes Haus ihm ohne Zweifel vertraut und ihn frei seine Arbeit verrichten lässt, womit er sein Ziel erreicht. Wenn jemand wirklich nach der Wahrheit strebt, dann sollte er richtig damit umgehen, wenn er sieht, dass Gottes Haus seine Arbeit beaufsichtigt, und wissen, dass dies seinem eigenen Schutz dient und, was noch wichtiger ist, dass damit auch Verantwortung für die Arbeit von Gottes Haus übernommen wird. Obwohl er vielleicht seine Verderbtheit offenbart, kann er zu Gott beten, um Gott zu bitten, ihn genau zu prüfen und zu beschützen, oder Gott schwören, dass er Seine Bestrafung akzeptieren wird, falls er Böses tut. Würde das sein Gemüt nicht beruhigen? Warum einen Trugschluss propagieren, um Menschen in die Irre zu führen und sein eigenes Ziel zu erreichen? Einige Leiter und Mitarbeiter haben immer eine widerstrebende Haltung, was die Beaufsichtigung durch Gottes auserwähltes Volk angeht oder die Bemühungen höherrangiger Leiter und Mitarbeiter, etwas über ihre Arbeit zu erfahren. Was denken sie? „‚Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst.‘ Warum beaufsichtigt ihr mich immer? Warum setzt ihr mich ein, wenn ihr mir nicht vertraut?“ Wenn du sie nach ihrer Arbeit fragst oder danach, wie diese vorangeht, und dich dann nach ihrem persönlichen Zustand erkundigst, dann werden sie sogar noch defensiver. „Diese Arbeit ist mir anvertraut worden; sie fällt in meinen Zuständigkeitsbereich. Warum mischt ihr euch in meine Arbeit ein?“ Obwohl sie es nicht wagen, es direkt zu sagen, werden sie andeuten: „Wie es so schön heißt: ‚Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst.‘ Warum bist du so ein Zweifler?“ Sie werden dich sogar verurteilen und abstempeln. Und was, wenn du die Wahrheit nicht verstehst und über kein Urteilsvermögen verfügst? Nachdem du ihre Anspielung gehört hast, würdest du sagen: „Bin ich ein Zweifler? Dann liege ich falsch. Ich bin hinterlistig! Du hast recht: Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst.“ Bist du somit nicht in die Irre geführt worden? Stimmt der Spruch „Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst“ mit der Wahrheit überein? Nein, er ist Unsinn! Diese niederträchtigen Leute sind voller Heimtücke und Verlogenheit; sie präsentieren diesen Spruch als die Wahrheit, um wirrköpfige Menschen in die Irre zu führen. Ein wirrköpfiger Mensch wird wirklich irregeführt, nachdem er das gehört hat. Es verwirrt ihn und er denkt: „Er hat recht, ich habe diesem Menschen Unrecht getan. Er hat es selbst gesagt: ‚Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst‘. Wie konnte ich an ihm zweifeln? So kann man nicht arbeiten. Ich muss ihn bestärken, ohne in seiner Arbeit herumzuschnüffeln. Da ich ihn einsetze, muss ich ihm vertrauen und ihn frei arbeiten lassen, ohne ihn einzuschränken. Ich muss ihm Raum geben, damit er arbeiten kann. Er hat die Fähigkeit, die Arbeit zu erledigen. Und selbst wenn er die Fähigkeit nicht hat, so ist doch immer noch der Heilige Geist am Wirken!“ Was für eine Logik ist das? Steht irgendetwas davon im Einklang mit der Wahrheit? (Nein.) Alle diese Worte klingen richtig. „Wir dürfen andere nicht einschränken.“ „Die Menschen können nichts tun; es ist der Heilige Geist, der alles tut. Der Heilige Geist prüft alles genau. Wir brauchen keine Zweifel zu haben, denn Gott hat das absolute Sagen.“ Aber was für Worte sind das? Sind die Leute, die das sagen, nicht wirrköpfig? Sie können nicht einmal so viel durchschauen und lassen sich von nur einem Satz in die Irre führen. Man kann mit Sicherheit sagen, dass die meisten Menschen den Satz „Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst“ für die Wahrheit halten, und sie werden davon in die Irre geführt und sind daran gebunden. Wenn sie Leute auswählen oder einsetzen, lassen sie sich davon beirren und beeinflussen und sich sogar ihr Handeln davon vorschreiben. Infolgedessen haben viele Leiter und Mitarbeiter immer dann Schwierigkeiten und Bedenken, wenn sie die Arbeit der Kirche überprüfen und Menschen befördern und einsetzen. Letztlich bleibt ihnen nur, sich mit folgenden Worten zu trösten: „Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst.“ Wann immer sie die Arbeit kontrollieren oder sich danach erkundigen, denken sie: „‚Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst.‘ Ich sollte meinen Brüdern und Schwestern vertrauen, und schließlich überprüft der Heilige Geist die Menschen genau, also sollte ich nicht immer zweifeln und andere beaufsichtigen.“ Sie haben sich von diesem Satz beeinflussen lassen, nicht wahr? Welche Folgen bringt die Beeinflussung durch diesen Satz mit sich? Erstens: Wenn jemand diesem Gedanken „Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst“ beipflichtet, wird er dann die Arbeit anderer kontrollieren und anleiten? Wird er die Arbeit anderer beaufsichtigen und weiterverfolgen? Wenn solche Personen allen vertrauen, die sie einsetzen, und sie bei ihrer Arbeit nie kontrollieren oder anleiten und sie nie beaufsichtigen, erfüllen sie dann treu ihre Pflicht? Können sie die Arbeit der Kirche in kompetenter Weise ausführen und Gottes Auftrag zu Ende bringen? Sind sie Gottes Auftrag treu ergeben? Zweitens: Es handelt sich nicht bloß darum, dass du es unterlässt, an Gottes Wort und an deinen Pflichten festzuhalten, sondern es bedeutet, dass du Satans Machenschaften und Philosophien für weltliche Angelegenheiten so betrachtest, als ob sie die Wahrheit wären und dass du ihnen folgst und sie praktizierst. Du gehorchst Satan und lebst nach einer satanischen Philosophie, nicht wahr? Du bist kein Mensch, der sich Gott unterwirft, geschweige denn ein Mensch, der sich an Gottes Worte hält. Du bist ein absoluter Halunke. Gottes Worte beiseitezulegen und stattdessen eine satanische Phrase zu nehmen und sie als die Wahrheit zu praktizieren, ist Verrat an der Wahrheit und an Gott! Was für ein Mensch bist du, der in Gottes Haus arbeitet, während die Grundsätze für deine Handlungen aber satanische Logik und Philosophien für weltliche Belange sind? Das ist jemand, der Gott verrät und Ihn schwer in Verruf bringt. Was ist das Wesen dieser Handlung? Gott offen zu verurteilen und die Wahrheit offen zu leugnen. Ist das nicht deren Wesen? (Ja, das ist es.) Abgesehen davon, dass du Gottes Willen nicht befolgst, lässt du zu, dass Satans teuflische Sprüche und satanische Philosophien für weltliche Belange in der Kirche um sich greifen. Indem du das tust, wirst du zum Komplizen Satans, unterstützt Satan dabei, seine Aktionen in der Kirche durchzuführen, und störst und unterbrichst die Arbeit der Kirche. Das Wesen dieses Problems ist sehr ernst, nicht wahr?

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 1: Was die Wahrheit ist

Was bedeutet es also, niemals aufzugeben? Das ist dann der Fall, wenn jemand scheitert, Rückschläge erlebt oder auf den falschen Weg abirrt, es aber nicht zugibt. Er macht einfach stur weiter. Er scheitert, ist aber nicht entmutigt, scheitert, gibt aber seine Fehler nicht zu. Ganz gleich, wie viele Menschen ihn zurechtweisen oder verurteilen, er kehrt nicht um. Er kämpft, arbeitet und strebt, wobei er darauf beharrt, seine eigene Richtung einzuschlagen und seine eigenen Ziele zu verfolgen, und was ihn das kosten wird, ist ihm egal. Diese Art von Geisteshaltung ist damit gemeint. Ist eine solche Geisteshaltung nicht ziemlich hilfreich dabei, Menschen zu mobilisieren? In welchen Situationen heißt es für gewöhnlich „Gib niemals auf!“? In jederart Situation. Wo auch immer es verdorbene Menschen gibt, gibt es diese Phrase, gibt es diese Geisteshaltung. Wozu also haben sich Menschen, die des Satans sind, diesen Spruch einfallen lassen? Damit die Menschen sich nie selbst verstehen, ihre eigenen Fehler nicht erkennen und ihre eigenen Fehler nicht annehmen. Damit die Menschen nicht nur die eigene fragile, kraftlose und inkompetente Seite sehen, sondern vielmehr ihre fähige, mächtige und beherzte Seite, sich nicht unterschätzen, sondern sich für kompetent halten. Solange du dich für fähig hältst, bist du fähig; solange du denkst, dass du erfolgreich sein kannst, nicht scheitern wirst und zum Besten der Besten werden kannst, wird das so sein. Solange du diese Zielstrebigkeit und Entschlossenheit hast, dieses Verlangen und diesen ungezügelten Ehrgeiz, kannst du das alles erreichen. Die Menschen sind nicht unbedeutend, sie sind mächtig. Bei den Nichtgläubigen gibt es ein Sprichwort: „Deine Bühne ist so groß wie dein Herz.“ Manche Menschen lieben diesen Spruch, sobald sie ihn hören: „Wow, ich will einen zehnkarätigen Diamanten, das bedeutet also, dass ich ihn bekommen werde? Ich will einen Mercedes Benz, das bedeutet also, dass ich ihn bekommen werde?“ Wird das, was du bekommst, dem Umfang deines Herzenswunsches entsprechen? (Nein.) Dieser Spruch ist ein Trugschluss. Offen gesagt, kennt die Arroganz derer, die die Redewendung „Gib niemals auf!“ glauben und ihr zustimmen, keine Grenzen. Welchen von Gottes Worten widerspricht die Denkweise dieser Menschen direkt? Gott verlangt, dass die Menschen sich selbst verstehen und sich bodenständig verhalten. Menschen haben verdorbene Dispositionen; sie haben Defizite und eine Disposition, die sich Gott widersetzt. Es gibt keine vollkommenen Menschen unter den Menschen, keiner ist perfekt, sie sind bloß gewöhnliche Menschen. Zu welchem Verhalten ermahnte Gott die Menschen? (Sich redlich zu benehmen.) Sich redlich zu benehmen und an ihrem Platz als geschaffene Wesen auf bodenständige Weise festzuhalten. Hat Gott je verlangt, dass die Menschen niemals aufgeben? (Nein.) Nein. Was also sagt Gott über Menschen, die dem falschen Weg folgen oder eine verdorbene Disposition offenbaren? (Er sagt, sie sollen es anerkennen und akzeptieren.) Es anerkennen und akzeptieren, es dann verstehen, imstande sein, umzukehren, und erreichen, die Wahrheit zu praktizieren. Im Gegensatz dazu trifft „niemals aufgeben“ dann zu, wenn Menschen ihre eigenen Probleme nicht verstehen, ihre Fehler nicht verstehen, ihre Fehler nicht akzeptieren, in keinem Fall umkehren und in keinem Fall Buße tun, geschweige denn Gottes Herrschaft oder Anordnungen akzeptieren. Nicht nur, dass sie nicht danach suchen, was genau das Schicksal der Menschen ist oder was Gott orchestriert und anordnet – nicht nur, dass sie nicht nach diesen Dingen suchen, sondern sie nehmen stattdessen ihr Schicksal in die eigene Hand; sie wollen das letzte Wort haben. Außerdem verlangt Gott, dass die Menschen sich selbst verstehen, sich präzise beurteilen und bewerten und mit ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und ganzer Seele auf bodenständige und redliche Weise das tun, worin auch immer sie gut sind, wohingegen Satan die Menschen dazu bringt, von ihrer arroganten Disposition vollumfänglich Gebrauch zu machen und ihrer arroganten Disposition freien Lauf zu lassen. Er macht Menschen übermenschlich, großartig und verleiht ihnen sogar Superkräfte – er macht die Menschen zu etwas, was sie nicht sein können. Was ist somit Satans Philosophie? Sie lautet, dass du, selbst wenn du falschliegst, nicht falschliegst, und dass, solange du die Geisteshaltung hast, dich nicht geschlagen zu geben, und solange du die Geisteshaltung hast, niemals aufzugeben, früher oder später der Tag kommen wird, an dem du zu dem Besten der Besten wirst, und früher oder später der Tag kommen wird, an dem deine Wünsche und Ziele sich verwirklichen. Bedeutet also, niemals aufzugeben, in irgendeiner Weise, dass du jedes Mittel einsetzen wirst, um etwas zu erreichen? Um deine Ziele zu erreichen, darfst du nicht zugeben, dass du imstande bist, zu scheitern, du darfst nicht glauben, dass du ein gewöhnlicher Mensch bist, und du darfst nicht glauben, dass du imstande bist, dem falschen Weg zu folgen. Zudem musst du skrupellos jede nur denkbare Methode oder geheime Intrige einsetzen, um deine Verlangen und ungezügelten Ambitionen zu verwirklichen. Gibt es irgendetwas an „niemals aufgeben“, wodurch die Menschen mit einer abwartenden und unterwürfigen Haltung an ihr Schicksal herangehen? (Nein.) Nein. Die Menschen bestehen darauf, ihr Schicksal vollkommen in die eigene Hand zu nehmen; sie wollen die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal haben. Ganz gleich, ob es darum geht, welchen Weg sie gehen werden, ob sie gesegnet werden oder welche Art von Lebensstil sie haben werden, sie müssen bei allem das letzte Wort haben.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 1: Was die Wahrheit ist

„Sei streng mit dir selbst und anderen gegenüber tolerant“ – wie auch die Sprüche „Steck dir das gefundene Geld nicht in die eigene Tasche“ und „Hab Freude daran, anderen zu helfen“, ist eine jener Forderungen, die die Traditionskultur an das moralische Verhalten der Menschen stellt. Ebenso ist sie, unabhängig davon, ob jemand ein solches moralisches Verhalten erreichen oder praktizieren kann, dennoch nicht der Maßstab oder die Norm um seine Menschlichkeit zu bemessen. Es mag sein, dass du wirklich fähig bist, streng mit dir selbst und tolerant gegenüber anderen zu sein, und dass du dich besonders strikt an bestimmte Maßstäbe hältst und dich besonders moralisch unbefleckt hältst. Du magst immer an andere denken und Rücksicht auf sie nehmen, ganz gleich, was du tust, keine Vorteile für dich selbst suchen und besonders unparteiisch und selbstlos erscheinen. Es mag sein, dass du auch einen Sinn für soziale Verantwortung und soziale Moral hast und den Menschen um dich herum und sogar deiner Familie deine edle Integrität und deinen edlen Charakter zeigst. Deine Worte und Handlungen mögen nie auf Kritik oder Vorwürfe stoßen, und sie mögen auch überschwängliches Lob und sogar Bewunderung hervorrufen. Die Menschen mögen dich als jemanden betrachten, der wirklich streng mit sich selbst und tolerant gegenüber anderen ist. Dies sind jedoch lediglich einige äußere Erscheinungsformen, und obwohl es äußere Erscheinungsformen sind, kann kein Mensch sie wirklich erreichen. Und stimmen die Gedanken in den Tiefen des Verstandes der Menschen mit diesen äußeren Erscheinungsformen überein, mit diesen Handlungen, die äußerlich ausgelebt werden? Das können sie absolut nicht. Jene Gelehrten, Experten oder Herrscher, die diese Glaubenslehren verfechten, haben alle ein Motiv. Was genau ist dann dieses Motiv? Es ist, die Menschen zu täuschen und in die Irre zu führen, damit sie sie anbeten, damit sie sie als Heilige verehren. Kann eine solche Absicht und ein solches Motiv ans Licht gebracht werden? Sicherlich nicht. Das beweist, dass dieses Motiv etwas Unaussprechliches ist, etwas Dunkles und Niederträchtiges. Nun, warum ist dieses Motiv unaussprechlich und niederträchtig? Weil die Menschlichkeit der Menschen von ihren verdorbenen Dispositionen kontrolliert und angetrieben wird. Können diese Gelehrten, Experten oder Herrscher die Theorien praktizieren, die sie selbst vorschlagen? Sie können sie überhaupt nicht praktizieren. Die Dinge, die sie in ihrem Verstand denken und hinter den Kulissen tun, sind die niederträchtigsten und schamlosesten – das ist eine unbestreitbare Tatsache. Ganz gleich, welch hochtrabende Worte jene Experten, Gelehrten oder Herrscher von sich geben mögen, es dient alles dazu, die Menschen zu täuschen und in die Irre zu führen. Sie sind die dreistesten schamlosen Menschen unter der verdorbenen Menschheit. All ihre Lehren und Theorien werden unter der Kontrolle und Vorherrschaft ihrer verdorbenen Natur entwickelt, und ihre Absichten und Motive sind alle finster und niederträchtig. Unabhängig davon, ob Menschen fähig sind, streng mit sich selbst und tolerant gegenüber anderen zu sein, oder ob sie diese Moral vollständig ausleben oder nicht, wird ihre Menschlichkeit in Wirklichkeit grundsätzlich nicht von diesem Spruch über moralisches Verhalten beeinflusst oder kontrolliert. Was kontrolliert also die Menschlichkeit der Menschen? Es sind ihre verdorbenen Dispositionen, es ist ihre Menschlichkeitsessenz, die unter der Moral „Sei streng mit dir selbst und anderen gegenüber tolerant“ verborgen liegt – das ist ihre wahre Natur. Die wahre Natur eines Menschen ist seine Menschlichkeitsessenz. Und was genau ist seine Menschlichkeitsessenz? Sie äußert sich vor allem in seinen Vorlieben, seinem Streben, seiner Lebensauffassung und seinem Wertesystem sowie seiner Einstellung zur Wahrheit und zu Gott neben anderen Aspekten. Nur diese Dinge repräsentieren wirklich die Menschlichkeitsessenz einer Person. Man kann mit Sicherheit sagen, dass die meisten derjenigen, die von sich selbst verlangen, die Moral „Sei streng mit dir selbst und anderen gegenüber tolerant“ zu erfüllen, von Status besessen sind. Von ihren verdorbenen Dispositionen getrieben, können sie nicht anders, als nach Prestige bei den anderen Menschen, sozialem Ansehen und Status in den Augen der anderen zu streben. Alle diese Dinge hängen mit ihrem Wunsch nach Status zusammen und werden unter dem Deckmantel ihres guten moralischen Verhaltens angestrebt. Und wie kommt es zu den von ihnen angestrebten Dingen? Sie kommen gänzlich von ihren verdorbenen Dispositionen und werden von diesen angetrieben. In jedem Fall kann also dies, ob jemand die Moral „Sei streng mit dir selbst und anderen gegenüber tolerant“ erfüllt oder nicht, und ob er es meisterhaft tut oder nicht, seine Menschlichkeitsessenz überhaupt nicht ändern. Indirekt bedeutet das auch, dass dies in keiner Weise seine Ansichten über das Leben oder sein Wertesystem verändern oder seine Einstellungen und Perspektiven zu allen möglichen Menschen, Ereignissen und Dingen lenken kann. Ist das nicht der Fall? (Das ist es.) Je mehr jemand in der Lage ist, streng mit sich selbst und tolerant gegenüber anderen zu sein, desto besser ist er in der Lage, sich zu verstellen, sich zu tarnen und andere mit gutem Benehmen und angenehmen Worten in die Irre zu führen, und desto hinterlistiger und niederträchtiger ist er von Natur aus. Je mehr er diese Art von Mensch ist, desto inniger werden seine Liebe für Status und Macht und sein Streben danach. Wie großartig, prächtig und richtig sein äußeres moralisches Verhalten auch zu sein scheint und wie angenehm es auch für Menschen anzusehen ist – das unausgesprochene Streben, das in den Tiefen seines Herzens liegt, wie auch seine Wesensnatur und sogar seine Ambitionen können jederzeit aus ihm hervorbrechen. Daher, so gut sein moralisches Verhalten auch ist, es kann weder seine eigentliche Menschlichkeitsessenz noch seine Ambitionen und Wünsche verbergen. Es kann seine abscheuliche Wesensnatur, die positive Dinge nicht liebt und der Wahrheit gegenüber abgeneigt ist und diese hasst, nicht verbergen. Wie diese Tatsachen zeigen, ist der Spruch „Sei streng mit dir selbst und anderen gegenüber tolerant“ mehr als nur absurd – er entlarvt jene ehrgeizigen Menschentypen, die versuchen, solche Sprüche und Verhaltensweisen zu benutzen, um ihre unaussprechlichen Ambitionen und Wünsche zu verbergen. Ihr könnt dies mit einigen der Antichristen und bösen Menschen in der Kirche vergleichen. Um ihren Status und ihre Macht innerhalb der Kirche zu festigen und ein besseres Ansehen unter den anderen Mitgliedern zu erlangen, sind sie in der Lage, Leid zu ertragen und einen Preis zu zahlen, während sie ihre Pflichten ausführen, und sie mögen sogar ihrer Arbeit und ihren Familien entsagen und alles verkaufen, was sie haben, um sich für Gott aufzuwenden. In einigen Fällen übersteigen die Preise, die sie zahlen, und die Leiden, die sie auf sich nehmen, wenn sie sich für Gott aufwenden, das, was ein durchschnittlicher Mensch ertragen kann; sie sind in der Lage, einen Geist der extremen Selbstverleugnung zu verkörpern, um ihren Status aufrechtzuerhalten. Doch ganz gleich, wie sehr sie leiden oder welchen Preis sie zahlen, keiner von ihnen bewahrt Gottes Zeugnis oder die Interessen des Hauses Gottes, noch praktizieren sie nach Gottes Worten. Das Ziel, das sie verfolgen, ist nur, Status, Macht und Gottes Belohnungen zu erlangen. Nichts, was sie tun, hat den geringsten Bezug zur Wahrheit. Unabhängig davon, wie streng sie mit sich selbst und wie tolerant sie gegenüber anderen sind, was wird ihr Endergebnis sein? Was wird Gott von ihnen denken? Wird Er ihr Ergebnis auf der Grundlage der äußerlich guten Verhaltensweisen, die sie ausleben, bestimmen? Das wird Er sicher nicht. Die Menschen betrachten und beurteilen andere auf der Grundlage dieser Verhaltensweisen und Erscheinungsformen, und weil sie das Wesen anderer Menschen nicht durchschauen können, werden sie am Ende von ihnen getäuscht. Gott jedoch wird sich absolut nicht an das moralische Verhalten der Menschen erinnern oder es gutheißen, weil sie es geschafft haben, streng mit sich selbst und anderen gegenüber tolerant zu sein. Stattdessen wird Er sie für ihren Ehrgeiz und für die Wege, die sie im Streben nach Status eingeschlagen haben, verurteilen. Daher sollten diejenigen, die nach der Wahrheit streben, dieses Kriterium zur Beurteilung von Menschen erkennen. Sie sollten diesen absurden Maßstab gründlich ablehnen und aufgeben und die Menschen nach den Worten Gottes und den Wahrheitsgrundsätzen erkennen. Sie sollten vor allem darauf achten, ob eine Person positive Dinge liebt, ob sie in der Lage ist, die Wahrheit zu akzeptieren, und ob sie sich der Souveränität und den Anordnungen Gottes unterwerfen kann, sowie auf den Weg, den sie wählt und geht: Auf der Grundlage dieser Dinge sollten sie bestimmen, was für ein Mensch die Person ist und welche Art von Menschlichkeit sie besitzt. Es ist nur zu leicht, dass Abweichungen und Irrtümer entstehen, wenn Menschen andere auf der Grundlage des Maßstabs „Sei streng mit dir selbst und anderen gegenüber tolerant“ beurteilen. Wenn du eine Person aufgrund von Grundsätzen und Sprüchen, die von Menschen stammen, falsch einschätzt und betrachtest, dann wirst du gegen die Wahrheit verstoßen und dich Gott in dieser Sache widersetzen. Warum ist das so? Der Grund dafür ist, dass die Grundlage für deine Ansichten über Menschen falsch und unvereinbar mit den Worten Gottes und der Wahrheit sein wird – sie mag sogar im Gegensatz zu ihnen stehen und ihnen widersprechen. Gott bewertet die Menschlichkeit der Menschen nicht auf der Grundlage der Aussage über moralisches Verhalten: „Sei streng mit dir selbst und anderen gegenüber tolerant“. Wenn du also immer noch darauf bestehst, die Moral der Menschen zu beurteilen und zu bestimmen, welche Art von Mensch sie nach diesem Kriterium sind, dann hast du voll und ganz gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen, und du wirst zwangsläufig Fehler machen und einige Irrtümer und Abweichungen verursachen. Ist dies nicht der Fall? (Ja, das ist es.)

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Was es bedeutet, nach der Wahrheit zu streben (6)

In den Philosophien für weltliche Belange findet sich ein Lehrsatz, der besagt, „Sich über die Fehler guter Freunde in Stillschweigen zu hüllen sorgt für eine lange und gute Freundschaft.“ Das bedeutet, dass man, um diese gute Freundschaft zu bewahren, über die Probleme des Freundes schweigen muss, auch wenn man sie deutlich sieht. Sie halten die Grundsätze ein, anderen nicht ins Gesicht zu schlagen oder ihre Unzulänglichkeiten bloßzustellen. Sie täuschen sich gegenseitig, verstecken Dinge voreinander, und intrigieren gegeneinander. Obwohl sie ganz genau wissen, was für ein Mensch der andere ist, sagen sie es nicht freiheraus, sondern wenden listige Methoden an, um ihre Beziehung zu bewahren. Warum sollte man eine solche Beziehung aufrechterhalten wollen? Es geht darum, sich in dieser Gesellschaft, innerhalb seiner Gruppe, keine Feinde machen zu wollen, was bedeuten würde, dass man sich oft in gefährliche Situationen begibt. Da du weißt, dass jemand zu deinem Feind werden und dir schaden wird, nachdem du seine Unzulänglichkeiten bloßgestellt oder ihn verletzt hast, und da du dich nicht in eine solche Lage bringen möchtest, wendest du folgenden Lehrsatz der Philosophien für weltliche Belange an: „Wenn du andere schlägst, schlag ihnen nie ins Gesicht; wenn du andere bloßstellst, stelle nie ihre Unzulänglichkeiten bloß“. Wenn zwei Menschen in einer solchen Beziehung stehen, gelten sie angesichts dessen dann als wahre Freunde? (Nein.) Sie sind keine wahren Freunde und schon gar keine Vertrauten. Um was für eine Art von Beziehung handelt es sich also genau? Handelt es sich nicht um eine grundlegende soziale Beziehung? (Doch, das tut es.) In solch einer sozialen Beziehung können die Menschen keine offenen Gespräche führen, keine tiefen Verbindungen aufbauen und nicht über alles sprechen, worüber sie sprechen wollen. Sie können nicht laut aussprechen, was sie auf dem Herzen haben, oder die Probleme laut aussprechen, die sie in anderen Menschen sehen, oder Worte, von denen andere profitieren würden. Stattdessen suchen sie sich nette Dinge aus, die sie sagen, um sich bei anderen einzuschmeicheln. Sie wagen es nicht, die Wahrheit zu sagen oder die Grundsätze aufrechtzuerhalten, um zu verhindern, dass andere ihnen gegenüber feindselige Gedanken entwickeln. Wenn niemand eine Bedrohung für jemanden darstellt, lebt diese Person dann nicht relativ in Ruhe und Frieden? Ist dies nicht das Ziel der Menschen, wenn sie den Spruch „Wenn du andere schlägst, schlag ihnen nie ins Gesicht; wenn du andere bloßstellst, stelle nie ihre Unzulänglichkeiten bloß“ propagieren? (Das ist es.) Es handelt sich eindeutig um eine verschlagene und betrügerische Art zu überleben, die ein Element der Reserviertheit enthält und deren Ziel die Selbsterhaltung ist. Wenn sie so leben, haben Menschen keine Vertrauten, keine engen Freunde, bei denen sie sagen können, was immer sie wollen. Zwischen den Menschen herrscht nur gegenseitige Reserviertheit, gegenseitige Indienstnahme und gegenseitige Intrigen, wobei jede Person das aus der Beziehung mitnimmt, was sie braucht. Ist das nicht so? Im Grunde genommen ist das Ziel des Satzes „Wenn du andere schlägst, schlag ihnen nie ins Gesicht; wenn du andere bloßstellst, stelle nie ihre Unzulänglichkeiten bloß“, andere nicht zu kränken, sich keine Feinde zu machen und sich selbst zu schützen, indem man niemandem Schaden zufügt. Es ist eine Taktik und eine Methode, die man übernimmt, um nicht zu Schaden zu kommen. Wenn man diese verschiedenen Facetten des Wesens des moralischen Verhaltens der Menschen betrachtet, ist dessen Forderung „Wenn du andere schlägst, schlag ihnen nie ins Gesicht; wenn du andere bloßstellst, stelle nie ihre Unzulänglichkeiten bloß“, dann etwas Nobles? Ist sie positiv? (Nein.) Was lehrt sie die Menschen dann? Dass du niemanden verärgern oder verletzen darfst, sonst wirst du derjenige sein, der am Ende zu Schaden kommt; und auch, dass du niemandem vertrauen solltest. Wenn du einem deiner guten Freunde weh tust, wird sich die Freundschaft still und leise verändern: Er wird nicht mehr dein guter, vertrauter Freund sein, sondern zu einem Fremden oder einem Feind werden. Welche Probleme können durch diese Art von Lehre denn tatsächlich gelöst werden? Selbst wenn du dir mit dieser Verhaltensweise keine Feinde machst und sogar einige verlierst, wird dies dazu führen, dass die Menschen dich bewundern und gutheißen und dich immer als Freund behalten werden? Entspricht man damit vollständig dem Standard von moralischem Verhalten? Im besten Fall ist das nicht mehr als eine Philosophie für weltliche Belange. Zählt es als gutes moralisches Verhalten, an dieser Aussage und dieser Praxis festzuhalten? Keinesfalls. Genauso erziehen einige Eltern ihre Kinder. Wenn ihr Kind irgendwo unterwegs ist und verprügelt wird, dann sagen sie zu dem Kind: „Du bist ein Weichei. Warum hast du dich nicht gewehrt? Wenn er dich schlägt, dann tritt einfach zurück!“ Ist das der richtige Weg? (Nein.) Wie nennt man das? Man nennt das Anstiftung. Was ist der Zweck davon, jemanden zu etwas anzustiften? Verluste zu vermeiden und andere auszunutzen. Wenn jemand dich schlägt, wird es höchstens ein paar Tage wehtun; wenn du diese Person aber trittst, wird das nicht schwerwiegendere Folgen haben? Und wer hat das dann verursacht? (Die Eltern, mit ihrer Anstiftung.) Ist die Natur der Aussage „Wenn du andere schlägst, schlag ihnen nie ins Gesicht; wenn du andere bloßstellst, stelle nie ihre Unzulänglichkeiten bloß“ dem nicht etwas ähnlich? Ist es korrekt, mit anderen laut dieser Aussage umzugehen? (Nein.) Nein, das ist es nicht. Wenn man es unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, stiftet man so die Menschen nicht auf eine gewisse Weise an? (Ja, das tut man.) Lehrt es die Menschen, dass sie im Umgang mit anderen Leuten weise sein müssen und fähig sein müssen, andere zu erkennen, dass sie Menschen und Dinge von korrekten Standpunkten aus betrachten und beim Kontakt mit anderen Menschen weise Methoden anwenden müssen? (Nein.) Lehrt es die Menschen, dass sie einen guten Menschen oder einen Menschen mit Menschlichkeit mit Aufrichtigkeit behandeln sollten, wenn sie so jemandem begegnen, und dass sie, wenn sie sehen, dass dieser Mensch einige Unzulänglichkeiten und Probleme hat, ihm Hilfe leisten sollten, solange sie dazu in der Lage sind – und wenn sie das nicht sind, diesem Menschen gegenüber tolerant sein und ihn korrekt behandeln sollten, und lernen sollten, seinen Unzulänglichkeiten gegenüber geduldig zu sein und von seinen Stärken und guten Eigenschaften zu lernen? Wird das den Menschen damit beigebracht? (Nein.) Wozu führt letzten Endes das, was dieser Spruch die Menschen lehrt? Macht es die Menschen ehrlicher oder betrügerischer? Es führt dazu, dass die Menschen betrügerischer werden; die Herzen der Menschen entfernen sich weiter voneinander, die Distanz zwischen den Menschen wird größer und die Beziehungen der Menschen werden komplizierter; das ist gleichbedeutend mit einer Komplikation der sozialen Beziehungen der Menschen. Die offene Aussprache zwischen den Menschen geht verloren, und es kommt eine Mentalität auf, bei der man sich voreinander in Acht nimmt. Können die Beziehungen der Menschen auf diese Weise noch normal sein? Wird sich das soziale Klima verbessern? (Nein.) Deshalb ist also der Ausspruch „Wenn du andere schlägst, schlag ihnen nie ins Gesicht; wenn du andere bloßstellst, stelle nie ihre Unzulänglichkeiten bloß“, offensichtlich falsch. Welche Konsequenzen wird es haben, wenn Menschen nach diesem Spruch leben? Werden sie in der Lage sein, eine normale Menschlichkeit auszuleben? Werden sie in der Lage sein, sich an die Wahrheitsgrundsätze zu halten? Werden sie in der Lage sein, sich auf eine offene, aufrichtige, freimütige und rechtschaffene Weise zu verhalten? Sie können absolut keine positiven Ergebnisse erzielen.

Der Spruch „Wenn du andere schlägst, schlag ihnen nie ins Gesicht; wenn du andere bloßstellst, stelle nie ihre Unzulänglichkeiten bloß“ bezieht sich auf zwei verschiedene Handlungen: Zum einen auf das Schlagen, zum anderen das Bloßstellen. Ist es also richtig oder falsch, jemanden zu schlagen? (Falsch.) Ist jemanden zu schlagen ein Verhalten und eine Äußerungsform normaler Menschlichkeit? (Nein.) Menschen zu schlagen, ist definitiv falsch; es ist immer falsch, ob du sie nun ins Gesicht schlägst oder woanders hin. Daher ist der Spruch „Wenn du andere schlägst, schlag ihnen nie ins Gesicht“ grundsätzlich falsch. Man kann diesen Spruch leicht so verstehen, dass es falsch ist, jemandem ins Gesicht zu schlagen, aber richtig, ihn woandershin zu schlagen, weil es sich nicht gehört, jemandem ins Gesicht zu schlagen, und dich außerdem als jemanden offenbart, der andere Menschen auf eine Weise behandelt, die unhöflich, ungehobelt und ohne Edelmut ist. Ist es also nobel, Menschen anderswohin zu schlagen? Nein, das ist auch nicht nobel. Tatsächlich liegt das Augenmerk dieses Spruches nicht darauf, wo man jemanden hinschlägt, sondern auf dem Wort „schlagen“ an sich. Wenn du im Umgang mit anderen Menschen immer wieder Menschen schlägst, wenn das deine Art ist, dich deinen Problemen zu stellen und dich mit ihnen auseinanderzusetzen, dann ist deine Methode an sich falsch. So etwas geschieht aus Hitzköpfigkeit und beruht nicht auf dem Gewissen und der Vernunft der eigenen Menschlichkeit, und stellt natürlich erst recht keine Praxis der Wahrheit oder ein Einhalten der Wahrheitsgrundsätze dar. Manche Menschen verletzen den Stolz anderer nicht von Angesicht zu Angesicht – sie wählen ihre Worte taktvoll, sagen nur wohlklingende Dinge und halten sich an die Vorgehensweise von „Schlag andere nicht ins Gesicht“. Aber hinter ihrem Rücken intrigieren sie immer und schmieden ständig Komplotte, suchen sich Dinge, die sie gegen diese Menschen verwenden können, warten auf Gelegenheiten, sich an ihnen zu rächen, versuchen, ihnen etwas in die Schuhe zu schieben, erfinden haltlose Gerüchte, um sie zu verleumden, oder inszenieren Konflikte und benutzen andere Leute, um sie anzugreifen. Sind diese heimtückischen Methoden in ihrer Natur nicht noch schwerwiegender, als jemandem ins Gesicht zu schlagen? Sind sie nicht noch böswilliger und noch mehr abseits jeglicher Menschlichkeit? (Ja.) Also ist der Standpunkt „Wenn du andere schlägst, schlag ihnen nie ins Gesicht“ grundsätzlich falsch. Er ist unecht, er ist eine Tarnung und er ist eine heuchlerische Taktik, die verabscheuungswürdig, widerlich und abscheulich ist. Jetzt sind wir uns über die Tatsache im Klaren, dass einen anderen Menschen zu schlagen grundsätzlich auf Hitzköpfigkeit zurückzuführen ist und keine Äußerungsform normaler Menschlichkeit darstellt. Wenn du mit anderen Menschen Kontakt hast, solltest du sie mit Aufrichtigkeit behandeln und versuchen, normal mit ihnen auszukommen. Wenn du mit jemandem nicht auskommen kannst, kannst du dich von ihm fernhalten; es gibt keinen Grund, hitzköpfig oder gewalttätig zu werden. Menschen mit Gewissen und Vernunft sollten dazu in der Lage sein. Sobald du aus Hitzköpfigkeit handelst, selbst wenn du diese Person nicht ins Gesicht schlägst, sondern woanders hin, ist das immer noch ein schwerwiegendes Problem. So behandeln Nichtgläubige ihre Feinde; es ist keine normale Art und Weise, mit anderen Menschen auszukommen, und es hat bereits den Rahmen von Menschlichkeit und Vernunft überschritten. Ist der Ausdruck „bloßstellen“ in dem Spruch „Wenn du andere bloßstellst, stelle nie ihre Unzulänglichkeiten bloß“ gut oder schlecht? Trägt der Ausdruck „bloßstellen“ die Bedeutung, dass Menschen offenbart oder entlarvt werden, wie es in den Worten Gottes der Fall ist? (Nein, das tut er nicht.) Nach Meinem Verständnis des Ausdrucks „bloßstellen“, wie er in der menschlichen Sprache existiert, hat er nicht diese Bedeutung. Er besitzt im gewissem umfang die Natur einer böswilligen Form der Bloßstellung; er bedeutet, die Probleme und Unzulänglichkeiten der Menschen oder einige Dinge und Verhaltensweisen zu entlarven, die anderen unbekannt sind, oder irgendwelche Intrigen, Ideen oder Ansichten, die im Hintergrund vorgehen. Dies ist die Bedeutung des Ausdrucks „bloßstellen“ in dem Spruch „wenn du andere bloßstellst, stelle nie ihre Unzulänglichkeiten bloß“. Wenn zwei Menschen gut miteinander auskommen, Vertraute sind, ohne dass Barrieren zwischen ihnen bestehen, und jeweils hoffen, dass sie voneinander profitieren und sich gegenseitig helfen können, dann wäre es am besten für sie, wenn sie sich zusammensetzen und ihre momentanen Probleme in Offenheit und Aufrichtigkeit klar und deutlich darlegen. Das ist richtig so und stellt kein Bloßstellen der Unzulänglichkeiten des anderen dar. Wenn du die Probleme einer anderen Person entdeckst, aber siehst, dass sie es noch nicht annehmen kann, dass du sie darauf hinweist, dann sag einfach nichts, um Streit oder Konflikte zu vermeiden. Wenn du ihr helfen willst, kannst du ihre Meinung einholen und sie zunächst fragen: „Ich sehe, dass du ein kleines Problem hast, und ich möchte dir einen Rat geben. Ich weiß nicht, ob du ihn annehmen kannst. Wenn du es kannst, werde ich ihn dir geben. Wenn du es nicht kannst, werde ich ihn vorerst für mich behalten und nichts sagen.“ Wenn die Person sagt: „Ich vertraue dir. Was du auch sagst, es wird angebracht sein; ich kann es akzeptieren“, bedeutet das, dass du die Erlaubnis erhalten hast, und dann kannst du mit ihr über ihre Probleme Gemeinschaft halten, eines nach dem anderen. Sie wird das, was du sagst, nicht nur vollständig akzeptieren, sondern auch davon profitieren, und ihr beide werdet weiterhin eine normale Beziehung aufrechterhalten können. Ist das nicht ein aufrichtiger Umgang miteinander? (Doch, ist es.) Das ist die richtige Vorgehensweise für den Umgang mit anderen Menschen; es ist nicht, die Unzulänglichkeiten anderer bloßzustellen. Was bedeutet es, „die Unzulänglichkeiten anderer nicht bloßzustellen“, wie es in dem betreffenden Spruch heißt? Es bedeutet, nicht von Unzulänglichkeiten anderer zu sprechen, nicht über die Probleme zu sprechen, die für sie das größte Tabu sind, nicht das Wesen eines ihrer Probleme zu enthüllen und nicht so unverfroren zu sein, es bloßzustellen. Es bedeutet, nur ein paar Bemerkungen auf oberflächlicher Ebene zu machen, Dinge zu sagen, die alle allgemein sagen, Dinge zu sagen, die die Person selbst erkennen kann, und keine Fehler, die die Person früher gemacht hat, oder heikle Themen aufzudecken. Was nützt es der anderen Person, wenn du so handelst? Du wirst sie vielleicht nicht beleidigt oder sie dir nicht zum Feind gemacht haben, aber das, was du getan hast, hilft oder nützt ihr in keiner Weise. Folglich ist der Ausspruch „stelle nie ihre Unzulänglichkeiten bloß“ an sich schon gerissen, eine Form von Trickserei und nicht aufrichtig. Man könnte sagen, dass man mit einem solchen Verhalten böse Absichten hegt; es ist nicht die richtige Art, mit anderen umzugehen. Nichtgläubige betrachten „wenn du andere bloßstellst, stelle nie ihre Unzulänglichkeiten bloß“ sogar als etwas, das eine Person von nobler Moral tun sollte. Es ist eindeutig eine betrügerische Art des Umgangs mit anderen, die Menschen annehmen, um sich selbst zu schützen; es ist keineswegs eine angemessene Art des Umgangs.

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Was es bedeutet, nach der Wahrheit zu streben (8)

Das Sprichwort über moralisches Verhalten „Eine Hinrichtung führt bloß dazu, dass Köpfe rollen; sei nachsichtig, wo immer es geht“, auf das man sich in der traditionellen chinesischen Kultur bezieht, ist eine Glaubenslehre, die Menschen einschränkt und aufklärt. Man kann damit nur kleine Streitigkeiten und belanglose Konflikte lösen, es hat aber keinerlei Auswirkung, wenn es um Menschen geht, die tiefen Hass hegen. Verstehen die Menschen, die diese Forderung vorbringen, wirklich die Menschlichkeit des Menschen? Man könnte sagen, dass die Menschen, die diese Forderung vorbringen, keinesfalls nicht wissen, wie groß der Toleranzbereich des menschlichen Gewissens und der menschlichen Vernunft ist. Es ist nur so, dass das Vorbringen dieser Theorie sie kultiviert und nobel erscheinen lassen kann und sie damit bei den Menschen Zustimmung und Schmeicheleien ernten. Tatsache ist, dass sie sehr wohl wissen, dass ein Mensch aus Sicht der Menschlichkeit Vergeltung üben muss, wenn jemand die Würde oder den Charakter des Betroffenen verletzt oder sogar seine Zukunftsaussichten und sein ganzes Leben beeinträchtigt. Egal wie groß sein Gewissen und seine Vernunft sind, er wird es nicht tatenlos hinnehmen. Allenfalls werden das Ausmaß und die Methode seiner Vergeltung anders sein …

Warum können Menschen Hass loslassen? Was sind die Hauptgründe? Einerseits werden sie von folgendem Sprichwort über moralisches Verhalten beeinflusst – „Eine Hinrichtung führt bloß dazu, dass Köpfe rollen; sei nachsichtig, wo immer es geht.“ Andererseits beunruhigt sie der Gedanke, dass sie in der Gesellschaft keinen Fuß fassen können, von der öffentlichen Meinung verurteilt und von den Menschen ausgelacht werden, wenn sie kleinlichen Groll hegen, Menschen andauernd hassen und anderen gegenüber intolerant sind, so dass sie ihren Ärger widerstrebend und unwillig herunterschlucken müssen. Wenn man den menschlichen Instinkt betrachtet, können die Menschen, die in dieser Welt leben, all diese Unterdrückung, die sinnlosen Kränkungen und die ungerechte Behandlung nicht ertragen. Das heißt, es liegt nicht in der Menschlichkeit der Menschen, diese Dinge ertragen zu können. Deshalb ist es unfair und unmenschlich, irgendjemandem die Forderung „Eine Hinrichtung führt bloß dazu, dass Köpfe rollen; sei nachsichtig, wo immer es geht“ aufzuerlegen. Andererseits ist es offensichtlich, dass solche Vorstellungen und Ansichten auch Ansichten und Sichtweisen der Menschen zu diesen Dingen beeinflussen oder verzerren, so dass sie nicht in der Lage sind, richtig mit solchen Dingen umzugehen und stattdessen Sprichwörter wie „Eine Hinrichtung führt bloß dazu, dass Köpfe rollen; sei nachsichtig, wo immer es geht“ als richtig und positiv ansehen. Wenn Menschen unfair behandelt werden und nicht von der öffentlichen Meinung verurteilt werden wollen, haben sie keine andere Wahl, als die Beleidigungen und ungleiche Behandlung, die sie erlitten haben, in sich hineinzufressen und auf eine Gelegenheit zu warten, um Vergeltung zu üben. Obwohl sie laut wohlklingende Dinge sagen wie „‚Eine Hinrichtung führt bloß dazu, dass Köpfe rollen; sei nachsichtig, wo immer es geht‘, halb so wild, es hat keinen Sinn, sich zu rächen, das ist Schnee von gestern“, hindert sie der menschliche Instinkt daran, den Schaden, den dieser Vorfall ihnen zugefügt hat, je zu vergessen; das heißt, der Schaden, der ihrem Körper und Geist zugefügt wurde, kann nie ausgelöscht werden oder verblassen. Wenn Menschen sagen, „Vergiss den Hass, die Sache ist gegessen, das ist Schnee von gestern“, dann ist das nur eine Fassade, die allein durch die Beschränkung und Beeinflussung durch Vorstellungen und Ansichten wie etwa „Eine Hinrichtung führt bloß dazu, dass Köpfe rollen; sei nachsichtig, wo immer es geht“ entstanden ist. Natürlich werden Menschen von solchen Vorstellungen und Ansichten auch eingeengt, insofern, als dass sie denken, dass jeder auf sie herabsieht und sie verurteilt und man sie in der Gesellschaft oder innerhalb ihrer Gemeinschaft erst recht benachteiligt, wenn sie es nicht schaffen, das in die Praxis umzusetzen, wenn sie nicht den Mut oder die Großherzigkeit besitzen, nachsichtig zu sein, wann immer es möglich ist. Was ist die Folge davon, benachteiligt zu werden? Die Folge besteht darin, dass die Menschen, wenn du mit ihnen Kontakt aufnimmst und deinen Geschäften nachgehst, sagen werden: „Dieser Typ ist engstirnig und rachsüchtig. Sei vorsichtig, wenn du mit ihm zu tun hast!“ Effektiv wird daraus eine zusätzliche Hürde, wenn du in der Gemeinschaft deinen Geschäften nachgehst. Warum gibt es da diese zusätzliche Hürde? Weil die Gesellschaft als Ganzes von Vorstellungen und Ansichten wie etwa „Eine Hinrichtung führt bloß dazu, dass Köpfe rollen; sei nachsichtig, wo immer es geht“ beeinflusst wird. Die Konventionen der Gesellschaft als Ganzes verehren ein solches Denken, und die ganze Gesellschaft wird davon eingeengt, beeinflusst und beherrscht. Wenn du das also nicht in die Praxis umsetzen kannst, wird es für dich schwierig sein, in der Gesellschaft Fuß zu fassen und in deiner Gemeinschaft zu überleben. Deshalb haben manche Menschen keine andere Wahl, als sich solchen gesellschaftlichen Konventionen zu unterwerfen und Sprichwörter und Ansichten wie „Eine Hinrichtung führt bloß dazu, dass Köpfe rollen; sei nachsichtig, wo immer es geht“ zu befolgen und ein erbärmliches Leben zu führen. Hatten diese sogenannten Moralisten angesichts dieser Phänomene nicht bestimmte Ziele und Absichten, als sie diese Sprichwörter über moralische Vorstellungen und Ansichten vorbrachten? Taten sie das, damit die Menschen freier leben können und ihr Körper, Verstand und Geist befreiter werden? Oder taten sie es, damit die Menschen ein glücklicheres Leben führen können? Ganz offensichtlich nicht. Diese Sprichwörter über moralisches Verhalten dienen keinesfalls den Bedürfnissen der normalen Menschlichkeit der Menschen, und schon gar nicht wurden sie vorgebracht, um die Menschen dazu zu bringen, normale Menschlichkeit auszuleben. Vielmehr dienen sie gänzlich dem Bestreben der herrschenden Klasse, das Volk zu kontrollieren und ihre eigene Macht zu festigen. Sie dienen der herrschenden Klasse und wurden eingeführt, damit die herrschende Klasse die gesellschaftliche Ordnung und die gesellschaftlichen Konventionen unter Kontrolle halten kann, indem sie diese Dinge benutzt, um jede Person, jede Familie, jedes Individuum, jede Gemeinde, jede Gruppierung und die Gesellschaft, die sich aus all den verschiedenen Gruppen herausgebildet hat, einzuschränken. In eben solchen Gesellschaften kommen aufgrund der Indoktrination, Beeinflussung und Einimpfung durch solche moralischen Vorstellungen und Ansichten die etablierten moralischen Vorstellungen und Ansichten der Gesellschaft auf und nehmen Gestalt an. Dieses Gestaltannehmen gesellschaftlicher Moral und gesellschaftlicher Konventionen dient weder dem Überleben des Menschengeschlechtes, noch dient es dem Vorankommen und der Veredelung menschlichen Denkens, und es dient auch nicht der Verbesserung der Menschlichkeit. Im Gegenteil, weil diese moralischen Vorstellungen und Ansichten aufgekommen sind, ist das menschliche Denken auf einen kontrollierbaren Umfang begrenzt. Wer also profitiert am Ende? Ist es das Menschengeschlecht? Oder die herrschende Klasse? (Die herrschende Klasse.) Das ist richtig, es ist die herrschende Klasse, die am Ende profitiert. Mit diesen Moralschriften als Grundlage ihres Denkens und Moralverhaltens sind Menschen leichter zu beherrschen, eher gehorsame Bürger, leichter zu manipulieren, leichter in allem, was sie tun, von den verschiedenen Sprichwörtern der Moralschriften zu leiten und leichter von Gesellschaftsordnungen, gesellschaftlicher Moral, gesellschaftlichen Konventionen und der öffentlichen Meinung beherrscht. Auf diese Weise haben Menschen, die derselben Gesellschaftsordnung, demselben moralischen Umfeld und denselben gesellschaftlichen Konventionen unterworfen sind, im Wesentlichen einhellige Vorstellungen und Ansichten und ein einhelliges Fazit dazu, wie sie sich verhalten sollten, weil ihre Vorstellungen und Ansichten durch diese sogenannten Moralisten, Denker und Erzieher eine Entwicklung und Standardisierung durchlaufen haben. Was bedeutet dieses Wort „einhellig“? Es bedeutet, dass all diejenigen, die beherrscht werden – einschließlich ihrer Gedanken und normalen Menschlichkeit – von diesen Sprichwörtern aus Moralschriften assimiliert und eingeengt worden sind. Die Gedanken der Menschen werden eingegrenzt, und gleichzeitig werden auch ihr Reden und Denken eingegrenzt. Jeder ist gezwungen, diese moralischen Vorstellungen und Ansichten der traditionellen Kultur zu akzeptieren und sie zu benutzen, um einerseits sein eigenes Verhalten zu beurteilen und einzuschränken und andererseits andere und diese Gesellschaft zu beurteilen. Gleichzeitig werden sie natürlich auch durch die öffentliche Meinung kontrolliert, worauf sich diese Sprichwörter aus den Moralschriften konzentrieren. Wenn du denkst, dass deine Art zu handeln gegen das Sprichwort „Eine Hinrichtung führt bloß dazu, dass Köpfe rollen; sei nachsichtig, wo immer es geht“ verstößt, fühlst du dich sehr bestürzt und unbehaglich, und bald kommt dir Folgendes in den Sinn: „Wenn ich es nicht schaffe, nachsichtig zu sein, wann immer es möglich ist, wenn ich so engstirnig und kleinlich bin wie irgendein bornierter Liliputaner und nicht einmal den kleinsten Hass loslassen kann, sondern ihn die ganze Zeit mit mir herumtrage, wird man mich dann auslachen? Werden mich Kollegen und Freunde benachteiligen?“ Also musst du so tun, als wärest du besonders großherzig. Wenn Menschen dieses Verhalten aufweisen, bedeutet das dann, dass sie von der öffentlichen Meinung kontrolliert werden? (Ja.) Objektiv betrachtet, gibt es tief in deinem Herzen unsichtbare Fesseln, das heißt, die öffentliche Meinung und die Verurteilung durch die ganze Gesellschaft sind für dich wie unsichtbare Fesseln.

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Was es bedeutet, nach der Wahrheit zu streben (9)

Der Spruch „Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu“ bedeutet, dass man anderen nur das weitergeben oder zur Verfügung stellen sollte, was man selbst mag und woran man Freude hat. Aber welche Dinge mögen verdorbene Menschen und woran haben sie Freude? Verdorbene Dinge, absurde Dinge und extravagante Begierden. Wenn du den Menschen diese negativen Dinge weitergibst und zur Verfügung stellst, wird dann nicht die gesamte Menschheit immer verdorbener? Es wird immer weniger positive Dinge geben. Ist dies nicht eine Tatsache? Es ist eine Tatsache, dass die Menschheit zutiefst verdorben ist. Verdorbene Menschen streben gerne nach Ruhm, Gewinn, Status und fleischlichen Genüssen; sie wollen berühmt, mächtig und übermenschlich sein. Sie wollen ein bequemes Leben und sind harter Arbeit abgeneigt; sie wollen, dass ihnen alles auf einem Silberlöffel serviert wird. Nur sehr wenige von ihnen lieben die Wahrheit oder positive Dinge. Was wird passieren, wenn die Menschen ihre Verdorbenheit und ihre Vorlieben an andere Menschen weitergeben und ihnen zur Verfügung stellen? Es ist genau so, wie du dir es vorstellst: Die Menschheit wird nur immer verdorbener werden. Diejenigen, die den Gedanken „Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu“ vertreten, fordern, dass die Menschen ihre Verdorbenheit, ihre Vorlieben und ihre extravaganten Wünsche an andere weitergeben und sie ihnen zur Verfügung stellen und andere Menschen dazu bringen, das Böse, den Komfort, das Geld und den Aufstieg zu suchen. Ist das der richtige Weg im Leben? Es liegt auf der Hand, dass „Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu“ ein sehr problematisches Sprichwort ist. Die Lücken und Fehler darin sind unübersehbar offensichtlich; es lohnt sich nicht einmal, es zu analysieren und zu beurteilen. Bei der geringsten Prüfung sind seine Fehler und seine Lächerlichkeit klar zu erkennen. Dennoch gibt es viele unter euch, die sich leicht von diesem Spruch überzeugen und beeinflussen lassen und ihn ohne ihn zu beurteilen akzeptieren. Im Umgang mit anderen benutzt ihr diesen Spruch oft, um euch selbst zu warnen und andere zu ermahnen. Dadurch denkt ihr, dass euer Charakter besonders edel ist und dass euer Verhalten sehr vernünftig ist. Aber ohne dass du es merkst, haben diese Worte den Grundsatz, nach dem du lebst, sowie deine Haltung zu bestimmten Themen offenbart. Gleichzeitig hast du andere in die Irre geführt und dazu irregeleitet, mit der gleichen Sichtweise und der gleichen Haltung an Menschen und Situationen heranzugehen wie du. Du hast dich wie jemand verhalten, der es allen recht machen will, und voll und ganz den Mittelweg eingeschlagen. Du sagst: „Egal, um welches Problem es sich handelt, es gibt keinen Grund, es ernst zu nehmen. Mach es dir und anderen nicht schwer. Wenn du anderen die Dinge schwer machst, dann machst du sie auch dir selbst schwer. Wenn du freundlich zu anderen bist, bist du auch freundlich zu dir selbst. Wenn du hart zu anderen Menschen bist, dann bist du auch hart zu dir selbst. Warum solltest du dich selbst in eine schwierige Lage bringen? Anderen nicht das zuzufügen was man für sich selbst nicht wünscht, ist das Beste, was man für sich selbst tun kann, und das Rücksichtsvollste.“ Dies ist offensichtlich eine Haltung, bei der man es mit nichts genau nimmt. Du hast keine richtige Haltung oder Perspektive zu irgendeinem Thema; du hast eine verworrene Sicht auf alles. Du bist nicht akribisch und drückst einfach ein Auge zu. Wenn du schließlich vor Gott stehst und dich verantworten musst, wird es auch ein großes Durcheinander sein. Warum ist das so? Weil du immer sagst, dass man anderen nicht das antun sollte, was man sich selbst nicht antun möchte. Das ist sehr tröstlich und erfreulich für dich, aber gleichzeitig wird es dir große Schwierigkeiten bereiten und dazu führen, dass du in vielen Dingen keine klare Sicht oder Haltung einnehmen kannst. Natürlich macht es dich auch unfähig, klar zu verstehen, was Gottes Anforderungen und Maßstäbe für dich sind, wenn du in diese Situationen gerätst, oder welches Ergebnis du erreichen solltest. Diese Dinge passieren, weil du bei allem, was du tust, nicht sorgfältig bist; sie werden durch deine verworrene Einstellung und Sichtweise verursacht. Ist es die tolerante Haltung, die du gegenüber Menschen und Dingen haben solltest, wenn du anderen nicht zufügst, was du dir selbst nicht wünschst? Nein, das ist sie nicht. Es ist nur eine Theorie, die von außen betrachtet richtig, edel und freundlich erscheint, in Wahrheit aber eine durch und durch negative Sache ist. Ganz eindeutig ist sie erst recht kein Wahrheitsgrundsatz, an den sich die Menschen halten sollten. Gott verlangt nicht, dass die Menschen anderen keine Dinge aufzwingen, die sie sich selbst nicht wünschen würden, sondern Er fordert die Menschen auf, sich über die Grundsätze im Klaren zu sein, die sie im Umgang mit verschiedenen Situationen beachten sollten. Wenn es richtig ist und mit der Wahrheit in Gottes Worten übereinstimmt, dann musst du daran festhalten. Und du musst nicht nur daran festhalten, sondern auch andere ermahnen, überreden und mit ihnen Gemeinschaft halten, damit sie genau verstehen, was Gottes Absichten sind und was die Wahrheitsgrundsätze sind. Das ist deine Verantwortung und Verpflichtung. Gott fordert dich nicht auf, den Mittelweg einzuschlagen, und Er fordert dich erst recht nicht auf, zu zeigen, wie groß dein Herz ist. Du sollst dich an das halten, wozu Gott dich ermahnt und was Er dich gelehrt hat, und an das, wovon Gott in Seinen Worten spricht: die Anforderungen, die Kriterien und die Wahrheitsgrundsätze, an die die Menschen sich halten sollen. Du musst nicht nur an ihnen festhalten, sondern du musst für immer an ihnen festhalten. Du musst diese Wahrheitsgrundsätze aber auch praktizieren, indem du mit gutem Beispiel vorangehst und andere davon überzeugst, sie beaufsichtigst, ihnen hilfst und sie anleitest, an diesen Wahrheitsgrundsätzen festzuhalten und sie zu befolgen und sie zu praktizieren, so wie du es tust. Gott verlangt von dir, dass du dies tust – das ist es, womit Er dich betraut. Du kannst nicht einfach Anforderungen an dich stellen und andere ignorieren. Gott verlangt von dir, dass du den richtigen Standpunkt zu Fragen einnimmst, dich an die richtigen Kriterien hältst und genau weißt, was die Kriterien in Gottes Worten sind, und dass du genau herausfindest, was die Wahrheitsgrundsätze sind. Auch wenn du das nicht kannst, auch wenn du es nicht willst oder magst, wenn du Vorstellungen hast oder dich dagegen wehrst, musst du es als deine Verantwortung, als deine Verpflichtung behandeln. Du musst mit den Menschen über die positiven Dinge Gemeinschaft halten, die von Gott kommen, über Dinge, die richtig und korrekt sind, und sie nutzen, um anderen zu helfen, sie zu beeinflussen und zu leiten, so dass die Menschen davon profitieren können und erbaut werden und den richtigen Weg im Leben gehen können. Das ist deine Verantwortung, und du solltest nicht stur an dem Gedanken „Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu“ festhalten, den Satan dir in den Kopf gesetzt hat. In Gottes Augen ist dieser Spruch nur eine Philosophie für weltliche Belange; es ist eine Denkweise, die Satans Trickserei enthält; es ist absolut nicht der richtige Weg, noch ist es etwas Positives. Alles, was Gott von dir verlangt, ist, dass du ein aufrechter Mensch bist, der genau weiß, was er tun und lassen sollte. Er ruft dich nicht dazu auf, ein Jasager zu sein, oder jemand, der es allen rechtmacht; Er hat dich nicht dazu aufgerufen, den Mittelweg zu gehen. Wenn eine Angelegenheit die Wahrheitsgrundsätze betrifft, musst du sagen, was gesagt werden muss, und verstehen, was verstanden werden muss. Wenn jemand etwas nicht versteht, du aber schon, und du kannst ihm Hinweise geben und helfen, dann musst du dieser Verantwortung und Verpflichtung unbedingt nachkommen. Du darfst nicht einfach daneben stehen und zusehen, und schon gar nicht solltest du dich an die Philosophien klammern, die Satan dir in den Kopf gesetzt hat, wie zum Beispiel, dass du anderen nicht das zufügst, was du dir selbst nicht wünschst. Verstehst du das? (Ja.) Was richtig und positiv ist, bleibt richtig und positiv, selbst wenn es dir nicht gefällt, du nicht bereit bist, es zu tun, du es nicht tun oder erreichen kannst, du dich dagegen sträubst oder du Vorstellungen dagegen entwickelst. Das Wesen der Worte Gottes und der Wahrheit ändert sich nicht, nur weil die Menschheit verdorbene Dispositionen und bestimmte Emotionen, Gefühle, Wünsche und Vorstellungen hat. Das Wesen der Worte Gottes und der Wahrheit wird sich nie und nimmer ändern. Sobald du Gottes Worte und die Wahrheit kennst, verstehst, erfährst und erreichst, ist es deine Pflicht, mit anderen über deine Erfahrungszeugnisse Gemeinschaft zu halten. Damit wird es noch mehr Menschen ermöglicht, Gottes Absichten zu verstehen, die Wahrheit zu erfassen und zu erreichen, Gottes Forderungen und Normen zu verstehen und die Wahrheitsgrundsätze zu begreifen. Auf diese Weise werden diese Menschen einen Weg der Praxis finden, wenn sie in ihrem täglichen Leben mit Problemen konfrontiert sind, und sie werden weder verwirrt noch durch die verschiedenen Ideen und Ansichten Satans eingeschränkt. Das Sprichwort über moralisches Verhalten „Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu“ ist in Wirklichkeit ein gerissener und raffinierter Plan Satans, um den Verstand der Menschen zu kontrollieren. Wenn du dich immer daran hältst, dann bist du jemand, der nach satanischen Philosophien lebt; ein Mensch, der völlig in einer satanischen Disposition lebt.

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Was es bedeutet, nach der Wahrheit zu streben (10)

Unabhängig von der Epoche oder der ethnischen Gruppe, in der er angewendet wird, hat dieser Spruch über moralisches Verhalten, „Für einen Freund ist kein Opfer zu groß“, durchaus seine Berechtigung. Das heißt, er stimmt relativ gut mit dem Gewissen und der Vernunft der Menschheit überein. Genauer gesagt, entspricht dieser Spruch dem Konzept der „Brüderlichkeit“, an dem die Menschen in ihrem Gewissen festhalten. Menschen, denen Brüderlichkeit wichtig ist, wären bereit, sich für einen Freund zu opfern. Ganz gleich, wie schwierig und gefährlich die Situation ihres Freundes ist, sie würden vortreten und sich an seiner Stelle opfern. Es verkörpert die Einstellung, die eigenen Interessen zum Wohle anderer zu opfern. Der Spruch über moralisches Verhalten „Für einen Freund ist kein Opfer zu groß“ flößt den Menschen im Grunde eine Wertschätzung für Brüderlichkeit ein. Brüderlichkeit zu schätzen ist der Maßstab, dem die Menschen laut diesem Spruch gerecht werden müssen: Das ist die Essenz dieses Spruchs …

Was ist falsch an Ideen und Ansichten wie „Für einen Freund ist kein Opfer zu groß“? Das ist eigentlich eine ganz simple Frage und nicht schwierig. Kein Mensch, der auf der Welt lebt, taucht einfach aus dem Nichts auf. Jeder hat Eltern und Kinder, jeder hat Verwandte, niemand in dieser menschlichen Welt existiert eigenständig. Was will Ich damit sagen? Ich meine, dass du in dieser menschlichen Welt lebst, und du hast deine eigenen Verpflichtungen zu erfüllen. Erstens musst du deine Eltern unterstützen, und zweitens musst du deine Kinder erziehen. Das ist deine Verantwortung innerhalb der Familie. In der Gesellschaft hast du auch gesellschaftliche Verantwortungen und gesellschaftliche Verpflichtungen zu erfüllen. Du musst eine Rolle in der Gesellschaft spielen, z. B. als Arbeiter, Landwirt, Geschäftsmann, Student oder Intellektueller. Von der Familie bis zur Gesellschaft gibt es viele Aufgaben und Verpflichtungen, die du erfüllen solltest. Das heißt, neben Nahrung, Kleidung, Wohnung und Beförderungsmitteln gibt es viele Dinge, die du tun musst, und auch viele Dinge, die du tun solltest, und viele Verpflichtungen, die du erfüllen solltest. Abgesehen von diesem richtigen Weg des Glaubens an Gott, den die Menschen beschreiten, hast du als Individuum viele familiäre Verantwortlichkeiten und gesellschaftliche Verpflichtungen zu erfüllen. Du existierst nicht eigenständig. Die Verantwortung, die auf deinen Schultern lastet, besteht nicht nur darin, Freunde zu finden und dich zu amüsieren, oder jemanden zu finden, mit dem du reden kannst und der dir wenn nötig hilft. Die meisten – und wichtigsten – deiner Verantwortlichkeiten finden sich in der Familie und in der Gesellschaft. Nur wenn du deine familiären und gesellschaftlichen Verpflichtungen gut erfüllst, wird man dein Leben als Mensch als vollständig und perfekt betrachten. Was sind nun die Aufgaben, für die du in der Familie verantwortlich bist? Als Kind deiner Eltern solltest du ihnen gegenüber Achtung erweisen und sie unterstützen. Wenn sie krank sind oder Schwierigkeiten haben, solltest du tun, was du kannst. Als Elternteil musst du schwitzen und dich verausgaben, dich anstrengen und Mühsal ertragen, um die ganze Familie zu versorgen, und die schwere Verantwortung übernehmen, ein Elternteil zu sein, deine Kinder zu erziehen, sie auf den richtigen Weg zu führen und ihnen die Grundsätze richtigen Benehmens zu vermitteln. Du hast also zahlreiche Verantwortlichkeiten in deiner Familie. Du musst deine Eltern unterstützen und die Verantwortung für die Erziehung deiner Kinder übernehmen. Es gibt viele solcher Dinge, die getan werden sollten. Und was sind deine Aufgaben in der Gesellschaft? Du musst dich an die Gesetze und Vorschriften halten, du musst Grundsätze für den Umgang mit anderen haben, du musst dein Bestes bei der Arbeit geben und deine Karriere erfolgreich lenken. Achtzig oder neunzig Prozent deiner Zeit und Energie müssen auf diese Dinge verwendet werden. Das heißt, unabhängig davon, welche Rolle du in deiner Familie oder in der Gesellschaft spielst, unabhängig davon, welchen Weg du gehst, unabhängig davon, welche Ambitionen und Wünsche du hast, hat jeder Mensch Verantwortlichkeiten zu tragen, die für ihn persönlich sehr wichtig sind und die fast seine gesamte Zeit und Energie in Anspruch nehmen. Was ist aus der Perspektive der familiären und gesellschaftlichen Verantwortlichkeiten der Wert deines Lebens und von dir als Person, wenn du in diese menschliche Welt kommst? Er besteht darin, die Aufgaben und Missionen zu erfüllen, die dir vom Himmel auferlegt wurden. Dein Leben gehört nicht dir allein, und natürlich gehört es auch nicht den anderen. Dein Leben existiert für deine Missionen und Aufgaben, und für die Verantwortlichkeiten, Verpflichtungen und Missionen, die du in dieser menschlichen Welt erfüllen sollst. Dein Leben gehört nicht deinen Eltern, nicht deiner Frau (deinem Ehemann) und selbstverständlich auch nicht deinen Kindern. Noch weniger gehört es deinen Nachkommen. Wem gehört also dein Leben? Aus der Sicht eines weltlichen Menschen gehört dein Leben den Verantwortlichkeiten und Missionen, die dir von Gott übertragen wurden. Aber aus der Sicht eines Gläubigen sollte dein Leben Gott gehören, denn Er ist es, der alles in Bezug auf dich anordnet und über alle Dinge, die dich betreffen, herrscht. Deshalb solltest du als Mensch, der in der Welt lebt, dein Leben nicht willkürlich anderen versprechen, und du solltest dein Leben nicht willkürlich für jemanden um der Brüderlichkeit willen opfern. Das heißt, du solltest dein eigenes Leben nicht herabwürdigen. Für alle anderen ist dein Leben wertlos, insbesondere für Satan, diese Gesellschaft und diese verdorbene Menschheit, aber für deine Eltern und Verwandten ist dein Leben von größter Bedeutung, denn es besteht eine untrennbare Beziehung zwischen deinen Verantwortlichkeiten und ihrem Überleben. Noch wichtiger ist natürlich, dass es eine untrennbare Beziehung zwischen deinem Leben und der Tatsache gibt, dass Gott über alle Dinge und über die gesamte Menschheit herrscht. Dein Leben ist unverzichtbar unter den vielen Leben, über die Gott herrscht. Vielleicht schätzt du dein Leben nicht so hoch ein, und vielleicht solltest du dein Leben nicht so hoch einschätzen, aber Tatsache ist, dass dein Leben für deine Eltern und Verwandten sehr wichtig ist und du mit ihnen eng verbunden bist und zu ihnen eine untrennbare Beziehung hast. Warum sage Ich das? Weil du eine Verantwortung ihnen gegenüber trägst und sie Verantwortung dir gegenüber. Zudem trägst du eine Verantwortung gegenüber dieser Gesellschaft, und deine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bezieht sich auf deine Rolle in dieser Gesellschaft. Die Rolle eines jeden Menschen sowie jedes Lebewesen sind für Gott unverzichtbar, und alle sind unverzichtbare Elemente von Gottes Herrschaft über die Menschheit, diese Welt, diese Erde und dieses Universum. In Gottes Augen ist jedes Leben noch unbedeutender als ein Sandkorn und verächtlicher als eine Ameise; doch weil jeder Mensch ein Leben ist, ein lebendiges und atmendes Leben, ist er als Teil von Gottes Herrschaft dennoch unverzichtbar, auch wenn er keine kritische Rolle spielt. Wenn man es also unter diesen Gesichtspunkten betrachtet, ist es dann nicht falsch, wenn eine Person bereit ist, sich für einen Freund zu opfern und nicht nur darüber nachdenkt, sondern auch bereit ist, das jederzeit zu tun, und ihr eigenes Leben zu opfern, ohne Rücksicht auf ihre familiäre Verantwortung, ihre gesellschaftliche Verantwortung und sogar auf die von Gott gegebenen Missionen und Pflichten, die auf ihren Schultern lasten? (Ja, so ist es.) Das ist eine verräterische Handlung! Das Kostbarste, was Gott dem Menschen schenkt, ist dieser Atem, den man Leben nennt. Wenn du dein Leben leichtfertig einem Freund versprichst, von dem du denkst, du könntest es ihm anvertrauen, stellt das nicht eine verräterische Handlung gegenüber Gott dar? Ist das nicht eine Missachtung des Lebens? Ist das nicht ein Akt der Rebellion gegen Gott? Ist das eine Handlung des Verrats an Gott? (Ja.) Damit kehrst du eindeutig der Verantwortung, die du in deiner Familie und in der Gesellschaft wahrnehmen solltest, den Rücken und flüchtest vor den Missionen, die Gott dir auferlegt hat. Das ist eine verräterische Handlung. Die wichtigsten Dinge im Leben eines Menschen sind nichts anderes als die Verantwortung, die man in diesem Leben übernehmen sollte – familiäre Verantwortung, gesellschaftliche Verantwortung und die Missionen, die Gott dir gegeben hat. Diese Verantwortlichkeiten und Missionen sind die wichtigsten Dinge. Wenn du dein Leben verlierst, weil du es aufgrund eines flüchtigen Gefühls der Brüderlichkeit und eines Augenblicks von Impulsivität für einen anderen aufgibst, bestehen deine Verantwortlichkeiten dann noch? Wie kannst du so von Missionen sprechen? Offensichtlich ist für dich das Leben, das Gott dir geschenkt hat, nicht das Kostbarste. Stattdessen versprichst du es leichtfertig anderen, gibst dein Leben für andere auf und vernachlässigst dabei völlig deine Verantwortungen gegenüber deiner Familie und der Gesellschaft, was unmoralisch und ungerecht ist. Was will ich euch hier gerade sagen? Ihr solltet euer Leben nicht leichtfertig für andere aufgeben oder es ihnen versprechen. Manche Menschen sagen: „Kann ich es meinen Eltern versprechen? Wie wäre es, wenn ich es meinem Liebhaber verspreche, ist das in Ordnung?“ Das ist nicht in Ordnung. Warum ist das nicht in Ordnung? Gott schenkt dir das Leben und erlaubt, dass es weitergeht, damit du deine Verantwortung gegenüber deiner Familie und der Gesellschaft wahrnehmen und die Missionen erfüllen kannst, die dir von Gott anvertraut wurden. Es steht dir nicht zu, dein eigenes Leben wie einen Witz zu behandeln, indem du es leichtfertig anderen versprichst, es anderen auslieferst, es für andere aufwendest und es anderen widmest. Wenn ein Mensch sein Leben verliert, kann er dann noch seine familiären und gesellschaftlichen Verantwortlichkeiten und seine Missionen erfüllen? Kann er das noch tun? (Nein.) Und wenn die familiären und gesellschaftlichen Verantwortlichkeiten einer Person nicht mehr bestehen, wie steht es dann um die gesellschaftlichen Rollen, die sie erfüllt hat, bestehen diese noch? (Nein.) Wenn die gesellschaftlichen Rollen, die eine Person wahrgenommen hat, nicht mehr bestehen, bestehen die Missionen dieser Person dann noch? Nein, das tun sie nicht. Wenn die Missionen und gesellschaftlichen Rollen einer Person nicht mehr bestehen, besteht das, worüber Gott souverän herrscht, dann noch? Die Dinge, die Gott souverän beherrscht, sind Lebewesen, lebende Menschen, und wenn ihre gesellschaftlichen Verantwortlichkeiten und ihr Leben nicht mehr bestehen und ihre gesellschaftlichen Rollen zunichte gemacht werden, stellt das einen Versuch dar, die Menschheit, über die Gott souverän herrscht, und Gottes Führungsplan zunichte zu machen? Wenn du das tust, ist das nicht eine verräterische Handlung? (Ja.) Das ist es in der Tat. Dein Leben existiert nur für deine Verantwortlichkeiten und Missionen, und der Wert deines Lebens kann nur in deinen Verantwortlichkeiten und Missionen widergespiegelt werden. Außerdem ist es nicht deine Verantwortung und Mission, sich für einen Freund zu opfern. Als eine Person, der Gott Leben geschenkt hat, solltest du die Verantwortlichkeiten und Missionen erfüllen, die dir von Gott anvertraut wurden. „Sich für einen Freund zu opfern“ ist hingegen keine Verantwortung oder Mission, die dir Gott übertragen hat. Vielmehr ist es eine Handlung deinerseits, die einem Gefühl der Brüderlichkeit entspringt, es ist dein eigenes Wunschdenken, deine unverantwortliche Denkweise über das Leben, und natürlich ist es auch eine Denkweise, die Satan den Menschen einflößt, um ihr Leben mit Hohn und Spott zu überschütten und mit Füßen zu treten.

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Was es bedeutet, nach der Wahrheit zu streben (10)

In dieser Gesellschaft werden den Menschen die Grundsätze im Umgang mit der Welt, ihre Methoden zum Leben und Dasein und sogar ihre Einstellungen und Auffassungen zu Religion und Glauben sowie ihre verschiedenen Auffassungen und Ansichten zu Menschen, Ereignissen und Dingen unvermeidlich von der Familie eingetrichtert. Bevor die Menschen die Wahrheit verstehen, wobei ihr Alter, Geschlecht, Beruf oder ihre allgemeine Einstellung – ob sie nun extrem oder rational ist –, keine Rolle spielen, werden, kurz gesagt, in jeder Hinsicht die Gedanken und Ansichten der Menschen und ihre Einstellungen zu den Dingen, stark von der Familie beeinflusst. Das heißt, die verschiedenen Prägungen, die die Familie bei einer Person hervorruft, bestimmen in hohem Maße die Einstellung dieser Person zu Dingen und ihre Methode im Umgang mit diesen, sowie ihre Lebensanschauung und sie beeinflussen sogar ihren Glauben. Da die Familie die Menschen so stark beeinflusst und prägt, ist die Familie zwangsläufig die Wurzel der Methoden und Grundsätze der Menschen im Umgang mit Dingen, sowie ihrer Lebensanschauung zur Existenz und ihrer Ansichten zum Glauben. Da das Zuhause der Familie selbst weder der Ort ist, an dem die Wahrheit entsteht, noch die Quelle der Wahrheit, gibt es praktisch nur eine motivierende Kraft bzw. nur ein Ziel, das deine Familie dazu antreibt, dir jede Idee, jeden Standpunkt oder jede Methode des Existierens einzutrichtern: zu deinem eigenen Besten zu handeln. Diese Dinge, die zu deinem eigenen Besten erfolgen, egal, von wem sie kommen – ob von deinen Eltern, Großeltern oder von deinen Vorfahren – sollen dir, kurz gesagt, alle dazu verhelfen, deine eigenen Interessen in der Gesellschaft und vor anderen zu verteidigen. Dadurch soll verhindert werden, dass du schikaniert wirst, und es soll dir ermöglichen, unter Menschen freier und diplomatischer zu leben. Es soll deine eigenen Interessen so weit wie möglich schützen. Die Prägung, die du von deiner Familie erhältst, soll dich beschützen, dich davor bewahren, schikaniert oder gedemütigt zu werden, und dich zu jemandem machen, der über dem Schnitt liegt, selbst wenn das bedeutet, andere zu schikanieren oder zu verletzen, solange du nur selbst nicht zu Schaden kommst. Dies sind einige der wichtigsten Dinge, die deine Familie dir eintrichtert, und sie sind auch das Wesen und das Hauptziel hinter allen Ideen, die in dich eingetrichtert werden. Ist das nicht der Fall? (Ja.) Wenn du das Ziel und das Wesen aller Dinge betrachtest, die deine Familie dir eingetrichtert hat, stimmt dann irgendetwas davon mit der Wahrheit überein? Selbst wenn diese Dinge mit der Ethik oder den legitimen Rechten und Interessen der Menschheit übereinstimmen, haben sie irgendeine Verbindung zur Wahrheit? Sind sie die Wahrheit? (Nein.) Man kann mit aller Sicherheit sagen, dass sie definitiv nicht die Wahrheit sind. Egal, wie positiv und legitim, menschlich und ethisch der Mensch die Dinge, die deine Familie dir eintrichtert, auch findet, sie sind nicht die Wahrheit, noch können sie die Wahrheit verkörpern, und natürlich können sie die Wahrheit nicht ersetzen. Daher sind diese Dinge, wenn es um das Thema Familie geht, ein weiterer Aspekt, den die Menschen loslassen sollten. Was genau ist dieser Aspekt? Er betrifft die Prägung, die die Familie bei dir hervorruft, – das ist der zweite Aspekt, den du in Bezug auf die Familie loslassen solltest. Da wir über die Prägung diskutieren, die die Familie bei dir hervorruft, wollen wir zunächst darüber sprechen, worin genau diese Prägungen bestehen. Wenn wir sie nach dem menschlichen Konzept von Recht und Unrecht unterscheiden, sind einige relativ korrekt, positiv und präsentabel und können sich sehen lassen, während andere relativ egoistisch, niederträchtig, gemein und relativ negativ sind und sonst nichts. Auf jeden Fall sind diese Prägungen seitens der Familie aber wie eine Schicht schützender Kleidung, die kollektiv die fleischlichen Interessen einer Person schützt, ihre Würde vor anderen bewahrt und verhindert, dass sie schikaniert wird. Ist das nicht so? (Ja.) Lasst uns also darüber sprechen, welche Prägungen die eigene Familie bei den Menschen hervorruft.

Wenn Familienälteste dir oft sagen: „Wie ein Baum seine Rinde braucht, so braucht ein Mensch seinen Stolz“, dann tun sie das, damit du Wert darauf legst, ein gutes Bild von dir abzugeben, ein respektables Leben zu führen und es zu vermeiden, Dinge zu tun, die dir Schande bereiten. Führt dieser Spruch Menschen in eine positive oder negative Richtung? Kann er dich zur Wahrheit führen? Kann er dich dazu bringen, die Wahrheit zu verstehen? (Nein, das kann er nicht.) Ganz gewiss nicht! Gott verlangt von den Menschen, dass sie ehrlich sind. Wenn du eine Verfehlung begangen oder etwas falsch gemacht hast oder etwas getan hast, das sich gegen Gott und die Wahrheit auflehnt, musst du über dich selbst nachdenken, deinen Fehler erkennen und deine verdorbenen Dispositionen im Detail analysieren; nur so kannst du wahre Reue erlangen und danach im Einklang mit Gottes Worten handeln. Welche Denkweise müssen die Menschen besitzen, um Ehrlichkeit zu praktizieren? Gibt es einen Konflikt zwischen der erforderlichen Denkweise und der Sichtweise, die durch die Redewendung „Wie ein Baum seine Rinde braucht, so braucht ein Mensch seinen Stolz“ veranschaulicht wird? (Ja.) Worin liegt der Konflikt? Der Spruch „Wie ein Baum seine Rinde braucht, so braucht ein Mensch seinen Stolz“ sagt den Menschen, dass sie Wert darauf legen sollen, sich von ihrer besten Seite zu zeigen und mehr Dinge zu tun, die sie gut dastehen lassen, anstatt schlechte oder unehrenhafte Dinge zu tun, die ihre hässliche Seite enthüllen – und dass sie es vermeiden sollen, ein Leben zu führen, das nicht achtbar oder würdevoll ist. Um des eigenen Stolzes willen, um sich selbst gut dastehen zu lassen, kann man sich selbst nicht als völlig wertlos bezeichnen, geschweige denn anderen von seiner dunklen Seite und seinen beschämenden Aspekten erzählen, denn man muss ein achtbares und würdevolles Leben führen, und um Würde zu haben, braucht man Stolz, und um Stolz zu haben, muss man sich verstellen und sich herausputzen. Steht das nicht im Widerspruch dazu, ein ehrlicher Mensch zu sein? (Ja.) Wenn du ein ehrlicher Mensch bist, hast du die Redewendung „Wie ein Baum seine Rinde braucht, so braucht ein Mensch seinen Stolz“ bereits aufgegeben. Wenn du ein ehrlicher Mensch sein willst, solltest du deinem Image keine Bedeutung beimessen; das Image eines Menschen ist keinen Cent wert. In der Gegenwart der Wahrheit sollte man sich selbst bloßstellen, sich nicht verstellen oder eine Fassade schaffen. Man muss Gott seine wahren Gedanken, die Fehler, die man gemacht hat, die Aspekte, die gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen, und so weiter offenbaren und diese Dinge auch vor den Brüdern und Schwestern offenlegen. Man lebt nicht für seinen eigenen Stolz, sondern vielmehr dafür, ein ehrlicher Mensch zu sein, dafür, nach der Wahrheit zu streben, dafür, als ein wahres geschaffenes Wesen zu leben und dafür zu leben, Gott zufriedenzustellen und gerettet zu werden. Aber wenn du diese Wahrheit nicht verstehst und Gottes Absichten nicht verstehst, verhält es sich normalerweise so, dass die Dinge, mit denen dich deine Familie geprägt hat, in deinem Herzen vorherrschen. Wenn du also etwas falsch machst, vertuschst du es und verstellst dich und denkst dabei: „Ich kann niemandem davon erzählen, und ich werde auch nicht zulassen, dass irgendjemand, der davon weiß, jemandem davon erzählt. Wenn einer von euch es jemandem erzählt, werde ich diese Person nicht ungeschoren davonkommen lassen. Mein Stolz steht an erster Stelle. Man lebt für nichts anderes als für den eigenen Stolz, der wichtiger ist als alles andere. Wenn ein Mensch keinen Stolz hat, verliert er seine ganze Würde. Du kannst also nicht ehrlich sprechen, du musst dich verstellen, musst Dinge vertuschen, andernfalls wirst du keinen Stolz oder keine Würde mehr haben, und dein Leben wird wertlos sein. Wenn niemand dich respektiert, bist du einfach wertlos, du bist einfach billiger Müll.“ Ist es möglich, ein ehrlicher Mensch zu sein, indem man so praktiziert? Ist es möglich, sich offenzulegen und sich selbst im Detail zu analysieren? (Nein, das ist es nicht.) Wenn du das tust, hältst du dich eindeutig an den Spruch „Wie ein Baum seine Rinde braucht, so braucht ein Mensch seinen Stolz“, mit dem dich deine Familie geprägt hat. Wenn du diesen Spruch jedoch loslässt, um nach der Wahrheit zu streben und die Wahrheit zu praktizieren, wird er dich nicht mehr beeinflussen, und er wird nicht mehr das Motto oder der Grundsatz deiner Taten sein. Stattdessen wird das, was du tust, das exakte Gegenteil dieses Spruches „Wie ein Baum seine Rinde braucht, so braucht ein Mensch seinen Stolz“ sein. Du wirst nicht für deinen Stolz oder für deine Würde leben, sondern du wirst dafür leben, nach der Wahrheit zu streben, ein ehrlicher Mensch zu sein und danach zu streben, Gott zufriedenzustellen und als ein wahres geschaffenes Wesen zu leben. Wenn du dich an diesen Grundsatz hältst, hast du die Dinge losgelassen, die dir deine Familie eingetrichtert hat.

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (12)

Die Familie trichtert den Menschen nicht nur ein oder zwei Sprüche ein, sondern eine ganze Reihe von bekannten Zitaten und Aphorismen. Erwähnen deine Familienältesten und Eltern zum Beispiel oft den Spruch „Ein Mensch hinterlässt seinen Namen, wo immer er sich aufhält, genauso wie eine Gans gellend schnattert, wo immer sie fliegt“? (Ja.) Sie sagen dir: „Die Menschen müssen für ihren Ruf leben. Menschen sollten in ihrem Leben nach nichts anderem suchen, als sich im Kopf anderer einen guten Ruf zu verschaffen und einen guten Eindruck zu hinterlassen. Mit wem auch immer du sprichst, sprich angenehme Worte zu ihm, sprich nur schmeichelhafte und freundliche Worte und stoße ihn nicht vor den Kopf. Tue stattdessen mehr Gutes und Freundliches.“ Diese besondere Prägung durch die Familie hat einen gewissen Einfluss auf das Verhalten oder die Verhaltensgrundsätze der Menschen, mit der unvermeidlichen Folge, dass sie Ruhm und Gewinn große Bedeutung beimessen. Das heißt, sie legen großen Wert auf ihren eigenen Ruf, auf ihr Ansehen und auf den Eindruck, den sie in den Köpfen der Menschen hinterlassen, sowie darauf, wie andere Leute alles, was sie tun, und jede Meinung, die sie äußern, beurteilen. Die Menschen messen Ruhm und Gewinn große Bedeutung bei, sodass die Worte jener bekannten Sprüche und Grundsätze des Umgangs mit Dingen in der traditionellen Kultur eine dominante Position in ihrem Herzen einnehmen und es sogar vollständig einnehmen. Unmerklich sehen sie es schließlich als unwichtig an, ob sie ihre Pflicht in Übereinstimmung mit der Wahrheit und den Grundsätzen ausführen, und sie geben solche Überlegungen sogar gänzlich auf. In ihren Herzen werden jene satanischen Philosophien und bekannten Sprüche der traditionellen Kultur, wie zum Beispiel „Ein Mensch hinterlässt seinen Namen, wo immer er sich aufhält, genauso wie eine Gans gellend schnattert, wo immer sie fliegt“, besonders wichtig. Diese satanischen Sprüche besetzen dein Herz und bewirken, dass du dir besonders Sorgen um die Beurteilungen anderer Menschen über dich machst, und insbesondere darum, wie dich diejenigen beurteilen, die dir am wichtigsten sind. Dies ist etwas, das du jeden Augenblick, jeden Tag wissen willst, und du lässt kein einziges Detail los. Vor allem achten manche Menschen besonders darauf, was andere hinter ihrem Rücken tatsächlich über sie sagen, was so weit geht, dass sie an den Wänden lauschen, bei halb geöffneter Türe mithören und sogar einen heimlichen Blick auf das werfen, was andere über sie schreiben. Sobald jemand ihren Namen erwähnt, denken sie: „Ich muss schnell mithören, was sie über mich sagen und ob sie eine gute Meinung von mir haben. Oh je, sie haben gesagt, dass ich faul bin und gerne gutes Essen esse. Dann muss ich mich ändern, ich darf in Zukunft nicht mehr faul sein, ich muss fleißig sein.“ Nachdem sie eine Weile fleißig waren, denken sie bei sich: „Ich habe mir angehört, ob alle sagen, dass ich faul bin, und anscheinend hat das in letzter Zeit niemand gesagt.“ Aber trotzdem sind sie beunruhigt, also lassen sie es beiläufig in ihre Gespräche mit den Menschen um sie herum einfließen und sagen: „Ich bin ein bisschen faul.“ Und sie antworten: „Du bist nicht faul, du bist jetzt viel fleißiger als früher.“ Daraufhin sind sie sofort beruhigt, überglücklich und getröstet. „Sieh mal einer an, die Meinung aller über mich hat sich geändert. Es hat wohl jeder gemerkt, dass mein Verhalten sich gebessert hat.“ Die Absicht hinter allen deinen Handlungen besteht weder darin, die Wahrheit zu praktizieren noch darin, Gott zufriedenzustellen, sondern darin, deinen eigenen Ruf zu schützen. Wozu ist auf diese Weise alles, was du tust, unweigerlich geworden? Tatsächlich ist alles zu einer religiösen Handlung geworden. Was ist aus deinem Wesen geworden? Du bist zum Archetyp eines Pharisäers geworden. Was ist aus deinem Weg geworden? Er ist zum Weg eines Antichristen geworden. So charakterisiert Gott das. Das Wesen aller deiner Handlungen hat sich also verändert und ist nun anders; du praktizierst nicht die Wahrheit und du strebst nicht nach ihr, stattdessen strebst du nach Ruhm und Gewinn. Schlussendlich ist Gottes Ansicht nach die Art und Weise, wie du deine Pflicht ausführst, – kurz gesagt – nicht maßstabsgerecht. Warum ist das so? Weil du dich nur deinem eigenen Ruf hingibst, nicht dem, was Gott dir anvertraut hat, oder deiner Pflicht als geschaffenem Wesen. Was empfindest du in deinem Herzen, wenn Gott eine solche Definition vorbringt? Dass dein Glaube an Gott all diese Jahre vergebens war? Bedeutet das also, dass du gar nicht nach der Wahrheit gestrebt hast? Du hast nicht nach der Wahrheit gestrebt, stattdessen hast du besonders auf deinen eigenen Ruf geachtet, und an der Wurzel davon liegen die Prägungen, die von deiner Familie herrühren. Welcher Spruch, der dir eingetrichtert wurde, herrscht am meisten vor? Der Spruch, „Ein Mensch hinterlässt seinen Namen, wo immer er sich aufhält, genauso wie eine Gans gellend schnattert, wo immer sie fliegt“, hat tiefe Wurzeln in deinem Herzen geschlagen und ist zu deinem Motto geworden. Von klein auf hat dich dieser Spruch beeinflusst und geprägt, und selbst nachdem du erwachsen geworden bist, wiederholst du diesen Spruch häufig, um die nächste Generation deiner Familie und die Menschen um dich herum zu beeinflussen. Noch schwerwiegender ist natürlich, dass du es als deine Methode und deinen Grundsatz für dein Verhalten und deinen Umgang mit den Dingen übernommen hast, und sogar als das Ziel und die Richtung, die du im Leben verfolgst. Dein Ziel und deine Richtung sind falsch, und somit ist das Endergebnis mit Sicherheit negativ. Der Grund dafür ist, dass alle deine Handlungen von ihrem Wesen her einzig und allein deinem Ruf dienen und einzig dem Zweck, den Spruch „Ein Mensch hinterlässt seinen Namen, wo immer er sich aufhält, genauso wie eine Gans gellend schnattert, wo immer sie fliegt“ in die Praxis umzusetzen – und nicht, um nach der Wahrheit zu streben. Und trotzdem ist dir das selbst nicht klar. Du denkst, dass es an diesem Spruch nichts auszusetzen gibt – leben die Menschen denn nicht für ihren Ruf? Wie es in dem gängigen Spruch doch so schön heißt: „Ein Mensch hinterlässt seinen Namen, wo immer er sich aufhält, genauso wie eine Gans gellend schnattert, wo immer sie fliegt.“ Dieser Spruch scheint sehr positiv und legitim zu sein, daher akzeptierst du unbewusst die Prägung durch ihn und hältst ihn für etwas Positives. Wenn du diesen Spruch einmal für etwas Positives hältst, strebst du danach und praktizierst ihn, ohne dass dir das bewusst ist. Unwissentlich und verworren betrachtest du ihn gleichzeitig als Wahrheitskriterium. Wenn du ihn als Wahrheitskriterium betrachtest, kannst du das, was Gott sagt, nicht mehr verinnerlichen, noch kannst du es verstehen. Du setzt dieses Motto, „Ein Mensch hinterlässt seinen Namen, wo immer er sich aufhält, genauso wie eine Gans gellend schnattert, wo immer sie fliegt“, blindlings in die Praxis um und handelst danach, und was du ihm letztendlich abgewinnst, ist ein guter Ruf. Du hast erlangt, was du erlangen wolltest, aber dabei hast du gegen die Wahrheit verstoßen und sie aufgegeben und die Chance auf Errettung verpasst. Angesichts dieses Endergebnisses solltest du die Idee „Ein Mensch hinterlässt seinen Namen, wo immer er sich aufhält, genauso wie eine Gans gellend schnattert, wo immer sie fliegt“, die deine Familie dir eingetrichtert hat, loslassen und aufgeben. Sie ist weder etwas, woran du festhalten solltest, noch sind es ein Spruch oder eine Idee, in die du dein Leben lang Mühe und Zeit investieren solltest, um sie in die Praxis umzusetzen. Diese Idee und diese Ansicht, die dir eingeimpft und eingetrichtert wurden, sind falsch, also solltest du sie loslassen. Der Grund, warum du sie loslassen solltest, ist nicht nur, dass sie nicht die Wahrheit sind, sondern sie werden dich auch in die Irre führen und am Ende deine Zerstörung verursachen, also sind die Konsequenzen sehr ernst. Für dich ist es nicht nur ein einfacher Spruch, sondern ein Krebs – ein Mittel und eine Methode, die die Menschen verderben. Denn in Gottes Worten hat Gott unter all Seinen Anforderungen an die Menschen niemals verlangt, dass sie nach einem guten Ruf streben oder sich um Ansehen bemühen oder einen guten Eindruck auf die Menschen machen, um ihre Billigung oder ihre Zustimmung zu gewinnen, noch hat Er jemals verlangt, dass die Menschen für Ruhm leben oder dafür, einen guten Ruf zu hinterlassen. Gott will nur, dass die Menschen ihre Pflicht gut ausführen und sich Ihm und der Wahrheit unterwerfen. Daher ist dieser Spruch, was dich betrifft, eine Art von Prägung durch deine Familie, die du loslassen solltest.

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (12)

Es gibt noch eine Prägung, die deine Familie bei dir herbeiführt. Wenn deine Eltern oder Ältesten dich beispielsweise ermutigen wollen, sagen sie oft: „Du musst großes Leid ertragen, um als Sieger hervorzugehen.“ Damit wollen sie dich dazu anleiten, Leid zu ertragen, fleißig und ausdauernd zu sein und dich nicht vor Leid zu fürchten, egal was du tust, denn nur wer Leid erträgt, Härten aushält, hart arbeitet und Kampfgeist hat, kann als Sieger hervorgehen. Was bedeutet „als Sieger hervorgehen“? Es bedeutet, dass man nicht schikaniert oder diskriminiert wird und niemand auf einen herabsieht; es bedeutet, dass man ein hohes Ansehen und einen hohen Status unter den Menschen genießt, die Autorität besitzt, zu sprechen und gehört zu werden, und die Autorität, Entscheidungen zu treffen; es bedeutet, dass man ein besseres und höherwertiges Leben unter anderen führen kann und dass die Leute zu einem aufschauen, einen bewundern und beneiden. Im Wesentlichen bedeutet es, dass du zur Oberschicht der ganzen Menschheit gehörst. Was bedeutet „Oberschicht“? Es bedeutet, dass viele Menschen dir zu Füßen liegen und du es dir nicht bieten lassen musst, dass sie dich schlecht behandeln – das ist die Bedeutung von „als Sieger hervorgehen.“ Um als Sieger hervorzugehen, musst du „großes Leid ertragen“, und das heißt, dass du imstande sein musst, Leid zu ertragen, das andere nicht ertragen können. Bevor du also als Sieger hervorgehen kannst, musst du die verächtlichen Blicke, das Gespött, den Sarkasmus, die Verleumdungen und das mangelnde Verständnis anderer und sogar deren Verachtung und so weiter ertragen können. Über das körperliche Leid hinaus, musst du auch den Sarkasmus und den Hohn der öffentlichen Meinung hinnehmen können. Nur wenn du lernst, diese Art Mensch zu sein, kannst du unter den Menschen herausragen und einen Platz in der Gesellschaft erringen. Dieser Spruch soll die Menschen dazu bewegen, ein Platzhirsch zu werden, anstatt ein Untergebener, denn das Leben eines Untergebenen ist so hart – du musst dir gefallen lassen, schlecht behandelt zu werden, du fühlst dich nutzlos und du hast keine Würde und kein Ansehen. Das ist auch eine Prägung, die deine Familie bei dir herbeiführt, wobei die Absicht darin liegt, zu deinem Besten zu handeln. Deine Familie tut das, damit du nicht hinnehmen musst, von anderen schlecht behandelt zu werden, damit du Ruhm und Autorität genießt, gut isst und Freude hast, und damit niemand es wagen wird, dich zu schikanieren, wohin du auch gehst, damit du dich stattdessen wie ein Tyrann aufführen und das Sagen haben kannst, und jeder wird sich vor dir verbeugen und katzbuckeln. Du strebst danach, anderen voraus zu sein, und das tust du in einem gewissen Sinne zu deinem eigenen Vorteil, und in einem anderen Sinne tust du es auch, um den sozialen Status der Familie zu erhöhen und deinen Vorfahren Ehre zu machen, damit auch deine Eltern und Familienmitglieder davon profitieren können, wenn sie mit dir in Verbindung gebracht werden, und nicht schlecht behandelt werden. Wenn du großes Leid ertragen hast und als Sieger hervorgegangen bist, indem du ein hochrangiger Beamter geworden bist, der ein schönes Auto und ein Luxushaus besitzt und um den ein großes Gefolge umherschwirrt, wird auch deine Familie davon profitieren, mit dir in Verbindung gebracht zu werden, und deine Familienmitglieder werden ebenfalls schöne Autos fahren, gut essen und in Saus und Braus leben können. Wenn dir danach ist, wirst du es dir leisten können, die teuersten Köstlichkeiten zu essen, überall hinzugehen, wo du hingehen möchtest, und jeder wird dir zu Diensten sein. Du wirst tun und lassen können, was du willst, ein eigenwilliges und arrogantes Leben führen können, ohne dich zurückhalten zu müssen oder mit eingezogenem Schwanz leben zu müssen. Du wirst tun können, was du willst, auch wenn sich das über das Gesetz hinwegsetzt, und du wirst kühn und rücksichtslos leben können – das ist es, was deine Familie damit beabsichtigt, dich auf diese Weise zu prägen – sie will dich davor bewahren, dass dir Unrecht widerfährt, und dafür sorgen, dass du als Sieger hervorgehst. Um es ganz offen zu sagen, besteht ihr Ziel darin, dich zu jemandem zu machen, der andere anführt, dirigiert und anderen Befehle erteilt. Sie wollen dich zu einem Menschen machen, der andere nur selbst schikanieren kann und nie am anderen Ende steht, zu einem Menschen, der als Sieger hervorgeht, anstatt zu einem, der angeführt wird. Ist das nicht so? (Ja.) … Was verlangt Gott dann in dieser Hinsicht? Verlangt Gott, dass die Menschen als Sieger hervorgehen und nicht durchschnittlich, banal, unscheinbar oder gewöhnlich sind, sondern großartig, berühmt und erhaben? Ist es das, was Gott von den Menschen verlangt? (Nein.) Es ist ganz klar, dass der Spruch, den deine Familie dir eingetrichtert hat – „Du musst großes Leid ertragen, um als Sieger hervorzugehen“ – dich nicht in eine positive Richtung lenkt und natürlich auch keine Verbindung zur Wahrheit hat. Die Ziele, die deine Familie verfolgt, indem sie dich leiden lässt, sind alles andere als unschuldig, sie stützen sich auf Intrigen und sind dermaßen verächtlich und hinterhältig. Gott lässt die Menschen leiden, weil sie verdorbene Dispositionen haben. Wenn die Menschen von ihren verdorbenen Dispositionen gereinigt werden wollen, müssen sie Leid ertragen – das ist eine objektive Tatsache. Außerdem verlangt Gott aus folgendem Grund, dass die Menschen Leid ertragen: Es ist das, was ein geschaffenes Wesen tun sollte, und es ist auch das, was ein normaler Mensch ertragen sollte, und die Haltung, die ein normaler Mensch haben sollte. Gott verlangt jedoch nicht, dass du gewinnst. Er verlangt nur von dir, dass du eine gewöhnliche, normale Person bist, die die Wahrheit versteht, auf Seine Worte hört und sich Ihm unterwirft, und das ist alles. Gott verlangt nie, dass du Ihn überraschst oder irgendetwas Bahnbrechendes tust, noch musst du für Ihn eine Berühmtheit oder eine große Persönlichkeit sein. Für Ihn musst du nur eine gewöhnliche, normale und echte Person sein, und egal, wie viel Leid du ertragen kannst oder ob du überhaupt Leid ertragen kannst, wenn du am Ende in der Lage bist, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, dann bist du die beste Person, die du sein kannst. Was Gott will, ist nicht, dass du gewinnst, sondern dass du ein wahres geschaffenes Wesen bist, eine Person, die die Pflicht eines geschaffenen Wesens ausführen kann. Diese Person ist jemand Unauffälliges und Gewöhnliches, jemand mit normaler Menschlichkeit, mit normalem Gewissen und normaler Vernunft, nicht jemand, der in den Augen von Nichtgläubigen oder verdorbenen Menschen erhaben oder eine große Persönlichkeit ist. Wir haben schon viel über diesen Aspekt Gemeinschaft gehalten, also werden wir dies jetzt nicht weiter ausführen. Der Spruch, „Du musst großes Leid ertragen, um als Sieger hervorzugehen“, ist eindeutig etwas, das du loslassen solltest. Was genau solltest du loslassen? Die Richtung, deren Verfolgung deine Familie dir eingetrichtert hat. Das heißt, du solltest die Richtung deines Strebens ändern. Mach nichts nur, um als Sieger hervorzugehen, dich von der Menge abzuheben und bemerkenswert zu sein, oder um von anderen bewundert zu werden. Stattdessen solltest du diese Absichten, Ziele und Motive loslassen und alles auf eine bodenständige Weise tun, um ein wahres geschaffenes Wesen zu sein. Was meine Ich mit „bodenständig“? Der grundlegendste Grundsatz ist, alles in Übereinstimmung mit den Methoden und Grundsätzen zu tun, die Gott den Menschen gelehrt hat. Angenommen, das, was du tust, haut nicht alle um und beeindruckt sie nicht oder wird nicht einmal von irgendjemandem gelobt oder geschätzt. Wenn es sich jedoch um etwas handelt, das du tun solltest, dann solltest du daran festhalten und es weiterhin tun, es als die Pflicht betrachten, die ein geschaffenes Wesen ausführen sollte. Wenn du das tust, wirst du in Gottes Augen ein akzeptables geschaffenes Wesen sein – so einfach ist das. Was du ändern musst, ist dein Streben in Bezug auf dein Benehmen und deine Lebensanschauung.

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (12)

Die Familie prägt und beeinflusst dich auch in anderer Weise, zum Beispiel mit dem Spruch „Harmonie ist eine Kostbarkeit; Nachsicht ist Brillanz.“ Deine Familienmitglieder belehren dich oft folgendermaßen: „Sei freundlich und streite nicht mit anderen oder mach dir Feinde, denn wenn du dir zu viele Feinde machst, wirst du keinen Halt in der Gesellschaft finden können, und wenn zu viele Leute dich hassen und es auf dich abgesehen haben, dann wirst du in der Gesellschaft nicht sicher sein. Du wirst immer in Gefahr schweben, und dein Überleben, dein Status, deine Familie, deine persönliche Sicherheit und sogar deine Chancen auf eine Beförderung werden durch boshafte Menschen gefährdet und behindert. Also musst du Folgendes lernen: ‚Harmonie ist eine Kostbarkeit; Nachsicht ist Brillanz‘. Sei zu allen freundlich, lass keine guten Beziehungen zu Schaden kommen, sag nichts, was du später nicht zurücknehmen kannst, vermeide es, den Stolz der Menschen zu verletzen, und stelle ihre Schwächen nicht bloß. Vermeide es und höre auf, Dinge zu sagen, die die Leute nicht hören wollen. Mach einfach Komplimente, denn es schadet nie, jemandem Komplimente zu machen. Du musst lernen, in großen wie in kleinen Angelegenheiten Nachsicht zu zeigen und Kompromisse einzugehen, denn ‚Kompromisse machen es viel einfacher, einen Konflikt zu lösen‘.“ Denk darüber nach, deine Familie impft dir zwei Ideen und Ansichten gleichzeitig ein. Einerseits sagt sie, dass du freundlich zu anderen sein musst; andererseits sagt sie, dass du Nachsicht zeigen und nicht sprechen sollst, wenn du nicht an der Reihe bist, und, wenn du etwas zu sagen hast, sollst du den Mund halten, bis du nach Hause kommst, um es dann deiner Familie zu erzählen. Oder besser noch, erzähle es gar nicht erst deiner Familie, denn Wände haben Ohren – wenn das Geheimnis jemals herauskommt, werden die Dinge schlecht für dich laufen. Um in dieser Gesellschaft Fuß zu fassen und zu überleben, müssen die Menschen eines lernen, nämlich jemand zu sein, der ein Bein auf jeder Seite des Zauns hat. Umgangssprachlich ausgedrückt, musst du gerissen und hinterlistig sein. Du kannst nicht einfach sagen, was dir in den Sinn kommt. Wenn du einfach sagst, was dir in den Sinn kommt, dann nennt man das Dummheit, und nicht Klugheit. Manche Menschen sind unberechenbar und sagen, was sie wollen. Stell dir jemanden vor, der das tut und damit seinen Chef beleidigt. Der Chef macht ihm dann das Leben schwer, streicht seinen Bonus und ist ständig auf Streitigkeiten mit ihm aus. Am Ende kann er es nicht mehr ertragen, dieser Arbeit weiter nachzugehen. Wenn er seine Stelle kündigt, hat er keine andere Möglichkeit, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Aber wenn er nicht kündigt, dann bleibt ihm nur, sich mit einer Arbeit abzufinden, die er nicht mehr ertragen kann. Wie nennt man das, wenn man zwischen Hammer und Amboss steckt? „Feststecken“, und zwar in einer Zwickmühle. Seine Familie schimpft ihn daraufhin aus und sagt: „Du verdienst es, schlecht behandelt zu werden, du hättest dich an den Spruch ‚Harmonie ist eine Kostbarkeit; Nachsicht ist Brillanz‘ erinnern sollen! Es geschieht dir recht, weil du unberechenbar bist und deinen Mund nicht halten kannst! Wir haben dir gesagt, dass du taktvoll sein und dir sorgfältig überlegen musst, was du sagst, aber du wolltest das nicht, du musstest einfach direkt sein. Hast du gedacht, du könntest dich so einfach mit deinem Chef anlegen? Hast du gedacht, es sei so einfach, in der Gesellschaft zu überleben? Du denkst immer, dass du einfach nur direkt bist. Nun, jetzt musst du die schmerzhaften Folgen tragen. Lass dir das eine Lehre sein! In Zukunft wirst du gut daran tun, dich an den Spruch ‚Harmonie ist eine Kostbarkeit; Nachsicht ist Brillanz‘ zu erinnern!“ Nachdem ihm diese Lektion erteilt worden ist, erinnert er sich daran und denkt: „Meine Eltern hatten wirklich recht, mich so zu erziehen. Das ist eine erkenntnisreiche Lebenserfahrung, eine wahre goldene Weisheit, ich kann sie nicht weiter ignorieren. Ich ignoriere meine Ältesten auf eigene Gefahr, also werde ich mich in Zukunft daran erinnern.“ Nachdem er zum Glauben an Gott gefunden hat und dem Haus Gottes beitritt, erinnert er sich immer noch an den Spruch „Harmonie ist eine Kostbarkeit; Nachsicht ist Brillanz“, und so begrüßt er seine Brüder und Schwestern, wann immer er sie sieht, und tut sein Bestes, um sie zu umschmeicheln. Der Leiter sagt: „Ich bin schon eine Weile Leiter, aber ich habe nicht genug Arbeitserfahrung.“ Also wirft er ein Kompliment ein: „Du machst deine Arbeit großartig. Wenn du uns nicht anleiten würdest, hätten wir das Gefühl, uns an niemanden wenden zu können.“ Jemand anders sagt: „Ich habe mich selbst besser kennengelernt und denke, dass ich ziemlich hinterlistig bin.“ Also antwortet er: „Du bist nicht hinterlistig, du bist wirklich ehrlich, ich bin derjenige, der hinterlistig ist.“ Ein anderer macht ihm gegenüber eine böse Bemerkung und er denkt sich: „Ich brauche keine Angst vor solchen boshaften Bemerkungen zu haben, ich kann viel Schlimmeres wegstecken. Egal, wie boshaft deine Bemerkungen auch werden, ich werde einfach so tun, als hätte ich sie nicht gehört, und ich werde dir weiterhin Komplimente machen und mein Bestes tun, um dir zu schmeicheln, denn es schadet nie, jemandem Komplimente zu machen.“ Wann immer jemand ihn um seine Meinung bittet oder darum, sich im gemeinschaftlichen Austausch zu öffnen, spricht er nicht offen, sondern bewahrt vor allen diese fröhliche und heitere Fassade. Jemand fragt ihn: „Wie kommt es, dass du immer so fröhlich und heiter bist? Bist du wirklich ein lächelnder Tiger?“ Und er denkt sich: „Ich bin seit Jahren ein lächelnder Tiger, und während dieser ganzen Zeit bin ich nie ausgenutzt worden, also ist das zu meinem obersten Grundsatz im Umgang mit der Welt geworden.“ Ist er nicht wie ein glitschiger Aal? (Ja.) Auf diese Weise sind manche Menschen jahrelang mit der Gesellschaft mitgeschwommen und nachdem sie in das Haus Gottes gekommen sind, tun sie dies auch weiterhin. Sie sagen nie ein ehrliches Wort, sprechen nie aus dem Herzen und reden nicht über ihr eigenes Selbstverständnis. Sogar wenn ein Bruder oder eine Schwester ihnen ihr Herz ausschüttet, sprechen sie nicht offen, und niemand kann herausfinden, was wirklich in ihren Köpfen vorgeht. Sie offenbaren nie, was sie denken oder welche Ansichten sie haben, sie pflegen wirklich gute Beziehungen zu allen, und du weißt nicht, welche Art Mensch oder welche Art von Persönlichkeit sie eigentlich mögen oder was sie wirklich über andere denken. Wenn jemand sie fragt, um welche Art Mensch es sich bei Soundso handelt, antworten sie: „Er ist seit über zehn Jahren gläubig, und er ist in Ordnung.“ Nach wem du sie auch fragst, sie werden antworten, dass der Betreffende in Ordnung oder ziemlich gut ist. Wenn jemand sie fragt: „Hast du bei ihm irgendwelche Unzulänglichkeiten oder Schwächen entdeckt?“, werden sie antworten: „Bis jetzt habe ich keine festgestellt; ich werde in Zukunft genauer darauf achten“, aber tief im Inneren denken sie Folgendes: „Du verlangst von mir, diese Person zu beleidigen, was ich ganz bestimmt nicht tun werde! Wenn ich dir die Wahrheit sage und derjenige es herausfindet, wird er dann nicht bloß zu meinem Feind werden? Meine Familie sagt mir schon seit langem, dass ich mir keine Feinde machen soll; ich habe ihre Worte nicht vergessen. Hältst du mich für dumm? Denkst du, ich würde die Erziehung und Prägung, die ich von meiner Familie erhalten habe, vergessen, nur weil du über zwei Sätze der Wahrheit Gemeinschaft gehalten hast? Das wird nicht passieren! Diese Sprüche ‚Harmonie ist eine Kostbarkeit; Nachsicht ist Brillanz‘ und ‚Kompromisse machen es viel einfacher, einen Konflikt zu lösen‘ haben mich noch nie im Stich gelassen und sind meine Talismane. Ich rede nicht über die Schwächen anderer, und wenn mich jemand provoziert, bin ich nachsichtig. Hast du das Schriftzeichen auf meiner Stirn nicht gesehen? Es ist das chinesische Schriftzeichen für ‚Nachsicht‘, das sich aus dem Zeichen für „Messer“ über dem für „Herz“ zusammensetzt. Egal, wer boshafte Bemerkungen macht, ich lasse Nachsicht walten. Egal, wer mich zurechtstutzt, ich lasse Nachsicht walten. Ich beabsichtige, mit allen gut auszukommen, die Beziehungen auf diesem Niveau zu halten. Halte dich nicht an Grundsätze, sei nicht so dumm, sei nicht unflexibel, du musst lernen, den Umständen entsprechend nachzugeben! Warum leben deiner Meinung nach Schildkröten so lange? Weil sie sich in ihren Panzer zurückziehen, wann immer es schwierig wird, stimmt’s? So können sie sich schützen und Tausende von Jahren leben. So lebt man ein langes Leben, und so geht man mit der Welt um.“ Von solchen Menschen bekommst du niemals irgendwelche ehrlichen oder aufrichtigen Äußerungen zu hören, und ihre wahren Ansichten und die Grundlage ihres Verhaltens werden nie enthüllt. Sie denken nur in ihrem Herzen an diese Dinge und stellen nur in ihrem Herzen Überlegungen dazu an, aber niemand sonst weiß davon. Diese Art von Person ist nach außen hin zu allen freundlich, erscheint gutmütig und verletzt oder schadet niemandem. Aber in Wirklichkeit haben sie ein Bein auf jeder Seite des Zauns und sind wie ein glitschiger Aal. Solche Menschen werden von einigen Leuten in der Kirche immer gemocht, weil sie nie große Fehler machen, sich nie verraten, und die Bewertung der Kirchenleiter und der Brüder und Schwestern ist, dass sie mit allen gut auskommen. Was ihre Pflicht betrifft, sind sie halbherzig; sie tun nur das, was von ihnen verlangt wird. Sie sind besonders gehorsam und sittsam, verletzen andere niemals während eines Gesprächs oder wenn sie sich mit Angelegenheiten befassen, und sie nutzen nie jemanden ungerechtfertigt aus. Sie reden niemals schlecht von anderen, und sie verurteilen die Menschen nie hinter ihrem Rücken. Aber niemand weiß, ob sie bei der Ausführung ihrer Pflicht aufrichtig sind, und niemand weiß, was sie über andere denken oder welche Meinung sie von ihnen haben. Nach sorgfältiger Überlegung hast du sogar das Gefühl, dass diese Art von Person wirklich ein bisschen seltsam und schwer durchschaubar ist und dass es zu Problemen führen könnte, sie zu behalten. Was solltest du tun? Es ist eine schwierige Entscheidung, nicht wahr? Wenn sie ihre Pflicht ausführen, kannst du sehen, dass sie ihren Geschäften nachgehen, aber sie kümmern sich nie um die Grundsätze, die das Haus Gottes ihnen mitgeteilt hat. Sie tun die Dinge so, wie es ihnen gefällt, gehen nach Schema F vor und belassen es dabei, wobei sie nur versuchen, keine schlimmen Fehler zu machen. Folglich kannst du keine Fehler bei ihnen erkennen oder irgendwelche Mängel an ihnen ausmachen. Sie erledigen die Dinge einwandfrei, aber was denken sie innerlich? Wollen sie ihre Pflicht ausführen? Gäbe es in der Kirche keine Verwaltungsverordnungen oder keine Beaufsichtigung durch den Kirchenleiter oder ihre Brüder und Schwestern, würde diese Person dann vielleicht mit bösen Menschen verkehren? Würde sie gemeinsam mit bösen Menschen vielleicht schlechte Dinge und Böses tun? Das ist sehr wahrscheinlich, und sie sind dazu imstande, aber sie haben es noch nicht getan. Diese Art von Person ist die problematischste Art, und sie ist der Inbegriff eines glitschigen Aals oder eines schlauen alten Fuchses. Sie kriegen sich mit niemandem in die Wolle. Was denken sie, wenn jemand etwas sagt, um sie zu verletzen, oder eine verdorbene Disposition offenbart, die ihre Würde verletzt? „Ich werde Nachsicht walten lassen, ich werde mich nicht mit dir in die Wolle kriegen, aber eines Tages wirst du dich lächerlich machen!“ Wenn sich jemand tatsächlich mit dieser Person befasst oder sie sich tatsächlich lächerlich macht, lachen sie heimlich darüber. Sie machen sich gerne über andere Leute, Leiter und das Haus Gottes lustig, aber sie machen sich nicht über sich selbst lustig. Sie wissen einfach nicht, welche Probleme oder Fehler sie selbst haben. Solche Menschen achten darauf, nichts zu offenbaren, das andere verletzen könnte, oder etwas, das es anderen ermöglicht, sie zu durchschauen, obwohl sie in ihrem Herzen an diese Dinge denken. Wenn es dagegen um Dinge geht, die andere benommen machen oder irreführen können, äußern sie sie offenherzig und lassen zu, dass die Leute diese sehen. Menschen wie diese sind äußerst heimtückisch, und mit ihnen umzugehen, ist am schwierigsten. Welche Haltung nimmt das Haus Gottes gegenüber solchen Menschen also ein? Setze sie ein, wenn sie eingesetzt werden können, und entferne sie, wenn dem nicht so ist – das ist der Grundsatz. Warum ist das so? Der Grund ist, dass solche Menschen dazu bestimmt sind, nicht nach der Wahrheit zu streben. Sie sind Ungläubige, die sich über das Haus Gottes, Brüder und Schwestern und Leiter lustig machen, wenn etwas schiefgeht. Welche Rolle spielen sie? Ist es die Rolle von Satan und Teufeln? (Ja.) Wenn sie ihren Brüdern und Schwestern gegenüber Geduld zeigen, ist das weder echte Toleranz noch echte Liebe. Sie tun es, um sich selbst zu schützen und um zu vermeiden, auf ihrem Weg Feinde oder Gefahren anzuziehen. Sie tolerieren ihre Brüder und Schwestern nicht, um sie zu schützen, noch tun sie es aus Liebe, und noch weniger tun sie es, weil sie nach der Wahrheit streben und in Übereinstimmung mit den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren. Mit ihrer Haltung konzentrieren sie sich völlig darauf, mit dem Strom zu schwimmen und andere in die Irre zu führen. Solche Menschen haben ein Bein auf jeder Seite des Zauns und sind wie glitschige Aale. Sie mögen die Wahrheit nicht und streben auch nicht nach ihr, sondern schwimmen einfach mit dem Strom. Es ist klar, dass die Prägung, die solche Menschen von ihrer Familie erhalten, die Methoden ihres Verhaltens und ihres Umgangs mit den Dingen stark beeinflusst. Natürlich muss gesagt werden, dass diese Methoden und Grundsätze des Umgangs mit der Welt untrennbar mit ihrer Menschlichkeitsessenz verbunden sind. Darüber hinaus dienen die Prägungen durch ihre Familie nur dazu, dass ihre Handlungen noch deutlicher hervortreten und konkreter sind und ihre Wesensnatur noch vollständiger offenbart wird. Wenn also solche Menschen vor grundlegenden Fragen von Recht und Unrecht stehen und vor Angelegenheiten, die die Interessen des Hauses Gottes betreffen, und dann in der Lage sind, die richtigen Entscheidungen zu treffen und die Philosophien für weltliche Belange loszulassen, die sie in ihrem Herzen hegen, wie zum Beispiel „Harmonie ist eine Kostbarkeit; Nachsicht ist Brillanz“, um die Interessen des Hauses Gottes hochzuhalten, ihre Verfehlungen zu verringern und ihre bösen Taten vor Gott zu mindern – inwiefern wird ihnen das dann Vorteile bringen? Wenn Gott in der Zukunft das Ergebnis jeder Person bestimmt, wird dies zumindest ihre Bestrafung mildern und das Ausmaß verringern, in dem Gott sie züchtigt. Wenn sie auf diese Weise praktizieren, haben solche Menschen nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, stimmt’s? Wenn sie dazu gebracht werden, ihre Philosophien für weltliche Belange völlig loszulassen, wird es nicht einfach für sie sein, weil dies ihre Menschlichkeitsessenz betrifft und diese Menschen, die wie glitschige Aale sind und ein Bein auf jeder Seite des Zauns haben, die Wahrheit überhaupt nicht akzeptieren. Es ist nicht so einfach und leicht für sie, die satanischen Philosophien loszulassen, die ihre Familien ihnen eingetrichtert haben, weil sie – selbst wenn man diese Prägungen durch ihre Familien außer Acht lässt – selbst obsessive Gläubige satanischer Philosophien sind und ihnen dieser Ansatz zum Umgang mit der Welt gefällt, und hierbei handelt es sich um einen äußerst individuellen, subjektiven Ansatz. Aber wenn solche Menschen klug sind – wenn sie einige dieser Praktiken loslassen, um die Interessen des Hauses Gottes angemessen zu verteidigen, solange ihre eigenen Interessen nicht bedroht werden und nicht zu Schaden kommen –, dann ist das tatsächlich eine gute Sache für sie, denn es könnte zumindest ihre Schuld mindern, das Ausmaß, in dem Gott sie züchtigt, mildern und sogar das Blatt wenden, sodass Gott sie, anstatt sie zu züchtigen, belohnt und sich an sie erinnert. Wie wunderbar das doch wäre! Wäre das nicht eine gute Sache? (Ja.)

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (12)

Wie hat deine Familie dich sonst noch geprägt? Zum Beispiel sagen deine Eltern oft zu dir: „Wenn du eine große Klappe hast und unüberlegt redest, wird dich das früher oder später in Schwierigkeiten bringen! Du musst dir merken: ‚Wer viel redet, irrt viel‘! Was bedeutet das? Es bedeutet, dass du definitiv ins Fettnäpfchen treten wirst, wenn du zu viel redest. Sprich nicht unüberlegt, egal, bei welcher Gelegenheit, – sieh zuerst, was alle anderen sagen, bevor du etwas sagst. Wenn du dich der Mehrheit anschließt, wirst du zurechtkommen. Aber wenn du immer versuchst herauszustechen, ständig unüberlegt redest und deine Meinung offenbarst, ohne zu wissen, was dein Chef, dein Vorgesetzter oder alle um dich herum denken, und sich dann herausstellt, dass dein Chef oder Vorgesetzter nicht derselben Meinung ist, dann werden sie dir das Leben schwer machen. Kann das zu etwas Gutem führen? Dummes Kind, du musst in Zukunft vorsichtig sein. Wer viel redet, irrt viel. Merke dir das einfach und rede nicht unüberlegt! Der Mund ist zum Essen und Atmen da, um deine Vorgesetzten zu umschmeicheln und um anderen gefällig zu sein, er ist nicht dafür da, die Wahrheit zu sagen. Du musst deine Worte weise wählen, du musst Tricks und Methoden anwenden und du musst dein Gehirn benutzen. Wenn dir die Worte auf der Zunge liegen, schluck sie runter und lass sie dir mehrmals durch den Kopf gehen, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um sie auszusprechen. Was du tatsächlich sagst, sollte auch von der Situation abhängen. Wenn du anfängst, deine Meinung zu äußern, aber dann merkst, dass die Leute sie nicht gut annehmen oder ihre Reaktion darauf nicht so gut ist, hör sofort auf und überlege, wie du es so sagen kannst, dass alle zufrieden sind, bevor du fortfährst. Das ist es, was ein kluges Kind tun würde. Wenn du das tust, wirst du nicht in Schwierigkeiten kommen und alle werden dich mögen. Und wenn alle dich mögen, wird das nicht zu deinem Vorteil sein? Wird das in Zukunft nicht mehr Chancen für dich schaffen?“ Deine Familie prägt dich nicht nur, indem sie dir sagt, wie man sich einen guten Ruf verschafft, wie man als Sieger hervorgeht und wie man unter anderen festen Fuß fasst, sondern auch, indem sie dir sagt, wie man andere durch sein äußeres Erscheinungsbild täuscht und dass man nicht die Wahrheit sagen sollte und umso weniger alles hervorsprudeln sollte, was einem durch den Kopf geht. Einige Menschen, denen es schlecht ergangen ist, nachdem sie die Wahrheit gesagt haben, erinnern sich daran, dass ihre Familie ihnen den Spruch „Wer viel redet, irrt viel“ weitergegeben hat und ziehen daraus eine Lehre. Danach sind sie immer mehr dazu bereit, diesen Spruch zu praktizieren und ihn zu ihrem Motto zu machen. Anderen Menschen ist es zwar nicht schlecht ergangen, aber sie akzeptieren ernsthaft die Prägung durch ihre Familie in diesem Punkt und setzen diesen Spruch bei jeder Gelegenheit beständig in die Praxis um. Je mehr sie ihn in die Praxis umsetzen, desto mehr denken sie: „Meine Eltern und Großeltern sind so gut zu mir, sie sind alle ehrlich zu mir und wollen nur das Beste für mich. Ich habe so ein Glück, dass sie mir diesen Spruch ‚Wer viel redet, irrt viel‘ weitergegeben haben, sonst würde es mir wegen meiner großen Klappe so oft schlecht ergehen, und so viele Leute würden mir das Leben schwer machen oder mir verächtliche Blicke zuwerfen oder mich verspotten und auslachen. Dieser Spruch ist so hilfreich und nützlich!“ Sie ziehen eine Menge greifbarer Vorteile daraus, diesen Spruch in die Praxis umzusetzen. Wenn sie dann vor Gott treten, denken sie natürlich immer noch, dass dieser Spruch eine äußerst nützliche und vorteilhafte Sache ist. Wann immer Brüder oder Schwestern offen über ihren persönlichen Zustand, ihre Verderbtheit oder ihre Erfahrung und Erkenntnis Gemeinschaft halten, wollen auch sie Gemeinschaft halten und jemand sein, der direkt und offen ist. Sie wollen auch ehrlich darüber sprechen, was sie denken oder zu welcher Erkenntnis sie in ihrem Herzen gekommen sind, um ihren jahrelang unterdrückten Geisteszustand vorübergehend zu entlasten oder ein gewisses Maß an Freiheit und Erleichterung zu erlangen. Sobald sie sich jedoch daran erinnern, was ihre Eltern ihnen immer wieder eingetrichtert haben, nämlich, „‚Wer viel redet, irrt viel‘, sprich nicht unüberlegt, sei ein Zuhörer statt ein Redner und lerne, anderen zuzuhören“, schlucken sie, was auch immer sie sagen wollten, herunter. Wenn alle anderen zu Ende gesprochen haben, sagen sie nichts und denken sich stattdessen: „Das ist großartig, es ist gut, dass ich diesmal nichts gesagt habe, denn sobald ich meinen Teil gesagt hätte, hätten sich vielleicht alle ein Urteil über mich gebildet, und ich hätte womöglich einen Verlust eingefahren. Es ist großartig, nichts zu sagen! Vielleicht bleiben dann alle bei der Meinung, dass ich ehrlich bin und nicht so hinterlistig, sondern einfach ein Mensch, der von Natur aus schweigsam ist; dass ich also kein Mensch bin, der intrigiert, oder ein Mensch, der so verdorben ist, und vor allem kein Mensch, der, was Gott betrifft, Auffassungen hegt, sondern jemand, der einfach und offen ist. Es ist nichts Schlimmes, wenn die Leute so über mich denken, warum also sollte ich unbedingt etwas sagen? Ich sehe tatsächlich einige Ergebnisse, wenn ich mich an diesen Spruch ‚Wer viel redet, irrt viel‘ halte, also werde ich mich weiter so verhalten.“ Sich an diesen Spruch zu halten, gibt ihnen ein angenehmes, bereicherndes Gefühl, und so schweigen sie einmal, zweimal und so weiter, bis sie eines Tages so viele Worte in sich angestaut haben und sich ihren Brüdern und Schwestern öffnen wollen, aber ihr Mund sich wie versiegelt anfühlt, als hätte man ihn mit einem Pflaster zugeklebt, und sie keinen einzigen Satz herausbringen. Da sie es ihren Brüdern und Schwestern nicht erzählen können, beschließen sie stattdessen, mit Gott zu sprechen. Also knien sie vor Ihm nieder und sagen: „Gott, ich habe Dir etwas zu sagen. Ich bin …“ Aber obwohl sie es in ihrem Herzen durchdacht haben, wissen sie nicht, wie sie es sagen sollen, sie können es nicht ausdrücken – es ist, als wären sie wirklich und wahrhaftig stumm geworden. Sie wissen nicht, wie sie die richtigen Worte finden oder gar einen Satz bilden können. Da sich ihre Gefühle so viele Jahre lang angestaut haben, fühlen sie sich völlig erstickt und haben den Eindruck, ein dunkles und erbärmliches Leben zu führen, und wenn sie den Entschluss fassen, Gott zu sagen, was in ihrem Herzen ist und ihre Gefühle zu entladen, fehlen ihnen die Worte und sie wissen nicht, wo sie anfangen oder wie sie es sagen sollen. Sind sie nicht erbärmlich? (Ja, das sind sie.) Warum also haben sie Gott nichts zu sagen? Sie stellen sich nur vor. Sie wollen Gott sagen, was in ihrem Herzen ist, aber es fehlen ihnen die Worte, und am Ende bringen sie nur Folgendes über die Lippen: „Gott, bitte gib mir die Worte, die ich sagen soll!“ Und Gott antwortet: „Es gibt so viel, was du sagen solltest, aber du willst es nicht sagen, und du sagst es nicht, wenn du die Chance dazu hast, also nehme Ich alles zurück, was Ich dir gegeben habe. Ich werde es dir nicht geben, du verdienst es nicht.“ Erst dann haben sie das Gefühl, in den letzten Jahren so viel verloren zu haben. Sie sind zwar der Meinung, ein sehr würdiges Leben geführt zu haben und dass sie sich fest eingehüllt und perfekt verpackt haben, aber wenn sie sehen, dass ihre Brüder und Schwestern die ganze Zeit über Fortschritte gemacht haben, und wenn sie sehen, dass ihre Brüder und Schwestern ohne Bedenken über ihre Erfahrungen sprechen und sich über ihre Verdorbenheit öffnen, kommen sie zu der Erkenntnis, dass sie selbst keinen einzigen Satz sagen können und nicht wissen, wie sie es anstellen sollen. Sie glauben seit so vielen Jahren an Gott und wollen über ihre Selbsterkenntnis sprechen und über ihre Erfahrung mit Gottes Worten und ihr Erleben derselben diskutieren, und sie wollen etwas Erleuchtung und ein wenig Licht von Gott bekommen und etwas gewinnen. Aber leider, weil sie allzu häufig an der Meinung festhalten, dass „Wer viel redet, viel irrt“ und oft von dieser Idee gefesselt und kontrolliert werden, haben sie so viele Jahre für diesen Spruch gelebt, keine Erleuchtung oder Erhellung von Gott erhalten, und, was den Lebenseintritt betrifft, sind sie immer noch arm, erbärmlich und stehen mit leeren Händen da. Sie haben diesen Spruch und diese Idee bis zur Perfektion praktiziert und buchstabengetreu befolgt, aber obwohl sie seit so vielen Jahren an Gott glauben, haben sie nichts von der Wahrheit erlangt und sind weiterhin arm und blind. Gott hat ihnen einen Mund gegeben, aber die Fähigkeit, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, fehlt ihnen völlig, genau wie die Fähigkeit, über ihre Gefühle und Erkenntnisse zu sprechen, geschweige denn die Fähigkeit, mit ihren Brüdern und Schwestern zu kommunizieren. Noch bedauernswerter ist, dass sie nicht einmal die Fähigkeit haben, mit Gott zu sprechen, und dass sie diese Fähigkeit verloren haben. Sind sie nicht erbärmlich? (Ja, das sind sie.) Erbärmlich und beklagenswert. Ist es nicht so, dass du nicht gerne redest? Befürchtest du nicht immer, dass derjenige, der viel redet, viel irrt? Dann solltest du niemals etwas sagen. Du hüllst deine innersten Gedanken und das, was Gott dir gegeben hat, ein, unterdrückst diese Dinge, versiegelst sie und sorgst dafür, dass sie nicht entweichen. Du hast ständig Angst davor, das Gesicht zu verlieren, Angst, dich bedroht zu fühlen, Angst, dass andere dich durchschauen werden, und befürchtest ständig, dass du in den Augen anderer kein perfekter, ehrlicher und guter Mensch mehr sein wirst. Also hüllst du dich ein und sagst nichts über deine wahren Gedanken. Und was passiert am Ende? Du wirst im wahrsten Sinne des Wortes zu einem stummen Menschen. Wer hat dir solchen Schaden zugefügt? Im Grunde genommen war es die Prägung durch deine Familie, die dir geschadet hat. Aber aus deiner eigenen, persönlichen Perspektive betrachtet, liegt es auch daran, dass es dir gefällt, nach satanischen Philosophien zu leben, sodass du beschließt zu glauben, dass die Prägung durch deine Familie richtig ist, und nicht glaubst, dass Gottes Anforderungen an dich positiv sind. Du beschließt, die Prägungen, die deine Familie bei dir hervorruft, als etwas Positives zu betrachten und Gottes Worte, Seine Anforderungen und Seine Versorgung, Seine Hilfe und Lehre als etwas zu betrachten, vor dem man sich hüten muss, und sie für negative Dinge zu halten. Egal, wie viel Gott dir anfangs geschenkt hat, wegen deiner jahrelangen Vorsicht und Ablehnung ist deshalb das Endergebnis, dass Gott alles zurücknimmt und dir nichts gibt, weil du dem nicht würdig bist. Bevor es also dazu kommt, solltest du die Prägung, die deine Familie diesbezüglich bei dir hervorruft, loslassen und die falsche Idee „Wer viel redet, irrt viel“ nicht akzeptieren. Dieser Spruch macht dich verschlossener, heimtückischer und heuchlerischer. Es ist völlig gegensätzlich und steht im Widerspruch zu Gottes Anforderung an die Menschen, ehrlich zu sein, und zu Seiner Forderung, dass sie direkt und offen sein sollen. Als jemand, der an Gott glaubt, und als Anhänger Gottes, solltest du fest entschlossen sein, nach der Wahrheit zu streben. Und wenn du fest entschlossen bist, nach der Wahrheit zu streben, solltest du fest entschlossen sein, das loszulassen, was in deiner Vorstellung gute Prägungen sind, die deine Familie bei dir hervorruft – es sollte keine Wahl geben. Unabhängig davon, welche Prägungen deine Familie bei dir hervorruft, egal, wie gut oder vorteilhaft sie für dich sind, egal, wie sehr sie dich schützen, sie rühren von Menschen und von Satan her, und du solltest sie loslassen. Auch wenn Gottes Worte und Seine Anforderungen an die Menschen im Widerspruch zu den Prägungen durch deine Familie stehen oder sogar deine Interessen verletzen und dich deiner Rechte berauben, und selbst wenn du denkst, dass sie dich nicht schützen und stattdessen dazu gedacht sind, dich bloßzustellen und dich zum Narren zu machen, solltest du sie trotzdem als positive Dinge betrachten, weil sie von Gott kommen und die Wahrheit sind, und du solltest sie akzeptieren. Wenn die Dinge, die deine Familie dir eingetrichtert hat, sich auf dein Denken und Verhalten, deine Einstellung zur Existenz und den Weg, den du gehst, auswirken, solltest du sie loslassen und nicht an ihnen festhalten. Stattdessen solltest du sie durch die entsprechenden Wahrheiten Gottes ersetzen und dabei auch beständig die innewohnenden Probleme und das Wesen dieser Dinge, die deine Familie dir eingetrichtert hat, erkennen und unterscheiden, und dann genauer, praktischer und aufrichtiger nach Gottes Worten handeln und praktizieren. Ideen, Ansichten zu Menschen und Dingen und Praxisgrundsätze, die von Gott kommen, zu akzeptieren – das ist die pflichtgemäße Verantwortung eines geschaffenen Wesens und das, was ein geschaffenes Wesen tun sollte, und es stellt auch die Ideen und Ansichten dar, die ein geschaffenes Wesen haben sollte.

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (12)

Die Familie ruft eine weitere Prägung hervor. Zum Beispiel sagen dir deine Familienmitglieder ständig: „Sei nicht jemand, der zu sehr aus der Menge heraussticht, du musst dich zügeln und dich mit deinen Worten und Taten sowie mit deinen persönlichen Talenten, Fähigkeiten, deinem IQ und so weiter zurückhalten. Sei nicht derjenige, der heraussticht. Es ist genau wie bei den Sprüchen: ‚Der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, wird abgeschossen‘ und ‚Der Sparren, der hervorragt, verrottet zuerst.‘ Wenn du dich schützen und einen langfristigen und stabilen Platz in der Gruppe einnehmen willst, zu der du gehörst, dann sei nicht der Vogel, der seinen Hals herausstreckt. Du solltest dich zügeln und nicht danach streben, dich über alle anderen zu erheben. Denk an den Blitzableiter – der wird bei einem Sturm als erstes getroffen, weil der Blitz in den höchsten Punkt einschlägt; und wenn der Wind heftig weht, ist der höchste Baum der erste, der die Wucht zu spüren bekommt und umgeweht wird; und wenn das Wetter kalt ist, ist der höchste Berg der erste, der zufriert. Bei den Menschen ist es genauso: Wenn du unter den anderen immer herausstichst und Aufmerksamkeit erregst und du der Partei auffällst, wird sie sich ernsthaft überlegen, dich zu quälen. Sei nicht der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, flieg nicht alleine. Du solltest in der Schar bleiben. Falls um dich herum eine soziale Protestbewegung aufkommen sollte, wärst du sonst derjenige, der zuerst gequält wird, weil du der Vogel bist, der heraussticht. Sei kein Leiter oder Teamleiter in der Kirche. Sonst wirst du zuerst zur Rechenschaft gezogen, falls es in Gottes Haus zu irgendwelchen Verlusten oder Problemen kommt, die mit der Arbeit zu tun haben. Sei also nicht der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, denn der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, wird abgeschossen. Du musst lernen, deinen Kopf einzuziehen und dich wie eine Schildkröte zu ducken.“ Du erinnerst dich an diese Worte deiner Eltern, und wenn der Zeitpunkt gekommen ist, einen Leiter auszuwählen, lehnst du die Position ab und sagst: „Oh, ich kann das nicht tun! Ich habe eine Familie und Kinder, ich bin zu sehr mit ihnen verbandelt. Ich kann nicht Leiter sein. Ihr solltet das übernehmen, wählt nicht mich aus.“ Angenommen, du wirst trotzdem zum Leiter gewählt, dann widerstrebt dir das immer noch. Du sagst: „Ich fürchte, ich muss zurücktreten. Ihr solltet Leiter sein, ich gebe euch die Gelegenheit dazu. Ich überlasse euch die Position, ich trete ab.“ In deinem Herzen denkst du: „Ha! Der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, wird abgeschossen. Je höher du kletterst, desto härter der Fall, und an der Spitze ist es einsam. Ich überlasse es dir, Leiter zu sein, und nachdem du ausgewählt worden bist, wird der Tag kommen, an dem du unangenehm auffällst. Ich möchte niemals Leiter sein, ich will nicht die Erfolgsleiter hinaufklettern, und das bedeutet, dass ich nicht aus großer Höhe fallen werde. Überleg einmal, war nicht Soundso Leiter und wurde dann entlassen? Er wurde entlassen und dann ausgeschlossen – er hatte nicht einmal die Chance, ein gewöhnlicher Gläubiger zu sein. Es ist ein perfektes Beispiel für die Sprüche ‚Der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, wird abgeschossen‘ und ‚Der Sparren, der hervorragt, verrottet zuerst.‘ Habe ich nicht recht? Wurde er nicht gequält? Die Leute müssen lernen, sich zu schützen, wofür haben sie sonst ein Gehirn? Wenn du ein Gehirn im Kopf hast, musst du es benutzen, um dich zu schützen. Manche Leute können dieses Problem nicht erkennen, aber so ist es in der Gesellschaft und innerhalb jeder Gruppe von Menschen: ‚Der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, wird abgeschossen.‘ Du wirst sehr hoch angesehen sein, während du deinen Hals herausstreckst, bis zu dem Moment, in dem du abgeschossen wirst. Dann wird dir klar werden, dass Leute, die sich in die Schusslinie stellen, früher oder später die Quittung dafür bekommen.“ Dies sind die ernstgemeinten Lehren deiner Eltern und deiner Familie, und es ist auch die Stimme der Erfahrung, die destillierte Weisheit ihres Lebens, die sie dir ohne Vorbehalt ins Ohr flüstern. Was meine Ich mit „dir ins Ohr flüstern“? Ich meine, dass deine Mutter dir eines Tages ins Ohr sagt: „Ich sage dir, wenn ich in diesem Leben eine Sache gelernt habe, dann ist es diese: ‚Der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, wird abgeschossen‘, was bedeutet, dass jemand, der zu sehr heraussticht oder zu viel Aufmerksamkeit erregt, wahrscheinlich dafür gequält wird. Sieh, wie kleinlaut und vorsichtig dein Vater jetzt ist, weil er während einer Unterdrückungskampagne gequält wurde. Dein Vater hat literarisches Talent, er kann schreiben und Reden halten, er hat Führungsqualitäten, aber er stach zu sehr aus der Menge heraus und wurde während der Kampagne gequält. Warum redet dein Vater seitdem nie mehr davon, ein Regierungsbeamter und eine prominente Persönlichkeit zu sein? Genau deshalb. Ich spreche aus meinem Herzen und sage dir die Wahrheit. Du musst darauf hören und es dir gut merken. Vergiss es nicht, du musst es immer im Kopf behalten, egal wohin du gehst. Das ist das Beste, was ich dir als deine Mutter mitgeben kann.“ Danach erinnerst du dich an ihre Worte, und wann immer dir der Spruch „Der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, wird abgeschossen“ in den Sinn kommt, erinnert er dich an deinen Vater, und wann immer du an ihn denkst, denkst du an diesen Spruch. Dein Vater war früher einmal der Vogel, der seinen Hals herausstreckte und abgeschossen wurde, und nun hat sein niedergeschlagenes und entmutigtes Auftreten in deinem Kopf einen tiefen Eindruck hinterlassen. Wann immer du also deinen Hals herausstrecken willst, wann immer du deine Meinung sagen willst, wann immer du deine Pflicht im Hause Gottes aufrichtig ausführen willst, fällt dir der wohlgemeinte Ratschlag ein, den dir deine Mutter ins Ohr gesagt hat: „Der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, wird abgeschossen“. Also schreckst du wieder zurück und denkst: „Ich kann keine Talente oder besonderen Fähigkeiten zeigen, ich muss mich zurückhalten und sie unterdrücken. Und was Gottes Ermahnung angeht, dass die Menschen ihr ganzes Herz, ihren ganzen Verstand und ihre ganze Kraft in die Ausführung ihrer Pflicht stecken sollen, muss ich diese Worte maßvoll praktizieren und darf nicht herausstechen, indem ich mich zu sehr anstrenge. Wenn ich heraussteche, weil ich mich zu sehr anstrenge, und meinen Hals herausstrecke, weil ich die Arbeit der Kirche anleite, was wird dann passieren, wenn etwas mit der Arbeit im Hause Gottes schiefgeht und ich verantwortlich gemacht werde? Wie soll ich diese Verantwortung tragen? Werde ich dann entfernt werden? Werde ich zum Sündenbock werden, zu dem Vogel, der seinen Hals herausgestreckt hat? Im Hause Gottes ist es schwer zu sagen, wie diese Angelegenheiten ausgehen werden. Egal, was ich mache, ich muss mir also unbedingt einen Fluchtweg offenlassen, ich muss unbedingt lernen, mich zu schützen, und sicherstellen, dass ich an alles denke, bevor ich rede und handle. Diese Vorgehensweise ist die klügste, denn wie meine Mutter sagt: ‚Der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, wird abgeschossen.‘“ Dieser Spruch ist tief in deinem Herzen verankert und hat auch einen tiefen Einfluss auf dein tägliches Leben. Noch gravierender ist natürlich, dass er sich auf deine Einstellung zur Ausführung deiner Pflicht auswirkt. Gibt es hier nicht ernsthafte Probleme? Wann immer du deine Pflicht ausführst und dich aufrichtig aufwenden und von ganzem Herzen all deine Kraft einsetzen willst, hält dich dieser Spruch, „Der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, wird abgeschossen“, somit immer wieder davon ab, und am Ende entscheidest du dich immer dafür, dir etwas Spielraum und Freiraum zu lassen und deine Pflicht nur maßvoll zu tun, nachdem du dir einen Fluchtweg offengelassen hast. Habe Ich nicht recht? Schützt dich die diesbezügliche Prägung durch deine Familie weitestgehend davor, dass man dich offenbart und sich mit dir befasst? Für dich ist es ein weiterer Talisman, nicht wahr? (Ja.)

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (12)

Die familiäre Prägung betrifft wahrscheinlich viel mehr Regeln für das Spiel des Sich-Verhaltens und des Umgangs mit der Welt. Zum Beispiel sagen Eltern und Älteste oft: „Habe nie die Absicht, anderen zu schaden, aber hüte dich immer vor dem Schaden, den sie dir zufügen könnten. Du bist zu arglos, du bist naiv und weißt nicht, dass man gegenüber Menschen wachsam sein muss, also wirst du sehr wahrscheinlich Verluste erleiden und betrogen werden. Die Menschen sind alle schrecklich. Lass dich nicht davon täuschen, wenn jemand oberflächlich nette Dinge zu dir sagt; du weißt nicht, was er insgeheim denkt. Das Herz eines Menschen verbirgt sich unter seinem Fell. Wenn du einen Tiger zeichnest, machst du sein Fell sichtbar, aber nicht seine Knochen; wenn du einen Menschen kennenlernst, magst du sein Gesicht kennen, aber nicht sein Herz.“[a] Ist an diesen Worten irgendetwas korrekt? Wenn wir nur die wörtliche Bedeutung der beiden Sätze betrachten: „Wenn du einen Tiger zeichnest, machst du sein Fell sichtbar, aber nicht seine Knochen; wenn du einen Menschen kennenlernst, magst du sein Gesicht kennen, aber nicht sein Herz“, dann ist daran nichts auszusetzen. Es ist für Menschen unmöglich zu wissen, was eine andere Person tief im Inneren denkt oder ob sie im Herzen bösartig oder gütig ist – das heißt, es ist für Menschen unmöglich zu durchschauen, welche Seele oder welche Natur eine andere Person hat. Die oberflächliche Bedeutung dieser Sätze ist korrekt, aber sie sind nur eine Art weltliche Lebensweisheit. Was ist der Grundsatz für den Umgang mit der Welt, den die Menschen letztendlich aus diesen beiden Sätzen ableiten? Er lautet: „Habe nie die Absicht, anderen zu schaden, aber hüte dich immer vor dem Schaden, den sie dir zufügen könnten.“ Eltern und Älteste warnen dich oft: „Sei vorsichtiger, wenn du mit Menschen interagierst. Sei nicht naiv und sag nicht alles, was du denkst. Lerne, dich vor Menschen zu hüten und wachsam ihnen gegenüber zu sein. Egal, wie gut du mit jemandem befreundet bist, leg nicht alle Karten auf den Tisch und vertrau dich ihm nicht an. Riskiere nicht dein Leben für ihn.“ Ist dieser Rat von ihnen korrekt? (Nein, er lehrt die Menschen den Weg der List.) Theoretisch ist ihr Motiv, deine materiellen Interessen zu schützen und deine persönliche Sicherheit zu gewährleisten, um zu verhindern, dass du in gefährliche Situationen gerätst, von anderen betrogen oder geschädigt wirst, um zu verhindern, dass du in Schwierigkeiten gerätst oder verklagt wirst, und um dich davor zu bewahren, in irgendwelche Versuchungen zu fallen, damit du jeden Tag friedlich, reibungslos und glücklich verbringen kannst. Obwohl ihr Motiv ist, dich zu schützen, sind die Art und Weise, wie sie dich schützen, die Grundsätze, zu deren Befolgung sie dich ermahnen, und die Gedanken, die sie dir einflößen, nicht korrekt. Dies führt dich unmerklich zu einem Extrem, sodass du dich vor jedem hütest und niemals wagst, die Wahrheit zu sagen. Diese Gedanken, die deine Eltern dir einflößen, werden zu den Grundsätzen und Grundlagen dafür, wie du mit der Welt umgehst. Wenn du mit Klassenkameraden, Kollegen, Vorgesetzten und allen möglichen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten interagierst, werden diese Gedanken und Sichtweisen zu einem Grundsatz und einem Talisman für deinen Umgang mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Welcher Grundsatz ist das? Er lautet: „Habe nie die Absicht, anderen zu schaden, aber hüte dich immer vor dem Schaden, den sie dir zufügen könnten. Ich werde dir nicht schaden, aber ich muss auf der Hut vor dir sein – ich muss mich davor hüten, dass du mich täuschst oder mir schadest, damit ich nicht in Schwierigkeiten gerate oder verklagt werde oder sogar finanziell ruiniert werde, mit einer zerbrochenen Familie ende, die vom Tod heimgesucht wird, oder im Gefängnis lande.“ Wenn du dich von solchen Gedanken und Sichtweisen steuern lässt und im Leben unter Menschen eine solche Haltung für den Umgang mit der Welt verwendest – wenn du jedem gegenüber misstrauisch und argwöhnisch bist und es nicht wagst, irgendjemandem deine innersten Gedanken anzuvertrauen –, dann kannst du dich nur bedrückt und gequält fühlen, geistig und körperlich erschöpft werden und auch mehr Widerstand, Abneigung und Abscheu gegenüber dieser Welt und der Menschheit empfinden. Während du andere verabscheust, empfindest du auch Verachtung für dich selbst und denkst, dass du nicht mit dem Abbild eines Menschen lebst. Um zu vermeiden, von anderen geschädigt zu werden, musst du ihnen gegenüber ständig wachsam sein und bei jeder Gelegenheit Dinge gegen deinen Willen tun und sagen. Um deine eigenen Interessen zu schützen und deine eigene persönliche Sicherheit zu gewährleisten, trägst du ständig eine Maske und verstellst dich und wagst nie, ein wahres Wort zu sagen. In diesem Daseinszustand hat dein inneres Herz keine Befreiung oder Freiheit. Du brauchst oft jemanden, der keine Gefahr für dich darstellt, der deine Interessen niemals verletzen wird, dem du deine innersten Gedanken ausschütten und bei dem du deiner inneren Unzufriedenheit Luft machen kannst, ohne dich danach darum sorgen zu müssen, Sarkasmus, Sticheleien oder Spott auf dich zu ziehen oder dass es irgendwelche Konsequenzen gibt. In einer Situation, in der der Gedanke und die Sichtweise „Habe nie die Absicht, anderen zu schaden, aber hüte dich immer vor dem Schaden, den sie dir zufügen könnten“ dein Grundsatz für den Umgang mit der Welt ist, ist dein Inneres voller Angst und Unsicherheit. Natürlicherweise fühlst du dich niedergeschlagen, unfähig, Befreiung zu finden, und du brauchst jemanden, der dich tröstet, jemanden, dem du dich anvertrauen kannst. Diesen Aspekten nach zu urteilen ist also der Grundsatz für den Umgang mit der Welt, den deine Eltern dir beigebracht haben – „Habe nie die Absicht, anderen zu schaden, aber hüte dich immer vor dem Schaden, den sie dir zufügen könnten“ – ein zweischneidiges Schwert, obwohl er dich erfolgreich schützen kann. Während er deine materiellen Interessen und persönliche Sicherheit bis zu einem gewissen Grad schützt, sorgt er auch dafür, dass du dich niedergeschlagen und elend fühlst, unfähig, Befreiung zu finden, und er lässt dich diese Welt und die Menschheit sogar noch mehr verabscheuen. Gleichzeitig beginnst du tief im Inneren auch schwach zu spüren, dass du es satthast, in einer so bösen Ära, inmitten einer so bösen Gruppe von Menschen geboren worden zu sein. Du verstehst nicht: Warum leben Menschen, und warum ist das Leben so anstrengend? Warum müssen Menschen immer eine Maske tragen und sich verstellen? Warum müssen Menschen um ihrer eigenen Interessen willen immer auf der Hut vor anderen sein? Du willst die Wahrheit sagen, kannst es aber nicht, weil es Konsequenzen haben wird, wenn du es tust. Du willst auch endlich einmal ein wahrer Mensch sein, offen und aufrichtig sprechen und dich entsprechend verhalten, kein verachtenswerter und gemeiner Mensch sein, keine abscheulichen und zwielichtigen Dinge im Geheimen tun und nicht in der Dunkelheit leben, aber du kannst nichts davon erreichen. Du fühlst dich zudem sehr beunruhigt und denkst: „Warum kann ich mich nicht auf aufrechte und würdevolle Weise verhalten?“ Wenn du über deine vergangenen Handlungen nachdenkst, empfindest du ein schwaches Gefühl der Verachtung. Du hasst und verabscheust diesen bösen Trend und diese böse Welt, und gleichzeitig verabscheust du zutiefst die Person, die du geworden bist, aber du bist nicht in der Lage, deine aktuelle Situation zu ändern. Obwohl deine Eltern dir durch ihre Worte und Taten diesen Talisman vermittelt haben, hast du immer noch das Gefühl, dass es deinem Leben an Glück, einem Gefühl der Sicherheit sowie an Integrität und Würde mangelt. Während du deinen Eltern dankbar dafür bist, dass sie dir diesen Talisman gegeben haben, verabscheust du sie auch dafür, dass sie dir diese Fessel angelegt haben. Du verstehst nicht, warum deine Eltern dir gesagt haben, dass du dich auf diese Weise verhalten sollst, warum du dich so verhalten musst, um in der Gesellschaft Fuß zu fassen, um dich in diese soziale Gruppe zu integrieren und um dich selbst zu schützen. Obwohl es ein Talisman ist, ist es auch eine Art Fessel, die dich in deinem Herzen sowohl Liebe als auch Hass empfinden lässt. Aber was kannst du tun? Du hast nicht den richtigen Weg im Leben, niemand sagt dir, wie du leben sollst oder wie du mit Dingen umgehen sollst, die auf dich zukommen, und niemand sagt dir, ob das, was du tust, richtig oder falsch ist, oder wie du den Weg gehen sollst, der vor dir liegt. Du kannst nur Verwirrung, Orientierungslosigkeit, Schmerz und Unruhe durchleben. Das sind die Konsequenzen der Philosophien für weltliche Belange, die dir von deinen Eltern und deiner Familie eingeflößt wurden. Du willst dich von diesen Philosophien und Taktiken für den Umgang mit der Welt befreien, ein einfacher Mensch sein und dich auf aufrechte und würdevolle Weise verhalten, aber selbst dieser einfache Wunsch kann nicht verwirklicht werden. Du kannst nur auf geduckte Weise leben, leben, indem du Kompromisse eingehst, um dich selbst zu schützen, und um deines Images willen leben, indem du vorgibst, stark, großartig, furchteinflößend und bemerkenswert zu sein, um dich vor anderen zu hüten und zu vermeiden, schikaniert zu werden – du kannst nur so gegen deinen Willen leben. All das bringt dich dazu, dich selbst zu verabscheuen, aber es gibt nichts, was du tun kannst. Weil du nicht die Fähigkeit oder den Weg hast, diesen Wegen und Taktiken für den Umgang mit der Welt zu entkommen, kannst du dich nur von den Gedanken manipulieren lassen, mit denen dich deine Familie und deine Eltern geprägt haben. Die Menschen werden während dieses unbewussten Prozesses alle von diesen Gedanken getäuscht und kontrolliert. Sie verstehen die Wahrheit nicht oder wie sie leben sollten, also können sie sich nur mit dieser Situation abfinden. Selbst wenn dein Gewissen ein wenig Bewusstsein hat und du einen kleinen Wunsch hast, ein wenig das Abbild eines Menschen auszuleben, ohne Wachsamkeit und Misstrauen gegenüber anderen zu sein, andere fair zu behandeln, egal wie sie dich behandeln, und keine Vergeltung an Menschen zu üben, selbst wenn sie unfair zu dir sind – obwohl dein Herz am rechten Fleck ist, kannst du, egal was deine Wünsche sein mögen, der Prägung und Kontrolle durch die verschiedenen Gedanken und Sichtweisen nicht entkommen, die deine Familie an dich weitergegeben hat. Am Ende kannst du nur weiter nach dem Gedanken und der Sichtweise leben: „Habe nie die Absicht, anderen zu schaden, aber hüte dich immer vor dem Schaden, den sie dir zufügen könnten“, weil du keinen anderen Weg einzuschlagen hast – du hast keine Wahl. All dies wird dadurch verursacht, dass die Menschen die Wahrheit nicht verstehen und es versäumen, die Wahrheit zu gewinnen.

– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (14)

Fußnoten:

a. „Wenn du einen Tiger zeichnest, machst du sein Fell sichtbar, aber nicht seine Knochen; wenn du einen Menschen kennenlernst, magst du sein Gesicht kennen, aber nicht sein Herz“ ist ein chinesisches Sprichwort, das besagt, dass das äußere Erscheinungsbild und das Auftreten eines Menschen zwar klar ersichtlich sind, sein inneres Herz und seine Gedanken jedoch schwer zu lesen und zu erkennen sind.


Warum sind diese traditionellen Kulturen nicht die Wahrheit? Alles läuft darauf hinaus, dass es sich bei diesen Dingen um Ideen handelt, die entstanden sind, nachdem die Menschheit durch Satan verdorben wurde. Sie kommen nicht von Gott. Sie sind mit einigen Einbildungen und Auffassungen der Menschen verfälscht und darüber hinaus sind sie auch die Ergebnisse von Satans Verderbnis der Menschheit. Satan nutzt die Ideen, Ansichten und alle möglichen Sprüche und Argumente der verdorbenen Menschheit aus, um die Denkweise der Menschen zu binden und zu verderben. Würde Satan Dinge verwenden, die offensichtlich absurd, lächerlich und falsch sind, um Menschen in die Irre zu führen, dann könnten die Menschen das durchschauen; sie könnten zwischen richtig und falsch unterscheiden und würden dieses Unterscheidungsvermögen nutzen, um solche Dinge zu leugnen und zu verurteilen. Solche Lehren würden daher keiner genauen Prüfung standhalten. Wenn Satan jedoch, um die Menschen zu prägen, zu beeinflussen und zu indoktrinieren, einige Ideen und Theorien verwendet, die mit den Auffassungen und Einbildungen der Menschen übereinstimmen und von denen Satan denkt, dass sie, wenn man sie ausspricht, einer genauen Prüfung standhalten, dann wird die Menschheit leicht in die Irre geführt. Diese Sprüche werden dann auch leicht von den Menschen angenommen und verbreitet, was dazu führt, dass sie von Generation zu Generation bestehen bleiben – bis in die Gegenwart. Nehmen wir zum Beispiel einige Geschichten über chinesische Helden, wie die patriotischen Geschichten über Yue Fei, die Generäle der Yang-Familie und Wen Tianxiang. Warum wurden diese Ideen bis heute überliefert? Wenn man es im Hinblick auf die Menschen selbst betrachtet, so gibt es in jeder Ära einen Typ von Person oder Herrscher, der ständig diese Beispiele verwendet und die Ideen und den Esprit dieser Persönlichkeiten nutzt, um Generation um Generation von Menschen zu belehren, damit Generation um Generation von Menschen die Herrschaft dieses Typs fügsam und widerspruchslos akzeptiert, was es ihm erleichtert, Generation um Generation von Menschen zu regieren und seine Herrschaft zu festigen. Indem sie über die affige Hingabe von Yue Fei und den Generälen der Yang-Familie sowie über den patriotischen Geist von Wen Tianxiang und Qu Yuan sprechen, belehren sie ihre Untertanen und lassen sie eine Regel lernen: dass man sich treu verhalten sollte – das ist es, was eine Person mit noblem und moralischem Charakter besitzen sollte. Wie treu sollte man sein? Um diesen Sprüchen zu entsprechen: „Wenn der Kaiser seinen Bediensteten befiehlt zu sterben, bleibt ihnen keine andere Wahl, als zu sterben“ und „Man kann nicht zwei Herren dienen“ – das ist ein weiterer Spruch, den sie verehren. Sie verehren auch diejenigen, die ihr Land lieben. Sein Land zu lieben bedeutet, was oder wen zu lieben? Die Landschaft zu lieben? Die Menschen darin zu lieben? Und was ist ein Land? (Die Herrscher.) Die Herrscher repräsentieren das Land. Wenn du sagst: „Meine Liebe zu meinem Land ist eigentlich die Liebe zu meiner Heimatstadt und meinen Eltern. Euch, die Herrscher, liebe ich nicht!“, dann werden sie wütend. Wenn du sagst: „Meine Liebe zu meinem Land ist die Liebe zu den Herrschern, aus den tiefsten Tiefen meines Herzens“, dann akzeptieren sie das und billigen diese Liebe. Wenn du ihnen zu verstehen gibst und ihnen klar machst, dass es nicht sie sind, die du liebst, werden sie es nicht billigen. Wen repräsentieren die Herrscher durch die Jahrhunderte hindurch? (Satan.) Sie repräsentieren Satan; sie sind Mitglieder von Satans Meute, und sie sind Teufel. Sie können die Menschen unmöglich dazu erziehen, Gott, den Schöpfer, anzubeten. Das ist unmöglich für sie. Stattdessen sagen sie den Menschen, dass ihr Herrscher der „Himmelssohn“ ist. Was bedeutet „Himmelssohn“? Es bedeutet, dass der Himmel jemandem Macht verleiht, und diese Person wird dann als „Himmelssohn“ bezeichnet und hat die Macht, über alle Menschen unter dem Himmel zu herrschen. Ist das eine Idee, die den Menschen von den Herrschern eingetrichtert wird? (Ja.) Wenn jemand der Himmelssohn wird, ist das vom Himmel bestimmt worden, und der Wille des Himmels ist mit ihm, sodass die Menschen die Herrschaft dieser Person bedingungslos akzeptieren sollten, ganz gleich, um was für eine Herrschaft es sich handelt. Diese Idee trichtern sie den Menschen ein, und weil du die Existenz des Himmels anerkennst, bringt sie dich dazu, diese Person als den Himmelssohn zu akzeptieren. Welchen Zweck verfolgt es, dich dazu zu bringen, diese Person als den Himmelssohn zu akzeptieren? Es geht nicht darum, dich dazu zu bringen, die Existenz des Himmels anzuerkennen oder dass es einen Gott oder einen Schöpfer gibt, sondern darum, dich dazu zu bringen, die Tatsache zu akzeptieren, dass dieser Mensch der Himmelssohn ist, und weil er der Himmelssohn ist, der durch die Existenz des Himmelswillens hervorgebracht wurde, sollten die Menschen seine Herrschaft akzeptieren – solche Ideen trichtern sie den Menschen ein. Hinter all diesen Ideen, die sich von den Anfängen der Menschheit bis heute entwickelt haben – ob wir nun Sprüche und Redewendungen im Detail analysieren, die Anspielungen enthalten, oder Volksweisheiten und verbreitete Sprüche, die völlig frei von Anspielungen sind – stehen Satans Fesseln und seine Irreführung der Menschheit sowie die absurden und abwegigen Definitionen, die die verdorbene Menschheit von diesen Ideen hat. Welchen Einfluss haben diese absurden und abwegigen Definitionen auf die Menschheit in späteren Epochen? Ist dieser Einfluss gut, positiv oder negativ? (Negativ.) Er ist von Grund auf negativ. Nehmen wir zum Beispiel die Sprüche „Auf Reisig schlafen und Galle lecken“, „Sein Licht unter den Scheffel stellen und im Finsteren Kraft sammeln“, „Demütigung erdulden und eine schwere Bürde tragen“ und „Niemals aufgeben“ sowie „Eine Sache vortäuschen, während man eine andere tut“. Welchen Einfluss haben diese Sprüche auf die Menschheit in späteren Epochen? Dass sich die Menschen, sobald sie diese Ideen aus der traditionellen Kultur akzeptieren, mit jeder nachfolgenden Generation weiter und weiter von Gott abwenden und sich immer weiter von Gottes Schöpfung und Seiner Rettung der Menschen sowie von Seinem Werk des Führungsplans entfernen. Sobald die Menschen diese falschen Ansichten aus der traditionellen Kultur akzeptieren, sind sie immer mehr davon überzeugt, dass das Schicksal der Menschen in ihren eigenen Händen liegen sollte, dass sie der Schmied ihres eigenen Glückes sein müssen und dass nur die Leute, die vorbereitet sind, auch Chancen bekommen. Das führt dazu, dass die Menschheit zunehmend Gott und Gottes Herrschaft leugnet und unter Satans Macht lebt. Wenn man vergleicht, worüber die Menschen in der heutigen Zeit gerne sprechen, und worüber die Menschen vor zweitausend Jahren gerne gesprochen haben, ist die Bedeutung der Gedanken hinter diesen Dingen tatsächlich dieselbe. Es ist nur so, dass die Menschen heutzutage spezifischer und offener über diese Dinge sprechen. Sie leugnen nicht nur die Existenz und Herrschaft Gottes, sie widersetzen sich zudem auch Gott und verurteilen Ihn, und das in immer schwerwiegenderem Maße.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 1)

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen den Worten Gottes und den Worten der Menschen und zwischen der Wahrheit und der Glaubenslehre? Gottes Worte bewirken, dass die Menschen an Vernunft und Gewissen wachsen, dass sie nach Prinzipien handeln und dass das, was sie ausleben, immer mehr von der Realität der positiven Dinge Besitz ergreift. Die Worte der Menschen hingegen mögen den Vorlieben und Auffassungen der Menschen vollkommen zu entsprechen scheinen, doch sie sind nicht die Wahrheit – sie sind voller Fallstricke, Versuchungen, Irrlehren und Trugschlüsse. Wenn die Menschen also nach diesen Worten handeln, wird das, was sie ausleben, sich immer weiter von Gott und von Gottes Maßstäben entfernen. Noch schlimmer ist, dass die Art und Weise, wie die Menschen leben, immer böser und dem Satan ähnlicher werden wird. Wenn Menschen ganz nach den Irrlehren und Trugschlüssen der Menschen leben und handeln, wenn sie sich diese Argumente ganz zu eigen gemacht haben, dann leben sie wie Satan. Und impliziert ein Leben als Satan nicht, dass sie Satane sind? (Ja.) Sie sind also „erfolgreich“ zu lebendigen Satanen geworden. Manche Menschen sagen: „Ich glaube nicht daran. Ich möchte nur ein argloser Mensch sein, der von anderen gemocht wird. Ich will jemand sein, den die meisten Menschen für gut halten, und dann werde ich sehen, ob Gott Gefallen an mir findet oder nicht.“ Wenn du nicht glaubst, was Gott sagt, dann geh hin und sieh nach, ob Gottes Worte die Wahrheit sind, oder ob die Auffassungen der Menschen die Wahrheit sind. Das ist der wesentliche Unterschied zwischen den Worten Gottes und den Worten der Menschen. Es ist der wesentliche Unterschied zwischen der Wahrheit und Irrlehren und Trugschlüssen. Ganz gleich, wie sehr die Irrlehren und Trugschlüsse der Menschen dem Geschmack der Menschen zu entsprechen scheinen, sie können niemals zu ihrem Leben werden; währenddessen, ganz gleich, wie schmucklos die Worte Gottes erscheinen, wie volkstümlich, wie sehr sie den Auffassungen der Menschen widersprechen, ihr Wesen ist die Wahrheit. Und wenn das, was die Menschen tun und ausleben, mit den Grundsätzen von Gottes Worten übereinstimmt, werden sie eines Tages schließlich zu echten geschaffenen Wesen werden, die dem Standard entsprechen, und fähig sein, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Wenn die Menschen im umgekehrten Fall nicht den Worten Gottes entsprechend praktizieren und nicht Gottes Forderungen entsprechend handeln, können sie nicht zu geschaffenen Wesen werden, die dem Maßstab entsprechen. Gott wird ihre Handlungen und den Weg, den sie gehen, verschmähen; das ist eine Tatsache.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 10 (Teil 5)

Viele Menschen behaupten zwar, an Gott zu glauben, und preisen Ihn, aber das sind nur Lippenbekenntnisse, und in ihrem Herzen findet sich keine Liebe für die Worte, die Gott spricht. Sie interessieren sich nicht für die Wahrheit. Sie sind stets davon überzeugt, dass normale Menschen nach den Philosophien Satans oder diversen weltlichen Theorien leben sollten, dass man sich so schützen und in der Welt ein wertvolles Leben führen kann. Sind das Menschen, die an Gott glauben und Ihm folgen? Nein, das sind sie nicht. Die Worte großer Persönlichkeiten und berühmter Leute klingen besonders weise und können andere leicht in die Irre führen. Du magst ihre Worte als Wahrheiten oder Mottos sehen, an die du dich halten solltest. Wenn du aber die Worte Gottes, eine ganz gewöhnliche Forderung, die Er an die Leute stellt – wie zum Beispiel, ein ehrlicher Mensch zu sein oder fügsam und gewissenhaft an seinem ordnungsgemäßen Platz zu bleiben, seine Pflicht als geschaffenes Wesen auszuführen und sich bodenständig zu verhalten – wenn du diese Worte dann nicht in die Praxis umsetzen kannst und sie nicht als Wahrheiten betrachtest, dann bist du niemand, der Gott folgt. Du behauptest, die Wahrheit zu praktizieren, aber wenn Gott dich Folgendes fragen würde: „Sind die ‚Wahrheiten‘, die du praktizierst, Gottes Worte? Beruhen die Grundsätze, für die du eintrittst, auf Gottes Worten?“ – was hättest du zu deiner Verteidigung zu sagen? Wenn deine Grundlage nicht Gottes Worte sind, dann sind es Satans Worte. Du lebst Satans Worte aus, und dennoch behauptest du, du würdest die Wahrheit praktizieren und Gott zufriedenstellen. Ist das nicht Gotteslästerung? Gott weist die Menschen beispielsweise an, ehrlich zu sein, doch manche Menschen denken nicht darüber nach, was alles damit verbunden ist, ein ehrlicher Mensch zu sein, wie man Ehrlichkeit praktiziert, was von dem, was die Menschen ausleben und offenbaren, unehrlich ist und was ehrlich. Statt über das Wesen der Wahrheit in Gottes Worten nachzudenken, wenden sie sich den Büchern von Nichtgläubigen zu. Sie denken: „Die Sprüche der Nichtgläubigen sind auch ziemlich gut – sie lehren die Menschen auch, gut zu sein! Zum Beispiel gibt es da: ‚Die Guten leben in Frieden‘, ‚Arglose Menschen setzen sich immer durch‘ und ‚Anderen zu vergeben, ist nicht töricht, es bringt danach Vorteile‘. Diese Aussagen sind auch richtig und stimmen mit der Wahrheit überein!“ Also halten sie sich an diese Worte. Als was für eine Art von Mensch können sie leben, wenn sie sich an diese Sprüche der Nichtgläubigen halten? Können sie die Wahrheitsrealität ausleben? (Nein, das können sie nicht.) Es gibt doch viele solche Menschen, oder? Sie eignen sich etwas Wissen an, sie haben ein paar Bücher und ein paar berühmte Werke gelesen, sie haben ihren Blickwinkel etwas erweitert und ein paar berühmte Sprüche und volkstümliche Sprichwörter gehört, und dann betrachten sie diese Dinge als die Wahrheit, richten sich nach ihnen in ihrem Handeln und der Ausführung ihrer Pflichten, wenden sie auf ihr Leben als Gottesgläubige an und denken, sie würden so Gottes Herz zufriedenstellen. Ersetzen sie damit nicht die Wahrheit durch Lügen? Ist das nicht eine Irreführung? In Gottes Augen ist das Gotteslästerung! Diese Dinge äußern sich in jedem Menschen, und das zuhauf. Wenn jemand die wohlklingenden Worte und zutreffenden Glaubenslehren der Menschen als Wahrheiten betrachtet, die man vertreten sollte, und dabei Gottes Worte zurückstellt und missachtet und sie nicht verinnerlicht, ganz gleich, wie oft er sie liest, oder Gottes Worte nicht als die Wahrheit betrachtet, glaubt so jemand an Gott? Ist das jemand, der Gott folgt? (Nein.) Solche Menschen glauben an Religion, sie folgen noch immer Satan! Sie glauben, dass die von Satan gesprochenen Worte philosophisch sind, dass sie überaus tiefgründig und zeitlos sind. Sie betrachten sie als berühmte Worte von höchster Wahrheit. Was sie auch sonst aufgeben mögen, diese Worte können sie nicht loslassen. Diese Worte aufzugeben wäre so, als würden sie ihre Lebensgrundlage verlieren, als würden sie sich das Herz aus der Brust reißen. Was sind das für Menschen? Sie sind Anhänger Satans, und deshalb akzeptieren sie Satans berühmte Worte als die Wahrheit. Könnt ihr die diversen Zustände, in denen ihr euch vor unterschiedlichen Hintergründen wiederfindet, im Detail analysieren und erkennen? Ein Beispiel: Manche Menschen glauben an Gott und lesen oft Seine Worte, aber wenn ihnen etwas widerfährt, dann sagen sie immer: „Meine Mutter hat gesagt“, „Mein Großvater hat gesagt“, „Diese oder jene berühmte Persönlichkeit hat einmal gesagt“ oder „In dem und dem Buch heißt es“. Nie sagen sie: „Gottes Wort besagt dies“, „Gottes Anforderungen an uns sind so“, „Gott hat das gesagt.“ Diese Worte sagen sie nie. Folgen sie Gott? (Nein, das tun sie nicht.) Sind diese Zustände für die Menschen leicht zu entdecken? Nein, das sind sie nicht, aber dass sie in den Menschen vorhanden sind, ist zu ihrem großen Nachteil. Mag sein, dass du seit drei, fünf, acht oder zehn Jahren an Gott glaubst, doch du weißt trotzdem nicht, wie man sich Gott unterwirft oder Gottes Worte praktiziert. Egal was dir passiert, du benutzt satanische Worte noch immer als deine Grundlage, du bemühst dich noch immer, eine Grundlage in der traditionellen Kultur zu finden. Ist das Glaube an Gott? Folgst du nicht Satan? Du lebst nach satanischen Worten und satanischen Dispositionen – bedeutet das nicht, dass du dich Gott widersetzt? Da du Gottes Wort nicht praktizierst oder nach ihnen lebst, nicht in Gottes Fußstapfen trittst, nichts von dem beherzigen kannst, was Gott sagt, und dich nicht unterwerfen kannst, egal was Gott orchestriert oder verlangt, folgst du Gott nicht. Du folgst noch immer Satan. Wo ist Satan? Satan ist in den Herzen der Menschen. Die Philosophien, die Logik, die Regeln und die diversen teuflischen Worte Satans haben längst in den Herzen der Menschen Wurzeln geschlagen. Das ist das gravierendste Problem. Wenn du dieses Problem in deinem Glauben an Gott nicht lösen kannst, dann wirst du von Gott nicht gerettet werden können. Deshalb müsst ihr alles, was ihr tut, sowie eure Gedanken und Ansichten und alles, was ihr als Grundlage für euer Handeln nehmt, oft mit Gottes Worten vergleichen und sie in eurem Kopf im Detail analysieren. Ihr müsst wissen, welche der Dinge in eurem Inneren Philosophien für weltliche Angelegenheiten, beliebte Sprichwörter oder traditionelle Kultur sind und welche ihren Ursprung in intellektuellem Wissen haben. Ihr müsst wissen, welche davon ihr stets für richtig und für im Einklang mit der Wahrheit haltet, an welche ihr euch haltet, als ob sie die Wahrheit wären, und welche ihr an die Stelle der Wahrheit treten lasst. Ihr müsst diese Dinge im Detail analysieren. Insbesondere wenn du die Dinge, die du für richtig und kostbar hältst, als die Wahrheit betrachtest, ist es nicht leicht, sie zu durchschauen – aber wenn du sie durchschaust, wirst du ein großes Hindernis überwunden haben. Diese Dinge hindern die Menschen daran, Gottes Worte zu verstehen, die Wahrheit zu praktizieren und sich Gott zu unterwerfen. Wenn du den ganzen Tag konsterniert bist und nichts mit dir anzufangen weißt, diese Dinge nicht bedenkst oder dich nicht darauf konzentrierst, diese Probleme zu lösen, dann sind sie die Wurzel deines Unwohlseins und vergiften dein Herz. Wenn diese Dinge nicht entfernt werden, wirst du nicht in der Lage sein, Gott wahrhaft zu folgen, die Wahrheit zu praktizieren oder dich Gott zu unterwerfen, und keine Möglichkeit haben, Rettung zu erlangen.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Man kann nicht gerettet werden, indem man an Religion glaubt oder bei religiösen Ritualen mitmacht

Egal, was passiert, verlässt du dich auf satanische Philosophien und wendest menschliche Methoden an, um das Problem zu lösen, oder suchst du nach der Wahrheit und löst es nach Gottes Worten, oder wählst du einen kompromissbereiten Mittelweg? Deine Wahl offenbart am besten, ob du jemand bist, der die Wahrheit liebt und nach ihr strebt. Wenn du dich immer dafür entscheidest, Probleme zu lösen, indem du dich auf satanische Philosophien und menschliche Methoden verlässt, wird die Folge sein, dass du weder die Wahrheit noch die Erleuchtung, Erhellung und Führung des Heiligen Geistes erlangen kannst. Darüber hinaus werden in dir Auffassungen und Missverständnisse über Gott aufkommen, und Er wird dich schließlich verschmähen und ausmustern. Wenn du aber in allen Dingen die Wahrheit suchen und sie nach Gottes Worten lösen kannst, dann wirst du die Erleuchtung, Erhellung und Führung durch den Heiligen Geist erlangen können. Dein Verständnis der Wahrheit wird immer klarer werden, und du wirst Gott immer besser kennenlernen; auf diese Weise wirst du in der Lage sein, dich Gott wirklich zu unterwerfen und Ihn wirklich zu lieben. Nachdem du eine Zeit lang auf diese Weise praktiziert und Erfahrungen gemacht hast, werden deine verdorbenen Dispositionen immer mehr bereinigt, und du wirst immer weniger Fälle haben, in denen du gegen Gott rebellierst, bis du schließlich völlige Vereinbarkeit mit Ihm erreichst. Wenn du immer den kompromissbereiten Mittelweg wählst, verlässt du dich in Wirklichkeit immer noch auf satanische Philosophien, um Probleme zu lösen. So zu leben, wird dir niemals Gottes Anerkennung einbringen, du wirst nur enthüllt und ausgemustert werden. Wenn du den falschen Weg des Glaubens an Gott gewählt hast, den religiösen Weg, musst du deinen Kurs schnell umkehren, vom Abgrund zurücktreten und den richtigen Weg einschlagen. Dann gibt es vielleicht noch Hoffnung für dich, die Errettung zu erlangen. Wenn du den richtigen Weg zum Glauben an Gott erlangen willst, dann musst du ihn selbst suchen und ihn ertasten. Jemand, der ein spirituelles Verständnis hat, wird nach einer gewissen Zeit der Erfahrung den richtigen Weg finden.

– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur indem man nach der Wahrheit strebt, kann man seine Auffassungen und Missverständnisse über Gott auflösen

Erfahrungszeugnisse zu diesem Thema

Sollten wir nach traditionellen Tugenden leben?

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Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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