9. Wie man damit umgehen sollte, zurechtgestutzt zu werden
Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage
Christus der letzten Tage setzt eine Vielzahl verschiedener Wahrheiten ein, um den Menschen zu lehren, die Substanz des Menschen zu enthüllen und die Worte und Taten des Menschen zu sezieren. Diese Worte umfassen viele verschiedene Wahrheiten, wie zum Beispiel die Pflichten des Menschen, wie der Mensch sich Gott unterwerfen soll, wie der Mensch Gott treu sein soll, wie der Mensch eine normale Menschlichkeit ausleben sollte, sowie die Weisheit und die Disposition Gottes. Diese Worte sind alle auf die Substanz des Menschen und seine verdorbenen Dispositionen gerichtet. Insbesondere beziehen sich die Worte, die aufdecken, wie der Mensch Gott zurückweist, noch mehr darauf, dass der Mensch eine Verkörperung Satans und eine feindliche Macht gegen Gott darstellt. Wenn Er Sein Werk des Gerichts durchführt, bietet Gott keine vollständige Erklärung der Natur des Menschen in ein paar Worten; was Er tut, ist ihn langfristig zu enthüllen und ihn zurechtzustutzen. Alle diese verschiedenen Methoden der Enthüllung und des Zurechtstutzens können nicht durch gewöhnliche Worte ersetzt werden; vielmehr wird dieses Werk der Enthüllung und des Zurechtstutzens mithilfe der Wahrheit, die der Mensch definitiv nicht besitzt, ausgeführt. Nur Methoden wie diese können als Gericht bezeichnet werden; nur durch ein derartiges Gericht kann der Mensch unterworfen werden und in Bezug auf Gott voll und ganz überzeugt werden und darüber hinaus wahre Gotteserkenntnis erlangen. Was das Werk des Gerichts herbeiführt, ist die Erkenntnis des Menschen von Gottes wahrem Gesicht und von der Wahrheit über seine eigene Aufsässigkeit. Das Werk des Gerichts hat es dem Menschen ermöglicht, viel Erkenntnis über die Absichten Gottes zu gewinnen, über den Zweck von Gottes Werk und über die Geheimnisse, die ihm unbegreiflich sind. Es hat dem Menschen auch ermöglicht, sein verdorbenes Wesen und die Wurzel seiner Verdorbenheit zu verstehen und zu erkennen und seine hässliche Fratze zu entdecken. Alle diese Auswirkungen werden durch das Werk des Gerichts herbeigeführt, da das Wesen dieses Werkes eigentlich das Werk ist, Gottes Wahrheit, Gottes Weg und Gottes Leben all jenen zu eröffnen, die an Ihn glauben. Dieses Werk ist das Werk des Gerichts, das von Gott vollbracht wird. Wenn du diese Wahrheiten nicht als wichtig erachtest, wenn du immer versuchst, ihnen auszuweichen oder abseits dieser Wahrheiten einen neuen Ausweg zu finden, dann sage Ich, dass du ein schlimmer Sünder bist. Wenn du an Gott glaubst, jedoch nicht die Wahrheit oder die Absichten Gottes suchst, und auch nicht den Weg liebst, der dich Gott näher bringt, dann sage Ich, dass du jemand bist, der versucht, sich dem Urteil zu entziehen und dass du eine Marionette und ein Verräter bist, der vor dem großen weißen Thron flieht. Gott wird keinen der Aufsässigen, die vor Seinem Blick fliehen, verschonen. Solche Menschen werden noch strenger bestraft werden. Diejenigen, die vor Gott kommen, um gerichtet zu werden und darüber hinaus gereinigt worden sind, werden für immer im Königreich Gottes leben. Natürlich ist das etwas, das der Zukunft angehört.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Christus vollbringt mit der Wahrheit das Werk des Gerichts
Die Dispositionen der Menschen können nicht von den Menschen selbst verändert werden; sie müssen das Gericht und die Züchtigung, die Prüfungen und die Läuterung von Gottes Worten durchlaufen oder von Gottes Worten zurechtgestutzt und diszipliniert werden. Erst danach können sie Gott gegenüber Unterwerfung und Treue erreichen und nicht oberflächlich mit Ihm umgehen. Die Dispositionen der Menschen ändern sich unter der Läuterung von Gottes Worten. Nur durch die Bloßstellung, das Gericht, die Disziplinierung und die Zurechtstutzung Seiner Worte werden sie es nicht mehr wagen, leichtsinnig zu handeln, sondern besonnen und gelassen werden. Der wichtigste Punkt ist, dass sie in der Lage sein werden, sich den gegenwärtigen Worten Gottes sowie Seinem Werk zu unterwerfen. Auch wenn es nicht mit menschlichen Auffassungen übereinstimmt, werden sie in der Lage sein, diese Auffassungen loszulassen und sich bewusst zu unterwerfen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Menschen mit einer veränderten Disposition sind jene, die in die Wirklichkeit von Gottes Worten eingetreten sind
Gott hat viele Mittel, um den Menschen zu vervollkommnen. Er verwendet alle möglichen Umgebungen, um mit der verdorbenen Gesinnung des Menschen umzugehen und benutzt verschiedene Dinge, um den Menschen bloßzustellen; in einer Hinsicht befasst Er Sich mit dem Menschen, in einer anderen legt Er den Menschen bloß und in einer weiteren offenbart Er den Menschen, gräbt die „Geheimnisse“ in den Tiefen des Herzens des Menschen aus und offenbart sie und zeigt dem Menschen dessen Natur, indem Er viele seiner Zustände offenbart. Gott vervollkommnet den Menschen durch viele Methoden – durch Offenbarung, Umgang mit dem Menschen, durch die Verfeinerung des Menschen und durch Züchtigung – damit der Mensch wissen kann, dass Gott praktisch ist.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Nur wer sich auf die Praxis konzentriert, kann vervollkommnet werden
Wenn Gott in jedem Menschen wirkt, ganz gleich, was Seine Methode ist, welche Art von Menschen, Ereignissen und Dingen Er verwendet, um Ihm einen Dienst zu erweisen, oder welche Art von Tonfall Seine Worte haben, Er hat nur ein Endziel: dich zu retten. Und wie rettet Er dich? Indem Er dich verändert. Wie könntest du also nicht ein bisschen leiden? Du wirst ein wenig leiden müssen. Dieses Leiden kann viele Dinge einschließen. Zunächst leiden die Menschen, wenn sie das Gericht und die Züchtigung von Gottes Worten annehmen. Wenn Gottes Worte zu hart und explizit sind, verstehen die Menschen Gott falsch, sie entwickeln sogar Auffassungen, und sie leiden auch ein wenig. Manchmal lässt Gott eine Umgebung um die Menschen herum entstehen, um ihre Verdorbenheit zu offenbaren und sie dazu zu bringen, über sich selbst nachzudenken und sich selbst zu kennen, und dann leiden sie auch ein wenig. Manchmal leiden die Menschen, wenn sie direkt zurechtgestutzt und enthüllt werden. Eine verdorbene Disposition zu lösen ist genau wie eine Operation – man kann keine Ergebnisse erzielen, ohne zu leiden. Wenn es jedes Mal, wenn du zurechtgestutzt wirst und jedes Mal, wenn du durch eine Umgebung offenbart wirst, dein Herz bewegt und dir Auftrieb gibt, dich dazu veranlasst, die Wahrheit zu suchen und über dich selbst nachzudenken, deine Verdorbenheit und Auflehnung zu erkennen und vor Gott wahrhaftig Buße zu tun – wenn du die Dinge auf diese Weise erfährst, wirst du in die Wahrheitsrealität eintreten und Größe haben. Wenn du jedes Mal, wenn du Zurechtstutzung unterzogen wirst und durch ein Umfeld enthüllt wirst, keine Schmerzen oder keinerlei Beschwerden verspürst und überhaupt nichts spürst, und du nicht vor Gott kommst, um Seine Absichten zu suchen, weder betest noch die Wahrheit suchst, dann bist du ziemlich empfindungslos! Wenn du Gottes Worte nicht liest und nicht versuchst, die Wahrheit zu ergründen, geschweige denn die Wahrheit suchst, wenn du mit irgendeiner Situation konfrontiert bist, und es nicht das geringste Bewusstsein oder die geringste Reaktion in deinem Geist gibt, wie bei einem toten Menschen, dann wird Gott nicht mehr in dir wirken. Er wird sagen: „Dieser Mensch ist zu abgestumpft und zu tief verdorben. Ganz gleich, wie er im Zaum gehalten, zurechtgestutzt oder diszipliniert wird, es rüttelt sein Herz irgendwie immer noch nicht wach oder erweckt seinen Geist. Es ist unwahrscheinlich, dass er gerettet wird.“ Angenommen Gott errichtet bestimmte Umgebungen, Menschen, Ereignisse und Dinge für dich, oder Er stutzt dich zurecht, und du ziehst daraus Lehren; du lernst, vor Gott zu kommen, lernst, die Wahrheit zu suchen und du wirst unwissentlich erleuchtet und erhellt und gewinnst die Wahrheit; du erfährst eine Veränderung in diesen Umgebungen, gewinnst etwas und erzielst Fortschritte und du fängst an, ein wenig Verständnis von Gottes Absicht zu haben und hörst auf, dich zu beklagen. Das bedeutet, dass du inmitten der Prüfungen dieser Umgebungen standgehalten und den Test bestanden hast. In diesem Falle wirst du dieses Hindernis überwunden haben. Wie wird Gott jene betrachten, die dem Test standhalten? Gott wird sagen, dass sie ein treues Herz haben und diese Art von Leid ertragen können und dass sie tief im Inneren die Wahrheit lieben und die Wahrheit erlangen wollen. Wenn Gott dich so einschätzt, bist du dann nicht jemand mit geistlicher Größe? Hast du dann nicht das Leben? Und wie wird dieses Leben erlangt? Wird es von Gott gegeben? Gott versorgt dich auf verschiedene Weise und benutzt verschiedene Menschen, Ereignisse und Dinge, um dich zu schulen. Das ist, als würde Gott dir persönlich Essen und Trinken geben, dich persönlich mit verschiedenen Lebensmitteln beliefern, damit du dich satt essen und es genießen kannst; nur so kannst du wachsen und stark werden. So musst du diese Dinge erleben und verstehen; so musst du dich allem unterwerfen, was von Gott kommt. Das ist die Art von Einstellung und Haltung, die du aufweisen musst, und du musst lernen, die Wahrheit zu suchen. Du solltest nicht ständig nach äußeren Ursachen suchen oder andere für deine Probleme verantwortlich machen oder Fehler bei den Menschen finden; du musst ein klares Verständnis von Gottes Absichten haben. Von außen scheinen einige Leute Meinungen über dich oder Vorurteile gegen dich zu haben, aber du solltest die Dinge nicht so sehen. Wenn du Dinge aus dieser Sicht betrachtest, wird zu diskutieren das Einzige sein, was du tun wirst, und du wirst nicht imstande sein, etwas zu erreichen. Du solltest die Dinge objektiv betrachten und alles von Gott annehmen. Wenn du die Dinge auf diese Weise betrachtest, wird es leicht für dich sein, dich dem Werk Gottes zu unterwerfen, und du wirst die Wahrheit suchen können und die Absichten Gottes begreifen. Sobald dein Blickwinkel und deine Geisteshaltung korrigiert sind, wirst du in der Lage sein, die Wahrheit zu erlangen. Warum also tust du es nicht einfach? Warum wehrst du dich? Wenn du aufhören würdest, dich zu wehren, würdest du die Wahrheit gewinnen. Wenn du dich wehrst, wirst du nichts gewinnen, und du wirst auch Gottes Gefühle verletzen und Ihn enttäuschen. Warum wird Gott enttäuscht sein? Weil du die Wahrheit nicht annimmst, du keine Hoffnung auf Errettung hast und Gott nicht in der Lage ist, dich zu gewinnen – wie könnte Er demnach nicht enttäuscht sein? Wenn du die Wahrheit nicht annimmst, ist das gleichbedeutend mit dem Wegstoßen von Nahrung, die dir persönlich von Gott angeboten wurde. Du sagst, dass du nicht hungrig bist und dass du sie nicht brauchst; Gott versucht immer wieder, dich zum Essen zu ermutigen, aber du willst es immer noch nicht. Du würdest lieber hungern. Du denkst, dass du gesättigt bist, wenn du tatsächlich absolut nichts hast. Solchen Menschen fehlt es so sehr an Vernunft und sie sind so selbstgerecht; wirklich, sie erkennen eine gute Sache nicht, wenn sie sie sehen, sie sind die ärmlichsten und erbärmlichsten Menschen.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Um die Wahrheit zu erlangen, muss man Lektionen von den Menschen, Ereignissen und Dingen um sich herum lernen
Manche Menschen werden negativ, nachdem sie zurechtgestutzt wurden; sie verlieren jede Energie, um ihre Pflichten zu tun, und auch ihre Hingabe verschwindet. Warum ist das so? Dieses Problem ist sehr ernst; es ist die Unfähigkeit, die Wahrheit anzunehmen. Sie nehmen die Wahrheit nicht an, teilweise wegen ihres fehlenden Wissens um ihre verdorbenen Dispositionen, was dazu führt, dass sie unfähig sind zu akzeptieren, dass man sie zurechtstutzt. Dies wird durch ihre Natur bestimmt, die arrogant und eingebildet ist und keine Liebe zur Wahrheit hat. Teilweise liegt es auch daran, dass die Menschen nicht verstehen, wie bedeutsam es ist, dass sie zurechtgestutzt werden. Sie glauben, dass es, wenn man sie zurechtstutzt, bedeutet, dass ihr Ende bestimmt worden ist. Infolgedessen glauben sie fälschlicherweise, dass sie, wenn sie ihren Familien entsagen, um sich für Gott aufzuwenden, und sie eine gewisse Hingabe Gott gegenüber haben, nicht zurechtgestutzt werden sollten; und wenn sie zurechtgestutzt werden, dann ist das nicht Gottes Liebe und Gerechtigkeit. Diese Art von Missverständnis führt dazu, dass viele Menschen sich nicht trauen, Gott gegenüber hingebungsvoll zu sein. Letzten Endes liegt es tatsächlich daran, dass sie zu hinterlistig sind und keine Not leiden wollen. Sie wollen nur auf die leichte Art Segnungen erlangen. Die Menschen verstehen Gottes gerechte Disposition überhaupt nicht. Nie glauben sie, dass alles, was Gott tut, gerecht ist, oder dass die Art und Weise, wie Er jeden behandelt, gerecht ist. Sie suchen in dieser Frage nie nach der Wahrheit, sondern bringen stattdessen immer ihre eigenen Argumente vor. Egal welche schlimmen Dinge ein Mensch getan hat, welche großen Sünden er begangen hat oder wie viel Böses er getan hat, solange Gottes Gericht und Strafe über ihn kommen, denkt er, der Himmel sei unfair und Gott sei nicht gerecht. In den Augen der Menschen kann Gott nicht gerecht sein, wenn Sein Handeln nicht mit ihren Wünschen übereinstimmt oder Sein Handeln keine Rücksicht auf ihre Gefühle nimmt. Allerdings wissen die Menschen nie, ob ihr Handeln der Wahrheit entspricht, noch begreifen sie je, dass sie bei allem, was sie tun, gegen Gott rebellieren und sich Ihm widersetzen. Würde Gott die Menschen, egal welche Verfehlungen sie begangen haben, nie zurechtstutzen oder sie für ihr Aufbegehren tadeln, sondern würde stattdessen ruhig und sanftmütig zu ihnen sein, sie nur mit Liebe und Geduld behandeln und ließe sie auf ewig neben Sich speisen und sich an den Dingen erfreuen, dann würden sich die Menschen nie über Gott beklagen oder Ihn als ungerecht beurteilen; vielmehr würden sie unaufrichtig sagen, Er sei sehr gerecht. Kennen solche Menschen Gott? Können sie mit Gott in Herz und Verstand eins sein? Sie haben keine Ahnung davon, dass Gott, wenn Er Menschen richtet, sie zurechtstutzt, ihre Lebensdispositionen reinigen und verwandeln will, damit sie es schaffen können, sich Gott zu unterwerfen und Ihn zu lieben. Solche Menschen glauben nicht, dass Gott ein gerechter Gott ist. Solange Gott Menschen tadelt, bloßstellt und zurechtstutzt, werden sie negativ und schwach, klagen immer, Gott sei nicht liebevoll, und murren immer, wie es falsch ist, wenn Gott über die Menschen richtet und sie züchtigt, sind nicht in der Lage zu erkennen, dass Gott den Menschen damit reinigt und rettet, und glauben nicht, dass Gott das Ergebnis der Menschen anhand ihrer Anzeichen von Reue bestimmt. Sie zweifeln immer an Gott und nehmen sich vor Ihm in Acht, und was wird die Folge davon sein? Können sie sich dem Wirken Gottes unterwerfen? Können sie wahre Veränderung erreichen? Das ist unmöglich. Wenn ihr Zustand anhält, ist das sehr gefährlich, und es ist unmöglich, dass sie von Gott gereinigt und vervollkommnet werden.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3
Welche Disposition ist das, wenn Menschen nicht in der Lage sind, zu akzeptieren, wenn man sie zurechtstutzt, und auch die Wahrheit nicht annehmen können? Solltet ihr das nicht klar erkennen? Das sind alles Erscheinungsformen der Abneigung gegen die Wahrheit – das ist der Kern des Problems. Wenn Menschen der Wahrheit gegenüber abgeneigt sind, fällt es ihnen sehr schwer, die Wahrheit zu akzeptieren – und wenn sie die Wahrheit nicht akzeptieren können, kann dann das Problem ihrer verdorbenen Disposition gelöst werden? (Nein.) So ein Mensch, jemand, der nicht in der Lage ist, die Wahrheit zu akzeptieren – kann so jemand die Wahrheit erlangen? Kann er von Gott gerettet werden? Auf keinen Fall. Glauben Menschen, die die Wahrheit nicht akzeptieren, aufrichtig an Gott? Definitiv nicht. Der wichtigste Aspekt von Menschen, die wirklich an Gott glauben, ist die Fähigkeit, die Wahrheit zu akzeptieren. Menschen, die die Wahrheit nicht akzeptieren können, glauben auf keinen Fall aufrichtig an Gott. Sind solche Menschen in der Lage, während einer Predigt still zu sitzen? Können sie etwas daraus gewinnen? Das können sie nicht. Der Grund dafür liegt darin, dass Predigten die verschiedenen verdorbenen Zustände der Leute entlarven. Durch das detaillierte Analysieren von Gottes Worten erlangen die Menschen Wissen und erhalten dann, indem sie daraufhin über die Grundsätze der Praxis Gemeinschaft halten, einen Weg der Praxis. Auf diese Weise wird eine Wirkung erzielt. Wenn solche Menschen hören, dass der Zustand, der entlarvt wird, sich auf sie selbst bezieht – dass es ihre eigenen Probleme betrifft – treibt sie ihre Scham zu einem Wutausbruch, und sie stehen vielleicht sogar auf und verlassen die Versammlung. Auch wenn sie nicht gehen, kann es sein, dass sie sich innerlich gereizt und ungerecht behandelt fühlen, und dann macht es für sie keinen Sinn mehr, an der Versammlung teilzunehmen oder sich die Predigt anzuhören. Sollte das Anhören von Predigten nicht dazu dienen, die Wahrheit zu verstehen und die eigenen echten Probleme zu lösen? Wenn man immer befürchtet, dass die eigenen Probleme bloßgestellt werden, wenn man ständig Angst davor hat, dass man erwähnt wird, warum dann überhaupt an Gott glauben? Wenn du in deinem Glauben die Wahrheit nicht akzeptieren kannst, glaubst du nicht wirklich an Gott. Wenn du immer in Angst davor lebst, entlarvt zu werden, wie willst du dann das Problem deiner Verdorbenheit beseitigen? Wenn du das Problem deiner Verdorbenheit nicht beseitigen kannst, warum dann überhaupt an Gott glauben? Der Zweck des Glaubens an Gott ist es, Gottes Rettung anzunehmen, die eigene verdorbene Disposition abzulegen und das Abbild eines echten Menschen auszuleben, und all das wird durch die Akzeptanz der Wahrheit erreicht. Wenn ihr die Wahrheit überhaupt nicht annehmen könnt, oder nicht einmal akzeptieren könnt, wenn ihr zurechtgestutzt oder bloßgestellt werdet, dann habt ihr keine Möglichkeit, Gottes Rettung zu erlangen. Also, sagt Mir: Wie viele Menschen in jeder Gemeinde können die Wahrheit annehmen? Sind es viele, die die Wahrheit nicht annehmen können, oder wenige? (Viele.) Existiert diese Situation wirklich unter Gottes auserwähltem Volk in den Kirchen, ist dies ein echtes Problem? Alle, die weder die Wahrheit annehmen können noch in der Lage sind, es zu akzeptieren, wenn man sie zurechtstutzt, sind der Wahrheit abgeneigt. Der Wahrheit abgeneigt zu sein ist eine Art von verdorbener Disposition, und wenn diese Disposition nicht geändert werden kann, können sie dann gerettet werden? Sicherlich nicht. Heutzutage fällt es vielen Menschen schwer, die Wahrheit zu akzeptieren. Das ist keineswegs einfach. Um dieses Problem zu beseitigen, muss ein Mensch etwas von Gottes Gericht und Züchtigung, von Seinen Prüfungen und Seiner Läuterung erfahren. Nun, was sagt ihr: Welche Disposition ist es, wenn Menschen es nicht annehmen können, wenn man sie zurechtstutzt, wenn sie sich nicht an Gottes Wort messen oder mit den Zuständen vergleichen, die in den Predigten entlarvt werden? (Eine Disposition, die der Wahrheit abgeneigt ist.) … Und was sind die hauptsächlichen Erscheinungsformen dieser Art von Disposition, die der Wahrheit abgeneigt ist? Man weigert sich, es anzunehmen, wenn man zurechtgestutzt wird. Nicht zu akzeptieren, dass man zurechtgestutzt wird, ist einer der Zustände, die sich in dieser Art von Disposition zeigen. In ihren Herzen widerstrebt es solchen Leuten ganz besonders, wenn man sie zurechtstutzt. Sie denken: „Ich will das nicht hören! Ich will das nicht hören!“ oder „Warum stutzt ihr nicht andere Leute zurecht? Warum hackt ihr auf mir herum?“ Was bedeutet es, der Wahrheit abgeneigt zu sein? Wenn jemand der Wahrheit gegenüber abgeneigt ist, hat er überhaupt kein Interesse an allem, was mit positiven Dingen, der Wahrheit, Gottes Forderungen und Gottes Absichten zu tun hat. Manchmal fühlen sie sich von diesen Dingen abgestoßen; manchmal ignorieren sie sie völlig; manchmal nehmen sie eine Haltung der Respektlosigkeit und Gleichgültigkeit ein und nehmen sie nicht ernst, sind ihnen gegenüber oberflächlich und abweisend; oder sie behandeln sie mit einer Haltung, die völlig verantwortungslos ist.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur die sechs Arten von verdorbenen Dispositionen zu kennen, bedeutet, sich wahrlich selbst zu kennen
Zurechtgestutzt zu werden, ist etwas, das jeder, der an Gott glaubt, erleben kann. Vor allem bei der Ausführung einer Pflicht, während die Menschen mehr Erfahrungen damit machen, zurechtgestutzt zu werden, werden sich die meisten Menschen immer mehr der Bedeutung der Zurechtstutzung bewusst. Sie spüren, dass es so viele Vorteile mit sich bringt, zurechtgestutzt zu werden, und sie sind immer mehr in der Lage, damit richtig umzugehen. Solange sie eine Pflicht ausführen können – ganz gleich, welche Pflicht sie ausführen –, besteht für alle Menschen natürlich die Chance, zurechtgestutzt zu werden. Normale Menschen können damit richtig umgehen. Einerseits können sie es mit einem Herzen der Unterwerfung unter Gott annehmen, wenn sie zurechtgestutzt werden, und andererseits sind sie in der Lage, darüber nachzudenken, welche Probleme sie haben, und diese zu erkennen. Bei Menschen, die nach der Wahrheit streben, ist das eine übliche Haltung und Sichtweise im Umgang damit, zurechtgestutzt zu werden. Gehen Antichristen damit also auch auf diese Weise um? Ganz und gar nicht. Wenn es darum geht, wie man mit Zurechtstutzung umgeht, dann werden sich die Haltungen von Antichristen und von Menschen, die nach der Wahrheit streben, mit Sicherheit unterscheiden. Wenn es um das Thema geht, zurechtgestutzt zu werden, ist es bei Antichristen so, dass sie es nicht akzeptieren können. Und es gibt Gründe dafür, dass sie es nicht akzeptieren können. Der Hauptgrund ist, dass sie, wenn man sie zurechtstutzt, das Gefühl haben, dass sie an Ansehen verloren haben, dass sie ihren Ruf, ihren Status und ihre Würde eingebüßt haben, dass sie nicht mehr in der Lage sind, mit erhobenem Haupt vor allen anderen zu stehen. Diese Dinge hinterlassen Wirkung in ihrem Herzen, und so ist es für sie sehr schwer, zu akzeptieren, wenn man sie zurechtstutzt, und sie haben das Gefühl, dass jeder, der sie zurechtstutzt, wer auch immer das sein mag, es auf sie abgesehen hat und ihr Feind ist. Das ist die Denkweise von Antichristen, wenn sie zurechtgestutzt werden. Dessen kannst du dir sicher sein. Tatsächlich wird durch Zurechtstutzen am deutlichsten enthüllt, ob jemand die Wahrheit annehmen kann und ob er sich wirklich unterwerfen kann. Dass Antichristen sich dem Zurechtstutzen derart widersetzen, reicht als Beweis dafür, dass sie der Wahrheit abgeneigt sind und sie nicht im Geringsten akzeptieren. Dies ist also der Kern des Problems. Ihr Stolz ist nicht der springende Punkt; das Wesen des Problems ist, dass sie die Wahrheit nicht akzeptieren. Wenn man sie zurechtstutzt, verlangen Antichristen, dass dies in einem netten Ton und mit einer netten Einstellung geschieht. Wenn der Ton des Handelnden ernst und seine Haltung streng ist, wird sich ein Antichrist wehren, trotzig sein und aus Scham wütend werden. Sie kümmern sich nicht darum, ob das, was in ihnen aufgedeckt wird, richtig ist oder ob es eine Tatsache ist, und sie denken nicht darüber nach, wo sie sich geirrt haben oder ob sie die Wahrheit annehmen sollten. Sie denken nur daran, ob ihrer Eitelkeit und ihrem Stolz ein Schlag versetzt worden ist. Antichristen sind völlig unfähig zu erkennen, dass das Zurechtstutzen den Menschen hilft, liebevoll und rettend ist, dass es den Menschen nützt. Noch nicht einmal das können sie erkennen. Ist das nicht ein wenig urteilslos und unvernünftig von ihnen? Welche Disposition offenbart ein Antichrist also, wenn er mit Zurechtstutzen konfrontiert wird? Zweifelsohne handelt es sich um eine Disposition, der Wahrheit gegenüber abgeneigt zu sein, sowie um eine der Arroganz und Unnachgiebigkeit. Daraus wird ersichtlich, dass die Wesensnatur von Antichristen darin besteht, der Wahrheit gegenüber abgeneigt zu sein und sie zu hassen. Deshalb fürchten Antichristen nichts mehr, als zurechtgestutzt zu werden; sobald sie zurechtgestutzt werden, wird ihr hässlicher Zustand vollständig entlarvt. Welche Äußerungsformen zeigen Antichristen, wenn sie zurechtgestutzt werden, und was könnten sie dann sagen oder tun, das es anderen erlaubt, klar zu erkennen, dass Antichristen Antichristen sind, dass sie anders sind als ein gewöhnlicher verdorbener Mensch und dass sich ihre Wesensnatur von der der Menschen, die nach der Wahrheit streben, unterscheidet? Ich werde ein paar Beispiele nennen, und ihr könnt über sie nachdenken und sie ergänzen. Wenn Antichristen zurechtgestutzt werden, stellen sie als Erstes Berechnungen und Überlegungen an: „Was für ein Mensch stutzt mich zurecht? Was will er damit bezwecken? Woher weiß er davon? Warum hat er mich zurechtgestutzt? Verachtet er mich? Habe ich etwas gesagt, das ihn gekränkt hat? Ist das seine Rache an mir, weil ich etwas Gutes habe und es ihm nicht gegeben habe, und nutzt er nun diese Gelegenheit, um mich zu erpressen?“ Anstatt über ihre eigenen Verfehlungen, früheren Missetaten und verdorbenen Dispositionen nachzudenken, die sie offenbart haben, und diese zu erkennen, wollen sie in der Angelegenheit des Zurechtgestutztwerdens nach Hinweisen suchen. Sie haben das Gefühl, dass an der Sache etwas verdächtig ist. So gehen sie damit um, zurechtgestutzt zu werden. Gibt es darin irgendeine echte Akzeptanz? Irgendeine echte Erkenntnis oder echtes Nachdenken? (Nein.) Wenn Menschen zurechtgestutzt werden, kann das bei den meisten daran liegen, dass sie verdorbene Dispositionen offenbart haben. Es kann auch daran liegen, dass sie aus Unwissenheit etwas falsch gemacht und die Interessen des Hauses Gottes verraten haben. Es kann auch sein, dass sie ihre Pflicht nachlässig ausgeführt haben und dadurch dem Werk des Hauses Gottes Schaden zugefügt haben. Am hassenswertesten ist es, dass Menschen hemmungslos tun, was sie wollen, Grundsätze verletzen und die Arbeit im Haus Gottes unterbrechen und stören. Das sind die Hauptgründe, warum Menschen zurechtgestutzt werden. Unabhängig von den Umständen, die dazu führen, dass jemand zurechtgestutzt wird, was ist die wichtigste Einstellung, die man dazu haben sollte? Erstens musst du es akzeptieren. Ganz gleich, wer dich zurechtstutzt, aus welchem Grund, egal, ob es unwirsch wirkt oder in welchem Ton und Wortlaut, du solltest es akzeptieren. Dann solltest du erkennen, was du falsch gemacht hast, welche verdorbene Disposition du offenbart hast und ob du in Übereinstimmung mit den Wahrheitsgrundsätzen gehandelt hast. Das ist die Haltung, die du zuallererst einnehmen solltest.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 8)
Jeder Mensch empfindet ein Gefühl von Verlust, wenn man ihn zurechtstutzt, insbesondere dann, wenn er entlassen wird und seinen Status verliert. Er spürt, dass er in eine unangenehme Lage gebracht und vor anderen ein wenig beschämt wurde, und er ist zu peinlich berührt, um irgendjemandem gegenüberzutreten. Ein Mensch, der Schamgefühl kennt, wird jedoch keine verdrehten Argumente von sich geben. Was bedeutet es, wenn man keine verdrehten Argumente von sich gibt? Es bedeutet, dass man mit allen Dingen auf korrekte Weise umgehen kann, ohne beim Denken und Reden etwas zu verdrehen, und stattdessen ehrlich zugibt, was man falsch gemacht hat, und die Sache fair und rational behandelt. Was bedeutet fair und rational? Es bedeutet, dass es, da du wegen etwas zurechtgestutzt wurdest, ein Problem mit dem geben muss, was du getan hast – lassen wir einmal beiseite, welche verdorbene Disposition du aufweist, sagen wir einfach, dass du, wenn du in dieser Sache Mist gebaut hast, mit Sicherheit eine gewisse Verantwortung dafür trägst; und da du Verantwortung trägst, solltest du sie übernehmen und zugeben, dass du es getan hast. Sobald du das zugegeben hast, solltest du dich selbst prüfen und fragen: „Welche verdorbene Disposition habe ich dabei offenbart? Wenn ich nicht von einer verdorbenen Disposition getrieben wurde, war dann mein Handeln mit menschlichem Willen verfälscht? Wurde das durch Dummheit verursacht? Hatte es irgendetwas mit meinem Streben zu tun, mit dem Weg, den ich gehe?“ Wenn jemand sich in dieser Weise selbst prüfen kann, bezeichnet man ihn als jemanden, der Rationalität besitzt, Schamgefühl kennt und die Dinge fair, objektiv und den Fakten entsprechend betrachtet. Das ist genau das, was Antichristen fehlt. Wenn man sie zurechtstutzt, denken sie als Erstes: „Wie konntest du einen ehrwürdigen Leiter wie mich vor den Augen so vieler Menschen so erbarmungslos zurechtstutzen und sogar mein schändliches Geheimnis aufdecken? Wo bleibt mein Prestige als Leiter? Hast du es nicht ausgelöscht, indem du mich zurechtstutzt? Wer wird ab jetzt auf mich hören? Wenn niemand auf mich hört, wie kann ich dann irgendeinen Status als Leiter besitzen? Würde mich das nicht einfach zum Grüßaugust machen? Wie werde ich dann die Vorteile des Status genießen? Werde ich mich dann nicht mehr an den Sachen erfreuen können, die von den Brüdern und Schwestern als Opfergaben dargebracht werden?“ Ist diese Vorstellung richtig? Entspricht sie der Wahrheit? Ist sie gerechtfertigt? (Nein.) Das ist bar jeder Vernunft und ein Halten von großen Reden mit verdrehten Argumenten. Was meinst du mit Prestige? Was ist ein Leiter? Du bist doch sicher nicht frei von Verderbtheit? Was meinst du damit, dass dein schändliches Geheimnis aufgedeckt wird? Was ist dein schändliches Geheimnis? Es ist deine verdorbene Disposition. Deine verdorbene Disposition ist genau so wie die jedes anderen – das ist dein schändliches Geheimnis. An dir ist nichts anders, du bist anderen nicht überlegen. Gottes Haus hat nur gesehen, dass du über ein wenig Kaliber verfügst und einige Arbeiten verrichten kannst, also hat es dich befördert und gefördert und dir eine besondere Bürde, ein wenig mehr zu schultern, gegeben. Aber das bedeutet keineswegs, dass du, sobald du Status besitzt, keine verdorbene Disposition mehr hast. Und dennoch klammern sich Antichristen daran fest und sagen: „Jetzt, da ich Status besitze, solltest du mich nicht zurechtstutzen, besonders nicht vor den Augen so vieler Menschen, denn dadurch könnten die meisten herausfinden, wie es tatsächlich um mich steht.“ Ist das nicht ein verdrehtes Argument? Wo kann man diese Vorgehensweise anwenden? Draußen in der Gesellschaft musst du, wenn du jemanden aufbaust, ihn übertrieben schmeichelnd als perfekt beschreiben und ein Bild der Vollkommenheit, ohne den kleinsten Makel, entstehen lassen. Ist das nicht trügerisch? Würde Gottes Haus das tun? (Nein.) Satan tut so etwas, und es ist auch das, was Antichristen fordern. Satan fehlt jede Vernunft, und Antichristen mangelt es in dieser Hinsicht gleichermaßen an Vernunft. Nicht nur das, sondern sie bringen verdrehte Argumente vor und stellen übertriebene Forderungen. Um ihren Status zu schützen, bitten sie den Oberen, darauf zu achten, wie sie zurechtgestutzt werden und bei welchen Anlässen man sie zurechtstutzt und welcher Ton dabei angeschlagen wird. Ist das nötig? Du bist ein verdorbener Mensch, und du wirst für etwas zurechtgestutzt, das real und wahr ist – welche Notwendigkeit besteht da, das auf eine bestimmte Art und Weise zu tun? Würde es den Brüdern und Schwestern nicht schaden, wenn man dich aufbaut? Sollte man dich, einen bösen Menschen, aufbauen und deinen Status schützen, damit du unter den Untergebenen rücksichtslos Missetaten verüben und dein eigenes unabhängiges Königreich errichten kannst? Wäre das fair gegenüber den Brüdern und Schwestern? Zeigt man ihnen gegenüber damit Verantwortung? Damit zeigt man ihnen gegenüber keine Verantwortung. Wenn ein Antichrist sich also so verhält, so denkt und derartige Forderungen stellt, dann gibt er damit nur verdrehte Argumente von sich und sorgt absichtlich für Ärger, und ihm fehlt jedes Schamgefühl. Wenn ein Antichrist für etwas zurechtgestutzt wird, was er falsch gemacht hat, dann erkennt er nicht an, dass er eine verdorbene Disposition aufweist, noch prüft er, welche verdorbene Disposition dazu geführt hat, dass er so etwas getan hat. Nachdem er haufenweise verdrehte Argumente von sich gegeben hat, weigert er sich nicht nur, sich selbst zu prüfen, er denkt auch über Gegenmaßnahmen nach. „Wer hat das gemeldet? Wer hat das nach oben durchsickern lassen? Wer hat den Leitern gemeldet, dass ich das getan habe? Ich muss herausfinden, wer das war, und ihm eine Lektion erteilen. Ich muss ihn während der Versammlungen zurechtweisen und ihm zeigen, wie formidabel ich bin.“ Ein Antichrist wird, wenn man ihn zurechtstutzt, alles tun, was er kann, um sich zu verteidigen, um einen Ausweg zu finden, und denken: „Diesmal war ich unvorsichtig und habe die Katze aus dem Sack gelassen, also muss ich mein Bestes tun, damit das beim nächsten Mal nicht wieder passiert, und einen anderen Ansatz versuchen, um die Oberen nebst den untergebenen Brüdern und Schwestern zu täuschen, sodass keiner etwas davon weiß. Wenn ich etwas richtig mache, sollte ich eilig nach vorn treten und die Lorbeeren dafür einheimsen, aber wenn ich einen Fehler mache, muss ich die Verantwortung schnell auf jemanden anders abwälzen.“ Ist das nicht schamlos? Es ist aufs Äußerste schamlos! Wenn ein normaler Mensch zurechtgestutzt wird, wird er sich tief in seinem Inneren insgeheim eingestehen: „Ich tauge nichts – ich habe eine verdorbene Disposition. Da gibt es nichts mehr zu sagen. Ich muss über mich nachdenken.“ Im Stillen beschließt dieser Mensch, so zu handeln, wie Gott es verlangt, wenn er wieder in so eine Situation gerät. Ob er das nun bewerkstelligen kann oder nicht, in jedem Fall akzeptiert er es rational im Herzen, wenn man ihn zurechtstutzt, und seine Rationalität sagt ihm, dass er tatsächlich etwas falsch gemacht hat, und dass er, da er eine verdorbene Disposition aufweist, diese anerkennen muss. Er unterwirft sich im Herzen widerstandslos, und selbst wenn er ein wenig das Gefühl hat, man hätte ihm Unrecht getan, ist seine Haltung in erster Linie eine positive. Er kann über sich nachdenken, empfindet Reue und beschließt, dass er in dieser Sache den gleichen Fehler in Zukunft nicht noch einmal machen will. Hingegen empfindet ein Antichrist nicht nur keine Reue, er widersetzt sich im Herzen dagegen und ist nicht nur außerstande, das Böse, das er tut, loszulassen, er versucht sogar, für die Zukunft einen anderen Weg zu finden, damit er weiter rücksichtslos Missetaten verüben und mit seinen bösen Taten weitermachen kann. Wenn man ihn zurechtstutzt, dann prüft er seine eigene verdorbene Disposition nicht, den Ursprung seines Fehlverhaltens, seine Absichten oder die verschiedenen Zustände und Betrachtungsweisen, die ihm aufkamen, als seine verdorbene Disposition offenbart wurde. Diese Dinge prüft er nie und er denkt nie darüber nach, noch nimmt er es an, wenn irgendjemand anderes ihm Vorschläge macht, einen Rat erteilt oder ihn bloßstellt. Stattdessen sucht er verstärkt nach verschiedenen Möglichkeiten, Mitteln und Taktiken, um die Oberen und Untergebenen zu täuschen, damit er seinen Status schützen kann. Er erhöht seine Bemühungen, in Gottes Haus für Störungen zu sorgen, und benutzt seinen Status, um Böses zu tun. Für ihn besteht wirklich keine Hoffnung mehr!
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 11
Was ist das Allermindeste, das die Menschen verstehen sollten, wenn es um Zurechtstutzen geht? Das Zurechtstutzen ist etwas, das die Leute erfahren müssen, bevor sie ihre Pflicht dem Maßstab entsprechend ausführen können – es ist unerlässlich. Hierbei handelt es sich auch um etwas, dem sich die Menschen, um in ihrem Glauben an Gott Errettung zu erlangen, täglich stellen müssen und das sie häufig erleben müssen. Keine Person kann ohne Zurechtstutzung auskommen. Wenn jemand zurechtgestutzt wird, betrifft das dann die Aussichten und das Schicksal dieser Person? (Nein.) Wozu werden die Leute also zurechtgestutzt? Um sie zu verurteilen? (Nein, um den Menschen zu helfen, die Wahrheit zu verstehen und ihre Pflicht den Prinzipien entsprechend zu tun.) Das ist richtig. Das ist das zutreffendste Verständnis hiervon. Wenn jemand zurechtgestutzt wird, dann ist das eine Art Disziplinierung, eine Art Maßregelung, und selbstverständlich ist es auch eine Art Hilfe und Errettung für die Menschen. Dass du zurechtgestutzt wirst, ermöglicht dir, deine inkorrekten Bestrebungen rechtzeitig zu ändern. Es lässt dich die Probleme, die du derzeit hast, umgehend erkennen und lässt dich rechtzeitig die verdorbenen Dispositionen erkennen, die du offenbarst. Wenn du zurechtgestutzt wirst, kann dir das in jedem Fall helfen, deine Fehler zu erkennen und deine Pflichten den Grundsätzen entsprechend zu tun. Das bewahrt dich rechtzeitig davor, Abweichungen zu verursachen und in die Irre zu gehen, und es hindert dich daran, ernsthafte Probleme zu verursachen. Ist dies für die Menschen nicht die größte Hilfe und ihre größte Erettung? Wer Gewissen und Vernunft hat, sollte imstande sein, mit Zurechtstutzen richtig umzugehen.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 8)
Wenn ihr zurechtgestutzt werdet, analysiert ihr zunächst nicht, was richtig und was falsch ist – ihr akzeptiert es einfach, mit einem unterwürfigen Herzen. Zum Beispiel könnte jemand sagen, dass du etwas falsch gemacht hast. Obwohl du es in deinem Herzen nicht verstehst und nicht weißt, was du falsch gemacht hast, akzeptierst du es trotzdem. Akzeptanz ist in erster Linie eine positive Einstellung. Daneben gibt es eine etwas passivere Haltung, nämlich zu schweigen und keinen Widerstand zu leisten. Welche Art von Verhalten ist damit verbunden? Du verteidigst weder dich selbst noch deine Position und bringst auch keine objektiven Entschuldigungen für dich selbst vor. Wenn du immer Ausreden und Gründe für dich selbst vorbringst und die Verantwortung auf andere schiebst, ist das dann Widerstand? Das ist eine Disposition der Rebellion. Du solltest nicht ablehnen, Widerstand leisten oder deine Position verteidigen. Selbst wenn deine Position richtig ist, ist das die Wahrheit? Es ist eine objektive Ausrede des Menschen, nicht die Wahrheit. Du wirst nicht über objektive Ausreden ausgefragt – warum diese Sache geschehen ist oder wie sie zustande kam – vielmehr wird dir gesagt, dass die Natur dieser Handlung nicht mit der Wahrheit übereinstimmt. Wenn du auf dieser Ebene Wissen hast, wirst du wirklich in der Lage sein, zu akzeptieren und dich nicht zu widersetzen. Zunächst ist es wichtig, eine unterwürfige Haltung einzunehmen, wenn dir Dinge zustoßen. … Welche Handlungen stellen angesichts des Zurechtstutzens eine akzeptierende, unterwürfige Haltung dar? Zumindest muss man vernünftig sein und Verstand besitzen. Du musst dich erst einmal unterwerfen und darfst dich nicht widersetzen oder es ablehnen, und du musst es mit Vernunft behandeln. Auf diese Weise wirst du über das absolute Minimum an Vernunft verfügen. Wenn du Akzeptanz und Unterwerfung erlangen willst, musst du die Wahrheit verstehen. Es ist nicht einfach, die Wahrheit zu verstehen. Zuerst musst du Dinge von Gott akzeptieren: Zumindest musst du wissen, dass das Zurechtstutzen etwas ist, das Gott zulässt oder das von Gott kommt. Unabhängig davon, ob das Zurechtstutzen völlig angemessen ist oder nicht, solltest du eine akzeptierende, unterwürfige Haltung einnehmen. Das ist ein Ausdruck der Unterwerfung unter Gott, und gleichzeitig ist es auch eine Annahme der genauen Prüfung durch Gott. Wenn du einfach weiterhin dich selbst und deine Position verteidigst und denkst, dass das Zurechtstutzen von den Menschen und nicht von Gott kommt, dann ist dein Verständnis verzerrt. Zum einen hast du Gottes genaue Prüfung nicht akzeptiert, und zum anderen zeigst du weder eine unterwürfige Haltung noch ein unterwürfiges Verhalten in dem Umfeld, das Gott für dich arrangiert hat. Ein solcher Mensch ist jemand, der sich Gott nicht unterwirft. … Die meisten Menschen fühlen sich ziemlich gut, wenn ihnen etwas widerfährt, das ihren eigenen Auffassungen und Einbildungen und ihrem eigenen Geschmack entspricht, und sie unterwerfen sich gerne, und alles geht glatt. Ihr Herz ist ruhig und friedlich, und sie sind glücklich und zufrieden. Aber wenn sie auf etwas stoßen, das nicht mit ihren eigenen Auffassungen übereinstimmt oder das für sie nachteilig ist, können sie sich nicht unterwerfen, obwohl sie wissen, dass sie es sollten. Sie empfinden Schmerz, sie haben keine andere Wahl, als im Stillen zu leiden, und es fällt ihnen schwer, über ihre Schwierigkeiten zu sprechen. Sie fühlen sich deprimiert und sind voller Beschwerden, die sie nicht loswerden können, so dass ihr Herz brodelt: „Die anderen haben Recht. Sie haben einen höheren Status als ich; wie kann ich nicht auf sie hören? Ich kann mein Schicksal genauso gut akzeptieren. Nächstes Mal muss ich vorsichtiger sein und mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt, wird zurechtgestutzt. Unterwerfung ist nicht leicht. Sie ist sehr schwer! Das Feuer meiner Begeisterung wurde mit einem Eimer voll kaltem Wasser übergossen. Ich wollte einfach und offen sein, aber das Ergebnis war, dass ich immer wieder das Falsche gesagt habe und man mich immer wieder zurechtgestutzt hat. In Zukunft werde ich schweigen und ein Jasager sein.“ Was ist das für eine Einstellung? Das geht von einem Extrem ins andere über. Was ist das letztendliche Ziel, wenn Gott die Menschen die Lektion der Unterwerfung lernen lässt? Ganz gleich, wie viel Unrecht und Schmerz du zu dieser Zeit erleidest, wie sehr du beschämt wirst oder wie sehr dein Gesicht, deine Eitelkeit oder dein Ruf verletzt werden, all das ist zweitrangig. Das Wichtigste ist, dass sich dein Zustand ändert. Welcher Zustand? Unter normalen Umständen herrscht in den Tiefen der Herzen der Menschen eine Art unnachgiebiger und rebellischer Zustand – vor allem, weil sie in ihren Herzen eine bestimmte Art menschlicher Logik und menschlicher Auffassungen haben, die lauten: „Solange meine Absichten richtig sind, ist es egal, was dabei herauskommt; du solltest mich nicht zurechtstutzen, und wenn du es tust, muss ich nicht gehorchen.“ Sie denken nicht darüber nach, ob ihre Handlungen mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen oder welche Folgen sie haben werden. Sie halten sich immer an Folgendes: „Solange meine Absichten gut und richtig sind, sollte Gott mich akzeptieren. Selbst wenn das Ergebnis nicht gut ist, darfst du mich nicht zurechtstutzen, geschweige denn verdammen.“ Das ist doch die Position des Menschen, oder nicht? Das sind die Auffassungen des Menschen, nicht wahr? Der Mensch ist immer auf seine eigene Position fixiert – liegt darin Unterwerfung? Du hast deine eigenen Überlegungen zur Wahrheit gemacht und die Wahrheit beiseitegeschoben. Du glaubst, dass das, was mit deinen Überlegungen übereinstimmt, die Wahrheit ist, und das, was nicht damit übereinstimmt, nicht. Gibt es jemanden, der lächerlicher ist? Gibt es jemanden, der arroganter und selbstgerechter ist? Welche verdorbene Disposition muss überwunden werden, um die Lektion der Unterwerfung zu lernen? Es ist tatsächlich die Disposition der Arroganz und Selbstgerechtigkeit, die das größte Hindernis für Menschen darstellt, die Wahrheit zu praktizieren und sich Gott zu unterwerfen. Menschen mit einer arroganten und selbstgerechten Disposition neigen am ehesten dazu, ihre Position zu verteidigen und ungehorsam zu sein; sie denken immer, dass sie im Recht sind, und deshalb ist nichts dringender, als die eigene arrogante und selbstgerechte Disposition aufzulösen und zurechtzustutzen. Sobald die Menschen brav werden und aufhören, für sich selbst zu argumentieren, wird das Problem der Aufsässigkeit gelöst, und sie werden fähig sein, sich zu unterwerfen. Wenn die Menschen fähig sein sollen, sich zu unterwerfen, müssen sie dann nicht über ein gewisses Maß an Rationalität verfügen? Sie müssen über die Vernunft eines normalen Menschen verfügen. In manchen Angelegenheiten, zum Beispiel, sollten wir unabhängig davon, ob wir das Richtige getan haben oder nicht, wenn Gott nicht zufrieden ist, tun, was Er sagt, und Seine Worte als Maßstab für alles betrachten. Ist das rational? Das ist die Vernunft, die in den Menschen vor allem anderen zu finden sein sollte. Ganz gleich, wie sehr wir leiden, und ganz gleich, welche Absichten, Ziele und Gründe wir haben, wenn Gott nicht zufrieden ist – wenn Seine Anforderungen nicht erfüllt wurden –, dann waren unsere Handlungen zweifellos nicht im Einklang mit der Wahrheit, also müssen wir auf Gott hören und uns Ihm unterwerfen, und wir sollten nicht versuchen, unsere Position vor Ihm zu verteidigen oder mit Ihm zu rationalisieren. Wenn Du eine solche Rationalität besitzt, wenn du die Vernunft eines normalen Menschen besitzt, ist es leicht, deine Probleme zu lösen, und du wirst wirklich unterwürfig sein. Ganz gleich, in welcher Situation du dich befindest, du wirst nicht rebellisch sein und dich den Anforderungen Gottes nicht widersetzen; du wirst nicht analysieren, ob das, was Gott verlangt, richtig oder falsch, gut oder schlecht ist, und du wirst in der Lage sein, zu gehorchen – und so deinen Zustand des Selbstrechtfertigens, der Unnachgiebigkeit und der Rebellion auflösen. Hat jeder diese rebellischen Zustände in sich? Diese Zustände treten oft bei Menschen auf, und sie denken sich: „Solange mein Ansatz, meine Vorschläge und meine Anregungen vernünftig sind, sollte man mich nicht zurechtstutzen, selbst wenn ich die Wahrheitsgrundsätze verletze, weil ich nichts Böses getan habe.“ Dies ist ein häufiger Zustand bei Menschen. Sie sind der Ansicht, dass man sie, wenn sie nichts Böses getan haben, nicht zurechtstutzen sollte; nur Menschen, die Böses getan haben, sollte man zurechtstutzen. Ist diese Ansicht richtig? Definitiv nicht. Zurechtstutzen zielt in erster Linie auf die verdorbenen Dispositionen der Menschen ab. Wenn jemand eine verdorbene Disposition hat, sollte man ihn zurechtstutzen. Wenn man ihn erst zurechtstutzen würde, nachdem er Böses getan hat, wäre es schon zu spät, denn dann wäre das Unheil schon angerichtet worden. Wenn Gottes Disposition verletzt wurde, bist du in Schwierigkeiten, und Gott wird vielleicht aufhören, in dir zu wirken – welchen Sinn hat es dann noch, dich zurechtzustutzen? Es gibt keine andere Wahl, als dich zu entlarven und auszumustern.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die fünf Bedingungen, die erfüllt werden müssen, um den rechten Weg des Gottesglaubens einzuschlagen
Welche Haltung und welche Herangehensweise sollten die Menschen dem gegenüber, dass Gott sie zurechtstutzt, annehmen? Sollten die Menschen über solche Angelegenheiten nicht nachdenken? (Doch.) Die Menschen sollten über diese Dinge reflektieren und sich Gedanken darüber machen. Egal, zu welchem Zeitpunkt und auf welche Weise ein Mensch Gott behandelt, Tatsache ist, dass sich seine Identität nicht ändert; Menschen sind immer geschaffene Wesen. Wenn du dich nicht mit deinem Platz als geschaffenes Wesen abfindest, bedeutet das, dass du enorm aufsässig bist und dass du weit von einem Wandel der Disposition entfernt bist, weit davon entfernt, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Wenn du dich mit deinem Platz als geschaffenes Wesen abfindest, welche Haltung solltest du dann Gott gegenüber haben? (Bedingungslose Unterwerfung.) Du musst zumindest diese eine Sache aufweisen: bedingungslose Unterwerfung. Das bedeutet, zu jedem beliebigen Zeitpunkt ist das, was Gott tut, niemals falsch; nur Menschen irren sich. Unabhängig von den Umgebungen, die man erlebt – besonders im Angesicht von Widrigkeiten und besonders, wenn Gott einen enthüllt oder entlarvt –, sollte man als erstes vor Gott treten, um über sich selbst nachzudenken und seine eigenen Worte und Taten und die eigene verdorbene Disposition zu prüfen, anstatt zu untersuchen, zu beurteilen und unter die Lupe zu nehmen, ob Gottes Worte und Handlungen richtig oder falsch sind. Wenn du in deiner richtigen Position bleibst, solltest du genau wissen, was du tun solltest. Die Menschen haben eine verdorbene Disposition und verstehen die Wahrheit nicht. Das ist kein so großes Problem. Aber wenn Menschen eine verdorbene Disposition haben und die Wahrheit nicht verstehen, aber trotzdem nicht nach der Wahrheit suchen, dann ist das ein großes Problem. Du hast eine verdorbene Disposition und verstehst die Wahrheit nicht und bist demnach in der Lage, willkürlich über Gott zu urteilen und Ihn so zu behandeln und so mit Ihm umzugehen, wie es deine Stimmung, deine Vorlieben und Gefühle vorgeben. Wenn du jedoch nicht die Wahrheit suchst und praktizierst, werden die Dinge nicht so einfach sein. Nicht nur, dass du nicht in der Lage sein wirst, dich Gott zu unterwerfen, sondern du könntest Ihn missverstehen und dich über Ihn beschweren, Ihn verurteilen, dich Ihm widersetzen und Ihn sogar in deinem Herzen verfluchen und ablehnen, indem du sagst, dass Er nicht gerecht ist, dass nicht alles, was Er tut, unbedingt richtig ist. Ist es nicht enorm gefährlich, dass du noch solche Dinge verursachen kannst? (Doch.) Das ist so gefährlich. Nicht nach der Wahrheit zu suchen, kann einen das Leben kosten! Und das kann zu jeder Zeit und an jedem Ort geschehen.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 10 (Teil 3)
Wenn du in einer Sache Verdorbenheit zeigst, kannst du dann sofort die Wahrheit praktizieren, sobald du sie erkannt hast? Das kannst du nicht. In diesem Stadium des Verständnisses wirst du von anderen zurechtgestutzt, und dann nötigt und zwingt dein Umfeld dich dazu, im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln. Manchmal findest du dich immer noch nicht damit ab und du fragst dich: „Muss ich das so machen? Warum kann ich es nicht so machen, wie ich will? Warum werde ich immer aufgefordert, die Wahrheit zu praktizieren? Ich will das nicht tun, ich habe es satt!“ Um Gottes Wirken zu erfahren, muss man folgenden Prozess durchlaufen: vom Widerwillen, die Wahrheit zu praktizieren, zur Bereitschaft, die Wahrheit zu praktizieren; von der Negativität und Schwäche zur Stärke und der Fähigkeit, gegen das Fleisch aufzubegehren. Wenn Menschen einen bestimmten Punkt der Erfahrung erreichen, dann einige Prüfungen und Läuterungen durchmachen und schließlich dazu kommen, Gottes Absichten und einige Wahrheiten zu verstehen, dann werden sie irgendwie glücklich sein und bereit, im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln. Anfangs zögern die Menschen, die Wahrheit zu praktizieren. Nehmen wir die hingebungsvolle Ausführung der eigenen Pflichten als Beispiel: Du hast ein gewisses Verständnis davon, wie du deine Pflichten ausführst und Gott gegenüber hingebungsvoll bist, und du besitzt auch ein gewisses Verständnis der Wahrheit, aber wann wirst du in der Lage sein, Gott voll und ganz hingebungsvoll zu sein? Wann wirst du in der Lage sein, deine Pflichten so auszuführen, dass es dem Namen gerecht wird? Das wird einen Prozess erfordern. Während dieses Prozesses könntest du viele Nöte erleiden. Einige Menschen werden dich vielleicht zurechtstutzen, andere dich kritisieren. Alle Augen werden auf dich gerichtet sein, dich eingehend prüfen, und erst dann wirst du anfangen zu begreifen, dass du im Irrtum bist und dass eigentlich du der bist, der es schlecht gemacht hat, dass mangelnde Hingabe bei der Ausführung deiner Pflicht inakzeptabel ist und dass du nicht achtlos oder oberflächlich sein darfst. Der Heilige Geist wird dich von innen erleuchten, und Er wird dich tadeln, wenn du einen Fehler machst. Während dieses Prozesses wirst du dazu kommen, einiges über dich selbst zu verstehen, und erfahren, dass du zu viele Unreinheiten hast, zu viele persönliche Motive hegst und zu viele unmäßige Wünsche hast, wenn du deine Pflichten ausführst. Sobald du das Wesen dieser Dinge verstanden hast, wenn du im Gebet vor Gott treten und wahre Reue aufweisen kannst, dann kannst du von diesen verdorbenen Dingen gereinigt werden. Wenn du auf diese Weise häufig nach der Wahrheit suchst, um deine eigenen praktischen Probleme zu lösen, wirst du nach und nach den rechten Weg des Glaubens beschreiten; du wirst beginnen, wahre Lebenserfahrungen zu machen, und deine verdorbene Disposition wird anfangen, allmählich gereinigt zu werden. Je mehr deine verdorbene Disposition gereinigt wird, desto mehr wird sich deine Lebensdisposition verändern.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Was man über den Wandel der Disposition wissen sollte
Wie oft du im Laufe des Erfahrens von Gottes Werk auch gescheitert bist, gefallen bist, zurechtgestutzt oder enthüllt worden bist, dabei handelt es sich nicht um schlechte Dinge. Unabhängig davon, wie du zurechtgestutzt wurdest, ob von Leitern, Mitarbeitern oder deinen Brüdern und Schwestern, dabei handelte es sich in allen Fällen um etwas Gutes. An Folgendes musst du dich erinnern: Egal, wie sehr du leidest, eigentlich profitierst du davon. Jeder, der Erfahrung hat, kann das bezeugen. Was auch geschieht: Zurechtgestutzt und enthüllt zu werden, ist immer eine gute Sache. Das ist keine Verurteilung. Es ist Gottes Rettung und die beste Gelegenheit für dich, dich selbst kennenzulernen. Es kann zu einer positiven Wende in deiner Lebenserfahrung führen. Ohne diese Erfahrung wirst du weder die Gelegenheit, die Voraussetzung noch den Kontext haben, die Wahrheit deiner Verderbtheit verstehen zu können. Wenn du die Wahrheit wirklich verstehst und in der Lage bist, die verdorbenen Dinge, die in den Tiefen deines Herzens verborgen sind, auszugraben, wenn du sie klar erkennen kannst, dann ist das gut, hat ein großes Problem für deinen Lebenseintritt gelöst und ist von großem Nutzen für Veränderungen der Disposition. Fähig zu werden, dich wahrhaft selbst zu kennen, ist die beste Gelegenheit für dich, dich zu bessern und ein neuer Mensch zu werden; es ist die beste Gelegenheit für dich, ein neues Leben zu erlangen. Sobald du dich wahrhaft selbst kennst, wirst du sehen können, dass es in der Tat etwas Kostbares ist, wenn die Wahrheit zu jemandes Leben wird, und du wirst nach der Wahrheit dürsten, die Wahrheit ausüben und in die Realität eintreten. Das ist so etwas Großartiges! Wenn du diese Gelegenheit ergreifen kannst und ernsthaft über dich selbst nachdenkst und zu echter Erkenntnis über dich selbst gelangst, wann immer du scheiterst oder hinfällst, dann wirst du inmitten von Negativität und Schwäche wieder aufstehen können. Wenn du diese Schwelle einmal überschritten hast, dann wirst du einen großen Schritt nach vorn machen können und in die Wahrheitsrealität eintreten.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Um die Wahrheit zu erlangen, muss man Lektionen von den Menschen, Ereignissen und Dingen um sich herum lernen
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