1. Wie man das Problem menschlicher Auffassungen und Vorstellungen löst
Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage
Da es in Gottes Werk immer neue Entwicklungen gibt, wird manches Werk überholt und alt, wenn neues Werk entsteht. Diese verschiedenen Arten von Werk, alt und neu, widersprechen sich nicht, sondern sie ergänzen sich; jede Stufe folgt der vorherigen. Da es neues Werk gibt, müssen die alten Dinge natürlich beseitigt werden. Zum Beispiel bildeten einige der langjährigen Praktiken und gewohnten Redensarten des Menschen, verbunden mit dessen langjährigen Erfahrungen und Lehren, alle möglichen Arten und Formen von Auffassungen im Kopf des Menschen. Dass Gott Sein wahres Gesicht und Seine inhärente Disposition dem Menschen erst noch offenbaren muss, hat, zusammen mit der Verbreitung traditioneller Theorien aus alten Zeiten über Jahre hinweg, noch mehr dazu beigetragen, dass der Mensch derartige Vorstellungen hervorbringt. Man kann sagen, dass im Verlauf des menschlichen Glaubens an Gott der Einfluss verschiedener Auffassungen dazu geführt hat, dass in den Menschen beständig alle möglichen begrifflichen Verständnisse hervorgebracht wurden und sich in ihnen weiterentwickelt haben, was dazu geführt hat, dass viele religiöse Menschen, die Gott dienen, zu Seinen Feinden geworden sind. Je stärker also die religiösen Auffassungen der Menschen sind, desto mehr widersetzen sie sich Gott und desto mehr sind sie die Feinde Gottes. Das Werk Gottes ist immer neu und niemals alt; und es bildet nie eine Glaubenslehre, sondern verändert und erneuert sich stattdessen fortwährend in einem größeren oder geringeren Ausmaß. Auf diese Art zu wirken ist ein Ausdruck der inhärenten Disposition von Gott Selbst. Es ist auch der inhärente Grundsatz von Gottes Werk und eines der Mittel, mit denen Gott Seine Führung vollbringt. Wenn Gott nicht auf diese Art und Weise wirken würde, würde sich der Mensch nicht ändern und nicht imstande sein, Gott zu kennen, und Satan würde nicht besiegt werden. Deshalb treten in Seinem Werk ständig Veränderungen auf, die unregelmäßig zu sein scheinen, die aber tatsächlich regelmäßig sind. Die Art und Weise, wie der Mensch an Gott glaubt, ist allerdings ganz anders. Er klammert sich an alte, vertraute Glaubenslehren und Systeme, und je älter sie sind, umso annehmbarer sind sie für ihn. Wie könnte der törichte Verstand des Menschen, ein Verstand, der so unnachgiebig wie Stein ist, so viel unergründliches neues Werk und so viele neue Worte Gottes akzeptieren? Der Mensch verabscheut den Gott, der immer neu und nie alt ist; er mag nur den alten Gott, der in die Jahre gekommen ist, mit weißem Haar und der sich nicht vom Fleck bewegt. Da sowohl Gott als auch der Mensch ihre eigenen Vorlieben haben, ist der Mensch zum Feind Gottes geworden. Viele dieser Widersprüche existieren auch heute noch, zu einer Zeit, in der Gott seit fast sechstausend Jahren ein neues Werk verrichtet. Sie sind dann nicht mehr zu beheben. Vielleicht liegt es an der Sturheit des Menschen oder an der Unantastbarkeit von Gottes Verwaltungsverordnungen durch irgendeinen Menschen – aber diese Kirchenvertreter und Kirchenvertreterinnen klammern sich immer noch an modrige alte Bücher und Papiere, während Gott mit Seiner unvollendeten Führungsarbeit fortfährt, als ob Er niemanden an Seiner Seite hätte. Obwohl diese Widersprüche Gott und den Menschen zu Feinden machen und sogar unlösbar sind, schenkt Gott ihnen keine Beachtung; als wären sie da und gleichzeitig nicht da. Der Mensch indessen bleibt bei seinen Glaubensvorstellungen und Auffassungen und lässt sie niemals los. Eine Sache ist jedoch offensichtlich: Auch wenn der Mensch nicht von seiner Haltung abweicht, bewegen sich Gottes Füße immer, und dem Umfeld entsprechend ändert Er ständig Seine Haltung. Letztendlich ist es der Mensch, der ohne einen Kampf besiegt wird. Währenddessen ist Gott der größte Feind aller Seiner Widersacher und ist außerdem der Champion der Menschheit, besiegt und gleichermaßen unbesiegt. Wer kann mit Gott konkurrieren und siegreich sein? Die Auffassungen des Menschen scheinen von Gott zu kommen, da viele infolge Seines Wirkens entstanden. Gott vergibt dem Menschen aber deswegen nicht, noch überschüttet Er den Menschen obendrein mit Lob, weil er als Folge Seines Werks Stapel um Stapel an Produkten „für Gott“ produziert, die außerhalb Seines Werkes sind. Stattdessen ist Er von den Auffassungen und den alten, frommen Glaubensvorstellungen des Menschen ausgesprochen angewidert und hat nicht einmal Lust, den Tag zur Kenntnis zu nehmen, an dem diese Auffassungen zum ersten Mal auftauchten. Er akzeptiert es ganz und gar nicht, dass diese Auffassungen durch Sein Werk verursacht werden, denn die Auffassungen des Menschen werden durch den Menschen verbreitet; ihre Quelle sind die Gedanken und der Verstand des Menschen – nicht Gott, sondern Satan. Die Absicht Gottes war immer, dass Sein Werk neu und lebendig sei, nicht alt und tot, und dass das, woran Er den Menschen festhalten lässt, mit dem Zeitalter und dem Zeitraum variiert und nicht ewig und unveränderlich sei. Das liegt daran, dass Er ein Gott ist, der den Menschen dazu bringt, zu leben und neu zu sein, anstatt ein Teufel, der den Menschen dazu bringt, zu sterben und alt zu sein. Versteht ihr das immer noch nicht? Du hast Auffassungen über Gott und bist unfähig, sie loszulassen, weil du engstirnig bist. Es liegt nicht daran, dass in Gottes Werk zu wenig Sinn zu finden ist, noch daran, dass Sein Werk keine Rücksicht nimmt auf die Gefühle der Menschen, und außerdem nicht daran, dass Gott immer nachlässig mit Seinen Pflichten ist. Du kannst deine Vorstellungen nicht loslassen, weil es dir zu sehr an Gehorsam fehlt und weil du nicht die geringste Ähnlichkeit mit einem geschaffenen Wesen hast; es liegt nicht daran, dass Gott die Dinge schwierig für dich macht. Du hast das alles verursacht und es steht in keinerlei Bezug zu Gott; das ganze Leid und Unglück entsteht durch den Menschen. Gottes Gedanken sind immer gut: Er will dich nicht dazu bringen, Auffassungen hervorzubringen, sondern wünscht Sich, dass du dich im Verlauf der Zeitalter veränderst und erneuert wirst. Doch du weißt nicht, was gut für dich ist und bist immer entweder am Hinterfragen oder am Analysieren. Es ist nicht so, dass Gott die Dinge für dich schwierig macht, sondern dass du einfach keine Ehrfurcht vor Gott hast, und dein Ungehorsam zu groß ist. Ein kleines geschaffenes Wesen wagt es, einen belanglosen Teil von dem zu nehmen, was zuvor von Gott gegeben worden ist, um es dann umzudrehen und zu verwenden, um Gott anzugreifen – ist das nicht der Ungehorsam des Menschen? Man kann wohl sagen, dass die Menschen völlig unqualifiziert sind, ihre Ansichten vor Gott auszudrücken und noch weniger sind sie dafür qualifiziert, nach Belieben mit ihren wertlosen, stinkigen, verrotteten, blumigen Ausdrucksweise zu prahlen – ganz zu schweigen von jenen modrigen Auffassungen. Sind sie nicht erst recht wertlos?
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Nur diejenigen, die Gottes gegenwärtiges Werk kennen, dürfen Gott dienen
Wisset, dass ihr euch Gottes Werk widersetzt oder eure eigenen Auffassungen benutzt, um das heutige Werk zu messen, weil ihr die Prinzipien von Gottes Werk nicht kennt und aufgrund eures unbedachten Umgangs mit dem Wirken des Heiligen Geistes. Euer Widerstand gegen Gott und eure Behinderung des Wirkens des Heiligen Geistes wird durch eure Auffassungen und eure inhärente Arroganz verursacht. Es liegt nicht daran, dass Gottes Werk falsch ist, sondern daran, dass ihr von Natur aus zu ungehorsam seid. Nachdem sie ihren Glauben an Gott gefunden haben, können manche Leute noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, woher der Mensch kam, trotzdem wagen sie es, öffentliche Reden zu halten, in denen sie das Für und Wider des Wirkens des Heiligen Geistes bewerten. Sie belehren sogar die Apostel, die das neue Wirken des Heiligen Geistes haben, sie kommentieren und machen unpassende Bemerkungen; ihre Menschlichkeit ist zu gering und in ihnen gibt es nicht den geringsten Verstand. Wird nicht der Tag kommen, an dem solche Leute vom Wirken des Heiligen Geistes zurückgewiesen werden und sie durch die Höllenfeuer verbrannt werden? Sie kennen Gottes Werk nicht, sondern kritisieren stattdessen Sein Werk und versuchen zudem Gott zu unterweisen, wie Er wirken sollte. Wie können derart unvernünftige Leute Gott kennen? Der Mensch lernt Gott kennen, während er Ihn sucht und erfährt; es geschieht nicht durch ein Kritisieren nach Lust und Laune, dass der Mensch Gott durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes kennenlernt. Je genauer die Gotteskenntnis der Leute wird, desto weniger widersetzen sie sich Ihm. Im Gegensatz dazu, ist es wahrscheinlicher, dass die Leute sich Ihm widersetzen, je weniger sie Gott kennen. Deine Auffassungen, deine alte Natur und deine Menschlichkeit, dein Charakter und deine moralische Einstellung sind das „Kapital“, mit dem du dich Gott widersetzt, und je verdorbener deine Moralvorstellungen sind, je widerwärtiger deine Eigenschaften sind, desto mehr bist du der Feind Gottes. Diejenigen, die starke Auffassungen aufweisen und eine selbstgerechte Disposition haben, liegen sogar noch mehr in Feindschaft mit dem fleischgewordenen Gott; solche Menschen sind die Antichristen. Wenn deine Auffassungen nicht berichtigt werden, dann werden sie sich immer gegen Gott richten; du wirst nie mit Gott vereinbar sein und wirst immer von Ihm getrennt sein.
Nur wenn du deine alten Auffassungen ablegst, kannst du neues Wissen erlangen, dennoch entspricht altes Wissen nicht unbedingt alten Auffassungen. „Auffassungen“ bezieht sich Dinge, die sich der Mensch einbildet, die im Widerspruch zur Wirklichkeit stehen. Wenn das alte Wissen im alten Zeitalter bereits überholt war und den Menschen davon abhielt, in das neue Werk einzutreten, dann ist ein solches Wissen ebenfalls eine Auffassung. Wenn der Mensch fähig ist, den richtigen Ansatz zu solchem Wissen zu verfolgen, und Gott aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen kann, indem er das Alte und das Neue kombiniert, dann wird das alte Wissen zu einer Hilfe für den Menschen und wird zur Grundlage, damit der Mensch in das neue Zeitalter eintritt. … Der Mensch glaubt an seinen eigenen, in seinem Kopf erfundenen Gott und sucht nicht den Gott der Wirklichkeit. Wenn eine Person eine Art von Glauben hat, dann gibt es unter hundert Leuten hundert Arten von Glauben. Der Mensch ist von solchen Glaubensarten besessen, da er die Wirklichkeit von Gottes Werk nicht gesehen hat, weil er es nur mit seinen Ohren gehört hat und es nicht mit seinen Augen erblickt hat. Der Mensch hat Legenden und Geschichten gehört – doch selten hat er das Wissen von den Fakten über Gottes Werk gehört. Es liegt daher an ihren eigenen Vorstellungen, dass die Leute, die erst seit einem Jahr Gläubige sind, anfangen, durch ihre eigenen Auffassungen an Gott zu glauben. Dasselbe gilt auch für diejenigen, die ihr ganzes Leben lang an Gott geglaubt haben. Diejenigen, die die Fakten nicht erkennen können, werden nie einem Glauben entkommen können, in dem sie Auffassungen von Gott aufweisen. Der Mensch glaubt, dass er sich von den Fesseln alter Auffassungen befreit hat und in ein neues Gebiet eingedrungen ist. Weiß der Mensch nicht, dass das Wissen jener, die das wahre Gesicht Gottes nicht sehen können, nichts als Auffassungen und Hörensagen ist? Der Mensch denkt, dass seine Auffassungen richtig und fehlerlos sind, und er glaubt, dass diese Auffassungen von Gott kommen. Wenn der Mensch heute das Werk Gottes miterlebt, lässt er Auffassungen los, die sich über viele Jahre hinweg aufgebaut haben. Die Einbildungen und die Ideen der Vergangenheit sind zu einem Hindernis für das Werk dieser Phase geworden und es ist für den Menschen schwierig geworden, von solchen Auffassungen abzulassen und solche Ideen zu widerlegen. Die Auffassungen hinsichtlich dieses schrittweisen Werkes vieler Menschen, die Gott bis heute gefolgt sind, sind mehr denn je schlimmer geworden, und diese Leute haben nach und nach eine hartnäckige Feindschaft zum fleischgewordenen Gott aufgebaut. Der Ursprung dieses Hasses liegt in den Auffassungen und Vorstellungen des Menschen. Die Auffassungen und Vorstellungen des Menschen sind zum Feind des heutigen Werkes geworden, eines Werkes, das im Widerspruch zu den Auffassungen des Menschen steht. Dies geschah gerade weil Fakten es dem Menschen nicht erlauben, seiner Vorstellung freien Lauf zu lassen und darüber hinaus nicht einfach vom Menschen widerlegt werden können, und die Auffassungen und Vorstellungen des Menschen die Existenz von Fakten nicht dulden, und da der Mensch darüber hinaus sich über die Richtigkeit und Wahrhaftigkeit der Fakten keine Gedanken macht und nur einzig und allein seine Auffassungen loslässt und seine eigene Fantasie einsetzt. Man kann nur sagen, dass die Auffassungen des Menschen Schuld daran sind, und man kann nicht sagen, dass Gottes Werk Schuld daran hat. Der Mensch kann sich einbilden, was auch immer er will, aber er darf nicht ungehindert irgendeine Phase von Gottes Werk oder auch nur ein klein wenig davon anzweifeln; die Fakten von Gottes Werk sind für den Menschen unantastbar.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die drei Phasen von Gottes Werk zu kennen, ist der Weg zur Gotteskenntnis
Wenn ihr eure eigenen Auffassungen verwendet, um Gott zu bemessen und abzugrenzen, als wäre Gott eine unveränderliche Statue aus Lehm, und wenn ihr Gott völlig im Rahmen der Bibel abgrenzt und Ihn in einem begrenzten Umfang Seines Wirkens eindämmt, dann beweist das, dass ihr Gott verurteilt habt. Denn im Zeitalter des Alten Testaments hielten die Juden Gott für ein Idol mit einer festgesetzter Form, die sie in ihren Herzen trugen, als könnte Gott nur der Messias genannt werden, und als könnte nur Er, der der Messias genannt wurde, Gott sein. Und weil die Menschheit Gott diente und anbetete, als sei Er eine (leblose) Lehmstatue, schlugen sie den Jesus jener Zeit an das Kreuz, wodurch sie Ihn in den Tod schickten – so wurde der unschuldige Jesus zum Tode verurteilt. Gott war keinem Verbrechen schuldig, doch der Mensch weigerte sich, Gott zu verschonen, und bestand darauf, Ihn zum Tode zu verurteilen, und so wurde Jesus gekreuzigt. Der Mensch glaubt immer, dass Gott unveränderlich ist und definiert Ihn auf der Grundlage eines einzigen Buches, der Bibel, als hätte der Mensch ein perfektes Verständnis von Gottes Führung, als hielte der Mensch alles, was Gott tut, in seiner Hand. Die Menschen sind aufs Äußerste absurd, aufs Äußerste arrogant und haben alle einen Hang zur Übertreibung. Wie groß deine Gotteskenntnis auch ist, Ich sage trotzdem, dass du Gott nicht kennst, dass du jemand bist, der sich Gott am meisten widersetzt, dass du Gott verurteilt hast, weil du völlig unfähig bist, Gottes Werk zu gehorchen und den Pfad der Perfektionierung durch Gott zu beschreiten. Wieso ist Gott nie mit den Handlungen des Menschen zufrieden? Weil der Mensch Gott nicht kennt, weil er zu viele Auffassungen hat und weil seine Gotteskenntnis in keiner Weise mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Stattdessen wiederholt er monoton dasselbe, ohne Variation, und geht jede Situation auf dieselbe Weise an. Und so wird Gott, da Er heute auf die Erde gekommen ist, ein weiteres Mal vom Menschen ans Kreuz geschlagen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Bösen werden gewiss bestraft
Wenn Gott Fleisch wird und kommt, um unter den Menschen zu wirken, erblicken Ihn alle und hören Seine Worte und sehen die Taten Gottes im Fleisch, woraufhin jedermanns Auffassungen wie Seifenblasen zerplatzen. Was diejenigen betrifft, die Gott im Fleisch erscheinen sehen, so werden sie nicht verurteilt, wenn sie sich Ihm aus freien Stücken unterwerfen, wohingegen diejenigen, die sich Ihm absichtlich widersetzen, als Menschen charakterisiert werden, die sich Gott widersetzen. Solche Menschen sind Antichristen, Feinde, die sich Gott bewusst widersetzen. Diejenigen, die Auffassungen über Gott hegen, sich Ihm aber dennoch bereitwillig unterwerfen, werden nicht verurteilt. Gott verurteilt die Menschen aufgrund ihrer Absichten und der Dinge, die sie tun, nicht für ihre Gedanken und Ideen. Wenn Er die Menschen aufgrund ihrer Gedanken und Ideen verurteilen würde, dann wäre nicht ein einziger Mensch in der Lage, den zornigen Händen Gottes zu entkommen. Diejenigen, die sich dem menschgewordenen Gott bewusst widersetzen, werden für ihren Trotz bestraft werden. Der Widerstand dieser Menschen rührt von den Auffassungen her, die sie über Gott hegen, was sie dazu bringt, Dinge zu tun, die Gottes Werk stören. All diese Menschen widersetzen sich absichtlich und versuchen, das Werk Gottes zu untergraben. Nicht nur haben sie Auffassungen über Gott – sie beteiligen sich auch an Aktivitäten, die Sein Werk stören, und aus diesem Grund werden sie verurteilt. Diejenigen, die Gottes Werk nicht bewusst stören, werden nicht als Sünder verurteilt werden, weil sie in der Lage sind, sich aus freien Stücken zu unterwerfen und keine Dinge zu tun, die Unterbrechungen und Störungen verursachen. Menschen wie diese werden nicht verurteilt werden. Wenn jemand jedoch Gottes Werk viele Jahre lang erfahren hat und dabei immer noch Auffassungen über Ihn hegt und unfähig ist, das Werk des menschgewordenen Gottes zu kennen, wenn er immer noch voller Auffassungen über Gott ist und unfähig ist, Ihn zu kennen, egal wie viele Jahre er Sein Werk erfahren hat, und wenn sein Herz voller Auffassungen über Ihn ist, auch wenn er nicht zwangsläufig etwas getan hat, das Störungen verursacht – und selbst wenn diese Auffassungen nicht offensichtlich in Erscheinung treten mögen, diese Person aber für das Werk Gottes keinerlei Hilfe darstellt und unfähig ist, das Evangelium für Gott zu predigen oder in ihrem Zeugnis für Ihn standhaft zu bleiben –, dann bedeutet das, dass sie ein Nichtsnutz und ein Schwachkopf ist. Weil solche Menschen Gott nicht kennen und darüber hinaus gänzlich unfähig sind, ihre Auffassungen über Ihn loszulassen, werden sie verurteilt. Man könnte es so ausdrücken: Es ist normal, dass diejenigen, die gerade erst angefangen haben, an Gott zu glauben, Auffassungen über Ihn haben oder Ihn nicht kennen, aber wenn jemand schon seit vielen Jahren an Gott glaubt und viel von Seinem Werk erfahren hat und dennoch Auffassungen über Ihn hat, ist das nicht normal, und es ist noch abnormaler, wenn er keinerlei Erkenntnis über Gott hat. Weil dies kein normaler Zustand ist, werden solche Menschen verurteilt. Diese abnormalen Menschen sind alle nutzlos; sie sind diejenigen, die sich Gott am meisten widersetzen und die Gottes Gnade vergeblich genossen haben. All diese Menschen werden am Ende ausgemustert werden!
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Alle Menschen, die Gott nicht kennen, sind Menschen, die sich Gott widersetzen
Die Auffassungen der Menschen führen oft dazu, dass sie Gott missverstehen, alle möglichen Forderungen an Gott stellen, alle möglichen Urteile über Ihn fällen und Gott anhand aller möglichen Kriterien beurteilen; sie führen dazu, dass die Menschen oft bestimmte inkorrekte Gedanken und Ansichten anwenden, um zu beurteilen, ob etwas richtig oder falsch ist, ob jemand gut oder böse ist, und um zu beurteilen, ob jemand Gott treu ist und an Ihn glaubt. Was ist die eigentliche Ursache für diese Fehler? Es sind die Auffassungen der Menschen. Die Auffassungen der Menschen haben vielleicht keine Auswirkung auf das, was sie essen oder wie sie schlafen, und sie beeinflussen vielleicht nicht ihr normales Leben, aber sie existieren sehr wohl in den Köpfen der Menschen und in ihren Gedanken, sie hängen sich an die Menschen wie ein Schatten und folgen ihnen die ganze Zeit. Falls du nicht imstande bist, sie rechtzeitig zu beheben, werden sie ständig dein Denken kontrollieren, dein Urteilsvermögen, dein Verhalten, deine Gotteserkenntnis und deine Beziehung zu Gott. Kannst du das jetzt klar erkennen? Auffassungen sind ein großes Problem. Wenn die Menschen Auffassungen von Gott haben, ist es, als würde eine Wand zwischen ihnen und Gott stehen, eine, die sie daran hindert, das wahre Angesicht Gottes zu sehen, die sie daran hindert, die wahre Disposition und das wahre Wesen Gottes zu sehen. Warum ist das so? Es liegt daran, dass die Menschen inmitten ihrer Auffassungen leben und inmitten ihrer Vorstellungen, und sie setzen ihre Auffassungen ein, um festzustellen, ob Gott recht oder unrecht hat, und um alles zu bemessen, zu beurteilen und zu verdammen, was Gott tut. In welche Art von Zustand werden die Menschen oft gestürzt, wenn sie das tun? Können sich die Menschen Gott wahrhaft unterwerfen, wenn sie inmitten ihrer Auffassungen leben? Können sie wahren Glauben an Gott haben? (Nein, das können sie nicht.) Selbst wenn die Menschen sich Gott tatsächlich ein wenig unterwerfen, tun sie das entsprechend ihrer eigenen Auffassungen und Vorstellungen. Wenn man auf seine Auffassungen und Vorstellungen vertraut, wird alles mit persönlichen Dingen verunreinigt, die von Satan und der Welt sind, und es stimmt nicht mit der Wahrheit überein. Es ist ein ernstes Problem, dass Menschen Vorstellungen von Gott haben; es ist ein großes Problem zwischen Mensch und Gott, das dringend gelöst werden muss. Jeder, der vor Gott tritt, bringt Auffassungen mit, er bringt alle möglichen Vermutungen über Gott mit. Oder man kann auch sagen, dass die Menschen unzählige Missverständnisse über Gott mitbringen, ungeachtet all dessen, was Gott ihnen schenkt, ungeachtet dessen, was Er anordnet und orchestriert. Und was wird aus ihrer Beziehung zu Gott? Die Menschen missverstehen Gott ständig, sie misstrauen Gott ständig, und sie wenden ständig ihre eigenen Maßstäbe an, um zu beurteilen, ob Gott recht oder unrecht hat, um jedes Seiner Worte und jedes einzelne Seiner Werke abzuwägen. Was ist diese Art von Verhalten? (Es ist Aufsässigkeit und Trotz.) Das ist richtig, mit diesem Verhalten begehren die Menschen gegen Gott auf, widersetzen sich Ihm und verdammen Ihn, und die Menschen urteilen über Gott, lästern Ihn und konkurrieren mit Ihm, und in schweren Fällen wollen die Menschen Gott vor Gericht zerren und sich auf einen „entscheidenden Kampf“ gegen Ihn einlassen. Was ist die schlimmste Stufe, die die Auffassungen der Menschen erreichen können? Dass sie den wahren Gott Selbst leugnen, abstreiten, dass Seine Worte die Wahrheit sind, und das Wirken Gottes verdammen. Wenn die Auffassungen der Menschen diese Stufe erreichen, dann leugnen sie Gott, verdammen Ihn, lästern Ihn und verraten Ihn auf natürliche Weise. Sie leugnen nicht nur Gottes Existenz, sondern weigern sich auch, die Wahrheit anzunehmen und Gott zu folgen – ist das nicht erschreckend? (Ja.) Das ist ein erschreckendes Problem.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur indem man seine Auffassungen auflöst, kann man den richtigen Weg des Glaubens an Gott einschlagen (1)
Manche Leute denken, dass der Glaube an Gott Frieden und Freude bringen sollte und dass sie, wenn sie mit einer Situation konfrontiert werden, nur zu Gott beten müssen und Gott sie anhören, ihnen Gnade und Segen gewähren und sicherstellen wird, dass alles friedlich und reibungslos für sie verläuft. Ihr Zweck beim Glauben an Gott ist es, Gnade zu suchen, Segen zu erlangen und Frieden und Glück zu genießen. Aufgrund dieser Ansichten entsagen sie ihren Familien oder kündigen ihre Arbeit, um sich für Gott aufzuwenden, und können Mühsal ertragen und einen Preis zahlen. Sie glauben, dass sie, solange sie Dingen entsagen, sich für Gott aufwenden, Mühsal ertragen und fleißig arbeiten und dabei bemerkenswertes Verhalten zeigen, Gottes Segnungen und Seine Gunst erlangen werden, und dass, egal auf welche Schwierigkeiten sie stoßen, Gott sie lösen und ihnen in allem einen Weg eröffnen wird, wenn sie nur zu Ihm beten. Das ist die Sichtweise der Mehrheit der Menschen, die an Gott glauben. Die Leute meinen, dass diese Sichtweise legitim und korrekt ist. Dass viele Menschen ihren Glauben an Gott jahrelang aufrechterhalten können, ohne ihren Glauben aufzugeben, hängt direkt mit dieser Sichtweise zusammen. Sie denken: „Ich habe so viel für Gott aufgewendet, mein Verhalten war so gut, und ich habe keine bösen Taten begangen; Gott wird mich sicher segnen. Weil ich für jede Aufgabe viel gelitten und einen hohen Preis bezahlt habe und alles gemäß Gottes Worten und Anforderungen getan habe, ohne Fehler zu machen, sollte Gott mich segnen; Er sollte sicherstellen, dass alles für mich reibungslos verläuft und dass ich oft Frieden und Freude in meinem Herzen habe und Gottes Gegenwart genieße.“ Ist das nicht eine menschliche Auffassung und Einbildung? Aus menschlicher Sicht genießen die Menschen Gottes Gnade und erhalten Vorteile, also ergibt es Sinn, dafür ein wenig leiden zu müssen, und es lohnt sich, dieses Leiden gegen Gottes Segnungen einzutauschen. Das ist eine Mentalität des Geschäftemachens mit Gott. Jedoch stimmt das aus der Perspektive der Wahrheit und aus Gottes Perspektive grundlegend nicht mit den Grundsätzen von Gottes Werk überein, noch mit den Maßstäben, die Gott von den Menschen fordert. Es ist reines Wunschdenken, bloß eine menschliche Auffassung und Einbildung über den Glauben an Gott. Ob es darum geht, Geschäfte mit Gott zu machen oder Dinge von Ihm zu fordern, oder ob es menschliche Auffassungen und Einbildungen umfasst: In jedem Fall stimmt nichts davon mit Gottes Anforderungen überein, noch erfüllt es Gottes Grundsätze und Maßstäbe für das Segnen von Menschen. Insbesondere diese transaktionale Denk- und Sichtweise kränkt Gottes Disposition, aber die Leute erkennen es nicht. Wenn das, was Gott tut, nicht mit den Auffassungen der Menschen übereinstimmt, entwickeln sie schnell Klagen und Missverständnisse über Ihn in ihren Herzen. Sie fühlen sich sogar ungerecht behandelt und fangen dann an, mit Gott zu streiten, und sie richten und verurteilen Ihn vielleicht sogar. Unabhängig davon, welche Auffassungen und Missverständnisse die Menschen entwickeln: Aus Gottes Perspektive behandelt Er niemanden gemäß menschlichen Auffassungen oder Wünschen, noch handelt Er selbst nach diesen Dingen. Gott tut immer, was Er zu tun wünscht, gemäß Seiner eigenen Art und basierend auf Seiner eigenen Dispositionsessenz. Gott hat Grundsätze dafür, wie Er eine jede Person behandelt; keine Seiner Handlungen gegenüber einer jeden Person basiert auf menschlichen Auffassungen, Einbildungen oder Vorlieben – das ist der Aspekt von Gottes Werk, der am meisten im Widerspruch zu menschlichen Auffassungen steht. Wenn Gott eine Umgebung für Menschen einrichtet, die ihren Auffassungen und Einbildungen völlig widerspricht, bilden sie in ihren Herzen Auffassungen, Urteile und Verurteilungen gegen Gott und verleugnen Ihn vielleicht sogar. Kann Gott dann ihre Bedürfnisse befriedigen? Auf keinen Fall. Gott wird niemals die Art Seines Wirkens und Seine Wünsche gemäß menschlichen Auffassungen ändern. Wer ist es dann, der sich ändern muss? Es sind die Menschen. Die Menschen müssen ihre Auffassungen loslassen, die Umgebungen, die Gott für sie einrichtet, annehmen, sich ihnen unterwerfen und sie erfahren, und sie müssen die Wahrheit suchen, um ihre eigenen Auffassungen zu beseitigen, anstatt das, was Gott tut, an ihren Auffassungen zu messen, um zu sehen, ob es korrekt ist. Wenn Menschen darauf bestehen, an ihren Auffassungen festzuhalten, entwickeln sie Widerstand gegen Gott – das geschieht ganz natürlich. Wo liegt die Wurzel des Widerstands? Sie liegt in der Tatsache, dass das, was die Menschen normalerweise in ihren Herzen haben, ohne Zweifel ihre Auffassungen und Einbildungen sind und nicht die Wahrheit. Daher können Menschen, wenn sie damit konfrontiert werden, dass Gottes Werk nicht mit menschlichen Auffassungen übereinstimmt, Gott trotzen und Urteile gegen Ihn fällen. Das beweist, dass die Menschen grundlegend kein Herz der Unterwerfung unter Gott haben, dass ihre verdorbene Disposition weit davon entfernt ist, gereinigt zu werden, und dass sie im Wesentlichen gemäß ihrer verdorbenen Disposition leben. Sie sind immer noch unglaublich weit davon entfernt, Rettung zu erlangen.
– Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (16)
Welche anderen Auffassungen gibt es in euren Herzen, die beeinflussen können, wie ihr eure Pflichten ausführt? Welche Auffassungen beeinflussen und beherrschen euch in eurem Leben häufig? Wenn dir etwas Bestimmtes passiert, was dir nicht gefällt, dann kommen natürlich deine Auffassungen zum Vorschein, und dann beklagst du dich bei Gott, diskutierst und wetteiferst mit Gott, und sie verwandeln deine Beziehung zu Gott rapide: Am Anfang hattest du das Gefühl, dass du Gott so sehr liebst und Ihm ausgesprochen treu bist, und du wolltest Ihm dein ganzes Leben widmen, und plötzlich hast du einen Sinneswandel, willst deine Pflicht nicht mehr ausführen und Gott nicht mehr ergeben sein, und du bereust deinen Glauben an Gott, du bereust, dass du diesen Weg gewählt hast und beklagst dich sogar darüber, dass Gott dich auserwählt hat. Welche anderen Auffassungen können plötzlich dazu führen, dass sich deine Beziehung zu Gott ändert? (Wenn Gott für eine Situation sorgt, um mich zu prüfen und mich zu enthüllen, und ich das Gefühl habe, dass ich kein gutes Ende bekommen werde, dann entwickle ich Auffassungen von Gott. Ich denke, dass ich an Gott glaube und Gott folge und immer meine Pflicht getan habe und dass Er mir nicht den Rücken kehren sollte, solange ich Gott nicht verlasse.) Das ist eine Art von Auffassung. Habt ihr häufig solche Auffassungen? Wie versteht ihr das, wenn Gott euch den Rücken kehrt? Wenn Gott euch verlässt, denkt ihr dann, das bedeutet, dass Er euch nicht will und euch nicht retten wird? Das ist eine weitere Art von Auffassung. Wie also entsteht so eine Auffassung? Rührt sie von eurer Vorstellung her oder gibt es dafür eine Grundlage? Woher weißt du, dass Gott dir kein gutes Ende bescheren wird? Hat Gott dir das persönlich gesagt? Solche Gedanken stellen voll und ganz ein Urteil dar, das du gefällt hast. Jetzt weißt du, dass das eine Auffassung ist; die Schlüsselfrage lautet, wie du sie auflöst. Tatsächlich haben die Menschen viele Auffassungen vom Glauben an Gott. Wenn du erkennen kannst, dass du eine Auffassung hast, dann solltest du wissen, dass sie falsch ist. Wie also sollte man diese Auffassungen auflösen? Zunächst musst du klar erkennen, ob diese Auffassungen ihren Ursprung im Wissen oder in satanischen Philosophien haben, worin der Fehler liegt, welchen Schaden sie anrichten, und sobald du das klar erkannt hast, wirst du selbstverständlich in der Lage sein, die Auffassung loszulassen. Das ist jedoch nicht dasselbe wie sie gründlich aufzulösen; du musst trotzdem die Wahrheit suchen, erkennen, was Gottes Anforderungen sind, und die Auffassung dann entsprechend Gottes Worten im Detail analysieren. Wenn du klar erkennen kannst, dass die Auffassung falsch ist, dass es etwas Absurdes ist und dass sie absolut nicht mit der Wahrheit übereinstimmt, dann bedeutet das, dass du die Auffassung im Wesentlichen aufgelöst hast. Wenn du die Wahrheit nicht suchst, wenn du die Auffassung nicht mit Gottes Worten vergleichst, wirst du nicht in der Lage sein, klar zu erkennen, inwiefern die Auffassung falsch ist, und somit wirst du nicht in der Lage sein, die Auffassung voll und ganz aufzugeben; selbst wenn du weißt, dass es eine Auffassung ist, wirst du dennoch nicht unbedingt in der Lage sein, sie komplett loszulassen. Unter derartigen Umständen, wenn deine Auffassungen im Widerspruch zu Gottes Anforderungen stehen und sich dein Herz, obwohl du vielleicht begreifst, dass deine Auffassungen falsch sind, trotzdem an deine Auffassungen klammert und du ganz sicher weißt, dass deine Auffassungen nicht mit der Wahrheit übereinstimmen, du im Herzen aber trotzdem glaubst, dass deine Auffassungen vertretbar sind, wirst du nicht jemand sein, der die Wahrheit versteht, und Menschen wie du haben keinen Lebenseintritt, es fehlt ihnen einfach zu sehr an Größe. Die Menschen sind beispielsweise besonders empfindsam, wenn es um ihr eigenes Ende und ihren Bestimmungsort geht und wenn ihre zugewiesene Pflicht angepasst wird und sie von ihrer Pflicht entlassen werden. Einige gelangen deswegen nicht selten zu irrigen Schlüssen und denken, dass es für sie aus ist, sobald sie entlassen werden und keinen Status mehr haben oder Gott sagt, dass Er sie nicht mehr mag oder nicht mehr will. Das ist das Urteil, das sie fällen. Sie glauben, „Es bringt nichts, an Gott zu glauben, Gott will mich nicht, und mein Ende wurde bereits festgelegt, was für einen Sinn hat es also noch, zu leben?“ Wenn andere solche Gedanken hören, halten sie sie für vernünftig und würdevoll – aber was für ein Denken ist das eigentlich? Es ist ein Aufbegehren gegen Gott, und sie geben sich der Verzweiflung hin. Warum geben sie sich der Verzweiflung hin? Es liegt daran, dass sie Gottes Absichten nicht verstehen, sie können nicht klar erkennen, wie Gott Menschen rettet, und sie haben keinen wahren Glauben an Gott. Weiß Gott, wann Menschen sich der Verzweiflung hingeben? (Ja.) Gott weiß es, und wie also geht Er mit solchen Menschen um? Die Menschen entwickeln eine Art von Auffassung und sagen: „Gott hat eine Menge Seines Herzblutes für den Menschen aufgewendet, Er hat in jedem Menschen viel gewirkt und hat sich sehr angestrengt; es ist nicht leicht für Gott, einen Menschen auszuwählen und zu retten. Gott wird so verletzt sein, wenn ein Mensch sich der Verzweiflung hingibt, und wird jeden Tag hoffen, dass er sich wieder aufrafft.“ Das ist die oberflächliche Bedeutung, tatsächlich ist es aber auch eine Auffassung des Menschen. Gott nimmt eine bestimmte Einstellung zu solchen Leuten an: Wenn du dich der Verzweiflung hingibst und nicht versuchst, voranzukommen, wird Er dir selbst die Wahl überlassen; Er wird dich nicht zwingen, irgendetwas gegen deinen Willen zu tun. Wenn du sagst, „Ich möchte trotzdem der Pflicht eines geschaffenen Wesens nachkommen, alles tun, was ich kann, um so zu praktizieren, wie Gott es verlangt, und um den Absichten Gottes gerecht zu werden. Ich werde alle meine Gaben und Talente einsetzen, und wenn ich zu nichts fähig bin, dann werde ich lernen, mich zu unterwerfen und gehorsam zu sein; ich werde meine Pflicht nicht aufgeben“, dann sagt Gott, „Wenn du bereit bist, so zu leben, dann folge weiter, aber du musst tun, was Gott verlangt; die Standards, die Gott verlangt, und Seine Grundsätze, ändern sich nicht.“ Was bedeuten diese Worte? Sie bedeuten, dass nur die Menschen sich aufgeben können; Gott würde nie jemandem den Rücken kehren. Für jeden, der imstande ist, letzten Endes Errettung zu erlangen und Gott zu schauen, der eine normale Beziehung zu Gott aufbaut und vor Gott treten kann, ist das nicht etwas, was man erreichen kann, nachdem man ein einziges Mal gescheitert ist oder zurechtgestutzt wurde oder ein einziges Mal gerichtet und gezüchtigt wurde. Bevor Petrus perfektioniert worden war, wurde er Hunderte Male geläutert. Von denen, die übrig bleiben, nachdem sie bis ganz zum Schluss hart geschuftet haben, wird es keinen geben, der nur acht oder zehn Mal geprüft und geläutert wurde, bevor er es bis ans Ende geschafft hat. Egal, wie viele Male jemand geprüft und geläutert wird, ist das nicht Gottes Liebe? (Ja, das ist es.) Wenn du die Liebe Gottes schauen kannst, dann kannst du Gottes Haltung zu den Menschen verstehen.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur indem man seine Auffassungen auflöst, kann man den richtigen Weg des Glaubens an Gott einschlagen (1)
Viele Menschen hegen Auffassungen und Meinungen über die Vertreibung der Juden aus Judäa, und sie verstehen die Absichten Gottes nicht, aber dieses Problem ist sehr einfach zu lösen. Ich werde euch einen ganz einfachen Weg zeigen, wie man es lösen kann. Hört zu, und schaut, ob ihr damit eure Probleme lösen könnt. Die einfachste Methode ist zunächst einmal, dass die Menschen verstehen, dass sie geschaffene Wesen sind, und dass es vollkommen normal und gerechtfertigt ist, dass geschaffene Wesen sich ihrem Schöpfer unterwerfen. Wenn geschaffene Wesen ständig Auffassungen über ihren Schöpfer haben und sich Ihm nicht unterwerfen können, dann ist das eine bodenlose Rebellion. Die Menschen müssen verstehen, dass ein grundlegendes Prinzip besteht, nach dem der Schöpfer geschaffene Wesen behandelt, was auch das höchste Prinzip ist. Wie der Schöpfer geschaffene Wesen behandelt, beruht vollständig auf Seinem Führungsplan und auf den Bedürfnissen Seines Werks; Er muss keinen einzigen Menschen hinzuziehen, noch muss Er die Zustimmung irgendeines Menschen einholen. Er tut, was immer Er tun muss und behandelt die Menschen, wie immer Er sie behandeln muss und was Er auch tut oder wie Er die Menschen auch behandelt, es ist alles im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen und den Grundsätzen, nach denen der Schöpfer handelt. Als ein geschaffenes Wesen ist das Einzige, was man tun muss, sich dem Schöpfer zu unterwerfen; man sollte keine eigene Entscheidung treffen. Diese Vernunft sollten geschaffene Wesen besitzen, und wenn eine Person diese nicht besitzt, dann ist es nicht angemessen, dass man sie als Person bezeichnet. Die Menschen müssen verstehen, dass der Schöpfer immer der Schöpfer sein wird; Er hat die Macht und die Qualifikation, jedes geschaffene Wesen zu orchestrieren und über es zu herrschen, wie es Ihm beliebt, und Er braucht keinen Grund dafür. Dies ist Seine Autorität. Geschaffene Wesen haben weder das Recht noch die Qualifikation, ein Urteil darüber abzugeben, ob irgendetwas, das der Schöpfer tut, richtig oder falsch ist oder wie Er handeln sollte. Kein geschaffenes Wesen hat das Recht zu wählen, ob es die Herrschaft und die Anordnungen des Schöpfers akzeptiert, und kein geschaffenes Wesen hat das Recht, Ansprüche an die Art und Weise zu stellen, wie der Schöpfer über sein Schicksal herrscht und es regelt. Dies ist die höchste Wahrheit. Unabhängig davon, was der Schöpfer mit Seinen geschaffenen Wesen getan hat und unabhängig davon, wie Er es getan hat, die einzigen Dinge, die geschaffene Menschen tun sollten, sind: alles, was der Schöpfer getan hat, suchen, sich dem unterwerfen, es kennenlernen und es akzeptieren. Das Endergebnis wird sein, dass der Schöpfer Seinen Führungsplan vollendet und Sein Werk abgeschlossen haben wird und dass Sein Führungsplan ohne jegliche Behinderungen fortgeschritten sein wird; und da die geschaffenen Wesen die Herrschaft sowie die Anordnungen des Schöpfers angenommen und sich Seiner Herrschaft und Seinen Anordnungen unterworfen haben, werden sie die Wahrheit erlangt, die Absichten des Schöpfers verstanden und Seine Disposition kennengelernt haben. Doch es gibt noch ein anderes Prinzip, das Ich euch sagen muss: Unabhängig davon, was der Schöpfer tut, unabhängig davon, welche Äußerungsformen Er zeigt, und ob das, was Er tut, eine große oder eine kleine Tat ist, Er ist immer noch der Schöpfer; wohingegen die gesamte Menschheit, die Er schuf, immer noch geschaffene Wesen sind, ungeachtet dessen, was sie getan haben und ungeachtet dessen, wie talentiert oder begabt sie sein mögen. Was die geschaffene Menschheit betrifft, so sollte sie nicht glauben, sich von der Masse abzuheben oder denken, sie könne sich mit Gott auf die gleiche Stufe stellen oder unter den geschaffenen Wesen einen hohen Stellenwert einnehmen, ganz gleich, wie viel Gnade und Segen sie vom Schöpfer erhalten hat oder wie viel Barmherzigkeit, liebende Güte oder Wohlwollen. Unabhängig davon, wie viele Gaben dir Gott verliehen oder wie viel Gnade Er dir gegeben oder wie freundlich Er dich behandelt hat, oder ob Er dir ein paar besondere Talente gegeben hat, nichts davon ist dein Kapital. Du bist ein geschaffenes Wesen und wirst deshalb für immer ein geschaffenes Wesen sein. Du darfst niemals denken: „Ich bin ein kleiner Schatz in den Händen Gottes. Gott wird mir nie den Rücken kehren, Gottes Einstellung zu mir wird immer eine der Liebe, Fürsorge und der zarten Liebkosungen sein, mit warmem Geflüster des Trostes und der Ermahnung.“ Im Gegenteil, in den Augen des Schöpfers bist du genauso wie alle anderen geschaffenen Wesen; Gott kann dich verwenden, wie Er wünscht, und Er kann dich auch orchestrieren, wie Er wünscht, und Er kann für dich planen, wie Er wünscht, damit du jegliche Rolle inmitten aller möglichen Menschen, Ereignisse und Dinge spielst. Dies ist das Wissen, das die Menschen haben sollten, und die Vernunft, die sie besitzen sollten. Wenn sie diese Worte verstehen und annehmen können, wird ihre Beziehung zu Gott normaler werden und sie werden eine höchst legitime Beziehung zu Ihm aufbauen; wenn sie diese Worte verstehen und annehmen können, werden sie ihrer Stellung angemessen standhalten, ihren Platz dort einnehmen und ihre Pflicht wahren.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur wenn man die Wahrheit versteht, kann man Gottes Taten kennen
Wenn Menschen Missverständnisse und Auffassungen über Gott entwickeln, müssen sie zunächst anerkennen, dass Gott die Wahrheit ist und dass die Menschen nicht über die Wahrheit verfügen und dass mit Sicherheit sie diejenigen sind, die falsch liegen. Ist das eine Art Formalität? (Nein.) Wenn du dir diese Praxis nur als eine Formalität aneignest, oberflächlich, kannst du dann deine eigenen Fehler erkennen? Niemals. Selbsterkenntnis erfordert verschiedene Schritte. Zunächst musst du feststellen, ob dein Handeln mit der Wahrheit und mit den Grundsätzen übereinstimmt. Schaue nicht zuerst auf deine Absichten; es gibt Zeiten, in denen deine Absichten richtig sind, aber die Grundsätze, die du praktizierst, falsch sind. Kommt eine solche Situation oft vor? (Ja.) Warum sage Ich, dass deine Grundsätze der Praxis falsch sind? Mag sein, dass du gesucht hast, aber du hast überhaupt kein Verständnis davon, was Grundsätze sind; vielleicht hast du überhaupt nicht gesucht und dein Handeln ausschließlich auf deine guten Absichten und deinen Enthusiasmus gegründet und auf deine Vorstellungen und Erfahrungen und infolgedessen einen Fehler gemacht. Kannst du dir das ausmalen? Du kannst es nicht voraussehen, und du hast einen Fehler gemacht – und bist du dann nicht offenbart worden? Wenn du weiter mit Gott wetteiferst, nachdem du offenbart worden bist, worin liegt dann der Fehler? (Er liegt darin, nicht anzuerkennen, dass Gott recht hat und darauf zu bestehen, dass ich recht habe.) So hast du dich geirrt. Dein größter Fehler war nicht, dass du etwas falsch gemacht und gegen die Grundsätze verstoßen hast, was einen Verlust oder andere Konsequenzen zur Folge hatte, sondern dass du, nachdem du etwas falsch gemacht hast, trotzdem auf deine eigene Argumentation bestehst und unfähig bist, deinen Fehler zuzugeben; du widersetzt dich Gott nach wie vor basierend auf deinen Auffassungen und Vorstellungen, leugnest Sein Wirken und die Wahrheiten, die Er zum Ausdruck gebracht hat, – das war dein größter und schwerwiegendster Fehler. Warum sagt man, dass so ein Zustand in einem Menschen ein Zustand des Widerstands gegen Gott ist? (Weil die Menschen nicht anerkennen, dass das, was sie tun, falsch ist.) Ob die Menschen nun erkennen, dass alles, was Gott tut, und Seine Souveränität richtig sind, und welche Bedeutung dies hat oder ob sie es nicht tun, wenn sie zuerst nicht anerkennen können, dass sie selbst falsch liegen, dann ist ihr Zustand ein Zustand des Widerstands gegen Gott. Was muss getan werden, um diesen Zustand zu korrigieren? Zuerst muss man sich selbst verleugnen. Was wir gerade darüber gesagt haben, dass man zuerst Gottes Absichten suchen muss, ist für die Menschen nicht so praktisch. Manche sagen: „Wenn es nicht so praktisch ist, bedeutet das dann, dass es nicht notwendig ist, zu suchen? Manche Dinge, die man suchen und verstehen kann, muss man nicht suchen – diesen Schritt kann ich einfach überspringen.“ Wird das funktionieren? (Nein.) Ist jemand, der sich so aufführt, nicht unrettbar? Das Begreifen solcher Menschen weist Verzerrungen auf. Gottes Absichten zu suchen, liegt ein wenig fern und man kann dies nicht sofort erreichen; als Abkürzung ist es realistischer, sich zuerst selbst loszulassen, in dem Wissen, dass das eigene Handeln falsch ist und nicht mit der Wahrheit übereinstimmt, und dann die Wahrheitsgrundsätze zu suchen. Das sind die Schritte. Sie mögen einfach erscheinen, aber sie in die Praxis umzusetzen, bereitet viele Schwierigkeiten, denn Menschen haben verderbte Dispositionen und auch alle möglichen Vorstellungen, alle möglichen Forderungen, und sie haben auch Wünsche, von denen alle einen störenden Einfluss darauf haben, dass die Menschen sich selbst verleugnen und sich selbst loslassen. Diese Dinge sind nicht leicht zu bewerkstelligen.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur indem man seine Auffassungen auflöst, kann man den richtigen Weg des Glaubens an Gott einschlagen (3)
In allem, was Gott tut, liegt eine Bedeutung, und ob es für dich leicht oder schwer zu akzeptieren ist und wahrscheinlich Auffassungen in dir hervorruft, in jedem Fall ändert sich die Identität Gottes dadurch nicht; Er wird immer der Schöpfer sein, und du wirst immer ein geschaffenes Wesen sein. Wenn du in der Lage bist, dich von keiner Auffassung einschränken zu lassen und dennoch mit Gott die Beziehung eines geschaffenen Wesens und des Schöpfers aufrechtzuerhalten, dann bist du ein wahres geschaffenes Wesen Gottes. Wenn du in der Lage bist, dich von keiner Auffassung beeinflussen oder stören zu lassen und fähig bist, dich Gott aus tiefstem Herzen wahrhaftig zu unterwerfen, und wenn du, unabhängig davon, ob dein Verständnis der Wahrheit tiefgründig oder oberflächlich ist, in der Lage bist, Auffassungen beiseitezulegen und dich nicht von ihnen einschränken zu lassen, und nur glaubst, dass Gott die Wahrheit, der Weg und das Leben ist, dass Gott für immer Gott sein wird und dass das, was Gott tut, niemals falsch ist, dann kannst du gerettet werden. Tatsächlich ist die Größe eines jeden begrenzt. Wie viele Dinge passen in die Gehirne der Menschen? Können sie Gott ergründen? Das ist Wunschdenken! Vergiss nicht: Die Menschen werden vor Gott immer Kleinkinder sein. Wenn du denkst, du seist klug, wenn du immer versuchst, den Klugen zu markieren und alles herauszufinden, und denkst: „Wenn ich es nicht verstehen kann, dann kann ich nicht anerkennen, dass du mein Gott bist, ich kann nicht akzeptieren, dass du mein Gott bist, ich kann nicht anerkennen, dass du der Schöpfer bist. Wenn du meine Auffassungen nicht beseitigst, dann kannst du dir abschminken, dass ich anerkennen werde, dass du Gott bist, dass ich deine Herrschaft akzeptieren werde und dass ich mich dir unterwerfen werde“, dann ist das problematisch. Inwiefern? Gott streitet nicht über solche Dinge mit dir. Dem Menschen gegenüber ist Seine Haltung immer die folgende: Wenn du nicht akzeptierst, dass Gott dein Gott ist, wird Er nicht akzeptieren, dass du eines Seiner geschaffenen Wesen bist. Wenn Gott nicht akzeptiert, dass du eines Seiner geschaffenen Wesen bist, tritt aufgrund deiner Haltung Ihm gegenüber eine Veränderung in deiner Beziehung zu Gott ein. Wenn du nicht in der Lage bist, dich Gott zu unterwerfen und die Identität und das Wesen Gottes sowie alles, was Gott tut, zu akzeptieren, wird es eine Veränderung in deiner Identität geben. Bist du noch ein geschaffenes Wesen? Gott erkennt dich nicht an; es hat keinen Sinn zu streiten. Und wenn du kein geschaffenes Wesen bist und Gott dich nicht will, hast du dann noch Hoffnung auf Errettung? (Nein.) Warum betrachtet Gott dich nicht als ein geschaffenes Wesen? Du bist nicht in der Lage, die Verantwortlichkeiten und Pflichten zu erfüllen, die ein geschaffenes Wesen erfüllen sollte, und du behandelst den Schöpfer nicht aus der Position eines geschaffenen Wesens heraus. Wie also wird Gott dich behandeln? Wie wird Er dich ansehen? Gott wird dich nicht als ein geschaffenes Wesen ansehen, das dem Maßstab entspricht, sondern als einen Verkommenen, einen Teufel und einen Satan. Dachtest du nicht, du wärst klug? Wie kommt es, dass du dich selbst zu einem Teufel und einem Satan gemacht hast? Das ist nicht klug, das ist dumm. Was helfen diese Worte den Menschen zu verstehen? Dass die Menschen sich vor Gott anständig verhalten müssen. Selbst wenn du einen Grund für deine Auffassungen hast, denke nicht, dass du die Wahrheit besitzt und dass du das Recht hast, gegen Gott zu wettern und Ihn einzuschränken. Was auch immer du tust, sei nicht so. Sobald du deine Identität als geschaffenes Wesen verlierst, wirst du vernichtet werden – das ist kein Scherz. Gerade weil die Menschen, wenn sie Auffassungen haben, unterschiedliche Ansätze verfolgen und unterschiedliche Lösungen anwenden, sind die Ergebnisse völlig unterschiedlich.
– Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (16)
Menschliche Auffassungen können nur durch Gottes Worte aufgelöst werden und dadurch, dass man die Wahrheit anwendet; sie können nicht einfach dadurch, dass man Glaubenslehren predigt und Mahnreden gibt, beiseitegeschafft werden – so einfach ist es nicht. Die Menschen bekennen sich nicht zu Fragen der Gerechtigkeit, sondern laufen Gefahr, sich an verschiedene Auffassungen oder niederträchtige und verdrehte Dinge zu klammern, und finden es schwer, diese beiseitezulegen. Woran liegt das? Es liegt daran, dass sie verderbte Dispositionen haben. Ob die Auffassungen der Menschen beträchtlich oder unbedeutend sind, schwerwiegend oder nicht, wenn die Menschen keine verderbten Dispositionen haben, sind diese Auffassungen leicht aufzulösen. Letzten Endes sind Auffassungen nur eine Art zu denken. Aber wegen der verderbten Dispositionen der Menschen, wie etwa Arroganz, Unnachgiebigkeit und sogar Niederträchtigkeit, werden die Auffassungen zu einer Zündschnur, die auslöst, dass die Menschen sich Gott widersetzen, Ihn falsch verstehen und sogar über Ihn urteilen. Wer kann sich Gott immer noch unterwerfen und Ihn lobpreisen, wenn er Auffassungen von Ihm hegt? Niemand. Wenn die Menschen Auffassungen hegen, sind sie einfach widerständig Gott gegenüber, sie beklagen sich über Ihn, sie urteilen über Ihn und verurteilen Ihn sogar. Das genügt, um zu zeigen, dass aus verdorbenen Dispositionen Auffassungen aufkommen, das Auftreten von Auffassungen die Offenbarung verdorbener Dispositionen ist, und alle verdorbenen Dispositionen, die offenbart werden, gegen Gott aufbegehren und sich Gott widersetzen. Manche sagen: „Ich habe Auffassungen, aber ich widersetze mich Gott nicht.“ Das ist trügerisches Gerede. Selbst wenn sie nichts sagen, sind sie im Herzen widerständig, und ihr Verhalten ist widerständig. Können sich solche Menschen trotzdem der Wahrheit unterwerfen, wenn sie so sind? Das ist unmöglich. Beherrscht von einer verderbten Disposition, klammern sie sich an ihre Auffassungen – das wird durch ihre verdorbenen Dispositionen verursacht. Und so werden, während Auffassungen aufgelöst werden, auch verderbte Dispositionen der Menschen aufgelöst. Wenn verderbte Dispositionen der Menschen aufgelöst werden, dann sind viele ihrer unreifen, kindischen Gedanken, und sogar die Dinge, die bereits zu Auffassungen geworden sind, kein Problem für sie; sie sind nur Gedanken und haben keine Auswirkung auf die Ausführung deiner Pflicht oder deine Unterwerfung unter Gott. Auffassungen und verderbte Dispositionen sind miteinander verbunden. Manchmal ist in deinem Herzen eine Auffassung, aber sie lenkt dein Handeln nicht. Wenn sie nicht deine unmittelbaren Interessen beeinträchtigt, ignorierst du sie. Sie zu ignorieren, bedeutet allerdings nicht, dass deiner Auffassung keine verderbte Disposition innewohnt, und wenn etwas passiert, das im Widerspruch zu deiner Auffassung steht, klammerst du dich mit einer bestimmten Einstellung an sie, einer Einstellung, die von deiner Disposition beherrscht wird. Diese Disposition könnte Unnachgiebigkeit sein, sie könnte Arroganz sein, und sie könnte Boshaftigkeit sein; sie bringt dich dazu, dein Maul gegenüber Gott aufzureißen, und du sagst: „Mein Standpunkt ist mehrfach akademisch bestätigt worden. Die Leute vertreten ihn seit Tausenden Jahren, warum kann ich das also nicht? Die Dinge, die Du sagst und die im Widerspruch zu menschlichen Auffassungen stehen, sind falsch; wie kannst Du dann trotzdem sagen, dass sie die Wahrheit sind und über allem anderen stehen? Meine Sichtweise ist die höchste unter allen Menschen!“ Eine Auffassung kann dazu führen, dass du dich so benimmst, zu so einem Getöse. Wodurch wird das ausgelöst? (Durch verderbte Dispositionen.) Das ist richtig, das wird durch verderbte Dispositionen ausgelöst. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Auffassungen und den verderbten Dispositionen der Menschen, und ihre Auffassungen müssen aufgelöst werden. Sobald man die Auffassungen der Menschen zum Glauben an Gott in Angriff genommen hat, wird es leicht für sie, sich den Arbeitsanordnungen von Gottes Haus zu unterwerfen, und somit führen sie ihre Pflicht reibungsloser gut aus, sie begeben sich nicht auf gewundene Umwege, sie unterbrechen oder stören nicht, und sie tun nichts, was Gott beschämt. Wenn die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen nicht in Angriff genommen werden, tun sie leicht Dinge, die zu Unterbrechungen und Störungen führen. In ernsteren Fällen können die Auffassungen der Menschen alle möglichen Arten von Widerstand gegenüber Gottes Menschwerdung herbeiführen. Da wir gerade von Auffassungen reden, sie sind mit Sicherheit falsche Ansichten, die der Wahrheit widersprechen, sie stehen der Wahrheit gänzlich entgegen und können dazu führen, dass in den Menschen alle möglichen widerständigen Gefühle Gott gegenüber entstehen. Dieser Widerstand führt dazu, dass du Christus infrage stellst und außerstande sein wirst, Ihn zu akzeptieren oder dich Ihm zu unterwerfen, während dieser Konflikt dich auch darin beeinflusst, die Wahrheit zu akzeptieren und in die Wahrheitsrealität einzutreten. In noch ernsteren Fällen führen die verschiedenen Auffassungen der Menschen von dem Wirken Gottes dazu, dass sie das Werk Gottes, die Art und Weise, wie Gott wirkt, und die Souveränität und Anordnungen Gottes ablehnen – in welchem Falle sie gar keine Hoffnung auf Errettung haben. Ganz gleich, von welchem Aspekt Gottes die Menschen Auffassungen haben, hinter diesen Auffassungen lauern verderbte Dispositionen, was dazu führen kann, dass diese verderbten Dispositionen schlimmer werden, was den Menschen erst recht eine Ausrede verschafft, sich dem Werk Gottes, Gott Selbst und der Disposition Gottes anhand ihrer eigenen verderbten Dispositionen zu nähern. Und ermutigt sie das nicht, sich Gott mit ihren verderbten Dispositionen zu widersetzen? Das ist, was Auffassungen für den Menschen zur Folge haben.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur indem man seine Auffassungen auflöst, kann man den richtigen Weg des Glaubens an Gott einschlagen (1)
Wenn Auffassungen aufkommen, überlege und analysiere zuerst in deinem Herzen, ob dieses Denken richtig ist, egal um welche Auffassung es sich handelt. Wenn du deutlich spürst, dass dieses Denken falsch und verzerrt ist und dass es Gott lästert, dann bete sofort und bitte Gott, dich zu erleuchten und zu führen, damit du das Wesen dieses Problems erkennst, und besprich danach dein Verständnis während einer Versammlung. Konzentriere dich während du Verständnis gewinnst und Dinge erlebst darauf, deine Auffassungen zu beseitigen. Wenn das Praktizieren auf diese Weise keine offensichtlichen Ergebnisse erzielt, solltest du über diesen Aspekt der Wahrheit mit jemandem Gemeinschaft halten, der die Wahrheit versteht, und dich bemühen, Hilfe von anderen und Lösungen aus Gottes Worten zu erhalten. Durch Gottes Worte und deine Erfahrungen wirst du allmählich bestätigen, dass Gottes Worte richtig sind, und du wirst große Ergebnisse in Bezug auf die Frage der Beseitigung deiner eigenen Auffassungen erzielen. Indem du solche Worte und solches Werk von Gott annimmst und erlebst, wirst du schließlich Gottes Absichten verstehen und ein gewisses Wissen über Gottes Disposition haben, was dich befähigt, deine Auffassungen loszulassen und zu beseitigen. Du wirst Gott nicht länger missverstehen oder dich vor Ihm hüten, und du wirst auch keine unvernünftigen Forderungen stellen. Dies gilt für leicht beseitigbare Auffassungen. Aber es gibt eine andere Art von Auffassung, die für die Menschen schwer zu verstehen und zu beseitigen ist. Für Auffassungen, die schwer zu beseitigen sind, gibt es einen Grundsatz, den du hochhalten musst: Äußere oder verbreite sie nicht, denn das Äußern solcher Auffassungen nützt anderen nichts; es ist eine Widerstandshandlung gegen Gott. Wenn du die Natur und die Folgen des Verbreitens von Auffassungen verstehst, solltest du dieses Verhalten am besten selbst klar abwägen und davon absehen, leichtfertig zu sprechen. Wenn du sagst: „Es fühlt sich schrecklich an, meine Worte in der Kirche zurückzuhalten; ich habe das Gefühl, ich könnte platzen“, solltest du dennoch überlegen, ob das Verbreiten dieser Auffassungen für Gottes auserwähltes Volk wirklich von Nutzen ist. Wenn es nicht von Nutzen ist und andere dazu bringen kann, Auffassungen über Gott zu haben oder sogar Gott zu trotzen und zu richten, schadest du dann nicht Gottes auserwähltem Volk? Du schadest den Menschen; es unterscheidet sich nicht vom Verbreiten einer Seuche. Wenn du wirklich Vernunft hast, würdest du lieber den Schmerz selbst ertragen, als Auffassungen zu verbreiten und andere zu schädigen. Wenn du es jedoch quälend findest, deine Worte zurückzuhalten, solltest du zu Gott beten. Ist es nicht eine gute Sache, wenn das Problem gelöst wird? Wenn du Gott sogar dann mit deinen Auffassungen richtest und missverstehst, wenn du zu Ihm betest, dann bringst du nur Ärger über dich selbst. Du solltest wie folgt zu Gott beten: „Gott, ich habe diese Gedanken, und ich will sie loslassen, aber ich kann es nicht. Bitte diszipliniere mich, enthülle mich durch verschiedene Umgebungen und lass mich erkennen, dass meine Auffassungen falsch sind. Egal, wie Du mich disziplinierst, ich bin bereit, es anzunehmen.“ Diese Denkweise ist richtig. Wirst du dich dann nicht weniger erstickt fühlen, nachdem du mit dieser Denkweise zu Gott gebetet hast? Wenn du weiter betest und suchst und Erleuchtung und Erhellung von Gott empfängst, verstehst du Gottes Absichten, und dein Herz wird hell und du wirst dich nicht länger erstickt fühlen. Wird das Problem dann nicht gelöst sein? Deine Auffassungen, dein Widerstand und deine Aufsässigkeit gegenüber Gott werden größtenteils verschwinden; zumindest wirst du nicht das Bedürfnis verspüren, sie auszudrücken. Wenn das immer noch nicht funktioniert und das Problem nicht vollständig gelöst ist, suche jemanden mit Erfahrung, der dir hilft, deine Auffassungen zu beseitigen. Lass ihn ein paar Passagen von Gottes Worten finden, die sich auf die Beseitigung der Auffassungen beziehen, die du hast, und lies sie dutzende oder hunderte Male; vielleicht werden deine Auffassungen dann gründlich beseitigt. Manche könnten sagen: „Wenn ich während einer Versammlung mit den Brüdern und Schwestern Auffassungen äußere, ist das das Verbreiten von Auffassungen, also kann ich das nicht tun. Aber es fühlt sich schrecklich an, sie zurückzuhalten. Kann ich mit meiner Familie darüber sprechen?“ Wenn deine Familienmitglieder auch Brüder und Schwestern im Glauben sind, würde das Äußern dieser Auffassungen in ihrer Gegenwart sie auch stören. Ist das angemessen? (Nein.) Wenn das, was du sagst, einen schädlichen Einfluss auf andere hätte, sie schädigen und irreführen würde, darfst du es absolut nicht sagen. Bete stattdessen zu Gott, um das Problem zu lösen. Solange du mit einem frommen Herzen, einem Herzen, das nach Gerechtigkeit hungert und dürstet, betest und Gottes Worte isst und trinkst, können deine Auffassungen beseitigt werden. Gottes Worte enthalten die vollständige Wahrheit; sie können jedes Problem lösen. Es hängt nur davon ab, ob du die Wahrheit annehmen kannst und bereit bist, Gottes Worte zu praktizieren, und ob du deine eigenen Auffassungen loslassen kannst. Wenn du glaubst, dass Gottes Worte die vollständige Wahrheit enthalten, solltest du zu Gott beten und die Wahrheit suchen, um Probleme zu lösen, wenn sie auftreten. Wenn du nach einer Weile des Betens immer noch nicht das Gefühl hast, von Gott erleuchtet zu sein, und keine klaren Worte von Gott erhalten hast, was zu tun ist, aber unbewusst deine Auffassungen dich innerlich nicht mehr beeinflussen, dein Leben nicht stören, allmählich verblassen, deine normale Beziehung zu Gott nicht beeinträchtigen und natürlich deine Pflichtausführung nicht beeinträchtigen, ist diese Auffassung dann nicht im Grunde beseitigt worden? (Ja.) Das ist der Weg der Praxis.
– Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (16)
Habt ihr Grundsätze dafür, wie ihr in Bezug auf Auffassungen praktizieren sollt? … Sobald ihr die Wahrheit versteht und die Grundsätze erfasst, werden eure Auffassungen von selbst beseitigt werden. Ihr dürft nicht zulassen, dass Auffassungen euch behindern oder zu Fall bringen; beseitigt die Auffassungen, die beseitigt werden können, so gut ihr könnt, und lasst euch von den Auffassungen, die vorübergehend nicht beseitigt werden können, zumindest nicht beeinflussen. Sie sollten weder eure Ausführung der Pflicht behindern noch eure Beziehung zu Gott beeinträchtigen. Eure unterste Grenze besteht darin, zumindest keine Auffassungen zu verbreiten, nichts Böses zu tun, keine Unterbrechungen oder Störungen zu verursachen und nicht als Diener Satans oder als Sprachrohr für Satan zu handeln. Wenn einige Auffassungen nur oberflächlich und nicht gründlich gelöst werden können, egal wie sehr ihr euch bemüht, dann ignoriert sie einfach. Lasst nicht zu, dass Auffassungen euer Streben nach der Wahrheit oder euren Lebenseintritt beeinträchtigen. Meistert diese Grundsätze, und unter normalen Umständen werdet ihr geschützt sein. Wenn du jemand bist, der die Wahrheit annimmt, positive Dinge liebt, keine böse Person ist, nicht bereit ist, Unterbrechungen oder Störungen zu verursachen, und nicht absichtlich Unterbrechungen und Störungen verursacht, dann wirst du, wenn du typischerweise auf die Angelegenheit stößt, dass Auffassungen aufkommen, im Allgemeinen geschützt sein. Der grundlegendste Grundsatz der Praxis ist dieser: Handle nicht überstürzt aufgrund der Auffassung, wenn eine Auffassung aufkommt, die schwer zu beseitigen ist. Warte zuerst und suche die Wahrheit, um sie zu beseitigen, im Glauben daran, dass das, was Gott tut, nicht falsch sein kann. Erinnere dich an diesen Grundsatz. Lege außerdem deine Pflicht nicht beiseite und lass nicht zu, dass die Auffassung deine Ausführung der Pflicht beeinträchtigt. Wenn du Auffassungen hast und denkst: „Ich werde mich bei dieser Pflicht einfach durchwursteln; ich bin schlecht gelaunt, also werde ich keine gute Arbeit für dich leisten!“, ist das nicht gut. Sobald deine Haltung negativ und oberflächlich wird, wird es problematisch; das sind Auffassungen, die in dir ihr Unwesen treiben. Wenn Auffassungen in dir ihr Unwesen treiben und deine Ausführung der Pflicht beeinträchtigen, bedeutet das, dass sich zu diesem Zeitpunkt deine Beziehung zu Gott tatsächlich bereits verändert hat. Einige Auffassungen können deine Ausführung der Pflicht beeinträchtigen, was ein ernstes Problem ist, und sie müssen umgehend beseitigt werden. Andere Auffassungen beeinträchtigen deine Ausführung der Pflicht oder deine Beziehung zu Gott nicht, also stellen sie keine großen Probleme dar. Wenn die Auffassungen, die du entwickelst, deine Pflichtausführung beeinträchtigen können, sodass du an Gott zweifelst, deine Pflicht nicht gewissenhaft tust – und sogar das Gefühl hast, dass es keine Konsequenzen haben wird, wenn du deine Pflicht nicht ausführst – und keine Furcht oder ein gottesfürchtiges Herz hast, dann ist das gefährlich. Das bedeutet, du wirst in Versuchung geraten und von Satan getäuscht und gefangen genommen werden. Deine Haltung gegenüber deinen Auffassungen und die Entscheidungen, die du triffst, sind entscheidend; unabhängig davon, ob die Auffassungen beseitigt werden können, und ungeachtet des Grades, in dem sie beseitigt werden können, darf sich die normale Beziehung zwischen dir und Gott nicht ändern. Einerseits solltest du in der Lage sein, dich allen von Gott orchestrierten Umgebungen zu unterwerfen und zu bestätigen, dass alles, was Gott tut, richtig und bedeutungsvoll ist, und diese Erkenntnis und dieser Aspekt der Wahrheit sollten sich für dich niemals ändern. Andererseits darfst du die Pflicht, die Gott dir anvertraut hat, nicht beiseitelegen, du darfst dich ihrer nicht entledigen. Wenn du, innerlich oder äußerlich, keinen Widerstand, keinen Widerspruch oder keine Aufsässigkeit gegenüber Gott hast, wird Gott nur deine Unterwerfung sehen und dass du wartest. Du magst immer noch Auffassungen haben, aber Gott sieht deine Aufsässigkeit nicht. Da es keine Aufsässigkeit und keinen Widerstand in dir gibt, betrachtet Gott dich immer noch als eines Seiner geschaffenen Wesen. Wenn dein Herz im Gegensatz dazu voller Klagen und Trotz ist, du nach einer Gelegenheit zur Vergeltung suchst und deine Pflicht nicht ausführen, sondern dich ihrer entledigen willst – sogar bis zu dem Punkt, dass es in deinem Herzen alle Arten von Klagen über Gott gibt und sich bestimmte Äußerungsformen von Trotz und Groll im Laufe der Ausführung deiner Pflicht offenbaren – dann hat sich zu dieser Zeit deine Beziehung zu Gott bereits stark verändert. Du hast bereits deine Position als geschaffenes Wesen gewechselt; du bist kein geschaffenes Wesen mehr, sondern bist zu einem Sprachrohr für Teufel und Satan geworden – und so wird Gott dir keine Gnade mehr erweisen. Wenn jemand an diesen Punkt gelangt, begibt er sich auf gefährliches Terrain. Selbst wenn Gott nichts tut, wird er nicht in der Lage sein, in der Kirche standhaft zu bleiben. Und so müssen die Menschen bei allem, was sie tun – insbesondere wenn es um Probleme wie das Beseitigen von Auffassungen geht – darauf achten, Dinge zu vermeiden, die Gott kränken oder die von Gott verurteilt werden oder die andere verletzen oder schädigen. Das ist der Grundsatz.
Dass Menschen Auffassungen über Gott haben, ist keine geringfügige Angelegenheit! Es ist für die Menschen entscheidend, eine normale Beziehung zu Gott aufrechtzuerhalten, aber was diese Beziehung am meisten beeinträchtigt, sind ihre Auffassungen. Nur wenn die Auffassungen der Menschen über Gott beseitigt werden, kann eine normale Beziehung zu Gott aufrechterhalten werden. Gegenwärtig haben viele Menschen ein ernstes Problem. Unabhängig davon, wie viele Jahre sie an Gott glauben, und obwohl sie bei der Ausführung ihrer Pflichten vielleicht Mühsal ertragen und einen Preis zahlen können, können ihre Auffassungen doch nie vollständig beseitigt werden. Dies beeinträchtigt deutlich ihre Beziehung zu Gott und wirkt sich direkt auf ihre Liebe zu Gott und ihre Unterwerfung Ihm gegenüber aus. Daher ist es, ganz gleich, welche Auffassungen die Menschen über Gott entwickeln, eine ernste Angelegenheit, die nicht übersehen werden darf. Auffassungen sind wie eine Mauer; sie blockieren die Beziehung der Menschen zu Gott, wodurch sie von Gottes Errettungswerk abgeschnitten sind. Dass Menschen Auffassungen über Gott haben, ist also ein sehr ernstes Problem, das nicht ignoriert werden darf! Wenn Menschen Auffassungen haben und nicht umgehend die Wahrheit suchen und sie beseitigen können, kann dies leicht zu Negativität, Widerstand gegen Gott und sogar Feindseligkeit Ihm gegenüber führen. Können sie dann noch die Wahrheit annehmen? Ihr Lebenseintritt wird zum Stillstand kommen. Der Weg, Gottes Werk zu erfahren, ist holprig und steinig. Weil die Menschen verderbte Dispositionen haben, können sie viele Umwege gehen, und es kann passieren, dass sie in jeglicher Situation Auffassungen bilden. Wenn diese Auffassungen nicht durch das Suchen der Wahrheit beseitigt werden, können die Menschen gegen Gott rebellieren und Ihm trotzen und den Weg der Feindseligkeit Ihm gegenüber einschlagen. Meint ihr, es gibt für die Menschen noch eine Chance auf Errettung, sobald sie den Weg der Antichristen einschlagen? An diesem Punkt wird es schwierig, damit umzugehen, und es wird keine Chance mehr geben. Deshalb solltest du, bevor Gott dich als Sein geschaffenes Wesen verleugnet, lernen, wie man ein geschaffenes Wesen Gottes sein kann. Versuche nicht, den Schöpfer genau zu prüfen oder herauszufinden, wie du beweisen und bestätigen kannst, dass der Gott, an den du glaubst, der Schöpfer ist. Das ist nicht deine Verpflichtung oder deine Verantwortung. Worüber du jeden Tag in deinem Herzen nachdenken und grübeln solltest, ist, wie du deine Pflichten erfüllen und ein geschaffenes Wesen werden kannst, das dem Maßstab entspricht, anstatt zu beweisen, ob Gott der Schöpfer ist, ob Er tatsächlich Gott ist, oder genau zu prüfen, was Gott getan hat und ob Seine Handlungen richtig sind oder nicht. Das ist nicht das, was du genau prüfen solltest.
– Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (16)
Hymnen zu diesem Thema
Vorstellungen und Fantasie werden dir nie helfen, Gott zu kennen