2. Wie man die Absicht und den übertriebenen Wunsch beseitigt, Segnungen zu erlangen
Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage
Die meisten Menschen glauben an Gott um des Friedens willen und wegen anderer Vorteile. Wenn es nicht zu deinem Vorteil ist, glaubst du nicht an Gott, und wenn du Gottes Gnaden nicht bekommen kannst, fängst du an zu schmollen. Wie könnte das, was du gesagt hast, deine wahre geistliche Größe sein? Wenn es um unvermeidbare familiäre Zwischenfälle geht, wie dass Kinder krank werden, geliebte Menschen ins Krankenhaus kommen, schlechte Ernteerträge und die Verfolgung von Familienangehörigen, sind selbst diese sich häufig zutragenden, alltäglichen Angelegenheiten zu viel für dich. Wenn solche Dinge passieren, verfällst du in Panik, du weißt nicht, was du tun sollst – und die meiste Zeit beklagst du dich über Gott. Du beschwerst dich, dass Gottes Worte dich täuschten, dass Gottes Werk dich zum Gespött gemacht hat. Habt ihr nicht solche Gedanken? Meinst du, so etwas geschieht nur selten unter euch? Jeden Tag verbringt ihr damit, inmitten von solchen Geschehnissen zu leben. Ihr macht euch nicht die geringsten Gedanken über das Gelingen eures Glaubens an Gott und darüber, wie ihr dem Willen Gottes entsprechen könnt. Eure wahre Statur ist zu klein, kleiner noch als die eines Kükens. Wenn das Geschäft eurer Familie Geld verliert, beklagt ihr euch über Gott, wenn ihr euch in einer Umgebung ohne Gottes Schutz wiederfindet, beklagt ihr euch immer noch über Gott, und ihr beklagt euch sogar dann, wenn eines eurer Küken stirbt oder eine alte Kuh im Stall krank wird. Ihr beklagt euch, wenn es Zeit für euren Sohn ist, zu heiraten, eure Familie aber nicht genug Geld hat; du willst die Gastgeberpflicht übernehmen, kannst es dir aber nicht leisten, und dann beklagst du dich auch. Du schäumst über vor Klagen und mitunter nimmst du deswegen nicht an Versammlungen teil oder isst und trinkst die Worte Gottes nicht, manchmal wirst du über eine sehr lange Zeit hinweg negativ. Nichts, was dir heute widerfährt, steht in irgendeinem Zusammenhang mit deinen Zukunftsaussichten oder deinem Schicksal; diese Dinge würden auch selbst dann passieren, wenn du nicht an Gott glaubtest, dennoch schiebst du heute die Verantwortung für sie Gott zu und bestehst darauf zu sagen, dass Gott dich verstoßen hat. Was ist mit deinem Glauben an Gott? Hast du wahrlich dein Leben aufgeopfert? Wenn ihr dieselben Prüfungen wie Hiob erlittet, wäre keiner unter euch, der Gott heute nachfolgt, in der Lage, standzuhalten, ihr würdet alle versagen. Und da liegen ganz einfach Welten zwischen euch und Petrus. Würde heute die Hälfte eures Vermögens beschlagnahmt werden, würdet ihr es riskieren, die Existenz Gottes zu leugnen; würde euer Sohn oder eure Tochter von euch weggenommen werden, würdet ihr auf die Straße laufen und es öffentlich kritisieren; wenn deine einzige Möglichkeit, deinen Lebensunterhalt zu verdienen, eine Sackgasse erreichte, würdest du versuchen, es mit Gott aufzunehmen; du würdest fragen, warum Ich zu Beginn so viele Worte sagte, um dir Angst einzujagen. Es gibt nichts, was ihr in solchen Zeiten nicht riskieren würdet. Das zeigt, dass ihr keine wahren Einsichten gewonnen habt und keine wahre Statur habt. Deshalb sind die Prüfungen in euch zu groß, denn ihr wisst zu viel, aber was ihr wirklich versteht, ist nicht einmal ein Tausendstel von dem, dessen ihr euch bewusst seid. Hört nicht bei bloßem Verständnis und Erkenntnis auf; am besten seht ihr, wie viel ihr wirklich in die Praxis umsetzen könnt, wie viel der Erhellung und Erleuchtung des Heiligen Geistes durch den Schweiß eurer eigenen harten Arbeit verdient wurde und in wie vielen eurer Praktiken ihr euren eigenen Entschluss umgesetzt habt. Du solltest deine Statur und Praxis ernst nehmen. In deinem Glauben an Gott solltest du nicht versuchen, das bloß mechanisch für irgendwen zu tun – ob du schließlich die Wahrheit und das Leben erlangen kannst oder nicht, hängt von deinem eigenen Streben ab.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Praxis (3)
Heutzutage befinden sich die meisten Menschen in diesem Zustand: Um Segnungen zu erlangen, muss ich mich für Gott aufwenden und einen Preis für Ihn zahlen. Um Segnungen zu erlangen, muss ich für Gott allem entsagen; ich muss zu Ende bringen, was Er mir anvertraut hat, und ich muss meine Pflicht gut tun. Dies wird von der Absicht angetrieben, Segnungen zu gewinnen, und sie wenden sich für Gott völlig zu dem Zweck auf, Belohnungen von Ihm zu erhalten und eine Krone zu gewinnen. Solche Menschen haben die Wahrheit nicht in ihren Herzen, und es ist gewiss, dass sie lediglich ein paar Worte und Glaubenslehren verstehen und sich überall, wo sie hingehen, zur Schau stellen. Ihr Weg ist exakt der des Paulus. Für solche Menschen geht es beim Glauben an Gott nur darum, ständig zu arbeiten. In ihren Gedanken ist es so, als ob, je mehr Arbeit sie tun, umso mehr zeigt das, dass sie Treue zu Gott haben, und umso zufriedener wird Er gewiss sein; als würden sie es umso mehr verdienen, vor Gott eine Krone gewährt zu bekommen, je mehr Arbeit sie tun, als wären die Segnungen, die sie gewinnen, umso größer. Sie denken, wenn sie predigen, Leid ertragen und ihr eigenes Leben für Christus opfern können, und wenn sie die Pflichten erfüllen können, die Gott ihnen anvertraut hat, dann werden sie diejenigen sein, die die größten Segnungen gewinnen, und es wird gewiss sein, dass ihnen Kronen gewährt werden. Das ist genau das, was Paulus sich vorgestellt hatte und wonach er strebte. Dies ist genau der Weg, den er nahm, und solche Gedanken leiteten ihn, wenn er arbeitete, um Gott zu dienen. Entspringen diese Gedanken und Absichten nicht einer satanischen Natur? Es ist genau wie bei den weltlichen Menschen, die glauben, dass sie, während sie auf Erden sind, nach Wissen streben müssen und dass sie sich, nachdem sie es erlangt haben, von der Masse abheben, Beamte werden und Status haben können. Sie denken, dass sie, wenn sie erst einmal Status haben, ihre Ambitionen verwirklichen und ihre Geschäfte und ihre Familienbetriebe auf ein gewisses Wohlstandsniveau bringen können. Gehen nicht alle Nichtgläubigen diesen Weg? Diejenigen, die von dieser satanischen Natur beherrscht werden, können in ihrem Glauben nur wie Paulus sein. Sie glauben: „Ich muss mich allem entsagen, um mich für Gott aufzuwenden; ich muss vor Gott hingebungsvoll sein, und schließlich werde ich große Belohnungen und herrliche Kronen empfangen.“ Das ist dieselbe Haltung wie die weltlicher Menschen, die nach weltlichen Dingen streben. Sie sind überhaupt nicht unterschiedlich, und sie sind derselben Natur unterworfen. Wenn Menschen diese Art von satanischer Natur haben, dann werden sie draußen in der Welt nach Wissen, Gelehrtheit und Status streben, und danach streben, sich von der Masse abzuheben. Wenn sie an Gott glauben, werden sie danach streben, herrliche Kronen und große Segnungen zu gewinnen. Wenn die Menschen nicht nach der Wahrheit streben, wenn sie an Gott glauben, werden sie mit Sicherheit diesen Weg einschlagen. Diese Tatsache kann von niemandem geändert werden; sie ist ein Naturgesetz.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man den Weg des Petrus beschreitet
Viele, die Gott folgen, machen sich nur Gedanken darüber, wie sie Segnungen erhalten oder Unglück abwenden können. Sobald das Werk und die Führung Gottes erwähnt werden, verstummen sie und verlieren jegliches Interesse. Sie glauben, dass das Verstehen solch langweiliger Fragen ihrem Leben nicht dabei helfen wird, zu wachsen, oder ihnen irgendeinen Nutzen verschaffen wird. Dementsprechend gehen sie, obwohl sie einige Informationen über Gottes Führung gehört haben, nicht ernsthaft damit um. Sie betrachten sie nicht als etwas Wertvolles, das es zu akzeptieren gilt, geschweige denn, dass sie sie begreifen, indem sie sie als einen Teil ihres Lebens annehmen. Der Zweck, mit dem diese Menschen Gott folgen, ist ganz einfach und dient nur einem Ziel: gesegnet zu werden. Diese Menschen haben einfach keine Lust, irgendetwas Beachtung zu schenken, das nichts mit diesem Ziel zu tun hat. Für sie gibt es kein Ziel beim Glauben an Gott, das mehr gerechtfertigt ist, als Segnungen zu gewinnen – darin liegt für sie der Wert ihres Glaubens. Wenn etwas nicht zu diesem Ziel beiträgt, lässt es sie kalt, egal, was es auch ist. Bei den meisten Menschen, die heute an Gott glauben, ist dies der Fall. Ihr Ziel und ihre Absicht scheinen gerechtfertigt, denn da sie an Gott glauben, wenden sie sich auch für Gott auf, geben sich Gott hin und führen ihre Pflicht aus. Sie opfern ihre Jugend, entsagen ihrer Familie und ihrer Karriere und verbringen sogar Jahre fern von zu Hause und hetzen sich ab. Für ihr ultimatives Ziel ändern sie ihre eigenen Interessen, ihre Lebensanschauung und wechseln sogar die Richtung, nach der sie streben. Trotzdem können sie das Ziel hinter ihrem Glauben an Gott nicht ändern. Sie eilen der Führung ihrer eigenen Bestrebungen wegen umher; wie weit die Strecke auch ist und wie viele Schwierigkeiten, Gefahren und Hindernisse sich auch entlang des Weges befinden, sie bleiben hartnäckig und furchtlos vor dem Tod. Welche Kraft zwingt sie dazu, sich weiterhin auf diese Weise hinzugeben? Ist es ihr Gewissen? Ist es ihre große und noble Integrität? Ist es ihre Entschlossenheit, gegen die bösen Mächte bis zum letzten Ende zu kämpfen? Ist es ihre Überzeugung, für Gott Zeugnis abzulegen, ohne auf eine Belohnung aus zu sein? Ist es ihre Hingabe, bereit zu sein, alles aufzugeben, um den Willen Gottes zu erfüllen? Oder ist es ihr engagierter Geist, mit dem sie stets auf persönliche, extravagante Ansprüche verzichten? Dass jemand, der die Führungsarbeit Gottes nie verstanden hat, dennoch so viel Herzblut aufwendet, ist schlechthin ein Wunder! Lasst uns vorerst nicht darüber reden, wie viel diese Menschen gegeben haben. Ihr Verhalten jedoch ist unserer detaillierten Analyse äußerst würdig. Könnte es außer den Vorteilen, die so eng mit ihnen verbunden sind, noch andere Gründe dafür geben, warum Menschen, die Gott nie verstehen, einen so großen Preis für Ihn bezahlen? Hier entdecken wir ein Problem, das zuvor vom Menschen nicht identifiziert wurde: Die Beziehung des Menschen zu Gott beruht lediglich auf bloßem Eigeninteresse. Es ist eine Beziehung zwischen dem Empfänger und dem Geber von Segnungen. Deutlicher ausgedrückt, ist es die Beziehung zwischen einem Arbeitnehmer und seinem Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer strengt sich nur an, um den Lohn zu erhalten, den ihm der Arbeitgeber gibt. In dieser Art von Beziehung, die auf Eigeninteresse basiert, gibt es keine familiäre Verbundenheit, sondern nur geschäftlichen Austausch. Es gibt kein Lieben und Geliebtwerden, nur Gönnerhaftigkeit und Barmherzigkeit. Es gibt kein Verständnis, nur hilflos unterdrückte Empörung und Täuschung. Es gibt keine Vertrautheit, nur eine Kluft, die nicht zu überqueren ist. Wer kann, jetzt, da dieser Punkt erreicht worden ist, einen solchen Verlauf rückgängig machen? Und wie viele Menschen sind fähig, wirklich zu verstehen, wie prekär diese Beziehung geworden ist? Ich glaube, dass sich keiner vorstellen kann, wie peinlich und unansehnlich eine solche Beziehung zu Gott ist, wenn die Menschen in die freudige Stimmung, gesegnet zu werden, eintauchen.
Das Traurigste am Glauben der Menschen an Gott ist, dass der Mensch sein eigenes Vorhaben inmitten von Gottes Werk durchführt und dennoch Gottes Führung nicht beachtet. Das größte Versagen beim Glauben des Menschen an Gott besteht darin, dass er, während er danach strebt, sich Gott zu unterwerfen und Gott anzubeten, gleichzeitig seinen eigenen Traum von einem erstrebenswerten Bestimmungsort entwirft und Pläne schmiedet, wie er den größten Segen und den besten Bestimmungsort gewinnen kann. Selbst wenn die Menschen verstehen, wie erbärmlich, abscheulich und bemitleidenswert sie sind, wie viele können ihre Bestrebungen und Hoffnungen leicht aufgeben? Und wer ist in der Lage, seine eigenen Schritte anzuhalten und aufzuhören, für sich selbst Pläne zu schmieden? Gott braucht diejenigen, die eng mit Ihm zusammenarbeiten werden, um Seine Führung zu vollenden. Er braucht jene, die ihren ganzen Verstand und Leib Seinem Führungswerk hingeben, um sich Ihm zu unterwerfen. Er braucht keine Menschen, die jeden Tag die Hände ausstrecken, um Ihn anzubetteln, noch weniger braucht Er jene, die ein wenig um Seinetwillen aufwenden und dann darauf warten, eine Rückzahlung von Ihm zu verlangen. Gott hasst jene, die einen dürftigen Beitrag leisten und sich dann auf ihren Lorbeeren ausruhen. Er hasst jene kaltblütigen Menschen, die Seinem Führungswerk gegenüber abgeneigt sind und nur darüber reden wollen, in den Himmel zu kommen und Segnungen zu erlangen. Er hegt einen sogar noch größeren Hass gegen jene, die die Gelegenheit, die Sein Werk der Errettung bietet, zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen. Denn diese Menschen hat es nie gekümmert, was Gott durch Sein Führungswerk erreichen und gewinnen will. Sie befassen sich nur damit, wie sie die Gelegenheit, die Gottes Werk bietet, nutzen können, um Segnungen zu erhalten. Sie nehmen überhaupt keine Rücksicht auf Gottes Herz, da sie völlig in ihre eigenen Zukunftsaussichten und in ihr eigenes Schicksal vertieft sind. All diejenigen, die dem Führungswerk Gottes abgeneigt sind und denen auch nur das geringste Interesse daran fehlt, wie Gott die Menschheit rettet und was Seine Absichten sind, tun Dinge, die sie gerne tun, außerhalb des Bereichs von Gottes Führungswerk. An ihre Taten wird sich Gott weder erinnern, noch werden sie von Ihm gebilligt, geschweige denn von Gott wohlwollend betrachtet.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes. Anhang 3: Der Mensch kann nur unter Gottes Führung gerettet werden
Während eures Strebens habt ihr zu viele persönliche Auffassungen, Hoffnungen und Zukunftsaussichten. Das Werk wird jetzt auf diese Weise verrichtet, um euer Verlangen nach Status und eure extravaganten Begierden anzugehen. Diese Hoffnungen, dieses Verlangen nach Status und diese Auffassungen sind allesamt Inbegriffe satanischer Dispositionen. Der Grund dafür, dass diese Dinge in den Herzen der Menschen existieren, liegt gänzlich darin, dass Satans Gifte die Gedanken der Menschen allezeit zersetzen, und die Menschen nie in der Lage sind, diese Versuchungen Satans abzuschütteln. Sie leben inmitten von Sünde, glauben aber nicht, dass es Sünde ist, und zudem denken sie: „Wir glauben an Gott, also muss Er uns Segnungen zuteilwerden lassen und alles für uns passend einrichten. Wir glauben an Gott, also müssen wir anderen überlegen sein, und wir müssen einen höheren Status und bessere Zukunftsaussichten haben als jeder andere. Da wir an Gott glauben, muss Er uns unendliche Segnungen schenken. Ansonsten würde man es nicht Glauben an Gott nennen.“ Über viele Jahre haben die Gedanken, auf die sich die Menschen zum Überleben verlassen haben, ihre Herzen zersetzt, so weit, dass sie heimtückisch, feige und verabscheuungswürdig geworden sind. Nicht nur, dass sie weder Willensstärke noch Entschlossenheit besitzen, sie sind zudem gierig, überheblich und eigensinnig geworden. Ihnen fehlt gänzlich die Entschlossenheit, sich selbst zu überwinden, und erst recht jeglicher Funke Mut, sich von den Einschränkungen dieser finsteren Einflüsse zu befreien. Die Gedanken und das Leben der Menschen sind so verdorben, dass ihre Sichtweisen hinter ihrem Glauben an Gott immer noch unerträglich abscheulich sind – man kann es kaum ertragen, sich das anzuhören. Die Menschen sind alle feige, machtlos, verabscheuungswürdig und anfällig. Sie verabscheuen die Mächte der Finsternis nicht, und sie empfinden keine Liebe für das Licht und die Wahrheit; stattdessen tun sie ihr Möglichstes, sie zu vertreiben. Sind eure momentanen Gedanken und Sichtweisen nicht genau so? Dass ihr, da ihr an Gott glaubt, deshalb Segnungen erlangen solltet und es sichergestellt werden sollte, dass euer Status niemals absinkt, dass er über dem von Nichtgläubigen bleibt – diese Sichtweise hegt ihr nicht erst seit ein oder zwei Jahren, sondern seit vielen Jahren. Eure geschäftsmäßige Denkweise ist zu ausgeprägt. Obwohl ihr heute an diesem Punkt angelangt seid, könnt ihr euren Status noch immer nicht loslassen; ihr gebt euch ständig große Mühe, euch ganz genau kundig zu machen, wie es um euren Status steht, beobachtet ihn täglich, aus der tiefen Furcht heraus, dass eines Tages euer Status verloren geht und euer Name ruiniert wird. Die Menschen haben ihr Verlangen nach Bequemlichkeit nie zurückgestellt. … Je mehr du auf diese Weise strebst, desto weniger wirst du ernten. Je größer das Verlangen eines Menschen nach Status ist, desto ernsthafter muss man ihn zurechtstutzen, und desto mehr wird er sich großer Läuterung unterziehen müssen. Solche Menschen sind wirklich wertlos! Sie müssen viel Zurechtstutzung und Gericht erfahren, damit sie ihr Verlangen nach Status voll und ganz loslassen können. Wenn ihr bis zum Ende auf diese Weise strebt, werdet ihr nichts ernten. Diejenigen, die nicht nach dem Leben streben, können nicht verwandelt werden, und diejenigen, die nicht nach der Wahrheit dürsten, können die Wahrheit nicht erlangen. Du konzentrierst dich nicht darauf, persönliche Verwandlung und Eintritt anzustreben, sondern richtest dein Augenmerk stattdessen immer auf extravagante Begierden und auf Dinge, die dich davon abhalten, Gott zu lieben und dich Ihm zu nähern. Können dich diese Dinge verwandeln? Können sie dich in das Königreich bringen? Wenn es nicht das Ziel deines Strebens ist, die Wahrheit zu suchen, dann könntest du genauso gut diese Gelegenheit nutzen und zur Welt zurückkehren und dies zum Erfolg machen. Deine Zeit auf diese Weise zu verschwenden, ist es wirklich nicht wert – weshalb solltest du dich quälen? Trifft es nicht zu, dass du alle möglichen Dinge draußen in der schönen Welt genießen könntest? Geld, hübsche Frauen, Status, Eitelkeit, Familie, Kinder und so weiter – sind nicht all diese Produkte der Welt die besten Dinge, die du genießen könntest? Was nützt es, hier herumzuwandern und nach einem Ort Ausschau zu halten, an dem du glücklich sein kannst? Der Menschensohn hat keinen Ort, wo Er Sein Haupt hinlegen kann, wie könntest demnach du einen Ort der Ruhe haben? Wie könnte Er für dich einen wunderschönen Ort der Ruhe schaffen? Ist das möglich? Abgesehen von Meinem Urteil, kannst du heute nur Lehren über die Wahrheit empfangen. Du kannst von Mir keine Bequemlichkeit erlangen und auch nicht auf Rosen gebettet liegen, wonach du dich Tag und Nacht sehnst. Ich werde dir nicht die Reichtümer der Welt zuteilwerden lassen. Wenn du aufrichtig strebst, dann bin Ich bereit, dir den Weg des Lebens in seiner Gesamtheit zu geben, dich wie einen Fisch sein zu lassen, der wieder im Wasser ist. Wenn du nicht aufrichtig strebst, werde Ich alles zurücknehmen. Ich bin nicht gewillt, die Worte aus Meinem Munde jenen zu geben, die Bequemlichkeit begehren und genau wie Schweine und Hunde sind!
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Warum willst du keine Kontrastfigur sein?
Wann immer das Ziel erwähnt wird, behandelt ihr es mit besonderer Ernsthaftigkeit. Darüber hinaus sind alle von euch in dieser Angelegenheit besonders empfindlich. Manche Menschen können es kaum erwarten, mit ihrem Kopf auf den Boden zu schlagen und vor Gott einen Kotau zu machen, um ein gutes Ziel zu erlangen. Ich kann Mich mit eurem Eifer identifizieren, was nicht in Worten ausgedrückt werden muss. Ihr wollt nur nicht, dass euer Fleisch Katastrophen anheimfällt, und noch weniger wollt ihr in der Zukunft in ewiger Bestrafung versinken. Ihr hofft nur, euch ein etwas freieres, leichteres Leben erlauben zu können. Und deshalb seid ihr besonders aufgeregt, wann immer das Ziel erwähnt wird, und fürchtet euch zutiefst davor, dass ihr Gott beleidigen und dadurch eurer verdienten Vergeltung unterworfen werden könntet, wenn ihr nicht aufmerksam genug seid. Ihr habt nicht gezögert, Kompromisse um eures Zieles willen einzugehen, und selbst die vielen unter euch, die einst verschlagen und leichtfertig waren, sind plötzlich besonders sanft und aufrichtig geworden; euer aufrichtiges Auftreten lässt das Blut in den Adern der Menschen gefrieren. Dennoch habt ihr alle „ehrliche“ Herzen und ihr habt Mir beständig die Geheimnisse in euren Herzen offenbart, ohne irgendetwas zu verschweigen, ob Kummer, Täuschung oder Hingabe. Alles in allem habt ihr Mir die wesentlichen Dinge, die sich in den tiefsten Winkeln eures Seins befinden, sehr offen „gebeichtet“. Natürlich habe Ich solche Dinge niemals umgangen, weil sie Mir allzu vertraut geworden sind. Ihr würdet für euer letztes Ziel eher in den Feuersee steigen, als eine einzige Haarsträhne zu verlieren, um Gottes Zustimmung zu erlangen. Es ist nicht so, dass Ich mit euch zu dogmatisch bin; vielmehr fehlt es euch zu sehr an einem hingebungsvollen Herzen, um euch von Angesicht zu Angesicht allem zu stellen, was Ich vollbringe. Vielleicht versteht ihr nicht, was Ich gerade gesagt habe, lasst Mich euch also eine einfache Erklärung geben: Was ihr braucht, sind weder die Wahrheit und das Leben noch die Prinzipien, wie ihr euch verhalten sollt, und noch weniger Mein mühevolles Wirken. Was ihr braucht, ist vielmehr alles, was ihr im Fleisch besitzt – Reichtum, Status, Familie, Ehe usw. Ihr seid völlig uninteressiert an Meinen Worten und an Meinem Werk, weshalb Ich euren Glauben in einem Wort zusammenfassen kann: oberflächlich. Ihr tut alles Erdenkliche, um die Dinge zu erreichen, denen ihr absolut ergeben seid, aber Ich habe festgestellt, dass ihr für die Angelegenheiten, die euren Glauben an Gott betreffen, nicht das Gleiche tun würdet. Stattdessen seid ihr relativ ergeben und relativ ernsthaft. Deshalb sage Ich, dass diejenigen, denen ein Herz der höchsten Aufrichtigkeit fehlt, in ihrem Glauben an Gott Versager sind. Denkt sorgfältig nach – gibt es viele Versager unter euch?
Ihr solltet wissen, dass Erfolg im Gottesglauben durch das eigene Handeln der Menschen erreicht wird. Wenn Menschen nicht erfolgreich sind, sondern scheitern, liegt es ebenfalls an ihren eigenen Handlungen und keine anderen Faktoren spielen dabei eine Rolle. Ich glaube, dass ihr alles dafür tun würdet, um etwas zu erreichen, das schwieriger ist und mehr Leiden mit sich bringt, als an Gott zu glauben, und dass ihr es sehr ernsthaft behandeln würdet, so sehr, dass ihr keinerlei Fehler dulden würdet; das sind die unermüdlichen Anstrengungen, die ihr alle in euer eigenes Leben eingebracht habt. Ihr seid sogar fähig, Mein Fleisch unter Umständen zu täuschen, unter denen ihr keines eurer eigenen Familienmitglieder täuschen würdet. Dies ist euer beständiges Verhalten und das Prinzip, nach dem ihr lebt. Seid ihr nicht immer noch dabei, eine unechte Fassade zu entwerfen, um Mich zu täuschen, zugunsten eures Zieles, auf dass euer Ziel absolut schön und alles sein möge, was ihr euch wünscht? Ich bin Mir bewusst, dass eure Treue und eure Aufrichtigkeit nur vorübergehend sind. Gelten eure Entschlossenheiten und der Preis, den ihr zahlt, nicht nur dem gegenwärtigen Augenblick und nicht der Zukunft? Ihr wollt nur eine letzte Anstrengung aufbringen, um danach zu streben, euch einen schönen Bestimmungsort zu sichern, wobei das einzige Bestreben darin liegt, einen Handel zu machen. Ihr bringt diese Mühe nicht auf, um zu vermeiden, in der Schuld der Wahrheit zu stehen, geschweige denn, um Mir den Preis zurückzuzahlen, den Ich bezahlt habe. Ihr seid kurz gesagt nur bereit, clevere Listen anzuwenden, um zu bekommen, was ihr wollt, aber nicht dazu, offen dafür zu kämpfen. Sind das nicht eure innersten Gedanken? Ihr dürft euch nicht verstellen, noch dürft ihr euch derart den Kopf über euren Bestimmungsort zerbrechen, dass ihr bei Tage keinen Appetit auf Essen und Trinken habt und des Nachts nicht mehr friedlich einschlafen könnt. Ist es nicht wahr, dass euer Ergebnis am Ende bereits festgelegt sein wird? Jeder von euch sollte seine eigene Pflicht mit offenem und aufrichtigem Herzen gut erfüllen und bereit sein, jeden Preis zu bezahlen, der notwendig ist. Wie ihr gesagt habt, wenn der Tag kommt, wird Gott niemanden schlecht behandeln, der für Ihn gelitten oder einen Preis bezahlt hat. Es lohnt sich, an dieser Art von Überzeugung festzuhalten, und es ist richtig, dass ihr es niemals vergessen solltet. Nur so kann Ich, was euch betrifft, beruhigt sein. Ansonsten werdet ihr immer Menschen sein, über die Ich nicht beruhigt sein kann, und ihr werdet für immer die Objekte Meiner Abneigung sein. Wenn ihr alle eurem Gewissen folgen und alles, was ihr habt, für Mich geben könnt und keine Mühe für Mein Werk scheut, und die Kraft eines ganzen Lebens Meinem Werk des Evangeliums widmet, wird dann nicht Mein Herz oft aus Freude über euch springen? Werde Ich dann nicht gänzlich beruhigt sein können, was euch betrifft? Es ist schade, dass das, was ihr tun könnt, nur ein erbärmlich kleiner Teil dessen ist, was Ich erwarte. Wie könnt ihr daher die Frechheit besitzen, Mich um das zu bitten, was ihr euch erhofft?
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Über den Bestimmungsort
Wenn manche Menschen von ihrem Posten als Leiter entlassen werden und hören, wie der Obere sagt, dass sie nicht wieder gefördert oder eingesetzt werden, fühlen sie sich unglaublich traurig und weinen bitterlich, als ob sie ausgemustert würden – was für ein Problem ist das? Bedeutet es, dass sie ausgemustert werden, wenn sie nicht mehr gefördert oder eingesetzt werden? Bedeutet es, dass sie dann keine Errettung erlangen können? Sind ihnen Ruhm, Gewinn und Status wirklich so wichtig? Wenn sie Menschen sind, die nach der Wahrheit streben, dann sollten sie über sich selbst nachdenken, wenn sie ihren Ruhm, Gewinn und Status verlieren, und wahre Reue empfinden; sie sollten den Weg des Strebens nach der Wahrheit wählen, ein neues Blatt wenden und nicht so bestürzt sein oder so viel weinen. Wenn sie in ihren Herzen wissen, dass sie vom Haus Gottes entlassen wurden, weil sie keine wirkliche Arbeit leisten und nicht nach der Wahrheit streben, und sie hören, wie Gottes Haus sagt, dass sie nicht wieder befördert oder eingesetzt werden, dann sollten sie sich schämen, das Gefühl haben, bei Gott in der Schuld zu stehen und Gott enttäuscht zu haben; sie sollten wissen, dass sie es nicht verdienen, von Gott eingesetzt zu werden, und so kann man sagen, dass sie ein Mindestmaß an Vernunft besitzen. Wenn sie jedoch negativ und bestürzt werden, sobald sie hören, dass Gottes Haus sie nicht wieder fördern oder einsetzen wird, zeigt dies, dass sie nach Ruhm, Gewinn und Status streben und dass sie keine Menschen sind, die nach der Wahrheit streben. Ihr Verlangen nach Segnungen ist so stark, und sie schätzen den Status so sehr und leisten keine tatsächliche Arbeit, also sollten sie entlassen werden, und sie sollten über ihre eigenen verdorbenen Dispositionen nachdenken und sie verstehen lernen. Sie sollten wissen, dass der Weg, dem sie folgen, falsch ist, dass sie den Weg eines Antichristen gehen, indem sie nach Status, Ruhm und Gewinn streben, und dass Gott sie deshalb nicht nur nicht gutheißen wird, sondern sie auch Seine Disposition verletzen werden. Und wenn sie allerlei Böses tun, werden sie auch von Gott bestraft werden. Habt ihr nicht auch dieses Problem? Wäret ihr nicht unglücklich, wenn Ich jetzt sagen würde, dass ihr kein geistliches Verständnis habt? (Ja.) Wenn manche Menschen einen höhergestellten Leiter sagen hören, dass sie kein geistliches Verständnis haben, fühlen sie, dass sie nicht fähig sind, die Wahrheit zu verstehen, dass Gott sie sicher nicht will, dass sie keine Hoffnung auf Segnungen haben; doch obwohl sie sich traurig fühlen, sind sie immer noch in der Lage, ihre Pflicht normal auszuführen – solche Menschen haben ein wenig Vernunft. Wenn manche Menschen jemanden sagen hören, dass sie kein geistliches Verständnis haben, werden sie negativ und wollen ihre Pflicht nicht mehr tun. Sie denken: „Du sagst, ich habe kein geistliches Verständnis – bedeutet das nicht, dass ich keine Hoffnung auf Segnungen habe? Da ich in Zukunft keine Segnungen bekommen werde, wofür glaube ich dann noch? Ich werde nicht akzeptieren, dass man von mir verlangt, einen Dienst zu erweisen. Wer würde sich für dich umsonst abmühen? So dumm bin ich nicht!“ Besitzen solche Menschen Gewissen und Vernunft? Sie genießen so viel Gnade von Gott und wissen doch nicht, dass sie diese vergelten sollen, und sie wollen nicht einmal einen Dienst erweisen. Solche Leute sind erledigt. Sie können nicht einmal bis zum Ende einen Dienst erweisen und haben keinen wahren Glauben an Gott; sie sind Ungläubige. Wenn sie ein aufrichtiges Herz für Gott und wahren Glauben an Gott haben, dann wird dies ihnen, egal wie sie bewertet werden, nur ermöglichen, sich selbst wahrhaftiger und genauer zu erkennen – sie sollten diese Angelegenheit richtig angehen und ihre Nachfolge Gottes oder die Ausführung ihrer Pflicht davon nicht beeinflussen lassen. Selbst wenn sie keine Segnungen empfangen können, sollten sie dennoch bereit sein, bis zum Ende einen Dienst für Gott zu erweisen, und dies gerne und ohne Klagen tun, und sie sollten sich Gottes Orchestrierung aller Dinge ausliefern – nur dann werden sie jemand mit Gewissen und Vernunft sein. Ob ein Mensch Segnungen empfängt oder Unglück erleidet, liegt in Gottes Händen, Gott herrscht darüber und arrangiert dies, und es ist nichts, was Menschen erbitten oder durch eigene Anstrengung erreichen könnten. Stattdessen hängt es davon ab, ob diese Person Gottes Worten gehorchen, die Wahrheit annehmen und ihre Pflicht gemäß Gottes Anforderungen gut erfüllen kann – Gott wird jeden Menschen entsprechend seiner Taten entlohnen. Wenn jemand dieses bisschen Aufrichtigkeit besitzt und all seine Kraft, die er aufbringen kann, der Pflicht widmet, die er tun sollte, dann ist das genug, und er wird Gottes Anerkennung und Segnungen erlangen. Umgekehrt, wenn jemand seine Pflicht nicht dem Maßstab entsprechend ausführt und sogar allerlei Böses tut, und dennoch Segen von Gott empfangen möchte, ist es dann nicht höchst unvernünftig, so zu handeln? Wenn du das Gefühl hast, dass du es nicht gut genug gemacht hast, dass du dich sehr angestrengt, aber Angelegenheiten immer noch nicht grundsatzgetreu gehandhabt hast, und du fühlst, dass du bei Gott in der Schuld stehst, Er dich aber segnet und dir Gnade erweist, bedeutet das nicht, dass Gott dir Gunst erweist? Wenn Gott dich segnen will, dann ist das etwas, das dir niemand nehmen kann. Du magst denken, dass du es nicht sehr gut gemacht hast, aber in Gottes Bewertung sagt Er, dass du aufrichtig bist und dein Bestes gegeben hast, und Er möchte dir Gnade erweisen und dich segnen. Nichts, was Gott tut, ist falsch, und du musst Seine Gerechtigkeit preisen. Egal, was Gott tut, es ist immer richtig, und selbst wenn du Auffassungen über Gottes Taten hegst und glaubst, dass Sein Handeln keine Rücksicht auf menschliche Gefühle nimmt oder dir nicht gefällt, solltest du Gott dennoch preisen. Warum solltest du das tun? Ihr kennt den Grund nicht, oder? Das ist eigentlich sehr leicht zu erklären: Es ist, weil Gott Gott ist und du ein Mensch; Er ist der Schöpfer, du bist ein geschaffenes Wesen. Du bist nicht qualifiziert zu fordern, dass Gott auf eine bestimmte Weise handelt oder dass Er dich auf eine bestimmte Weise behandelt, wohingegen Gott qualifiziert ist, Anforderungen an dich zu stellen. Segen, Gnade, Belohnungen, Kronen – wie und wem all diese Dinge gegeben werden, das entscheidet Gott. Warum entscheidet das Gott? Diese Dinge gehören Gott; sie sind kein gemeinsames Vermögen von Mensch und Gott, das gleichmäßig unter ihnen verteilt werden könnte. Sie gehören Gott, und Gott schenkt sie denen, denen Er verspricht, sie zu schenken. Wenn Gott dir nicht verspricht, dir diese zu gewähren, solltest du dich Ihm dennoch unterwerfen. Wenn du aus diesem Grund aufhörst, an Gott zu glauben, welche Probleme wird das lösen? Wirst du aufhören, ein geschaffenes Wesen zu sein? Kannst du der Herrschaft Gottes entkommen? Gott herrscht immer noch über alle Dinge, und das ist eine unveränderliche Tatsache. Die Identität, der Status und das Wesen Gottes können niemals mit der Identität, dem Status und dem Wesen des Menschen gleichgesetzt werden, noch werden diese Dinge jemals eine Veränderung erfahren – Gott wird für immer Gott sein, und der Mensch wird für immer Mensch sein. Wenn ein Mensch dies verstehen kann, was sollte er dann tun? Er sollte sich Gottes Souveränität und Seinen Anordnungen unterwerfen – das ist die rationalste Vorgehensweise, und daneben gibt es keinen anderen wählbaren Weg. Wenn du dich nicht unterwirfst, dann bist du rebellisch, und wenn du trotzt und argumentierst, dann bist du unerhört rebellisch und solltest vernichtet werden. Fähig zu sein, sich Gottes Souveränität und Seinen Anordnungen zu unterwerfen, zeigt, dass du Vernunft hast; das ist die Haltung, die Menschen haben müssen, und nur das ist die Haltung, die geschaffene Wesen haben sollten.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 12: Wenn sie keinen Status haben oder nicht darauf hoffen können, Segnungen zu erhalten, wollen sie sich zurückziehen
Antichristen gehorchen den Anordnungen von Gottes Haus nie, und sie verknüpfen ihre Pflicht, ihren Ruhm, Gewinn und Status immer eng mit der Hoffnung darauf, Segnungen zu erlangen, und mit ihrem zukünftigen Bestimmungsort, als hätten sie, sobald sie ihren Ruf und Status verlieren, keine Hoffnung, Segnungen und Belohnungen zu erlangen, und das fühlt sich für sie an, als würden sie ihr Leben verlieren. Sie denken, „Ich muss aufpassen, ich darf nicht unvorsichtig sein! Auf Gottes Haus, die Brüder und Schwestern, die Leiter und Mitarbeiter und selbst auf Gott, kann man sich nicht verlassen. Ich kann keinem davon trauen. Die Person, auf die du dich am meisten verlassen kannst und die am vertrauenswürdigsten ist, bist du selbst. Wenn du keine Pläne für dich selbst machst, wer wird sich dann um dich kümmern? Wer wird deine Zukunft berücksichtigen? Wer wird berücksichtigen, ob du Segnungen erhalten wirst oder nicht? Deshalb muss ich um meiner selbst willen sorgfältig planen und berechnen. Ich darf keine Fehler machen oder nicht einmal im Geringsten unvorsichtig sein, was werde ich sonst tun, wenn jemand versucht, mich auszunutzen?“ Deshalb schützen sie sich vor den Leitern und Mitarbeitern des Hauses Gottes, mit der Befürchtung, dass jemand sie erkennen oder durchschauen wird und dass sie dann entlassen werden und ihr Traum von Segnungen zerstört werden wird. Sie denken, sie müssten ihren Ruf und Status aufrechterhalten, damit sie darauf hoffen können, Segnungen zu erlangen. Ein Antichrist sieht die Erlangung von Segnungen als höher als die Himmel an, größer als das Leben, wichtiger als das Streben nach der Wahrheit, Änderung der Disposition oder persönliche Rettung und wichtiger als seine Pflicht gut zu erfüllen und ein geschaffenes Wesen zu sein, das dem Standard entspricht. Antichristen denken, dass ein dem Standard entsprechendes geschaffenes Wesen zu sein, seine Pflicht gut zu erfüllen und gerettet zu werden allesamt belanglose Dinge sind, kaum einer Erwähnung oder Bemerkung wert, während Segnungen zu erlangen das Einzige in ihrem Leben ist, das nie vergessen werden darf. Egal, worauf sie treffen, ganz gleich, wie groß oder klein, sie verknüpfen es damit, Segnungen zu erlangen, sind unglaublich vorsichtig und aufmerksam, und sie lassen sich immer einen Ausweg offen. Wenn also ihre zugewiesene Pflicht angepasst wird, wenn es sich um eine Beförderung handelt, wird ein Antichrist denken, dass er Hoffnung auf Segen hat. Wenn es sich um eine Degradierung handelt, vom Teamleiter zum stellvertretenden Teamleiter oder vom stellvertretenden Teamleiter zu einem normalen Gruppenmitglied, sehen sie dies als ein großes Problem an und glauben, dass ihre Hoffnung, Segnungen zu erlangen, gering ist. Was ist das für eine Einstellung? Ist das eine richtige Einstellung? Ganz und gar nicht. Diese Sichtweise ist absurd! Ob jemand Gottes Anerkennung findet oder nicht, hängt nicht davon ab, welche Pflicht er ausführt, sondern davon, ob er im Besitz der Wahrheit ist, ob er sich Gott aufrichtig unterwirft und ob er treu ist. Das sind die wichtigsten Dinge.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 12: Wenn sie keinen Status haben oder nicht darauf hoffen können, Segnungen zu erhalten, wollen sie sich zurückziehen
Er sah es als ein legitimes Ziel des Strebens an, Segnungen zu gewinnen. Inwiefern ist das falsch? Es widerspricht der Wahrheit völlig und stimmt nicht mit Gottes Absicht überein, Menschen zu erretten. Da der Gewinn von Segnungen kein legitimes Ziel für das Streben der Menschen ist, was ist dann ein legitimes Ziel? Nach der Wahrheit und einer Veränderung der Disposition zu streben, um fähig zu werden, sich allen Orchestrierungen und Anordnungen Gottes zu unterwerfen – das ist das Ziel, nach dem die Menschen streben sollten. Nehmen wir zum Beispiel an, du wirst zurechtgestutzt, und du entwickelst Auffassungen und Missverständnisse und bist unfähig, dich zu unterwerfen. Warum bist du unfähig, dich zu unterwerfen? Das liegt daran, dass du das Gefühl hast, dass sowohl die Zukunft, auf die du hoffst, als auch dein Traum, Segnungen zu gewinnen, infrage gestellt wurden; infolgedessen wirst du negativ und aufgebracht und willst deine Arbeit hinwerfen und deine Pflicht aufgeben. Was ist der Grund dafür? Der Grund ist, dass es ein Problem mit deinem Streben gibt. Wie sollte das dann gelöst werden? Du solltest deine falschen Ideen sofort aufgeben und sofort die Wahrheit suchen, um das Problem deiner verdorbenen Disposition zu lösen – das hat oberste Priorität. Du solltest sagen: „Ich kann nicht aufgeben. Ich muss die Pflicht erfüllen, die ein geschaffenes Wesen erfüllen sollte, und mein Verlangen, Segnungen zu erlangen, loslassen.“ Wenn du das Verlangen nach Segnungen loslässt und den Weg des Strebens nach der Wahrheit beschreitest, fällt eine Last von deinen Schultern. Könntest du dann noch negativ sein? Auch wenn es immer noch Zeiten geben wird, in denen du negativ bist, wirst du dadurch nicht eingeschränkt werden. In deinem Herzen wirst du weiterhin beten und kämpfen und das Ziel deines Strebens vom Streben danach, Segnungen zu gewinnen und einen bestimmten Bestimmungsort zu haben, auf das Streben nach der Wahrheit verlagern. Du wirst bei dir denken: „Nach der Wahrheit zu streben, ist die Pflicht eines geschaffenen Wesens. Ich habe einige Wahrheiten verstanden, und das ist die größte Ernte, die größte aller Segnungen. Selbst wenn Gott mich nicht will, ich keinen guten Bestimmungsort bekomme und meine Hoffnungen, Segnungen zu gewinnen, zerstört werden, werde ich dennoch meine Pflicht gut tun. Das ist eine Verantwortung, der ich mich nicht entziehen kann. Was auch immer der Grund ist, ich kann absolut nicht zulassen, dass es sich auf die Erfüllung meiner Pflicht auswirkt, und ich kann nicht zulassen, dass es meine Ausführung von Gottes Auftrag beeinträchtigt. Das ist der Grundsatz, nach dem ich mich verhalte.“ Überwindet dies nicht die Einschränkungen des Fleisches? Manche mögen sagen: „Aber was ist, wenn ich immer noch negativ bin?“ Dann suche weiterhin die Wahrheit, um deine Negativität zu lösen. Ganz gleich, wie oft du in Negativität verfällst, alles, was du tun musst, ist, weiterhin die Wahrheit zu suchen, um sie zu lösen, und dich weiterhin um die Wahrheit zu bemühen – langsam wirst du aus deiner Negativität herauskommen. Wenn in deiner Erfahrung der Tag kommt, an dem du nicht mehr das Verlangen spürst, Segnungen zu gewinnen, und du nicht mehr von deinem Bestimmungsort und deinem Ergebnis eingeschränkt wirst, dann wirst du spüren, dass ein solches Leben viel entspannter und freier ist. Du wirst erkennen, dass es so anstrengend war, ständig nur deshalb zu leben, um Segnungen zu gewinnen und einen bestimmten Bestimmungsort zu erlangen, und dass du niemals wirklich etwas gewinnen konntest, indem du ständig geredet und gearbeitet und dir den Kopf zerbrochen hast, nur um Segnungen zu gewinnen. Du wirst sehen, dass es wirklich keinen Wert hat, auf diese Weise zu leben. Du wirst es in deinem Herzen schließlich durchschauen: Wenn du an Gott glaubst, aber nicht nach der Wahrheit strebst, wenn du die besten Jahre deines Lebens damit verschwendest, nach Ruhm, Gewinn und Status zu streben, nach Segnungen zu streben und dich fleischlichem Genuss hinzugeben, und du am Ende gar keine Wahrheit gewinnst und keinerlei Erfahrungszeugnis teilen kannst, und zu einer völligen Schande wirst, dann wirst du vergeblich an Gott geglaubt haben. Und was genau ist die Ursache dafür? Die Ursache ist, dass deine Absicht, Segnungen zu gewinnen, zu stark ist und dein Ergebnis und Bestimmungsort deine Gedanken beschäftigen und dich zu sehr fesseln. Wenn in deiner Erfahrung der Tag kommt, an dem du viele Wahrheiten verstehst und du dich aus der Knechtschaft deiner Zukunftsaussichten und deines Schicksals befreist, wirst du dich nicht mehr um fleischliche oder weltliche Angelegenheiten kümmern, und die Ausführung deiner Pflicht wird Erfahrungszeugnisse hervorbringen. Das sind die Ergebnisse, die das Verstehen der Wahrheit hervorbringt. Wann kannst du es erreichen, allem zu entsagen, um Gott zu folgen? Wenn sich deine Lebenserfahrung kontinuierlich so weit vertieft, dass du eine Veränderung deiner Disposition erreichst, wirst du natürlich in der Lage sein, allem zu entsagen, um Gott zu folgen.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Das Praktizieren der Wahrheit ist der einzige Weg, um den Lebenseintritt zu gewinnen
Wonach Menschen in ihrem Gottesglauben streben, ist, Segnungen für die Zukunft zu erhalten; das ist ihr Ziel in ihrem Glauben. Alle Menschen haben diese Absicht und Hoffnung, aber die Verderbtheit in ihrer Natur muss durch Prüfungen und Läuterung aufgelöst werden. In welchen Aspekten auch immer Menschen nicht gereinigt werden und immer noch Verdorbenheit offenbaren: Dies sind die Aspekte, in denen sie geläutert werden müssen – das ist Gottes Anordnung. Gott richtet Umgebungen für dich ein und zwingt dich, dich in ihnen der Läuterung zu unterziehen, damit du deine eigene Verdorbenheit erkennen kannst. Letztlich gelangst du an einen Punkt, an dem du gewillt wärst, deine Pläne und Begierden aufzugeben und dich Gottes Souveränität und Anordnung zu unterwerfen, selbst wenn dies den Tod bedeuten würde. Wenn Menschen also nicht mehrere Jahre der Läuterung durchlaufen und ein gewisses Maß an Leid ertragen, werden sie nicht imstande sein, sich in ihren Gedanken und Herzen von den Einschränkungen der Verderbtheit des Fleisches zu befreien. All die Aspekte, in denen die Menschen noch immer den Einschränkungen ihrer satanischen Natur unterliegen, und all die Aspekte, in denen sie noch immer ihre eigenen Begierden und Forderungen haben, sind die Aspekte, in denen sie leiden sollten. Nur durch Leiden können die Menschen Lektionen lernen, was bedeutet, dass sie die Wahrheit erlangen und Gottes Absichten verstehen können. Tatsächlich werden viele Wahrheiten durch die Erfahrung von Leid und Prüfungen verstanden. Niemand kann Gottes Absichten verstehen, Gottes Allmacht und Weisheit kennenlernen oder Gottes gerechte Disposition würdigen, wenn er sich in einer behaglichen und mühelosen Umgebung befindet oder wenn die Umstände günstig sind. Das wäre unmöglich!
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3
Beim Erfahren von Gottes Werk geht es nicht darum, Gnade zu genießen; stattdessen geht es vielmehr darum, um der Liebe Gottes willen zu leiden. Da du Gottes Gnade genießt, musst du auch Seine Züchtigung genießen – du musst alles davon erfahren. Wenn du erfahren kannst, dass Gott dich erleuchtet, und du auch erfahren kannst, wie Er dich zurechtstutzt und dich richtet, wird deine Erfahrung allumfassend sein. Gott hat Sein Werk des Gerichts an dir durchgeführt, und Er hat auch Sein Werk der Züchtigung an dir durchgeführt. Gottes Wort hat dich zurechtgestutzt, doch es hat dich auch erleuchtet und erhellt. Wenn du negativ und schwach bist, macht Gott Sich immer noch Sorgen um dich. Dieses gesamte Werk lehrt dich, dass alles, was den Menschen betrifft, innerhalb der Orchestrierungen Gottes liegt. Du denkst vielleicht, dass es beim Glauben an Gott nur darum geht, zu leiden oder viele Dinge für Ihn zu tun, oder dass dein Fleisch in Frieden ist oder alles glatt für dich läuft und du dich in allen Dingen wohl und behaglich fühlst. Nichts davon sind Ziele, die Menschen in ihrem Glauben an Gott haben sollten. Wenn du dieser Zwecke wegen glaubst, dann ist deine Ansicht falsch und es ist schlichtweg unmöglich, dass du vervollkommnet wirst. Gottes Taten, Gottes gerechte Disposition, Seine Weisheit, Seine Worte und Seine Wunderbarkeit und Unergründlichkeit sind alles Dinge, die die Menschen verstehen sollten. Durch dieses Verständnis solltest du dein Herz von deinen persönlichen Forderungen, Hoffnungen und Auffassungen befreien. Nur indem du diese Dinge beseitigst, kannst du die von Gott geforderten Bedingungen erfüllen. Nur dadurch kannst du Leben haben und Gott zufriedenstellen. Der Zweck, an Gott zu glauben, liegt darin, Ihn zufriedenzustellen und die Disposition auszuleben, die Er verlangt, damit Seine Taten und Seine Herrlichkeit durch diese Gruppe unwürdiger Menschen manifestiert werden können. Das ist die richtige Ansicht für den Glauben an Gott und es ist auch das Ziel, nach dem du streben solltest. Deine Ansicht zum Glauben an Gott muss berichtigt werden, und du solltest danach streben, Gottes Worte zu erlangen. Du musst Gottes Worte essen und trinken und du musst die Wahrheit ausleben können, und insbesondere musst du Seine praktischen Taten sehen können, Seine wundervollen Taten im ganzen Universum sowie das praktische Werk, das Er im Fleisch vollbringt. Durch ihre tatsächlichen Erfahrungen können die Menschen zu schätzen wissen, wie Gott Sein Werk an ihnen vollbringt und was Seine Absichten ihnen gegenüber sind. Der Zweck all dessen ist, dass sie ihre verdorbenen satanischen Dispositionen ablegen können. Nachdem du alle Unreinheit und Ungerechtigkeit in dir abgelegt und deine falschen Absichten verworfen und wahren Glauben an Gott entwickelt hast – nur mit einem wahren Glauben kannst du Gott wirklich lieben. Du kannst Gott nur auf den Grundlagen deines Glaubens an Ihn wirklich lieben. Kannst du Liebe zu Gott erreichen, ohne an Ihn zu glauben? Da du an Gott glaubst, kannst du darüber nicht wirrköpfig sein. Manche Menschen werden von Tatkraft erfüllt, sobald sie sehen, dass der Glaube an Gott ihnen Segnungen bringen wird, verlieren aber jede Energie, sobald sie sehen, dass sie Läuterungen erdulden müssen. Ist das an Gott glauben? Letzten Endes musst du im Glauben völlige und absolute Unterwerfung vor Gott erreichen. Du glaubst an Gott, stellst aber immer noch Forderungen an Ihn, hast viele religiöse Auffassungen, die du nicht ablegen kannst, persönliche Interessen, die du nicht loslassen kannst, und strebst immer noch nach fleischlichen Segnungen und willst, dass Gott dein Fleisch rettet, deine Seele errettet – das sind alles Verhaltensweisen von Menschen, die eine falsche Sichtweise haben. Obwohl Menschen mit religiösen Überzeugungen an Gott glauben, streben sie nicht danach, ihre Disposition zu ändern und verfolgen keine Gotteskenntnis. Stattdessen streben sie vielmehr nur nach fleischlichen Interessen. Viele unter euch haben einen Glauben, der in die Kategorie der religiösen Überzeugungen gehört; das ist kein wahrer Glaube an Gott. Um an Gott zu glauben, müssen die Menschen ein Herz haben, das bereit ist, für Ihn zu leiden, und die Entschlossenheit, sich aufzugeben. Solange die Menschen diese beiden Bedingungen nicht erfüllen, ist ihr Glaube an Gott ungültig, und sie werden keine Veränderung in ihrer Disposition erreichen können. Nur Menschen, die wirklich nach der Wahrheit, nach Gotteskenntnis und nach Leben streben, sind diejenigen, die wirklich an Gott glauben.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen Läuterung unterzogen werden
Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Pflicht des Menschen und der Tatsache, ob er Segnungen empfängt oder Weh begegnet. Pflicht ist, was der Mensch erfüllen sollte; es ist seine vom Himmel gesandte Berufung und er sollte sie ausführen, ohne Belohnungen zu suchen und ohne Bedingungen oder Ausreden. Nur das kann als die Ausführung der eigenen Pflicht bezeichnet werden. Segnungen zu empfangen bezieht sich auf die Segnungen, die ein Mensch genießt, wenn er, nachdem er gerichtet wurde, vervollkommnet wird. Weh begegnen bezieht sich auf die Strafe, die ein Mensch erhält, wenn sich seine Disposition nach dem Durchlaufen der Züchtigung und des Gerichts nicht ändert – das heißt, wenn er nicht vervollkommnet wird. Jedoch unabhängig davon, ob sie Segnungen empfangen oder Weh über sie kommt, sollten geschaffene Wesen ihre Pflicht erfüllen, tun, was sie tun sollten, und tun, was sie tun können; dies ist das Mindeste, das eine Person – eine Person, die nach Gott strebt – tun sollte. Du solltest deine Pflicht nicht ausführen, um Segnungen zu empfangen, und du solltest dich nicht weigern, deine Pflicht auszuführen, aus Angst, Weh zu begegnen. Lasst Mich euch das Eine sagen: Die Pflichtausführung des Menschen ist, was er tun sollte. Und wenn er seine Pflicht nicht ausführt, dann ist das seine Aufsässigkeit.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen
Als ein geschaffenes Wesen sollte der Mensch danach streben, Kenntnis des Schöpfers zu erlangen, seine eigene Pflicht als ein geschaffenes Wesen zu erfüllen und, was am wichtigsten ist, danach streben, Gott zu lieben, ohne irgendwelche anderen Entscheidungen zu treffen, denn Gott ist des Menschen Liebe würdig. Jene, die nach Liebe zu Gott streben, sollten nicht nach irgendwelchen persönlichen Vorteilen oder persönlichen Hoffnungen streben; das ist die korrekteste Art des Strebens. Wenn das, wonach du strebst, die Wahrheit ist, wenn das, was du in die Praxis umsetzt, die Wahrheit ist und das, was du erreichst, eine Änderung deiner Disposition ist, dann ist der Weg, den du beschreitest, der richtige. Wenn das, wonach du strebst, Segnungen des Fleisches sind, und das, was du in die Praxis umsetzt, die Wahrheit deiner eigenen Auffassungen ist, und wenn es überhaupt keine Änderung in deiner Disposition gibt und du dich dem fleischgewordenen Gott überhaupt nicht unterwirfst und du noch immer in der Unbestimmtheit lebst, wird das, wonach du strebst, dich sicherlich in die Hölle befördern, denn der Weg, dem du folgst, ist der Weg des Versagens. Ob du vervollkommnet oder ausgemustert wirst, hängt von deinem eigenen Bestreben ab, was auch bedeutet, dass der Erfolg oder das Scheitern von dem Weg abhängt, dem man folgt.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den man geht
Euer Bestimmungsort und euer Schicksal sind euch sehr wichtig – sie haben eine große Bedeutung für euch. Ihr glaubt, wenn ihr Dinge nicht mit großer Sorgfalt tut, bedeutet das, dass ihr keinen Bestimmungsort mehr habt und euer eigenes Schicksal zerstört habt. Habt ihr jedoch jemals daran gedacht, dass Menschen, die nur für ihren Bestimmungsort Bemühungen aufbringen, sich umsonst anstrengen? Solche Bemühungen sind nicht echt – sie sind vorgetäuscht und trügerisch. Wenn das der Fall ist, dann befinden sich diejenigen, die nur für ihren Bestimmungsort Mühe aufwenden, auf der Schwelle ihrer endgültigen Niederlage, denn das Versagen im eigenen Glauben an Gott wird durch Täuschung herbeigeführt. Ich habe zuvor gesagt, dass Ich es nicht mag, wenn man Mich umschmeichelt, um Mich herumschwänzelt oder Mich mit Begeisterung behandelt. Ich mag es, wenn ehrliche Menschen sich Meiner Wahrheit und Meinen Erwartungen stellen. Noch mehr mag Ich es, wenn Menschen in der Lage sind, Meinem Herzen die größte Rücksicht entgegenzubringen, und wenn sie sogar alles um Meinetwillen aufwenden können. Nur so kann Mein Herz getröstet werden. Wie viele Dinge gibt es im Augenblick an euch, die Ich nicht mag? Wie viele Dinge gibt es an euch, die Ich mag? Kann es sein, dass keiner von euch all die Hässlichkeit erkannt hat, die ihr um eures Zieles willen zum Vorschein bringt?
In Meinem Herzen möchte Ich kein Herz verletzen, das positiv ist und aufwärts strebt, und noch weniger möchte Ich dem Drang von irgendjemandem ein Ende machen, seine Pflicht hingebungsvoll zu tun. Dennoch muss Ich jeden von euch an eure Unzulänglichkeiten und die schmutzige Seele erinnern, die in den tiefsten Winkeln eurer Herzen liegt. Ich tue dies ausschließlich in der Hoffnung, dass ihr imstande sein werdet, angesichts Meiner Worte euer wahres Herz hinzugeben, denn am meisten verabscheue Ich es, wenn Menschen Mich täuschen. Ich hoffe nur, dass ihr in der letzten Phase Meines Werks eure herausragendste Leistung erbringen könnt und dass ihr euch mit ganzem Herzen hingeben könnt, nicht mehr halbherzig. Natürlich hoffe Ich auch, dass ihr alle einen guten Bestimmungsort haben könnt. Dennoch besteht Meine Bedingung nach wie vor, nämlich dass ihr die beste Entscheidung trefft, um Mir eure alleinige und endgültige Treue darzubringen. Wer diese alleinige Hingabe nicht haben sollte, ist gewiss ein geschätzter Besitz Satans, und Ich werde ihn nicht länger zur Verwendung behalten, sondern ihn nach Hause schicken, damit seine Eltern sich um ihn kümmern. Mein Werk ist eine große Hilfe für euch; was Ich Mir von euch erhoffe, ist ein Herz, das ehrlich ist und aufwärts strebt, aber bis jetzt sind Meine Hände noch leer. Denkt darüber nach: Was wird Meine Haltung euch gegenüber sein, wenn ich eines Tages immer noch so unsagbar betrübt bin? Werde Ich genauso liebenswürdig zu euch sein, wie ich es jetzt bin? Wird Mein Herz so gelassen sein, wie es jetzt ist? Versteht ihr die Gefühle einer Person, die kein einziges Korn erntet, nachdem sie mühsam ihr Feld bestellt hat? Versteht ihr, wie schwer das Herz eines Menschen verletzt ist, dem ein schwerer Schlag versetzt wurde? Könnt ihr die Bitterkeit einer Person schmecken, die einst so voller Hoffnung war, sich aber im Schlechten trennen musste? Habt ihr den Zorn gesehen, der von einer Person ausgeht, die provoziert worden ist? Könnt ihr das Verlangen einer Person nach Rache verstehen, die man feindselig und betrügerisch behandelt hat? Wenn ihr die Denkweise dieser Menschen versteht, dann denke Ich, dass es nicht schwer für euch sein sollte, euch das Verhalten vorzustellen, das Gott zum Zeitpunkt Seiner Vergeltung aufweisen wird! Schließlich hoffe Ich, dass ihr alle ernsthafte Anstrengungen um eures eigenen Zieles willen unternehmt, allerdings solltet ihr besser keine trügerischen Mittel bei euren Bemühungen anwenden, andernfalls werde Ich in Meinem Herzen weiterhin von euch enttäuscht sein. Und wozu führt eine solche Enttäuschung? Macht ihr euch nicht selbst etwas vor? Diejenigen, die an ihr Ziel denken, es jedoch ruinieren, sind die Menschen, die am wenigsten gerettet werden können. Selbst wenn eine solche Person außer sich sein und wütend werden würde, wer würde Mitleid mit ihr haben? Zusammengefasst wünsche Ich euch immer noch, dass ihr ein Ziel habt, das angemessen und gut ist und noch mehr hoffe Ich, dass keiner von euch Katastrophen anheimfallen wird.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Über den Bestimmungsort
Filmausschnitte zu diesem Thema
Wie man Gott gegenüber wirklich gehorsam wird und von Ihm errettet wird
Erfahrungszeugnisse zu diesem Thema
Überlegungen nach meiner Erkrankung während der Pandemie
Nach dem Tod meiner Frau
Hymnen zu diesem Thema
Die abscheulichen Absichten, die hinter dem Glauben des Menschen an Gott stecken
Des Menschen Glaube an Gott ist unerträglich schwach
Gott erlegt den Menschen Prüfungen auf, um sie zu reinigen
Du sollst die wahre Liebe zu Gott suchen