22. Wie man das Problem löst, eigenwillig und gebieterisch zu sein
Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage
Der buchstäblichen Bedeutung des Ausdrucks „eigenmächtig und diktatorisch handeln“ nach zu urteilen, bezieht sich „eigenmächtig“ darauf, Entscheidungen allein zu treffen, das letzte Wort zu haben; und „diktatorisch“ heißt: Nachdem man allein ein Urteil gefällt oder eine Entscheidung getroffen hat, müssen alle anderen es ausführen, wobei sie weder abweichende Meinungen haben noch abweichende Aussagen machen oder auch nur Fragen stellen dürfen. Eigenmächtig und diktatorisch zu sein, bedeutet, dass der Antichrist bei jeder Situation, der er sich gegenübersieht, erst selbst darüber nachdenkt und sie abwägt, bevor er entscheidet, was zu tun ist. Er entscheidet eigenständig über die Vorgehensweise, hinter den Kulissen und ohne andere einzubeziehen; nicht einmal seine eigenen Mitarbeiter, Arbeitspartner oder übergeordneten Leiter können sich einmischen – das heißt, eigenmächtig und diktatorisch zu handeln. Ganz gleich, welcher Situation sich so jemand gegenübersieht: Wer so handelt, geht immer auf dieselbe Weise vor, grübelt und zerbricht sich den Kopf darüber, berät sich aber niemals mit anderen. In seinem Kopf macht er sich alle möglichen Gedanken, aber was er tatsächlich denkt, weiß niemand. Warum weiß es niemand? Weil er es nicht sagt. Manche mögen denken, das liege nur an seiner Wortkargheit, aber ist das wirklich so? Das ist keine Frage der Persönlichkeit, sondern eine bewusste Entscheidung, andere im Ungewissen zu lassen. Er will die Dinge alleine machen, er stellt seine eigenen Berechnungen an. Was berechnet er? Seine Berechnungen drehen sich um seine Interessen, seinen Status, seinen Ruhm, seinen Gewinn und sein Ansehen. Er überlegt, wie er zu seinem eigenen Vorteil handeln kann, wie er seinen Status und Ruf vor Schaden schützt, wie er handeln kann, ohne dass andere ihn durchschauen, und – ganz entscheidend – wie er seine Handlungen vor dem Oberen verbirgt, in der Hoffnung, irgendwann einen Nutzen zu erlangen, ohne irgendjemandem irgendwelche Schwachstellen zu offenbaren. Er denkt: „Wenn ich einen Moment unachtsam bin und etwas Falsches sage, wird mich jeder durchschauen. Wenn jemand aus dem Nähkästchen plaudert und mich beim Oberen meldet, könnte der Obere mich entlassen, und mein Status wäre dahin. Und wenn ich immer mit anderen Gemeinschaft halte, werden meine begrenzten Fähigkeiten dann nicht allen ersichtlich? Könnten andere dann auf mich herabsehen?“ Sagt Mir nun: Wenn man sie wirklich durchschauen würde, wäre das gut oder schlecht? Für Menschen, die nach der Wahrheit streben, für ehrliche Menschen, ist es tatsächlich keine große Sache, durchschaut zu werden und etwas von ihrem Ansehen oder Ruf einzubüßen. Sie scheinen sich darum nicht sonderlich zu kümmern, nehmen diese Dinge scheinbar nicht so bewusst wahr und messen ihnen keine allzu große Bedeutung bei. Aber Antichristen sind das genaue Gegenteil: Sie streben nicht nach der Wahrheit und erachten ihren Status sowie die Sichtweise und Haltung anderer ihnen gegenüber als wichtiger als das Leben selbst.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 6
Manche Menschen tun Dinge gern allein, ohne sich mit jemandem zu besprechen oder es jemandem zu erzählen. Sie erledigen die Dinge einfach, wie sie wollen, ohne Rücksicht darauf, wie andere sie sehen mögen. Sie denken: „Ich bin der Leiter, und ihr seid Gottes auserwähltes Volk, also müsst ihr dem folgen, was ich tue. Tut genau das, was ich sage – so sollte es sein.“ Sie teilen anderen nicht mit, wenn sie etwas tun, und ihre Handlungen sind nicht transparent. Sie wenden sich immer insgeheim auf und handeln im Verborgenen. Wie der große rote Drache, der sein einseitiges Machtmonopol aufrechterhält, wollen sie andere, die sie als unbedeutend und wertlos ansehen, stets hintergehen und kontrollieren. Sie wollen immer das letzte Wort haben, ohne sich mit anderen zu besprechen oder auszutauschen, und sie fragen nie nach der Meinung anderer. Was haltet ihr von dieser Vorgehensweise? Ist sie von normaler Menschlichkeit geprägt? (Nein, das ist sie nicht.) Ist das nicht die Natur des großen roten Drachen? Der große rote Drache ist diktatorisch und handelt gerne willkürlich. Sind Menschen mit dieser Art von verdorbener Disposition nicht Abkömmlinge des großen roten Drachen? So sollten sich die Menschen selbst kennen. Seid ihr in der Lage, euch so zu verhalten? (Ja.) Wenn ihr euch so verhaltet, seid ihr euch dessen bewusst? Wenn ja, dann besteht für euch noch Hoffnung, aber wenn nicht, dann seid ihr definitiv in Schwierigkeiten, und seid ihr dann nicht dem Untergang geweiht? Was solltest du tun, wenn du dir nicht bewusst bist, dass du dich so verhältst? (Es bedarf unserer Brüder und Schwestern, um uns darauf hinzuweisen und uns zurechtzustutzen.) Wenn du von vornherein zu anderen sagst: „Ich bin jemand, der es von Natur aus liebt, andere anzuführen, und ich sage euch das im Voraus. Falls und wenn es dann also passiert, nehmt es mir nicht übel. Ihr müsst Nachsicht mit mir haben. Ich weiß, es ist nicht toll, und ich arbeite daran, es Schritt für Schritt zu ändern, also hoffe ich, dass ihr mir gegenüber tolerant sein werdet. Wenn diese Dinge passieren, seid nachsichtig, arbeitet mit mir zusammen und lasst uns alle danach streben, harmonisch zusammenzuarbeiten.“ Ist diese Vorgehensweise akzeptabel? (Nein, ihr fehlt jegliche Vernunft.) Warum sagst du, ihr fehle jegliche Vernunft? Jemand, der so etwas sagt, hat nicht vor, die Wahrheit zu suchen. Er weiß sehr wohl, dass es falsch ist, sich so zu verhalten, und doch beharrt er darauf, während er gleichzeitig andere einschränkt und ihre Kooperation und Unterstützung einfordert. In seinen Absichten liegt kein Wunsch, die Wahrheit zu praktizieren. Er stellt sich absichtlich gegen die Wahrheit. Ein bewusster Verstoß – nichts wird von Gott mehr verabscheut. Nur böse Menschen und Antichristen sind zu so etwas in der Lage, und so ein Verhalten entspricht genau dem Verhalten von Antichristen. Wenn man sich absichtlich gegen die Wahrheit stellt und sich Gott widersetzt, bringt man sich in Gefahr. Man beschreitet den Pfad der Antichristen.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Über harmonische Zusammenarbeit
Antichristen sind unfähig, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten; sie wollen immer eine Alleinherrschaft etablieren. Charakteristisch für diese Äußerungsform ist das Wort „allein“. Warum wird das mit dem Wort „allein“ beschrieben? Weil Antichristen, bevor sie handeln, weder vor Gott treten, um zu beten, noch die Wahrheitsgrundsätze suchen, geschweige denn, dass sie sich an jemanden wenden, mit dem sie Gemeinschaft halten können, um zu fragen: „Ist das eine angemessene Vorgehensweise? Was steht darüber in den Arbeitsanordnungen? Wie sollte man mit so einer Sache umgehen?“ Sie besprechen die Dinge nie mit ihren Kollegen oder Arbeitspartnern oder suchen nach einem Konsens – sie erwägen und planen immer alleine, schmieden ihre eigenen Pläne und treffen ihre eigenen Vorkehrungen. Schon nach einem flüchtigen Durchlesen der Arbeitsanordnungen von Gottes Haus meinen sie, sie hätten diese verstanden, und dann teilen sie blindlings die Arbeit zu – und wenn andere davon erfahren, ist die Arbeit bereits organisiert. Es ist unmöglich, ihre Ansichten oder Meinungen im Voraus direkt von ihnen zu erfahren, weil sie ihre Gedanken und Ansichten niemals mit irgendjemandem teilen. Jemand könnte nun fragen: „Haben nicht alle Leiter und Mitarbeiter Arbeitspartner?“ Nominell gesehen haben sie vielleicht schon einen Partner, aber wenn dann Arbeit ansteht, haben sie keinen mehr – sie machen alles im Alleingang. Obwohl Leiter und Mitarbeiter Arbeitspartner haben, genauso wie jeder, der irgendeine Pflicht ausführt, Arbeitspartner hat, glauben Antichristen, dass sie ein gutes Kaliber haben und besser als gewöhnliche Menschen sind, und demnach sind gewöhnliche Menschen nicht würdig, ihre Arbeitspartner zu sein, und sind ihnen alle unterlegen. Aus diesem Grund haben Antichristen gerne das alleinige Sagen und mögen es nicht, mit anderen etwas zu besprechen. Würden sie das tun, so glauben sie, sähen sie wie unfähige Nichtsnutze aus. Was ist das für eine Sichtweise? Was ist das für eine Disposition? Ist das eine arrogante Disposition? Sie glauben, dass es entwürdigend und erniedrigend ist, mit anderen zusammenzuarbeiten und Dinge zu besprechen, sich bei anderen zu erkundigen und bei ihnen zu suchen, und dass es ihre Selbstachtung verletzt. Um also ihre Selbstachtung zu schützen, lassen sie bei nichts, was sie tun, Transparenz walten und erzählen anderen nicht davon, geschweige denn, dass sie es mit ihnen besprechen. Sie denken, es würde sie unfähig erscheinen lassen, wenn sie Dinge mit anderen besprechen; dass sie dumm wären und nicht selbst denken könnten, wenn sie immer nach der Meinung anderer fragen würden; dass sie nutzlos wirken würden, wenn sie mit anderen zusammenarbeiten, um eine Aufgabe zu erledigen oder ein Problem zu klären. Zeigt sich darin nicht ihre arrogante und absurde Denkweise? Ist das nicht ihre verdorbene Disposition? Die Arroganz und Selbstgerechtigkeit, die sie in sich tragen, sind nur zu offensichtlich; sie haben jegliche Vernunft eines normalen Menschen verloren und sind nicht mehr ganz bei Verstand. Sie glauben immer, dass sie über Fähigkeiten verfügen, dass sie die Dinge selbst erledigen können und dass sie es nicht nötig haben, mit anderen zusammenzuarbeiten. Da sie solch verdorbene Dispositionen haben, sind sie nicht in der Lage, harmonische Zusammenarbeit zu erreichen. Sie glauben, dass es ihre Macht mindern und zersplittern würde, mit anderen zusammenzuarbeiten, dass ihre eigene Macht geschmälert wird, wenn sie Arbeit mit anderen teilen, und sie dann nicht mehr alles selbst entscheiden können. Das bedeutet dann wiederum, dass sie keine echte Macht haben, was für sie einen enormen Verlust darstellt. Deshalb werden sie, solange sie glauben, dass sie eine Angelegenheit verstehen und wissen, wie sie auf angemessene Weise zu handhaben ist, sie mit niemandem besprechen und allein über alles entscheiden, ganz egal, mit was für einer Angelegenheit sie konfrontiert werden. Sie machen lieber Fehler, als dass sie andere informieren, sind lieber im Unrecht, als dass sie ihre Macht mit jemand anderem teilen, und ihnen ist es lieber, entlassen zu werden, als dass sie andere sich in ihre Arbeit einmischen lassen. Das ist ein Antichrist. Sie würden lieber den Interessen von Gottes Haus schaden, würden sie lieber aufs Spiel setzen, als ihre Macht mit jemand anderem zu teilen. Wenn sie eine Arbeit verrichten oder eine Angelegenheit handhaben, halten sie das nicht für die Ausführung einer Pflicht, sondern betrachten es vielmehr als eine Gelegenheit, sich zur Schau zu stellen und sich von anderen abzuheben, und als eine Gelegenheit, Macht auszuüben. Die Wahrheit sieht daher so aus: Obwohl sie sagen, dass sie harmonisch mit anderen zusammenarbeiten werden und auftretende Angelegenheiten mit anderen besprechen werden, sind sie tief in ihrem Herzen nicht bereit, ihre Macht oder ihren Status aufzugeben. Sie denken, dass sie, solange sie einige Glaubenslehren verstehen und etwas selbst erledigen können, nicht mit jemand anderem zusammenarbeiten müssen; sie denken, dass sie es allein durchführen und erledigen sollten und sie nur auf diese Weise als kompetent gelten werden. Ist diese Sichtweise richtig? Sie wissen nicht, dass sie, wenn sie gegen die Grundsätze verstoßen, ihre Pflichten nicht tun, nicht imstande sind, Gottes Auftrag auszuführen, und lediglich schuften. Anstatt bei der Ausführung ihrer Pflicht die Wahrheitsgrundsätze zu suchen, üben sie ihre Macht im Sinne ihrer Vorstellungen und Absichten aus, geben an und stellen sich zur Schau. Egal, wer ihr Arbeitspartner ist oder was die Antichristen tun, sie wollen niemals Dinge besprechen, sie wollen immer allein handeln, und sie wollen immer das letzte Wort haben. Sie spielen offensichtlich mit Macht und lassen ihre Macht spielen, um Dinge zu tun. Alle Antichristen lieben Macht, und wenn sie Status haben, wollen sie mehr Macht. Wenn sie Macht besitzen, neigen Antichristen dazu, ihren Status zu benutzen, um anzugeben und sich zur Schau zu stellen, um andere dazu zu bringen, eine hohe Meinung von ihnen zu haben, und so ihr Ziel zu erreichen, sich von der Menge abzuheben. So versteifen sich die Antichristen auf Macht und Status, und sie werden ihre Macht niemals aufgeben, niemals.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 8: Sie bringen andere dazu, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 1)
Auf den ersten Blick mag es so erscheinen, als hätten einige Antichristen Assistenten oder Arbeitspartner, aber in Wirklichkeit ist es so, dass sie, wenn etwas passiert, niemals auf das hören, was andere sagen, ganz gleich, wie richtig es auch sein mag. Sie berücksichtigen es nicht einmal, geschweige denn, dass sie es besprechen oder darüber Gemeinschaft halten. Sie schenken diesen Dingen keinerlei Beachtung, als wären die anderen Leute gar nicht da. Wenn Antichristen anderen Leuten zuhören, dann tun sie nur so als ob, oder tun es, um für andere eine Schau abzuziehen. Doch wenn es letztlich um die endgültige Entscheidung geht, sind es die Antichristen, die das Sagen haben; wenn andere Leute etwas sagen, sind das verschwendete Worte, die für sie überhaupt nicht zählen. Wenn zum Beispiel zwei Menschen für etwas verantwortlich sind und einer von ihnen das Wesen eines Antichristen besitzt, was legt diese Person dann an den Tag? Egal, worum es geht: Nur diese Person bringt die Dinge ins Rollen, stellt die Fragen, kümmert sich um alles und findet die Lösung. Und meistens lässt sie dabei ihren Arbeitspartner völlig im Dunkeln. Was ist dieser Partner in den Augen des Antichristen? Nicht sein Stellvertreter, sondern nur Dekoration. In den Augen des Antichristen existiert sein Arbeitspartner schlichtweg nicht. Wenn es ein Problem gibt, denkt der Antichrist darüber nach und informiert dann, sobald er sich für eine Vorgehensweise entschieden hat, alle anderen darüber, auf welche Weise die Sache zu handhaben ist, und niemand darf es in Frage stellen. Wie ist das Wesen der Zusammenarbeit eines Antichristen mit anderen Leuten beschaffen? Grundsätzlich gesagt: das letzte Wort zu haben, niemals Probleme mit anderen zu besprechen, die alleinige Verantwortung für die Arbeit zu übernehmen und seine Partner zu bloßer Dekoration zu machen. Antichristen handeln immer allein und arbeiten nie mit anderen zusammen. Sie besprechen ihre Arbeit nie mit anderen oder reden mit ihnen darüber, Entscheidungen treffen sie oft selbst, und um Probleme kümmern sie sich oft allein, und bei vielen Dingen erfahren andere erst nachträglich, wie etwas erledigt oder gehandhabt wurde. Andere Leute sagen zu ihnen: „Alle Probleme müssen mit uns besprochen werden. Wann hast du dich um diese Person gekümmert? Wie bist du mit ihr umgegangen? Wie kommt es, dass wir nichts davon wussten?“ Sie geben weder eine Erklärung dafür ab noch schenken sie den Fragen Beachtung; für sie haben ihre Arbeitspartner überhaupt keinen Nutzen und sind bloß Dekor. Wenn etwas passiert, denken sie darüber nach, fassen einen Entschluss und handeln, wie sie wollen. Egal, wie viele Menschen um sie herum sind: Für sie ist es, als wären diese Menschen gar nicht da. Für den Antichristen könnten sie genauso gut Luft sein. Wenn man das bedenkt, gibt es dann irgendeinen echten Aspekt bei ihrer Zusammenarbeit mit anderen? Keinen einzigen. Sie tun nur so als ob und ziehen eine Schau ab. Andere sagen zu ihnen: „Warum hältst du bei Problemen nicht mit allen anderen Gemeinschaft?“ Darauf antworten sie: „Was wissen die denn schon? Ich bin der Teamleiter, ich entscheide.“ Die anderen sagen: „Und warum hast du nicht mit deinem Arbeitspartner Gemeinschaft gehalten?“ Sie antworten: „Ich habe es ihm gesagt, er hatte dazu keine Meinung.“ Sie nutzen die Ausrede, dass andere keine Meinung haben oder nicht für sich selbst denken können, um zu verschleiern, dass sie als die letzte und einzige Instanz agieren. Und sie tun das, ohne danach auch nur im Geringsten über sich selbst nachzudenken. Es wäre für einen solchen Menschen unmöglich, die Wahrheit anzunehmen. Dies ist ein Problem der Natur des Antichristen.
Wie ist der Begriff „Zusammenarbeit“ zu erklären und zu praktizieren? (Dinge besprechen, wenn sie aufkommen.) Ja, das ist eine Art, sie zu praktizieren. Was noch? (Die Schwächen des einen durch die Stärken des anderen ausgleichen, sich gegenseitig beaufsichtigen.) Das passt vollkommen; so zu praktizieren bedeutet, in Harmonie zusammenzuarbeiten. Gibt es noch mehr? Die Meinung des anderen einholen, wenn Dinge geschehen – ist das nicht Zusammenarbeit? (Ja.) Wenn eine Person über ihre Sicht Gemeinschaft hält und die andere über ihre, und am Ende richten sie sich einfach nach der Gemeinschaft der ersten Person, warum dann überhaupt so tun, als würde man sich die Mühe machen? Das ist keine Zusammenarbeit – es entspricht nicht den Grundsätzen und bringt nicht die Ergebnisse der Zusammenarbeit hervor. Wenn du wie ein Maschinengewehr immer weiter redest und anderen, die sprechen möchten, keine Chance gibst, und anderen nicht zuhörst, selbst nachdem du all deine Ideen geäußert hast, ist das eine Diskussion? Ist das Gemeinschaft? Das ist nur ein Handeln zum Schein – es ist keine Zusammenarbeit. Was ist dann Zusammenarbeit? Wenn du, nachdem du deine Ideen und Entscheidungen geäußert hast, die Meinungen und Ansichten des anderen einholen kannst, ihr dann eure Aussagen und Ansichten vergleicht, sie von einigen anderen begutachten und beurteilen lasst, die Grundsätze sucht und so zu einem gemeinsamen Verständnis gelangt und den korrekten Weg der Praxis bestimmt. Das bedeutet es, zu diskutieren und Gemeinschaft zu halten – das bedeutet „Zusammenarbeit“. Es gibt Menschen, die als Leiter eine Angelegenheit nicht durchschauen können, diese aber erst mit anderen besprechen werden, wenn sie keine anderen Optionen mehr haben. Dann sagen sie zur Gruppe: „Ich kann diese Angelegenheit nicht autokratisch bewältigen; ich muss harmonisch mit allen zusammenarbeiten. Ich werde euch alle eure Meinungen dazu äußern und euch die Sache besprechen lassen, um zu bestimmen, was die richtige Vorgehensweise für uns ist.“ Nachdem alle etwas gesagt und ihre Meinung geäußert haben, fragen sie den Leiter, was er davon hält. Er sagt: „Alle wollen genau das Gleiche wie ich – das hatte ich mir auch gedacht. Genau das hatte ich von Anfang an geplant, und mit dieser Diskussion ist Einstimmigkeit garantiert.“ Ist das eine aufrichtige Äußerung? Sie ist unrein. Er kann die Angelegenheit nicht im Geringsten durchschauen, und in dem, was er sagt, findet sich eine Absicht, Menschen in die Irre zu führen und zu betrügen – es soll die Menschen dazu bringen, ihn zu schätzen. Die Meinungen aller einzuholen, ist nur eine Formsache mit dem Ziel, alle dazu zu bringen, zu sagen, dass er nicht diktatorisch oder autokratisch ist. Um diesen Stempel zu vermeiden, wendet er diese Methode an, um es unter den Teppich zu kehren. Tatsache ist, dass er überhaupt nicht zuhört, während alle reden, und dass er sich das, was sie sagen, überhaupt nicht zu Herzen nimmt. Und er ist auch nicht aufrichtig darin, alle sprechen zu lassen. Oberflächlich betrachtet lässt er alle Gemeinschaft halten und diskutieren, aber in Wirklichkeit lässt er alle nur reden, um eine Methode zu finden, die mit seinen eigenen Absichten übereinstimmt. Und sobald er die geeignete Vorgehensweise bestimmt hat, wird er die Menschen zwingen, das zu akzeptieren, was er zu tun beabsichtigt, ob es nun richtig ist oder nicht, und er wird alle dazu bringen zu denken, dass sein Weg der richtige ist und das, was alle beabsichtigen. Am Ende setzt er es mit Gewalt durch. Würde man das „Zusammenarbeit“ nennen? Nein – wie würde man es dann nennen? Er handelt diktatorisch. Ob er recht hat oder nicht, er will die alleinige Entscheidungskraft und das letzte Wort haben. Außerdem, wenn etwas passiert und er es nicht durchschauen kann, lässt er alle anderen sich zuerst äußern. Sobald sie das getan haben, fasst er ihre Ansichten zusammen und sucht in ihnen nach einer Methode, die ihm gefällt und die er für geeignet befindet. Dann sorgt er dafür, dass alle sie akzeptieren. Er täuscht eine Fassade von Zusammenarbeit vor, mit dem Ergebnis, dass er trotzdem so handelt, wie er es beabsichtigt – er ist trotzdem derjenige, der die alleinige Entscheidungskraft und das letzte Wort hat. Er nörgelt an dem, was alle sagen, herum. Er gibt Kommentare ab und gibt den Ton an und kombiniert dann alles zu einer umfassenden, zutreffenden Aussage, mit der er seine Entscheidung trifft und allen zeigt, dass er über anderen Menschen steht. Nach außen hin scheint er die Aussagen aller gehört zu haben, und er lässt alle zu Wort kommen. Tatsache ist jedoch, dass er letztendlich allein die Entscheidung trifft. Eigentlich besteht diese Entscheidung tatsächlich aus den Einsichten und Ansichten aller, die er nur zusammenfasst und etwas umfassender und zutreffender verpackt. Manche Menschen können das nicht durchschauen und denken daher, dass er erhaben ist. Von welchem Charakter ist diese Handlung seinerseits geprägt? Ist das nicht eine extreme Gerissenheit? Er fasst die Aussagen aller zusammen und stellt sie als seine eigenen dar, sodass die Menschen ihn anbeten und ihm gehorchen; und am Ende handelt jeder, wie er es will. Ist das eine harmonische Zusammenarbeit? Das ist Arroganz und Selbstgerechtigkeit, eine Diktatur – er nimmt alle Anerkennung für sich selbst in Anspruch. Solche Menschen sind so unaufrichtig, so arrogant und selbstgerecht, wenn sie mit anderen zusammenarbeiten, und wenn genug Zeit vergeht, werden die Leute das erkennen.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 8: Sie bringen andere dazu, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 1)
„Eigenmächtig und diktatorisch zu sein, niemals mit anderen Gemeinschaft zu halten und andere dazu zu zwingen, ihnen zu gehorchen“ – was zeigt das Wesen dieses Verhaltens von Antichristen in erster Linie an? Ihre Disposition ist niederträchtig und bösartig, und sie besitzen einen außergewöhnlich starken Wunsch, andere zu kontrollieren, der die Grenzen normaler menschlicher Rationalität übersteigt. Welches Verständnis oder welche Ansicht und Haltung haben sie darüber hinaus gegenüber der Pflicht, die sie ausführen? Wie unterscheidet sich das von den Menschen, die ihre Pflicht aufrichtig ausführen? Diejenigen, die ihre Pflicht aufrichtig ausführen, suchen nach den Grundsätzen für das, was sie tun, was eine grundlegende Anforderung ist. Aber wie nehmen Antichristen die Pflicht wahr, die sie ausführen? Welche Disposition und welches Wesen werden bei ihrer Pflichtausführung offenbart? Sie bekleiden eine hohe Position und blicken verachtend auf die herab, die unter ihnen stehen. Sobald sie einmal zum Leiter gewählt werden, beginnen sie, sich selbst als jemanden von Status und Identität zu sehen. Sie nehmen ihre Pflicht nicht von Gott an. Nachdem sie eine bestimmte Position erreicht haben, denken sie, dass sie einen wichtigen Status besitzen und große Macht und eine einzigartige Identität haben, was es ihnen erlaubt, von ihrer hohen Position auf andere herabzusehen. Gleichzeitig denken sie, dass sie Befehle erteilen und handeln können, wie sie es für richtig halten, und dass sie dabei nicht einmal irgendwelche Bedenken haben müssen. Sie denken, sie können die Gelegenheit, die ihnen die Ausführung einer Pflicht bietet, nutzen, um ihre Gier nach Autorität zu befriedigen, um ihren Wunsch und ihre Ambition zu befriedigen, als jemand mit Macht andere zu beherrschen und zu leiten. Man könnte sagen, sie haben das Gefühl, endlich die Chance zu haben, in ihrer Autorität unangefochten zu sein. Manche Leute sagen: „Die Äußerungsformen von Antichristen sind, eigenmächtig und diktatorisch zu sein und niemals mit anderen Gemeinschaft zu halten. Obwohl unser Leiter auch die Disposition und die Offenbarungen von Antichristen besitzt, hält er oft Gemeinschaft mit uns!“ Bedeutet das, dass er kein Antichrist ist? Antichristen können sich manchmal verstellen; nachdem sie eine Runde Gemeinschaft mit allen gehalten und verstanden und erfasst haben, was alle denken – und ausmachen, wer auf ihrer Seite steht und wer nicht –, stufen sie die Leute ein. In allen künftigen Angelegenheiten kommunizieren sie nur mit denen, die eine gute Beziehung zu ihnen haben und mit ihnen vereinbar sind. Diejenigen, die nicht mit ihnen auf einer Wellenlänge sind, werden über die meisten Angelegenheiten oft im Ungewissen gelassen, und es kann sogar sein, dass die Antichristen ihnen Bücher mit Gottes Worten vorenthalten. Habt ihr jemals auf diese Weise gehandelt, dass ihr eigenmächtig und diktatorisch wart und niemals mit anderen Gemeinschaft gehalten habt? Es kommt sicherlich vor, dass du eigenmächtig und diktatorisch bist, aber das gilt nicht unbedingt dafür, niemals mit anderen Gemeinschaft zu halten; es kann sein, dass du gelegentlich Gemeinschaft hältst. Nach dem gemeinschaftlichen Austausch geht es aber trotzdem so weiter, wie du es gesagt hast. Manche Leute denken: „Trotz unserer Gemeinschaft habe ich eigentlich schon längst einen festen Plan gefasst. Dass ich mit dir Gemeinschaft halte, ist nur eine Formalität, nur um dich wissen zu lassen, dass ich meine Grundsätze habe bei dem, was ich tue. Denkst du, ich weiß nicht, wozu du fähig bist? Letztendlich wirst du trotzdem auf mich hören und dem Weg, den ich vorgebe, folgen müssen.“ Tatsächlich haben sie in ihren Herzen schon längst eine Entscheidung gefällt. Sie glauben: „Ich bin sehr redegewandt und kann jedes Argument zu meinen Gunsten verdrehen; niemand kann mich im Reden übertreffen, also werden sich die Dinge natürlich nach mir richten.“ Sie haben ihre Berechnungen weit im Voraus angestellt. Gibt es solche Situationen? Eigenmächtig und diktatorisch zu sein, ist kein Verhalten, das gelegentlich aus Versehen offenbart wird; es wird von einer bestimmten Disposition kontrolliert. Nach ihrer Sprech- oder Handlungsweise zu urteilen, mag es vielleicht nicht wie eigenmächtiges und diktatorisches Verhalten aussehen, aber wenn man ihre Disposition und die Natur ihrer Handlungen betrachtet, dann handeln sie tatsächlich eigenmächtig und diktatorisch. Sie erledigen die Formalitäten und „hören“ sich die Meinungen anderer an, lassen andere etwas dazu sagen, machen sie mit den Einzelheiten einer Situation vertraut und besprechen, was Gottes Wort verlangt – aber sie benutzen eine gewisse Rhetorik oder Ausdrucksweise, um andere dazu zu bringen, mit ihm einen Konsens zu erzielen. Und was ist das Endergebnis? Alles entwickelt sich, wie sie es geplant haben. Darin liegt ihre Heimtücke; dazu sagt man auch, andere zu zwingen, einem zu gehorchen – es ist eine Art „sanfter“ Zwang.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 6
Was ist eine weitere Äußerungsform des eigenmächtigen und diktatorischen Verhaltens von Antichristen? Sie halten niemals mit den Brüdern und Schwestern Gemeinschaft über die Wahrheit, noch lösen sie die tatsächlichen Probleme der Menschen. Stattdessen predigen sie lediglich Worte und Glaubenslehren, um die Leute zu belehren, und zwingen andere sogar, ihnen zu gehorchen. Wie steht es um ihre Haltung und Vorgehensweise in Bezug auf den Oberen und Gott? Diese sind nichts anderes als Betrug und Doppelzüngigkeit. Ganz gleich, welche Probleme es in der Gemeinde gibt, sie melden dem Oberen nie etwas. Was sie auch tun, sie fragen niemals beim Oberen nach. Es scheint, als hätten sie keine Probleme, die die Gemeinschaft oder Anleitung des Oberen erfordern würden – alles, was sie tun, tun sie heimlich, verborgen und hinter den Kulissen. Das nennt man hinterhältige Manipulation, bei der sie das letzte Wort haben und der alleinige Entscheidungsträger sein wollen. Manchmal jedoch tarnen sie sich auch: Sie bringen triviale Angelegenheiten vor, um beim Oberen nachzufragen, und geben sich als jemand aus, der die Wahrheit sucht. Dadurch verleiten sie den Oberen zu dem Trugschluss, sie würden in allem höchst akribisch nach der Wahrheit suchen. In Wirklichkeit bitten sie bei keiner wichtigen Angelegenheit um Führung, treffen einseitige Entscheidungen und lassen den Oberen im Ungewissen. Wenn irgendein Problem auftritt, ist es sogar noch unwahrscheinlicher, dass sie es melden, aus Angst, es könnte ihre Macht, ihren Status oder ihren Ruf beeinträchtigen. Antichristen handeln eigenmächtig und diktatorisch; sie halten niemals mit anderen Gemeinschaft und zwingen andere, ihnen zu gehorchen. Klar und deutlich ausgedrückt: Die hauptsächlichen Äußerungsformen dieses Verhaltens sind wie folgt: Sie führen ihre eigenen Vorhaben durch, bauen ihren Einfluss, ihre persönliche Clique und ihre Verbindungen aus und verfolgen ihre eigenen Unterfangen. Und dann tun sie, was immer ihnen gefällt, tun Dinge, die ihnen selbst nützen, und handeln ohne jegliche Transparenz. Bei Antichristen ist der Wunsch und das Verlangen, dass andere sich ihnen unterwerfen, besonders stark. Sie erwarten, dass die Leute ihnen gehorchen – wie ein Jäger, der seinen Jagdhund dazu bringt, seinen Befehlen zu gehorchen –, lassen dabei nicht zu, dass die Leute versuchen, Richtig von Falsch zu unterscheiden, und sie bestehen auf absolutem Gehorsam und absoluter Unterwerfung.
Eine weitere Äußerungsform des eigenmächtigen und diktatorischen Handelns von Antichristen lässt sich im folgenden Szenario beobachten. Wenn zum Beispiel der Leiter einer bestimmten Kirche ein Antichrist ist und wenn übergeordnete Leiter und Mitarbeiter beabsichtigen, sich über die Arbeit dieser Kirche zu informieren und in diese zu involvieren, würde dieser Antichrist zustimmen? Auf keinen Fall. In welchem Ausmaß kontrolliert er die Kirche? Er macht sie zu einer uneinnehmbaren Festung, die er hermetisch abriegelt, sodass sich niemand anderes einmischen oder erkundigen kann. Wenn er erfährt, dass Leiter und Mitarbeiter kommen, um sich über die Arbeit zu informieren, sagt er zu den Brüdern und Schwestern: „Ich weiß nicht, was das Ziel dieser Leute ist, die hierherkommen. Sie verstehen die tatsächliche Situation unserer Kirche nicht. Wenn sie sich einmischen, könnten sie die Arbeit unserer Kirche stören.“ Auf diese Weise führt er die Brüder und Schwestern in die Irre. Sobald die Leiter und Mitarbeiter ankommen, findet er verschiedene Gründe und Vorwände, um die Brüder und Schwestern daran zu hindern, mit ihnen in Kontakt zu treten, während er sich heuchlerisch um die Leiter und Mitarbeiter kümmert und sie unter dem Deckmantel, ihre Sicherheit zu gewährleisten, irgendwo abschottet; in Wirklichkeit macht er das aber, um sie daran zu hindern, die Brüder und Schwestern zu treffen und von ihnen etwas über die Situation zu erfahren. Wenn die Leiter und Mitarbeiter sich nach der Lage der Arbeit erkundigen, führt sie der Antichrist hinters Licht, indem er eine falsche Fassade präsentiert: Er täuscht seine Vorgesetzten und lässt seine Untergebenen im Dunkeln, er schmückt seine Aussagen aus und übertreibt in Bezug auf die Wirksamkeit der Arbeit, um sie zu täuschen. Wenn die Leiter und Mitarbeiter vorschlagen, sich mit den Brüdern und Schwestern der Kirche zu treffen, antwortet er: „Dafür habe ich keine Vorkehrungen getroffen! Du hast mich nicht benachrichtigt, bevor du hergekommen bist. Hättest du das getan, hätte ich arrangiert, dass einige der Brüder und Schwestern sich mit dir treffen. Aber angesichts der gegenwärtigen feindseligen Umgebung ist es aus Sicherheitsgründen besser, wenn ihr euch nicht mit den Brüdern und Schwestern trefft.“ Obwohl seine Worte vernünftig klingen, kann eine urteilsfähige Person das Problem erkennen: „Er will nicht, dass die Leiter und Mitarbeiter sich mit den Brüdern und Schwestern treffen, weil er Angst hat, entlarvt zu werden, Angst, dass die Mängel und Abweichungen in seiner Arbeit aufgedeckt werden.“ Der Antichrist hält die Brüder und Schwestern der Kirche fest unter seiner Kontrolle. Wenn die Leiter und Mitarbeiter nicht verantwortungsbewusst sind, können sie leicht vom Antichristen getäuscht und zum Narren gehalten werden. Die tatsächliche Situation der Brüder und Schwestern der Kirche, ihre weiterhin ungelösten Schwierigkeiten, ob die gemeinschaftlichen Austausche und Predigten des Oberen und die Bücher mit Gottes Worten zeitnah an die Brüder und Schwestern weitergegeben werden, wie die verschiedenen Arbeitsprojekte der Kirche voranschreiten, ob es Abweichungen oder Probleme gibt – all diese Dinge würden die Leiter und Mitarbeiter nicht erfahren. Die Brüder und Schwestern wissen auch nicht über irgendwelche neuen Arbeitsanordnungen im Haus Gottes Bescheid; auf diese Weise hat der Antichrist die Kirche komplett unter Kontrolle, behält alle Macht für sich und hat in allen Angelegenheiten das letzte Wort. Die Brüder und Schwestern der Kirche haben keine Möglichkeit, die übergeordneten Leiter und Mitarbeiter zu kontaktieren, und da sie die tatsächliche Wahrheit nicht kennen, werden sie vom Antichristen in die Irre geführt und kontrolliert. Diese inspizierenden Leiter und Mitarbeiter besitzen, unabhängig davon, wie der Antichrist spricht, kein Urteilsvermögen und denken immer noch, der Antichrist leiste gute Arbeit, und schenken ihm ihr volles Vertrauen. Das ist gleichbedeutend damit, Gottes auserwähltes Volk in die Obhut des Antichristen zu geben. Wenn die Leiter und Mitarbeiter, während der Antichrist die Menschen in die Irre führt, nicht fähig sind, das zu durchschauen, sie unverantwortlich sind und nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen, behindert das dann nicht die Arbeit der Kirche und schadet Gottes auserwähltem Volk? Sind solche Leiter und Mitarbeiter nicht falsche Leiter und falsche Mitarbeiter? In Bezug auf eine von einem Antichristen kontrollierte Kirche müssen die Leiter und Mitarbeiter eingreifen und Nachforschungen anstellen, und sie müssen umgehend gegen den Antichristen vorgehen und ihn entfernen – das steht außer Frage. Wenn es falsche Leiter gibt, die keine wirkliche Arbeit leisten und die Irreführung von Gottes auserwähltem Volk durch den Antichristen ignorieren, sollte das auserwählte Volk diese falschen Leiter und falschen Mitarbeiter entlarven, sie melden, sie absetzen und sie durch gute Leiter ersetzen. Nur so kann das Problem der Irreführung der Leute durch den Antichristen vollständig gelöst werden. Manche Leute mögen sagen: „Solche Leiter und Mitarbeiter haben vielleicht ein geringes Kaliber und es fehlt ihnen an Urteilsvermögen, weshalb sie es versäumt haben, sich um das Problem, das dieser Antichrist darstellt, zu kümmern und es zu beseitigen. Sie tun es nicht absichtlich; sollte man ihnen nicht noch eine Chance geben?“ Solchen wirrköpfigen Leitern sollte man keine weiteren Chancen geben. Wenn man ihnen noch eine Chance gibt, werden sie Gottes auserwähltem Volk nur weiterhin schaden. Das liegt daran, dass sie keine Menschen sind, die nach der Wahrheit streben; es fehlt ihnen an Gewissen und Vernunft, und sie handeln nicht nach den Grundsätzen – sie sind verachtenswerte Menschen, die ausgemustert werden sollten!
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 6
Zum einen haben wir heute die Erscheinungsformen des eigenmächtigen und diktatorischen Verhaltens von Antichristen im Detail analysiert. Zum anderen wird durch die detaillierte Analyse dieser Erscheinungsformen jedem bewusst gemacht: Selbst wenn du kein Antichrist bist, besteht durch das Aufweisen solcher Erscheinungsformen eine Verbindung zwischen dir und der Wesensart von Antichristen. Ist eigenmächtiges und diktatorisches Verhalten eine Erscheinungsform normaler Menschlichkeit? Absolut nicht; offensichtlich ist dies eine Offenbarung einer verderbten Disposition. Ganz gleich, wie hoch dein Status ist oder wie viele Pflichten du ausführen kannst: Wenn du lernen kannst, mit anderen Gemeinschaft zu halten, dann vertrittst du die Grundsätze der Wahrheit, und das ist eine Mindestanforderung. Warum wird gesagt, dass das Lernen, mit anderen Gemeinschaft zu halten, dem Vertreten der Grundsätze gleichkommt? Wenn du lernen kannst, Gemeinschaft zu halten, beweist das, dass du deinen Status nicht als Kuh betrachtest, die du melken kannst, oder ihn überbewertest. Unabhängig davon, wie hoch dein Status ist, führst du deine Pflicht aus. Deine Handlungen dienen der Ausführung deiner Pflicht und nicht deinem Status. Wenn du gleichzeitig auch bei auftretenden Problemen lernen kannst, Gemeinschaft zu halten – und zwar unabhängig davon, ob nun mit gewöhnlichen Brüdern und Schwestern oder mit Menschen, mit denen du zusammenarbeitest – und du fähig bist, mit ihnen zu suchen und Gemeinschaft zu halten, was beweist das? Es zeigt, dass du die Haltung hast, die Wahrheit zu suchen und dich ihr zu unterwerfen. Das spiegelt zum einen deine Haltung gegenüber Gott und der Wahrheit wider, und darüber hinaus ist die Ausführung deiner Pflicht deine Verantwortung, und die Wahrheit in deiner Arbeit zu suchen, ist der Weg, dem du folgen solltest. Wie andere auf deine Entscheidungen reagieren, ob sie sich unterwerfen können oder wie sie sich unterwerfen, das ist deren Angelegenheit; aber ob du deine Pflicht gut ausführen und dem Maßstab entsprechen kannst, das ist deine Sache. Du musst die Grundsätze der Pflichtausführung verstehen: Es geht nicht darum, sich irgendeinem Menschen zu unterwerfen, sondern darum, sich den Wahrheitsgrundsätzen zu unterwerfen. Wenn du das Gefühl hast, die Wahrheitsgrundsätze zu verstehen, und durch Gemeinschaft mit allen anderen einen Konsens erreichst, den alle angemessen finden, es aber einige wenige gibt, die sich dagegen sträuben und Ärger machen wollen – was sollte man in einer solchen Situation tun? In diesem Fall sollte die Minderheit der Mehrheit folgen. Da die Mehrheit der Menschen einen Konsens erreicht hat, warum kommen die dann an und machen Ärger? Versuchen sie absichtlich, Zerstörung zu verursachen? Sie können ihre Meinungen äußern, damit jeder sie beurteilen kann, und wenn dann alle sagen, dass ihre Meinungen nicht den Grundsätzen entsprechen und nicht stichhaltig sind, sollten sie ihre Standpunkte aufgeben und nicht länger an ihnen festhalten. Was ist der Grundsatz dafür, mit dieser Angelegenheit umzugehen? Man sollte das vertreten, was richtig ist, und andere nicht zwingen, etwas Falschem zu gehorchen. Verstanden?
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 6
Was ist der Richtwert, um zu bestimmen, ob jemand seine Pflicht auf eine Weise ausgeführt hat, die den Anforderungen entspricht? Wenn der Weg der Ausführung der Pflicht richtig ist, die Richtung korrekt ist und die Absichten stimmen; wenn der Ursprung richtig ist und die Grundsätze korrekt sind – wenn diese Aspekte korrekt sind, dann entspricht die Ausführung seiner Pflicht den Anforderungen. Viele Menschen verstehen das zwar in der Theorie, sind aber verwirrt, wenn ihnen tatsächlich etwas widerfährt. Um es zusammenzufassen, nenne Ich euch einen Grundsatz: Handelt nicht willkürlich und eigenmächtig, wenn ihr mit Situationen konfrontiert werdet. Warum darf man nicht willkürlich und eigenmächtig handeln? Zum einen entspricht ein solches Verhalten nicht den Grundsätzen der Pflichtausführung. Zum anderen ist eine Pflicht nicht deine eigene private Angelegenheit; du tust sie nicht für dich selbst, du führst hier nicht deine eigenen Vorhaben durch, und es handelt sich hierbei nicht um dein eigenes Unternehmen. In Gottes Haus beschäftigst du dich nicht mit deinem eigenen Unterfangen, was auch immer du tust; es ist das Werk von Gottes Haus, es ist Gottes Werk. Du musst dieses Wissen und dieses Bewusstsein ständig vor Augen haben und sagen: „Das ist nicht meine eigene Angelegenheit; ich tue meine Pflicht und erfülle meine Verantwortung. Ich verrichte die Arbeit der Kirche. Das ist eine Aufgabe, die Gott mir anvertraut hat und die ich für Ihn tue. Das ist meine Pflicht, nicht meine eigene private Angelegenheit.“ Dies ist das Erste, was die Menschen verstehen sollten. Wenn du eine Pflicht als deine Privatangelegenheit behandelst und nicht die Wahrheitsgrundsätze suchst, wenn du handelst, und sie nach deinen eigenen Beweggründen, Ansichten und Zielen ausführst, dann wirst du sehr wahrscheinlich Fehler machen. Wie solltest du also handeln, wenn du ganz klar zwischen deiner Pflicht und deinen Privatangelegenheiten unterscheidest und dir bewusst bist, dass dies eine Pflicht ist? (Suche nach dem, was Gott verlangt, und suche nach Grundsätzen.) Das ist richtig. Wenn dir etwas passiert und du die Wahrheit nicht verstehst, und du zwar eine Vorstellung hast, doch die Dinge dir noch immer nicht klar sind, dann musst du Brüder oder Schwestern aufsuchen, die die Wahrheit verstehen, und mit ihnen Gemeinschaft halten; das versteht man unter der Suche nach der Wahrheit und das ist vor allem die Einstellung, die du gegenüber deiner Pflicht haben solltest. Du solltest die Dinge nicht danach entscheiden, was du für angemessen hältst und dann den Stab brechen und sagen ‚Fall abgeschlossen‘ – das führt leicht zu Problemen. Eine Pflicht ist nicht deine Privatangelegenheit; egal, ob bedeutend oder unbedeutend, Angelegenheiten des Hauses Gottes sind niemandes persönliche Angelegenheiten. Solange es die Pflicht betrifft, ist es nicht deine Privatangelegenheit, es ist nicht deine persönliche Angelegenheit – es betrifft die Wahrheit und es betrifft den Grundsatz. Was solltet ihr also als Erstes tun? Ihr solltet die Wahrheit und die Grundsätze suchen. Und wenn ihr die Wahrheit nicht versteht, müsst ihr zuerst die Grundsätze suchen; wenn ihr die Wahrheit bereits versteht, wird es einfach sein, die Grundsätze zu erkennen. Was solltest du tun, wenn du die Grundsätze nicht verstehst? Es gibt einen Weg: Du kannst mit denjenigen Gemeinschaft halten, die sie verstehen. Gehe nicht immer davon aus, dass du alles verstehst und immer recht hast; auf diese Weise passieren leicht Fehler. Was für eine Disposition zeigt sich, wenn du immer das letzte Wort haben willst? Hier zeigen sich Arroganz und Selbstgerechtigkeit und willkürliches und eigenmächtiges Handeln. Manche Menschen denken: „Ich habe an der Universität studiert, ich bin gebildeter als ihr, ich habe Begriffsvermögen; ihr seid alle von geringer Größe und versteht die Wahrheit nicht, also solltet ihr auf alles hören, was ich sage. Ich kann die Entscheidungen alleine treffen!“ Was ist das für eine Sichtweise? Wenn das deine Sichtweise ist, wirst du Probleme bekommen; du wirst deine Pflichten niemals gut ausführen. Wie kannst du deine Pflichten gut ausführen, wenn du immer das letzte Wort haben willst, ohne je harmonisch mit anderen zusammenzuarbeiten? Pflichten auf diese Weise auszuführen, wird den Anforderungen absolut nicht entsprechen. Warum sage Ich das? Du willst immer andere einschränken und dazu bringen, auf dich zu hören; du hörst nie wirklich zu, wenn jemand anderes etwas sagt. Das ist voreingenommen und stur und zeugt auch von Arroganz und Selbstgerechtigkeit. Auf diese Weise wirst du nicht nur deine Pflichten nicht gut ausführen, sondern auch andere daran hindern, ihre Pflichten gut auszuführen. Das sind die Folgen einer arroganten Disposition. … Manche Menschen haben eine arrogante und selbstgerechte Disposition; sie sind nicht bereit, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, und wollen immer das letzte Wort haben. Kann jemand, der so arrogant und selbstgerecht ist, harmonisch mit anderen zusammenarbeiten? Gott verlangt von den Menschen, dass sie bei der Ausführung ihrer Pflichten harmonisch zusammenarbeiten, um ihre verdorbenen Dispositionen zu beseitigen, damit sie lernen, sich bei der Ausführung ihrer Pflichten Gottes Werk zu unterwerfen, und ihre verdorbenen Dispositionen ablegen, wodurch sie eine maßstabsgerechte Ausführung ihrer Pflichten erreichen können. Dich zu weigern, mit anderen zusammenzuarbeiten, und willkürlich und eigenmächtig handeln zu wollen, alle dazu zu bringen, auf dich zu hören – ist das die Haltung, die du gegenüber deiner Pflicht haben solltest? Deine Einstellung zur Ausführung deiner Pflicht steht im Zusammenhang mit deinem Lebenseintritt. Gott kümmert sich nicht darum, was dir jeden Tag widerfährt oder wie viel Arbeit du machst und wie sehr du dich anstrengst – Er achtet auf deine Einstellung zu diesen Dingen. Und mit was haben deine Einstellung zu diesen Dingen und die Art und Weise, wie du sie erledigst, zu tun? Das hat sowohl mit der Frage zu tun, ob du nach der Wahrheit strebst oder nicht, als auch mit deinem Lebenseintritt. Gott betrachtet deinen Lebenseintritt und den Weg, dem du folgst. Wenn du dem Weg des Strebens nach der Wahrheit folgst und über Lebenseintritt verfügst, wirst du in der Lage sein, bei der Ausführung deiner Pflichten harmonisch mit anderen zusammenzuarbeiten, und es wird dir ein Leichtes sein, deine Pflichten auf eine Weise auszuführen, die den Anforderungen entspricht. Wenn du jedoch während der Ausführung deiner Pflicht ständig betonst, dass du Kapital hast, dass du dich mit deiner Arbeit auskennst und dass du Erfahrung hast, Gottes Absichten berücksichtigst und mehr als jeder andere nach der Wahrheit strebst, und wenn du dann denkst, dass du aufgrund dieser Dinge qualifiziert bist, das letzte Wort zu haben, und du nichts mit irgendjemand anderem besprichst, immer eigenmächtig handelst, deine eigenen Vorhaben durchführst und immer „die einzige Blume, die blüht“ sein willst, gehst du dann den Weg des Lebenseintritts? Nein – hier handelt es sich um das Streben nach Status, es ist der Weg, den Paulus beschritt, und nicht der Weg des Lebenseintritts.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie sieht eine maßstabsgerechte Ausführung der eigenen Pflicht aus?
Wie solltet ihr mit Schwierigkeiten umgehen, auf die ihr bei der Ausführung eurer Pflicht stößt? Der beste Weg ist, dass alle gemeinsam nach der Wahrheit suchen, um ein Problem zu lösen und zu einem Konsens zu kommen. Sofern ihr die Grundsätze versteht, werdet ihr wissen, was zu tun ist. Das ist der optimale Weg, um Probleme zu lösen. Wenn ihr nicht nach der Wahrheit sucht, um ein Problem zu lösen, und stattdessen nur nach euren persönlichen Auffassungen und Vorstellungen vorgeht, dann tut ihr eure Pflicht nicht. Worin unterscheidet sich ein solches Vorgehen davon, in der nichtgläubigen Gesellschaft und Satans Welt zu arbeiten? Gottes Haus wird von der Wahrheit regiert und von Gott. Welches Problem auch auftritt, um es zu lösen, muss man nach der Wahrheit suchen. Unabhängig davon, wie viele verschiedene Meinungen es gibt oder wie sehr sie sich unterscheiden, alle müssen vorgebracht werden und über alle muss Gemeinschaft gehalten werden. Wenn daraufhin ein Konsens erzielt worden ist, sollten den Grundsätzen entsprechend Maßnahmen ergriffen werden. Auf diese Weise könnt ihr nicht nur das Problem lösen, sondern auch die Wahrheit praktizieren und eure Pflicht gut erfüllen. Außerdem könnt ihr während der Problemlösung eine harmonische Zusammenarbeit zuwege bringen. Wenn jene, die ihre Pflicht ausführen, alle die Wahrheit lieben, dann fällt es ihnen leicht, die Wahrheit zu akzeptieren und sich ihr zu unterwerfen; wenn sie jedoch arrogant und selbstgerecht sind, ist es nicht leicht für sie, die Wahrheit zu akzeptieren, selbst wenn die Leute darüber Gemeinschaft halten. Es gibt Menschen, die die Wahrheit nicht verstehen, aber trotzdem ständig wollen, dass andere ihnen zuhören. Solche Menschen stören nur andere bei der Ausführung ihrer Pflicht. Das ist die Wurzel des Problems, und bevor man seine Pflicht gut ausführen kann, muss diese beseitigt werden. Wenn jemand bei der Ausführung seiner Pflicht stets arrogant und eigensinnig ist, ständig willkürlich und einseitig handelt, alles rücksichtslos und nach Belieben erledigt, ohne mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten oder es mit ihnen zu besprechen und ohne nach den Wahrheitsgrundsätzen zu suchen – was ist das dann für eine Einstellung zur eigenen Pflicht? Kann man seine Pflicht auf diese Weise gut erfüllen? Wenn eine solche Person es nie akzeptiert, dass man sie zurechtstutzt, sie überhaupt nicht die Wahrheit akzeptiert und weiterhin die Dinge auf ihre Art, vorschnell und nach Belieben erledigt, ohne Buße zu tun oder sich zu verändern – dann handelt es sich nicht nur um ein Problem mit ihrer Einstellung, sondern um ein Problem mit ihrer Menschlichkeit und ihrem Charakter. Dies ist jemand ohne Menschlichkeit. Kann jemand, der keine Menschlichkeit aufweist, seine Pflicht gut erfüllen? Natürlich nicht. Wenn jemand bei der Ausführung seiner Pflicht sogar rücksichtslos Missetaten begeht und die Arbeit der Kirche stört, dann ist er ein böser Mensch. Menschen wie diese sind nicht geeignet, ihre Pflicht zu tun. Die Ausführung ihrer Pflicht führt nur zu Störungen und Beeinträchtigungen, und sie richten mehr Schaden als Nutzen an, weshalb sie aus ihrer Pflicht entlassen und die Kirche von ihnen gesäubert werden sollte. Aus diesem Grund hängt die Frage, ob ein Mensch seine Pflicht gut ausführen kann, nicht nur von seinem Kaliber ab, sondern in erster Linie von seiner Einstellung bei der Ausführung seiner Pflicht sowie von seinem Charakter und davon, ob seine Menschlichkeit gut oder schlecht ist und ob er die Wahrheit akzeptieren kann. Das sind die Kernfragen.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die richtige Pflichterfüllung erfordert eine harmonische Zusammenarbeit
Man muss lernen, wie man damit umgeht, wenn Menschen Probleme damit haben, bei ihrer Pflicht mit anderen zusammenzuarbeiten. Nach welchem Grundsatz sollte man damit umgehen? Welche Wirkung sollte erzielt werden? Lerne, mit jedem harmonisch zusammenzuarbeiten und richte dich im Umgang mit anderen nach der Wahrheit, Gottes Wort und den Grundsätzen, nicht nach Gefühlen oder Impulsivität. Wird auf diese Weise in der Kirche nicht die Wahrheit herrschen? Werden die Dinge nicht fair und vernünftig gehandhabt, solange die Wahrheit herrscht? Denkt ihr nicht, dass eine harmonische Zusammenarbeit allen zugutekommt? (Doch, das tut sie.) Die Dinge so zu tun, kommt euch sehr zugute. Zunächst einmal ist es für euch bei der Ausführung eurer Pflicht positiv erbauend und wertvoll. Dazu kommt, dass es euch davor bewahrt, Fehler zu machen, Unterbrechungen und Störungen zu verursachen und den Weg der Antichristen einzuschlagen. Fürchtet ihr euch davor, den Weg der Antichristen zu gehen? (Ja.) Ist Furcht an sich nützlich? Nein – Furcht allein kann das Problem nicht lösen. Es ist normal, sich davor zu fürchten, den Weg der Antichristen zu gehen. Es zeigt, dass man jemand ist, der die Wahrheit liebt, jemand, der nach der Wahrheit trachten und streben will. Wenn du dich im Herzen fürchtest, dann solltest du nach der Wahrheit suchen und den Weg der Praxis finden. Du musst zunächst lernen, harmonisch mit anderen zusammenzuarbeiten. Wenn es ein Problem gibt, dann löse es, indem du Gemeinschaft hältst und es besprichst, damit jeder über die Grundsätze sowie die konkrete Begründung und den Plan in Hinsicht auf den Beschluss Bescheid wissen kann. Hält dich das nicht davon ab, willkürlich und einseitig zu handeln? Wenn du ein Herz hast, das Gott fürchtet, dann wirst du darüber hinaus auf natürliche Weise Gottes genaue Prüfung empfangen können. Aber du musst auch lernen, zu akzeptieren, dass Gottes auserwähltes Volk dich beaufsichtigt, was Toleranz und Akzeptanz von dir erfordert. Wenn du siehst, dass dich jemand beaufsichtigt, deine Arbeit kontrolliert oder dich ohne dein Wissen überprüft, und du hitzköpfig wirst, diese Person wie einen Feind behandelst und sie verachtest, sie sogar wie einen Verräter angreifst und sie wie einen solchen behandelst und herbeisehnst, dass sie verschwindet, dann bedeutet das Ärger. Ist das nicht extrem boshaft? Inwiefern unterscheidet sich das von einem Teufelskönig? Stellt das einen fairen Umgang mit den Menschen dar? Wenn du den richtigen Weg gehst und richtig handelst, was hast du dann zu befürchten, wenn dich jemand überprüft? Wenn du dich fürchtest, dann zeigt das, dass etwas in deinem Herzen lauert. Wenn dir im Herzen bewusst ist, dass du ein Problem hast, dann solltest du Gottes Gericht und Züchtigung akzeptieren. Das ist vernünftig. Wenn du weißt, dass du ein Problem hast, aber niemandem gestattest, dich zu beaufsichtigen, deine Arbeit zu kontrollieren oder dein Problem zu untersuchen, dann verhältst du dich äußerst unvernünftig, du rebellierst gegen Gott und widersetzt dich Ihm, und in diesem Fall ist dein Problem sogar noch gravierender. Wenn Gottes auserwähltes Volk feststellt, dass du eine böse Person bist oder ein Ungläubiger, dann werden die Folgen sogar noch verdrießlicher sein. Daher sind diejenigen, die die Kontrolle, Untersuchung und Prüfung durch andere annehmen können, die vernünftigsten von allen, denn sie verfügen über Toleranz und normale Menschlichkeit. Wenn du feststellst, dass deine Herangehensweise falsch ist, oder du eine verdorbene Disposition offenbarst und du dann in der Lage bist, dich anderen gegenüber zu öffnen und mit ihnen zu kommunizieren, wird das den Menschen in deiner Umgebung helfen, dich zu beaufsichtigen. Es ist sicherlich notwendig, die Beaufsichtigung anzunehmen, die Hauptsache ist es jedoch, zu Gott zu beten, sich auf Ihn zu verlassen und sich selbst ständig zu prüfen. Insbesondere, wenn du den falschen Weg eingeschlagen oder etwas Falsches getan hast oder im Begriff bist, auf willkürliche oder gebieterische Weise zu handeln und jemand in deiner Nähe darauf hinweist und dich darauf aufmerksam macht, musst du dies annehmen und rasch über dich nachdenken, deinen Fehler zugeben und ihn korrigieren. Dies kann dich davor bewahren, auf den Pfad des Antichristen zu gelangen. Wenn es jemanden gibt, der dir auf diese Weise hilft und dich warnt, wirst du dann nicht geschützt, ohne es zu wissen? Für dich ist das eine Art Schutz. Deshalb solltest du nicht immer vor deinen Brüdern und Schwestern oder Menschen um dich herum auf der Hut sein. Verstell dich nicht ständig und verhülle dich nicht, so dass andere dich nicht verstehen oder sehen können, wer du bist. Wenn dein Herz ständig vor anderen auf der Hut ist, wird das deine Suche nach der Wahrheit beeinträchtigen, und du wirst leicht das Wirken des Heiligen Geistes versäumen sowie viele Gelegenheiten, vervollkommnet zu werden.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die richtige Pflichterfüllung erfordert eine harmonische Zusammenarbeit
Was muss man tun, um seine Pflicht gut auszuführen? Man muss sie mit ganzem Herzen und seiner ganzen Energie ausführen. Sein ganzes Herz und seine ganze Energie einzusetzen bedeutet, nur an die Ausführung seiner Pflicht zu denken, und sich nicht durch andere Dinge ablenken zu lassen. Und dann muss man seine ganze Energie und seine gesamte Kraft aufwenden und sein Kaliber, seine Begabungen, Stärken und die Dinge, die man verstanden hat, für die Aufgabe einsetzen. Wenn du Dinge begreifen und verstehen kannst und eine gute Idee hast, musst du dich mit anderen darüber austauschen. Das bedeutet es, harmonisch zusammenzuarbeiten. So wirst du deine Pflicht gut erfüllen und es schaffen, sie den Anforderungen entsprechend auszuführen. Wenn du immer alles selbst in die Hand nehmen willst, wenn du stets alleine Großes leisten willst, wenn du immer willst, dass du im Mittelpunkt stehst und nicht andere, führst du dann deine Pflicht aus? Was du tust, nennt man Autokratie; es bedeutet, sich selbst in Szene zu setzen. Das ist satanisches Verhalten, keine Ausführung der Pflicht. Es spielt keine Rolle, welche Stärken, Begabungen oder besonderen Talente jemand hat: Niemand kann die gesamten Aufgaben eines Arbeitsbereichs alleine schultern; man muss lernen, harmonisch zusammenzuarbeiten, wenn man die kirchliche Arbeit gut verrichten will. Deshalb ist harmonische Zusammenarbeit ein Praxisgrundsatz bei der Ausführung der Pflicht. Solange du dein ganzes Herz, deine ganze Mühe und deine ganze Hingabe einbringst und alles aufwendest, was du kannst, führst du deine Pflicht gut aus. Wenn du einen Einfall oder eine Idee hast, erzähle anderen davon; halte sie nicht zurück und verstecke sie nicht. Wenn du Vorschläge hast, dann bring sie vor; eine Idee, die mit der Wahrheit übereinstimmt, muss akzeptiert werden und man muss ihr gehorchen, von wem sie auch stammen mag. Befolge dies, und du wirst eine harmonische Zusammenarbeit herbeigeführt haben. Das ist es, was es bedeutet, seine Pflicht hingebungsvoll auszuführen. Wenn du deine Pflicht ausführst, musst du nicht alles allein in die Hand nehmen, noch musst du dich zu Tode arbeiten oder „die einzige erblühte Blume“ sein oder ein Freigeist; vielmehr musst du lernen, harmonisch mit anderen zusammenzuarbeiten und alles zu tun, was du kannst, deiner Verantwortung nachzukommen und deine ganze Mühe aufzuwenden. Das ist es, was es bedeutet, deine Pflicht auszuführen. Deine Pflicht auszuführen heißt, die Menge an Kraft und Licht, die du besitzt, zum Einsatz zu bringen und ein Ergebnis zu erzielen. Das genügt. Versuche nicht, dich immer hervorzutun, ständig Hochtrabendes von dir zu geben, Dinge allein zu bewerkstelligen. Du solltest lernen, wie man mit anderen zusammenarbeitet, und du solltest mehr darauf achten, dir die Vorschläge anderer anzuhören und ihre Stärken zu entdecken. So wird harmonische Zusammenarbeit leicht. Wenn du ständig versuchst, dich hervorzutun, und das letzte Wort haben willst, dann ist das keine harmonische Zusammenarbeit. Was tust du? Du stiftest Störung und untergräbst andere. Störung zu stiften und andere zu untergraben bedeutet, die Rolle Satans zu spielen; es bedeutet nicht, seine Pflicht auszuführen. Wenn du immer Dinge tust, die Störung hervorrufen und andere untergraben, dann wird Gott sich nicht daran erinnern, egal, wie sehr du dich anstrengst oder wie sorgfältig du bist. Vielleicht ist deine Stärke nur gering, doch wenn du fähig bist, mit anderen zusammenzuarbeiten, und in der Lage, angemessene Vorschläge anzunehmen, und wenn du die richtige Motivation hast und die Arbeit von Gottes Haus schützen kannst, dann bist du ein Mensch vom richtigen Schlag. Manchmal kannst du mit einem einzigen Satz ein Problem lösen und jedem Nutzen bringen; manchmal, nachdem du über eine einzige Aussage der Wahrheit Gemeinschaft gehalten hast, haben alle einen Weg voran und können in Harmonie zusammenarbeiten, und alle streben gemeinsam, im Herzen vereint, und teilen die gleichen Ansichten und Meinungen, was die Arbeit besonders effektiv sein lässt. Auch wenn sich vielleicht niemand daran erinnert, dass du diese Rolle gespielt hast, und du vielleicht nicht das Gefühl hast, als hättest du dich sehr angestrengt, in Gottes Augen wirst du ein Mensch sein, der die Wahrheit praktiziert, ein Mensch, der gemäß den Grundsätzen handelt. Gott wird sich an das erinnern, was du getan hast. Das heißt es, deine Pflicht hingebungsvoll auszuführen. Welche Schwierigkeiten du bei der Ausführung deiner Pflicht auch haben magst, sie können in der Tat alle mit Leichtigkeit behoben werden. Solange du ein ehrlicher Mensch bist, mit einem Herzen, das Gott zugeneigt ist, und nach der Wahrheit suchen kannst, gibt es kein Problem, das nicht gelöst werden kann. Wenn du die Wahrheit nicht verstehst, dann musst du lernen, zu gehorchen. Wenn es jemanden gibt, der die Wahrheit versteht oder übereinstimmend mit der Wahrheit spricht, dann musst du es akzeptieren und gehorchen. Du solltest auf keinen Fall etwas tun, das störend oder beeinträchtigend ist, und du darfst nicht willkürlich und auf eigene Faust handeln. Auf diese Weise wirst du nichts Böses tun. Du musst an Folgendes denken: Bei der Ausführung deiner Pflicht geht es nicht darum, deine eigenen Unterfangen oder Vorhaben durchzuführen. Das ist nicht deine persönliche Arbeit, es ist die Arbeit der Kirche, und du bringst nur die Stärken ein, die du hast. Was du in Gottes Führungswerk tust, ist nur ein kleiner Teil der Mitarbeit des Menschen. Du hast nur eine unbedeutende Rolle in irgendeiner Ecke. Das ist die Verantwortung, die du trägst. In deinem Herzen solltest du diese Vernunft haben. Ganz egal, wie viele Menschen ihre Pflichten gemeinsam ausführen oder mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert sind, was alle zuerst tun sollten, ist, zu Gott zu beten und miteinander Gemeinschaft zu halten, nach der Wahrheit zu suchen, und dann festzustellen, welche die Grundsätze der Praxis sind. Wenn sie ihre Pflichten auf diese Weise erfüllen, werden sie einen Weg der Praxis haben.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die richtige Pflichterfüllung erfordert eine harmonische Zusammenarbeit
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