23. Wie man das Problem löst, Gefallen daran zu finden, zu prahlen und sich selbst zu bezeugen
Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage
Sich selbst erhöhen und bezeugen, sich selbst zur Schau stellen, versuchen, die Leute dazu zu bringen, eine hohe Meinung von einem zu haben und einen anzubeten – die verdorbene Menschheit ist zu all diesen Dingen fähig. Auf diese Weise reagieren Menschen instinktiv, wenn sie von ihrer satanischen Natur beherrscht werden, und das ist der ganzen verdorbenen Menschheit gemein. Wie erhöhen und bezeugen sich Menschen normalerweise selbst? Wie erreichen sie ihr Ziel, andere dazu zu bringen, eine hohe Meinung von ihnen zu haben und sie anzubeten? Sie bezeugen, wie viel Arbeit sie geleistet haben, wie viel sie gelitten haben, wie sehr sie sich aufgewandt haben und wie hoch der Preis ist, den sie gezahlt haben. Sie erhöhen sich selbst, indem sie über ihr Kapital sprechen, um einen höheren, festeren und sichereren Platz in den Herzen anderer zu erhalten, sodass mehr Menschen sie schätzen, eine hohe Meinung von ihnen haben, sie beneiden und sogar anbeten, zu ihnen aufschauen und ihnen nachfolgen. Um dieses Ziel zu erreichen, tun die Menschen viele Dinge, die oberflächlich betrachtet Gott bezeugen, im Wesentlichen aber sie selbst erhöhen und bezeugen. Besitzen sie Vernunft, wenn sie so handeln? Sie befinden sich jenseits der Reichweite von Rationalität, und sie selbst haben keine Scham. Sie bezeugen ungeniert, was sie für Gott getan und wie viel sie für Ihn gelitten haben. Sie stellen sogar ihre Gaben, Talente, Erfahrungen, besonderen Fähigkeiten zur Schau, ihre ausgeklügelten Techniken für weltliche Belange, die Mittel, die sie verwenden, um mit Menschen zu spielen usw. Eine ihrer Methoden, sich selbst zu erhöhen und zu bezeugen, besteht darin, sich selbst zur Schau zu stellen und andere herabzusetzen. Sie verstellen sich auch und präsentieren sich in einem falschen Licht, verstecken ihre Schwächen, Unzulänglichkeiten und Defizite vor den Menschen, und sie zeigen den Menschen immer nur ihre Großartigkeit. Sie trauen sich nicht einmal, anderen Menschen zu sagen, wenn sie sich negativ fühlen, und es fehlt ihnen der Mut, sich zu öffnen und mit anderen Gemeinschaft zu halten. Wenn sie etwas falsch machen, tun sie ihr Bestes, um es zu verbergen und zu vertuschen. Sie erwähnen niemals den Schaden, den sie der Arbeit der Kirche bei der Ausführung ihrer Pflicht zugefügt haben. Wenn sie jedoch einen kleinen Beitrag geleistet oder einen kleinen Erfolg erzielt haben, prahlen sie schnell damit. Sie wollen verzweifelt die ganze Welt wissen lassen, wie fähig sie sind, wie groß ihr Kaliber ist, wie außergewöhnlich sie sind und wie viel besser sie als normale Menschen sind. Sind dies nicht Arten, sich selbst zu erhöhen und zu bezeugen? Ist sich selbst zu erhöhen und zu bezeugen etwas, das jemand mit Gewissen und Vernunft tut? Das ist es nicht. Wenn Menschen dies also tun, welche Disposition wird dann normalerweise offenbart? Arroganz. Das ist eine der Hauptdispositionen, die die Leute offenbaren, gefolgt von Verlogenheit, die darin besteht, alles Mögliche zu tun, damit andere Menschen eine hohe Meinung von ihnen haben. Ihre Worte sind hieb- und stichfest, und es finden sich darin eindeutig Beweggründe sowie Pläne, sie stellen sich selbst zur Schau, und doch wollen sie diese Tatsache verbergen. Das Ergebnis dessen, was solche Menschen sagen, ist, dass es anderen das Gefühl gibt, dass diese Menschen besser sind als andere, dass niemand ihnen ebenbürtig ist, dass alle anderen ihnen unterlegen sind. Und wird dieses Ergebnis nicht mit hinterhältigen Mitteln erreicht? Welche Disposition steckt hinter solchen Mitteln? Und gibt es Elemente der Niederträchtigkeit? (Die gibt es.) Das ist eine Art von niederträchtiger Disposition. Es ist ersichtlich, dass diese Mittel, die sie anwenden, von einer betrügerischen Disposition geleitet werden – warum also sage Ich, dass sie niederträchtig ist? Was hat das mit Niederträchtigkeit zu tun? Was denkt ihr: Können sie offen über ihre Ziele sprechen, wenn sie sich selbst erhöhen und bezeugen? Nein, das können sie nicht. Doch es gibt immer ein Verlangen in den Tiefen ihres Herzens, und was sie sagen und tun, dient diesem Verlangen, und die Ziele und Beweggründe dessen, was sie sagen und tun, werden sehr geheim gehalten. Um diese Ziele zu erreichen, werden sie zum Beispiel Irreführung oder dubiose Taktiken anwenden. Ist solche Geheimniskrämerei nicht von Natur aus hinterhältig? Kann man solche Hinterhältigkeit nicht niederträchtig nennen? (Ja.) Sie kann in der Tat als niederträchtig bezeichnet werden, und sie geht tiefer als Verlogenheit. Sie verwenden bestimmte Wege oder Methoden, um ihre Ziele zu erreichen. Diese Disposition ist Verlogenheit. Der Ehrgeiz und das Verlangen tief in ihren Herzen, immer zu wollen, dass die Menschen ihnen folgen, zu ihnen aufschauen und sie anbeten, veranlassen sie jedoch häufig dazu, sich selbst zu erhöhen und zu bezeugen und diese Dinge skrupellos und schamlos zu tun. Was ist das für eine Disposition? Sie erhebt sich auf die Ebene der Niederträchtigkeit.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 4: Sie erhöhen und bezeugen sich selbst
Worüber reden die Menschen für gewöhnlich, wenn sie sich selbst erhöhen und für sich Zeugnis ablegen? Zum einen reden sie über ihre Qualifikationen. Beispielsweise reden manche darüber, wie sie für bestimmte hochrangige Kirchenleiter als Gastgeber tätig gewesen sind. Manche sagen sogar: „Ich war für Gott selbst als Gastgeber tätig, und Er war ziemlich nett zu mir – ich werde definitiv perfektioniert werden.“ Was meinen sie damit? (Sie versuchen die Menschen dazu zu bringen, dass sie eine hohe Meinung von ihnen haben.) Wenn sie so etwas sagen, verfolgen sie ein Ziel. Andere sagen: „Ich hatte Kontakt zu dem Oberen, der eine recht hohe Meinung von mir hatte und mich dazu anhielt, in meinem Streben hart zu arbeiten.“ Eigentlich hat keiner eine Ahnung davon, was der Obere von ihm hält. Manche übertreiben wirklich und denken sich manchmal sogar etwas aus. Sie wüssten nicht, was sie tun sollten, falls eine Gruppe von Menschen zusammenkäme, um ihre Geschichten zu verifizieren und zu überprüfen. Es kann gut sein, dass der Obere zu jemandem sagt: „Du hast ein gutes Kaliber und verfügst über Begriffsvermögen. Du solltest praktizieren, dein Erfahrungszeugnis auszuschreiben. Sobald du über Lebenserfahrung verfügst, könntest du Leiter werden.“ Was wird hier angedeutet? Obwohl diese Person Talent hat, muss sie trotzdem eine Zeitlang geschult werden und Erfahrungen sammeln. Auf welche Natur weist das hin, wenn diese Person prahlt und sich hervortut, bevor sie geschult ist oder Erfahrungen dazugewonnen hat? Sie ist arrogant und eingebildet und hat ihre Vernunft verloren, richtig? Selbst wenn der obere Bruder sagt, dass diese Person über Kaliber verfügt und Talent hat, ermutigt er sie damit nur oder gibt ihr eine Einschätzung. Mit welchem Ziel läuft dieser Mensch umher und gibt dermaßen an? Er tut es, damit die Menschen eine hohe Meinung von ihm haben, damit sie ihn verehren. Was er damit sagen will, ist Folgendes: „Sieh mal – der obere Bruder hält viel von mir, warum tust du das also nicht? Jetzt, da ich dir das erzählt habe, solltest du auch eine hohe Meinung von mir haben.“ Das ist das Ziel, das er erreichen will. Es gibt auch jene, die sagen: „Früher war ich Leiter. Ich war Leiter einer Region, eines Bezirkes, einer Kirche – ich bin die Karriereleiter immer wieder nach oben und nach unten geklettert – ich wurde mehrfach befördert und degradiert. Letztlich war der Himmel von meiner Aufrichtigkeit berührt, und heute bin ich wieder ein hochrangiger Leiter. Und ich war nicht ein einziges Mal negativ.“ Wenn du sie fragst, warum sie sich nie negativ gefühlt haben, dann antworten sie: „Ich verlasse mich darauf, dass echtes Gold dazu bestimmt ist, dereinst zu glänzen.“ Zu dieser Schlussfolgerung gelangen sie. Ist das die Wahrheitsrealität? (Nein.) Was also ist das, wenn es nicht die Wahrheitsrealität ist? Es ist eine bizarre Theorie; wir könnten auch sagen, dass es ein Trugschluss ist. Welche Konsequenzen mag es geben, wenn sie so sprechen? Manche sagen vielleicht: „Dieser Mensch strebt wirklich nach der Wahrheit. Er ist nicht negativ geworden, nachdem er so oft befördert und degradiert worden ist. Und jetzt wurde er wieder zum Leiter gemacht – echtes Gold glänzt wirklich. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er vervollkommnet wird.“ Hatte diese Person es nicht eben darauf angelegt? Tatsächlich hatte sie es genau darauf angelegt. Ganz gleich, auf welche Art und Weise Antichristen reden, sie tun es immer, damit die Menschen eine hohe Meinung von ihnen haben und sie verehren, um einen bestimmten Platz in ihren Herzen einzunehmen, sogar, um Gottes Platz darin einzunehmen – all diese Ziele wollen Antichristen erreichen, wenn sie Zeugnis für sich ablegen. Wann immer hinter dem, was Menschen sagen, predigen und Gemeinschaft halten, das Motiv steckt, andere dazu zu bringen, dass sie eine hohe Meinung von ihnen haben und sie verehren, erhöhen sie sich mit so einem Verhalten selbst und legen Zeugnis für sich selbst ab, und sie tun das, um einen Platz in den Herzen anderer einzunehmen. Obgleich die Art und Weise, wie diese Menschen reden, nicht ganz dieselbe ist, erzeugen sie damit in mehr oder weniger großem Ausmaß die Wirkung, dass sie Zeugnis für sich selbst ablegen und andere dazu bringen, sie zu verehren. So ein Verhalten gibt es, in unterschiedlichem Maße, bei fast allen Leitern und Mitarbeitern. Wenn sie an einen bestimmten Punkt gelangen, an dem sie sich nicht mehr stoppen können und es ihnen schwerfällt, sich zurückzuhalten, und sie eine besonders ausgeprägte und klare Absicht und ein besonders ausgeprägtes und klares Ziel verfolgen: Menschen dazu zu bringen, sie so zu behandeln, als wären sie Gott oder ein Idol, damit sie andere einschränken und kontrollieren und andere Menschen dazu bringen können, ihnen zu gehorchen und sie zu verehren, dann ist die Natur all dessen, dass sie sich selbst erhöhen und Zeugnis für sich selbst ablegen, und dem haftet eine Eigenschaft an, die den Antichristen innewohnt.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 1: Sie versuchen, die Herzen der Menschen für sich zu gewinnen
Die zweite Äußerungsform von Menschen, Ereignissen und Dingen, die im Kirchenleben Unterbrechungen und Störungen verursachen, besteht darin, dass Menschen Worte und Glaubenslehren sprechen, um andere irrezuführen und ihre Hochschätzung zu gewinnen. Normalerweise sprechen die meisten Menschen einige Worte und Glaubenslehren. Die meisten Menschen haben das schon getan. Wir sollten das typische Vorkommnis, dass jemand Worte und Glaubenslehren von sich gibt, als Ergebnis seiner geringen Größe und seines Mangels an Verständnis der Wahrheit ansehen. Solange er dabei nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt, dies nicht absichtlich tut, das Gespräch nicht monopolisiert, weder von allen Nachsicht verlangt, um nach Belieben zu sprechen, noch fordert, dass jeder ihm zuhört, und solange er andere nicht irreführt und versucht, deren Hochschätzung zu gewinnen, stellt dies keine Unterbrechung und Störung dar. Da die meisten Menschen keine Wahrheitsrealität besitzen, ist das Sprechen von Worten und Glaubenslehren an der Tagesordnung. Um es etwas unpassend auszudrücken: Es ist verzeihlich; es kann vergeben und nicht zu ernst genommen werden. Es gibt jedoch eine Ausnahme, nämlich wenn die Person, die Worte und Glaubenslehren spricht, vorsätzlich handelt. Was tut sie vorsätzlich? Was sie vorsätzlich tut, ist nicht das Sprechen von Worten und Glaubenslehren – denn es mangelt ihr auch an der Wahrheitsrealität. Ihre Handlungen, wie das Sprechen von Worten und Glaubenslehren, das Rufen von Parolen und das Reden über Theorien, sind die gleichen wie bei allen anderen. Es gibt jedoch einen Unterschied: Wenn sie Worte und Glaubenslehren spricht, will sie immer, dass andere sie schätzen, und sie will sich mit den Leitern und Mitarbeitern sowie mit denen, die nach der Wahrheit streben, vergleichen. Noch unvernünftiger ist, dass, egal was sie sagt oder wie sie es sagt, ihr Ziel darin besteht, Menschen für sich zu gewinnen und die Herzen der Menschen irrezuführen – alles nur, um Hochschätzung zu erlangen. Welchen Zweck hat es, nach Hochschätzung zu streben? Sie begehrt danach, in den Herzen der Menschen Status und Ansehen zu haben, eine herausragende Persönlichkeit oder ein Anführer in der Menge zu werden, jemand Außergewöhnliches oder Ungewöhnliches zu werden, eine besondere Figur zu werden, jemand, dessen Worte Autorität haben. Diese Situation unterscheidet sich von den gewöhnlichen Fällen, in denen Menschen Worte und Glaubenslehren sprechen, und stellt eine Unterbrechung und Störung dar. Was unterscheidet diese Menschen von denen, die auf die üblichere Weise Worte und Glaubenslehren sprechen? Es ist ihr ständiges Verlangen, zu sprechen; sobald sich eine Gelegenheit bietet, werden sie sprechen. Solange es eine Versammlung oder eine Gruppe von versammelten Menschen gibt – solange sie ein Publikum haben –, werden sie sprechen, und sie besitzen ein besonders starkes Verlangen, dies zu tun. Ihr Zweck beim Sprechen ist nicht, ihre inneren Gedanken, ihre Gewinne, Erfahrungen, Verständnisse oder Einsichten mit den Brüdern und Schwestern zu teilen, um ein Verständnis der Wahrheit zu fördern oder einen Weg zu ihrer Praxis aufzuzeigen. Stattdessen ist es ihr Zweck, die Gelegenheit zu nutzen, Glaubenslehren zu verkünden, um sich selbst zur Schau zu stellen, andere wissen zu lassen, wie gelehrt sie sind, zu zeigen, dass sie Verstand, Wissen und Bildung haben und über dem Durchschnittsmenschen stehen. Sie wollen als fähige Persönlichkeiten bekannt sein, nicht nur als gewöhnliche. Sie wollen, dass sich bei jeder Angelegenheit jeder an sie wendet und sie konsultiert. Bei jedem Problem in der Kirche oder jeder Schwierigkeit, mit der die Brüder und Schwestern konfrontiert sind, wollen sie die erste Person sein, an die andere denken; sie wollen, dass andere ohne sie nichts tun können, dass sie sich nicht trauen, irgendeine Angelegenheit ohne sie zu handhaben, und dass alle auf ihr Kommando warten. Das ist die Wirkung, die sie sich wünschen. Ihr Zweck beim Sprechen von Worten und Glaubenslehren ist es, Menschen zu umgarnen und zu kontrollieren. Für sie ist das Sprechen von Worten und Glaubenslehren lediglich eine Methode, ein Ansatz; sie sprechen nicht Worte und Glaubenslehren, weil sie die Wahrheit nicht verstehen, sondern sie zielen dadurch vielmehr darauf ab, die Menschen dazu zu bringen, sie von Herzen zu bewundern, zu ihnen aufzusehen und sogar Angst vor ihnen zu haben, sodass diese von ihnen eingeschränkt und kontrolliert werden. Diese Art des Sprechens von Worten und Glaubenslehren stellt somit eine Unterbrechung und Störung dar. Im Kirchenleben sollten solche Personen eingeschränkt werden, und diesem Verhalten des Sprechens von Worten und Glaubenslehren sollte ebenfalls Einhalt geboten werden, damit es sich nicht ungehindert fortsetzt.
– Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (13)
Manche Menschen bezeugen sich sprachlich selbst und benutzen Worte, mit denen sie sich selbst aufspielen, während andere das durch ihr Verhalten tun. Was sind die Ausdrucksformen eines Menschen, der sich durch sein Verhalten selbst bezeugt? Äußerlich zeigt er gewisse Verhaltensweisen, die mehr oder weniger mit den Auffassungen der Menschen übereinstimmen, die Aufmerksamkeit der Menschen erregen und von ihnen als recht nobel und gewissermaßen im Einklang mit moralischen Maßstäben betrachtet werden. Diese Verhaltensweisen lassen die Menschen denken, dass er ehrenhaft ist, Integrität besitzt, Gott wirklich liebt und sehr fromm ist und ein gottesfürchtiges Herz hat und dass er jemand ist, der nach der Wahrheit strebt. Solche Menschen zeigen häufig einige gute äußere Verhaltensweisen, um andere irrezuführen – riecht das nicht ebenfalls danach, sich selbst zu erhöhen und zu bezeugen? Üblicherweise erhöhen und bezeugen Menschen sich selbst durch Worte, indem sie klar zum Ausdruck bringen, wie sie sich von der Masse abheben und dass sie weisere Ansichten als andere haben, damit die Menschen eine hohe Meinung von ihnen haben und zu ihnen aufschauen. Es gibt jedoch auch gewisse Methoden, die sich nicht klarer Worte bedienen, sondern bei denen die Menschen äußere Praktiken nutzen, um zu bezeugen, dass sie besser als andere Leute sind. Solche Praktiken sind gut durchdacht, sie zeugen von einem Motiv und einer bestimmten Absicht, und sie sind sehr zielgerichtet. Sie wurden so verpackt und aufbereitet, dass die Leute in ihnen Verhaltensweisen und Praktiken sehen, die mit den Auffassungen der Menschen übereinstimmen, die nobel, fromm und im Einklang mit dem Anstand eines Heiligen und sogar gottliebend, gottesfürchtig und im Einklang mit der Wahrheit erscheinen. Hierdurch wird genau dasselbe Ziel erreicht, und zwar, dass sie sich selbst erhöhen und bezeugen und andere Leute dazu bringen, eine hohe Meinung von ihnen zu haben und sie zu verehren. Ist euch so etwas schon einmal begegnet, oder habt ihr so etwas schon einmal gesehen? Habt ihr solche Äußerungsformen? Stehen diese Dinge und das Thema, worüber Ich spreche, abseits des echten Lebens? Tatsächlich tun sie das nicht. Ich werde ein ganz einfaches Beispiel nennen. Manche erscheinen, wenn sie ihre Pflichten ausführen, nach außen hin extrem beschäftigt; sie arbeiten absichtlich dann weiter, wenn andere essen oder schlafen; und wenn andere mit ihren Pflichten anfangen, gehen sie essen oder schlafen. Welches Ziel verfolgen sie damit? Sie wollen Aufmerksamkeit erregen und allen zeigen, dass sie so mit ihren Pflichten beschäftigt sind, dass sie keine Zeit haben, zu essen oder zu schlafen. Sie denken: „Ihr tragt wirklich keine Bürde. Wieso seid ihr, wenn es ums Essen und Schlafen geht, so proaktiv? Ihr Taugenichtse! Seht mich an: Ich arbeite, während ihr alle esst, und in der Nacht, wenn ihr schlaft, bin ich immer noch am Arbeiten. Könntet ihr so leiden? Ich kann dieses Leid ertragen; ich setze mit meinem Verhalten ein Zeichen.“ Was haltet ihr davon, dass sie sich so verhalten und derartiges manifestieren? Machen solche Menschen das nicht mit Absicht? Manche machen das mit Absicht. Und was ist das für ein Verhalten? Diese Menschen wollen Nonkonformisten sein; sie wollen anders sein als die breite Masse und den Menschen zeigen, dass sie ihre Pflichten die ganze Nacht geschäftig ausführen, dass sie ganz besonders in der Lage sind, Leid zu ertragen. So wird jeder besonders Mitleid für sie empfinden und besondere Sympathie für sie zeigen und denken, dass sie eine schwere Bürde auf ihren Schultern tragen, dass sie bis zum Hals in Arbeit stecken und zu viel um die Ohren haben, um zu essen oder zu schlafen. Und wenn sie nicht gerettet werden können, dann wird jeder ihretwegen Gott anflehen, Gott in ihrem Namen inständig darum bitten, und für sie beten. Hierbei nutzen diese Menschen gute Verhaltensweisen und Praktiken, die mit menschlichen Auffassungen übereinstimmen, wie etwa, dass sie Not erdulden und einen Preis zahlen, womit sie andere Menschen täuschen und sich ihr Mitgefühl und Lob erschleichen wollen. Und was ist letztlich die Folge davon? Alle, die mit ihnen in Kontakt gekommen sind und gesehen haben, dass sie einen Preis zahlen, werden einstimmig sagen: „Unser Leiter ist der kompetenteste, der am meisten dazu fähig ist, Leid zu ertragen und einen Preis zu zahlen!“ Haben sie dann nicht ihr Ziel erreicht, Menschen in die Irre zu führen? Dann heißt es eines Tages aus Gottes Haus: „Euer Leiter verrichtet keine wirkliche Arbeit. Er betätigt sich und arbeitet zu keinem Zweck; er verhält sich rücksichtslos, eigenmächtig und herrisch. Er hat die Arbeit der Kirche durcheinandergebracht, er hat nichts von der Arbeit erledigt, die er erledigen sollte, er hat weder die Evangeliumsarbeit getan noch die der Filmproduktion, und das Kirchenleben ist auch durcheinander. Die Brüder und Schwestern verstehen die Wahrheit nicht, sie haben keinen Lebenseintritt und können keine Artikel über ihr Zeugnis schreiben. Das Bedauernswerteste ist, dass sie nicht einmal falsche Leiter und Antichristen erkennen können. So ein Leiter ist zu inkompetent; er ist ein falscher Leiter, der entlassen werden sollte!“ Wird es unter diesen Umständen leicht sein, ihn zu entlassen? Es könnte schwierig sein. Da die Brüder und Schwestern ihn alle gutheißen und unterstützen, werden sie, falls irgendjemand versucht, diesen Leiter zu entlassen, Protest einlegen und eine Bitte an den Oberen weiterleiten, ihn zu behalten. Warum wird das dabei herauskommen? Weil dieser falsche Leiter und Antichrist nach außen hin gute Verhaltensweisen nutzt, wie etwa, dass er Not erduldet und den Preis zahlt, sowie wohlklingende Worte verwendet, um Menschen zu rühren, zu bestechen und irrezuführen. Sobald er Menschen durch dieses falsche Erscheinungsbild in die Irre geführt hat, werden alle für ihn eintreten und ihn nicht verlassen können. Sie wissen eindeutig, dass dieser Leiter nicht viel wirkliche Arbeit geleistet hat und dass er Gottes auserwähltes Volk nicht angeleitet hat, die Wahrheit zu verstehen und Lebenseintritt zu erlangen, aber diese Menschen unterstützen ihn trotzdem, heißen ihn gut und folgen ihm und scheren sich noch nicht einmal darum, ob das bedeutet, dass sie die Wahrheit und das Leben nicht erlangen werden. Darüber hinaus verehren diese Menschen diesen Leiter alle, weil sie von ihm in die Irre geführt werden, akzeptieren keine anderen Leiter als ihn und wollen nicht einmal mehr Gott. Behandeln sie diesen Leiter nicht wie Gott? Wenn es aus Gottes Haus heißt, dass diese Person keine wirkliche Arbeit verrichtet und ein falscher Leiter und Antichrist ist, dann werden die Menschen in seiner Kirche protestieren und einen Aufstand machen. Sagt Mir, in welchem Ausmaß hat dieser Antichrist jene Menschen in die Irre geführt? Wenn es das Wirken des Heiligen Geistes ist, dann werden die Verfassungen der Menschen nur besser werden, und sie werden die Wahrheit mehr verstehen, Gott mehr Unterwerfung entgegenbringen, mehr Platz für Gott in ihren Herzen haben und besser darin werden, falsche Leiter und Antichristen zu erkennen. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, ist die Situation, über die wir eben diskutiert haben, absolut nicht das Wirken des Heiligen Geistes – nur Antichristen und böse Geister können Menschen in so einem Maße irreführen, nachdem sie eine Zeitlang tätig gewesen sind. Viele Menschen sind von diesen Antichristen in die Irre geführt und kontrolliert worden, und in ihren Herzen haben sie nur Platz für die Antichristen und keinen Platz für Gott. Das ist das Endergebnis, das von Antichristen dadurch erreicht wird, dass sie sich durch äußerlich gutes Verhalten selbst erhöhen und bezeugen.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 4: Sie erhöhen und bezeugen sich selbst
Reden Menschen, die sich selbst erhöhen und bezeugen, einfach über all ihre Verdienste? Manchmal reden sie auch über ihre schlechten Seiten, aber versuchen sie dabei wirklich, sich selbst im Detail zu analysieren und zu erkennen? (Nein.) Wie also stellt man dann fest, dass ihre Selbsterkenntnis nicht echt und stattdessen verunreinigt ist und eine Absicht dahintersteckt? Wie kann man diese Sache zur Gänze verstehen? Hier steht im Mittelpunkt, dass sie, während sie versuchen, sich selbst zu erkennen, und ihre Schwächen, Fehler, Unzulänglichkeiten und verdorbenen Dispositionen offenlegen, gleichzeitig nach Ausreden und Gründen suchen, um sich von Schuld freizusprechen. Insgeheim sagen sie den Menschen: „Jeder kann Fehler machen, nicht nur ich. Ihr alle könnt auch Fehler machen. Der Fehler, den ich gemacht habe, ist entschuldbar; es ist ein kleiner Fehler. Würdet ihr denselben Fehler machen, wäre das viel schwerwiegender als bei mir, weil ihr nicht über euch nachdenken und euch nicht im Detail analysieren würdet. Obwohl ich Fehler mache, bin ich besser als ihr und weise mehr Rationalität und Integrität auf.“ Alle hören das und denken: „Du hast völlig recht. Du verstehst die Wahrheit so sehr und verfügst wirklich über Größe. Wenn du Fehler machst, kannst du über dich reflektieren und dich im Detail analysieren; du bist viel besser als wir. Wenn wir Fehler machen, dann denken wir nicht über uns nach und versuchen nicht, uns zu erkennen, und aus Furcht davor, uns zu blamieren, trauen wir uns nicht, uns im Detail zu analysieren. Du verfügst über mehr Größe und Mut als wir.“ Diese Menschen haben Fehler gemacht und trotzdem die Hochachtung anderer gewonnen und ein Loblied auf sich selbst gesungen – was für eine Disposition ist das? Manche Antichristen sind besonders geschickt darin, etwas vorzutäuschen, Menschen zu täuschen und eine Fassade aufzusetzen. Wenn sie Menschen begegnen, die die Wahrheit verstehen, fangen sie an, über ihre Selbsterkenntnis zu reden, und sagen auch, dass sie ein Teufel sind und ein Satan, dass ihre Menschlichkeit schlecht ist und dass sie es verdient haben, verflucht zu werden. Nehmen wir an, du stellst ihnen folgende Frage: „Da du sagst, dass du ein Teufel und ein Satan bist, welche bösen Taten hast du denn begangen?“ Sie werden sagen: „Ich habe nichts getan, aber ich bin ein Teufel. Und ich bin nicht nur ein Teufel, ich bin auch ein Satan!“ Dann fragst du sie: „Da du sagst, dass du ein Teufel und ein Satan bist, welche bösen Taten eines Teufels und eines Satans hast du denn verübt und wie hast du dich Gott widersetzt? Kannst du die Wahrheit über die bösen Dinge sagen, die du getan hast?“ Sie werden sagen: „Ich habe nichts Böses getan!“ Dann bohrst du weiter und fragst: „Wenn du nichts Böses getan hast, warum sagst du dann, dass du ein Teufel und ein Satan bist? Was versuchst du damit zu erreichen?“ Wenn du mit ihnen auf solche Art ernst redest, dann werden sie nichts zu sagen haben. Tatsächlich haben sie viele schlechte Dinge getan, aber die Fakten dazu werden sie dir keinesfalls sagen. Sie werden einfach ein paar große Reden schwingen und ein paar Glaubenslehren vom Stapel lassen, um leeres Gerede über ihre Selbsterkenntnis von sich zu geben. Wenn es darum geht, wie sie konkret Menschen angelockt haben, Menschen getäuscht haben, Menschen aufgrund ihrer eigenen Gefühle benutzt haben, die Interessen von Gottes Haus nicht ernst genommen haben, gegen die Arbeitsanordnungen verstoßen haben, den Oberen hintergangen haben, etwas vor den Brüdern und Schwestern verheimlicht haben und wie sehr sie den Interessen von Gottes Haus geschadet haben, so werden sie über diese Fakten kein einziges Wort verlieren. Ist das wahre Selbsterkenntnis? (Nein.) Täuschen sie, indem sie sagen, sie seien ein Teufel und ein Satan, nicht Selbsterkenntnis vor, um sich selbst zu erhöhen und zu bezeugen? Ist das nicht eine Methode, die sie anwenden? (Ja.) Der Durchschnittsmensch kann diese Methode nicht durchschauen. Wenn ein paar Leiter entlassen werden, dann werden sie kurz darauf wiedergewählt, und wenn du nach dem Grund dafür fragst, dann sagen einige: „Dieser Leiter hat ein gutes Kaliber. Er weiß, dass er ein Teufel und ein Satan ist. Wer sonst hat so ein Maß an Erkenntnis? Nur Menschen, die wirklich nach der Wahrheit streben, verfügen über diese Erkenntnisse. Keiner von uns kann zu dieser Selbsterkenntnis gelangen; der Durchschnittsmensch hat nicht diese Größe. Aus diesem Grund haben ihn alle wiedergewählt.“ Was geht hier vor sich? Diese Menschen sind in die Irre geführt worden. Dieser Leiter wusste, dass er ein Teufel und ein Satan ist, wurde aber trotzdem von allen gewählt. Welche Wirkung und Konsequenz hat es also für die Menschen, wenn solche Leiter sagen, dass sie ein Teufel und ein Satan sind? (Die Menschen haben deswegen eine hohe Meinung von ihnen.) Das ist richtig, die Menschen haben deswegen eine höhere Meinung von ihnen. Nichtgläubige nennen diese Methode „den Rückzug antreten, um vorzudringen“. Das bedeutet, dass solche Leiter, damit die Menschen eine hohe Meinung von ihnen haben, zunächst schlechte Dinge über sich sagen, sodass andere glauben, sie könnten sich öffnen und selbst erkennen, besäßen Tiefe und Erkenntnis und ein tief reichendes Verständnis, und deswegen werden sie von allen mehr verehrt. Und was ist das Ergebnis, wenn alle sie mehr verehren? Wenn es erneut Zeit wird, Leiter zu wählen, hält man sie trotzdem für die perfekte Besetzung der Rolle. Ist diese Methode nicht ziemlich clever? Würden sie nicht so über ihre Selbsterkenntnis reden und nicht sagen, dass sie ein Teufel und ein Satan sind und wären stattdessen negativ, dann würden andere, wenn sie das sähen, sagen: „Sobald man dich entlassen hat und du deinen Status verloren hast, bist du negativ geworden. Früher hast du uns beigebracht, nicht negativ zu sein, und jetzt ist deine Negativität gravierender als unsere. Wir werden dich nicht wählen.“ Niemand hätte eine hohe Meinung von diesem Leiter. Obwohl es allen immer noch an Urteilsvermögen fehlen würde, würden sie ihn zumindest nicht noch einmal zum Leiter wählen, und diese Person würde ihr Ziel nicht erreichen, andere dazu zu bringen, dass sie eine hohe Meinung von ihr haben. Aber dieser Leiter ergreift die Initiative und sagt: „Ich bin ein Teufel und ein Satan; möge Gott mich verfluchen und mich in die achtzehnte Ebene der Hölle schicken und es mir in alle Ewigkeit nicht erlauben, wiedergeboren zu werden!“ Manche haben Mitleid mit ihm, wenn sie das hören, und sagen: „Unser Leiter hat so viel gelitten. Oh, wie man ihm Unrecht getan hat! Wenn Gott ihm schon nicht erlaubt, Leiter zu sein, dann werden wir ihn eben wählen.“ Alle unterstützen diesen Leiter in so einem Maße, sind sie also nicht in die Irre geführt worden? Die ursprüngliche Absicht, die solche Leiter mit ihren Worten verfolgten, wurde bestätigt, und damit ist bewiesen, dass sie Menschen in der Tat auf diese Weise in die Irre führen. Bisweilen führt Satan Menschen in die Irre, indem er sich selbst erhöht und bezeugt, und manchmal kann er seine Fehler durch die Blume zugeben, wenn er keine andere Wahl hat, aber das ist alles Fassade, und sein Ziel ist, das Mitgefühl und Verständnis der Menschen zu gewinnen. Er wird sogar sagen: „Niemand ist perfekt. Jeder weist verdorbene Dispositionen auf, und jeder kann Fehler machen. Solange man seine Fehler korrigieren kann, ist man ein guter Mensch.“ Wenn die Menschen das hören, glauben sie, dass es richtig ist, und verehren Satan weiter und folgen ihm weiterhin. Satans Methode ist, seine Fehler proaktiv zuzugeben, und sich insgeheim zu erhöhen und sich in den Herzen der Menschen heimlich eine höhere Stellung zu verschaffen, sodass die Menschen alles an ihm akzeptieren – sogar seine Fehler – und ihm diese Fehler dann verzeihen, sie nach und nach vergessen und Satan schließlich komplett akzeptieren, ihm sogar bis in den Tod treu werden, ihn nie verlassen oder ihm den Rücken kehren und ihm bis ans Ende folgen. Ist das nicht Satans Vorgehensweise? So handelt Satan, und Antichristen wenden diese Art von Methode bei ihrem Handeln auch an, um ihre Ambitionen und Ziele durchzusetzen, Menschen dazu zu bringen, sie zu verehren und ihnen zu folgen. Die Folgen, die das nach sich zieht, sind dieselben, und unterscheiden sich überhaupt nicht von den Folgen, wenn Satan Menschen in die Irre führt und verdirbt.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 4: Sie erhöhen und bezeugen sich selbst
Manche reden über irgendwelche absurden Theorien und abstrakte Argumente, um die Menschen glauben zu machen, dass sie intellektuell und kenntnisreich sind und dass ihr Handeln tiefgründig ist, und dadurch erreichen sie ihr Ziel, Menschen dazu zu bringen, sie zu verehren. Das heißt, sie wollen bei allen Angelegenheiten mitmischen und ihre Meinung abgeben, und selbst wenn alle bereits eine endgültige Entscheidung getroffen haben, werden sie, wenn sie damit nicht zufrieden sind, irgendwelche hochtrabenden Ideen von sich geben, um sich hervorzutun. Ist das nicht ein Mittel der Selbsterhöhung und Selbstbezeugung? Bei manchen Belangen haben alle die Dinge eigentlich bereits besprochen, sich beraten, die Grundsätze gefunden und sich für einen Aktionsplan entschieden, aber sie selbst akzeptieren die Entscheidung nicht und behindern die Dinge auf unvernünftige Weise, indem sie sagen: „Das geht so nicht an. Ihr habt euch das nicht umfassend überlegt. Abgesehen von den paar Aspekten, über die wir geredet haben, habe ich auch an einen anderen gedacht.“ Tatsächlich ist der Aspekt, an den sie dachten, nur irgendeine absurde Theorie; sie betreiben einfach Haarspalterei. Sie sind sich dessen voll bewusst, dass sie Haarspalterei betreiben und es den anderen schwer machen, aber sie tun es trotzdem. Welches Ziel verfolgen sie damit? Sie wollen den Menschen zeigen, dass sie anders sind, dass sie schlauer sind als andere. Was sie meinen, ist: „Also auf dem Level seid ihr alle? Ich muss euch zeigen, dass ich mich auf einem höheren Level befinde.“ Üblicherweise ignorieren sie, was immer alle anderen sagen, aber sobald etwas Wichtiges zur Sprache kommt, fangen sie an, Dinge durcheinanderzubringen. Wie nennt man so einen Menschen? Umgangssprachlich bezeichnet man ihn als Erbsenzähler und miesen Typen. Wie geht ein Erbsenzähler die Dinge normalerweise an? Er gibt gern hochtrabende Ideen von sich und lässt sich auf gemeine und unehrliche Praktiken ein. Wenn du von ihm verlangst, einen korrekten Aktionsplan vorzulegen, dann wird er keinen vorlegen können, und wenn du von ihm verlangst, eine ernstzunehmende Sache zu bewältigen, dann wird er dazu nicht in der Lage sein. Er tut nur Schändliches und will Menschen immer „überraschen“ und mit seinen Fähigkeiten angeben. Wie lautet dieser Satz nochmal? „Eine alte Frau trägt Lippenstift auf, damit du was zum Gucken hast.“ Das bedeutet, dass solche Menschen immer mit ihren Fähigkeiten angeben wollen, und egal, ob sie sie gut zur Geltung bringen können oder nicht, sie wollen die Menschen wissen lassen: „Ich bin herausragender als ihr. Ihr taugt alle nichts, ihr seid bloß Sterbliche, gewöhnliche Menschen. Ich bin außergewöhnlich und transzendent. Ich werde euch meine Ideen mitteilen, um euch zu überraschen, und dann könnt ihr sehen, ob ich euch überlegen bin oder nicht.“ Heißt das nicht, dass sie die Dinge durcheinanderbringen? Sie bringen die Dinge absichtlich durcheinander. Was für ein Verhalten ist das? Sie verursachen Störungen und Unterbrechungen. Was sie meinen, ist Folgendes: Ich habe in dieser Sache noch nicht gezeigt, wie schlau ich bin. Egal also, wessen Interessen Schaden nehmen, und egal, wessen Mühen verschwendet werden, ich werde das sabotieren, bis jeder glaubt, dass ich überlegen, fähig und kompetent bin. Erst dann werde ich die Sache ungehindert weiterlaufen lassen. Gibt es solche schlechten Menschen? Habt ihr so etwas vorher schon getan? (Ja. Manchmal waren andere mit der Diskussion über eine Sache fertig und hatten sich einen passenden Plan zurechtgelegt, aber da sie mich während des Entscheidungsprozesses nicht informiert hatten, hatte ich absichtlich etwas daran auszusetzen.) Wusstest du, als du das getan hast, im Herzen, ob es richtig oder falsch ist? Wusstest du, dass die Natur dieses Problems ernst ist, dass dadurch eine Störung und Unterbrechung verursacht wird? (Ich war mir dessen zu dem Zeitpunkt nicht bewusst, aber dadurch, dass ich von meinen Brüdern und Schwestern streng zurechtgestutzt wurde und Gottes richtende und züchtigende Worte aß und trank, erkannte ich, dass dieses Problem von seiner Natur her ernst ist, dass die Arbeit der Kirche dadurch gestört und unterbrochen wird und es eine Art von satanischem Verhalten ist.) Da du erkannt hast, wie ernst das ist, konntest du dich, als dir danach Ähnliches geschah, ein wenig ändern und einen gewissen Eintritt aufweisen, was deine Herangehensweise anbelangt? (Ja. Als ich solche Gedanken und Ideen offenbarte, war ich mir bewusst, dass es eine satanische Disposition war, dass ich so nicht handeln konnte, und ich konnte bewusst zu Gott beten und gegen diese falschen Gedanken und Ideen aufbegehren.) Du konntest dich ein wenig ändern. Wenn du solche Probleme hast, die mit Verderbtheit zu tun haben, dann musst du die Wahrheit suchen, um sie zu lösen, dich zurückhalten und zu Gott beten. Wenn du denkst, dass andere dich mit Verachtung ansehen, dass sie keine hohe Meinung von dir haben oder dich nicht ernst nehmen, und du folglich für eine Störung sorgen willst, dann musst du dir, wenn du diesen Gedanken hast, bewusst sein, dass er nicht von normaler Menschlichkeit herrührt, sondern vielmehr von einer satanischen Disposition, und dass es Ärger geben wird, wenn du so weitermachst, und du wahrscheinlich Gottes Disposition kränken wirst. Du musst zunächst wissen, wie du dich zurückhältst, und dann vor Gott treten, um zu Ihm zu beten, und in deinem Kurs umkehren. Wenn Menschen in ihren eigenen Gedanken leben, in ihren verdorbenen Dispositionen, dann stimmt nichts, was sie tun, mit der Wahrheit überein oder kann Gott zufriedenstellen; alles, was sie tun, wirkt Gott entgegen. Ihr könnt diese Tatsache jetzt anerkennen, oder nicht? Immer um Ruhm und Gewinn kämpfen zu wollen und nicht zu zögern, die Arbeit der Kirche zu stören und zu unterbrechen, um Ansehen und Status zu erlangen, sind die offensichtlichsten Manifestierungen von Antichristen.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 4: Sie erhöhen und bezeugen sich selbst
Inwiefern ist ein Antichrist, der sich selbst erhöht und bezeugt, anders als der durchschnittliche Mensch, der dasselbe tut? Der durchschnittliche Mensch prahlt oft und spielt sich oft auf, damit die Menschen eine hohe Meinung von ihm haben, und er wird diese Dispositionen und Zustände auch manifestieren. Inwiefern ist also ein Antichrist, der sich selbst erhöht und bezeugt, anders als gewöhnliche Menschen, die dasselbe tun? Worin liegt der Unterschied? … Wenn ein durchschnittlicher Mensch mit verdorbenen Dispositionen sich selbst erhöht und zur Schau stellt, dann will er sich nur aufspielen. Sobald er sich aufgespielt hat, ist die Sache damit zu Ende, und es kümmert ihn nicht, ob andere Leute eine hohe oder geringe Meinung von ihm haben. Seine Absicht ist nicht so eindeutig, es ist nur eine Disposition, die ihn beherrscht, es ist eine Disposition, die sich offenbart. Das ist alles. Ist es leicht, diese Art von Disposition zu ändern? Wenn die betroffene Person nach der Wahrheit strebt, dann wird sie sich nach und nach ändern können, wenn sie erlebt, dass sie zurechtgestutzt, gerichtet und gezüchtigt wird. Sie wird nach und nach mehr Schamgefühl und Rationalität erlangen, und sie wird diese Art von Verhalten immer seltener zeigen. Sie wird diese Art von Verhalten verurteilen, und sie wird sich in Zurückhaltung üben und sich im Zaum halten. Das heißt, sich unbewusst selbst zu erhöhen und zu bezeugen. Obwohl die Dispositionen, die in bewusster bzw. unbewusster Selbsterhöhung und Selbstbezeugung enthalten sind, dieselben sind, ist die Natur der beiden Dinge verschieden. Inwiefern sind unterscheidet sich ihre Natur? Bewusste Selbsterhöhung und Selbstbezeugung geschehen mit Absicht. Menschen, die das tun, reden nicht beiläufig daher – jedes Mal, wenn sie sich selbst erhöhen und bezeugen, hegen sie bestimmte Absichten und verfolgen verborgene Ziele, und sie tun das mit satanischem Ehrgeiz und Verlangen. Oberflächlich betrachtet, scheint es dieselbe Art von Manifestierung zu sein. In beiden Fällen erhöhen und bezeugen sich Menschen selbst, aber wie definiert es Gott, wenn jemand sich unbewusst selbst erhöht und bezeugt? Als das Offenbarwerden einer verdorbenen Disposition. Und wie definiert Gott jemanden, der sich bewusst selbst erhöht und bezeugt? Als jemanden, der Menschen irreführen will, der Menschen mit Absicht dazu bringen will, dass sie eine hohe Meinung von ihm haben, ihn verehren, zu ihm aufsehen und ihm dann folgen. Sein Handeln ist von Natur aus irreführend. Sobald er also die Absicht hat, Menschen in die Irre zu führen und von Menschen Besitz zu ergreifen, sodass sie ihm folgen werden und ihn verehren werden, wird er in seinem Reden und Tun einige Mittel und Methoden anwenden, die diejenigen leicht in die Irre führen und fehlleiten können, die die Wahrheit nicht verstehen und denen eine tiefgehende Grundlage fehlt. Solchen Menschen mangelt es nicht nur an Urteilsvermögen, im Gegenteil, sie halten das, was dieser Mensch sagt, für richtig, und vielleicht sehen sie zu ihm auf und haben eine hohe Meinung von ihm, und mit der Zeit werden sie ihn verehren und ihm sogar folgen. Ein überaus geläufiges Alltagsphänomen ist, dass jemand den Anschein erweckt, als hätte er eine Predigt recht gut verstanden, nachdem er sie gehört hat, später aber, wenn ihm etwas geschieht, weiß er keine Lösung. Er tritt vor Gott, um zu suchen, aber das zeitigt keine Früchte, und am Ende muss er zu seinem Leiter gehen, um wegen dieser Sache nachzufragen und ihn um eine Lösung zu bitten. Jedes Mal, wenn ihm etwas geschieht, will er seinen Leiter nach einer Lösung fragen. Es ist so, wie das Rauchen von Opium für manche Menschen zur Sucht und zu einem Muster wird, und zur gegebenen Zeit wird derjenige nicht weitermachen können, ohne es zu rauchen. Dass Antichristen sich selbst erhöhen und bezeugen, wird also für diejenigen, deren Größe gering ist, die unkritisch, dumm und unwissend sind, unmerklich zu einer Art von Droge. Wann immer ihnen irgendetwas geschieht, werden sie zu dem Antichristen hingehen, um ihn danach zu fragen, und wenn der Antichrist keinen Befehl erteilt, dann trauen sie sich nicht, irgendetwas auszuführen, selbst wenn alle es bereits fertig besprochen und in der Sache einen Konsens erzielt haben. Sie haben Angst davor, dem Willen des Antichristen zuwiderzuhandeln und unterdrückt zu werden; bei jeder Sache trauen sie sich also nur, aktiv zu werden, nachdem der Antichrist gesprochen hat. Selbst wenn sie die Wahrheitsgrundsätze klar verstanden haben, trauen sie sich nicht, eine Entscheidung zu treffen oder die Sache zu erledigen, stattdessen warten sie darauf, dass der „Gebieter“, zu dem sie aufsehen, das endgültige Urteil fällt und entscheidet. Wenn ihr Gebieter nichts sagt, dann wird sich derjenige, der sich mit der Sache befasst, wer immer es auch ist, unsicher in Bezug darauf fühlen, was er tun soll. Sind diese Menschen nicht vergiftet worden? (Ja.) Genau das bedeutet, vergiftet worden zu sein. Wie viel muss der Antichrist dafür tun, dass sie so stark vergiftet werden, und wie viel Gift muss der Antichrist ihnen verabreichen? Würde der Antichrist sich immer wieder selbst im Detail analysieren und sich selbst erkennen und seine Schwächen, Fehler und Verfehlungen häufig ganz offen zeigen, sodass die Menschen sie sehen können, würden ihn dann alle immer noch so verehren? Auf keinen Fall. Es hat den Anschein, als würde der Antichrist beträchtliche Anstrengungen unternehmen, um sich selbst zu erhöhen und zu bezeugen, weshalb er einen solchen „Erfolg“ verzeichnet hat. Dieses Ergebnis will er erzielen. Ohne ihn würde keiner wissen, wie man seine Pflichten ordnungsgemäß tut, und alle wären völlig ratlos. Es ist offenkundig, dass der Antichrist diesen Menschen, während er sie kontrolliert, heimlich viele Gifte verabreicht und sich dabei viel Mühe gibt! Würde er nur ein paar Worte sagen, würden sich diese Menschen dann trotzdem so von ihm einschränken lassen? Auf keinen Fall. Wenn es der Antichrist schafft, sein Ziel zu erreichen, Menschen dazu zu bringen, ihn zu verehren, in allem sowohl zu ihm aufzusehen als auch auf ihn zu hören, hat er dann nicht vieles getan und vieles gesagt, womit er sich selbst erhöht und selbst bezeugt? Welches Ergebnis verzeichnet er damit? Dass die Menschen ohne ihn keinen Weg haben würden und nicht weiterleben könnten – es ist so, als würde ohne ihn der Himmel einstürzen und die Erde sich nicht weiterdrehen, und an Gott zu glauben, hätte keinen Wert und keine Bedeutung, und es wäre sinnlos, sich Predigten anzuhören. Außerdem glauben die Menschen, dass sie ein wenig Hoffnung im Leben haben, wenn der Antichrist da ist, und sie würden alle Hoffnung verlieren, wenn der Antichrist sterben würde. Sind diese Menschen nicht von Satan gefangen genommen worden? (Das sind sie.) Und haben solche Menschen das nicht verdient? (Das haben sie.) Warum sagen wir, dass sie es verdient haben? Gott ist der Eine, an den du glaubst, warum also betest du Antichristen an, folgst ihnen und lässt zu, dass sie dich auf Schritt und Tritt einschränken und kontrollieren? Außerdem hat Gottes Haus, egal welche Pflicht jemand tut, den Menschen klare Grundsätze und Regeln bereitgestellt. Wenn es ein Problem gibt, das jemand nicht selbst lösen kann, dann sollte er Rat bei jemandem suchen, der die Wahrheit versteht, und in schwerwiegenderen Belangen beim Oberen um Rat suchen. Aber du suchst nicht nur nicht die Wahrheit, im Gegenteil, du verehrst Menschen, siehst zu ihnen auf und glaubst, was diese Antichristen sagen. Deshalb bist du Satans Lakai geworden, und bist du daran nicht selbst schuld? Hast du das nicht verdient? Sich selbst zu erhöhen und zu bezeugen, das sind Verhaltensweisen und Manifestierungen, die Antichristen gemeinsam haben, und es ist eine der häufigsten Manifestierungen. Welches Hauptmerkmal zeigt, wie Antichristen sich selbst erhöhen und bezeugen? Inwiefern unterscheidet sich das davon, wie eine Durchschnittsperson sich selbst erhöht und bezeugt? Antichristen verfolgen damit ihre eigenen Absichten und tun das keineswegs unbewusst. Vielmehr hegen sie Absichten, Wünsche und Ambitionen, und die Folgen davon, dass sie sich auf diese Weise selbst bezeugen, sind zu schrecklich, um darüber nachzudenken – sie können Menschen irreführen und kontrollieren.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 4: Sie erhöhen und bezeugen sich selbst
Manche Menschen sagen: „Da Selbsterhöhung und Selbstbezeugung eine Herangehensweise ist, die nicht mit der Wahrheit übereinstimmt und zu Satan und Antichristen gehört, bedeutet es dann nicht, dass ich mich nicht selbst erhöhe oder bezeuge, wenn ich nichts sage oder tue?“ Das ist nicht richtig. Welche Vorgehensweise stellt also keine Selbsterhöhung und Selbstbezeugung dar? Wenn du dich mit einer bestimmten Sache angibst und dich selbst bezeugst, dann wirst du im Ergebnis einige Menschen dazu bringen, dass sie eine hohe Meinung von dir haben und dich verehren. Aber wenn du dein Inneres offenlegst und deine Selbsterkenntnis in eben dieser Sache mitteilst, dann ist die Natur dessen eine andere. Stimmt das nicht? Sein Inneres offenzulegen und die eigene Selbsterkenntnis zu teilen, ist etwas, das eine normale Menschlichkeit aufweisen sollte. Es ist etwas Positives. Wenn du dich wirklich erkennst und genau, aufrichtig und präzise über deinen Zustand redest, wenn du Erkenntnisse teilst, die sich voll und ganz auf Gottes Worte gründen, wenn diejenigen, die dir zuhören, erbaut werden und davon profitieren und du Gottes Wirken bezeugst und Ihn verherrlichst, dann bezeugst du damit Gott. Wenn du dadurch, dass du dein Inneres offenlegst, viel über deine Stärken redest, und darüber, wie du gelitten und den Preis gezahlt hast und in deinem Zeugnis standhaft geblieben bist, und die Menschen infolgedessen eine hohe Meinung von dir haben und dich verehren, dann bezeugst du dich damit selbst. Du musst imstande sein, den Unterschied zwischen diesen beiden Äußerungsformen zu erkennen. Beispielsweise zu erzählen, wie schwach und negativ du warst, als du vor Prüfungen standest, und wie du, nachdem du gebetet und die Wahrheit gesucht hattest, schließlich Gottes Absichten verstehen, Glauben gewinnen und in deinem Zeugnis standhaft bleiben konntest, heißt, Gott zu erhöhen und zu bezeugen. Es ist keineswegs Prahlerei und Selbstbezeugung. Ob du angibst und dich selbst bezeugst oder nicht, hängt somit in erster Linie davon ab, ob du über deine echten Erfahrungen sprichst und ob du im Endeffekt Gott bezeugst. Zudem ist es notwendig, sich anzusehen, was deine Absichten und Ziele sind, wenn du von deinem Erfahrungszeugnis sprichst. Das wird es leicht machen, diese beiden Äußerungsformen zu erkennen. Wenn du die richtige Absicht hast, wenn du Zeugnis gibst, dann ist das nicht wirklich ein Problem, selbst wenn die Menschen eine hohe Meinung von dir haben und dich verehren. Wenn du die falsche Absicht hast, dann ist es, selbst wenn niemand eine hohe Meinung von dir hat oder dich verehrt, trotzdem ein Problem – und wenn Menschen doch eine hohe Meinung von dir haben und dich verehren, dann ist das erst recht ein Problem. Daher kannst du dir nicht allein die Ergebnisse ansehen, um festzustellen, ob ein Mensch sich selbst erhöht und bezeugt. Du musst dir in erster Linie seine Absicht ansehen; es ist korrekt, zwischen diesen beiden Äußerungsformen basierend auf Absichten zu unterscheiden. Wenn du nur versuchst, das anhand von Ergebnissen zu unterscheiden, dann läufst du Gefahr, gute Menschen fälschlicherweise zu beschuldigen. Manche teilen ein besonders aufrichtiges Zeugnis, und einige andere haben infolgedessen eine hohe Meinung von ihnen und verehren sie – kannst du sagen, dass diese Menschen sich selbst bezeugen? Nein, das kannst du nicht. Es gibt kein Problem mit diesen Menschen, das Zeugnis, das sie teilen, und die Pflicht, die sie tun, sind für andere von Nutzen, und nur dumme und unwissende Menschen, die ein verzerrtes Begriffsvermögen haben, verehren sie. Der Schlüssel, um zu unterscheiden, ob Menschen sich selbst erhöhen und bezeugen oder nicht, liegt darin, sich die Absicht der Person anzusehen, die spricht. Wenn es deine Absicht ist, allen die Verderbtheit zu zeigen, die du offenbart hast, und wie du dich geändert hast, und es ihnen zu ermöglichen, davon zu profitieren, dann sind deine Worte aufrichtig und wahr und entsprechen den Tatsachen. Eine solche Absicht ist korrekt, und du gibst nicht an oder bezeugst dich selbst. Wenn deine Absicht darin besteht, allen zu zeigen, dass du echte Erfahrungen hast und dich verändert hast und die Wahrheitsrealität aufweist, damit sie eine hohe Meinung von dir haben und dich verehren, dann ist diese Absicht inkorrekt. Das heißt, anzugeben und sich selbst zu bezeugen. Wenn das Erfahrungszeugnis, von dem du sprichst, unwahr ist, wenn es verfälscht ist und darauf abzielt, Menschen zu täuschen, sie daran zu hindern, deinen wahren Zustand zu sehen, und zu verhindern, dass deine Absichten, deine Verderbtheit, deine Schwäche oder deine Negativität anderen offenbart werden, dann ist es für andere trügerisch und irreführend, so zu sprechen. So legt man ein falsches Zeugnis ab, es ist ein Versuch, Gott zu betrügen, es bereitet Gott Schande, und es ist das, was Gott am meisten hasst. Es gibt klare Unterschiede zwischen diesen Zuständen, und man kann sie alle anhand der zugrunde liegenden Absichten unterscheiden. Wenn du andere erkennen kannst, dann wirst du ihre Zustände durchschauen können, und dann wirst du auch dich selbst erkennen können und deine eigenen Zustände durchschauen.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 4: Sie erhöhen und bezeugen sich selbst
In Gottes Haus, unter Brüdern und Schwestern gilt: Mag dein Status, deine Stellung noch so hoch, deine Pflicht noch so wichtig sein, ganz gleich, wie groß dein Talent und dein Beitrag sind und wie lange du schon an Gott glaubst – in den Augen Gottes bist du nur ein geschaffenes Wesen; egal, wie hoch dein Status ist, du bist immer noch ein gewöhnliches geschaffenes Wesen. Die edlen Titel und Namen, mit denen du dich geschmückt hast, sind weder objektiv noch realistisch; sie existieren nicht. Wenn du sie immer als Kronen oder als Kapital betrachtest, das dich befähigt, einer besonderen Gruppe anzugehören oder eine besondere Persönlichkeit zu sein, dann sträubst du dich gegen die Sichtweise Gottes und stehst zu ihr in Widerspruch und bist unvereinbar mit Gott. … Wenn du dich nicht für ein geschaffenes Wesen hältst, sondern meinst, Titel und einen Heiligenschein über dem Kopf zu besitzen, ein Mensch mit Status, ein großer Leiter, ein Kommandant, Redakteur oder Filmregisseur in Gottes Haus zu sein und bedeutende Beiträge zum Werk von Gottes Haus geleistet zu haben – wenn du das denkst, dann gehörst du zu denjenigen, denen es am meisten an Vernunft mangelt und die unverschämt schamlos sind. Seid ihr Menschen mit Status, Stellung und Wert? (Das sind wir nicht.) Was seid ihr dann? (Wir sind geschaffene Wesen.) Das stimmt, ihr seid nur gewöhnliche geschaffene Wesen. Unter den Menschen kannst du mit deinen Qualifikationen angeben, deine Seniorität ausspielen, mit deinen Beiträgen prahlen oder deine Heldentaten zur Schau stellen. Aber vor Gott sind diese Dinge völlig wertlos und sie ekeln Ihn an. Wenn du nicht über dich selbst nachdenken kannst und immer noch prahlst, dich aufspielst und mit der Länge deines Glaubens angibst, werden die Dinge schiefgehen. Gott wird dich als völlig ohne Vernunft und als extrem arrogant betrachten. Er wird dich hassen und von dir angewidert sein und dich beiseiteschieben, und dann wirst du in großen Schwierigkeiten stecken. Du musst zuerst deine Identität und deinen Status als geschaffenes Wesen anerkennen. Ganz gleich, welchen Status du unter den anderen hast oder wie bedeutend deine Stellung ist, welche Vorteile du hast oder ob Gott dir eine besondere Begabung geschenkt hat, damit du dich unter den Menschen überlegen fühlen kannst – wenn du vor Gott stehst, haben diese Dinge nicht den geringsten Wert und ihre Existenz nicht die geringste Bedeutung. Deshalb darfst du dich nicht aufspielen, sondern musst als geschaffenes Wesen bescheiden vor Gott stehen.
– Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Was es bedeutet, nach der Wahrheit zu streben (11)
Wenn ihr Zeugnis für Gott ablegt, solltet ihr vor allem darüber reden, wie Gott Menschen richtet und züchtigt und welche Prüfungen Er einsetzt, um Menschen zu läutern und ihre Disposition zu ändern. Ihr solltet auch darüber reden, wie viel Verdorbenheit ihr in eurer Erfahrung offenbart habt, wie viel ihr gelitten habt, wie viele Dinge ihr getan habt, um euch Gott zu widersetzen, wie ihr schließlich von Gott erobert wurdet, wie viel wirkliches Wissen über Gottes Werk ihr gewonnen habt und wie ihr Gott bezeugen solltet, um Ihn für Seine Liebe zu vergelten. Ihr solltet Gehalt in diese Worte geben, während ihr auf einfache Weise sprecht. Sprecht nicht über leere Theorien. Sprecht wirklichkeitsnah, sprecht von Herzen. So solltet ihr die Dinge erfahren. Bereitet euch nicht mit tiefgründig erscheinenden, leeren Theorien vor, um zu protzen; wenn ihr das tut, erscheint ihr ziemlich arrogant und ohne Vernunft. Ihr solltet mehr von tatsächlichen Dingen aus eurer wirklichen Erfahrung sprechen und mehr aus dem Herzen sprechen; dies ist am vorteilhaftesten für andere, und erscheint ihnen am angemessensten. Früher wart ihr die Menschen, die sich Gott am meisten widersetzten, die am wenigsten geneigt waren, sich Ihm zu unterwerfen, jetzt seid ihr erobert worden – vergesst das niemals. Ihr solltet euch diese Dinge öfter überlegen und über sie nachdenken. Sobald die Menschen sie klar verstehen, werden sie wissen, wie sie Zeugnis ablegen können; andernfalls werden sie anfällig dafür, schamlose und unvernünftige Handlungen zu begehen, die kein Zeugnis für Gott sind, sondern vielmehr Schande über Gott bringen. Ohne echte Erfahrungen und ein Verständnis der Wahrheit ist es nicht möglich, Zeugnis für Gott abzulegen. Menschen, deren Glaube an Gott verworren und verwirrt ist, werden niemals in der Lage sein, für Gott Zeugnis abzulegen.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur durch Verfolgen der Wahrheit kannst du Änderungen in deiner Disposition erreichen
Gott hat ein beträchtliches Werk an den Menschen vollbracht, aber hat Er jemals darüber gesprochen? Hat Er es jemals erklärt? Hat Er es jemals kundgetan? Nein, das hat Er nicht. Egal, wie sehr die Menschen Gott missverstehen, Er erklärt es nicht. Aus Gottes Perspektive ist dein Verständnis von Gott sehr begrenzt, egal ob du sechzig oder achtzig Jahre alt bist, und gemessen an dem Wenigen, das du weißt, bist du immer noch ein Kind. Gott lastet es dir nicht an; du bist immer noch ein unreifes Kind. Es spielt keine Rolle, dass manche Menschen viele Jahre gelebt haben und ihr Körper Alterserscheinungen aufweist; ihr Verständnis von Gott ist immer noch sehr kindisch und oberflächlich. Gott lastet es dir nicht an – wenn du es nicht verstehst, verstehst du es eben nicht. Das ist nun einmal dein Kaliber und deine Fähigkeit, und das lässt sich nicht ändern. Gott wird dir nichts aufzwingen. Gott verlangt von den Menschen, Zeugnis für Ihn abzulegen, aber hat Er Zeugnis für sich Selbst abgelegt? (Nein.) Andererseits fürchtet Satan, dass die Menschen nicht einmal von der kleinsten Sache wissen, die er tut. Die Antichristen sind da nicht anders: Sie prahlen mit jeder Kleinigkeit, die sie tun, vor allen Leuten. Wenn man sie hört, scheint es, als würden sie für Gott Zeugnis ablegen – aber wenn man genau hinhört, wird man entdecken, dass sie nicht für Gott Zeugnis ablegen, sondern sich zur Schau stellen und sich selbst aufbauen. Die Absicht und das Wesen hinter dem, was sie sagen, ist, mit Gott um Sein auserwähltes Volk und um Status zu wetteifern. Gott ist bescheiden und verborgen, und Satan stellt sich zur Schau. Gibt es da einen Unterschied? Sich zur Schau stellen verglichen mit Bescheidenheit und Verborgenheit: Was davon sind positive Dinge? (Bescheidenheit und Verborgenheit.) Könnte man Satan als bescheiden beschreiben? (Nein.) Warum nicht? Gemessen an seiner niederträchtigen Wesensnatur ist er ein wertloses Stück Abfall; es wäre anormal, wenn Satan sich nicht zur Schau stellen würde. Wie könnte man Satan als „bescheiden“ bezeichnen? „Bescheidenheit“ bezieht sich auf Gott. Gottes Identität, Sein Wesen und Seine Disposition sind erhaben und ehrwürdig, aber Er stellt sich niemals zur Schau. Gott ist bescheiden und verborgen, sodass die Menschen nicht sehen, was Er getan hat, aber während Er im Verborgenen wirkt, wird die Menschheit unaufhörlich versorgt, genährt und geleitet – und das alles ist von Gott arrangiert. Ist das nicht ein Zeichen von Verborgenheit und Bescheidenheit, dass Gott diese Dinge niemals kundtut, niemals erwähnt? Gott ist gerade deshalb bescheiden, weil Er in der Lage ist, diese Dinge zu tun, sie aber niemals erwähnt oder kundtut und nicht mit den Menschen darüber streitet. Welches Recht hast du, von Bescheidenheit zu sprechen, wenn du zu solchen Dingen unfähig bist? Du hast nichts von alledem getan und bestehst dennoch darauf, Verdienst dafür zu beanspruchen – das nennt man schamlos. Gott führt die Menschheit und vollbringt ein so großes Werk, und Er gebietet über das gesamte Universum. Seine Autorität und Kraft sind so gewaltig, doch Er hat niemals gesagt: „Meine Kraft ist außergewöhnlich.“ Er bleibt verborgen inmitten aller Dinge, gebietet über alles, nährt und versorgt die Menschheit und ermöglicht es der gesamten Menschheit, von Generation zu Generation fortzubestehen. Nehmen wir zum Beispiel die Luft und den Sonnenschein oder all die materiellen Dinge, die für die menschliche Existenz auf der Erde notwendig sind – sie alle strömen ohne Unterlass hervor. Dass Gott für den Menschen sorgt, steht außer Frage. Wenn Satan etwas Gutes täte, würde er es verschweigen und ein unbesungener Held bleiben? Niemals. Es ist so wie bei einigen Antichristen in der Kirche, die früher gefährliche Arbeit übernommen haben, die Dingen entsagt und Leid ertragen haben, die vielleicht sogar im Gefängnis waren; es gibt auch einige, die einst zu einem Aspekt der Arbeit des Hauses Gottes beigetragen haben. Sie vergessen diese Dinge nie, sie denken, dass sie dafür lebenslanges Verdienst verdienen; sie denken, dies sei ihr lebenslanges Kapital – was zeigt, wie gering die Menschen sind! Die Menschen sind wirklich gering, und Satan ist schamlos.
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 7: Sie sind niederträchtig, heimtückisch und hinterlistig (Teil 2)
Um zu wirken und die Menschen zu retten, erträgt Gott allerlei Schmerzen mit äußerster Geduld, aber die Menschen verstehen Gott weiterhin falsch, stellen sich Ihm ständig entgegen, wahren ständig ihre eigenen Interessen, ohne sich um die Interessen des Hauses Gottes zu kümmern, und wollen immer ein glanzvolles Leben führen, ohne zur Herrlichkeit Gottes beizutragen – findet sich darin denn überhaupt noch Menschlichkeit? Obwohl die Menschen laut Zeugnis für Gott ablegen, sagen sie in ihrem Herzen: „Das ist das Werk, das ich verrichtet habe, und das hat Ergebnisse erzielt. Ich habe mich auch angestrengt, ich habe auch einen Preis gezahlt. Warum werde ich nicht bezeugt?“ Sie wollen immer einen Anteil an Gottes Herrlichkeit und Zeugnis haben. Sind die Menschen dieser Dinge würdig? Das Wort „Herrlichkeit“ gehört nicht den Menschen. Herrlichkeit kann nur Gott, dem Schöpfer, gebühren, und hat nichts mit geschaffenen Wesen zu tun. Selbst wenn die Menschen sich anstrengen und mitwirken, stehen sie immer noch unter der Führung des Wirkens des Heiligen Geistes. Wenn es das Wirken des Heiligen Geistes nicht gibt, was können die Menschen dann tun? Auch das Wort „Zeugnis“ gehört nicht den Menschen. Ob es das Substantiv „Zeugnis“ oder das Verb „bezeugen“ ist – beide Begriffe haben nichts mit geschaffenen Wesen zu tun. Nur der Schöpfer ist würdig, bezeugt zu werden, und würdig, dass Menschen Zeugnis für Ihn ablegen. Das wird durch Gottes Identität, Seinen Status und Sein Wesen bestimmt, und auch dadurch, dass alles, was Gott tut, aus Seinem Bemühen entspringt und Gott dessen würdig ist. Was die Menschen zu tun vermögen, ist zweifelsohne begrenzt, und ist das Ergebnis der Erleuchtung, Führung und Anleitung durch den Heiligen Geist. Was die menschliche Natur betrifft, so werden die Menschen arrogant, sobald sie einige Wahrheiten verstehen und etwas Arbeit leisten können. Ohne den Beistand von Gottes Gericht und Seiner Züchtigung kann niemand Unterwerfung unter Gott erreichen und für Ihn Zeugnis ablegen. Aufgrund von Gottes Vorherbestimmung können die Menschen einige Gaben oder besondere Talente besitzen, einen Beruf erlernt oder sich Fachkenntnisse angeeignet haben oder eine gewisse Klugheit besitzen, was dazu führt, dass sie unerträglich arrogant werden und ständig wollen, dass Gott Seine Herrlichkeit und Sein Zeugnis mit ihnen teilt. Ist das nicht unvernünftig? Das ist extrem unvernünftig. Das zeigt, dass sie die falsche Stellung einnehmen. Sie betrachten sich nicht als Menschen, sondern als eine spezielle Art, als Übermenschen. Menschen, die ihre eigene Identität, ihr Wesen und ihre angemessene Stellung nicht kennen, sind sich ihrer selbst nicht bewusst. Die Demut der Menschen ist keine Folge von Erniedrigung – Menschen sind von Natur aus demütig und niedrig. Gottes Demut ist eine Folge von Erniedrigung. Zu sagen, dass Menschen demütig sind, ist eine Erhebung der Menschen – in Wirklichkeit sind sie niedrig. Die Menschen wollen immer um Ruhm, Gewinn und Status wetteifern und mit Gott um Sein auserwähltes Volk konkurrieren. Auf diese Weise spielen sie die Rolle Satans, und das ist die Natur Satans. Sie sind wahrhaftig Nachkommen Satans, zwischen ihnen gibt es nicht den geringsten Unterschied. Angenommen, Gott gibt den Menschen ein wenig Autorität und Macht, und angenommen, sie können Zeichen und Wunder und einige außergewöhnliche Dinge tun, und nehmen wir an, sie handeln in allen Dingen exakt nach Gottes Anforderungen. Können sie aber Gott übertreffen? Nein, niemals. Sind die Fähigkeiten Satans, des Erzengels, nicht größer als die der Menschen? Er will immer Gott übertreffen, aber was ist das letztliche Ergebnis? Am Ende muss er in den bodenlosen Abgrund niederfahren. Gott wird für immer die Verkörperung der Gerechtigkeit sein, während Satan, der Teufel, der Erzengel, für immer die Verkörperung der Niederträchtigkeit und der Vertreter der Mächte der Niederträchtigkeit bleiben werden. Gott wird für immer gerecht sein, und diese Tatsache ist unveränderlich. Das ist die außergewöhnliche und unvergleichliche Seite Gottes. Selbst wenn die Menschen alle Wahrheiten Gottes von Ihm erhalten, sind sie nur winzige geschaffene Wesen und können Gott nicht übertreffen. Das ist der Unterschied zwischen der Menschheit und Gott. Menschen können nur geordnet im Rahmen all der Regeln und Gesetze existieren, die Gott aufgestellt hat, und können nur im Rahmen dieser Regeln und Gesetze alle Dinge verwalten, die Gott geschaffen hat. Menschen können keine Lebewesen erschaffen, noch können sie das Schicksal der Menschheit verändern – das ist eine Tatsache. Und was zeigt diese Tatsache? Egal wie viel Autorität und Fähigkeiten Gott den Menschen gibt: Letztendlich kann niemand Gottes Autorität übertreffen. Egal wie viele Jahre, wie viele Generationen oder wie viele Menschen es gibt: Die Menschen können nur unter Gottes Autorität und Herrschaft existieren. Das ist eine Tatsache, die für immer unveränderlich ist, eine Tatsache, die sich absolut niemals ändern wird!
– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 1)
Filmausschnitte zu diesem Thema
Ruhm und Status durch Gottes Gericht und Züchtigung loslassen
Erfahrungszeugnisse zu diesem Thema
Der Schaden, der durch Prahlerei angerichtet wird