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Wo ist das Reich Gottes? Die Antwort findet man im Vaterunser

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Von Junwei, China

Viele Brüder und Schwestern sind mit dem Vaterunser sehr vertraut, und wir rezitieren es jedes Mal, wenn wir beten: „Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel“ (Matthäus 6,9-10). Aber wenngleich wir oft das Vaterunser rezitieren, denken wir selten über die wahre Bedeutung des Vaterunsers nach. Welche Aspekte der Wahrheit teilt uns der Herr Jesus durch das Vaterunser mit, was ist der Wille des Herrn und welche Geheimnisse sind im Vaterunser enthalten? Lasst uns diese Dinge heute besprechen.

Eine wichtige Erkenntnis: Der Platz, der vom Herrn für uns vorbereitet wurde, befindet sich nicht im Himmel

Seit wir an Gott glauben, haben wir immer gedacht, dass der Platz, den der Herr für uns vorbereite, im Himmel sei. Wir haben darauf gewartet, emporgehoben zu werden, wenn der Herr wiederkehrt, die Frucht und das Wasser des Lebens zu essen und zu trinken, die von Gott gewährt wurden, und auf ewig den Segen des Herrn in Seiner Gegenwart zu genießen. Aber ist das, was wir denken, im Einklang mit dem Willen des Herrn? Ist der Platz, den der Herr für uns vorbereitet hat, wirklich im Himmel? Sehen wir uns an, was im Vaterunser steht. Matthäus 6,10 besagt: „Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.“ Der Herr Jesus sagt uns deutlich, dass das Königreich Gottes auf Erden ist und nicht im Himmel, und dass Gottes Wille auf Erden geschehen wird, so wie er im Himmel geschieht. Die Offenbarung prophezeit auch an mehreren Stellen, dass das Königreich Gottes auf Erden ist, nicht im Himmel. Zum Beispiel besagt Offenbarung 11,15: „Es sind die Reiche der Welt unsers HERRN und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Offenbarung 21,2-3 besagt auch, „Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein …“ Diese Prophezeiungen besagen: „Es sind die Reiche der Welt unsers HERRN und seines Christus geworden,“ „die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren,“ und „Die Hütte Gottes bei den Menschen!“ All diese Dinge weisen darauf hin, dass das Königreich Gottes auf der Erde verwirklicht werden wird und dass die Königreiche dieser Welt die Königreiche Christi werden. Das heißt, wenn der Herr Jesus wiederkehrt, wird Er Sein Königreich auf Erden errichten. Zu jenem Zeitpunkt wird Gott die Menschen immer noch dazu anleiten, auf der Erde zu leben und Gott anzubeten. Alle Menschen werden nach Gottes Wort leben. Gottes Worte werden die Anweisungen werden, nach denen die Dinge getan werden, und die Grundlage des Daseins. Alle auf der Erde werden den einen wahren Gott im Himmel anbeten und Ihn als über alles und größer als alles achten, und dadurch wird das Königreich Gottes auf Erden geschaffen werden. Wenn wir glauben, dass das Königreich Gottes nach unseren Auffassungen im Himmel ist und dass wir von Gott in den Himmel emporgehoben werden, sind diese Prophezeiungen dann nicht nur leere Worte?

Gottes Wille wird auf Erden geschehen und das Ziel der Menschheit ist auf Erden

Vielleicht verstehen einige Brüder und Schwestern immer noch nicht und werden sagen, dass der Herr Jesus uns sagt: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin euch die Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin“ (Johannes 14,2-3). Da der Herr Jesus nach Seiner Auferstehung in den Himmel auffuhr, bereitet Er im Himmel einen Platz vor, wie könnte also unser endgültiges Ziel auf Erden sein? Brüder und Schwestern, es ist wahr, dass der Herr Jesus sagte, Er würde einen Platz für uns vorbereiten, aber hat der Herr gesagt, dass der für uns vorbereitete Platz im Himmel sein würde? Hat der Herr Jesus gesagt, Er würde uns in den Himmel aufnehmen? Sind das nicht unsere eigenen Auffassungen und Einbildungen? Lasst uns zuerst sehen, was der Herr Jesus sagte. Der Herr sagte: „Und niemand fährt gen Himmel, denn der vom Himmel herniedergekommen ist, nämlich des Menschen Sohn, der im Himmel ist“ (Johannes 3,13). Der Herr Jesus sagte deutlich, dass niemand außer Ihm Selbst in den Himmel aufgefahren ist, und Psalm 115,16 besagt auch: „Der Himmel allenthalben ist Jehovas; aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben.“ Wir können sehen, dass der Himmel Gottes Wohnsitz ist und die Erde ist der Platz, den Gott der Menschheit zum Leben gewährt hat, aber wir sterblichen, fleischlichen Menschen wollen immer im Himmel leben. Ist dies nicht einer der extravaganten Wünsche der Menschheit?

Tatsächlich wissen wir alle, dass Gott, als Er die Welt erschuf, die Menschheit auf Erden erschuf, und dass Gottes Wille immer auf Erden geschehen ist. 1. Mose 2,7-8 besagt: „Und Jehova Gott machte den Menschen aus einem Erdenkloß, uns blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele. Und Jehova Gott pflanzte einen Garten in Eden gegen Morgen und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte.“ Aus den Schriften wissen wir, dass, als Gott den Menschen erschuf, dies auf Erden geschah, und dass der Garten Eden auf Erden war. Als Gott zuerst Adam und Eva erschuf, gab Er ihnen keine Flügel, noch brachte Gott sie empor, um im Himmel zu leben. Stattdessen setzte Er Adam und Eva auf die Erde, um über die gesamte Schöpfung zu wachen.

Später wurden Adam und Eva von der Schlange verführt, die verbotene Frucht zu essen, verrieten Gott und wurden von Gott verflucht und aus dem Garten Eden vertrieben. Von da an lebten die Menschen unter Satans Herrschaft. Sie wurden von Satan verdorben und verletzt und sie wurden immer verkommener. Sie verehrten Götzen, taten vieles, was Gott trotzte, und verehrten den wahren Gott ganz und gar nicht. Gott wollte keine solche Menschheit sehen, so schmutzig und verdorben, also verrichtete Er das Werk, die Welt zu überfluten, um sie zu zerstören. Nur Noahs achtköpfige Familie wurde von Gott gesegnet und durfte auf Erden weiterleben und sich fortpflanzen. Danach begann Gott Seinen Führungsplan, um die Menschheit zu retten. Im Zeitalter des Gesetzes setzte Gott Mose ein, um die Gesetze und Seine Gebote zu verkünden, die das Leben der Israeliten auf Erden anleiteten, sodass die Menschen wussten, wie sie Gott anbeten, wie sie mit anderen auskommen sollten, was Gott erfreut und abstößt und so weiter. Die Israeliten hielten sich an das Gesetz und lebten und beteten Gott zweitausend Jahre lang auf Erden an. Am Ende des Zeitalters des Gesetzes wurden die Menschen immer verdorbener, hielten sich nicht an die Gesetze und Gebote und waren in Gefahr, vom Gesetz zum Tode verurteilt zu werden. Gott persönlich kam fleischgeworden, um die Menschheit auf der Erde anzuleiten, und brachte die Lehren der Buße zum Ausdruck, um den Menschen eine neue Richtung zu geben, und lehrte die Menschen, tolerant und geduldig zu sein, ihre Feinde zu lieben und so weiter, sodass die Menschen, wenn sie sündigten, nur zu Gott beten und Buße tun mussten, damit ihnen ihre Sünden vergeben wurden. Schließlich wurde der Herr Jesus als Sündopfer gekreuzigt, um die Menschheit von der Sünde zu erlösen, was es der Menschheit ermöglichte, weiter bis in die Gegenwart auf der Erde zu leben. Der Herr Jesus prophezeite, dass Er in den letzten Tagen wiederkommen, Sein Königreich auf Erden errichten und das Königreich der Welt für immer zum Königreich Christi machen würde. Daran können wir erkennen, dass von dem Moment an, in dem Gott die Menschheit erschuf, bis zum Ende der Flut und durch das Werk des Zeitalters des Gesetzes, das Werk des Zeitalters der Gnade und das Werk, das der wiedergekehrte Herr in den letzten Tagen in der Welt vollbringen soll, alles auf Erden getan worden ist, und dass Gottes Wille immer auf Erden geschehen ist.

Das endgültige Ziel der Menschheit befindet sich auch auf der Erde, nicht im Himmel. Gottes Worte besagen: „Gott wird in Seine ursprüngliche Position zurückkehren, und jede Person wird an ihren jeweiligen Platz zurückkehren. Dies sind die Bestimmungsorte, an denen Gott und der Mensch jeweils residieren werden, wenn das Ende der gesamten Führung Gottes erreicht ist. Gott hat den Bestimmungsort Gottes, und der Mensch hat den Bestimmungsort des Menschen. Während Seiner Ruhe wird Gott auch weiterhin die Menschen in ihrem Leben auf der Erde führen. In Gottes Licht wird der Mensch den einen wahren Gott im Himmel anbeten. … Wenn die Menschheit in die Ruhe eintritt, so bedeutet dies, dass der Mensch eine wahre Schöpfung geworden ist; die Menschen werden Gott von der Erde aus anbeten und normale menschliche Leben führen. Die Menschen werden Gott gegenüber nicht mehr ungehorsam sein oder Gott widerstehen; sie werden zum ursprünglichen Leben von Adam und Eva zurückkehren. Dies sind die entsprechenden Leben und Bestimmungsorte von Gott und der Menschheit, nachdem sie in die Ruhe eintreten. … Der Ruheort des Menschen ist auf der Erde, und der Ruheort Gottes ist im Himmel. Während der Mensch ruht, betet er Gott an und lebt auf der Erde; und während Gott ruht, führt Er den restlichen Teil der Menschheit; Er wird sie vom Himmel aus führen, nicht von der Erde aus. Gott wird immer noch der Geist sein, während der Mensch noch Fleisch sein wird. Gott und der Mensch haben beide ihre unterschiedlichen Verhaltensweisen beim Ruhen“ („Gott und der Mensch werden gemeinsam in die Ruhe eintreten“). Gottes Worte besagen sehr deutlich, dass Gott und die Menschheit ihre jeweilige Art der Ruhe haben werden, wenn Gottes Werk der Errettung der Menschheit vollendet ist. Gott wird weiterhin das Leben der Menschheit auf Erden anleiten und die Menschheit wird Gott auf Erden anbeten. Dies ist das perfekte Ziel, das Gott für die Menschheit vorbereitet hat. Zu jenem Zeitpunkt wird die Menschheit nicht länger gegen Gott rebellieren oder Gott trotzen, und wird genauso sein wie Adam und Eva am Anfang, auf Gottes Worte hören und Gottes Anforderungen und Befehlen gehorchen können. Aber zu jenem Zeitpunkt wird die Menschheit auch die Wahrheit als Leben haben, sodass die Menschheit nicht länger von Satan verdorben werden wird und unter Gottes Führung und Leitung glücklich auf der Erde leben wird. Aus dem obigen gemeinschaftlichen Austausch können wir erkennen, dass Gottes Wille stets auf der Erde ausgeführt werden wird, dass das zukünftige Ziel der Menschheit auf der Erde ist, dass die Menschheit auf ewig auf der Erde leben wird und dass dies vor langer Zeit von Gott bestimmt wurde.

Die Rückkehr zur Realität entspricht Gottes Willen

Wenn wir uns das Vaterunser noch einmal ansehen, bestätigen die Worte „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel“ umso mehr, dass Gott sein Königreich auf Erden und nicht im Himmel errichten wird und dass Gottes Wille auf Erden geschehen wird. Der Herr Jesus sagte: „Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden“ (Johannes 16,12-13). Es wird auch viele Male in Offenbarung 2-3 prophezeit: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“ Diese Prophezeiungen zeigen uns, dass der wiedergekehrte Herr in den letzten Tagen zu den Kirchen sprechen wird, um uns die Gesamtheit Seiner Wahrheit und Seiner Geheimnisse zu erzählen. Wir müssen also weise Jungfrauen sein, sorgfältig auf Gottes Stimme hören und vorsichtig vorgehen und gewissenhaft untersuchen, wenn jemand bezeugt, dass der Herr zurückgekehrt ist, denn nur dann werden wir das Erscheinen des Herrn begrüßen und in den letzten Tagen Erlösung erlangen können, und nur dann werden wir die Chance haben, das Volk von Gottes Königreich zu werden und Gottes Willen auf Erden zu tun.

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