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Warum heisst es, dass Gottes zwei Menschwerdungen die Bedeutung der Menschwerdung vervollständigen?

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7. Warum heißt es, dass Gottes zwei Menschwerdungen die Bedeutung der Menschwerdung vervollständigen?

Bibelverse als Referenz:

„Also ist auch Christus einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden; zum andernmal wird er ohne Sünde erscheinen denen, die auf ihn warten, zur Seligkeit“ (Hebräer 9,28).

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort“ (Johannes 1,1).

Relevante Worte Gottes:

Die erste Menschwerdung diente dazu, durch Jesus den Menschen von der Sünde zu erlösen. In anderen Worten, Er erlöste den Menschen vom Kreuz, jedoch die verdorbene, satanische Disposition verharrte weiterhin im Inneren des Menschen. Die zweite Menschwerdung dient nicht länger als Sühneopfer, sondern dazu, diejenigen, die von der Sünde erlöst wurden, gänzlich zu retten. Das wird getan, damit diejenigen, denen vergeben wurde, von ihren Sünden erlöst und vollkommen gereinigt werden können, so dass sie eine Änderung in ihrer Disposition erlangen können. Dadurch reißen sie sich von Satans Einfluss der Dunkelheit los und kehren vor den Thron Gottes zurück. Nur so kann der Mensch vollkommen geheiligt werden. Gott begann die Arbeit der Erlösung im Zeitalter der Gnade, nachdem das Zeitalter des Gesetzes beendet war. Erst am jüngsten Tag, wenn Gott die Menschheit durch Seine Arbeit des Urteils und der Züchtigung, wegen der Widerspenstigkeit des Menschen gänzlich gereinigt hat, wird Gott Seine Arbeit der Erlösung abschließen und zur Ruhe kommen. Folglich wurde Gott während der drei Arbeitsphasen nur zwei Mal Mensch, um Seine Arbeit unter dem Menschen Selbst auszuführen. Das liegt daran, dass nur eine dieser drei Arbeitsphasen dazu dient, die Menschen in ihrem Leben zu führen, während die andern beiden die Arbeit der Erlösung sind. Nur wenn Gott leibhaftig wird, kann Er an der Seite des Menschen leben, das Leiden der Welt erfahren und in einem gewöhnlichen Körper leben. Nur so kann Er den Menschen Seiner Schöpfung das praktische Wort, das sie benötigen, bringen. Der Mensch empfängt gänzliche Erlösung von Gott dadurch, dass Gott leibhaftig wurde und nicht unmittelbar von seinen Gebeten zum Himmel. Denn der Mensch ist menschlich. Der Mensch ist unfähig den Geist Gottes zu sehen, geschweige denn, sich Ihm zu nähern. Das Einzige, mit dem der Mensch Umgang pflegen kann, ist der menschgewordene Gott. Nur durch Ihn kann der Mensch alle Worte und Wahrheiten verstehen und die volle Erlösung empfangen. Die zweite Menschwerdung reicht aus, um die Sünden der Menschen zu eliminieren und die Menschen gänzlich zu reinigen. Folglich wird die zweite Menschwerdung die gesamte Arbeit des menschgewordenen Gottes zum Abschluss bringen und die Bedeutung der Menschwerdung Gottes vervollständigen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Als Jesus Seine Arbeit tat, war das Wissen des Menschen über Ihn noch vage und unklar. Der Mensch glaubte stets, dass Er der Sohn Davids war und erklärte Ihn zu einem großen Propheten und dem wohlwollenden Herrn, der die Sünden des Menschen einlöste. Einige wurden anhand ihres Glaubens allein dadurch geheilt, indem sie einen Zipfel Seiner Kleidung berührten. Die Blinden konnten sehen und sogar die Toten konnten zum Leben erweckt werden. Trotzdem konnte der Mensch die verdorbene, satanische Disposition, die tief in ihm verwurzelt lag, weder entdecken, noch konnte er sie verwerfen. Der Mensch empfing viel Gnade, wie den Frieden und die Freuden des Fleisches, den Segen für die ganze Familie, dank des Glaubens eines Einzelnen, die Heilung von Krankheiten, und so weiter. Das Übrige waren die guten Taten des Menschen und seine fromme Erscheinung. Wenn der Mensch auf einer solchen Grundlage lebte, dann wurde er für einen guten Gläubigen gehalten. Nur solche Gläubigen konnten nach dem Tod den Himmel betreten, was bedeutet, dass sie gerettet wurden. Jedoch verstanden sie zu ihren Lebenszeiten den Lebensweg ganz und gar nicht. Sie begingen nur Sünden und beichteten sie dann in einem ständigen Kreislauf, ohne einen Weg, der auf eine veränderte Disposition abzielte. So war die Beschaffenheit des Menschen während des Zeitalters der Gnade. Hat der Mensch die volle Erlösung empfangen? Nein! Nach Vollendung dieser Phase besteht deshalb noch die Arbeit des Urteils und der Züchtigung. Diese Phase reinigt den Menschen durch das Wort, damit der Mensch einen Weg hat, dem er folgen kann. Diese Phase wäre nicht erfolgreich oder bedeutsam, wenn sie mit der Austreibung von Dämonen fortfahren würde, denn die sündhafte Natur des Menschen würde nicht verworfen werden und der Mensch würde bei der Vergebung der Sünden stehen bleiben. Durch das Sühneopfer wurden dem Menschen seine Sünden vergeben, denn die Arbeit der Kreuzigung hat bereits geendet und Gott hat über Satan gesiegt. Die verdorbene Disposition des Menschen jedoch, verweilt noch immer in seinem Inneren und der Mensch kann noch immer sündigen und sich Gott widersetzen. Gott hat die Menschheit nicht erlangt. Deshalb benutzt Gott in dieser Arbeitsphase das Wort, um die verdorbene Disposition des Menschen zu enthüllen und verlangt vom Menschen dem rechten Weg folgend zu praktizieren. Diese Phase ist bedeutungsvoller als die vorhergehende und auch erfolgreicher, denn jetzt ist es das Wort, das das Leben des Menschen unmittelbar versorgt und es der Disposition des Menschen ermöglicht, vollkommen erneuert zu werden; es ist eine gründlichere Arbeitsphase. Darum hat die Menschwerdung der Endzeit die Bedeutung der Menschwerdung Gottes vervollständigt und den Führungsplan Gottes für die Erlösung des Menschen komplett abgeschlossen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Der erste menschgewordene Gott brachte die Arbeit der Menschwerdung nicht zu Ende; Er vollendete nur den ersten Schritt der Arbeit, für den es notwendig war, dass Gott ihn im Fleisch tat. Um also die Arbeit der Menschwerdung zu beenden, ist Gott noch einmal ins Fleisch zurückgekehrt und lebt die ganze Normalität und Wirklichkeit des Fleisches aus, das heißt, lässt Gottes Wort sich in einem gänzlich normalen und gewöhnlichen Fleisch manifestieren und schließt somit die Arbeit ab, die Er im Fleisch unerledigt ließ. Das zweite menschgewordene Fleisch ähnelt im Wesentlichen dem ersten, ist jedoch sogar noch wirklicher, sogar noch normaler als das erste. Demzufolge ist das Leiden, das das zweite menschgewordene Fleisch erträgt, größer als das des ersten, doch dieses Leiden ist eine Folge Seines Amtes im Fleisch, das sich vom Leiden des korrumpierten Menschen unterscheidet. Es rührt auch von der Normalität und Wirklichkeit Seines Fleisches her. Da Er Sein Amt in völlig normalem und realem Fleisch ausführt, muss das Fleisch ein hohes Maß an Bedrängnis ertragen. Je normaler und realer dieses Fleisch ist, desto mehr wird Er beim Ausführen Seines Amtes leiden. Gottes Arbeit wird in einem sehr gewöhnlichen Fleisch ausgedrückt, einem, das keineswegs übernatürlich ist. Weil Sein Fleisch normal ist und zudem die Arbeit der Rettung des Menschen auf sich nehmen muss, leidet Er in einem noch größeren Ausmaß, als es ein übernatürliches Fleisch tun würde – all dieses Leiden rührt von der Realität und Normalität Seines Fleisches her. Am Leiden, das die beiden menschgewordenen fleischlichen Leiber bei der Durchführung Ihrer Ämter durchgestanden haben, kann man das Wesen des menschgewordenen Fleisches erkennen. Je normaler das Fleisch ist, desto größer ist die Bedrängnis, die Er während der Durchführung Seiner Arbeit ertragen muss; je realer das Fleisch ist, das die Arbeit durchführt, desto schärfer sind die Begriffe, die die Leute bekommen, und desto mehr Gefahren drohen über Ihn hereinzubrechen. Und dennoch, je realer das Fleisch ist und je mehr das Fleisch die Bedürfnisse und das vollkommene Gefühl eines normalen Menschen besitzt, desto fähiger ist Er, Gottes Arbeit im Fleisch zu übernehmen. Es war das Fleisch Jesu, das ans Kreuz genagelt wurde, Sein Fleisch, das Er als Sühneopfer aufgab; durch ein Fleisch von normaler Menschlichkeit besiegte Er Satan und rettete den Menschen vollständig vom Kreuz. Und als vollständiges Fleisch, führt die zweite Menschwerdung Gottes die Arbeit der Eroberung durch und besiegt Satan. Nur ein Fleisch, das ganz normal und real ist, kann die Arbeit der Erlösung in ihrer Gesamtheit durchführen und ein nachdrückliches Zeugnis ablegen. Das heißt, die Arbeit der[a] Eroberung des Menschen wird durch die Realität und Normalität von Gott im Fleische wirkungsvoll gemacht, nicht durch übernatürliche Wunder oder Offenbarungen. Das Amt dieses menschgewordenen Gottes ist, zu sprechen und dadurch den Menschen zu erobern und zu vervollkommnen; mit anderen Worten, die Arbeit des im Fleisch verwirklichten Geistes, die Pflicht des Fleisches ist, zu sprechen und dadurch zu erobern, zu offenbaren, zu vervollkommnen und den Menschen vollständig zu beseitigen. Und so geschieht es in der Arbeit der Eroberung, dass Gottes Arbeit im Fleisch vollständig erledigt wird. Das anfängliche Erlösungswerk war nur der Anfang der Arbeit der Menschwerdung; das Fleisch, das die Eroberungsarbeit tut, wird die gesamte Arbeit der Menschwerdung fertigstellen. Vom Geschlecht her ist eines männlich, das andere weiblich; darin ist die Bedeutung der Menschwerdung Gottes abgeschlossen. Sie räumt die Missverständnisse des Menschen Gott gegenüber aus: Gott kann sowohl männlich als auch weiblich werden, und der menschgewordene Gott ist im Wesentlichen geschlechtslos. Er machte beides, Mann und Frau, und Er unterscheidet nicht zwischen den Geschlechtern. In dieser Phase der Arbeit wirkt Gott keine Zeichen und Wunder, damit die Arbeit ihre Ergebnisse anhand von Worten erzielt. Der Grund dafür ist darüber hinaus, dass die Arbeit des menschgewordenen Gottes diesmal nicht darin besteht, die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben, sondern den Menschen durch Sprechen zu erobern, was bedeutet, dass die angeborene Fähigkeit, die dieses menschgewordene Fleisch Gottes besitzt ist, Worte zu sprechen und den Menschen zu erobern, nicht, die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben. Seine Arbeit in normaler Menschlichkeit ist nicht, Wunder zu wirken, nicht, die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben, sondern zu sprechen, und so erscheint das zweite menschgewordene Fleisch den Menschen viel normaler als das erste. Die Menschen erkennen, dass Gottes Menschwerdung keine Lüge ist; jedoch unterscheidet Sich dieser menschgewordene Gott vom menschgewordenen Jesus, und obwohl sie beide der menschgewordene Gott sind, sind sie nicht gänzlich ein und dasselbe. Jesus besaß normale Menschlichkeit, gewöhnliche Menschlichkeit, aber Er wurde von vielen Zeichen und Wundern begleitet. In diesem menschgewordenen Gott werden menschliche Augen weder Zeichen oder Wunder sehen, noch das Heilen der Kranken oder das Austreiben von Dämonen, noch das Gehen auf dem Meer noch vierzigtägiges Fasten…. Er tut nicht dieselbe Arbeit, die Jesus tat, nicht weil Sein Fleisch sich in seinem Wesentlichen auf irgendeine Art von dem Jesu unterscheidet, sondern weil es nicht Sein Amt ist, die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben. Er reißt nicht Sein eigenes Werk nieder, stört nicht Seine eigene Arbeit. Da Er den Menschen durch Seine realen Worte erobert, besteht keine Notwendigkeit darin, ihn mit Wundern zu überwältigen, und somit dient diese Phase dazu, die Arbeit der Menschwerdung fertigzustellen.

aus „Das Wesen des von Gott bewohnten Fleisches“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Warum sage Ich, dass die Bedeutung der Menschwerdung mit der Arbeit Jesu nicht vervollständigt wurde? Weil das Wort nicht komplett Fleisch wurde. Was Jesus tat, war nur ein Teil der Arbeit Gottes im Fleisch; Er tat nur das Erlösungswerk und tat nicht die Arbeit der vollständigen Gewinnung des Menschen. Aus diesem Grund ist Gott in den letzten Tagen noch einmal Fleisch geworden. Diese Phase der Arbeit wird ebenfalls in einem gewöhnlichen Fleisch getan, durch einen völlig normalen Menschen, einen, dessen Menschlichkeit nicht im Geringsten überweltlich ist. Mit anderen Worten, Gott ist ein ganzer Mensch geworden, und Er ist eine Person, deren Identität die von Gott ist, ein kompletter Mensch, ein komplettes Fleisch, das die Arbeit durchführt. Für das menschliche Auge ist Er nur ein Fleisch, das überhaupt nicht übernatürlich ist, eine sehr normale Person, die die Sprache des Himmels sprechen kann, die keine wundersamen Zeichen zeigt, keine Wunder wirkt, geschweige denn die eigentliche Wahrheit über Religion in großen Konferenzsälen darlegt. Die Arbeit des zweiten menschgewordenen Fleisches erscheint den Menschen ganz anders als die der ersten, so sehr, dass die beiden nichts gemeinsam zu haben scheinen, und nichts von der Arbeit der ersten kann dieses Mal gesehen werden. Obwohl die Arbeit des zweiten menschgewordenen Fleisches sich von der des ersten unterscheidet, beweist das nicht, dass Ihr Ursprung nicht ein und derselbe ist. Ob Ihr Ursprung derselbe ist, hängt von der Natur der von beiden fleischlichen Leibern getanen Arbeit ab, nicht von Ihren äußerlichen Hüllen. Während der drei Phasen Seiner Arbeit ist Gott zweimal Mensch geworden und beide Male eröffnet die Arbeit des menschgewordenen Gottes ein neues Zeitalter, leitet eine neue Arbeit ein; die Menschwerdungen ergänzen sich gegenseitig. Für menschliche Augen ist es unmöglich festzustellen, dass die beiden fleischlichen Leiber tatsächlich vom gleichen Ursprung kommen. Es ist unnötig zu sagen, dass es jenseits der Fähigkeit des menschlichen Auges oder des menschlichen Geistes liegt. In Ihrem Wesen sind sie jedoch gleich, denn Ihre Arbeit kommt von demselben Geist. Ob die beiden menschgewordenen fleischlichen Leiber aus demselben Ursprung entstehen, kann nicht nach der Ära und dem Ort, an dem sie geboren wurden, beurteilt werden oder nach anderen solchen Faktoren, sondern nach der von Ihnen zum Ausdruck gebrachten göttlichen Arbeit. Das zweite menschgewordene Fleisch führt keine der Arbeiten aus, die Jesus tat, denn Gottes Arbeit hält sich nicht an Konvention, sondern eröffnet jedes Mal einen neuen Weg. Das zweite menschgewordene Fleisch zielt nicht darauf ab, den Eindruck des ersten Fleisches in den Köpfen der Menschen zu vertiefen oder zu verfestigen, sondern darauf, ihn zu ergänzen und zu vervollkommnen; darauf, die Gotteskenntnis des Menschen zu vertiefen, alle Regeln zu brechen, die in den Herzen der Menschen bestehen, und irreführende Abbilder Gottes in ihren Herzen auszulöschen. Man kann sagen, dass keine einzelne Phase von Gottes eigener Arbeit dem Menschen ein komplettes Wissen von Ihm geben kann; jede vermittelt nur einen Teil, nicht das Ganze. Auch wenn Gott Seine Disposition voll und ganz ausgedrückt hat, bleibt die Gotteskenntnis des Menschen wegen seines begrenzten Verstehvermögens noch immer unvollständig. Es ist unmöglich, durch die Verwendung menschlicher Sprache die Gesamtheit der Disposition Gottes zu vermitteln; wie viel weniger kann eine einzelne Phase Seiner Arbeit Gott vollständig zum Ausdruck bringen? Er arbeitet im Fleisch, unter der Hülle Seiner normalen Menschlichkeit im Fleisch, und man kann Ihn nur durch Ausdrucksformen Seiner Göttlichkeit erkennen, nicht durch Seine körperliche Hülle. Gott tritt in das Fleisch ein, um es dem Menschen zu erlauben, Ihn mittels Seiner verschiedenen Arbeiten zu kennen und keine zwei Phasen Seiner Arbeit sind sich gleich. Nur auf diese Weise kann der Mensch ein vollständiges Wissen von Gottes Arbeit im Fleisch haben, und nicht auf eine einzelne Facette begrenzt.

aus „Das Wesen des von Gott bewohnten Fleisches“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Jesus führte eine Phase des Werkes durch, die nur die Wesenheit von „das Wort war bei Gott“ erfüllt: Die Wahrheit Gottes war mit Gott, und der Geist Gottes war mit dem Fleisch und war von Ihm untrennbar, das heißt, das Fleisch des menschgewordenen Gottes war mit dem Geist Gottes, was ein größerer Beweis dafür ist, dass der menschgewordene Jesus die erste Menschwerdung Gottes war. Diese Phase des Werkes erfüllte die innere Bedeutung von „das Wort wird Fleisch“, verlieh eine tiefgründigere Bedeutung an „das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort“, und gestattet dir, fest an die Worte „Im Anfang war das Wort“ zu glauben. Das bedeutet, dass Gott zur Zeit der Schöpfung von Worten besessen war, Seine Worte waren mit Ihm und von Ihm untrennbar, und das letzte Zeitalter macht die Macht und Autorität Seiner Worte sogar noch deutlicher und erlaubt es dem Menschen, all Seine Worte zu sehen – all Seine Worte zu hören. So ist das Werk des letzten Zeitalters. Du musst diese Dinge durch und durch in Erfahrung bringen. Es ist keine Frage dessen, das Fleisch zu kennen, sondern das Fleisch und das Wort zu kennen. Das ist das, wovon du Zeugnis ablegen musst, was jeder wissen muss. Da dies das Werk der zweiten Menschwerdung ist – und das letzte Mal, dass Gott Fleisch wird – vervollständigt es voll und ganz die Bedeutung der Menschwerdung, führt das gesamte Werk Gottes im Fleisch aus, bringt es voran und beendet das Zeitalter, in dem Gott im Fleisch ist.

aus „Praxis (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Egal ob der menschgewordene Gott in dieser Phase Bedrängnis erleidet oder Sein Amt ausführt, tut Er dies, um die Bedeutung der Menschwerdung zu vervollständigen, denn dies ist Gottes letzte Menschwerdung. Gott kann nur zwei Mal Mensch werden. Es kann kein drittes Mal geben. Die erste Menschwerdung war männlich, die zweite weiblich, und so ist das Bild von Gottes Fleisch im Geist des Menschen vervollständigt; darüber hinaus haben die beiden Menschwerdungen Gottes Arbeit im Fleisch bereits beendet. Das erste Mal besaß Gottes Menschwerdung normale Menschlichkeit, um die Bedeutung der Menschwerdung zu vervollständigen. Dieses Mal besitzt Er auch normale Menschlichkeit, doch die Bedeutung dieser Menschwerdung ist anders: Sie ist tiefer und Seine Arbeit ist von tiefgreifenderer Bedeutung. Der Grund, warum Gott erneut Fleisch geworden ist, ist die Bedeutung der Menschwerdung zu vervollständigen. Wenn Gott diese Phase Seiner Arbeit vollkommen beendet hat, wird die gesamte Bedeutung der Menschwerdung, das heißt, Gottes Arbeit im Fleisch, abgeschlossen sein, und es wird keine Arbeit mehr geben, die im Fleisch getan werden muss. Das heißt, von nun an wird Gott nie wieder im Fleisch kommen, um Seine Arbeit zu tun.

aus „Das Wesen des von Gott bewohnten Fleisches“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

(Ausgewählte Passage von Gottes Wort)

Die beiden Menschwerdungen vollenden die Bedeutung der Menschwerdung

Jede von Gott getane Arbeitsphase hat ihre eigene praktische Bedeutung. Damals, als Jesus kam, war Er männlich, aber wenn Gott dieses Mal kommt, ist Er weiblich. Daraus kannst du erkennen, dass Gott um Seiner Arbeit willen beides erschaffen hat, Mann und Frau, und es für Ihn keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt. Wenn Sein Geist kommt, kann Er jede Art von Fleisch nach Belieben annehmen, und dieses Fleisch kann Ihn vertreten. Ob männlich oder weiblich, es kann Gott vertreten, solange es sich um Sein menschgewordenes Fleisch handelt. Wenn Jesus als Frau erschienen wäre, als Er kam, mit anderen Worten, wenn ein kleines Mädchen und kein Junge vom Heiligen Geist empfangen worden wäre, dann wäre diese Phase der Arbeit trotzdem abgeschlossen worden. Wenn dies der Fall gewesen wäre, dann müsste die derzeitige Phase der Arbeit stattdessen von einem Mann ausgeführt werden, doch das Werk würde trotzdem vollendet werden. Die in jeder Phase getane Arbeit ist gleichsam bedeutend; keine Phase der Arbeit wird wiederholt, noch steht sie mit der anderen im Widerspruch. Damals wurde Jesus bei Ausführung Seiner Arbeit „der einzige Sohn“ genannt, und „Sohn“ impliziert das männliche Geschlecht. Warum wird dann der einzige Sohn in dieser Phase nicht erwähnt? Es liegt daran, dass die Anforderungen an die Arbeit einen Wechsel des Geschlechts erforderlich machte, das sich von dem von Jesus unterschied. Bei Gott gibt es keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Er tut Seine Arbeit, wie Er es wünscht, und bei der Verrichtung Seiner Arbeit unterliegt Er keinerlei Einschränkungen, sondern ist besonders frei. Jedoch hat jede Phase der Arbeit ihre eigene praktische Bedeutung. Gott wurde zweimal Fleisch und es versteht sich von selbst, dass Seine Menschwerdung in der Endzeit die letzte ist. Er ist gekommen, um all Seine Taten zu offenbaren. Wenn Er in dieser Phase nicht menschgeworden wäre, um persönlich zu arbeiten, damit die Menschen dies bezeugen, würde der Mensch für immer an der Auffassung festhalten, dass Gott nur männlich ist und nicht weiblich. Davor glaubte die gesamte Menschheit, dass Gott nur männlich sein könnte, und dass eine Frau nicht Gott genannt werden könnte, denn die gesamte Menschheit betrachteten Männer als den Frauen übergeordnet. Sie glaubten, dass keine Frau Macht übernehmen könnte, sondern nur der Mann. Darüber hinaus sagten sie sogar, dass der Mann das Oberhaupt der Frau sei und dass die Frau dem Mann gehorchen müsse und ihn nicht übertrumpfen könne. In der Vergangenheit, als gesagt wurde, dass der Mann das Oberhaupt der Frau sei, war dies an Adam und Eva gerichtet, die von der Schlange verführt worden waren, und nicht an den Mann und die Frau, wie sie zu Beginn von Jehova erschaffen worden waren. Selbstverständlich muss eine Frau ihrem Ehemann gehorchen und ihn lieben, und ein Mann muss lernen, seine Familie zu ernähren und zu unterstützen. Das sind die Gesetze und Verordnungen, die von Jehova dargelegt wurden und nach denen die Menschheit sich in ihrem irdischen Leben richten muss. Jehova sagte zur Frau: „Dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein“. Er sprach so, nur damit die Menschheit (das heißt beide, Mann und Frau) normale Leben unter der Herrschaft Jehovas führen könnten, und nur so, damit die Leben der Menschheit eine Struktur haben und nicht aus ihrer richtigen Ordnung herausfallen würden. Deshalb erstellte Jehova geeignete Regeln dafür, wie Mann und Frau handeln sollten, dies betraf jedoch nur alle auf der Erde lebende Lebewesen und hatte keinen Bezug zum menschgewordenen Fleisch Gottes. Wie könnte Gott dasselbe sein wie Seine Schöpfung? Seine Worte waren nur an die Menschheit Seiner Schöpfung gerichtet; damit die Menschheit normale Leben führte, stellte Er Regeln für Mann und Frau auf. Am Anfang, als Jehova die Menschheit erschuf, schuf Er zwei Arten von Menschen, sowohl männliche als auch weibliche; und so wurde auch Sein menschgewordenes Fleisch nach entweder männlich oder weiblich unterschieden. Er entschied Sich nicht für Seine Arbeit auf der Basis der Worte, die Er zu Adam und Eva sprach. Die beiden Male, die Er Fleisch wurde, waren ganz und gar nach Seinem Denken zu der Zeit festgelegt, als Er zu Beginn die Menschheit schuf, das heißt, Er vollendete die Arbeit Seiner beiden Menschwerdungen auf Grundlage des Männlichen und des Weiblichen, bevor sie verdorben worden waren. Wenn die Menschheit die von Jehova zu Adam und Eva gesprochenen Worte, die von der Schlange verführt worden waren, nehmen und sie auf die Arbeit von Gottes Menschwerdung anwenden würde, würde dann Jesus nicht auch Seine Frau lieben müssen, wie Er es sollte? Wäre auf diese Weise Gott dann immer noch Gott? Und wenn dem so wäre, wäre Er dann noch imstande, Seine Arbeit abzuschließen? Wenn es für Gottes menschgewordenes Fleisch falsch wäre, weiblich zu sein, wäre es dann nicht auch ein Fehler von größtem Ausmaß gewesen, dass Gott die Frau erschaffen hat? Wenn der Mensch immer noch glaubt, dass es falsch sei, dass Gott als Frau Mensch wird, wäre dann Jesus, der nicht heiratete und somit nicht in der Lage war, Seine Frau zu lieben, nicht ebenso irrtümlich wie die gegenwärtige Menschwerdung? Da du die zu Eva gesprochenen Worte Jehovas dazu benutzt, um die Wahrheit von Gottes gegenwärtiger Menschwerdung zu messen, dann musst du Jehovas Worte an Adam benutzen, um Jesus den Herrn zu beurteilen, der im Zeitalter der Gnade Fleisch wurde. Sind sie beide nicht dasselbe? Da du Jesus den Herrn nach dem Mann einschätzt, der nicht von der Schlange verführt worden war, dann darfst du die Wahrheit der heutigen Menschwerdung nicht nach der Frau beurteilen, die von der Schlange verführt worden war. Das wäre ungerecht! Wenn du ein solches Urteil abgäbst, würde es beweisen, dass du von deinem Verstand Abschied genommen hast. Als Jehova zweimal Fleisch wurde, stand das Geschlecht Seines Fleisches im Zusammenhang mit dem Mann und der Frau, die nicht von der Schlange verführt worden waren; es war in Übereinstimmung mit dem Mann und der Frau, die nicht von der Schlange verführt worden waren, dass Er zweimal Fleisch wurde. Denk nicht, dass die Männlichkeit Jesus dieselbe war, wie die von Adam, der von der Schlange verführt wurde. Er hat mit ihm absolut nichts zu tun und die beiden sind Männer mit verschiedenen Naturen. Es kann doch wohl nicht sein, dass die Männlichkeit Jesu beweist, dass Er nur das Oberhaupt aller Frauen ist, aber nicht aller Männer? Ist Er nicht der König aller Juden (beider, Männer und Frauen inbegriffen)? Er ist Gott Selbst. nicht nur das Oberhaupt der Frau, sondern auch das Oberhaupt des Mannes. Er ist der Herr aller Geschöpfe und das Oberhaupt aller Geschöpfe. Wie könntest du die Männlichkeit Jesu darauf festlegen, das Symbol des Oberhaupts der Frau zu sein? Wäre das nicht Gotteslästerung? Jesus ist ein Mann, der nicht verdorben worden ist. Er ist Gott; Er ist Christus; Er ist der Herr. Wie könnte Er ein Mann wie Adam sein, der verdorben wurde? Jesus ist das vom heiligsten Geiste Gottes getragene Fleisch. Wie könntest du behaupten, Er sei ein Gott, der die Männlichkeit Adams besitzt? Wäre in jenem Fall nicht die ganze Arbeit Gottes falsch gewesen? Wäre Jehova in der Lage gewesen, die Männlichkeit Adams, der von der Schlange verführt wurde, in Jesus zu integrieren? Ist die Menschwerdung der Gegenwart nicht ein weiteres Beispiel für das Werk des menschgewordenen Gottes, der sich im Geschlecht von Jesus unterscheidet, jedoch in Seiner Natur wie Er ist? Wagst du noch immer zu sagen, dass der menschgewordene Gott nicht weiblich sein könnte, da die Frau die erste war, die von der Schlange verführt wurde? Wagst du noch immer zu sagen, dass Gott unmöglich als Frau Fleisch werden könnte, da eine Frau das Unreinste und die Quelle der Verdorbenheit der Menschheit ist? Wagst du weiterhin zu sagen, dass „die Frau immer dem Mann gehorchen muss und niemals Gott manifestieren oder unmittelbar vertreten kann“? Du hast es in der Vergangenheit nicht verstanden; aber kannst du nun noch immer gegen das Werk Gottes lästern, insbesondere gegen das menschgewordene Fleisch Gottes? Wenn du nicht imstande bist, das mit völliger Klarheit zu erkennen, dann hüte lieber deine Zunge, ansonsten werden deine Dummheit und Ignoranz offenbart und deine Hässlichkeit entblößt. Glaube nicht, dass du alles verstehst. Ich sage dir, dass alles, was du gesehen und erfahren hast, nicht einmal ausreicht, um auch nur den tausendsten Teil Meines Führungsplans zu verstehen. Warum also verhältst du dich dann so hochmütig? Das kleine bisschen Talent und das minimale Wissen, das du hast, reichen nicht aus, dass Jesus sie auch nur eine Sekunde lang für Seine Arbeit verwendet! Wie viel Erfahrung hast du tatsächlich? Was du in deinem Leben gesehen und alles, was du gehört hast und was du dir vorgestellt hast, ist weniger, als die Arbeit, die Ich in einem Augenblick tue! Sei besser nicht so pingelig und nörgle nicht herum. Egal, wie arrogant du sein magst, du bist nur ein Lebewesen, das geringer als eine Ameise ist! Alles, was du in deinem Bauch hast, ist weniger als das, was eine Ameise in ihrem trägt! Denk nicht, dass nur weil du etwas Erfahrung und Dienstalter angesammelt hast, dies dich berechtigt, wild zu gestikulieren und groß zu reden. Sind deine Erfahrungen und deine höhere Position nicht das Produkt der Worte, die Ich kundgetan habe? Glaubst du, dass du sie durch deine Arbeit und Mühsal erworben hast? Heute siehst du, dass Ich Fleisch geworden bin und allein aus diesem Grund bist du von solch reichhaltigen Vorstellungen erfüllt und hast aus ihnen unzählige Ansichten gewonnen. Ohne Meine Menschwerdung, auch wenn du außergewöhnliche Talente besitzen würdest, hättest du nicht so viele Konzepte; und kommen aus diesen nicht deine Ansichten? Wenn Jesus nicht jenes erste Mal Fleisch geworden wäre, wüsstest du dann überhaupt von der Menschwerdung? Liegt es nicht daran, dass die erste Menschwerdung dir Wissen gab, dass du die Unverschämtheit besitzt, zu versuchen, die zweite Menschwerdung zu verurteilen? Warum unterziehst du sie einer Untersuchung, anstatt ein folgsamer Anhänger zu sein? Wenn du in diese Strömung hineingekommen bist und vor den menschgewordenen Gott gekommen bist, würde Er dir gestatten, eine Untersuchung davon zu machen? Es ist in Ordnung, wenn du deine eigene Familiengeschichte erforschst, wenn du jedoch versuchst, die „Familiengeschichte“ Gottes zu erforschen, würde dir der heutige Gott dann gestatten, eine solche Studie durchzuführen? Bist du nicht blind? Bringst du dich nicht selbst in Verruf?

Wenn die Arbeit Jesu getan worden wäre, ohne durch Arbeit dieser Phase der Endzeit ergänzt zu werden, dann würde der Mensch für immer an der Auffassung festhalten, dass Jesus allein der einzige Sohn Gottes ist, sprich, dass Gott nur einen Sohn hat und jeder, der danach unter einem anderen Namen kommt, nicht der einzige Sohn Gottes wäre, geschweige denn Gott Selbst. Der Mensch ist der Auffassung, dass jeder, der als Sühneopfer dient oder die Macht in Gottes Namen annimmt und die gesamte Menschheit erlöst, der einzige Sohn Gottes ist. Es gibt einige, die glauben, dass, solange der Eine, der kommt, männlich ist, Er als der einzige Sohn Gottes und als Vertreter Gottes erachtet werden kann, und es gibt sogar jene, die sagen, dass Jesus der Sohn Jehovas ist, Sein einziger Sohn. Ist das nicht eine ernsthaft überzogene Auffassung des Menschen? Wenn diese Arbeitsphase nicht im letzten Zeitalter ausgeführt würde, dann wäre die gesamte Menschheit, was Gott betrifft, unter einem dunklen Schatten verborgen. Wenn dies der Fall wäre, würde der Mann sich für höherrangig als die Frau halten, und Frauen könnten nie ihren Kopf hoch tragen, und dann könnte keine einzige Frau jemals gerettet werden. Die Leute glauben immer, dass Gott männlich sei und dass Er darüber hinaus Frauen immer verachtet habe und ihr keine Erlösung gewähren würde. Wenn dies der Fall wäre, wäre es dann nicht wahr, dass alle Frauen, die von Jehova erschaffen wurden und die ebenfalls verdorben wurden, nie die Möglichkeit hätten, gerettet zu werden? Wäre es dann für Jehova nicht sinnlos gewesen, die Frau erschaffen zu haben, sprich, Eva erschaffen zu haben? Und würde die Frau nicht für immer untergehen? Aus diesem Grund soll die Arbeitsphase in der Endzeit unternommen werden, um die ganze Menschheit zu retten, nicht nur die Frau. Wenn irgendjemand denken sollte, dass, wenn Gott als Frau Mensch werden sollte, es nur um der Rettung der Frau willen wäre, dann wäre diese Person tatsächlich ein Narr!

Die gegenwärtige Arbeit hat die Arbeit des Zeitalters der Gnade vorangebracht, sprich, die Arbeit unter dem ganzen sechstausendjährigen Führungsplans ist vorangekommen. Obwohl das Zeitalter der Gnade zu Ende ist, hat Gottes Arbeit Fortschritte gemacht. Warum sage Ich immer und immer wieder, dass dieses Zeitalter auf dem Zeitalter der Gnade und dem Zeitalter des Gesetzes aufbaut? Das bedeutet, dass die heutige Arbeit eine Fortsetzung der im Zeitalter der Gnade getanen Arbeit ist und ein Fortschritt gegenüber der im Zeitalter des Gesetzes getanen. Die drei Phasen sind eng miteinander verbunden und jedes Glied in der Kette ist eng mit dem nächsten verbunden. Warum sage Ich auch, dass diese Arbeitsphase auf die von Jesus getane aufbaut? Angenommen, dass diese Phase nicht auf die von Jesus getane Arbeit aufbauen würde, dann müsste in dieser Phase eine weitere Kreuzigung stattfinden und das Erlösungswerk der vorhergehenden Phase, müsste von Neuem getan werden. Das wäre sinnlos. Und so ist die Arbeit nicht komplett beendet, sondern das Zeitalter ist vorangeschritten und das Niveau der Arbeit wurde sogar noch mehr angehoben als davor. Man kann sagen, dass diese Arbeitsphase auf dem Fundament des Zeitalters des Gesetzes und auf dem Felsen von Jesu Arbeit aufgebaut ist. Die Arbeit baut sich Phase für Phase auf und diese Phase ist kein neuer Anfang. Nur die Kombination aller drei Arbeitsphasen kann als der sechstausendjährige Führungsplan erachtet werden. Die Arbeit dieser Phase wird auf dem Fundament der Arbeit des Zeitalters der Gnade durchgeführt. Wenn diese beiden Arbeitsphasen nichts miteinander zu tun hatten, warum wird dann in dieser Phase die Kreuzigung nicht wiederholt? Warum trage Ich nicht die Sünden des Menschen? Ich komme nicht durch Empfängnis durch den Heiligen Geist, noch trage Ich die Sünden des Menschen durch Kreuzigung; vielmehr bin Ich hier, um den Menschen unmittelbar zu züchtigen. Wenn Meine Züchtigung des Menschen und Mein jetziges Kommen, ohne die Empfängnis durch den Heiligen Geist, der Kreuzigung nicht folgten, dann wäre Ich nicht berufen, den Menschen zu züchtigen. Es ist eben deshalb, weil Ich eins mit Jesus bin, dass Ich direkt komme, um den Menschen zu züchtigen und zu richten. Die Arbeit in dieser Phase baut gänzlich auf die Arbeit in der vorherigen Phase auf. Darum kann nur Arbeit dieser Art den Menschen Schritt für Schritt in die Errettung bringen. Jesus und Ich kommen aus einem Geist. Auch wenn Wir in Unserem Fleisch keine Beziehung zueinander haben, sind Unsere Geister eins. Auch wenn der Inhalt dessen, was Wir tun, und die Arbeit, die Wir auf Uns nehmen, nicht dieselben sind, sind Wir im Wesen gleich. Unser Fleisch nimmt verschiedene Formen an, aber das ist bedingt durch den Wechsel der Ära und die unterschiedlichen Anforderungen an Unsere Arbeit. Unsere Ämter sind verschieden, also sind auch die Arbeit, die Wir zeigen, und die Disposition, die Wir dem Menschen offenbaren, verschieden. Darum ist das, was der Mensch heute sieht und versteht, anders als das der Vergangenheit; das liegt am Wechsel der Ära. Trotz alledem, dass sie im Geschlecht und der Form ihres Fleisches verschieden sind und dass sie nicht von derselben Familie geboren wurden, geschweige denn im selben Zeitraum, sind ihre Geister dennoch eins. Trotz alledem, dass ihr Fleisch weder auf irgendeine Weise dasselbe Blut hat, noch physisch in Verwandtschaft zueinander steht, kann nicht bestritten werden, dass sie die Menschwerdung Gottes in zwei verschiedenen Zeiträumen sind. Das sie das menschgewordene Fleisch Gottes sind, ist eine unwiderlegbare Wahrheit, auch wenn sie nicht von derselben Abstammung sind und keine gemeinsame, menschliche Sprache haben (der eine war ein Mann, der die Sprache der Juden sprach, und die andere eine Frau, die ausschließlich Chinesisch spricht). Aus diesen Gründen haben sie in verschiedenen Ländern gelebt, um die Arbeit zu tun, die jedem von ihnen zu tun obliegt, und auch in unterschiedlichen Zeiträumen. Trotz der Tatsache, dass sie derselbe Geist sind, der vom selben Wesen besessen ist, gibt es absolut keine Ähnlichkeit in der äußerlichen Hülle ihres Fleisches. Alles, was sie gemeinsam haben, ist dieselbe Menschlichkeit, doch was die äußere Erscheinung ihres Fleisches und die Umstände ihrer Geburt betrifft, sind sie nicht gleich. Diese Dinge haben keinen Einfluss auf ihre entsprechende Arbeit oder auf das Wissen, das der Mensch von ihnen hat, denn letzten Endes sind sie derselbe Geist und keiner kann sie trennen. Auch wenn sie nicht blutsverwandt sind, stehen ihre gesamten Wesen unter der Leitung ihrer Geister, was ihnen verschiedene Arbeiten in unterschiedlichen Zeiträumen zuweist, und ihr Fleisch verschiedenen Abstammungen. Auf ähnliche Weise ist der Geist Jehovas nicht der Vater des Geistes Jesu und der Geist Jesu nicht der Sohn des Geistes Jehovas: Sie sind ein und derselbe Geist. Genauso wie die heutige Menschwerdung Gottes und Jesus. Obwohl sie nicht blutsverwandt sind, sind sie eins. Das ist so, weil ihre Geister eins sind. Gott kann die Arbeit der Gnade und der liebenden Güte tun, sowie die des gerechten Urteils und der Züchtigung des Menschen, sowie die des Verfluchens des Menschen; und zu guter Letzt kann Er die Arbeit der Zerstörung der Welt und der Bestrafung der Bösen tun. Tut Er das alles nicht Selbst? Ist das nicht die Omnipotenz Gottes? Er war imstande, sowohl Gesetze für die Menschen zu erlassen als auch ihm Gebote zu erteilen, und Er war auch imstande, die frühen Israeliten darin zu führen, ihre Leben auf Erden zu leben, und sie anzuweisen, den Tempel und Altäre zu bauen, indem Er alle Israeliten unter Seiner Herrschaft hielt. Indem Er Sich auf Seine Autorität verließ, lebte Er zweitausend Jahre lang mit dem Volk Israel auf Erden. Die Israeliten wagten es nicht, gegen Ihn zu rebellieren; alle verehrten Jehova und hielten Seine Gebote ein. Dies war die Arbeit die im Vertrauen auf Seine Autorität und Seine Allmächtigkeit vollbracht wurde. Dann, im Zeitalter der Gnade kam Jesus, um die gesamte gefallene Menschheit zu erlösen (und nicht nur die Israeliten). Er erwies dem Menschen Gnade und liebende Güte. Der Jesus, den die Menschen im Zeitalter der Gnade sahen, war erfüllt von liebender Güte und war gegenüber dem Menschen immer liebend, denn Er war gekommen, um den Menschen von der Sünde zu erretten. Er war imstande, den Menschen ihre Sünden zu vergeben, bis Seine Kreuzigung die Menschheit vollständig von der Sünde erlöste. Während dieser Zeit erschien Gott dem Menschen mit Gnade und liebender Güte, sprich, Er wurde zu einem Sühneopfer für den Menschen und wurde für die Sünden des Menschen gekreuzigt, so dass ihnen auf ewig vergeben werden könnte. Er war gnädig, mitfühlend, geduldig und liebend. Und alle, die Jesus im Zeitalter der Gnade folgten, versuchten ebenfalls in allen Dingen geduldig und liebend zu sein. Sie waren langmütig und wehrten sich nie, sogar wenn sie geschlagen, verflucht oder gesteinigt wurden. Doch in dieser Endphase kann das nicht mehr so sein. Ähnlich wie die Arbeit Jesu und Jehovas nicht ganz gleich war, auch wenn ihre Geister eins waren. Jehovas Arbeit war nicht, das Zeitalter zu beenden, sondern es anzuführen und das Leben der Menschheit auf Erden einzuleiten. Die jetzt vorliegende Arbeit jedoch ist, diejenigen in den heidnischen Nationen zu erobern, die zutiefst verdorben worden sind, und nicht nur die Familie Chinas zu führen, sondern das ganze Universum. Es mag dir scheinen, dass diese Arbeit nur in China durchgeführt wird, jedoch hat sie in Wahrheit bereits begonnen, sich ins Ausland auszubreiten. Woran liegt es, dass Ausländer immer wieder den wahren Weg suchen? Es liegt daran, dass der Geist Sich bereits an die Arbeit gemacht hat und die Worte, die jetzt gesprochen werden, an Menschen im gesamten Universum gerichtet werden. Damit ist die halbe Arbeit bereits im Gang. Von der Erschaffung der Welt bis in die Gegenwart hat der Geist Gottes diese große Arbeit in Gang gesetzt, und hat darüber hinaus verschiedene Arbeiten in verschiedenen Zeitaltern und in verschiedenen Nationen getan. Die Menschen jedes Zeitalters sehen eine andere Disposition von Ihm, die auf natürliche Weise durch die verschiedenen Arbeiten offenbart wird, die Er tut. Er ist Gott, erfüllt von Gnade und liebender Güte; Er ist das Sühneopfer für den Menschen und der Hirte der Menschen; aber Er ist auch des Menschen Urteil, Züchtigung und Fluch. Er konnte den Menschen zweitausend Jahre lang anführen, auf der Erde zu leben, und Er konnte auch die verderbte Menschheit von der Sünde erlösen. Heute ist Er auch dazu fähig, die Menschheit, die Ihn nicht kennt, zu erobern, und sie Seiner Herrschaft zu unterwerfen, damit sie sich Ihm alle völlig ergeben. Am Ende wird Er alles abbrennen, was unrein und ungerecht in den Menschen im ganzen Universum ist, um ihnen zu zeigen, dass Er nicht nur ein barmherzigen und liebender Gott ist, nicht nur ein Gott der Weisheit und der Wundern, nicht nur ein heiliger Gott, sondern darüber hinaus ein Gott, der den Menschen richtet. Für die Bösen unter der Menschheit ist Er Verbrennung, Urteil und Bestrafung; für diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, ist Er sowohl Beschwernis, Verfeinerung und Prüfung, als auch Trost, Unterstützung, Bereitstellung von Worten, Umgang und Beschneidung. Und für diejenigen, die eliminiert werden, ist Er Bestrafung und auch Vergeltung. Sag Mir, ist Gott nicht allmächtig? Er ist zu jeder und aller Arbeit fähig, nicht nur zur Kreuzigung, wie du es dir dachtest. Du denkst zu gering von Gott! Glaubst du, dass alles, was Er tun kann, darin besteht, die ganze Menschheit durch Seine Kreuzigung zu erlösen, und das ist alles? Und danach wirst du Ihm hinauf in den Himmel folgen, um von der Frucht vom Baum des Lebens zu essen und vom Fluss des Lebens zu trinken? … Könnte es so einfach sein? Sag Mir, was hast du erreicht? Hast du das Leben Jesu? Du wurdest wahrhaftig durch Ihn erlöst, aber die Kreuzigung war die Arbeit von Jesus Selbst. Welche Pflicht hast du als Mensch erfüllt? Du hast nur die äußere Frömmigkeit, begreifst aber Seinen Weg nicht. Ist das die Art, wie du Ihn manifestierst? Wenn du das Leben Gottes nicht erlangt oder die Gesamtheit Seiner gerechten Disposition nicht erkannt hast, dann kannst du nicht behaupten jemand zu sein, der Leben hat, und du bist es nicht würdig, durch das Tor des himmlischen Königreichs zu treten.

Gott ist nicht nur ein Geist, Er kann auch Fleisch werden; Er ist darüber hinaus ein Körper der Herrlichkeit. Obwohl ihr Jesus nicht gesehen habt, wurde Er von den Israeliten erlebt, sprich, von den Juden jener Zeit. Zunächst war Er ein fleischlicher Körper, doch nachdem Er gekreuzigt wurde, wurde Er der Körper der Herrlichkeit. Er ist der allumfassende Geist und kann an jedem Ort arbeiten. Er kann Jehova oder Jesus oder der Messias sein; letztendlich kann Er auch der Allmächtige Gott werden. Er ist Gerechtigkeit, Urteil und Züchtigung; Er ist Fluch und Zorn; aber Er ist auch Barmherzigkeit und liebende Güte. All die Arbeit, die Er getan hat, ist fähig, Ihn zu vertreten. Was für eine Art von Gott, sagst du, ist Er? Du wirst einfach nicht in der Lage sein, es zu erklären. Alles, was du sagen kannst, ist: „Welche Art von Gott Er ist, das kann ich nicht erklären“. Zieh nicht die Schlussfolgerung, dass Gott für immer ein Gott der Barmherzigkeit und der liebenden Güte ist, nur weil Er die Arbeit der Erlösung in einer Phase tat. Kannst du dir sicher sein, dass Er nur ein barmherziger und liebender Gott ist? Wenn Er ein barmherziger und liebender Gott ist, warum wird Er dann das Zeitalter in der Endzeit beenden? Warum wird Er so viele Katastrophen herabschicken? Wenn es so ist, wie du denkst, dass Er dem Menschen gegenüber bis zum letzten Ende hin barmherzig und liebend ist, sogar bis zum letzten Zeitalter hin, warum wird Er dann Katastrophen vom Himmel schicken? Wenn Er den Menschen so wie Sich Selbst und wie Seinen eigenen Sohn liebt, warum wird Er dann Plagen und Hagelkörner vom Himmel schicken? Warum lässt Er es zu, dass der Mensch Hungersnöte und Seuchen erleidet? Warum lässt Er zu, dass der Mensch diese Katastrophen erleidet? Welche Art von Gott Er ist, wagt niemand von euch zu sagen, und keiner kann es erklären. Kannst du dir sicher sein, dass Er der Geist ist? Wagst du es zu behaupten, Er sei nichts anderes als das Fleisch Jesu? Und wagst du zu behaupten, dass Er ein Gott ist, der auf ewig um des Menschen willen gekreuzigt werden wird?

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

a. Der ursprüngliche Text enthält nicht den Ausdruck „die Arbeit von“.

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