23. Warum ich den Schwierigkeiten bei meiner Pflicht nicht die Stirn bieten konnte

Von Li Yican, China

Im November 2021 wurde ich zur Kirchenleiterin gewählt. Anfangs dachte ich, diese Pflicht würde es mir ermöglichen, zu üben, wie man Probleme mit Hilfe der Wahrheit löst, was mein geistliches Wachstum im Leben beschleunigen würde. Obwohl mir an vielem fehlte, war ich bereit, dies anzunehmen und zu gehorchen. Nachdem ich mich eine Zeit lang tatsächlich geübt hatte, stellte ich fest, dass Kirchenleiter für ziemlich viele Arbeitsaufgaben verantwortlich waren. Sie mussten nicht nur das Kirchenleben sowie die Bewässerungs- und Evangeliumsarbeit beaufsichtigen, sondern waren auch an Aufgaben wie der Textarbeit und dem Werk der Bereinigung der Kirche beteiligt. In meiner ersten Woche hielt ich fast täglich an verschiedenen Versammlungsorten Gemeinschaft und ging auf die Zustände von Brüdern und Schwestern ein, während ich gleichzeitig all die Aufgaben organisierte und umsetzte. Ich steckte bis zum Hals in Arbeit. Wenn ich abends nach Hause kam, musste ich noch einige Briefe bearbeiten und fand, dass diese Pflicht einfach zu anstrengend war. Wann würde ich je eine Pause bekommen? Ich war nicht nur körperlich erschöpft, es gab auch bei der Arbeit alle möglichen Schwierigkeiten und Probleme, und ich musste den Arbeitsstress ertragen. Zu dieser Zeit war meine Arbeitspartnerin durch Familienangelegenheiten sehr in Anspruch genommen, sodass sie mir bei vielen Aufgaben nicht helfen konnte. Ich schaffte es oft nicht, alles allein zu bewältigen. Nach und nach beschwerten sich die Evangeliumsarbeiter, die Bewässerer und die für die Textarbeit zuständigen Brüder und Schwestern, dass sie die Leiter kaum sähen und die Arbeit nicht besprechen könnten. Sie waren alle unzufrieden mit mir. Ich dachte an die vielen verschiedenen Aufgaben, die meine Aufmerksamkeit erforderten; all das kostete so viel Zeit und Energie. Deshalb beneidete ich die Brüder und Schwestern sehr, die nur eine Einzelpflicht ausführten und sich nicht so verausgaben und sorgen mussten wie ich. Bei diesem Gedanken wurde ich in meiner Pflicht weniger proaktiv als am Anfang. Manchmal, wenn die oberen Leiter mich baten, über den Umsetzungsstand der Arbeit zu berichten, antwortete ich nicht von mir aus.

Eines Tages schickte mir die obere Leiterin einen Brief, in dem stand, dass für eine bestimmte Aufgabe ein Techniker gesucht würde – jemand mit grundlegenden Computerkenntnissen und ästhetischem Urteilsvermögen. Innerlich war ich sofort Feuer und Flamme und dachte: „Ich habe schon früher Videos gemacht und habe einige Computerkenntnisse. Außerdem könnte ich mich bei einer Einzelpflicht auf ein Berufsfeld konzentrieren. Ich könnte Neues lernen und es wäre nicht so anstrengend und sorgenreich wie die Arbeit als Leiterin.“ Also plante ich, den oberen Leitern zu schreiben, dass mein Kaliber und mein Arbeitsvermögen schlecht seien und ich mich nicht für Leitungsaufgaben eigne. Damals war mir bewusst, dass mein Zustand nicht richtig war. Ich dachte daran, wie ich nicht wirklich einen Preis gezahlt und die erforderlichen Fachkenntnisse erlernt hatte, als ich beim Erstellen von Videos auf Schwierigkeiten stieß. Als ich eine andere Pflicht sah, die weniger fachliche Anforderungen stellte, beantragte ich beim Leiter eine Änderung meiner Pflicht. Nach der Neuzuweisung brachte die neue Pflicht anfangs keine großen Schwierigkeiten mit sich, und als ich Ergebnisse sah, war ich voller Tatendrang. Später wurde sie jedoch anspruchsvoller, und ich stieß auf mehr Schwierigkeiten. Ich war nicht bereit, einen Preis zu zahlen und diese zu überwinden, und wollte schon wieder die Pflicht wechseln. Schließlich wurde ich wegen schlechter Ergebnisse in meiner Pflicht neu eingeteilt. We kam es, dass ich jetzt, wo ich Leitungspflichten ausführte, angesichts von Schwierigkeiten schon wieder meine Pflicht wechseln wollte? Ein solcher Zustand beeinträchtigte bereits die Ausführung meiner Pflicht, und ich musste die Wahrheit suchen, um ihn so schnell wie möglich zu beheben.

Während meiner geistlichen Andacht am Morgen danach las ich eine Passage aus Gottes Worten, die genau mit meinem Zustand übereinstimmte. Der Allmächtige Gott sagt: „Viele Menschen verstehen die Wahrheit nicht oder streben nicht nach der Wahrheit. Wie behandeln sie das Ausführen einer Pflicht? Sie behandeln es wie eine Art Beruf, ein Hobby oder eine Sache, in die sie ihr Interesse stecken. Sie behandeln es nicht wie eine Mission oder eine von Gott gegebene Aufgabe oder eine Verantwortung, die sie erfüllen sollten. Noch weniger bemühen sie sich, im Laufe der Ausführung ihrer Pflichten die Wahrheit oder Gottes Absichten zu verstehen, damit sie ihre Pflichten gut ausführen und Gottes Auftrag vollenden können. Daher werden manche Menschen beim Ausführen ihrer Pflicht unwillig, sobald sie ein wenig Mühsal erdulden, und wollen fliehen. Wenn sie auf ein paar Schwierigkeiten stoßen oder ein paar Rückschläge erleiden, machen sie einen Rückzieher und wollen wieder fliehen. Sie suchen nicht die Wahrheit; sie denken nur ans Fliehen. Wie Schildkröten, die sich bei jedem Problem einfach in ihren Panzer zurückziehen und dann warten, bis das Problem vorüber ist, bevor sie wieder herauskommen. Es gibt viele solcher Menschen. Insbesondere gibt es einige Menschen, die, wenn sie gebeten werden, für eine bestimmte Arbeit Verantwortung zu übernehmen, nicht darüber nachdenken, wie sie ihre Treue erweisen oder wie sie diese Pflicht gut ausführen und die Arbeit gut machen können. Stattdessen überlegen sie, wie sie sich der Verantwortung entziehen können und wie sie es vermeiden können, zurechtgestutzt zu werden und Verantwortung zu übernehmen, und wie sie unversehrt aus der Situation herauskommen, wenn Probleme oder Fehler auftreten. Zuerst denken sie an ihren eigenen Fluchtweg und daran, wie sie ihre eigenen Vorlieben und Interessen befriedigen können, und nicht daran, wie sie ihre Pflichten gut ausführen und Treue erweisen können. Können solche Menschen die Wahrheit erlangen? Sie bemühen sich nicht um die Wahrheit, und sie setzen sie auch nicht in die Praxis um, wenn es darum geht, ihre Pflichten auszuführen. Für sie schmecken die Kirschen in Nachbars Garten immer süßer. Heute wollen sie dies tun, morgen jenes, und sie denken, dass die Pflichten aller anderen besser und leichter sind als ihre eigenen. Dennoch bemühen sie sich nicht um die Wahrheit. Sie überlegen nicht, welche Probleme es mit ihren Vorstellungen gibt, und sie suchen nicht nach der Wahrheit, um Probleme zu lösen. Ihr Denken kreist ständig darum, wann sich ihre eigenen Träume erfüllen werden, wer im Mittelpunkt steht, wer vom Oberen Anerkennung erhält, wer arbeitet, ohne zurechtgestutzt zu werden, und befördert wird. Ihr Geist ist voll von diesen Dingen. Können Menschen, die ständig an solche Dinge denken, ihre Pflichten maßstabsgerecht ausführen? Sie werden es niemals schaffen. Was für Menschen führen also ihre Pflichten auf diese Weise aus? Sind es Menschen, die nach der Wahrheit streben? Zunächst ist eines sicher: Solche Menschen streben nicht nach der Wahrheit. Sie streben nur danach, im Haus Gottes einige Segnungen zu genießen, berühmt zu werden und ins Rampenlicht zu treten – genau wie zuvor, als sie in der Gesellschaft zurechtkamen. Was für Menschen sind sie in Bezug auf ihr Wesen? Sie sind Ungläubige(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 8: Sie bringen andere dazu, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 1)). Als ich Gottes Worte las, war ich bewegt. Was Gott offenlegte, war genau mein Zustand. Sobald ich bei meiner Pflicht auf Schwierigkeiten stieß, wollte ich zurückweichen und sie meiden, und hoffte immer, zu einer leichteren Pflicht wechseln zu können. Als ich früher bei der Videoproduktion auf Schwierigkeiten stieß, verließ ich mich nicht auf Gott, um technische Fähigkeiten zu erlernen und diese zu meistern. Stattdessen schreckte ich vor den Schwierigkeiten zurück und dachte, diese Pflicht sei zu anspruchsvoll und erfordere zu viel Zeit und Energie für das Erlernen von Fachkenntnissen. Ich wäre besser dran, eine Pflicht auszuführen, die nicht so viele fachliche oder technische Anforderungen stellte; so müsste ich nicht so sehr leiden oder so erschöpft sein. Aus fleischlicher Bequemlichkeit beantragte ich eine Neuzuweisung. Als ich jedoch in meiner neuen Pflicht auf Schwierigkeiten stieß, wollte ich wieder nicht leiden oder einen Preis zahlen und dachte erneut daran, die Pflicht zu wechseln. Da ich nie die Wahrheit gesucht hatte, um diesen Zustand zu beheben, reagierte ich immer noch genauso auf Schwierigkeiten: Ich dachte, die Pflicht sei zu schwierig und wollte eine leichtere wählen. Ich sah, wie Gott offenbarte, dass solche Menschen nicht nach der Wahrheit streben, sich keine Mühe geben, zu Gott beten oder die Wahrheit suchen, um Schwierigkeiten zu lösen. Sie haben keine ihrer Pflichten je ernst genommen, sondern nutzen sie nur als Mittel, um einem tödlichen Ende zu entgehen. Gott sagte, dass solche Menschen Ungläubige sind. Als ich das Wort „Ungläubige“ sah, war ich tief getroffen und beschämt und dachte: „Die Kirche fördert mich schon so lange, aber ich habe Angst, bei meiner Pflicht zu leiden, und schrecke vor Schwierigkeiten zurück. Keine einzige meiner Pflichten habe ich zu Ende geführt, und ich habe keine echten Ergebnisse erzielt. Ich stehe wirklich tief in Gottes Schuld! Wenn ich meine Pflicht weiterhin nicht bodenständig ausführe, die Wahrheit nicht ernst nehme oder mich nicht darum bemühe, werde ich am Ende offenbart und ausgemustert.“ Indem die Kirche mich als Leiterin förderte, gab sie mir in Wirklichkeit die Chance, mich zu üben. Obwohl ich auf viele Schwierigkeiten und Probleme stoße und die Arbeit viel und anstrengend ist, werde ich – wenn ich bei Schwierigkeiten und Problemen zu Gott beten und bei Ihm suchen kann – etwas gewinnen und in meinem ein wenig Leben wachsen. Das ist Gottes Erhöhung! Als ich das verstand, war ich bereit, gegen mein Fleisch aufzubegehren, bei Schwierigkeiten mehr nach der Wahrheit zu suchen, und war bei der Ausführung meiner Pflicht gewissenhafter als zuvor.

Drei Monate später wurde ich zur Bezirksleiterin gewählt. Da ich diese Pflicht gerade erst übernommen hatte, gab es viele Probleme, bei denen ich nicht wusste, wie ich sie lösen sollte. Ich dachte aber, da meine Einarbeitung gerade erst begonnen hatte, sei es normal, nicht zu wissen, was zu tun ist. Also war ich gewillt, mich anzustrengen, um den Anforderungen gerecht zu werden. Nachdem jedoch zwei Monate vergangen waren, sah ich, dass die Ergebnisse der von mir beaufsichtigten Bewässerungsarbeit zurückgingen. Ich verlor den Mut und empfand diese Pflicht als wirklich hart. Ich dachte: „Ich habe fast keine Versammlung mit den Bewässerern verpasst und mich jedes Mal detailliert danach erkundigt, wie die Bewässerung jedes Neulings läuft. Ich habe auch veranlasst, dass den Schwächeren Unterstützung angeboten wird. Warum verbessern sich die Ergebnisse nicht?“ Das stimmte mich sehr negativ und ich dachte auch: „Ich kann diese wirklichen Probleme nicht lösen. Ich wechsle besser zu einer Einzelpflicht. Bei einer Einzelpflicht muss ich mich nur um meinen Teil der Arbeit kümmern und nicht um den gesamten Ablauf sorgen. So wird es nicht so anstrengend oder schwierig sein.“ Als diese Gedanken aufkamen, wurde ich bei der Ausführung meiner Pflicht reizbar. Als ich all die Briefe sah, die ich jeden Tag beantworten musste, konnte ich nicht anders als zu murren, und dachte: „Kann man überhaupt so viele Briefe beantworten?“ Ich war nicht bereit, Mühe zu investieren und über diese Briefe im Detail nachzudenken. Einige überflog ich nur kurz, tat sie als zu kompliziert ab, legte sie beiseite und beachtete sie nicht weiter. Damals entdeckte und überprüfte ich die Probleme und Abweichungen in der Bewässerungsarbeit nicht rechtzeitig, was die Arbeit verzögerte. Eines Tages schickten mir die oberen Leiter einen Brief, in dem stand, dass es bei der von uns beaufsichtigten Arbeit viele Probleme gebe und die Arbeit keine Ergebnisse hervorbringe. Ich sträubte mich innerlich dagegen und dachte: „Warum gibt es bei der Arbeit so viele Probleme? Warum schaffe ich es nie, sie abschließend zu klären? Und obendrein muss ich mich zurechtstutzen lassen, wenn ich Fehler mache. Ich kann diese Arbeit nicht machen!“ Ich erkannte, dass mein Zustand nicht richtig war, und betete zu Gott: „Gott, sobald ich auf Schwierigkeiten stoße, fühle ich mich gestresst. Ein Gefühl des Widerstands steigt in mir auf, und ich möchte meine Pflicht nicht weiter tun. Gott, bitte führe mich, damit ich die Wahrheit suche und dieses Problem löse.“

Während meiner Suche erinnerte ich mich an eine Passage aus Gottes Worten, also suchte ich sie heraus, um sie zu lesen. Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn Menschen eine spezifische Arbeit, über die Christus Gemeinschaft gehalten hat, umsetzen müssen und die Leitung bestimmter Projekte übernehmen müssen, können sie auf Schwierigkeiten stoßen. Parolen zu skandieren und Glaubenslehren zu predigen, ist einfach, die tatsächliche Umsetzung ist allerdings nicht so simpel. Das absolute Mindestmaß ist, dass die Menschen Mühe aufwenden, einen Preis zahlen und Zeit investieren, um loszugehen und diese Aufgaben tatsächlich auszuführen. Das beinhaltet einerseits, geeignete Leute zu finden, und andererseits, sich mit dem betreffenden Fachbereich vertraut zu machen, die allgemeinen Kenntnisse und Theorien zu verschiedenen beruflichen Aspekten sowie die spezifischen Methoden und Herangehensweisen der Umsetzung zu recherchieren. Darüber hinaus könnten sie auf einige schwer zu meisternde Probleme stoßen. Wenn gewöhnliche Menschen von solchen Schwierigkeiten hören, fühlen sie sich im Allgemeinen ein wenig eingeschüchtert und etwas unter Druck gesetzt, doch diejenigen, die Gott treu sind und sich Ihm unterwerfen, werden, wenn sie sich Schwierigkeiten gegenübersehen und Druck verspüren, im Stillen in ihren Herzen beten und Gott um Seine Unterweisung bitten und darum, dass Er ihren Glauben stärkt, sowie um Erleuchtung und Hilfe und auch um Schutz vor Fehlern, damit sie ihrer Treue gerecht werden, sich mit größtmöglicher Mühe aufwenden und ein reines Gewissen haben können. Doch Menschen wie Antichristen sind nicht so. Wenn sie von spezifischen Arbeitsanordnungen Christi erfahren, die sie umsetzen müssen, und davon, dass diese Arbeit einige Schwierigkeiten mit sich bringt, beginnen sie, sich innerlich widerständig zu fühlen, und sind nicht willens, weiterzumachen. Wie äußert sich diese Unwilligkeit? Sie sagen: ‚Warum passiert mir nie etwas Gutes? Warum fallen mir immer nur Probleme und Forderungen zu? Sehen die Leute mich als untätig oder als einen Sklaven, den man herumkommandieren kann? Ich lasse mich nicht so leicht manipulieren! Du sagst das so beiläufig – versuch doch mal selbst, das zu machen!‘ Sieht so Unterwerfung aus? Ist das eine Haltung des Annehmens? Was tun diese Leute? (Sie leisten Widerstand, sie wehren sich.) … Ist es so, dass sie sich widersetzen, sobald sie auf Schwierigkeiten stoßen und körperliche Mühsal ertragen müssen und ihr bequemes Leben ein Ende findet? Sieht so bedingungslose, klaglose Unterwerfung aus? Sie werden schon bei der geringsten Schwierigkeit unwillig. Sie widersetzen sich heftig gegen alles, was sie nicht tun wollen, jede Arbeit, die sie als schwierig empfinden, als unerwünscht oder erniedrigend oder als eine Arbeit, auf die andere herabschauen; sie sträuben sich dagegen und weigern sich, sie zu tun, ohne auch nur den geringsten Anflug von Unterwerfung zu zeigen. Sobald diese für sie Schwierigkeiten mit sich bringen oder erfordern, dass sie leiden oder einen Preis bezahlen, ist die erste Reaktion von Antichristen angesichts der Worte Christi, Seiner Befehle oder der Grundsätze, über die Er Gemeinschaft hält, Widerstand und Weigerung, und sie empfinden in ihren Herzen Abscheu. Doch wenn es um Dinge geht, die sie bereit sind zu tun oder die ihnen nützen, ist ihre Haltung nicht so. Antichristen wollen Bequemlichkeit frönen und sich von anderen abheben, doch wenn es darum geht, fleischliches Leid zu ertragen, einen Preis zahlen zu müssen oder sogar das Risiko einzugehen, andere zu kränken, nehmen sie das dann freudig und bereitwillig an? Können sie dann absolute Unterwerfung erreichen? Keineswegs; ihre Haltung ist voll und ganz eine Haltung von Ungehorsam und Widerspenstigkeit. Wenn Menschen wie Antichristen mit Dingen konfrontiert werden, die sie nicht tun wollen, die nicht mit ihren Vorlieben, ihrem Geschmack oder ihren eigenen Interessen übereinstimmen, wird ihre Haltung gegenüber den Worten Christi zu einer Haltung der absoluten Weigerung und des absoluten Widerstands, ohne den geringsten Anflug von Unterwerfung(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 10 (Teil 4)). Durch die Enthüllung in Gottes Worten wurde mir klar, dass jeder bei der Ausführung seiner Pflichten Schwierigkeiten und Stress hat. Wer nach der Wahrheit strebt, kann dies von Gott annehmen. Inmitten der Schwierigkeiten können sie zu Gott beten, die Wahrheit suchen, um Probleme zu lösen, und ihre Pflichten gut tun. Antichristen hingegen begehren die Annehmlichkeiten des Fleisches und erledigen gern leichte Pflichten, bei denen sie im Rampenlicht stehen. Wenn sie mit anspruchsvollen Pflichten konfrontiert werden, die körperliches Leid und Mühe erfordern, lösen sie die Schwierigkeiten nicht nur nicht, sondern widersetzen sich und lehnen sich auf. Ich sah, dass mein Verhalten dem von Antichristen glich. Mir ging es nur darum, die Annehmlichkeiten des Fleisches zu begehren, und ich war nicht bereit, bei meiner Pflicht einen Preis zu zahlen. Als die Bewässerungsarbeit, für die ich verantwortlich war, keine Ergebnisse brachte und auf Schwierigkeiten stieß, empfand ich diese Pflicht als hart und wollte zu einer anderen wechseln, damit mein Fleisch sich ein wenig entspannen konnte. Als ich sah, dass ich jeden Tag viele Briefe beantworten musste, sträubte ich mich und murrte, legte die Briefe einfach beiseite und schenkte ihnen keine Beachtung. Folglich wurden die Abweichungen in der Arbeit nicht umgehend korrigiert und gelöst, was sich auf die Ergebnisse der Bewässerungsarbeit auswirkte. Als Leiterin bestand meine Hauptaufgabe darin, die Bewässerungsarbeit zu beaufsichtigen und mehr Neulinge dazu zu bringen, auf dem wahren Weg Wurzeln zu schlagen. Ich vernachlässigte diese Arbeit jedoch, nahm sie auf die leichte Schulter und bemühte mich nicht, die bestehenden Probleme zu lösen, was die Arbeit zum Stillstand brachte. Mit einer solchen Pflichtausführung war ich wirklich niemandes Vertrauen würdig; mir fehlte jede Menschlichkeit!

Später dachte ich darüber nach: „Warum suche ich mir bei meiner Pflicht immer die leichten Aufgaben aus und drücke mich vor den schweren? Warum schrecke ich vor Schwierigkeiten zurück und knicke bei Mühsal ein?“ Ich las Gottes Worte: „Beim Ausführen einer Pflicht wählen die Menschen immer leichte Aufgaben aus, Aufgaben, die nicht anstrengend sind, und bei denen sie nicht im Freien den Elementen trotzen müssen. Das nennt man ‚Sich leichte Aufgaben auszusuchen und sich vor schweren zu drücken‘, und es ist eine Äußerungsform des Begehrens nach den Annehmlichkeiten des Fleisches. Was noch? (Sich immer zu beklagen, wenn die Aufgabe ein bisschen schwer und ein bisschen ermüdend ist und wenn man dabei einen Preis zahlen muss.) (Sich ganz mit Essen und Kleidung zu beschäftigen sowie mit den fleischlichen Genüssen.) Das sind alles Äußerungsformen des Begehrens nach den Annehmlichkeiten des Fleisches. Wenn ein solcher Mensch sieht, dass eine Aufgabe zu mühsam oder zu riskant ist, wälzt er sie auf jemand anderen ab; er selbst verrichtet nur gemächliche Arbeiten und bringt Ausreden vor und sagt, er sei von schlechtem Kaliber, es fehle ihm an Arbeitsvermögen und er könne diese Aufgabe nicht schultern, während es in Wirklichkeit daran liegt, dass er die Annehmlichkeiten des Fleisches begehrt. … Außerdem beklagen sie sich bei der Ausführung einer Pflicht immer über Schwierigkeiten und wollen sich keine Mühe geben, und sobald sie ein wenig Freizeit haben, ruhen sie sich aus, plaudern untätig oder geben sich Freizeitvergnügen und Unterhaltung hin. Und wenn die Arbeit zunimmt und den Rhythmus und die Routine ihres Lebens unterbricht, sind sie darüber unglücklich und unzufrieden. Sie murren und beklagen sich, sie werden oberflächlich beim Ausführen ihrer Pflichten. Das ist doch das Begehren nach den Annehmlichkeiten des Fleisches, nicht wahr? … Sind Menschen, die sich den Annehmlichkeiten des Fleisches hingeben, geeignet, eine Pflicht auszuführen? Sobald jemand das Thema ihrer Pflichtausführung anschneidet oder davon spricht, einen Preis zu zahlen und Mühsal zu erleiden, schütteln sie nur fortwährend ihre Köpfe. Sie haben zu viele Schwierigkeiten, sie sind voller Beschwerden, und sie sind von Negativität erfüllt. Solche Menschen sind nutzlos, sie sind nicht qualifiziert, ihre Pflichten auszuführen, und sollten ausgemustert werden(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (2)). „Heute glaubst du den Worten nicht, die Ich sage, und du achtest nicht auf sie; wenn der Tag kommt, an dem sich dieses Werk verbreitet und du seine Gesamtheit siehst, dann wirst du es bereuen und in jenem Moment wird es dir die Sprache verschlagen. Es gibt Segnungen, doch du weißt sie nicht zu genießen, und es gibt die Wahrheit, doch du strebst nicht nach ihr. Bringst du damit nicht Verachtung über dich selbst? Obwohl der nächste Schritt von Gottes Werk noch nicht begonnen hat, gibt es heute nichts Zusätzliches an den Forderungen, die an dich gestellt werden, und an dem, was auszuleben du aufgefordert wirst. Es gibt so viel Werk und so viele Wahrheiten; sind sie es nicht wert, von dir gekannt zu werden? Können Züchtigung und Gericht deinen Geist nicht erwecken? Können Züchtigung und Gericht dich nicht dazu bringen, dich selbst zu hassen? Begnügst du dich damit, mit Frieden und Freude und ein wenig fleischlicher Bequemlichkeit unter Satans Einfluss zu leben? Bist du nicht der niedrigste aller Menschen? Niemand ist törichter als diejenigen, die die Rettung erblickt haben, aber nicht danach streben, sie zu erlangen; dies sind Menschen, die sich dem Fleisch hingeben und sich an Satan erfreuen. Du hoffst, dass dein Glaube an Gott keinerlei Schwierigkeiten und Drangsal oder das geringste Maß an Leid mit sich bringt. Du strebst stets nach den Dingen, die wertlos sind, und misst dem Leben keine Bedeutung bei, sondern stellst deine eigenen extravaganten Gedanken vor die Wahrheit. Du bist so wertlos! Du lebst wie ein Schwein – welchen Unterschied gibt es zwischen dir und Schweinen und Hunden? Sind diejenigen, die die Wahrheit nicht anstreben und stattdessen das Fleisch lieben, nicht allesamt Vieh? Sind jene geistlosen Toten nicht alle wandelnde Leichen? Wie viele Worte sind unter euch gesprochen worden? Ist denn nur ein wenig Werk unter euch verrichtet worden? Mit wie viel habe Ich euch in eurer Mitte versorgt? Warum hast du es also nicht erlangt? Worüber hast du dich zu beschweren? Ist es nicht der Fall, dass du nichts gewonnen hast, weil du das Fleisch zu sehr liebst? … Ein Feigling wie du, der stets nach dem Fleisch strebt – besitzt du ein Herz, besitzt du einen Geist? Bist du nicht ein Tier? Ich schenke dir den wahren Weg, ohne etwas dafür zu verlangen, dennoch strebst du nicht danach. Bist du noch immer einer von denen, die an Gott glauben? Ich lasse dir wahres menschliches Leben zuteilwerden, dennoch strebst du nicht danach. Bist du nicht von derselben Art wie Schweine und Hunde? Schweine streben nicht nach dem Leben des Menschen, sie streben nicht danach, gereinigt zu werden, und sie verstehen nicht, was Leben ist. Jeden Tag, nachdem sie sich satt gefressen haben, schlafen sie einfach. Ich habe dir den wahren Weg zuteilwerden lassen, dennoch hast du ihn nicht erlangt, deine Hände bleiben leer. Bist du bereit, in diesem Leben weiterzumachen, dem Leben eines Schweins? Was hat es für eine Bedeutung, dass solche Menschen am Leben sind? Dein Leben ist verachtenswert und unwürdig, du lebst in Schmutz und Liederlichkeit und du verfolgst keinerlei Ziele, ist also dein Leben nicht das unwürdigste von allen? Besitzt du die Frechheit, Gott gegenüberzutreten? Wenn du weiterhin auf diese Weise erfährst, wirst du dann nicht leer ausgehen? Der wahre Weg ist dir geschenkt worden, ob du ihn jedoch letztendlich erlangen kannst, hängt von deinem eigenen Streben ab(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Erfahrungen von Petrus: Seine Erkenntnis über Züchtigung und Gericht). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, verstand ich, dass ich bei der Ausführung meiner Pflicht vor Schwierigkeiten zurückschreckte und bei Mühsal einknickte. Die Hauptursache dafür war, dass ich nicht bereit war zu leiden, die Annehmlichkeiten des Fleisches begehrte und nicht bereit war, zu leiden und einen Preis zu zahlen, um danach zu streben, die Wahrheit zu erlangen. Da ich mit einer falschen Sichtweise strebte, fühlte ich mich extrem erdrückt und war voller Groll, sobald ich bei meiner Pflicht auf Schwierigkeiten stieß und mein Fleisch leiden musste. Ich wollte mich sogar vor meiner Pflicht drücken. Ich erinnerte mich daran: Wenn ich früher in der Schule sah, wie hart meine Mitschüler lernten und danach strebten, an gute Universitäten zu kommen und in Zukunft herauszuragen, schreckte ich sofort zurück, sobald ich an das Leid dachte, das mit dem anstrengenden Lernen verbunden war. Deshalb erreichte ich am Ende auch keinen so hohen Bildungsstand wie sie. Früher dachte ich immer, meine Lebenswerte seien einfach anders als die der anderen, und ich hätte nie ein großes Verlangen nach Ruf und Status gehabt. Jetzt sah ich endlich, dass es nicht daran lag, dass ich Ruhm, Gewinn und Status nicht mochte, sondern dass ich nach Satans Überlebensgesetz gelebt hatte: „Das Leben ist zu kurz; gönn’ dir auch mal etwas.“ Ich sorgte mich zu sehr um mein Fleisch. Obwohl ich jetzt an Gott glaubte, war dieses satanische Überlebensgesetz immer noch tief in mir verwurzelt. Sobald ich bei meiner Arbeit auf Schwierigkeiten stieß, beklagte ich mein Leid und wollte eine leichtere Pflicht ausführen. Ich war für die Bewässerungsarbeit verantwortlich, die mit dem Lebenseintritt der Neulinge zu tun hatte. Wenn Neulinge nicht gut bewässert wurden und sie kein Fundament auf dem wahren Weg legen konnten, fielen sie schnell wieder ab. Aber ich war nicht bereit, einen Preis zu zahlen oder die Wahrheit zu suchen, um die verschiedenen Schwierigkeiten bei meiner Pflicht zu lösen. Stattdessen schreckte ich vor Widrigkeiten zurück, ohne Gottes Absicht zu berücksichtigen und ohne die Arbeit der Kirche in Betracht zu ziehen; ich war extrem selbstsüchtig und verachtenswert. In Wirklichkeit erfordert jede Pflicht im Haus Gottes ein gewisses Maß an Aufwand, um sie gut auszuführen. Zum Beispiel müssen die Brüder und Schwestern, die das Evangelium predigen, sich bemühen, sich mit den Wahrheiten auszurüsten, die mit dem Predigen des Evangeliums zusammenhängen, während sie gleichzeitig den Spott und die Beschimpfungen potenzieller Evangeliumsempfänger ertragen müssen und sogar jederzeit der Gefahr ausgesetzt sind, verhaftet zu werden und ihr Leben zu verlieren. Auch technische Pflichten können nur dann gut ausgeführt werden, wenn man Zeit und Energie in das Erlernen der Fachkenntnisse investiert. Wenn Brüder und Schwestern, die nach der Wahrheit streben, mit solchen Schwierigkeiten konfrontiert sind, können sie die Wahrheit suchen und Lehren daraus ziehen, wodurch sie bei ihren Pflichten immer besser werden, je länger sie sie ausführen, und sie empfinden, dass all ihr Leiden es wert ist. Früher hatte ich ein solches Streben oder eine solche Entschlossenheit nicht. Meine Einstellung zu meiner Pflicht war die eines Drückebergers, der sich bei allem, was er tat, durchwursteln wollte, nichts zu Ende brachte und keine seiner Aufgaben vollständig erledigte. Wenn ich weiterhin nach fleischlichen Annehmlichkeiten strebte, nicht wirklich nach der Wahrheit suchte und nicht litt und keinen Preis zahlte, um meine Pflicht gut auszuführen, würde ich in keiner Pflicht gute Arbeit leisten; ich würde wirklich zu nutzlosem Abfall werden, der ausgemustert werden sollte.

Später las ich weitere Worte Gottes: „Die Menschen müssen alle danach streben, ein sinnvolles Leben auszuleben, und sollten sich nicht mit ihren derzeitigen Umständen zufriedengeben. Sie müssen es schaffen, das Abbild von Petrus auszuleben, und sie müssen das Wissen und die Erfahrungen von Petrus besitzen. Sie müssen Dinge anstreben, die höher und tiefgründiger sind. Sie müssen eine tiefere, reinere Liebe zu Gott anstreben und ein Leben, das Wert und Bedeutung hat. Nur das ist Leben; nur dann werden sie genauso sein wie Petrus. Du musst dich darauf konzentrieren, proaktiv in die positive Seite einzutreten, und darfst nicht negativ sein und dich zurückfallen lassen, weil du mit vorübergehender Bequemlichkeit zufrieden bist, während du gleichzeitig tiefgründigere, detailliertere und praktischere Wahrheiten ignorierst. Du musst praktische Liebe besitzen und jeden möglichen Weg finden, um dich von diesem dekadenten, sorgenfreien Leben zu befreien, das sich nicht von dem eines Tieres unterscheidet. Du musst ein sinnerfülltes Leben ausleben, ein Leben von Wert, und darfst dir nicht selbst etwas vormachen oder dein Leben behandeln, als wäre es ein Spielzeug, mit dem man herumspielen kann. Für alle, die Entschlossenheit besitzen und Gott lieben, gibt es keine nicht zu erlangenden Wahrheiten und nichts Gerechtes, für das sie nicht standhaft bleiben können. Wie solltest du dein Leben führen? Wie solltest du Gott lieben und diese Liebe dazu verwenden, um Seine Absichten zufriedenzustellen? In deinem Leben gibt es kein größeres Anliegen. Vor allem aber musst du diese Art von Entschlossenheit und Beharrlichkeit haben und solltest kein rückgratloser Schwächling sein. Du musst lernen, wie man ein sinnvolles Leben erfährt und bedeutungsvolle Wahrheiten erfährt, und solltest dich nicht auf diese Weise nachlässig behandeln. Ohne dass du es merkst, wird dein Leben an dir vorbeiziehen. Wirst du danach immer noch diese Art von Chance haben, Gott zu lieben? Kann der Mensch Gott lieben, nachdem er gestorben ist? Du musst dieselbe Entschlossenheit und dasselbe Gewissen wie Petrus haben; du musst ein sinnvolles Leben führen, und du darfst keine Spielchen mit dir selbst spielen. Als menschliches Wesen und als eine Person, die nach Gott strebt, musst du dein Leben sorgfältig bedenken und angehen – darüber nachdenken, wie du dich Gott hingeben solltest, wie du einen bedeutungsvolleren Glauben an Gott haben solltest und wie du, da du Gott liebst, Ihn auf eine Art und Weise lieben solltest, die reiner, schöner und besser ist(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Erfahrungen von Petrus: Seine Erkenntnis über Züchtigung und Gericht). Aus Gottes Worten sah ich, dass Gott hofft, dass die Menschen das Streben nach der Wahrheit als einen wesentlichen Teil ihres Lebens betrachten. Wenn ich meine Chance, die Wahrheit zu erlangen, um vorübergehender Annehmlichkeiten des Fleisches willen vertun würde, wäre das nicht töricht? Wenn Gottes Werk endet und wir die Wahrheit nicht erlangt oder unsere Disposition nicht geändert haben, werden wir es nur unser ganzes Leben lang bereuen. Während meiner Zeit, als ich Leitungspflichten ausführte, fehlte es mir zwar an vielem, und die Arbeit war mit einer ganzen Reihe von Schwierigkeiten und Stress verbunden, doch ich hatte so viel mehr gewonnen als bei der Ausführung von Einzelpflichten. Es hatte nicht nur mein Arbeitsvermögen verbessert, ich hatte auch einige Wahrheitsgrundsätze verstanden. Ich sah: Die Schwierigkeiten und der Stress – all das war ein Segen von Gott. Ich fasste den Entschluss, dass ich meiner Pflicht um fleischlicher Erwägungen willen nicht länger ausweichen oder sie meiden wollte. Bei Schwierigkeiten wollte ich mehr zu Gott beten, mich auf Ihn verlassen und die Wahrheit suchen, um sie zu lösen. Bald darauf begann ich, die Ursache dafür zu suchen und darüber nachzudenken, warum die Bewässerungsarbeit keine Ergebnisse brachte. Durch Nachdenken und Überprüfen sah ich, dass es hauptsächlich daran lag, dass ich in meiner Pflicht zu passiv war und es versäumt hatte, die Abweichungen zu überprüfen. Wenn Neulinge Probleme hatten, löste ich sie nicht, und begründete dies damit, dass ich dafür unqualifiziert sei. Das führte dazu, dass sich viele Probleme anhäuften, ohne einen Weg zur Lösung. Als ich danach anfing, bei meiner Arbeit wirklich einen Preis zu zahlen, begannen sich die Ergebnisse der Bewässerungsarbeit stetig zu verbessern. Ich erlebte aus erster Hand das süße Gefühl, nicht inmitten von Schwierigkeiten zu leben, sondern nach Gottes Worten zu praktizieren, was mir noch mehr Zuversicht gab, diese Situation bewusst zu erleben.

Später wurde ich mit noch mehr Arbeit betraut. Obendrein war ich mit dieser Arbeit nicht vertraut und es mangelte mir daran, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten und Probleme zu lösen. Es fühlte sich ziemlich anstrengend an, aber ich war bereit, gegen mein Fleisch aufzubegehren und bei meiner Pflicht mein Äußerstes zu geben. Nachdem ich die Arbeit ein oder zwei Monate lang ausgeführt hatte, waren die Ergebnisse nicht besonders gut. Ich fühlte mich etwas entmutigt und dachte, diese Pflicht sei zu schwer und meine früheren Pflichten seien entspannter gewesen. Mir wurde klar, dass mein Zustand nicht richtig war, also betete ich zu Gott und suchte die Wahrheit, um ihn zu beheben. Ich las Gottes Worte: „Diejenigen, die wahrhaftig an Gott glauben, sind allesamt Menschen, die sich um ihre eigentliche Arbeit kümmern. Sie sind alle bereit, ihre Pflichten auszuführen, und in der Lage, eine Aufgabe zu übernehmen und sie gemäß ihrem Kaliber und den Vorgaben des Hauses Gottes gut zu erledigen. Natürlich kann es sein, dass du am Anfang deiner Arbeit keine klare Vorstellung davon hast, was zu tun ist, oder die Grundsätze nicht erfassen kannst, und es mag sich etwas anstrengend anfühlen. Wenn du jedoch die Entschlossenheit hast, deinen Teil beizutragen, bereit bist, die Wahrheitsgrundsätze zu suchen, und eine harmonische Zusammenarbeit mit anderen erreichen kannst, dann wird deine Pflichtausführung natürlich Ergebnisse hervorbringen. Gleichzeitig wirst du die Wahrheit leicht in die Praxis umsetzen und deine verdorbenen Dispositionen ablegen, und du wirst bei deiner Pflichtausführung dem Maßstab entsprechen. Du musst also einen gewissen Preis zahlen. Wenn du den Drang verspürst, eigenwillig zu sein, musst du zu Gott beten und Ihn anflehen, dich zu disziplinieren, und du musst dich gegen das Fleisch auflehnen und dich selbst zurückhalten, sodass deine egoistischen Begierden allmählich abnehmen. … Du kannst nicht sagen: ‚Wegen des Drucks werde ich es nicht tun. Mir geht es nur um Muße, Leichtigkeit, Glück und Bequemlichkeit bei der Ausführung meiner Pflicht und der Arbeit im Hause Gottes.‘ Das wird nicht funktionieren, und es ist kein Gedanke, den ein normaler Erwachsener haben sollte, und das Haus Gottes ist kein Ort, um der Bequemlichkeit zu frönen. Jeder Mensch nimmt in seinem Leben und seiner Arbeit ein gewisses Maß an Druck und Risiko auf sich. In jedem Job, insbesondere bei der Ausführung deiner Pflicht im Haus Gottes, solltest du nach optimalen Ergebnissen streben. Im größeren Maßstab sind dies die Lehre und Forderung Gottes. Im kleineren Maßstab sind es die Haltung, die Sichtweise, die Norm und die Grundsätze, die jeder Mensch in seinem Verhalten und Handeln haben sollte(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (5)). Aus Gottes Worten verstand ich, dass ich als Erwachsene mit normaler Vernunft in der Lage sein sollte, Arbeit zu übernehmen. Auch wenn bei der Arbeit manchmal Schwierigkeiten auftreten, die etwas Leid erfordern, ist dies etwas, das ich auf dem Weg zur Errettung erfahren sollte. Selbst Nichtgläubige müssen viel leiden, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Für uns Gläubige ist das Leid, das wir bei der Erfüllung unserer Pflichten ertragen, bedeutungsvoll und für unser Leben von Nutzen. Als ich das begriff, war ich bereit, mich zu unterwerfen und diese Erfahrung zu machen. Wenn danach bei meiner Pflicht viele Schwierigkeiten auftraten, war ich manchmal immer noch ein wenig niedergeschlagen, aber ich wollte deswegen nicht mehr von meiner Pflicht zurücktreten. Stattdessen war ich in der Lage, inmitten der Schwierigkeiten Gottes Absicht zu suchen, mein Bestes zu geben, um den Anforderungen gerecht zu werden, und die Schwierigkeiten und den Stress bei meiner Pflicht richtig einzuschätzen. Ich danke Gott von ganzem Herzen!

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