9. Wie man die Natur von Antichristen erkennt, der Wahrheit abgeneigt zu sein und die Wahrheit zu hassen

Worte des Allmächtigen Gottes der letzten Tage

Das hauptsächliche dispositionelle Merkmal, wie Antichristen an die Wahrheit herangehen, ist Abneigung und nicht bloßes Desinteresse. Desinteresse ist nur eine relativ milde Haltung gegenüber der Wahrheit, die sich nicht auf die Ebene der Feindseligkeit, Verurteilung oder des Widerstands gesteigert hat. Es ist nur ein Mangel an Interesse an der Wahrheit, der Wunsch, ihr keine Beachtung zu schenken, und zu sagen: „Was für positive Dinge, was für eine Wahrheit? Selbst wenn ich diese Dinge erlange, na und? Werden sie mein Leben verbessern oder meine Fähigkeiten erweitern?“ Sie sind an diesen Dingen nicht interessiert und kümmern sich daher nicht darum, aber das ist noch keine Abneigung. Abneigung deutet auf eine bestimmte Haltung hin. Was für eine Haltung? Sobald sie von irgendeiner positiven Sache und allem, was mit der Wahrheit zusammenhängt, hören, empfinden sie Hass, Abscheu, Widerstand und den Unwillen, zuzuhören. Sie werden sogar versuchen, Beweise zu finden, um die Wahrheit zu verurteilen und zu verunglimpfen. Das ist ihre Dispositionsessenz, der Wahrheit abgeneigt zu sein.

Antichristen können wie andere Menschen auch Gottes Worte lesen, hören, was Gott sagt, und das Werk Gottes erfahren. Oberflächlich betrachtet scheint es, als könnten sie auch die buchstäbliche Bedeutung von Gottes Worten verstehen, wissen, was Gott gesagt hat, und wissen, dass diese Worte die Menschen befähigen, den richtigen Weg zu gehen und gute Menschen zu sein. Jedoch bleiben diese Dinge für sie rein theoretisch. Was bedeutet es, dass sie theoretisch bleiben? Es ist ähnlich wie bei manchen Menschen, die vielleicht glauben, dass eine bestimmte Theorie in einem Buch gut ist, aber wenn sie sie mit dem wirklichen Leben vergleichen und über die bösen Trends, die menschliche Verdorbenheit und die verschiedenen Bedürfnisse der gesamten Menschheit nachdenken, finden sie die Theorie unpraktisch und losgelöst vom wirklichen Leben, und sie erkennen, dass sie den Menschen nicht helfen kann, sich an diese bösen Trends und diese böse Gesellschaft anzupassen oder ihnen zu folgen. Daher sind sie der Meinung, dass diese Theorie zwar gut ist, aber nur etwas, worüber man reden kann, um die Wünsche und Fantasien der Menschheit nach schönen Dingen zu befriedigen. Wenn zum Beispiel jemand Status mag und ein Amt bekleiden möchte und unter den Menschen erhöht und verehrt werden will, muss er auf unlautere Methoden wie Lügen, Selbstdarstellung und das Niedermachen anderer und so weiter zurückgreifen, um dieses Ziel zu erreichen. Jedoch sind genau diese Dinge das, was die Wahrheit verurteilt. Sie verurteilt und verleugnet diese Begierden und Ambitionen der Menschen. Im wirklichen Leben denken die Menschen, sich hervorzutun sei etwas Legitimes, aber solche Ansprüche werden von Gott und der Wahrheit verurteilt. Daher werden diese Ansprüche im Haus Gottes nicht akzeptiert, es gibt keinen Raum für sie, um zur Geltung zu kommen, und es gibt keinen Raum für ihre Verwirklichung. Aber werden Antichristen sie aufgeben? (Sie werden sie nicht aufgeben.) Richtig, sie werden sie nicht aufgeben. Sobald Antichristen das sehen, denken sie: „Jetzt verstehe ich. Die Wahrheit verlangt also von den Menschen, selbstlos zu sein, sich aufzuopfern, tolerant und großzügig zu sein, sich selbst zu verleugnen und für andere zu leben. Das ist die Wahrheit.“ Entwickeln sie Interesse an der Wahrheit oder Widerwillen, wenn sie die Wahrheit auf diese Weise definieren? Sie entwickeln Widerwillen dagegen und auch gegen Gott und sagen: „Gott spricht immer die Wahrheit, er entlarvt immer unreine Dinge wie die Begierden und Ambitionen der Menschen, und er entlarvt immer das, was tief in der Seele des Menschen liegt. Es scheint, der gemeinschaftliche Austausch Gottes über die Wahrheit zielt darauf ab, die Menschen ihres Strebens nach Status, ihren Begierden und Ambitionen zu berauben. Anfangs dachte ich, Gott könnte die Begierden der Menschen befriedigen, ihre Wünsche und Träume erfüllen und den Menschen geben, was sie wollen. Ich hätte nicht erwartet, dass Gott ein solcher Gott ist. Er scheint nicht sonderlich großartig zu sein. Ich bin voller Ambitionen und Begierden: Kann Gott einen Menschen wie mich mögen? Nach dem zu urteilen, was Gott immer gesagt hat, und wenn ich zwischen den Zeilen seiner Worte lese, scheint es, dass Gott Menschen wie mich weder mag, noch kann er mit jemandem wie mir auskommen. Es scheint, als könne ich mit dieser Art von praktischem Gott nicht auskommen. Die Worte, die Er spricht, das Werk, das Er vollbringt, die Grundsätze Seines Handelns und Seine Disposition – warum finde ich sie so abstoßend? Gott verlangt von den Menschen, ehrlich zu sein, ein Gewissen zu haben, zu suchen, zu gehorchen und Gott zu fürchten, wenn ihnen etwas geschieht, und ihre Ambitionen und Begierden loszulassen – das sind Dinge, die ich nicht tun kann! Was Gott fordert, ist nicht nur mit den Auffassungen der Menschen unvereinbar, es nimmt auch keine Rücksicht auf menschliche Gefühle. Wie kann ich an ihn glauben?“ Entwickeln sie ein gutes Gefühl gegenüber Gott oder distanzieren sie sich von Ihm, wenn sie die Dinge in ihrem Kopf so hin und her gewälzt haben? (Sie distanzieren sich.) Nach einer gewissen Zeit der Erfahrung spüren Antichristen immer mehr, dass Menschen wie sie, die Ambitionen und Begierden haben und voller Bestrebungen sind, im Haus Gottes nicht willkommen sein werden, dass es hier keinen Platz für sie gibt, um ihre Fähigkeiten einzusetzen, und dass sie hier ihren Bestrebungen keinen freien Lauf lassen können. Sie denken: „Im Haus Gottes kann ich mich nicht hervortun. Ich werde nie die Gelegenheit haben, mich hervorzutun. Sie sagen, mir fehle es an geistlichem Verständnis, ich würde die Wahrheit nicht verstehen und ich hätte die Disposition eines Antichristen. Nicht nur, dass ich nicht befördert oder in eine wichtige Position berufen wurde, ich wurde auch noch verurteilt. Was ist falsch daran, mein eigenes unabhängiges Königreich zu errichten? Was ist falsch daran, dass ich andere quäle? Da ich Macht habe, sollte ich so handeln! Wer würde nicht so handeln, wenn er Macht hätte? Was ist also falsch daran, dass ich bei Wahlen unlautere Mittel einsetze und betrüge? Tun das nicht alle Nichtgläubigen auch? Warum ist das im Haus Gottes nicht erlaubt? Sie sagen sogar, das sei schamlos. Wie kann das als schamlos gelten? Der Mensch kämpft sich aufwärts; Wasser fließt abwärts. Das ist doch legitim! Das Haus Gottes macht keinen Spaß. Aber die Menschen in dieser Welt sind ziemlich bösartig und es ist nicht leicht, mit ihnen auszukommen. Im Vergleich dazu sind die Menschen im Haus Gottes etwas anständiger. Wenn es keinen Gott gäbe, wäre es wunderbar, hier zu sein; wenn es keinen Gott und keine Wahrheit gäbe, die die Menschen regiert, wäre ich der Boss im Haus Gottes, der Herr und der König.“ Während sie ihre Pflichten im Haus Gottes ausführen, erfahren sie ständig verschiedene Dinge, sie werden kontinuierlich zurechtgestutzt und wechseln zu verschiedenen Pflichten, und schließlich erkennen sie etwas und sagen: „Im Haus Gottes wird alles, was geschieht, anhand der Wahrheit gemessen und gelöst. Die Wahrheit wird ständig betont, und Gott spricht ständig darüber. Hier kann ich meinen Bestrebungen keinen freien Lauf lassen!“ Nachdem sie an diesem Punkt in ihren Erfahrungen angelangt sind, werden sie der Wahrheit, der Herrschaft der Wahrheit, der Tatsache, dass alles, was Gott tut, die Wahrheit ist, und dem Suchen nach der Wahrheit gegenüber immer abgeneigter. In welchem Maße empfinden sie Abneigung gegen diese Dinge? Sie wollen nicht einmal die Glaubenslehren der Wahrheiten anerkennen oder annehmen, die sie ganz am Anfang anerkannt haben, und sie empfinden in ihrem Herzen extremen Widerwillen. Daher werden sie, sobald eine Versammlung ansteht, schläfrig und besorgt. Warum sind sie besorgt? Sie denken: „Diese Versammlungen dauern drei oder vier Stunden am Stück – wann ist sie endlich vorbei? Ich will nicht mehr zuhören!“ Es gibt eine Redewendung, die ihre Stimmung beschreiben kann, nämlich dass sie „auf glühenden Kohlen sitzen“. Sie erkennen, dass sie nie eine Gelegenheit haben werden, sich hervorzutun, solange die Wahrheit im Haus Gottes herrscht, sondern immer von allen eingeschränkt, verurteilt und abgelehnt werden, und dass ihnen keine wichtigen Aufgaben übertragen werden, egal wie fähig sie sind. Folglich verstärkt sich ihre Abscheu vor der Wahrheit und vor Gott. Jemand könnte fragen: „Warum haben sie nicht von Anfang an Abscheu empfunden?“ Tatsächlich empfanden sie von Anfang an Abscheu, aber damals war ihnen alles im Haus Gottes fremd. Sie hatten keine Vorstellung davon, aber das bedeutet nicht, dass sie keine Abscheu oder Abneigung empfanden. In Wirklichkeit waren sie in ihrer Wesensnatur der Wahrheit abgeneigt, sie hatten es nur selbst nicht erkannt. Die Wesensnatur dieser Menschen ist zweifellos der Wahrheit abgeneigt. Warum sage Ich das? Sie lieben von Natur aus Ungerechtigkeit, Niederträchtigkeit, Macht, böse Trends, das Sagen zu haben, Menschen zu kontrollieren und all dergleichen negative Dinge. Nach den Dingen zu urteilen, die sie lieben, steht es außer Zweifel, dass Antichristen der Wahrheit abgeneigt sind. Was ihr Streben betrifft, streben sie darüber hinaus nach Status, danach, sich hervorzutun, danach, sich einen Heiligenschein aufzusetzen, danach, ein Anführer unter den Menschen zu sein, imposant und mächtig zu sein, überall, wo sie sprechen und handeln, Ansehen und Stärke zu haben sowie Menschen kontrollieren zu können – nach diesen Dingen streben sie. Auch das ist eine Äußerungsform der Abneigung gegen die Wahrheit.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 6: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 3)

Die primäre Äußerungsform der Abneigung von Antichristen gegen die Wahrheit zeigt sich in ihrer Haltung ihr gegenüber, und natürlich manifestiert sie sich auch in ihrem gewöhnlichen täglichen Leben und Handeln, insbesondere in der Art und Weise, wie sie ihre Pflichten ausführen. Sie zeigen mehrere Äußerungsformen. Erstens suchen sie niemals nach der Wahrheit, selbst wenn sie klar wissen, dass sie es sollten. Zweitens praktizieren sie niemals die Wahrheit. Wie können sie die Wahrheit praktizieren, da sie doch nicht nach ihr suchen? Nur durch Suchen kann es Verstehen geben, und nur Verstehen kann zur Praxis führen; weder suchen sie, noch nehmen sie sich die Wahrheitsgrundsätze überhaupt zu Herzen. Sie verachten sie sogar, sind ihnen abgeneigt und betrachten sie mit Feindseligkeit. Folglich kommen sie nicht einmal mit der Praxis der Wahrheit in Berührung, und selbst wenn sie die Wahrheit manchmal verstehen, praktizieren sie sie nicht. Wenn zum Beispiel andere eine gute Vorgehensweise in einer bestimmten Angelegenheit vorschlagen, erwidern sie vielleicht: „Was ist daran gut? Wenn ich das tue, wären meine eigenen Ideen dann nicht verschwendet?“ Manche mögen sagen: „Gottes Haus wird Verluste erleiden, wenn wir es auf deine Weise tun; wir müssen nach den Grundsätzen handeln.“ Sie antworten: „Was für Grundsätze! Meine Weise ist der Grundsatz; was immer ich denke, ist der Grundsatz!“ Ist das nicht das Nicht-Praktizieren der Wahrheit? (Doch.) Eine weitere ihrer primären Äußerungsformen ist, dass sie niemals Gottes Worte lesen oder sich geistlichen Andachten zuwenden. Wenn manche Menschen mit der Arbeit beschäftigt sind und keine Zeit finden, Gottes Worte zu lesen, denken sie im Stillen nach oder singen ein paar Hymnen, und wenn sie viele Tage lang Gottes Worte nicht lesen, empfinden sie ein Gefühl der Leere. Inmitten ihrer Geschäftigkeit nutzen sie einen freien Augenblick, um einen Abschnitt zu lesen und sich wieder aufzufüllen, und sinnen nach, bis sie Gottes Gegenwart spüren können und ihre Herzen sich festigen. Solche Menschen sind nicht allzu weit von Gott entfernt. Im Gegensatz dazu fühlen sich Antichristen nicht bekümmert, wenn sie Gottes Worte einen Tag lang nicht lesen. Selbst wenn sie Gottes Worte zehn Tage lang nicht lesen, spüren sie nichts. Sie können auch ohne das Lesen von Gottes Worten ein Jahr lang recht gut leben, und sie können sogar drei Jahre ohne das Lesen von Gottes Worten auskommen und nichts spüren – sie fühlen in ihren Herzen weder Angst noch Leere und leben weiterhin bequem. Wie intensiv muss ihre Abneigung gegen Gottes Worte sein! Ein Mensch kann aus Geschäftigkeit Gottes Worte einen Tag lang nicht lesen oder vielleicht aus demselben Grund zehn Tage lang nicht. Wenn jedoch jemand einen ganzen Monat ohne das Lesen von Gottes Worten auskommen kann und immer noch nichts spürt, dann gibt es ein Problem. Wenn ein Jahr vergeht, ohne dass ein Mensch Gottes Worte liest, dann fehlt ihm nicht nur die Sehnsucht nach Gottes Worten – er hat eine Abneigung gegen die Wahrheit.

Eine weitere Äußerungsform der Abneigung von Antichristen gegen die Wahrheit ist ihre Verachtung für Christus. Wir haben bereits zuvor über ihre Verachtung für Christus Gemeinschaft gehalten. Was hat Christus also getan, dass sie Ihn verachten? Hat Er sie verletzt oder ihnen geschadet oder irgendetwas getan, das nicht ihren Wünschen entspricht? Hat Er irgendwelche ihrer Interessen verletzt? Nein. Christus hegt keinen persönlichen Groll gegen sie, und sie sind Ihm nicht einmal begegnet. Wie könnten sie Ihn dann verachten? Die Wurzel des Problems liegt im Wesen der Antichristen, das der Wahrheit abgeneigt ist. Eine weitere Äußerungsform der Abneigung von Antichristen gegen die Wahrheit ist ihre Verachtung gegenüber der Wirklichkeit alles Positiven. Die Wirklichkeit alles Positiven umfasst ein breites Spektrum an Dingen, wie zum Beispiel alle Dinge, die Gott geschaffen hat, und ihre Gesetze, verschiedene Lebewesen und die Gesetze, die ihr Leben regeln, und vor allem die verschiedenen Gesetze, die das Leben dieser Lebewesen namens Menschen regeln. Zum Beispiel die Angelegenheiten von Geburt, Alter, Krankheit und Tod, die dem menschlichen Leben am nächsten sind – die Beine normaler Menschen werden mit dem Alter gebrechlich, ihre Gesundheit lässt nach, ihre Augen werden trüb, sie werden schwerhörig, ihre Zähne lockern sich, und sie denken, dass sie sich mit dem Alter abfinden müssen. Gott herrscht über all diese Dinge, und niemand kann sich diesem Naturgesetz widersetzen – normale Menschen können all diese Dinge anerkennen und akzeptieren. Doch egal, wie lange ein Mensch lebt oder wie der Zustand seiner körperlichen Gesundheit ist, bestimmte Dinge ändern sich nicht, wie zum Beispiel die Art und Weise, wie er seine Pflicht tun sollte, die Position, die er einnehmen sollte, und die Haltung, mit der er seine Pflicht tun sollte. Antichristen hingegen beugen sich nicht. Sie sagen: „Wer bin ich? Ich darf nicht alt werden. Ich muss zu jeder Zeit anders sein als gewöhnliche Menschen. Sehe ich für dich alt aus? Es gibt bestimmte Dinge, die ihr in diesem Alter nicht tun könnt, aber ich kann sie. Eure Beine mögen in den Fünfzigern gebrechlich werden, aber meine bleiben agil. Ich übe sogar, von Dach zu Dach zu springen!“ Sie wollen diese normalen Gesetze, die Gott verordnet hat, immerzu herausfordern, sie versuchen ständig, sie zu brechen und anderen zu zeigen, dass sie anders, außergewöhnlich und gewöhnlichen Menschen überlegen sind. Warum tun sie das? Sie wollen Gottes Worte herausfordern und leugnen, dass Seine Worte die Wahrheit sind. Ist das nicht eine Äußerungsform des Wesens der Antichristen, das der Wahrheit abgeneigt ist? (Ja.) Es gibt einen weiteren Aspekt, nämlich dass Antichristen böse Trends und finstere Einflüsse verehren; auch dies bestätigt, dass sie Feinde der Wahrheit sind. Antichristen bewundern und verehren zutiefst das Regime Satans und die verschiedenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Taten böser Geister, von denen in Legenden gesprochen wird, sowie böse Trends und finstere Einflüsse. Ihr Glaube an diese Dinge ist unerschütterlich, und sie zweifeln nie daran. Bezüglich dieser Dinge sind ihre Herzen nicht nur frei von Abneigung, sondern voller Respekt, Verehrung und Neid. Sogar tief in ihren Herzen folgen sie diesen Dingen genau. Antichristen haben in den Tiefen ihres Herzens diese Art von Haltung gegenüber diesen bösen und finsteren Dingen – bedeutet das nicht, dass sie der Wahrheit abgeneigt sind? Definitiv! Wie könnte jemand, der diese niederträchtigen und finsteren Dinge liebt, die Wahrheit lieben? Dies sind Menschen, die zu den bösen Mächten und zu Satans Gefolge gehören. Natürlich glauben sie unerschütterlich an die Dinge Satans, während ihre Herzen von Abscheu und Verachtung für die Wahrheit und positive Dinge erfüllt sind.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 6: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 3)

Warum werden sie als Antichristen bezeichnet? Was bedeutet „anti“? Es bedeutet Antithese und Hass. Es bedeutet Feindseligkeit gegenüber Christus, Feindseligkeit gegenüber der Wahrheit und Feindseligkeit gegenüber Gott. Was bedeutet „Feindseligkeit“? Es bedeutet, auf der Gegenseite zu stehen, dich als Feind anzusehen, als wäre man mit großem und tiefem Hass erfüllt; es bedeutet, dir diametral entgegengesetzt zu sein. Mit dieser Mentalität gehen Antichristen mit Gott um. Welche Einstellung haben solche Menschen, die Gott hassen, zur Wahrheit? Können sie die Wahrheit lieben? Können sie die Wahrheit annehmen? Definitiv nicht. Deshalb sind Menschen, die auf der Gott entgegengesetzten Seite stehen, Menschen, die die Wahrheit hassen. Das Allererste, was sich in ihnen zeigt, ist eine Abneigung gegen die Wahrheit und Hass auf die Wahrheit. Sobald sie die Wahrheit oder die Worte Gottes hören, ist Hass in ihren Herzen, und wenn ihnen jemand die Worte Gottes vorliest, dann erscheint auf ihren Gesichtern ein Ausdruck von Wut und Zorn, so wie bei einem Dämon, dem man die Worte Gottes vorliest, wenn Menschen das Evangelium predigen. Menschen, die eine Abneigung gegen die Wahrheit haben und die Wahrheit hassen, empfinden die allergrößte Abneigung gegen Gottes Worte und die Wahrheit, ihre Haltung ist eine Haltung des Widerstands, und sie gehen sogar so weit, dass sie jeden hassen, der ihnen Gottes Worte vorliest oder mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hält, sie behandeln diesen Menschen sogar wie einen Feind. Sie empfinden eine extreme Abneigung gegen verschiedene Wahrheiten und gegen Positives. Was all die Wahrheiten betrifft, wie etwa, dass man sich Gott unterwirft, treu seine Pflichten tut, ein ehrlicher Mensch ist, in allem die Wahrheit sucht usw. – zeigen sie da ein kleines bisschen subjektive Sehnsucht oder Liebe? Nein, nicht im Geringsten. Angesichts dessen, dass sie diese Art von Wesensnatur aufweisen, stehen sie daher bereits in direkter Opposition zu Gott und der Wahrheit. Zweifellos lieben solche Menschen tief im Inneren die Wahrheit oder irgendetwas Positives nicht; tief im Inneren empfinden sie sogar eine Abneigung gegen die Wahrheit und hassen sie. Beispielsweise müssen Menschen in Führungspositionen in der Lage sein, die verschiedenen Meinungen ihrer Brüder und Schwestern zu akzeptieren, sie müssen in der Lage sein, sich zu öffnen, den Brüdern und Schwestern eine Blöße zu bieten und ihre Vorwürfe zu akzeptieren, und sie dürfen ihren Status nicht geltend machen. Was würde ein Antichrist zu all diesen richtigen Wegen des Praktizierens sagen? Er würde sagen: „Wenn ich auf die Meinungen der Brüder und Schwestern hören würde, wäre ich dann noch Leiter? Besäße ich noch Status und Ansehen? Wenn ich kein Ansehen habe, was kann ich dann an Arbeit verrichten?“ Das ist genau die Art von Disposition, die ein Antichrist besitzt; er nimmt die Wahrheit nicht im Geringsten an, und je richtiger eine Art zu praktizieren ist, desto mehr wehrt er sich dagegen. Antichristen akzeptieren es nicht, dass man die Wahrheit praktiziert, wenn man nach Grundsätzen praktiziert. Was halten sie für das Praktizieren der Wahrheit? Sie denken, dass sie bei jedem Ränke schmieden, Tricks und Gewalt einsetzen müssen, statt auf Gottes Worte, die Wahrheit und Liebe zu vertrauen. Alle ihre Mittel und Wege sind böse. All das steht ganz und gar für die Wesensnatur der Antichristen. Die Motive, Meinungen, Ansichten und Absichten, die sie häufig offenbaren, sind allesamt Dispositionen von Abneigung gegen die Wahrheit und Hass auf sie, was die Wesensnatur der Antichristen ist. Was also bedeutet es, sich der Wahrheit und Gott entgegenzustellen? Es bedeutet, die Wahrheit und Positives zu hassen. Wenn jemand beispielsweise sagt, „Als geschaffenes Wesen sollte man die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllen. Ganz gleich, was Gott sagt, die Menschen sollten sich unterwerfen, denn wir sind geschaffene Wesen“, wie denkt dann ein Antichrist? „Mich unterwerfen? Dass ich ein geschaffenes Wesen bin, ist nicht falsch, aber wenn es darum geht, mich zu unterwerfen, dann ist das situationsabhängig. In erster Linie muss es dabei irgendeinen Nutzen für mich geben, es darf nicht zu meinem Nachteil sein, und meine Interessen müssen an erster Stelle stehen. Wenn es Belohnungen oder großen Segen zu gewinnen gibt, dann kann ich mich unterwerfen, aber warum muss ich mich ohne Belohnungen und ohne einen Bestimmungsort unterwerfen? Ich kann mich nicht unterwerfen.“ Das ist eine Einstellung, mit der er die Wahrheit nicht akzeptiert. Seine Unterwerfung unter Gott ist bedingt, und wenn seine Bedingungen nicht erfüllt werden, dann ist es nicht nur so, dass er sich nicht unterwirft, er neigt auch dazu, Gott zurückzudrängen und sich Ihm zu widersetzen. Beispielsweise verlangt Gott, dass die Menschen ehrlich sind, aber diese Antichristen glauben, dass nur Narren versuchen, ehrlich zu sein, und dass clevere Menschen nicht versuchen, ehrlich zu sein. Was ist das Wesen einer solchen Einstellung? Es ist Hass auf die Wahrheit. So ist das Wesen von Antichristen, und ihr Wesen bestimmt, welchen Weg sie gehen, und der Weg, den sie gehen, bestimmt alles, was sie tun.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 1: Sie versuchen, die Herzen der Menschen für sich zu gewinnen

Von der Wesensnatur der Antichristen her betrachtet sind sie der Wahrheit feindlich gesinnt. Worin offenbart sich diese Wesensnatur, der Wahrheit feindlich gesinnt zu sein? Darin, dass sie sich, sobald sie Gottes Worte hören, abgestoßen und schläfrig fühlen und verschiedene Ausdrucksformen der Verachtung, Ungeduld und des Unwillens, zuzuhören, offenbaren. Dadurch wird ihr dämonisches Benehmen enthüllt. Äußerlich tun sie ihre Pflicht, und sie bekennen sich dazu, Anhänger Gottes zu sein. Warum also werden sie widerspenstig, wenn über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wird, wenn über Gottes Worte Gemeinschaft gehalten wird? Warum können sie dann nicht stillsitzen? Es ist, als würden Gottes Worte ein Schwert mit sich führen. Haben Gottes Worte sie durchbohrt? Haben Gottes Worte sie verurteilt? Nein. Die meisten dieser Worte sind versorgende Worte, und wenn sie sie hören, können die Menschen erwachen, einen Weg finden, um zu leben, wiederbelebt werden und mit dem Abbild eines Menschen leben. Warum also reagieren manche Menschen abnormal, wenn sie diese Worte hören? Hierbei zeigen Teufel ihr wahres Gesicht. Sie fühlen sich nicht abgestoßen, wenn du über Theologie, Häresien, Trugschlüsse oder das Buch der Offenbarung sprichst. Selbst wenn du darüber sprichst, fügsam zu sein, ein Jasager zu sein, oder Heldengeschichten erzählst, fühlen sie sich nicht abgestoßen. Aber sobald sie hören, wie Gottes Worte gelesen werden, fühlen sie sich abgestoßen, stehen auf und wollen gehen. Wenn du sie ermahnst, richtig zuzuhören, werden sie streitlustig und ihre Augen flammen vor Wut auf. Warum hören solche Menschen nicht auf Gottes Worte? Sie können nicht stillsitzen, wenn sie Gottes Worte hören – was ist hier los? Es beweist, dass der Geist in ihrem Inneren abnormal ist, es ein Geist ist, der der Wahrheit abgeneigt und Gott gegenüber feindselig ist. Sobald sie Gottes Worte hören, werden sie innerlich gereizt, und der Dämon in ihnen regt sich, was sie unfähig macht, stillzusitzen. Das ist das Wesen eines Antichristen. Von außen betrachtet verachten Antichristen also die Worte Gottes, die nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmen. Aber worauf bezieht sich dieses „nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmen“ tatsächlich? Es deutet eindeutig darauf hin, dass sie diese Worte verurteilen, sie nicht als von Gott kommend anerkennen und sie nicht als die Wahrheit oder als den Weg des Lebens anerkennen, der die Menschen rettet. „Nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmen“ ist lediglich eine Ausrede, ein oberflächliches Phänomen. Was bedeutet „nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmen“? Ist es so, dass jeder einzelne Mensch, was all diese von Gott gesprochenen Worte betrifft, keine Auffassungen hat? Kann jeder sie als Gottes Worte, als die Wahrheit annehmen? Nein – jeder Mensch hat, mehr oder weniger, auf irgendeiner Ebene, einige Gedanken, Auffassungen oder Ansichten, die mit Gottes Worten im Konflikt oder im Widerspruch stehen. Die Rationalität der meisten Menschen ist jedoch normal, und diese Rationalität kann ihnen helfen, die Haltung zu überwinden, die aufkommt, wenn sie mit den Worten Gottes konfrontiert werden, die nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmen. Ihre Rationalität sagt ihnen: „Auch wenn es nicht mit meinen Auffassungen übereinstimmt, handelt es sich hierbei trotzdem um Gottes Worte; auch wenn es nicht mit meinen Auffassungen übereinstimmt, ich nur widerwillig zuhöre, ich es als falsch empfinde und ich das Gefühl habe, dass es im Widerspruch zu meinen Gedanken steht, handelt es sich bei diesen Worten trotzdem um die Wahrheit. Ich werde sie nach und nach annehmen, und eines Tages, wenn ich all dies erkenne, werde ich meine Auffassungen loslassen.“ Ihre Rationalität sagt ihnen, zuerst ihre eigenen Auffassungen beiseitezulegen; ihre Auffassungen sind nicht die Wahrheit und können Gottes Worte nicht ersetzen. Ihre Rationalität sagt ihnen, Gottes Worte mit einer unterwürfigen und ehrlichen Haltung anzunehmen, anstatt sich gegen Gottes Worte mit ihren eigenen Auffassungen und Ansichten zu sträuben. Wenn sie also Gottes Worte hören, sind sie in der Lage, jene anzunehmen, die mit ihren Auffassungen übereinstimmen, und sich hinzusetzen, um ruhig zuzuhören. Bei den Worten, die nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmen, suchen sie ebenfalls nach Lösungen, bestrebt, ihre eigenen Auffassungen beiseitezulegen und mit Gott vereinbar zu werden. Das ist das normale Benehmen der meisten rationalen Menschen. Doch dieses „nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmen“, wie Antichristen es erwähnen, ist etwas völlig anderes als bei gewöhnlichen Menschen. Im Fall der Antichristen ist es mit schwerwiegenden Problemen verbunden; es ist etwas, was das völlige Gegenteil von Gottes Handlungen, Worten, Wesen und Disposition ist, etwas von einer satanischen Dispositionsessenz. In ihrem Fall ist es Verurteilung, Lästerung und Verspottung der Worte Gottes. Sie glauben, dass diese gewöhnliche und leicht verständliche menschliche Sprache, die von Gott gesprochen wird, nicht die Wahrheit ist und nicht die Wirkung erzielen kann, Menschen zu retten. Das ist die genaue Bedeutung dessen, was Antichristen mit „nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmen“ meinen. Was ist also dessen Wesen? In Wirklichkeit ist es die Verurteilung, Verleugnung und Lästerung Gottes.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 10 (Teil 5)

Antichristen sind der Wahrheit von Natur aus abgeneigt, und alle von Gott zum Ausdruck gebrachten Worte sind die Wahrheit, die sie in ihren Herzen durch und durch abstoßend finden, und die sie weder hören noch akzeptieren wollen. Gottes Worte der Enthüllung und des Gerichts an die Menschen sind Verurteilungen dieser Antichristen und bösen Menschen, und für sie sind diese Worte Verurteilungen, Urteile und Flüche, die bewirken, dass sie sich unbehaglich fühlen und beunruhigt sind, wenn sie sie hören. Was denken sie im Herzen? „Alle diese Worte, die Gott spricht, richten und verurteilen mich. Es scheint, dass jemand wie ich nicht gerettet werden kann; ich bin der Typ, der ausgemustert und zurückgewiesen wird. Da ich keine Hoffnung darauf habe, gerettet zu werden, welchen Sinn hat es da, an Gott zu glauben? Tatsache ist jedoch, dass er immer noch Gott ist, er ist das Fleisch, in dem Gott Mensch geworden ist, er ist der, der so viele Worte gesprochen hat und so viele Anhänger hat. Was sollte ich deswegen tun?“ Diese Sache macht sie beklommen; wenn sie etwas nicht erlangen können, wollen sie auch nicht, dass andere es haben. Wenn andere es erlangen können, während sie selbst es nicht erlangen können, führt das dazu, dass sie bitterlich hasserfüllt und unglücklich werden. Sie hoffen, dass der menschgewordene Gott nicht Gott ist und dass das Werk, das Er vollbringt, falsch ist und nicht von Gott vollbracht wird. Wäre das der Fall, würden sie sich innerlich ausgeglichen fühlen, und das Problem wäre an der Wurzel beseitigt. Sie denken sich: „Wäre diese Person nicht der menschgewordene Gott, würde das dann nicht bedeuten, dass jene, die ihm folgen, zum Narren gehalten worden wären? Wenn das der Fall wäre, dann würden diese Menschen früher oder später auseinander gehen. Wenn sie sich verstreuten und keiner von ihnen irgendetwas erlangen würde, dann könnte ich in dem Wissen, dass ich nichts erlangt habe, beruhigt sein und mich ausgeglichen fühlen, richtig?“ Das ist ihre Geisteshaltung; sie können nichts erlangen, also wollen sie auch nicht, dass andere irgendetwas erlangen. Die beste Methode, um zu verhindern, dass andere irgendetwas erlangen, besteht darin, Christus zu verleugnen, das Wesen Christi zu verleugnen, das Werk, das Christus vollbracht hat, zu verleugnen und alle von Christus gesprochenen Worte zu verleugnen. Auf diese Weise können sie nicht verurteilt werden, und sie finden sich damit ab und sind damit im Reinen, nichts zu erlangen, und sich keine Sorgen mehr um diese Angelegenheit machen zu müssen. Das ist die Wesensnatur von Menschen wie Antichristen. Haben sie also Auffassungen über Christus? Und wenn sie Auffassungen haben, beseitigen sie diese dann? Können sie sie loslassen? Das können sie nicht. Wie werden diese Auffassungen hervorgebracht? Es ist leicht für sie, Auffassungen hervorzubringen: „Wenn du sprichst, prüfe ich dich genau, versuche zu verstehen, welches Motiv hinter deinen Worten steckt und woher sie kommen. Handelt es sich dabei um etwas, das du gehört oder erlernt hast, oder hat dich jemand angewiesen, sie zu sagen? Hat jemand bei dir Bericht erstattet oder Beschwerde bei dir eingereicht? Wen stellst du bloß?“ Auf diese Weise prüfen sie genau. Können sie die Wahrheit verstehen? Sie können nie die Wahrheit verstehen; in ihren Herzen widersetzen sie sich ihr. Sie sind der Wahrheit abgeneigt, widersetzen sich ihr und hassen sie, und mit einer solchen Wesensnatur hören sie sich Predigten an. Abgesehen von Theorien und Glaubenslehren besteht alles, was sie dem Gesagten entnehmen, aus Auffassungen. Was für Auffassungen? „Christus redet auf diese Weise, manchmal erzählt er sogar Witze; das ist nicht ehrfürchtig! Manchmal verwendet er allegorische Redensarten; das ist nicht seriös! Seine Rede ist nicht eloquent; er ist nicht hochgebildet! Manchmal muss er im Hinblick auf seine Wortwahl überlegen und über diese nachdenken; er hat keine Universität besucht, oder? Manchmal zielt seine Rede auf eine bestimmte Person ab – auf wen? Hat jemand eine Beschwerde eingereicht? Wer war das? Warum kritisiert Christus mich immer, wenn er spricht? Sieht er mir den ganzen Tag zu und beobachtet mich? Verbringt er den ganzen Tag damit, über Menschen nachzudenken? Was denkt Christus in seinem Herzen? Die Rede des menschgewordenen Gottes klingt nicht wie die donnernde Stimme des Gottes im Himmel mit ihrer unbestreitbaren Autorität – warum wirkt das, was er manifestiert, so menschenähnlich? Er ist nur ein Mensch, egal, wie ich ihn betrachte. Hat der menschgewordene Gott irgendwelche Schwächen? Hasst er die Menschen in seinem Herzen? Hat er irgendeine Philosophie für weltliche Angelegenheiten in seinem Umgang mit Menschen?“ Sind diese Auffassungen nicht im Überfluss vorhanden? (Doch.) Die Gedanken von Antichristen sind voll von Dingen, die nichts mit der Wahrheit zu tun haben und die alle von Satans Denkweise und Logik herrühren, von Satans Philosophie für weltliche Angelegenheiten. Tief im Inneren schäumen sie vor Niederträchtigkeit über, erfüllt von einem Zustand und einer Disposition, die der Wahrheit abgeneigt sind. Sie kommen nicht, um nach der Wahrheit zu suchen oder sie zu erlangen, sondern um Gott genau zu prüfen. Ihre Auffassungen können jederzeit und überall aufkommen, und während sie beobachten und genau prüfen, bringen sie Auffassungen hervor. Ihre Auffassungen entstehen, während sie richten und verurteilen, und in ihren Herzen klammern sie sich fest an diese Auffassungen. Wenn sie die menschliche Seite des menschgewordenen Gottes beobachten, bringen sie Auffassungen hervor. Wenn sie die göttliche Seite sehen, werden sie neugierig und sind erstaunt, was auch dazu führt, dass sie Auffassungen hervorbringen. Ihre Haltung gegenüber Christus und dem Fleisch, in dem Gott Mensch geworden ist, ist keine Haltung der Unterwerfung oder echter Akzeptanz aus tiefstem Herzen. Stattdessen stellen sie sich gegen Christus, beobachten Seinen Blick, Seine Gedanken und Sein Verhalten, prüfen sie genau und beobachten sogar jeden Gesichtsausdruck von Christus und prüfen diesen genau, hören im Hinblick auf die Rede Christi auf jede Art von Tonfall, jede Betonung in Seiner Sprechweise und jede Wahl Seiner Worte und worauf sie sich bezieht usw. Wenn Antichristen Christus auf diese Weise beobachten und genau prüfen, ist ihre Haltung keine Haltung, mit der sie beabsichtigen, nach der Wahrheit zu suchen und sie zu verstehen, damit sie Christus als ihren Gott annehmen und akzeptieren können, dass Christus ihre Wahrheit ist und zu ihrem Leben wird. Im Gegenteil, sie wollen diesen Menschen genau prüfen, Ihn gründlich und genau prüfen und begreifen. Was versuchen sie zu begreifen? Sie prüfen genau, inwiefern dieser Mensch Gott ähnlich ist, und wenn Er Gott wirklich ähnlich ist, akzeptieren sie Ihn. Wenn Er, egal, wie sie Ihn genau prüfen, nicht wie Gott erscheint, dann geben sie die Idee völlig auf und halten weiter an ihren Auffassungen über den menschgewordenen Gott fest oder sie suchen nach einer Möglichkeit, schnell wieder zu gehen, da sie glauben, dass keine Hoffnung darauf besteht, Segnungen zu empfangen.

Es ist ganz normal, dass Antichristen über das Fleisch, in dem Gott Mensch geworden ist, Auffassungen hervorbringen. Aufgrund ihres Wesens als Antichristen, ihres Wesens, das der Wahrheit abgeneigt ist, ist es für sie unmöglich, ihre Auffassungen loszulassen. Wenn nichts geschieht, lesen sie aus dem Buch der Worte Gottes und sehen diese Worte als Gott an, doch wenn sie mit dem menschgewordenen Gott in Kontakt kommen und feststellen, dass Er Gott nicht ähnlich ist, bringen sie sofort Auffassungen hervor und ihre Haltung ändert sich. Wenn sie keinen Kontakt mit dem menschgewordenen Gott haben, dann halten sie lediglich das Buch der Worte Gottes in der Hand und betrachten Seine Worte als Gott, und sie können dennoch eine vage Fantasie und die Absicht hegen, Segnungen zu empfangen, um sich widerwillig ein wenig Mühe zu geben, irgendwelche Pflichten zu tun und in Gottes Haus eine Rolle zu spielen. Sobald sie aber mit dem Fleisch in Kontakt kommen, in dem Gott Mensch geworden ist, wimmelt es in ihren Köpfen von Auffassungen. Selbst wenn sie nicht zurechtgestutzt werden, kann es sein, dass ihr Enthusiasmus dafür, ihre Pflichten zu tun, erheblich nachlässt. So behandeln Antichristen Gottes Worte und das Fleisch, in dem Gott Mensch geworden ist. Häufig trennen sie Gottes Worte von dem Fleisch, in dem Gott Mensch geworden ist, behandeln Gottes Worte wie Gott und das Fleisch, in dem Gott Mensch geworden ist, wie einen Menschen. Wenn das Fleisch, in dem Gott Mensch geworden ist, nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmt oder gegen diese verstößt, wenden sie sich rasch Gottes Worten zu und betenlesen sie, wobei sie versuchen, ihre Auffassungen gewaltsam zu unterdrücken und wegzuschließen. Dann verehren sie Gottes Worte so, als würden sie Gott Selbst verehren, und es hat den Anschein, als ob ihre Auffassungen beseitigt worden wären. In Wirklichkeit jedoch sind ihre innerliche Verweigerung, Empörung und Verachtung Christus gegenüber keineswegs beseitigt. In ihrem Umgang mit Christus bringen Antichristen ständig Auffassungen hervor, an die sie sich hartnäckig bis zum Tod festklammern. Wenn sie keine Auffassungen haben, befassen sie sich damit, genau zu prüfen und zu analysieren; wenn sie doch Auffassungen haben, befassen sie sich nicht nur damit, genau zu prüfen und zu analysieren, sie halten auch hartnäckig an diesen fest. Weder beseitigen sie ihre Auffassungen noch suchen sie nach der Wahrheit; sie sind überzeugt davon, Recht zu haben. Sind sie nicht des Satans? (Doch.) Das ist, was Antichristen manifestieren, wenn sie Auffassungen über den menschgewordenen Gott haben.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 10 (Teil 3)

Gott hat viele Worte gesagt und viel Werk vollbracht, doch wie praktisch Seine Worte auch sind, wie erbauend die Wahrheiten auch sind, die Er zu den Menschen spricht, wie dringlich sie sie auch verstehen müssen, Antichristen sind nicht daran interessiert, und sie nehmen sie sich nicht zu Herzen. In der Tat, je mehr Gott spricht, je spezifischer Sein Wirken ist, desto mehr fühlen sie sich abgestoßen, gereizt und widerständiger. Hinzukommt, dass in ihnen sogar Verurteilung und Lästerung gegen Ihn aufkommen; sie zetern gegen Ihn: „Enthalten diese Worte deine Allmächtigkeit? Ist das alles, was du tust – Worte kundtun? Wenn du nicht sprechen würdest, wärst du dann nicht allmächtig? Wenn du allmächtig bist, dann sprich nicht. Verwende keine Sprache oder den gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit, noch die Versorgung des Menschen mit der Wahrheit, um uns zu ermöglichen, das Leben zu erlangen und eine Veränderung der Disposition zu erreichen. Wenn du uns alle über Nacht zu Engeln machen würdest, zu deinen Boten – nun, das wäre Allmächtigkeit!“ Während Gott Seine Worte spricht und Sein Werk tut, wird die Natur der Antichristen offenbart und aufgedeckt, Stück für Stück, ohne jede Verschleierung, und ihr Wesen, der Wahrheit abgeneigt zu sein und sich der Wahrheit zu widersetzen, wird auch völlig bloßgelegt. Die Disposition und das Wesen von Antichristen, Gottes Identität und Sein Wesen zu verachten, werden auch im Laufe der Zeit und des unaufhörlichen Fortschritts, den Gott mit Seinem Werk macht, Stück für Stück aufgedeckt und offenbart. Antichristen streben nach vagen Dingen; sie streben nach dem Anblick von Zeichen und Wundern – und gelenkt von dieser Ambition und diesem Wunsch, die nicht mit der Realität übereinstimmen, wird ihre Natur, der Wahrheit abgeneigt zu sein und sie zu hassen, ans Licht gebracht. Jene hingegen, die wirklich nach der Realität und der Wahrheit streben, die an positive Dinge glauben und diese lieben, sehen Gottes Allmächtigkeit, während Er wirkt und spricht – und was diese Menschen sehen können, was sie erlangen können und was sie wissen können, ist genau das, was Antichristen in Ewigkeit niemals wissen und erlangen können. Antichristen glauben, dass es Zeichen und Wunder geben muss, wenn die Menschen von Gott das Leben erlangen wollen; sie glauben, dass es ohne Zeichen und Wunder unmöglich ist, das Leben und die Wahrheit allein aus Gottes Worten zu erlangen und dadurch eine Veränderung der Disposition und Errettung zu erlangen. Für Antichristen ist das auf ewig unmöglich – es hat weder Hand noch Fuß. Aus diesem Grund warten und beten sie unermüdlich, in der Hoffnung, dass Gott Zeichen und Wunder offenbaren und Wundertaten für sie vollbringen wird – und wenn Er es nicht tut, dann existiert Seine Allmächtigkeit nicht. Die dahinterliegende Bedeutung ist: Wenn Gottes Allmächtigkeit nicht existiert, dann existiert Gott ganz bestimmt nicht. Das ist die Logik der Antichristen. Sie verurteilen Gottes Gerechtigkeit, und sie verurteilen Seine Allmächtigkeit.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 10 (Teil 1)

Antichristen erkennen die Gerechtigkeit und Allmächtigkeit in Gottes Dispositionsessenz nicht im Mindesten an, glauben nicht im Geringsten an sie, und noch weniger kennen sie sie. Natürlich ist es noch schwieriger für sie, an die Heiligkeit und Einzigartigkeit Gottes zu glauben, sie anzuerkennen und zu erkennen. Wenn Gott also erwähnt, dass Er von den Menschen Ehrlichkeit verlangt, dass Er von ihnen verlangt, bodenständige geschaffene Wesen zu sein, die ihren Platz einhalten können, dann entstehen in Antichristen Vorstellungen, und sie entwickeln eine Haltung und ein Gefühl. Sie sagen: „Ist Gott nicht erhaben? Ist er nicht allwaltend? Wenn dem so ist, sollten die Anforderungen, die er an den Menschen stellt, grandios und erhaben sein. Ich dachte, Gott sei so geheimnisvoll; ich hätte nicht gedacht, dass er so unbedeutende Anforderungen an den Menschen stellt. Kann man diese als die Wahrheit ansehen? Sie sind zu schlicht! Es wäre richtig, wenn Gottes Anforderungen erhöht würden: Man sollte ein Übermensch sein, eine große Person, eine fähige Person – das sollte Gott vom Menschen verlangen. Er verlangt, dass man ein ehrlicher Mensch ist – ist das wirklich Gottes Werk? Ist das nicht gefälscht?“ Tief im Herzen widersetzen sich Antichristen nicht nur der Wahrheit – dabei kommt auch Blasphemie in ihnen auf. Verachten sie damit nicht die Wahrheit? Sie sind voller Geringschätzung und Verachtung gegenüber Gottes Anforderungen; sie definieren und behandeln sie mit einer spöttischen, verachtenden, sarkastischen und höhnischen Haltung. Antichristen sind von ihrer Dispositionsessenz her ganz klar abscheulich; sie sind unfähig, wahre, schöne und praktische Dinge oder Worte zu akzeptieren. Gottes Wesen ist wahr und praktisch, und Seine Anforderungen an die Menschen entsprechen dem, was die Menschen brauchen. „Grandios und erhaben“, wie Antichristen es erwähnen – was ist das? Es ist falsch, grandios und hohl; es verdirbt die Menschen und führt sie in die Irre; es bringt sie zu Fall und weit weg von Gott. Die Wahrheiten, die Gott kundtut, und Sein Leben hingegen sind vertrauensvoll, liebenswert und praktisch. Wer einmal Gottes Worte eine Zeitlang erlebt hat, wird entdecken, dass allein Gottes Leben das Liebenswerteste ist, dass allein Seine Worte sowohl Menschen verändern als auch ihr Leben sein können, und dass sie das sind, was die Menschen brauchen – wohingegen jene grandiosen, erhabenen Meinungen und Sprüche, die Satan und Antichristen äußern, das genaue Gegenteil zur Richtigkeit und Praktikabilität von Gottes Anforderungen an die Menschen sind. Deshalb sind Antichristen, aufgrund ihres derartigen Wesens, völlig unfähig, Gottes Heiligkeit und Einzigartigkeit zu akzeptieren. Es ist absolut unmöglich, dass sie diese Dinge anerkennen. Und was die verschiedenen Facetten der verdorbenen Disposition und des verdorbenen Wesens des Menschen betrifft, die von Gott aufgedeckt werden – ihre Unnachgiebigkeit und Arroganz, ihre Dispositionen der Verlogenheit, Niederträchtigkeit, der Abneigung gegen die Wahrheit und der Bösartigkeit – diese werden von Antichristen rein gar nicht akzeptiert. Und was das angelangt, dass Gott die Menschen richtet und sie streng zurechtweist, sind Antichristen nicht bloß unfähig, Gottes Heiligkeit und Lieblichkeit darin zu erkennen – im Gegenteil, im Herzen sind sie diesen Worten, die Gott spricht, abgeneigt und widersetzen sich diesen. Jedes Mal, wenn sie Gottes Worte lesen, welche die verdorbene Disposition des Menschen züchtigen, richten und aufdecken, hassen sie sie und wollen fluchen. Wenn jemand sagt, dass sie eine arrogante Person sind, eine unnachgiebige Person, eine niederträchtige Person, die der Wahrheit abgeneigt ist, werden sie sich mit demjenigen streiten und über dessen Vorfahren fluchen; und wenn jemand ihr verdorbenes Wesen entlarvt und sie verurteilt, ist es so, als hätte derjenige vorgehabt, sie umzubringen – sie werden es auf keinen Fall akzeptieren. Weil Antichristen ein solches Wesen haben und solche Dinge offenbaren, werden sie ohne ihr Wissen in Gottes Haus und der Kirche identifiziert und dort unwissentlich isoliert und enthüllt. Oft bleiben ihre Ambition und ihr Wunsch unerfüllt, und so steigt ihr Hass auf die Worte, die Gott spricht, auf Seine Existenz und auf den Satz „In Gottes Haus regiert die Wahrheit“. Wenn du ihnen diesen Satz sagst, werden sie bis zum Tod gegen dich kämpfen, dich zu Tode quälen. Zeigt das allein nicht, dass Antichristen Gott feindlich gesinnt sind? Das tut es in der Tat!

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 10 (Teil 1)

Die archetypische Haltung der Antichristen gegenüber Zurechtstutzen besteht darin, dass sie sich vehement weigern, dies zu akzeptieren oder anzuerkennen. Egal, wie viel Böses sie tun oder wie viel Schaden sie dem Werk des Hauses Gottes und dem Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk zufügen, sie empfinden nicht die geringste Reue oder denken, dass sie etwas schuldig sind. Besitzen die Antichristen aus dieser Sicht betrachtet Menschlichkeit? Ganz und gar nicht. Sie fügen Gottes auserwähltem Volk jeden erdenklichen Schaden zu und schaden dem Werk der Kirche – Gottes auserwähltes Volk kann das ganz deutlich sehen, und es kann die Aufeinanderfolge der bösen Taten der Antichristen sehen. Und doch wollen die Antichristen diese Tatsache nicht akzeptieren oder anerkennen; sie weigern sich hartnäckig, zuzugeben, dass sie im Irrtum sind oder dass sie verantwortlich sind. Ist das nicht ein Zeichen dafür, dass sie der Wahrheit gegenüber abgeneigt sind? Antichristen sind der Wahrheit in diesem Maße abgeneigt – egal, wie viele schlechte Dinge sie tun, sie weigern sich stur, es zuzugeben, und sie bleiben bis zum Ende unnachgiebig. Das stellt einen ausreichenden Beweis dafür dar, dass Antichristen die Arbeit des Hauses Gottes niemals ernst nehmen oder die Wahrheit akzeptieren. Sie sind nicht gekommen, um an Gott zu glauben; sie sind Diener Satans, die gekommen sind, um das Werk des Hauses Gottes zu stören und zu unterbrechen. In den Herzen der Antichristen gibt es nur Ruf und Status. Sie glauben, dass sie die Verantwortung übernehmen müssten, wenn sie ihren Irrtum eingestehen würden, und dann würden ihr Status und ihr Ruf stark beeinträchtigt werden. Infolgedessen widersetzen sie sich mit der Einstellung „Leugnen bis zum Tod“. Ganz gleich, auf welche Weise die Menschen sie entlarven oder im Detail analysieren, sie tun ihr Möglichstes, um es zu leugnen. Ob ihr Leugnen nun vorsätzlich erfolgt oder nicht: Kurz gesagt entlarven diese Verhaltensmuster einerseits die Wesensnatur der Antichristen, der Wahrheit gegenüber abgeneigt zu sein und sie zu hassen, andererseits zeigen sie, wie sehr die Antichristen ihren eigenen Status, ihr Ansehen und ihre Interessen schätzen. Wie ist ihre Haltung indessen gegenüber der Arbeit und den Interessen der Kirche? Es ist eine Haltung der Verachtung und der Verantwortungslosigkeit. Ihnen fehlt jegliches Gewissen und jegliche Vernunft. Zeigen sich diese Probleme nicht darin, dass sich die Antichristen vor der Verantwortung drücken? Zum einen beweist das Wegducken vor der Verantwortung ihre Wesensnatur, der Wahrheit abgeneigt zu sein und sie zu hassen, und zum anderen zeigt es ihren Mangel an Gewissen, Vernunft und Menschlichkeit. Ganz gleich, wie sehr der Lebenseintritt der Brüder und Schwestern durch ihre Störung und ihr böses Tun geschädigt wird, sie hegen keine Selbstvorwürfe und könnten sich niemals schlecht deswegen fühlen. Welche Art von Geschöpf ist das? Selbst das Eingeständnis eines kleinen Teils ihres Fehlers würde ihnen ein wenig Gewissen und Vernunft zugestehen, aber die Antichristen haben nicht einmal dieses geringe Maß an Menschlichkeit. Wofür würdet ihr sie demnach halten? Von ihrem Wesen her sind Antichristen Teufel. Egal, wie viel Schaden sie den Interessen des Hauses Gottes zufügen, sie sehen es nicht. Sie verspüren in ihrem Herzen nicht die geringste Trauer deswegen, und sie machen sich auch keine Vorwürfe, geschweige denn sind sie der Meinung, etwas schuldig zu sein. Das ist absolut nicht das, was man bei normalen Menschen sehen sollte. Sie sind Teufel, und Teufel haben weder Gewissen noch Vernunft. Egal, wie viele schlechte Dinge sie tun, und egal, wie groß der Schaden ist, den sie der Arbeit der Kirche zufügen, sie weigern sich vehement, dies anzuerkennen. Sie glauben, es einzugestehen, würde bedeuten, dass sie etwas falsch gemacht haben. Sie denken: „Könnte ich etwas falsch machen? Ich würde niemals etwas falsch machen! Wenn ich gezwungen werde, meinen Fehler einzugestehen, wäre das nicht eine Beleidigung meines Charakters? Obwohl ich an diesem Vorfall beteiligt war, habe ich ihn nicht verursacht, und ich war auch nicht die hauptverantwortliche Person. Suche dir einen anderen Schuldigen, ich bin es nicht. So oder so, ich kann diesen Fehler nicht eingestehen. Ich kann diese Verantwortung nicht übernehmen!“ Sie denken, dass sie verdammt, zum Tode verurteilt und in die Hölle und den Feuer- und Schwefelsee geschickt werden, wenn sie ihren Fehler eingestehen. Sagt Mir, können solche Menschen die Wahrheit annehmen? Kann man darauf hoffen, dass sie wahre Buße tun? Egal, wie Leute über die Wahrheit Gemeinschaft halten, in den Tiefen ihres Herzens widersetzen Antichristen sich ihr weiterhin, stellen sich gegen sie und trotzen ihr. Selbst nachdem sie entlassen wurden, geben sie ihre Fehler nicht zu und zeigen keinerlei Erscheinungsformen von Reue. Wenn die Sache zehn Jahre später angesprochen wird, besitzen sie immer noch keine Selbsterkenntnis und geben immer noch nicht zu, dass sie einen Fehler gemacht haben. Wenn die Sache zwanzig Jahre später angesprochen wird, besitzen sie immer noch keine Selbsterkenntnis und versuchen immer noch, sich zu rechtfertigen und zu verteidigen. Und noch abscheulicher ist es, wenn die Sache dreißig Jahre später angesprochen wird und sie immer noch keine Selbsterkenntnis besitzen und immer noch versuchen, für sich selbst zu argumentieren und sich zu rechtfertigen, und sagen: „Ich habe keinen Fehler gemacht, also kann ich keinen Fehler eingestehen. Ich war nicht dafür verantwortlich, also sollte ich die Verantwortung dafür nicht übernehmen müssen.“ Und zur Überraschung aller hegen diese Antichristen dreißig Jahre nach ihrer Entlassung immer noch eine Haltung des Widerstands gegenüber der Art und Weise, wie die Kirche sie behandelt hat. Selbst nach dreißig Jahren haben sie sich überhaupt nicht verändert. Was haben sie in diesen dreißig Jahren gemacht? Könnte es sein, dass sie weder Gottes Wort gelesen noch über sich selbst nachgedacht haben? Könnte es sein, dass sie weder zu Gott gebetet noch sich Ihm anvertraut haben? Könnte es sein, dass sie sich weder Predigten noch gemeinschaftliche Austausche angehört haben? Könnte es sein, dass sie geistlos sind und nicht wie jemand, der normale Menschlichkeit besitzt, denken können? Was sie in diesen dreißig Jahren gemacht haben, ist wirklich ein Rätsel. Dreißig Jahre nach dem Vorfall sind sie immer noch voller Groll und denken, dass die Brüder und Schwestern ihnen Unrecht getan haben, dass Gott sie nicht versteht und dass Gottes Haus sie schlecht behandelt hat, ihnen Probleme bereitet hat, ihnen das Leben schwer gemacht hat und sie zu Unrecht beschuldigt hat. Sagt Mir, können sich solche Menschen ändern? Sie können sich absolut nicht ändern. Ihre Herzen sind voller Feindseligkeit gegenüber positiven Dingen und voller Widerstand und Widerspruch. Sie glauben, dass andere Menschen ihren Charakter angegriffen, ihren Ruf geschädigt und sowohl ihrem Ruf als auch ihrem Status großen Schaden zugefügt haben, indem sie ihre bösen Taten bloßgestellt und sie zurechtgestutzt haben. Sie werden niemals vor Gott kommen, um in dieser Angelegenheit zu beten, zu suchen und ihre eigenen Fehler zu erkennen, und sie werden niemals eine Haltung der Buße oder des Eingeständnisses ihrer Fehler einnehmen – geschweige denn, dass sie das Gericht und die Züchtigung von Gottes Worten annehmen. Auch heute noch sind sie voller Ungehorsam, Unzufriedenheit und Beschwerden, während sie sich vor Gott rechtfertigen und Gott bitten, dieses Unrecht wiedergutzumachen, diese Sache zu offenbaren und genau darüber zu richten, wer Recht und wer Unrecht hatte, bis zu dem Punkt, dass sie sogar nicht nur Gottes Gerechtigkeit wegen dieser Sache anzweifeln und leugnen, sondern auch die Tatsache, dass in Gottes Haus Gott und die Wahrheit regieren. Das ist das letztliche Ergebnis davon, wenn Antichristen zurechtgestutzt werden – nehmen sie die Wahrheit an? Nicht im Geringsten; sie weigern sich entschieden, sie anzunehmen. Daraus können wir erkennen, dass die Wesensnatur eines Antichristen der Wahrheit gegenüber abgeneigt ist und sie hasst.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 3)

Antichristen sind der Wahrheit abgeneigt und hassen sie. Ist es dir möglich, jemanden, der der Wahrheit abgeneigt ist, dazu zu bringen, sie anzunehmen und sie zu praktizieren? (Nein.) Das wäre so, als wolle man ein Schwein zum Fliegen bringen oder einen Wolf dazu bewegen, Heu zu fressen – würde man von ihnen das Unmögliche verlangen? Manchmal wirst du sehen, wie ein Wolf eine Herde unterwandert, um dort bei den Schafen zu sein. Er wendet eine List an und wartet auf seine Gelegenheit, die Schafe zu fressen. Seine Natur wird sich niemals ändern. Ebenso ist es, wenn man versucht, einen Antichristen die Wahrheit praktizieren zu lassen: Das ist, als wolle man einen Wolf dazu bringen, Heu zu fressen und seinen Instinkt, Schafe zu fressen, abzulegen: Das ist unmöglich. Wölfe sind Fleischfresser. Sie fressen Schafe – sie fressen alle möglichen Tiere. Das ist ihre Natur, und sie kann nicht verändert werden. Wenn jemand sagt: „Ich weiß nicht, ob ich ein Antichrist bin, aber immer, wenn ich jemanden über die Wahrheit Gemeinschaft halten höre, wallt Wut in meinem Herzen auf, und ich hasse es – und jeden, der mich zurechtstutzt, den hasse ich umso mehr“, ist diese Person dann ein Antichrist? (Ja.) Jemand sagt: „Wenn dir etwas geschieht, musst du dich unterwerfen und die Wahrheit suchen“, und die erste Person sagt: „Unterwerfen? Von wegen! Hör auf zu reden!“ Was ist das für ein Ding? Ist das ein jähzorniges Temperament? (Nein.) Welche Disposition ist das? (Hass auf die Wahrheit.) Solche Menschen ertragen es nicht einmal, wenn man von ihr spricht – und sobald du über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, platzt ihre Natur förmlich aus ihnen heraus und sie zeigen ihre wahre Gestalt. Sie hören es nicht gern, wenn in irgendeiner Weise die Rede davon ist, nach der Wahrheit zu suchen oder sich Gott zu unterwerfen. Wie sehr missfällt ihnen das? Sobald sie solche Worte hören, explodieren sie vor Wut. Ihr Anstand fällt von ihnen ab; sie scheuen sich nicht, die Katze aus dem Sack zu lassen. So weit reicht ihr Hass. Können sie also die Wahrheit praktizieren? (Nein.) Die Wahrheit ist nicht den Bösen bestimmt; sie ist für jene Menschen bestimmt, die Gewissen und Vernunft besitzen, die die Wahrheit und positive Dinge lieben. Sie verlangt von diesen Menschen, dass sie sie annehmen und praktizieren. Und was jene niederträchtigen Menschen mit dem Wesen eines Antichristen betrifft, die der Wahrheit und positiven Dingen extrem feindlich gegenüberstehen: Sie werden die Wahrheit niemals annehmen. Ganz gleich, wie viele Jahre sie an Gott glauben, ganz gleich, wie viele Predigten sie sich anhören: Sie werden die Wahrheit weder annehmen noch praktizieren. Denk nicht, dass sie die Wahrheit nicht praktizieren, weil sie sie nicht verstehen, und dass sie sie verstehen werden, wenn sie mehr davon hören. Das ist unmöglich, denn alle, die der Wahrheit abgeneigt sind und sie hassen, sind vom Schlage Satans. Sie werden sich niemals ändern und auch niemand sonst kann sie ändern. Das ist genauso wie beim Erzengel, nachdem er Gott verraten hatte: Habt ihr Gott je sagen hören, dass Er den Erzengel retten wird? Gott hat das nie gesagt. Was hat Gott also mit Satan gemacht? Er hat ihn hinabgeworfen, mitten in die Luft, und ihn auf Erden einen Dienst für sich erweisen lassen, ihn tun lassen, was er tun sollte. Und wenn er seinen Dienst erwiesen hat und Gottes Führungsplan vollendet ist, wird Gott ihn vernichten, und damit ist es getan. Sagt Gott auch nur eine einzige weitere Sache zu ihm? (Nein.) Warum nicht? In einem Wort: Weil es nutzlos wäre. Ihm auch nur eine einzige Sache zu sagen, wäre überflüssig. Gott hat ihn durchschaut: Die Wesensnatur eines Antichristen kann sich niemals ändern. So ist das eben.

– Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 8: Sie bringen andere dazu, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 2)

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