Nachlässigkeit richtet Schaden an

Okt 8, 2023

Von Xing Zi, Italien

Im Oktober 2021 begann ich damit, Neulinge zu bewässern. Bereits nach einer Woche stellte ich fest, dass ich zu viel zu lernen hatte. Ich musste mir die Wahrheit der Visionen aneignen, und ich musste mich auch darin üben, Gemeinschaft über die Wahrheit zu halten, um ihre Probleme zu lösen, aber mein Verständnis der Wahrheit war sehr oberflächlich und Plaudern war nicht meine Stärke. Ich empfand das als eine wirklich schwierige Pflicht. Als die Teamleiterin wollte, dass ich die Probleme der Neulinge in kürzester Zeit löse, erschien mir das besonders schwer zu bewältigen. Die Neulinge hatten alle ziemlich viele Probleme, und um sie zu lösen, musste ich gezielt nach Wahrheiten suchen und mir überlegen, wie ich deutlich Gemeinschaft mit ihnen halten konnte. Das kostete viel Mühe. Also erklärte ich der Teamleiterin, dass mir das Kaliber dazu fehlte und ich die Aufgabe nicht gut erfüllen konnte. Die Teamleiterin hielt mit mir Gemeinschaft und sagte, ich müsse eine Last auf mich nehmen und keine Angst davor haben zu leiden. Nachdem ich ihren gemeinschaftlichen Austausch gehört hatte, stimmte ich zögernd zu, aber tief in meinem Herzen war ich nicht bereit, einen Preis zu zahlen. In Versammlungen hielt ich weiter wie bisher mit den Neulingen Gemeinschaft, und weil ich ihre Schwierigkeiten nicht verstand, redete ich einfach drauflos, ohne Ergebnisse zu erzielen, sodass die Zahl der Neulinge, die regelmäßig zu den Versammlungen kamen, langsam zurückging. Wenn die Teamleiterin Probleme feststellte, bat sie mich, ihnen umgehend zu helfen und sie zu unterstützen, aber ich dachte mir: „Die Evangeliumsmitarbeiter haben mit ihnen schon so viel über die Wahrheit der Visionen Gemeinschaft gehalten. Wenn sie also immer noch nicht zu den Versammlungen kommen, bringt es dann etwas, wenn ich zu ihnen gehe? Außerdem hat keiner dieser Neulinge in letzter Zeit Versammlungen besucht, also wird es sicher sehr viel Zeit beanspruchen, mit ihnen Gemeinschaft zu halten, was sehr anstrengend sein wird.“ Mit diesem Gedanken im Hinterkopf meldete ich mich nur kurz per Nachricht bei ihnen und ließ diejenigen, die nicht antworteten, einfach links liegen, ohne mich um sie zu kümmern. Diejenigen, die größere Probleme hatten, setzte ich ganz unten auf meine Liste für den gemeinschaftlichen Austausch oder schob sie einfach auf die Evangeliumsmitarbeiter ab, damit diese sie unterstützten. Schon bald kamen einige Neulinge nicht mehr zu den Versammlungen, weil ihre Probleme schon so lange ungelöst blieben. Wenn ich bemerkte, dass die Neulinge nicht mehr zu Versammlungen kamen, war ich aufgebracht und fühlte mich schuldig und dachte, ich sollte einen höheren Preis zahlen, um mich um ihre Probleme zu kümmern. Aber als ich daran dachte, was für ein Aufwand das wäre, habe ich es einfach sein lassen.

Ich erinnere mich an eine der neuen Schwestern, eine ehemalige Katholikin, die Vorstellungen über Gottes Menschwerdung und Sein Werk in den letzten Tagen hatte und nicht mehr zu den Versammlungen kam. Ganz gleich, ob ich ihr eine Nachricht schickte oder sie anrief, sie ignorierte mich einfach. Zwei Tage später hinterließ sie mir diese Nachricht: „Ich wurde in eine katholische Familie hineingeboren. Ich war schon immer katholisch, und das jetzt schon seit 64 Jahren. Ich kann nicht länger an den Allmächtigen Gott glauben – mein Glaube ist nur für den Herrn Jesus.“ Meine Antwort war: „Der Allmächtige Gott ist der wiedergekehrte Herr Jesus. Die einzige Möglichkeit, in Gottes Reich einzutreten, ist, das Erscheinen des Herrn und Sein Werk in den letzten Tagen anzunehmen.“ Aber sie antwortete nicht. Ich versuchte noch ein paar Mal, sie zu erreichen, aber sie ignorierte mich. Also wälzte ich das Problem auf die Teamleiterin ab. Doch zu meiner Überraschung schickte sie mir einige passende Passagen auf Gottes Wort und bat mich, die Wahrheit zu suchen, um die Sache zu lösen. Als ich merkte, dass ich mich mit vielen Wahrheiten ausstatten und darüber nachdenken musste, wie ich Gemeinschaft pflegen konnte, um Ergebnisse zu erzielen, kam mir das alles so anstrengend vor. Die neue Schwester reagierte nicht auf mich, und selbst wenn ich mir die Zeit nahm, mich vorzubereiten, würde sie vielleicht immer noch nicht auf meinen gemeinschaftlichen Austausch hören, also schob ich sie einfach beiseite und ignorierte sie. Eine andere neue Schwester war jeden Tag mit ihrer Arbeit beschäftigt und hatte nie Zeit, an den Versammlungen teilzunehmen, zu denen ich sie einlud. Anfangs schickte ich ihr jeden Tag einige Worte Gottes und Loblieder, aber jedes Mal antwortete sie nur mit einem „Amen“ und erschien dann nicht zu den Versammlungen. Schließlich hörte ich auf, ihr Gottes Worte zu schicken. Ich hatte den Eindruck, sie war zu sehr mit ihrer Arbeit beschäftigt, das war ihre Realität, und ganz egal, wie viel Zeit ich investierte, ich könnte dieses Problem nicht lösen. Ich wusste, dass ich die Termine für die Versammlungen um ihre Probleme herum planen und Abschnitte aus Gottes Worten finden sollte, um Gemeinschaft mit ihr über ihre Vorstellungen zu halten, um Ergebnisse zu erzielen. Für mich war das zu kompliziert und mühsam, also wollte ich diesen Preis nicht zahlen. Aber wenn ich nicht mir ihr Gemeinschaft hielt und die Leiterin das herausfand, würde sie sich mit mir befassen, weil ich keine richtige Arbeit leistete. Also musste ich mich ein paar Mal dazu zwingen, mit der neuen Schwester Gemeinschaft zu halten, und als ich merkte, dass sie immer noch nicht zu den Versammlungen kam, hatte ich das Gefühl, dass sie nicht nach der Wahrheit verlangte und dass es nicht an mangelnden Bemühungen meinerseits lag. Also habe ich sie schließlich einfach ignoriert. Ich hatte meine Pflicht stets nachlässig erfüllt und mich vor allen Schwierigkeiten gedrückt. Wenn ich Neulingen begegnete, die Vorstellungen oder wirkliche Schwierigkeiten hatten, machte ich mir nicht die Mühe, über Lösungen für ihre Probleme nachzudenken, und schob sie einfach an den Teamleiter ab. Nach ein paar Monaten kamen nur noch sehr wenige Neulinge regelmäßig zu Versammlungen. Als die Kirchenleiterin das Problem bemerkte, befasste sie sich mit mir. Sie meinte, ich würde meine Pflicht nachlässig erfüllen und müsse mich sofort ändern. Also schwor ich, dass ich mich meines Fleisches entsagen und die Neulinge gut bewässern würde. Aber wenn ich mit Neulingen konfrontiert war, die viele Probleme hatten, war ich noch immer nicht bereit, einen Preis zu zahlen, um ihre Probleme zu lösen. Stattdessen sagte ich einfach, dass mir das Kaliber fehle und ich für diese Pflicht nicht geeignet sei. Ich blieb nachlässig, unternahm nichts, um die Dinge zu verbessern, und meine Pflicht erzielte keine Ergebnisse, weshalb sich die Leiterin streng mit mir befasste: „Du bist zu nachlässig in deiner Pflicht. Du fragst die Neulinge nie nach ihren Schwierigkeiten, und selbst wenn du etwas darüber erfährst, gibst du dir keine Mühe, diese zu beseitigen. Nennst du das deine Pflicht erfüllen? Du schadest den Neulingen nur. Wenn du dich nicht änderst, wirst du entlassen!“ Dass man sich so mit mir befasst und mich gewarnt hat, machte mir Angst und ein schlechtes Gewissen. Ich begann, über mich selbst nachzudenken: Warum konnte ich diese Pflicht nicht gut erfüllen und empfand sie immer als zu schwer?

Eines Tages las ich bei meinen Andachten diesen Abschnitt aus Gottes Worten: „Manchen Menschen fehlt jegliches Prinzip, wenn sie ihrer Pflicht nachgehen. Sie folgen stets ihren eigenen Neigungen und handeln eigenmächtig. Das ist oberflächlich und nachlässig, oder etwa nicht? Diese Menschen hintergehen Gott, oder etwa nicht? Und habt ihr je bedacht, was die Konsequenzen daraus sind? Wenn ihr bei der Ausübung eurer Pflicht Gottes Willen nicht beachtet, wenn ihr nicht pflichtbewusst seid, wenn ihr bei allem, was ihr tut, ineffektiv seid, wenn ihr völlig außerstande seid, mit ganzem Herzen und ganzer Kraft zu handeln, werdet ihr dann Gottes Zustimmung ernten können? Viele Menschen gehen ihrer Pflicht recht widerwillig nach, sie können nicht an ihr festhalten. Sie können kein Leid ertragen, nicht ein bisschen, und glauben stets, sie hätten einen großen Verlust erlitten, und sie suchen auch nicht nach der Wahrheit, um irgendwelche Schwierigkeiten zu lösen. Kannst du Gott bis zum Ende folgen, wenn du deine Pflicht so erfüllst? Ist es in Ordnung, wenn du bei allem, was du tust, nachlässig und oberflächlich bist? Wird das aus Sicht deines Gewissens akzeptabel sein? Selbst nach menschlichen Kriterien bemessen ist das nicht zufriedenstellend – kann es also als zufriedenstellende Pflichterfüllung gelten? Wenn du deine Pflicht auf diese Weise erfüllst, wirst du nie die Wahrheit gewinnen. Du kannst nicht einmal zufriedenstellend einen Dienst leisten. Wie könntest du dann Gottes Zustimmung erlangen? Viele Menschen fürchten Mühsal, wenn sie ihrer Pflicht nachgehen. Sie sind zu faul, sie begehren die Annehmlichkeiten des Fleisches und geben sich keinerlei Mühe, Fachkenntnisse zu erwerben, noch machen sie sich Gedanken über die Wahrheiten von Gottes Worten; sie denken, dass sie sich Mühe sparen, wenn sie so oberflächlich sind: Sie müssen nichts nachschlagen oder jemandem Fragen stellen, sie müssen ihr Hirn nicht anstrengen oder nachdenken – es spart wirklich viel Mühe und kostet sie keinerlei körperliche Anstrengung, und sie schaffen es trotzdem, die Aufgabe fertigzustellen. Und wenn du dich mit ihnen befasst, sind sie trotzig und reden sich heraus: ‚Ich bin nicht faul gewesen oder hab mich gedrückt, die Aufgabe ist erledigt – warum bist du so pingelig? Ist das nicht bloß Erbsenzählerei? Ich mache meine Sache doch schon gut, wenn ich meine Pflicht so erfülle, warum bist du damit nicht zufrieden?‘ Denkt ihr, dass solche Menschen irgendwelche weiteren Fortschritte machen können? Sie erfüllen ihre Pflicht durchweg oberflächlich und kommen trotzdem mit einem Haufen Ausreden daher, und wenn Probleme auftauchen, lassen sie nicht zu, dass irgendwer sie ausspricht. Welche Gesinnung ist das? Das ist die Gesinnung Satans, nicht wahr? Können Menschen ihre Pflicht zufriedenstellend erfüllen, wenn sie so einer Gesinnung folgen? Können sie Gott zufriedenstellen?(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur wer mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Seele seine Pflicht erfüllt, ist jemand, der Gott liebt). Gott stellt viele Menschen bloß, weil sie bei ihren Pflichten zu faul sind, sie sich immer nach fleischlicher Bequemlichkeit sehnen, es ihnen an Fleiß mangelt und sie sich damit zufrieden geben, einfach nur beschäftigt auszusehen. So wird man seine Pflicht nie gut erfüllen können. Mir wurde klar, dass der Grund dafür, dass ich bei meiner Pflicht keine Ergebnisse erzielte, nicht in meinem mangelnden Kaliber lag, sondern vielmehr darin, dass ich faul war und mich davor fürchtete, für meine Pflicht zu leiden. Um Neulinge zu bewässern, so dachte ich, müsste ich viele Wahrheiten verstehen und viel lernen, um all ihre unterschiedlichen Problem zu lösen, weshalb ich meine Pflicht als sehr anstrengend empfand und mich nur durchwurstelte. Die Teamleiterin wollte, dass ich mich schnellstmöglich um die Probleme der Neulinge kümmere, und hätte ich mich bemüht, hätte ich das auch geschafft. Aber als ich erkannte, dass dies mehr Zeit und Mühe meinerseits erforderte, wälzte ich diese Aufgabe auf die Teamleiterin und die Evangeliumsmitarbeiter ab. Ich sah, dass Neulinge nicht zu den Versammlungen kamen, weil sie Vorstellungen hatten oder mit Problemen zu kämpfen hatten, und dennoch war es mir gleichgültig. Wenn andere mir Lösungsmöglichkeiten vorschlugen, reagierte ich nicht darauf. Manchmal schickte ich Neulingen Gottes Worte oder Loblieder, aber bereits nach einigen Tagen hielt ich es nicht mehr durch und ignorierte sie einfach. Ich erkannte, dass ich wirklich faul und gierig nach den Freuden des Fleisches war und dass ich meine Pflicht absolut nicht aufrichtig erfüllte. Ich war einfach nur hinterhältig und bummelte in der Kirche herum. Ich war so abscheulich und widerwärtig vor Gott!

Danach las ich Folgendes in Gottes Worten: „Es gibt derzeit nicht viele Gelegenheiten, eine Pflicht zu erfüllen, also musst du sie ergreifen, wenn du kannst. Gerade dann, wenn du vor einer Pflicht stehst, musst du dich anstrengen, dann musst du dich aufopfern, musst dich für Gott aufwenden und musst den Preis dafür bezahlen. Halte nichts zurück, spinne keine Intrigen, lasse keinen Spielraum oder gib dir keinen Ausweg. Wenn du dir Spielraum lässt, berechnend bist oder gerissen und tückisch, wirst du sicherlich schlechte Arbeit leisten. Du sagst vielleicht: ‚Niemand hat mein gewieftes Verhalten gesehen. Wie toll!‘ Was für eine Denkweise ist das? Glaubst du, du hast die Leute hinters Licht geführt und Gott auch? Aber weiß Gott nicht tatsächlich, was du getan hast und was nicht? Er weiß es. In der Tat werden alle, die eine Weile mit dir zu tun haben, von deiner Verdorbenheit und Abscheulichkeit erfahren, und obwohl sie es vielleicht nicht offen sagen, werden sie ihre Einschätzungen über dich in ihren Herzen tragen. Es hat viele Menschen gegeben, die entlarvt und verstoßen wurden, weil so viele andere sie durchschauten. Sobald alle ihr Wesen durchschaut hatten, entlarvten sie diese Menschen als das, was sie waren, und warfen sie hinaus. Unabhängig davon, ob sie der Wahrheit folgen oder nicht, sollten die Menschen ihre Pflicht also gut erfüllen – so gut sie können; sie sollten ihr Gewissen einsetzen, um praktische Dinge zu tun. Du magst Fehler haben, aber wenn du deine Pflicht effektiv erfüllst, wird das nicht so weit gehen, dass du verstoßen wirst. Wenn du immer denkst, dass bei dir alles in Ordnung ist, dass du sicher nicht verstoßen wirst, und du trotzdem nicht über dich nachdenkst oder versuchst, dich selbst zu erkennen und du deine eigentlichen Aufgaben vernachlässigst, immer nachlässig und oberflächlich bist, dann wird Gottes auserwähltes Volk, wenn es wirklich seine Nachsicht mit dir verliert, dich als das entlarven, was du bist, und höchstwahrscheinlich wirst du verstoßen werden. Denn jeder hat dich durchschaut, und du hast deine Würde und Integrität verloren. Wenn dir niemand vertraut, kann Gott dir dann vertrauen? Gott sieht in das Innerste des Menschen: Er könnte einem solchen Menschen absolut nicht vertrauen. … Vertrauenswürdige Menschen sind Menschen, die Menschlichkeit besitzen, und Menschen, die Menschlichkeit besitzen, verfügen über Gewissen und Verstand, und es sollte für sie sehr einfach sein, ihre Pflicht gut zu erfüllen, weil sie ihre Pflicht als ihre Verpflichtung betrachten. Menschen ohne Gewissen und Verstand werden ihre Pflicht schlecht erfüllen, und sie haben kein Verantwortungsgefühl für ihre Pflicht, gleichgültig, worin sie besteht. Andere müssen sich immer um sie sorgen, sie beaufsichtigen und sich nach ihren Fortschritten erkundigen; wenn nicht, könnte bei der Ausführung ihrer Pflicht etwas schiefgehen, könnte bei der Ausführung einer Aufgabe etwas falsch laufen, was mehr Ärger bedeuten würde, als es wert ist. Kurz gesagt, Menschen müssen immer über sich selbst nachdenken, wenn sie ihre Pflichten erfüllen: ‚Habe ich diese Pflicht angemessen erfüllt? Habe ich mein Herzblut hineingesteckt? Oder habe ich mich nur durchgewurstelt?‘ Wenn du immer nachlässig und oberflächlich bist, bist du in Gefahr. Zumindest bedeutet es, dass du keine Glaubwürdigkeit besitzt und dass die Menschen dir nicht vertrauen können. Im entscheidenden Sinn bedeutet es sogar, dass du in großer Gefahr bist, wenn du immer nur der Form halber deine Pflicht tust und wenn du Gott immer betrügst! Was sind die Konsequenzen, wenn man wissentlich betrügerisch ist? Jeder kann sehen, dass du wissentlich die Grenzen überschreitest, dass du ausschließlich nach deiner verdorbenen Disposition lebst, dass du nichts als nachlässig und oberflächlich bist, dass du die Wahrheit nicht praktizierst – was bedeutet, dass du keine Menschlichkeit besitzt! Wenn sich dies bei dir durchgehend zeigt, wenn du große Fehler vermeidest, aber unaufhörlich kleine Fehler machst und von Anfang bis Ende nicht bußfertig bist, dann bist du einer der Bösen, ein Ungläubiger, und du solltest beseitigt werden. Solche Konsequenzen sind schrecklich: du wirst vollständig entlarvt und als Ungläubiger und böser Mensch verstoßen(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Der Lebenseintritt beginnt mit der Pflichterfüllung). „Wie du Gottes Aufträge betrachtest, ist äußerst wichtig, und es ist eine sehr ernste Angelegenheit. Wenn du nicht erfüllen kannst, was Gott den Menschen anvertraut hat, dann eignest du dich nicht dazu, in Seiner Gegenwart zu leben, und solltest bestraft werden. Es ist vom Himmel festgesetzt und von der Erde bestätigt, dass die Menschen Gottes Aufträge erfüllen müssen, welche auch immer Er ihnen anvertraut; das ist ihre oberste Verantwortung und ist genauso wichtig wie ihr Leben an sich. Wenn du Gottes Aufträge nicht ernst nimmst, dann betrügst du Ihn auf die schwerwiegendste Art und Weise; damit bist du beklagenswerter als Judas und solltest verflucht sein(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man die Natur des Menschen kennt). In Anbetracht dieser Offenbarung konnte ich Seine Abscheu und Seinen Zorn gegenüber denjenigen spüren, die ihre Pflichten nur nachlässig erfüllen. Es fehlt ihnen an Gewissen, Vernunft, Charakter und Würde, und sie sind vollkommen unzuverlässig. Wenn sie auch weiterhin keine Buße tun, sind sie Frevler, Ungläubige und sollten ausgeschlossen werden. Neulinge zu bewässern ist eine wichtige Aufgabe. Sie haben Gottes neues Werk gerade erst angenommen, also müssen sie weiter bewässert werden, um auf dem wahren Weg Wurzeln zu schlagen, damit Satan sie nicht stiehlt. Außerdem ist es nie einfach oder reibungslos, wenn Leute Gottes Werk annehmen, und viele Menschen müssen einen Preis dafür zahlen, sie zu bewässern und ihnen zu helfen. Erst dann können sie vor Gott gebracht werden. Als Bewässerin war es meine Aufgabe, die Neulinge zu bewässern. Vor allem, wenn ich Neulinge mit Schwierigkeiten entdeckte, hätte ich die Dringlichkeit spüren und nach der Wahrheit suchen müssen, um diese Probleme zu lösen. Doch stattdessen war ich gerissen und drückte ich mich vor den schwierigen Aufgaben. Wenn ich sah, dass Neulinge mit Problemen zu kämpfen hatten, beschloss ich immer, die einfacheren Probleme zu lösen und die schwierigen Fragen beiseite zu schieben und zu ignorieren. Schlimmer noch: Ich habe meine Pflicht sträflich und unverantwortlich missachtet, wodurch einige Neulinge nicht zu den Versammlungen kamen und sogar ausgestiegen sind, aber ich habe mich vor der Verantwortung gedrückt, indem ich behauptete, dass sie nicht nach der Wahrheit dürsteten oder dass es mir Kaliber mangelte und ich ihre Probleme nicht lösen könnte, um andere zu täuschen und mich für meine Nachlässigkeit zu rechtfertigen. Tat ich meine Pflicht nicht genau so, wie ein Ungläubiger für seinen Chef arbeitet? Ich habe getrickst und mich gewissenslos und unbewusst durch meine Tage gemogelt. Nach all den Jahren des Glaubens versuchte ich immer noch, Gott zu täuschen, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Ich war so gerissen und hinterlistig! Ich besaß überhaupt keine Menschlichkeit. Als ich damals Gottes Evangelium der letzten Tage annahm, arbeitete ich jeden Tag, und meine Eltern behinderten mich in meinem Glauben. Ich war wirklich gestresst und dachte sogar daran, die Versammlungen aufzugeben. Aber die Brüder und Schwestern waren geduldig und haben mit mir Gemeinschaft über die Wahrheit gehalten und Versammlungen organisiert, die in meinen Dienstplan passten. Manchmal hatte ich zu viel Arbeit und konnte nicht kommen, also fuhren die Brüder und Schwestern weite Strecken auf ihren Fahrrädern, um mit mir Gemeinschaft über Gottes Worte zu halten, mir zu helfen und mich zu unterstützen. Erst da erfuhr ich von Gottes Werk und begriff, dass der einzige Weg, gerettet zu werden, darin besteht, nach der Wahrheit zu streben. Danach war ich bereit, an Versammlungen teilzunehmen und eine Pflicht zu übernehmen. Die Kirche betont stets, dass das Bewässern von Neulingen Geduld und viel Rücksicht für ihre Schwierigkeiten erfordert, dass wir sie ermutigen müssen, Versammlungen zu besuchen, um auf dem wahren Weg Wurzeln zu schlagen. Ich erkannte, dass Gott voller Liebe und Barmherzigkeit für uns ist und dass Er uns in größtmöglichem Maße rettet. Er ist unglaublich gewissenhaft gegenüber jedem einzelnen Menschen, der den wahren Weg erforscht. Er wird nicht aufgeben, solange es auch nur einen Funken Hoffnung gibt. Aber ich selbst war kaltherzig und hatte kein Verantwortungsgefühl für die Neulinge. Mir waren ihre Leben komplett egal, wodurch ihre Probleme nicht umgehend beseitigt wurden und einige von ihnen nicht mehr zu Versammlungen kommen wollten. Angesichts meines Verhaltens konnte ich das wohl kaum als die Erfüllung einer Pflicht bezeichnen. Ich habe nur Böses getan und versucht, Gott zu täuschen und zu betrügen! Ich bekam Schuldgefühle, als mir das klar wurde, und ich hasste mich dafür, dass ich so wenig Menschlichkeit besaß.

Später las ich diesen Abschnitt der Worte Gottes: „Begnügst du dich damit, mit Frieden und Freude und ein wenig fleischlicher Bequemlichkeit unter Satans Einfluss zu leben? Bist du nicht der niedrigste aller Menschen? Niemand ist törichter als diejenigen, die die Rettung erblickt haben, aber nicht danach streben, sie zu erlangen; dies sind Menschen, die das Fleisch in sich hineinschlingen und sich an Satan erfreuen. Du hoffst, dass dein Glaube an Gott keinerlei Herausforderungen, Schwierigkeiten oder die geringste Not mit sich bringt. Du strebst stets nach den Dingen, die wertlos sind, und misst dem Leben keine Bedeutung bei, sondern stellst deine eigenen extravaganten Gedanken vor die Wahrheit. Du bist so wertlos! Du lebst wie ein Schwein – welchen Unterschied gibt es zwischen dir und Schweinen und Hunden? Sind diejenigen, die die Wahrheit nicht anstreben und stattdessen das Fleisch lieben, nicht alle Tiere? Sind jene Toten ohne Geister nicht alle wandelnde Leichen? Wie viele Worte sind unter euch gesprochen worden? Ist auch nur ein wenig Werk unter euch verrichtet worden? Wie viel habe Ich euch bereitgestellt? Warum hast du es also nicht erlangt? Was gibt es, worüber du dich zu beschweren hast? Ist es nicht der Fall, dass du nichts erreicht hast, weil du zu verliebt in das Fleisch bist? Und liegt es nicht daran, dass deine Gedanken zu extravagant sind? Liegt es nicht daran, dass du zu töricht bist? Wenn du nicht imstande bist, diese Segnungen zu erlangen, kannst du Gott dann dafür die Schuld geben, dich nicht zu retten? … Ich gebe dir den wahren Weg, ohne etwas dafür zu verlangen, dennoch verfolgst du ihn nicht. Bist du einer von denen, die an Gott glauben? Ich beschenke dich mit wahrem menschlichen Leben, dennoch verfolgst du es nicht. Unterscheidest du dich denn gar nicht von einem Schwein oder einem Hund? Schweine streben nicht nach dem Leben des Menschen, sie streben nicht danach, gesäubert zu werden, und sie verstehen nicht, was Leben ist. Jeden Tag, nachdem sie sich satt gefressen haben, schlafen sie einfach. Ich habe dir den wahren Weg gegeben, dennoch hast du ihn nicht erlangt: Deine Hände sind leer. Bist du bereit, in diesem Leben weiterzumachen, dem Leben eines Schweins? Was hat es für eine Bedeutung, dass solche Menschen am Leben sind? Dein Leben ist verachtenswert und unwürdig, du lebst in Schmutz und Liederlichkeit und du verfolgst keinerlei Ziele; ist dein Leben nicht das unwürdigste von allen? Besitzt du die Frechheit, Gott anzusehen? Wenn du weiterhin auf diese Weise erfährst, wirst du dann nicht nichts erlangen? Der wahre Weg ist dir gegeben worden, ob du ihn jedoch letztendlich erlangen kannst, hängt von deinem eigenen persönlichen Streben ab(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Urteil). Als ich all diese Worte Gottes las, in denen Er uns zur Rechenschaft zieht, fühlte ich mich wirklich schuldig und machte mir Vorwürfe. Um unsere verderbten Dispositionen zu reinigen und zu verwandeln und uns eine Chance auf Errettung zu geben, hat Gott uns mit so vielen Wahrheiten genährt und, aus Angst, wir würde sie nicht verstehen, mit uns bis ins kleinste Detail über jeden Aspekt der Wahrheit Gemeinschaft gehalten. Gott hat einen so hohen Preis für uns bezahlt. Wer über Menschlichkeit verfügt, sollte sich bemühen, nach der Wahrheit zu streben und sich seiner Pflicht zu verschreiben. Doch ich war komplett gewissenlos. Ich strebte nicht im Geringsten nach der Wahrheit, sondern interessierte mich nur für um meine körperliche Bequemlichkeit und lebte immer noch nach satanischen Philosophien wie „Lebe das Leben auf Autopilot“ und „Nutze den Tag zum Vergnügen, denn das Leben ist kurz.“ Ich hatte das Gefühl, dass wir uns selbst in den wenigen Jahrzehnten, die wir auf der Erde verweilen, etwas Gutes tun und uns nicht zu sehr anstrengen sollten. Wir sollten unser Leben sorglos und glücklich gestalten. Ich tat meine Pflicht unter der Bedingung, dass ich keine körperlichen Beschwerden oder Erschöpfung erleiden würde. Ich tat immer das, was am einfachsten war. Wann immer ich mir den Kopf über etwas zerbrechen musste, sträubte ich mich und lief davon, wälzte das Problem entweder auf jemand anderen ab oder schob es beiseite und ignorierte es. Ich nahm meine Pflicht überhaupt nicht ernst, sodass die Probleme einiger Neulinge nicht gelöst wurden und sie nicht mehr zu Versammlungen kamen. Erst da erkannte ich, dass mich diese satanischen Philosophien immer mehr verdorben hatten. Ich war wie ein Schwein: Ich sehnte mich nach Bequemlichkeit und strebte nicht nach der Wahrheit, verpfuschte meine Pflicht und war auch nicht im Geringsten darum besorgt. Ich vernachlässigte meine Pflichten, erlangte nicht die Wahrheiten, die ich hätte erfahren sollen, und kam meiner Verantwortung nicht nach. War ich nicht ein absoluter Taugenichts? Ich spürte tatsächlich, dass das Verlangen nach fleischlicher Bequemlichkeit mich selbst schädigte und meine Chance auf Errettung zunichte machte. Schwierigkeiten in der Pflicht sind oft eine gute Gelegenheit, sich auf Gott zu stützen und die Wahrheit zu suchen. Schwierigkeiten, die mich dazu zwangen, die Wahrheit zu suchen und zu lernen, den Prinzipien in meiner Pflicht zu folgen, waren gute Wege für mich, um nach der Wahrheit und meinem Lebenseintritt zu streben. Aber ich behandelte diese Dinge wie eine Plage, eine Last, die man einfach abschütteln kann. Als ich das erkannte, bedauerte ich wirklich, wie ich mein Fleisch verwöhnt und so viele gute Chancen, die Wahrheit zu lernen, verpasst hatte. Ich wollte mich nicht länger durchmogeln. Ich musste dem Fleisch entsagen und meine Pflicht mit ganzem Herzen erfüllen.

Eines Tages las ich einen Abschnitt der Worte Gottes, der mir die Folgen einer nachlässigen Erfüllung meiner Pflicht besser vor Augen führte. Gottes Worte sagen: „Angenommen, es gibt eine Arbeit, die von einer Person in einem Monat erledigt werden könnte. Wenn es sechs Monate dauert, diese Arbeit zu erledigen, bedeuten dann nicht fünf dieser Monate einen Verlust? Wenn es darum geht, das Evangelium zu verbreiten, sind manche Menschen bereit, den wahren Weg in Betracht zu ziehen, und sie brauchen nur einen Monat, um bekehrt zu werden, danach treten sie der Kirche bei und werden weiterhin bewässert und versorgt. Sechs Monate genügen ihnen, um ein Fundament zu legen. Aber wenn die Einstellung der Person, die das Evangelium verbreitet, von Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit geprägt ist und die Leiter und Mitarbeiter kein Verantwortungsgefühl haben und es schließlich ein halbes Jahr dauert, um die Person zu bekehren, ist dieses halbe Jahr dann nicht ein Verlust für ihr Leben? Wenn ihnen großes Unglück widerfährt und ihnen ein Fundament fehlt, sind sie in Gefahr, und bist du ihnen dann nicht etwas schuldig? Ein solcher Verlust wird nicht finanziell oder mit Geld gemessen. Du hast ihr Verständnis für die Wahrheit um ein halbes Jahr verzögert, du hast die Schaffung ihrer Grundlage und die Erfüllung ihrer Pflicht um ein halbes Jahr hinausgeschoben. Wer wird die Verantwortung dafür übernehmen? Sind die Leiter und Arbeiter in der Lage, die Verantwortung dafür zu übernehmen? Die Verantwortung für das Leben eines Menschen ist für niemanden zu tragen(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Arbeitern). Was Gottes Worte offenbarten, war wirklich erschreckend und belastend. Ich war wie eine falsche Leiterin, die keine wirkliche Arbeit leistet, die ihre Pflichten vernachlässigt und unverantwortlich ist, wodurch die Neulinge nicht zu Versammlungen kommen und einige sogar ihren Glauben aufgeben, weil ihre Probleme nicht gelöst wurden. Hat das Bewässern der Neulinge auf diese Weise ihnen nicht einfach nur geschadet? Auch wenn einige den Glauben nicht aufgegeben haben, wurde ihr Leben beeinträchtigt, weil sie an ihren Vorstellungen festhielten und lange Zeit nicht zu den Versammlungen kamen. Einen solchen Schaden kann ich nicht wieder gutmachen. Hätte ich mich nicht so sehr um mein Fleisch gekümmert, sondern einen Preis bezahlen können und die Probleme jedes Neulings ernst genommen, dann hätten vielleicht einige von ihnen früher auf dem wahren Weg Wurzeln schlagen und die Wahrheit erfahren können, ein kirchliches Leben führen, eine Pflicht erfüllen und gute Taten anhäufen können, und die Dinge hätten sich anders entwickelt, als sie es taten. Aber zu diesem Zeitpunkt war es zu spät für Worte. Wenn ich an jene dachte, die nicht zu den Versammlungen kamen, war ich sehr aufgebracht, hatte ein schlechtes Gewissen und fühlte mich Gott enorm verschuldet. Das war eine Verfehlung, ein Schandfleck, den ich bei meiner Pflicht hinterlassen hatte! Auch war ich von Reue und Angst erfüllt. Ich war überzeugt, dass ich große Probleme verursacht hatte. Mit Tränen in den Augen betete ich: „Gott, ich sehne mich immer nach Bequemlichkeit und bin nachlässig in meiner Pflicht, was Dich abstößt. Ich will Buße tun und meine Verfehlungen durch praktische Leistungen wiedergutmachen. Bitte prüfe mein Herz, und wenn ich weiterhin nachlässig bin, züchtige und bestrafe mich.“

Dann wandte ich mich an die Neulinge, die negativ und schwach waren und nicht zu den Versammlungen kamen, und suchte nach Worten Gottes, um ihre Probleme zu lösen. Ich fragte auch Schwestern, die gut bewässern können, nach den Prinzipien und Handlungsansätzen. Dann kontaktierte ich die neue Schwester mit den religiösen Vorstellungen, die nicht zu den Versammlungen kam. Ich schickte ihr eine Reihe von Nachrichten, auf die sie nicht reagierte. Ich fühlte mich etwas entmutigt und dachte, dass ich das Ganze vergessen sollte. Fakt ist jedenfalls, dass sie auf meine Nachrichten nicht geantwortet hat. Ich schickte auch der neuen Schwester, die beruflich so eingespannt war, eine weitere Nachricht, und als sie meine Einladung zu einer Versammlung ablehnte, wollte ich keinen weiteren Preis zahlen, um sie zu unterstützen. Dann dachte ich an mein Gebet zu Gott und an diese Worte von Ihm: „Wenn die Menschen ihrer Pflicht nachkommen, dann tun sie eigentlich das, was sie tun sollten. Wenn du es vor Gott tust, wenn du deiner Pflicht nachkommst und dich Gott mit einer ehrlichen Haltung und mit dem Herzen unterwirfst, wird diese Haltung dann nicht viel richtiger sein? Wie also solltest du diese Haltung auf deinen Alltag übertragen? Du musst ‚Gott mit Herz und Ehrlichkeitanbeten‘ zu deiner Realität machen. Immer wenn du lustlos und halbherzig bei der Sache sein willst, immer wenn du dich aalglatt aufführen und faul sein willst, und immer wenn du abgelenkt wirst oder dich lieber amüsieren würdest, solltest du gründlich darüber nachdenken: ‚Wenn ich mich so verhalte, bin ich dann vertrauenswürdig? Erfülle ich meine Pflicht mit ganzem Herzen? Bin ich nicht loyal, wenn ich das tue? Werde ich durch ein solches Verhalten dem Auftrag gerecht, den Gott mir anvertraut hat?‘ Auf diese Weise solltest du über dich selbst nachdenken. Wenn du begreifen kannst, dass du deine Pflicht immer nachlässig und oberflächlich erledigst, treulos bist und Gott gekränkt hast, was solltest du dann tun? Du solltest sagen: ‚Ich habe in dem Moment gespürt, dass etwas falsch war, habe es aber nicht als Problem angesehen; ich habe es einfach leichtsinnig unter den Teppich gekehrt. Ich habe erst jetzt realisiert, dass ich wirklich nachlässig und oberflächlich gewesen und meiner Verantwortung nicht gerecht geworden bin. Ich besitze wirklich kein Gewissen und keine Vernunft!‘ Du hast das Problem entdeckt und ein wenig über dich selbst erfahren – jetzt musst du also umkehren! Deine Einstellung zur Ausübung deiner Pflicht war falsch. Du warst nachlässig damit, wie bei einer Nebenbeschäftigung, und du bist nicht mit dem Herzen dabei gewesen. Falls du wieder so nachlässig und oberflächlich bist, musst du zu Gott beten und Ihn dich maßregeln und züchtigen lassen. So einen Willen muss man bei der Ausübung seiner Pflicht haben. Erst dann kann man wahrhaft Buße tun. Man kehrt nur um, wenn das eigene Gewissen rein ist und sich die Einstellung zur Ausübung der eigenen Pflicht gewandelt hat(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur wenn man Gottes Worte regelmäßig liest und über die Wahrheit nachsinnt, gibt es einen Weg nach vorn). Gottes Worte halfen mir zu erkennen, dass es nicht schwer ist, eine Pflicht gut zu erfüllen: Wir müssen aufrichtig sein, Gottes Prüfung akzeptieren und unser Bestes geben, um zu tun, was wir können, ohne Tricks oder Nachlässigkeit. Diese Einstellung brauchen wir, um unsere Pflicht gut zu erfüllen. Also beschloss ich, dass ich Gott dieses Mal nicht wieder enttäuschen würde. Ich musste Gott meine Reue zeigen und dass ich wirklich fleißig und aufrichtig war. Und selbst wenn diese Neulinge nach meiner Hilfe und Unterstützung nicht mehr zu den Versammlungen kommen würden, hätte ich meine Verantwortung erfüllt und wäre nichts schuldig geblieben.

Ich sprach mit einer anderen Schwester, die einen Weg der Praxis suchte, und kontaktierte auch die neue Schwester mit religiösen Vorstellungen, um mit ihr Gemeinschaft zu halten. Ich öffnete mich ihr gegenüber und erzählte ihr von meinem eigenen Glaubensweg. Zu meiner Überraschung antwortete sie auf meine Nachrichten. Die Versammlungen gefielen ihr wirklich gut, aber sie hatte noch ein paar ungeklärte Vorstellungen und Unklarheiten. Die herzlichen Worte dieser neuen Schwester berührten mich sehr und ich hielt mit ihr bezüglich ihrer Vorstellungen Gemeinschaft. Schließlich willigte sie ein, an den Versammlungen teilzunehmen, und schon bald übernahm sie eine Pflicht. Ich fühlte mich unbeschreiblich, als ich merkte, wie sich die Dinge entwickelten. Ich empfand sowohl Freude als auch Reue. Ohne die Erleuchtung durch Gottes Worte, die mir erlaubten, mich selbst zu erkennen und meine Einstellung zu meiner Pflicht zu ändern, hätte ich eine weitere Verfehlung begangen. Danach suchte ich die neue Schwester auf, die wieder einmal beruflich eingespannt war. Bisher hatte ich sie immer gedrängt, an den Versammlungen teilzunehmen, ohne auf ihre Schwierigkeiten Rücksicht zu nehmen. Dieses Mal verließ ich mich auf Gottes Worte, um ihr in ihrer aktuellen Situation zu helfen, und passte die Termine der Versammlungen entsprechend an. Wenn sie keine Zeit für eine Versammlung hatte, las ich ihr Gottes Worte vor, wenn sie etwas Zeit hatte, und hielt geduldig mit ihr Gemeinschaft. Daraufhin war sie bereit, mir ihr Herz zu öffnen und über die Worte Gottes, die sie gelesen hatte, zu sprechen. Sie erzählte mir auch freudig, dass sie nicht aufhören würde, zu den Versammlungen zu gehen und Gottes Worte zu trinken und zu essen, egal, was passiert. Danach verpasste sie keine Versammlung mehr und egal, wie viel Arbeit sie hatte, nahm sie sich Zeit, um über Gottes Worte nachzudenken. Etwas später konnte ich weitere Neulinge zurück in die Herde bringen. Sobald ich meine Haltung korrigierte, mich auf Gott stützte und mich ernsthaft bemühte, erzielte ich bessere Ergebnisse in meiner Pflicht.

Früher war ich immer hinterlistig und nachlässig in meiner Pflicht. Auch wenn ich nicht körperlich litt, so lebte ich doch ständig in Bedrängnis. Ich konnte Gottes Führung nicht fühlen, erreichte immer weniger bei meiner Pflicht, hatte überhaupt keine Erleuchtung und machte mir ständig Sorgen, dass Gott mich aufgeben und verstoßen würde. Ich war sehr deprimiert und voller Schmerz. Sobald ich mich mit ganzem Herzen auf meine Pflicht konzentrierte, konnte ich Gottes Gegenwart und Führung spüren. Ich machte auch in meiner Pflicht Fortschritte und erlangte ein Gefühl des Friedens. Ich habe wahrhaftig erfahren, wie wichtig die Haltung gegenüber der eigenen Pflicht ist. Wenn es Schwierigkeiten gibt, müssen wir einen wirklichen Preis zahlen und Gottes Willen befolgen. Nur so können wir die Erleuchtung des Heiligen Geistes erlangen und in unserer Pflicht Erfolge erzielen.

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