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Wenn wir diese vier Punkte begreifen, wird unsere Beziehung zu Gott immer enger werden

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Die Bibel sagte, „Nahet euch zu Gott, so naht er sich zu euch“ (Jakobus 4,8). Als Christen können wir nur durch Annäherung an Gott und durch echte Interaktion mit Gott eine normale Beziehung zu Gott pflegen und das Wirken des Heiligen Geistes erlangen. Es ist wie bei zwei Menschen, die miteinander in Verbindung stehen, die ihre enge Beziehung nur für lange Zeit aufrechterhalten können, indem sie offener sind, mehr kommunizieren, wenn sie auf Probleme stoßen, und indem sie sich gegenseitig verstehen und respektieren. In diesem Zeitalter des rasanten Lebens ziehen uns jedoch arbeitsreiche Jobs, komplizierte Beziehungen und schlechte gesellschaftliche Tendenzen an und beschäftigen uns immer mehr. Unsere Herzen werden leicht von den Menschen, Ereignissen und Dingen der Außenwelt gestört und sie hindern uns daran, eine normale Beziehung zu Gott zu pflegen. Dies führt dazu, dass wir uns immer weiter von Gott entfernen, und wenn wir auf Probleme stoßen, wird es sehr schwierig für uns, uns vor Gott zur Ruhe zu bringen, uns Gott zu nähern und die Erleuchtung und Führung des Heiligen Geistes zu suchen. Wenn wir Dinge tun, tun wir sie oft ohne richtige Richtung oder richtigen Zweck, und unser Geist ist ständig in einem Zustand der Leere und Unruhe. Wie genau können wir also eine enge Beziehung zu Gott pflegen? Wir müssen nur die vier nachstehenden Punkte begreifen, und unsere Beziehung zu Gott wird definitiv enger werden.

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1. Bete mit ehrlichem Herzen zu Gott und werde vom Heiligen Geist bewegt

Das Gebet ist der Kanal, durch den wir mit Gott kommunizieren. Durch das Gebet sind unsere Herzen besser in der Lage, vor Gott still zu werden, über Gottes Wort nachzudenken, Gottes Willen zu suchen und eine normale Beziehung zu Gott herzustellen. Aber weil wir im Leben mit Arbeit oder Hausarbeit beschäftigt sind, können wir im Gebet oft nur so tun, als ob, und wir behandeln Gott nur oberflächlich, indem wir ein paar geistesabwesende Worte sagen. Wenn wir gleich am Morgen beschäftigt sind, zum Beispiel zur Arbeit gehen oder uns mit etwas anderem beschäftigen, beten wir in Eile: „O Gott! Ich überlasse die heutige Arbeit Deinen Händen und ich vertraue Dir meine Kinder und meine Eltern an. Ich überlasse alles Deinen Händen und ich bitte Dich, mich zu segnen und mich zu beschützen. Amen!“ Wir behandeln Gott oberflächlich, indem wir ein paar willkürliche Wörter sagen. Unsere Herzen sind nicht still, geschweige denn haben wir eine echte Interaktion mit Gott. Manchmal sagen wir Gott im Gebet einige angenehm klingende Worte und einige leere, prahlerische Worte, und wir sagen nicht zu Gott, was in unseren Herzen ist. Oder manchmal, wenn wir beten, sagen wir bestimmte Worte auswendig her, und wir sagen jedes Mal dieselben, faden alten Worte, und dies wird gänzlich zum Gebet eines religiösen Rituals. Viele Gebete wie dieses werden in unserem Leben gesprochen – Gebete, die sich an Regeln halten, und Gebete, bei denen wir weder unsere Herzen für Gott öffnen noch Gottes Willen suchen. Gott hasst es, wenn wir Gebete sprechen, ohne wirklich etwas davon zu meinen, denn diese Art von Gebet bezieht sich nur auf äußerliche Erscheinung und religiöses Ritual, und es gibt in unserem Geist keine wirkliche Interaktion mit Gott. Menschen, die auf diese Weise beten, behandeln Gott oberflächlich und täuschen Gott. Daher werden Gebete wie diese nicht von Gott gehört und es wird sehr schwer für Menschen, die auf diese Weise beten, vom Heiligen Geist bewegt zu werden. Wenn sie so beten, können sie Gottes Gegenwart nicht spüren, ihr Geist ist finster und schwach und ihre Beziehung zu Gott wird immer distanzierter.

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Der Herr Jesus sagte: „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten“ (Johannes 4,24). Gott ist der Schöpfer, der den ganzen Himmel und die Erde erfüllt. Er ist zu allen Zeiten an unserer Seite und beobachtet von uns jedes Wort und jede Handlung, jeden Gedanken und jede Idee. Gott ist allwaltend, ganz und gar würdevoll, und wenn wir zu Gott beten, beten wir Gott an, und wir müssen mit einem ehrlichen Herzen vor Gott kommen. Wenn wir zu Gott beten, müssen wir daher ein gottesfürchtiges Herz haben, aufrichtig und wahrheitsgemäß zu Gott sprechen, unsere wahren Zustände, unsere Schwierigkeiten und unsere Nöte vor Gott bringen und Ihm von ihnen erzählen, und wir müssen Gottes Willen suchen und den Weg der Praxis suchen, denn nur so werden unsere Gebete Gottes Willen entsprechen. Zum Beispiel stoßen wir auf einige Schwierigkeiten im Leben oder wir sehen uns in einer Situation, in der wir ständig sündigen und bekennen, und wir fühlen uns gequält. Und so öffnen wir Gott unsere Herzen, erzählen Gott von diesen Problemen und suchen Gottes Willen, und Gott wird unsere Aufrichtigkeit sehen und Er wird uns bewegen. Er wird uns Glauben schenken oder Er wird uns erleuchten, damit wir Seinen Willen verstehen. Auf diese Weise lernen wir die Wahrheit kennen und haben einen Weg nach vorne. Wenn wir zum Beispiel wirklich erkennen, dass sich unsere Gebete nur an Regeln festhalten und nur als Formsache gesprochen werden, oder wir prahlerisch oder inhaltsleer sprechen und keine wirkliche Interaktion mit Gott haben, dann können wir auf diese Weise beten: „O Gott! Als ich vorher betete, behandelte ich Dich nur oberflächlich. Alles, was ich sagte, wurde gesagt, um Dich zu täuschen, und ich sprach überhaupt nicht aufrichtig; ich fühle mich Dir so verpflichtet. Von diesem Tag an möchte ich mit meinem Herzen beten. Ich werde Dir alles sagen, was ich in meinem Herzen denke, und ich werde Dich mit einem ehrlichen Herzen anbeten und um Deine Führung bitten.“ Wenn wir uns Gott so von ganzem Herzen öffnen, dann werden unsere Herzen bewegt. Wir erkennen dann, wie sehr wir gegen Gott aufbegehrt haben, und wir möchten noch mehr Gott Buße tun und aufrichtig zu Ihm sprechen. Zu diesem Zeitpunkt werden wir spüren, dass unsere Beziehung zu Gott äußerst eng ist, als ob wir von Angesicht zu Angesicht mit Ihm sind. Dies ist das Ergebnis der Öffnung unserer Herzen für Gott.

Das Öffnen unserer Herzen für Gott hat nichts damit zu tun, wie viel wir zu Ihm sagen oder ob wir extravagante Worte oder eine kunstvolle Sprache verwenden. Solange wir Gott unsere Herzen öffnen und Ihm von unserem wahren Zustand erzählen, Seine Führung und Erleuchtung suchen, wird Gott uns zuhören, selbst wenn wir nur ein paar einfache Worte sagen. Wenn wir uns Gott häufig auf diese Weise nähern, sei es bei Versammlungen oder bei geistlicher Andacht, oder wenn wir die Straße hinuntergehen, im Bus oder bei der Arbeit sitzen, werden sich unsere Herzen Gott immer still im Gebet öffnen. Ohne uns dessen bewusst zu sein, können unsere Herzen dann vor Gott noch stiller werden, wir werden mehr von Gottes Willen verstehen, und wenn wir auf Probleme stoßen, werden wir wissen, wie wir die Wahrheit praktizieren können, um Gott zufriedenzustellen. Auf diese Weise wird unsere Beziehung zu Gott viel normaler.

2. Wenn du Gottes Worte liest, denke über sie mit deinem Herzen nach und du wirst ihre wahre Bedeutung verstehen

Christen praktizieren geistliche Andachten und lesen jeden Tag Gottes Worte. Wie können wir Gottes Worte so lesen, dass sowohl gute Ergebnisse erzielt werden als auch unsere Beziehung zu Gott enger werden kann? Gottes Wort sagt: „Menschen glauben an Gott, lieben Gott und stellen Gott zufrieden, indem sie den Geist Gottes mit ihren Herzen berühren und dadurch Seine Zufriedenheit erlangen; wenn sie sich mit Gottes Worten mit ihren Herzen beschäftigen, werden sie daher vom Geist Gottes bewegt“ (aus „Eine echte Beziehung zu Gott aufzubauen ist sehr wichtig“). Gottes Worte sagen uns, dass wir, wenn wir Seine Worte lesen, über sie mit unseren Herzen nachdenken und sie suchen müssen, wir müssen die Erleuchtung und Erhellung des Heiligen Geistes erlangen, und wir müssen Gottes Willen verstehen und verstehen, was Er von uns verlangt. Nur wenn wir Gottes Worte so lesen, werden unsere Bemühungen Früchte tragen und wir werden uns Gott nähern. Wenn wir Gottes Worten, wenn wir sie lesen, nur einen flüchtigen Blick zukommen lassen, ohne wirklich darauf zu achten, wenn wir uns nur darauf konzentrieren, einige Wörter und Lehren zu verstehen, um zu protzen, und wir nicht darauf achten, die wahre Bedeutung von Gottes Worten zu verstehen, werden wir, ganz gleich, wie viel wir Seine Worte lesen, nicht Seinem Willen entsprechen, geschweige denn werden wir imstande sein, eine normale Beziehung zu Gott aufzubauen.

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Wenn wir also Gottes Worte lesen, müssen wir daher unsere Herzen zur Ruhe bringen und unsere Herzen dazu verwenden, darüber nachzusinnen, warum Gott solche Dinge sagt, was Gottes Wille ist und welche Ergebnisse Gott mit uns erreichen will, wenn Er solche Dinge sagt. Nur wenn wir auf diese Weise tief über Seine Worte nachdenken, können wir Gottes Willen verstehen und mehr nach Seinem Herzen sein, und unsere Beziehung zu Gott wird immer normaler werden. Zum Beispiel sehen wir, dass der Herr Jesus sagt: „Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen“ (Matthäus 18,3). Wir können alle die oberflächliche Bedeutung dieser Aussage verstehen, dass Gott wünscht, dass wir ehrliche Menschen werden. Aber Fragen wie die Bedeutung dessen, ein ehrlicher Mensch zu sein, warum Gott ehrliche Menschen liebt und wie man genau zu einem ehrlichen Menschen wird, sind Fragen, über die wir tiefer nachdenken sollten. Durch das Lesen von Gottes Worten im Gebet und das Nachdenken über sie verstehen wir, dass Gottes Wesen treu ist und dass in allem, was Gott sagt oder tut, keine Falschheit oder Täuschung vorliegt, und dass Gott deshalb ehrliche Menschen liebt und betrügerische Menschen hasst. Gott verlangt, dass wir ehrliche Menschen werden müssen, denn nur wenn wir gemäß den Anforderungen Gottes ehrliche Menschen werden, können wir von Gott in Sein Königreich geführt werden. Wie genau werden wir also zu ehrlichen Menschen? Erstens sollen wir keine Unwahrheiten sagen, sondern wir müssen rein und offen sein und sagen, was in unseren Herzen ist; zweitens dürfen wir nicht betrügerisch handeln, wir müssen imstande sein, unsere eigenen Interessen aufzugeben, und weder Gott noch Mensch betrügen; drittens darf es keine Täuschung in unseren Herzen geben, es darf kein persönliches Motiv oder Ziel in unseren Handlungen geben, sondern wir sollten stattdessen nur handeln, um die Wahrheit zu praktizieren und Gott zufriedenzustellen. Nachdem dieses Licht durch Nachdenken erreicht wurde, reflektieren wir über unsere Handlungen und unser Verhalten und wir sehen dann, dass wir immer noch viele Ausdrucksformen der Täuschung besitzen: Wenn wir mit anderen Menschen umgehen, können wir uns oft nicht das Lügen oder Betrügen verkneifen, um unsere eigenen Interessen, unseren Ruf und Status zu schützen. Wenn wir uns für Gott aufwenden, sagen wir vielleicht im Gebet, dass wir Gott lieben und Gott zufriedenstellen möchten. Wenn uns jedoch Prüfungen widerfahren, etwa wenn unser Kind krank wird oder entweder wir selbst oder ein Familienmitglied seinen Job verliert, beginnen wir sofort, uns bei Gott zu beklagen, so sehr, dass wir unsere Arbeit in der Kirche aufgeben wollen. Hierin können wir sehen, dass wir uns für Gott auf eine Art und Weise aufwenden, die belastet ist, und auf eine Weise, in der wir mit Gott Geschäfte machen. Wir wenden uns für Gott auf, um von Gott zu profitieren, und nicht bloß, um Gott zufriedenzustellen. Dies sind nur einige Beispiele unserer Ausdrucksformen von Täuschung. Aus diesen Ausdrucksformen können wir erkennen, dass wir keine wirklich ehrlichen Menschen sind. Sobald wir unsere eigenen Unzulänglichkeiten und Mängel klar sehen, entsteht in uns die Entschlossenheit, nach der Wahrheit zu dürsten, und wir bemühen uns, Gottes Worte in unserem Leben mehr zu praktizieren. Dies ist das Ergebnis, das durch das Nachdenken über Gottes Worte erreicht wird.

Natürlich kann dieses Ergebnis nicht durch einmaliges Nachdenken über Gottes Worte erreicht werden, sondern vielmehr durch mehrmaliges Nachdenken über Seine Worte. Auch müssen wir Gottes Worte bewusst praktizieren, wann immer wir auf Probleme stoßen. Kurz gesagt: Solange wir auf diese Weise unermüdlich mit unseren Herzen über Gottes Worte nachdenken, werden wir danach imstande sein, die Erleuchtung und Erhellung des Heiligen Geistes zu erlangen. Eines Tages werden wir neues Licht erlangen, und am nächsten Tag werden wir etwas mehr neues Licht erlangen, und im Laufe der Zeit werden wir imstande sein, mehr über die Wahrheit in Gottes Worten zu verstehen, der Weg der Praxis wird deutlicher werden, unser Leben wird allmählich voranschreiten und unsere Beziehung zu Gott wird immer enger werden.

3. Suche die Wahrheit und praktiziere Gottes Wort in allen Dingen

Das Wichtigste für Christen, um eine normale Beziehung zu Gott zu pflegen, ist, die Wahrheit zu suchen, wenn sie auf Probleme stoßen, und gemäß Seinem Wort zu praktizieren. Aber wenn wir im Leben auf Probleme stoßen, verlassen wir uns oft auf unsere eigenen Erfahrungen oder wir setzen menschliche Mittel ein, um sie anzupacken, oder wir befassen uns mit ihnen nach unseren eigenen Vorlieben. Wir bringen uns selten vor Gott zur Ruhe und suchen nach der Wahrheit, oder befassen uns mit der Angelegenheit gemäß Gottes Willen. Dadurch verlieren wir viele Gelegenheiten, die Wahrheit zu praktizieren, und wir entfremden uns von Gott immer mehr. Gottes Wort sagt: „Egal, was du tust, egal, wie groß die Angelegenheit ist und, unabhängig davon, ob du deine Pflicht in Gottes Familie erfüllst oder ob es deine private Angelegenheit ist, du musst erwägen, ob diese Angelegenheit mit Gottes Willen übereinstimmt und ob diese Angelegenheit etwas ist, das eine Person mit Menschlichkeit tun sollte. Wenn du auf diese Weise die Wahrheit in allem suchst, dann bist du ein Mensch, der wirklich an Gott glaubt“ (aus „Gottes Willen zu suchen, ist um das Praktizieren der Wahrheit willen“). „So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger“ (Johannes 8,31). Gottes Worte weisen uns einen klaren Weg. Ob wir in der Kirche Arbeit verrichten oder Probleme anpacken, auf die wir in unserem Leben gestoßen sind, wir müssen immer nach der Wahrheit suchen und Gottes Willen verstehen, erkennen, wie wir die Angelegenheit auf eine Weise anpacken, die den Anforderungen Gottes entspricht, die Wahrheit einsetzen, um all die Probleme zu lösen, auf die wir stoßen mögen, und unsere normale Beziehung zu Gott pflegen.

Nehmen wir beispielsweise, wie wir die Wahrheit suchen sollten, wenn wir unseren Ehepartner wählen. Wenn wir uns nach einem Partner umsehen, gehen wir immer nach unseren eigenen Vorlieben und konzentrieren uns auf das äußere Erscheinungsbild und das Temperament der Person, und wir halten Ausschau nach einem großen, reichen, hübschen Mann oder einer hellhäutigen, reichen, schönen Frau und glauben, dass wir nur eine glückliche Ehe haben werden, wenn wir jemanden wie diesen heiraten, und dass wir ein Leben in körperlicher Mühelosigkeit, Komfort und Vergnügen führen werden und andere neidisch auf uns sein werden. Fragen wir uns jedoch jemals, ob es für unseren Glauben an Gott und unsere Lebensentwicklung von Vorteil ist, einen solchen Partner zu finden? Wenn unser Partner nicht an Gott glaubt und versucht, uns daran zu hindern, an Gott zu glauben, was wird das Ergebnis sein? Die Bibel sagt: „Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen“ (2. Korinther 6,14). Daraus können wir erkennen, dass die Bestrebungen von Gläubigen und Ungläubigen nicht übereinstimmen und nicht zueinanderpassen. In ihren Herangehensweisen an den Glauben und gesellschaftliche Tendenzen werden sie jeweils ihre eigenen Ansichten haben und nach verschiedene Dingen streben: Ein Christ wird dem Weg folgen wollen, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, während ein Ungläubiger den bösen Tendenzen der Welt folgen wollen wird. Wenn wir mit einem Ungläubigen zusammen sind, werden wir zwangsläufig von ihm beeinflusst und unsere Lebensentwicklung wird aufgehalten werden. Daher müssen wir bei der Auswahl eines Partners die Menschlichkeit und den Charakter einer Person in Betracht ziehen und berücksichtigen, ob der Umgang mit ihm für unseren Glauben an Gott von Nutzen sein wird oder nicht, ob wir beide auf derselben Wellenlänge liegen oder nicht und ob unsere Bestrebungen im Einklang stehen oder nicht. Wenn wir diese Dinge nicht berücksichtigen, sondern uns nur auf das äußere Erscheinungsbild der Person und ihre familiäre Situation konzentrieren, wird es nach der Hochzeit Kummer geben, weil wir nicht auf derselben Wellenlänge liegen. Wenn unser Partner auch versucht, uns zu zwingen und daran zu hindern, an Gott zu glauben, wird dies unser geistliches Leben noch mehr ruinieren. Es ist daher ersichtlich, dass wir unabhängig von dem Problem, auf das wir in unserem Leben stoßen, wir nur durch die Suche nach der Wahrheit, das Erfassen von Gottes Willen und dem Handeln gemäß Gottes Willen unter der Fürsorge und dem Schutz Gottes leben können, und nur so können wir unsere normale Beziehung zu Gott pflegen.

4. Komm jeden Tag vor Gott und denke über dich selbst nach, und pflege deine enge Beziehung zu Gott

Gott Jehova sagte: „Schauet, wie es euch geht“ (Haggai 1,7). Aus Gottes Worten können wir erkennen, dass das Nachdenken über uns selbst für unseren Lebenseintritt so notwendig ist! Durch Betrachtung können wir erkennen, dass wir so viele Unzulänglichkeiten haben und dass wir die geforderten Kriterien von Gott zu sehr verfehlen. Die Motivation, nach der Wahrheit zu streben, kommt daher in uns auf, wir beschließen, unserem Fleisch zu entsagen, und wir tun unser Bestes, um gemäß Gottes Wort zu praktizieren. Auf diese Weise achten wir darauf, in unseren praktischen Erfahrungen gemäß Gottes Anforderungen zu handeln, wir praktizieren Gottes Wort und unsere Beziehung zu Gott wird immer normaler. Diejenigen von uns, die als Leiter in der Kirche dienen, sehen zum Beispiel, dass es in der Bibel heißt: „Weidet die Herde Christi, die euch befohlen ist und sehet wohl zu, nicht gezwungen, sondern willig; nicht um schändlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund; nicht als übers Volk herrschen, sondern werdet Vorbilder der Herde“ (1. Petrus 5,2-3). Deshalb sollten wir uns mit Selbstbetrachtung beschäftigen, wenn wir unsere Brüder und Schwestern umsorgen, und uns fragen: Kümmern wir uns darum, die Worte des Herrn und Seinen Willen zu bezeugen und unsere Brüder und Schwestern vor Gott zu führen, oder sagen wir hochklingende, bedeutungslose Dinge, wenn wir Predigten halten, um zu prahlen, und predigen wir Worte und Lehren, um unsere Brüder und Schwestern dazu zu bringen, uns anzubeten und zu uns aufzuschauen? Wenn Brüder und Schwestern uns vernünftige Vorschläge machen, denken wir dann über unsere eigenen Probleme nach oder weigern wir uns, ihre Vorschläge anzunehmen, soweit, dass wir sogar Ausreden erfinden und versuchen, uns selbst zu rechtfertigen? Durch Selbstbetrachtung können wir erkennen, dass es noch viele Bereiche in unserem Dienst für Gott gibt, in denen wir rebellisch sind, und dass wir immer noch viele verderbte Dispositionen besitzen, die von uns erfordern, beharrlich nach der Wahrheit zu suchen, damit sie beseitigt werden können. Auf diese Weise können wir uns demütig verhalten, wir können in unserer Arbeit mehr nach Gottes Willen suchen und unsere Brüder und Schwestern gemäß Gottes Anforderungen führen. Wenn wir nicht oft vor Gott kommen und über uns selbst nachdenken können, werden wir unsere eigenen Verderbtheiten und Unzulänglichkeiten nicht erkennen und werden immer noch glauben, dass wir Menschen sind, die nach der Wahrheit streben. Wir werden uns daher mit dem Stillstand begnügen und uns weigern, weitere Fortschritte zu machen, und wir werden immer arroganter und selbstgerechter werden und glauben, dass wir nach Gottes Herzen sind. Tatsächlich werden unsere Handlungen und unser Verhalten jedoch für Gott nicht akzeptabel sein, und Gott wird uns verabscheuen. Es ist daher ersichtlich, dass eine häufige Beschäftigung mit Selbstbetrachtung sehr wichtig ist und dass jemandes Praxis der Wahrheit auf der Grundlage von Selbstkenntnis aufgebaut ist. Nur wenn man wahre Kenntnis seiner eigenen Verderbtheiten und Unzulänglichkeiten hat, kann dann Reue entstehen, und dann wird man bereit werden, nach der Wahrheit zu streben und Gottes Worte zu praktizieren. Selbstbetrachtung ist für unsere Lebensentwicklung so vorteilhaft und sie ist der unabdingbare Schlüssel, um uns Gott zu nähern.

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Es gibt viele Möglichkeiten, über uns selbst nachzudenken: Wir können im Licht von Gottes Worten über uns selbst nachdenken; wir können in den Fehlern, die wir in unserem täglichen Leben machen, über uns selbst nachdenken; andere, die auf unsere Unzulänglichkeiten und Verderbtheiten hinweisen, sind umso mehr eine ausgezeichnete Gelegenheit, über uns selbst nachzudenken; außerdem können wir, wenn wir die Fehler sehen, die von unseren Mitmenschen gemacht werden, auch über uns selbst nachdenken, ihre Fehler als Warnung betrachten, die Lektionen lernen und von ihnen profitieren, und so weiter. Selbstbetrachtung ist auf keine Tages- oder Nachtzeit beschränkt. Zu jeder Zeit und an jedem Ort können wir in unseren Herzen zu Gott beten, über unsere eigenen Verderbtheiten nachdenken und sie kennen, und wir können Gottes Willen und Anforderungen in Seinen Worten suchen und rechtzeitig Buße tun. Bevor wir jedoch jeden Abend zu Bett gehen, sollten wir über alles nachdenken, was wir an diesem Tag getan haben, und es zusammenfassen, und dann werden wir ein klareres Verständnis unserer Zustände haben können und wissen, was wir noch nicht richtig gemacht haben. Sobald wir damit beginnen, wird unser Streben richtungsgerechter sein und für den Aufbau einer normalen Beziehung zu Gott vorteilhafter sein.

Brüder und Schwestern, die vier obigen Punkte sind der Weg der Praxis, um uns Gott mehr zu nähern. Solange wir diese Punkte in die Praxis umsetzen, wird unsere Beziehung zu Gott enger werden, wir werden einen Weg der Praxis bei Problemen haben, auf die wir stoßen, und Gott wird uns Frieden und Freude schenken und es uns ermöglichen, in Seinem Segen zu leben. Warum fangen wir also nicht gleich an?

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