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Was sind die Unterschiede zwischen den Worten der Menschen, die von Gott im Laufe der Jahrhunderte benutzt wurden, die der Wahrheit und den Worten Gottes Selbst entsprechen?

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2. Was sind die Unterschiede zwischen den Worten der Menschen, die von Gott im Laufe der Jahrhunderte benutzt wurden, die der Wahrheit und den Worten Gottes Selbst entsprechen?

Relevante Worte Gottes:

Die Wahrheit ist tatsächlich der wirklichste aller Aphorismen des Lebens und der höchste dieser Aphorismen unter der ganzen Menschheit. Da sie die Anforderung ist, die Gott an den Menschen stellt, und das Werk, das persönlich von Gott ausgeführt wird, wird sie „Aphorismus des Lebens“ genannt. Es ist kein Aphorismus, der aus etwas zusammengefasst wird; es ist auch kein berühmtes Zitat einer großen Persönlichkeit. Stattdessen ist es die Kundgebung an die Menschheit vom Meister der Himmel und der Erde und aller Dinge, und nicht irgendwelche Worte, die von Menschen zusammengefasst wurden, sondern das inhärente Leben Gottes. Deswegen wird sie „der größte aller Aphorismen des Lebens“ genannt.

aus „Nur diejenigen, die Gott und Sein Werk kennen, können Gott zufriedenstellen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Du musst den tatsächlichen Umfang der Wahrheit verstehen und verstehen, was außerhalb des Bereichs der Wahrheit liegt.

Wenn Menschen ein paar Einsichten gewinnen und etwas Verständnis basierend auf ihren Erfahrungen aus den Worten der Wahrheit haben, zählt das dann als die Wahrheit? Bestenfalls kann man sagen, dass sie etwas Verständnis der Wahrheit haben. Alle Worte der Erleuchtung des Heiligen Geistes stellen nicht Gottes Wort dar, stellen nicht die Wahrheit dar, und sie gehören nicht zur Wahrheit. Man kann nur sagen, dass jene Menschen etwas Verständnis der Wahrheit und etwas Erleuchtung des Heiligen Geistes haben. … Jeder kann die Wahrheit erfahren, aber die Situationen ihrer Erfahrung werden unterschiedlich sein, und was jede Person aus derselben Wahrheit erhält, ist verschieden. Aber auch nach dem Kombinieren von jedermanns Verständnis kannst du diese eine Wahrheit noch immer nicht ganz erklären; derart tiefgründig ist die Wahrheit! Warum sage Ich, dass all die Dinge, die du erhalten hast, und all dein Verständnis kein Ersatz für die Wahrheit sein können? Wenn du dein Verständnis mit anderen in Gemeinschaft teilst, denken sie vielleicht zwei oder drei Tage darüber nach, und dann werden sie mit dem Erfahren fertig sein, aber ein Mensch kann die Wahrheit nicht einmal im Laufe eines Lebens erfahren, sogar alle Menschen zusammen können sie nicht gründlich erfahren. So zeigt sich, dass die Wahrheit sehr tiefgründig ist! Es gibt keine Möglichkeit, Worte zu benutzen, um die Wahrheit vollständig zur Sprache zu bringen. Die in die menschliche Sprache umgesetzte Wahrheit ist der Aphorismus des Menschen; die Menschheit wird sie niemals vollkommen erfahren, und die Menschheit sollte im Vertrauen darauf leben. Ein Stück Wahrheit kann die ganze Menschheit tausende von Jahre lang überleben lassen.

Die Wahrheit ist das Leben von Gott Selbst, vertritt Seine eigene Disposition, vertritt Seine eigene Substanz und vertritt alles in Ihm. Wenn du sagst, dass einige Erfahrungen zu haben bedeutet, dass du die Wahrheit hast, kannst du dann die Disposition Gottes vertreten? Du kannst es nicht. Eine Person hat vielleicht etwas Erfahrung oder Licht in Bezug auf einen bestimmten Aspekt oder einen bestimmten Teil einer Wahrheit, aber sie können andere nicht ewiglich damit versorgen, also ist ihr Licht nicht Wahrheit; es ist nur ein gewisser Punkt, der für eine Person erreichbar ist. Es ist nur die richtige Erfahrung und das richtige Verständnis, die eine Person besitzen sollte, die ihre praktische Erfahrung der Wahrheit ist. Dieses Licht, diese Erleuchtung und dieses auf Erfahrung basierende Verständnis kann niemals ein Ersatz für Wahrheit sein; auch wenn alle Menschen einen Satz der Wahrheit vollständig erlebt haben und sie alle jene Worte miteinander verbinden, dann ist das trotzdem kein Ersatz für jene eine Wahrheit. Wie in der Vergangenheit gesagt worden ist, „Ich fasse dies mit einer Maxime für die Menschenwelt zusammen: Unter den Menschen gibt es niemanden, der Mich liebt.“ Dies ist eine Aussage der Wahrheit, es ist das wahre Wesen des Lebens, es ist das Tiefste, es ist Gottes eigener Ausdruck. Du kannst sie erfahren. Wenn du sie drei Jahre lang erfährst, wirst du ein oberflächliches Verständnis haben, wenn du sie acht Jahre lang erfährst, wirst du mehr Verständnis erlangen, aber dein Verständnis wird niemals diese Aussage der Wahrheit ersetzen. Wenn jemand anderes sie zwei Jahre lang erfährt, werde sie ein wenig Verständnis haben; wenn sie sie zehn Jahre lang erfahren, werden sie ein größeres Verständnis haben, und wenn sie sie ein Leben lang erfahren, werden sie ein bisschen mehr Verständnis erlangen, aber wenn ihr eure beiden Verständnisse zusammenfügt, ungeachtet dessen wie viel Verständnis, wie viel Erfahrung, wie viele Einsichten, wie viel Licht oder wie viele Beispiele ihr beide habt, kann all das diese Aussage nicht vertreten. Was meine Ich damit? Ich meine damit, dass das Leben des Menschen immer das Leben des Menschen sein wird, und ganz gleich wie sehr dein Verständnis der Wahrheit entspricht, den Absichten Gottes entspricht, den Anforderungen Gottes entspricht, wird es niemals ein Ersatz für die Wahrheit sein können. Zu sagen, dass die Menschen Wahrheit haben bedeutet, dass sie etwas Wirklichkeit haben, dass sie etwas Verständnis von Gottes Wahrheit haben, dass sie etwas wirklichen Eintritt in Gottes Worte haben, dass sie etwas wirkliche Erfahrung mit Gottes Worten haben, und dass sie in ihrem Glauben an Gott auf dem richtigen Weg sind. Nur eine Aussage von Gott ist genug, damit eine Person, sie ein Leben lang erfährt; selbst wenn die Menschen die Erfahrung mehrerer Leben oder mehrerer Jahrtausende haben sollten, wären sie immer noch nicht imstande, die Wahrheit ganz und gründlich zu erfahren. …

… Wenn du etwas Erfahrung mit einem Aspekt der Wahrheit hast, kann das die Wahrheit vertreten? Es kann absolut nicht die Wahrheit vertreten. Kannst du die Wahrheit gründlich erklären? Das kannst du wirklich nicht. Kannst du Gottes Disposition und Wesen aus der Wahrheit entdecken? Du kannst es nicht. Jedermanns Erfahrung der Wahrheit ist nur ein Aspekt von ihr, ein Teil, ein Bereich; dadurch, dass du sie in deinem eigenen begrenzten Bereich erlebst, kannst du nicht auf die gesamte Wahrheit eingehen. Die Bedeutung der Wahrheit enthüllt die gemeinsame Natur der Menschheit. Welchen Anteil macht dein bisschen Erfahrung daran aus? Ein Sandkorn am Strand, einen Tropfen Wasser im Ozean. Ganz gleich, wie kostbar dein Verständnis und deine Gefühle aus deinen Erfahrungen sind, auch wenn sie unschätzbar wertvoll sind, sie können deshalb nicht als Wahrheit zählen. Die Quelle der Wahrheit und die Bedeutung der Wahrheit decken ein sehr breites Gebiet ab. Nichts kann sie anfechten. …Die Dinge, die Menschen haben, das Licht, das Menschen erhalten haben, sind jedoch nur für sie selbst oder für einige andere innerhalb eines bestimmten Rahmens geeignet, aber sie werden nicht in einem anderen Rahmen geeignet sein. Die Erfahrung einer Person ist so begrenzt, ganz gleich wie tief sie ist, und ihre Erfahrung wird niemals den Umfang der Wahrheit erreichen. Das Licht einer Person, das Verständnis einer Person, kann niemals mit der Wahrheit verglichen werden.

aus „Weißt du, was Wahrheit wirklich ist?“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

Die Wege der Praxis und die Kenntnis der Wahrheit des Menschen sind nur in einem bestimmten Rahmen anwendbar. Ihr könnt nicht sagen, dass der Weg, den der Mensch beschreitet, ausschließlich der Willen des Heiligen Geistes ist, denn der Mensch kann vom Heiligen Geist nur erleuchtet werden, aber nicht völlig vom Heiligen Geist erfüllt werden. Die Dinge, die der Mensch erleben kann, liegen alle im Rahmen von normaler Menschlichkeit und können die Reihe an Gedanken des normalen menschlichen Verstands nicht überschreiten. Alle mit dem praktischen Ausdruck, machen ihre Erfahrungen innerhalb dieses Rahmens. Wenn sie die Wahrheit erleben, erfolgt dies immer im normalen menschlichen Leben unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes und nicht in einer Weise, die vom normalen menschlichen Leben abweicht. Sie erleben die Wahrheit erleuchtet durch den Heiligen Geist, beruhend auf der Erfahrung in ihrem menschlichen Leben. Diese Wahrheit ist zudem von Mensch zu Mensch verschieden und ihre Tiefe hängt vom Zustand der jeweiligen Person ab. Man kann nur sagen, dass der Weg, den sie gehen, das normale menschliche Leben eines Menschen ist, der nach der Wahrheit strebt, und dass es der Weg ist, der von einer normalen Person beschritten wird, die die Erleuchtung des Heiligen Geistes hat. Du kannst nicht sagen, dass der Weg, den sie beschreiten, der Weg ist, den der Heilige Geist nimmt. Da sich außerdem die Umstände die sie erfahren, und die Rahmen ihrer Erfahrung unterscheiden, sind ihre Erfahrungen in verschiedenen in unterschiedlichem Maße aufgrund der Vermengung ihres Verstands und ihrer Gedanken vermischt. Jede Person versteht eine Wahrheit je nach ihren individuellen unterschiedlichen Zuständen. Ihr Verständnis der wirklichen Bedeutung der Wahrheit ist nicht komplett und ist nur ein Aspekt oder wenige Aspekte davon. Der Rahmen, nach welchem die Wahrheit vom Menschen erfahren wird, basiert immer auf den verschiedenen Zuständen der Einzelnen und ist deshalb nicht derselbe. Das Wissen, das von verschiedenen Menschen über die gleiche Wahrheit ausgedrückt wird, ist deshalb nicht dasselbe. Das heißt, die Erfahrung des Menschen ist immer begrenzt und kann den Willen des Heiligen Geistes nicht ganz repräsentieren. Die Arbeit des Menschen kann nicht für das Werk Gottes gehalten werden, auch wenn das, was der Mensch ausdrückt, dem Willen Gottes sehr nahekommt, auch wenn die menschliche Erfahrung dem Werk der Perfektion durch den Heiligen Geist sehr nahe kommt. Der Mensch kann nur Gottes Diener sein und die Arbeit tun, die Gott ihm anvertraut. Der Mensch kann nur das Wissen unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes ausdrücken und die Wahrheiten, die er aus persönlicher Erfahrung gewonnen hat. Der Mensch ist unqualifiziert und hat nicht die Voraussetzungen, der Auslass des Heiligen Geistes zu sein. Er ist nicht berechtigt zu sagen, dass die menschliche Arbeit das Werk Gottes sei.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Dass die Gemeinschaft des Menschen sich vom Wort Gottes unterscheidet. Über was der Mensch Gemeinschaft führt, enthält sein individuelles Sehen und seine individuelle Erfahrung und drückt aus, was er auf der Grundlage von Gottes Werk sieht und erfährt. Nachdem Gott gewirkt oder gesprochen hat, ist es seine Pflicht, herauszufinden, was er praktizieren oder worin er eintreten soll und dies dann den Anhängern zu übermitteln. Deshalb repräsentiert die Arbeit des Menschen seinen Eintritt und seine Praxis. Eine solche Arbeit ist natürlich mit menschlichen Lektionen und Erfahrungen oder einigen menschlichen Gedanken vermischt. Unabhängig davon, wie der Heilige Geist wirkt, ob Er am Menschen oder im fleischgewordenen Gott wirkt, es sind immer die Arbeiter, die zum Ausdruck bringen, was sie sind. Obwohl es der Heilige Geist ist, der wirkt, basiert das Wirken auf dem, was der Mensch inhärent ist, denn der Heilige Geist wirkt nicht ohne Grundlage. Mit anderen Worten, das Wirken wird nicht aus dem Nichts getan, sondern ist immer im Einklang mit tatsächlichen Umständen und wahren Gegebenheiten. Nur auf diese Weise kann die Disposition des Menschen umgewandelt und seine alten Vorstellungen und Gedanken geändert werden. Der Mensch drückt das aus, was er sieht, erfährt und sich vorstellen kann. Selbst wenn es sich um Lehren oder Vorstellungen handelt, sie alle können durch das Denken des Menschen erreicht werden. Unabhängig vom Umfang der Arbeit des Menschen, sie kann nicht über den Rahmen der Erfahrungen des Menschen hinausgehen oder über das, was der Mensch sieht, sich vorstellen oder begreifen kann. Gott bringt jenes zum Ausdruck, was Gott Selbst ist, und dies ist für den Menschen nicht zu erreichen, das heißt, unerreichbar für das menschliche Denken. Er bringt Sein Werk der Führung der Menschheit zum Ausdruck und dies ist nicht relevant für die Einzelheiten der menschlichen Erfahrung, sondern betrifft stattdessen Seine eigene Führung. Der Mensch bringt seine Erfahrung zum Ausdruck, während Gott Sein Wesen zum Ausdruck bringt – dieses Wesen ist Seine inhärente Disposition und ist für den Menschen nicht zu erreichen. Die Erfahrung des Menschen ist das Sehen und die Kenntnis, die er sich anhand von Gottes Ausdruck Seines Wesens angeeignet hat. Sehen und Kenntnis dieser Art nennt man das Wesen des Menschen. Sie werden auf der Grundlage der inhärenten Disposition des Menschen und seines tatsächlichen Kalibers ausgedrückt; daher werden sie auch das Wesen des Menschen genannt. Der Mensch ist imstande, über das, was er erfährt und sieht, Gemeinschaft zu führen. Was er nicht erfahren oder gesehen hat oder sein Verstand nicht erfassen kann, das heißt, über die Dinge, die er nicht in sich hat, kann er nicht Gemeinschaft führen. Wenn das, was der Mensch ausdrückt, nicht seine Erfahrung ist, dann ist es seine Vorstellung oder Lehre. Kurzum, seine Worte beinhalten keine Wirklichkeit. Wenn du nie mit den Dingen der Gesellschaft in Verbindung getreten bist, kannst du nicht deutlich über die komplizierten Beziehungen der Gesellschaft Gemeinschaft führen. Wenn du keine Familie hast, aber andere Menschen über Familienangelegenheiten sprechen, verstehst du das meiste von dem, was sie sagen, nicht. Über was der Mensch Gemeinschaft führt und die Arbeit, die er leistet, repräsentieren also sein inneres Wesen.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die Paulusbriefe des Neuen Testaments sind Epistel, die Paulus für die Kirchen schrieb und es handelt sich bei ihnen weder um Inspirationen des Heiligen Geistes, noch um unmittelbare Aussagen des Heiligen Geistes. Es sind lediglich Worte der Ermahnung, des Trosts und der Ermutigung, die er für die Kirchen im Laufe seiner Arbeit niederschrieb. So verhält es sich auch mit dem Großteil der Aufzeichnungen der derzeitigen Werke Paulus. Sie wurden für alle Brüder und Schwestern im Herrn geschrieben, damit die Brüder und Schwestern aller damaligen Kirchen seinem Rat und allen Wegen des Herrn Jesus Christus folgen konnten. Paulus sagte keineswegs, dass weder die Kirchen seinerzeit, noch die der Zukunft, alle die Dinge essen und trinken müssten, die er schrieb, und er behauptete auch nicht, dass all seine Worte von Gott kämen. Den damaligen Umständen der Kirche entsprechend, kommunizierte er nur mit seinen Brüdern und Schwestern und ermahnte sie, indem er ihren Glauben weckte; und so predigte er einfach oder appellierte an die Menschen, und ermahnte sie. Seine Worte basierten auf seiner eigenen Last, und er unterstützte die Menschen durch seine Worte. Er vollbrachte die Arbeit eines Apostels der derzeitigen Kirchen, er war ein vom Herrn Jesus verwendeter Arbeiter, und so erhielt er die Verantwortung über die Kirchen, er wurde damit beauftragt die Arbeit der Kirchen auszuführen, er musste über die Situationen seiner Brüder und Schwestern lernen – und deshalb schrieb er die Epistel für alle Brüder und Schwestern im Herrn. All das Aufbauende und Positive, was er den Menschen mitteilte war richtig, aber es verkörperte nicht die Aussagen des Heiligen Geistes, und er konnte Gott nicht verkörpern. Es ist ein ungeheuerliches Verständnis und eine gewaltige Blasphemie der Leute, wenn sie Aufzeichnungen menschlicher Erfahrungen, und die von einem Menschen verfassten Epistel, als die an die Kirchen gerichteten Worte des Heiligen Geistes abhandeln! Dies trifft besonders auf die Epistel zu, die Paulus für die Kirchen schrieb, da die Epistel auf die Umstände und Situationen jeder einzelnen Kirche seinerzeit beruhend für die Brüder und Schwestern geschrieben wurden, und dazu dienten, die Brüder und Schwestern im Herrn zu ermahnen, damit sie die Gnade des Herrn Jesus Christus empfangen konnten. Seine Epistel dienten dazu die Brüder und Schwestern seinerzeit zu erwecken. Man kann behaupten, dass dies seine eigene Last, und auch die Last war, die ihm vom Heiligen Geiste aufgetragen wurde; schließlich war er ein Apostel, der die damaligen Kirchen betreute, der Epistel für die Kirchen schrieb und sie ermahnte – das war seine Aufgabe. Seine Identität war bloß die eines arbeitenden Apostels, und er war lediglich ein von Gott gesandter Apostel; er war kein Prophet und auch kein Weissager. Somit waren seine eigene Arbeit, und die Leben seiner Brüder und Schwestern, für ihn von allergrößter Bedeutung. Aus diesem Grunde konnte er nicht im Namen des Heiligen Geistes sprechen. Seine Worte waren nicht die des Heiligen Geistes, noch weniger könnte man behaupten, sie seien die Worte Gottes gewesen, weil Paulus nichts weiter als eine Kreatur Gottes, und gewiss kein zum Mensch gewordener Gott war. Seine Identität war nicht die gleiche wie die des Jesu Christi. Die Worte Jesu waren die Worte des Heiligen Geistes, sie waren die Worte Gottes, denn Seine Identität war die des Christus – des Sohnes Gottes. Wie könnte Paulus Ihm gleich sein? Wenn die Menschen die Epistel oder Worte, wie die des Paulus, als die Kundgebungen des Heiligen Geistes anerkennen, und sie wie Gott verehren, dann kann man nur sagen, dass sie zu unkritisch sind. Ist das, mit strengeren Worten ausgedrückt, nichts anderes als Blasphemie? Wie könnte ein Mensch im Namen Gottes reden? Und wie könnten Menschen sich vor den Aufzeichnungen seiner Epistel und vor den Worten die er sprach verneigen, als seien sie ein heiliges Buch, oder ein himmlisches Buch? Können die Worte Gottes etwa beiläufig von einem Menschen ausgesprochen werden? Wie könnte ein Mensch in Gottes Namen sprechen? Und könnten die Epistel, die er für die Kirchen schrieb, deiner Meinung nach, nicht von seinen eigenen Vorstellungen befleckt sein? Wie könnten sie nicht mit menschlichen Vorstellungen befleckt sein? Er schrieb die Epistel für die Kirchen auf Grundlage seiner persönlichen Erfahrungen und im Umfang seines eigenen Lebens. Zum Beispiel schrieb Paulus eine Epistel an die Kirchen Galatiens, die eine bestimmte Meinung enthielt, und Petrus schrieb eine andere, die eine andere Ansicht vertrat. Welche von den beiden kam vom Heiligen Geist? Keiner kann das mit Sicherheit sagen. Somit kann nur behauptet werden, dass beide eine Last für die Kirchen trugen, dennoch stehen ihre Briefe für ihr Format, sie repräsentieren ihre Fürsorge und Unterstützung gegenüber ihren Brüdern und Schwestern, und ihre Last gegenüber den Kirchen, und sie verkörpern nichts weiter als menschliche Arbeit; sie stammten nicht vollständig vom Heiligen Geist. Wenn du behauptest, dass seine Epistel die Worte des Heiligen Geistes sind, dann bist du absurd und begehst Blasphemie! Die Paulusbriefe und andere Epistel des Neuen Testaments sind vergleichbar mit den Memoiren spiritueller Persönlichkeiten aus jüngerer Zeit. Sie sind ebenbürtig mit den Büchern von Watchman Nee oder den Erfahrungen des Lawrence, und so weiter. Es ist nur so, dass die Bücher neuerlicher spiritueller Persönlichkeiten nicht in dem Neuen Testament mit eingefasst sind, trotzdem ist die Substanz dieser Menschen die Gleiche: Sie waren Menschen, die vom Heiligen Geist während einer gewissen Zeitspanne verwendet wurden, die jedoch Gott nicht direkt verkörpern konnten.

aus „Bezüglich der Bibel (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das Wort Gottes kann nicht als das Wort des Menschen gesprochen werden, geschweige denn kann das Wort des Menschen als das Wort Gottes gesprochen werden. Ein Mensch, der von Gott eingesetzt wird, ist nicht der menschgewordene Gott, und der menschgewordene Gott ist nicht ein von Gott eingesetzter Mensch; darin besteht ein wesentlicher Unterschied. Vielleicht akzeptierst du nach dem Lesen dieser Worte nicht, dass sie die Worte Gottes sind, und akzeptierst sie nur als die Worte eines Menschen, der erleuchtet worden ist. In diesem Fall bist du von Unwissenheit geblendet. Wie können die Worte Gottes dieselben sein wie die Worte eines Menschen, der erleuchtet worden ist? Die Worte des menschgewordenen Gottes leiten ein neues Zeitalter ein, führen die ganze Menschheit, offenbaren Geheimnisse und zeigen dem Menschen die Richtung voraus in ein neues Zeitalter. Die vom Menschen erlangte Erleuchtung ist nur einfache Praxis oder Erkenntnis. Sie kann nicht die ganze Menschheit in ein neues Zeitalter führen oder das Geheimnis von Gott Selbst offenbaren. Gott ist schließlich Gott, und der Mensch ist Mensch. Gott hat den Wesenskern von Gott, und der Mensch hat den Wesenskern des Menschen. Wenn der Mensch die von Gott gesprochenen Worte als simple Erleuchtung des Heiligen Geistes ansieht und die Worte der Apostel und Propheten als persönlich von Gott gesprochene Worte auffasst, dann ist der Mensch im Irrtum. Trotzdem solltest du niemals Recht in Unrecht verkehren oder von dem Hohen als dem Niedrigen sprechen oder von dem Tiefgründigen als dem Seichten sprechen; trotzdem solltest du niemals absichtlich anfechten, wovon du weißt, dass es die Wahrheit ist. Jeder, der glaubt, dass es einen Gott gibt, sollte dieses Problem von dem richtigen Standpunkt aus betrachten und sollte Sein neues Werk und Seine Worte als ein Geschöpf Gottes annehmen – oder aber von Gott beseitigt werden.

aus dem Vorwort zu Das Wort erscheint im Fleisch

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